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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • Wer haftet?

    • mringhoff
    • 18. März 2008 um 11:01

    Wenn es um eine Schadensregulierung geht, dann macht es Sinn, folgende Punkte zu überlegen:

    1.) WER ist Mieter/Auftraggeber? Nur mit ihm regeln wir den Schaden, ganz unabhängig, wer den Schaden verursacht hat. Keine unnötigen Diskussionen mit anderen Beteiligten...

    2.) WIE HOCH ist der Schaden? Wer hier fair bleibt, kann auf Verständnis und schnelle Abwicklung hoffen. Oft ist der Druck aus einem drohendem Streit dann draußen, wenn der Auftraggeber merkt, daß der Schaden in EUR lange nicht so dramatisch ist, wie er optisch aussieht...

    3) WO ist meine TOLERANZGRENZE? Wenn ein Kunde ein Gerät lange und/oder häufig mietet, dann darf man nach einer gewissen Zeit auch mal "Gebrauchsspuren" verursachen. Das Zeug wird ja schliesslich gebraucht und nicht ausgestellt. Und: wer eine Mietrechnung von 2.000,- EUR bezahlt, dem stellen wir keine Reparatur von 50,- EUR in Rechnung. Wer das Material zum Sonderpreis bekommt, der hat mehr Verständnis, wenn der Schaden berechnet wird, als einer der laufend Listenpreise zahlt.
    Und man sollte sich überlegen: Was ist mir mehr wert? Ein Streit mit dem Kunden und eine bezahlte Reparaturrechnung über 200,- EUR oder weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit 2.000,- EUR Umsatz pro Jahr...

    4) VERSICHERUNGEN interessieren uns nicht. Immer wieder kommt das Argument auf, daß die Versicherung des Mieter das nicht bezahlt etc. Das spielt bei der Haftungsfrage so keine Rolle. Der Mieter ist für den Schaden haftbar und fertig. Ob er jetzt eine Versicherung hat oder keine oder die falsche, sollte nicht unser Problem sein.


    All das macht aber nur Sinn, wenn das Mietgeschäft unter eindeutig klaren Voraussetzungen abgelaufen ist. Also ein rechtsgültiger, beweiskräftiger (also schriftlicher) Vertrag mit ordentlichen AGBs. Falls hier Defizite bestehen (z.B. nur mündliche Vereinbarung) kann das der Mieter zu seinen Gunsten auslegen...

  • Controller zu VerTec

    • mringhoff
    • 18. März 2008 um 10:13
    Zitat von "Cyril Schmuki"


    Hab auch schon die Angebote von Ihnen aufem Tisch.
    Wollte wirklich nur ein paar Pro und Kontra zu den verschiedenen Kontrollern hören.
    Na ja war wohl nix. Schade

    Nun, wie man in den Wald hineinschreit, so kommt es wieder raus.
    Warum hast Du hier nicht einfach Deine Controller-Favouriten hier zur Diskussion gestellt?

    Wenn man mit folgender Anfrage konfrontiert wird:

    Zitat von "Cyril Schmuki"

    Hy Leutz

    Habt ihr ne Idee wie ich unser VerTec klug betreiben kann?
    ...Was und wieviele Kontroler wäre am einfachsten aber denoch Preiswert?

    freue mich auf eure Vorschläge
    Cheerz
    Cyril

    ...dann darf man sich nicht wundern. Das "Hy Leutz" als Anrede kommt eigentlich aus der Ecke, bei der die Leute sich um Chinakübel streiten...
    und das Adjektiv preiswert bei einer Anlage, die weit über das Taschengeld hinaus geht, ist ja auch nicht gerade professionell..

    Also, wenn Du hier fundierte Informationen zu einer hochwertigen Anlage benötigst, dann sollte man die Frage nicht so stellen, als ob es sich um ein Päärchen DAP-Böxlein handelt.

    Also:
    - welche Controller hast Du angeboten bekommen und zu welchen möchtest Du weitere Infos?
    - inwieweit kennst Du Dich mit Linearrays aus und hast Du Dich mit dem Vertec-System schon auseinandergesetzt?

  • Jetzt ist's Zeit für den PLS-Threat 2008

    • mringhoff
    • 18. März 2008 um 09:49

    Wenn man so manche Stände anschaut, die im Oktanormstandardformat, mit Standardbonbons und Standardstühlen aufgebaut sind, ist das nur allzu logisch, daß das halbes Duzend an Geräten, das ausgestellt wird nur noch Aufwand verursacht, wenn man die wieder mit nach Hause zu den anderen 100.000 Geräten mitnimmt. (Zoll, Gepäckgewicht...)

