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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • AKG D5

    • mringhoff
    • 10. Oktober 2007 um 21:52

    Jungs, Ihr müsst schon das Werbebanner genau anschauen, hier steht nicht Feedback is dead, sondern feedbackisdead.com -also ein Hinweis auf eine Seite: http://www.feedbackisdead.com
    Nirgendwo wird behauptet, daß es mit dem Mikros keine Feedbacks gibt...

    Ich weiß, irgendwo ist das doch recht billig, aber frei nach dem Motto: Der König ist tot, es lebe der König...

    Und wie man sieht, ist dieser Marketingtrick wohl weitaus effektiver, die neue Serie bekannt zu machen, als wenn nur irgendwo steht, daß aufgrund neuer Technik der Gain before Feedback größer im Vergleich zu den herkömmlichen Mikros ist... gähn...

  • Etwas Hilfe um auf eigenen Beinen zu stehen

    • mringhoff
    • 10. Oktober 2007 um 21:13
    Zitat von "Elektrolüütze"

    Mein Plan:
    Kleingewerbe oder nebengewebe ( vileicht weis von euch wer was besseres)
    neue Kunden ( ich tendiere in richtung gastro)
    neues Image

    weiter genauere Infos würde ich dann lieber per pn machen um das ganze etwas im stilleren zu behandeln

    Da wir ja hier in einem Forum sind, gibts meine Infos nur hier und nicht als PN. Irgendwo dienen Beantwortungen von Fragen auch anderen mit ähnlichen Problemen...

    1) Gewerbe gründen. Anders gehts ja nicht. Die andere Alternative wäre sich bei Firmen (welche Branche auch immer...) zu bewerben und weiterhin als Angestellter zu arbeiten.
    Letzteres kann vor allem bei knapper Kasse, Null Kundenstamm und wenig Technik auf Dauer lukrativer sein, als eine Selbständigkeit.
    Wie Du dann das Gewerbe mit Leben füllst, inwieweit Du das betreibst, wird sich zeigen. (Ein Nebengewerbe hat rechtlich und steuerrechtlich keinen anderen Status wie ein normaler Gewerbetreibender. Bis zu gewissen Umsatzgrenzen, kann man sich von der Abgabe der USt. befreien lassen, dann aber kann man natürlich auf der anderen Seite keine MWSt.-Ausgaben geltend machen. Im Prinzip spart man sich etwas Formularkram.

    2) Infos einholen bei den entsprechenden Institutionen (IHK etc.) zur Selbständigkeit, BWL- und Steuergrundwissen aneignen (ohne das gehts einfach nicht gut) und für Steuererklärungen etc. einen Fachmann organisieren.

    3) eine Strategie überlegen, warum man ausgerechnet als siebenhunderneunundreissigster VT-Betrieb in Deinem Bundesland wirtschaftliche Erfolge erzielen soll. Mach Dir mal einen Businessplan und kalkuliere das mal genauer durch (Infos bzw. Hilfe dazu einholen). Wenn man erst drei Jahre später erkennen muss, daß man davon nicht leben kann, hat man viel Energie und Geld verloren...

    zu den neuen Kunden:
    ich weiß ja nicht, wie Dein Kontakt zu Euren Altkunden ist und ob Du überhaupt den Adress-Stamm hast, aber was Dein Kollege konnte, kannst Du auch, jeder darf hier sein Glück versuchen und die alten Kunden überzeugen. Schreib sie doch mal alle an, vielleicht mit einer besonderen Aktion etc., mal sehen, was daraus wird. Gute Kunden von früher kann man ja mal persönlich angehen.
    Ansonsten musst Du mal überlegen, in welche Richtung Deine Interessen oder Deine Kompetenz geht.
    Gastro ist ein nicht einfaches Feld und neben Preissensibilität auch leider oft auch mit Zahlungsschwierigkeiten bishin zum Forderungsausfall verbunden. Solltest Du aber hier gute Kontakte haben, dann warum nicht, irgenwo muss man ja anfangen.

    Mache nicht den Fehler, Kunden über den Preis zu gewinnen ("ich mach Euch das billiger"), das geht langfristig schief, man kann keine Kunden später preislich höher drücken. Sehe zu, daß Du Qualität und Zuverlässigkeit bietest. Eine gute Mundpropaganda, Kundenempfehlungen und ein wachsender Stammkundenkreis wird es Dir danken.
    Das ist zwar kein schneller Effekt, aber ein Gewerbe ist ja langfristig ausgelegt.

    Viel Erfolg!

  • Das Unmögliche möglich machen - Theateraufführung

    • mringhoff
    • 10. Oktober 2007 um 15:17
    Zitat von "Christian Haugner"


    (...Grenzflächen...)
    Das hatte ich schon gelesen, trotzdem „schockt“ mich der Redeabstand. Gerade vorn im Stehen sollten doch die Deckenmikros mehr bringen? (Da wesentlich näher und in Sprachrichtung)

    kommt auf die Situation drauf an, man darf nicht vergessen, daß ein Mensch eher nach unten als nach oben redet...

    Zitat von "Christian Haugner"

    Regie und Schauspieler sind zum Glück sehr kooperativ....


    Logisch, bei dem Preis und dem Engagement... :)

    Zitat von "Christian Haugner"


    2-4 Kleinmembranmics zum freien Aufhängen im hinteren Teil


    normale Mikrofone einfach baumeln lassen klappt natürlich nicht, so nehmen die zuswenig Signal mit. Man muss die natürlich entsprechend anwinkeln, was aber eine rechte Bastelei und auch Glücksspiel wird. Manchmal verdrehen sich so konstruierte Mikros mit der Zeit wieder und dann bringen sie