    Manches bleibt aber auch nur einfach liegen, wenn die Messe vorbei ist. Da haben sich schon mal die ein oder anderen Messe-ab-bauer mit div. chinesischen Kleinigkeiten eingedeckt...

    Witzig finde ich dann nur, daß gerade solche Ausstelle ihren Stand blickdicht einpacken und mit zahllosen Absperrbändern versehen, wenn der Messeabend kommt...

  • Wer haftet?

    • mringhoff
    • 17. März 2008 um 17:42
    Zitat von "mastakilla"

    Das Problem ist, das die Firma also die Theaterproduktion bei mir gemietet hat. Der Unfall ist aber von dem Haus aus (irgendein Mitarbeiter, wahrscheinlich sogar Schwarzarbeiter, Student) verursacht wurden.

    Warum diskutierst Du dann mit dem Theaterbetreiber, wenn Dein Auftraggeber ganz klar die Produktionsfirma ist?
    Da gehst Du einfach dort hin und sagst wertfrei, daß dem Theater eine Box runtergefallen ist und Du wirst Dich um die Reparatur kümmern und schaust natürlich, daß die Rechnung darüber moderat ausfallen wird....
    Das wird doch dort jeder verstehen.
    Die Diskussionen mit dem Theaterbetreiber selbst würde ich nicht weiterverfolgen, da kann sich evtl. die Produktionsfirma profilieren...

    Selbstverständlich sollte auch die Rechnung wirklich moderat ausfallen (also keine Mietausfälle etc. berechnen), dann bleibst Du Deiner Produktionsfirma weiterhin gut gewogen. Schäden können immer passieren, die regelt man sachlich und fair und fertig.

  • Technics 1210 - Tonarm Horizontal defekt?

    • mringhoff
    • 17. März 2008 um 11:24

    Na wunderbar.
    Falls das nicht eindeutig von verschmutzen Arbeitsbedingungen her rührt, kann das evtl. auch von falschen Cases her kommen, denn dieser Punkt ist der Höchste auf dem 1210er und dann kratzt die Schraube am Holzdeckel, wenn der Plattenspieler mal nicht waagerecht transportiert wird...

  • CDs - Betriebsausgabe oder GWG (wie abschreiben?)

    • mringhoff
    • 17. März 2008 um 10:52

    Den Gedankenansatz dahinter kann ich schon verstehen. Da baut man über Jahre ein Tonträgerarchiv auf, das zwischen den ein oder anderen Nullnummern auch Klassiker und Raritäten beinhaltet. Auf alle Fälle hat das im Laufe der Zeit einen richtigen Wert. Für manche DJs kann das der größte Posten auf der Aktivseite der imaginären Bilanz sein, wenn man das mal theoretisch sieht...
    Wer will, kann sich ja deswegen einen "Festwert Tonträger" in die Bilanz nehmen, ansonsten schadet ja eine solche "stille Reserve" ja niemanden.

    Wer im großen Stil CDs ins AV übernimmt und nicht sofort als Ausgabe bucht, der fällt auf alle Fälle mal auf (v.a. der Bank). Dann schaut man auf den Ertrag und wenn der so lala ist, denkt sich jeder Bankmitarbeiter erst mal: "Schau her, der hat auch "kreative Ideen", damit sein Ergebnis besser aussieht..."

  • Prolight & Sound 2008 - Messebericht

    • mringhoff
    • 15. März 2008 um 12:41

    Am meisten Spaß hat mir eine chinesische Kombibox gemacht.
    Hier war in einem aktiven 12/2er Plastikkübel auf der Rückseite neben dem Amp ein kleine Karaokeanlage mit Bildschirm eingebaut. Also eine All-in-One Lösung (die sicher auch nicht kopiert war)

    Vom Klang reden wir jetzt mal nicht, lieber von der Optik:
    Der Bildschirm ist ja nicht allzugroß, weshalb sich der jeweilige Sänger relativ nah dranstellen muss, was wiederum zur Folge hat, daß er dicht hinter der Box so eigentlich vom Pulikum gar nicht mehr gesehen wird.

    Das sah einfach lustig aus: Eine Plastikbox auf einem Hochständer, dahinter sah man nur noch zwei Beine einer Frau, die ihr bestes ins Mikro gab...
    Wird bestimmt gut ankommen auf den Partyclubs... :)

  • Fotos PLS 2008

    • mringhoff
    • 15. März 2008 um 11:49

    Alles klar. Heuer war das auch sehr extrem positioniert. An den Außenseiten gabs fast nur noch die kleinen Chinastandardständchen, die sich gerade mal mit ein paar unterschiedlichen Schildchen und fünf mitgebrachten Produkten unterschieden haben. Sonst war das immer dasselbe Bild: 2-3 kleine Chinesen/Chinesinnen saßen etwas demotiviert auf ihren Stühlchen, davor auf dem Tisch ein weißer Plastikteller mit kleinen bunten Bonbons, während 2-3 andere Kollegen gerade auf der Messe zum Fotografieren unterwegs waren.
    Am witzigtsten fand ich dann, wenn so ein Chinastand auch das "Fotos verboten"- Schild aufgestellt hatte :)

  • Overhead-Mikrofon für Theater

    • mringhoff
    • 15. März 2008 um 11:43
    Zitat von "Lüder Fitschen"

    Ich habe es durchsetzen können, dass in die Verträge hineingeschrieben wird, dass unsere "Mikroports" (Sennheiser MKE 2) verpflichtend zu nutzen sind...


    das macht aber auch nur dann Sinn, wenn es zum Stück passt.
    Nichts ist nerviger, wenn man drei Schauspieler gut versteht und der Rest dann untergeht, nur weil halt eben drei Sendestrecken zur Verfügung standen.

    Mit gekonnter Mikrofonierung, guten Auspfeifen und hochwertigen, gerichteten Lautsprechern kann man auch viel herausholen.
    Natürlich ist dann so ein Theaterstück lange nicht so laut wie ein Musical, bei dem jeder Hanswurst mit einem Headset rumäuft.

    Hast Du schon mal mit Grenzflächenmikros gearbeitet? Das ist auch eine ganz feine Sache, vor allem kann man diese manchmal super gut in die Dekortion oder ins Bühnemobiliar unterbringen.

    Selbstverständlich gehört dann noch ein aufmerksamer Tontec ans Pult, der jedesmal genau die - und nur die - Mikros aufmacht, die auch gerade gebraucht werden.
    Dazu gehört es natürlich, daß man erstens das Stück schon mal gesehen hat und zweitens auch die Schauspieler immer wieder genau dort hingehen, wo die Mikros versteckt sind...
    Dann klappt das auch in Mehrzweckhallen ganz gut...

  • Fotos PLS 2008

    • mringhoff
    • 14. März 2008 um 20:25
    Zitat von "Rico Stegemann"


    Hier noch etwas aus der Chinaecke. Coole Idee, lässt sich sogar zusammenrollen.
    Fragt sich nur, ob die Rampe auch einem Belastungstest standhält (ich denke da an CEE- oder Laka-Cases :lol: )


    Nix China, das ist Made in USA, hochwertiges und leider somit relativ teures Aluminium.
    Aber in einer "Ecke" standen sie trotzdem, der Stand vom Deutschlandvertrieb (AHA! Effekt- Technik Vertrieb GmbH, Köln ) war im Gegensatz zu früher heuer wirklich etwas unglücklich positioniert...

    Hier ein paar Erfahrungsberichte:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=66041

    und unter http://www.roll-a-ramp.de steht dann alles auf deutsch...

  • Anlieferung & Aufbau

    • mringhoff
    • 14. März 2008 um 13:49
    Zitat von "ewok"


    Wie rechnet ihr das ab?


    so wie angeboten...
    und das teilt sich üblicherweise auf in Materialmiete, Anlieferung/Abholung und Auf/Abbau (bzw. der Techniker).

    Je mehr Service der Kunde wünscht, desto teurer wird das natürlich. Und wenn einer einen CD-Player in seine 50km entfernte Disko geliefert haben möchte, dann ist halt der Transport teurer als die Materialmiete.
    Da es aber immer ein schriftliches Angebot vorausgeht, kann der Kunde das selber entscheiden, wie er das macht und was er zahlen möchte.

    Zitat von "ewok"


    Arbeitet ihr mit Pauschalen, pro Zeiteinheit oder pro gefahrener km?


    Grundsätzlich haben wir eine Grundpauschale. Unter diesem Betrag machts keinen Sinn, das Fahrzeug zu beladen, einen Fahrer zu organisieren und damit dann noch rumfahren.
    Allerdings ist der nicht allzu hoch und beinhaltet nur ein paar km. Wenns länger wird kommen ein paar EUR für die gefahrenen km und ein paar EUR für die Zeit des Fahrers hinzu.
    Da wir ja vorher wissen, wohin das Material geliefert wird, kann man das ja auch schnell ausrechnen/überschlagen, was das kostet.
    Dieser Betrag wird dann dem Kunden angeboten.
    Wenn die Fahrerei länger dauert (Stau etc.), dann geht das halt auf unsere Kappe. Nachträglich kommt da also eigentlich nichts mehr drauf, es sei denn, wir können das nicht abschätzen (z.B. bei mehrtägigen Sachen, wo man auch mit Regieanweisungen vom Kunden zu rechnen hat). Dann aber steht das auch so im Angebot.

    Zitat von "ewok"

    Kostet der Aufbau extra?


    selbstverständlich.
    Gerade bei kleineren Sachen kann man den Aufwand ja vorher etwas abschätzen und somit einen angemessenen Festpreis ansetzen.
    Dazu gehört natürlich auch die Erkundigungen über die Location selbst. (wie dieser klassische 3 Stock ohne Aufzug etc.).

    Zitat von "ewok"


    Gibt es eine Einweisung vor Ort?


    na klar. Je nach Wunsch des Kundens mehr oder weniger ausführlich.
    Schliesslich muss er ja auch den Lieferschein unterschreiben, da zeigt man ihm natürlich gleich, was er bekommen hat.
    Selbstverständlich wird da kein Laie zum Techniker geschult, aber die wichtigen Dinge werden dem Kunden je nach Vorkenntis erzählt und gezeigt.
    Schliesslich wollen wir ja alle, daß erstens der Kunde zufrieden ist und zweitens das Material wieder heil nach Hause kommt...
    Gratis ist das natürlich nicht, aber das steht natürlich nicht als extra Posten drauf, sondern verschwindet kalulatorisch im Aufbau...

  • Fotos PLS 2008

    • mringhoff
    • 14. März 2008 um 13:16
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"

    Ich hab jeweils gefragt, viele Stände hatten nichts dagegen.


    Nimms nicht auf die leichte Schulter. Vielleicht war das einfach eine nette Hostess oder der Praktikant, der mal schnell was gesagt hat.
    Bei privaten Aufnahmen kräht auch sicher kein Hahn danach, aber wenn Du das dann veröffentlichst, kann das eventuell mal den ein oder anderen Hersteller sehr sauer aufstoßen. Es gibt ein paar Firmen die haben das gar nicht gern und manchen wiederum scheint das egal zu sein...

  • Jetzt ist's Zeit für den PLS-Threat 2008

    • mringhoff
    • 14. März 2008 um 13:13
    Zitat von "Eliminator"

    Bischen unverschämt fand ich, daß man die Stände mit den elektronischen Kirchenorgeln ... direkt neben dem ohrenbetäubenden DJ-Viertel plaziert hatte.

    ja, finde ich auch. Sonst war heuer alles verhältnismässig gut sortiert.
    Nur für die DJ- und Recordingsachen muss man meilenweit bis ins hintere Eck der Halle 5.0 latschen. Abere so kommt wenigstens ein Techniker auch mal mit ein paar Musikinstrumenten in Berührung :)
    Seltsam auch, daß das DJ-Viertel zur Musikmesse und nicht zur PLS gezählt wird. Mag sein, daß die produzierende Zunft mehr zu den Kreativen, also Musikern gezählt wird, aber letztenendes geht es ja hier hauptsächlich um die Technik, also meiner Meinung nach eher etwas für die PLS....

  • Technics 1210 - Tonarm Horizontal defekt?

    • mringhoff
    • 13. März 2008 um 21:01

    Hatten wir schon mal, das lag damals an der Aufhängung.
    Der ganze Arm wird sozusagen zwischen zwei Kegelspitzen aufgehängt. Mittels eines größeren Präzisionsschraubendrehers kann man die Aufhängung aufschrauben.
    Dann haben wir entdeckt, daß eine Kegelspitze abgebrochen war und somit einen höheren Widerstand hatte. Allerdings war das von außen kaum zu spüren.
    Und selbst wann man das neue Teil wieder einsetzt, muss man etwas Fingerspitzengefühl haben, das wieder einzustellen. Nicht zu fest und nicht zu locker (die angesprochene Präzisionsschraube und ein Konterring)
    Eventuell kann es auch sein, daß diese Aufhängung einfach nur zu fest ist, vielleicht bringt eine Lockerung etwas...

  • Video-DJ - Ein Zukunftstrend?

    • mringhoff
    • 13. März 2008 um 20:43
    Zitat von "Kristian Wachter"

    Aber wer ist die eigentliche Zielgruppe? Damit man das Ding gut einsetzen kann, muß man schon ein wenig im Training sein, damit man ein ordentliches Set hinlegen kann. Aber nicht viele Dj´s legen an die 8000,- hin, um sowas zu kaufen. .

    Das mit der Zielgruppe habe ich mich schon länger gefragt.
    Die Hardware können sich ja nur Randgruppen leisten, hinzu kommt, daß vor Ort ja noch entsprechende Projektionen / Plasmas etc. vorhanden sein müssen. Das ist also auch nicht für jedermann.

    Wenn also nun ein geldiger Club solche Technik anschafft, woher bekommt er dann die passenden VJs?
    Welcher DJ investiert laufend in DVDs?

    Bin mal gespannt wie das weitergeht. Mit dieser Idee ist Pioneer ja schon seit ein paar Jahren auf dem Markt. Außer auf der Messe hab ich solches Material noch nicht gesehen (zB. den alten DVJ-X1)

  • Weiterbildung Fachkraft Veranstaltungstechnik notwendig?

    • mringhoff
    • 13. März 2008 um 20:24
    Zitat von "Norbert Süß"

    O.K. das heißt, in dem bischen das ich mach sollte ich mir am besten das ganze Sicherheitstechnische Wissen aneignen, dann sollte es kaum Probleme geben (wird wohl nicht recht viel mehr wie zwei 4-5 Meter BGV c1 Stative und eine 6m Truss), also händelbar.


    Das Wissen aneignen ist immer gut....
    ...und die Stative regelmässig überprüfen lassen :)
    ...und BGV A3 nicht vergessen...

    Ansonsten gibt es inzwischen reichlich Fachliteratur:
    http://www.pa-forum.de/buecher/buecher_index.html
    http://www.vplt.org/Bookshop/index.php

  • Fotos PLS 2008

    • mringhoff
    • 13. März 2008 um 17:36

    nanana... Fotos auf der Messe?...

    Trotz der neuen Verbotsschilder, die nun fast jeder Stand aufgestellt hatte, haben sich vor allem die kleinen schwarzhaarigen Herren aus Asien nicht davor abschrecken lassen, fleissig andere Stände zu fotografieren und zu filmen.
    Lustig auch die Kiddies, die diverse Aufnahmen von Light- und Lasershows gemacht haben. Die wird man vermutlich auf der ein oder anderen "professionellen" Homepage wiederfinden... :)

  • Weiterbildung Fachkraft Veranstaltungstechnik notwendig?

    • mringhoff
    • 13. März 2008 um 10:52
    Zitat von "Norbert Süß"

    Also bin ich ja immer am Aufbau beteiligt, und somit verantwortlich oder?


    Nun, für das, was Du tust (oder unterlässt) bist Du natürlich selbst verantwortlich. Als Gewerbetreibender musst Du Dich natürlich selbst darum kümmern, daß Du auch alles weißt, was Du wissen musst.
    Es gibt jedoch keine Pflicht, eine bestimmte Ausbildung zu haben, um dieses Gewerbe auszuführen. Nur wenn etwas passiert, sucht der Geschädigte, bzw. dessen Versicherung oder Anwalt nach einem Schuldigen, der den Schaden übernimmt. Sollte sich herausstellen, daß Du wichtige Dinge (den sog. technischen Stand) nicht beachtet hast (egal ob Du diese kanntest oder nicht), kann man Dir zudem noch Fahrlässigkeit vorwerfen.


    Zitat von "Norbert Süß"

    Wenn ja gibt es eine (günstige) Gelegenheit sich das notwendige Fachwissen nachweißlich und nebenberuflich im Nürnberger Raum zu erlangen?


    eine "günstige" Gelegenheit ist eine klassische Ausbildung, dauert aber 2-3 Jahre...
    Diverse Fachkurse gibt es z.B. bei der Deutschen Eventakademie (Tochterfirma des VPLT):
    http://www.vplt.org/AusWeiterbildung/index.php
    Diese sind aber nicht ganz billig...
    Dort gibt es u.a. auch einen Vorbeitungskurs für die Externenprüfung für den IHK-Abschluss, die timotimo schon erwähnt hat.

  • Brauche Beratung beim Zusammenstellen einer Anlage

    • mringhoff
    • 13. März 2008 um 10:23
    Zitat von "Pirmin Heim"

    1x Funk [ebenfalls etwas günstigeres AKG WMS40 PRO VOC SET SINGLE ISM3 oder SHURE PG24E/PG58 T10 VOCAL

    das ist halt beides schon sehr günstig. (kein Diversity!)

    Ihr müsst Euch halt dann schon im klaren sein, daß...

    ...Ihr nur maximal ca. 4 Funkmikros verwenden könnt (wenn Ihr mehr braucht, wie oben erwähnt, müsst Ihr Eure Billigmikros in den Schrank stellen und die komplette Anzahl extern dazu mieten, ein Ergänzen klappt normalerweise nicht)

    ... Ihr mit Funkaussetzern zu rechnen habt. Gerade wenn viel Publikum anwesend ist und das Empfangsgerät nicht gerade im Umkreis von 5m steht.
    Wenn jetzt mal vor einem vollem Haus eine Moderation, ein Vortrag oder eine Aufführung gemacht wird und immer wieder ein paar Worte oder Silben Funkstille ist, kommt das ganz schnell zu extrem emotionellen Reaktionen vom Künstler und auch vom Publikum.
    Was im leeren Saal noch funktioniert, kann bei größerer Menschenansammlung Probleme bereiten (Absorbtion durch das Publikum!).

    Solche Funksysteme sind eher für DJs oder Alleinunterhalter, die den Empfänger gleich neben sich stehen haben...

    Unter dem Shure PGX oder dem AKG WMW40 Flexx muss sich der Nutzer darüber im Klaren sein, daß er eher Spielzeug gekauft hat...

  • Brauche Beratung beim Zusammenstellen einer Anlage

    • mringhoff
    • 11. März 2008 um 15:54
    Zitat von "Pirmin Heim"


    Verstärker: IMG Stage Line STA-2400
    Mixer: Mischpult Sirus MX2004 A
    Boxen: IMG Stage Line PAB-412/SW
    CD Player: IMG Stage Line CD-262DJ
    Mics: NEIN BITTE NICHT LACHEN 2x Omnitronic Doppel Funkmikrofonanlage VHF-450

    Grundsätzlich sind die Sachen von IMG Stage Line für budgetorientiere Leute eine solide Angelegenheit. Im Gegensatz zu manch preiswerteren, teilweise bekannteren Marken aus dem Chinasektor hat sich der Importeur Monacor eine gewisse Mindestaqualität bewahrt.

    Die Funkmikros würde ich auch nicht nehmen, das ist eine veralterte Technik (wie schon erwähnt, gibts da keine allgemeine Sendeerlaubnis, außerdem ist die Klangqualität und auch die Empfangsstabilität schlechter). Du brauchst UHF-Geräte.
    Wenn Du etwas suchst, dann solltest Du mindestens auf einen Diversity-Betrieb achten, ansonsten hast Du laufend Aussetzer, wenns dumm läuft (vor allem bei viel Publikum).

    Achtung aber bei billigen Doppelempfängern. Hier gibts kein Antennenmanagement, sondern die linke Antenne gehört dem linken und die rechte Antenne dem rechten Empfänger -also kein Diversity-Betrieb trotz zweier Antennen!
    Und was noch wichtig ist. Preiswerte Funkmikrofon-Serien sind manchmal so günstig gebaut, daß man dann nur wenige Funkstrecken parallel betreiben kann. Wenn Ihr also evtl. mal zwei weitere Mikros benötigt, dann klappt das mit 6 Billigfunken leider nicht mehr.

    Vielleicht fallen ja die AKG WMS40 Flexx(diversity!) -Systeme noch ins Budget? (unter 300,- EUR)
    Das ist so das mindeste, was Ihr Euch anschaffen solltet.
    Und wenn das anfangs nicht drin ist, vielleicht zuerst mal zwei und nächstes Jahr dann die anderen zwei?

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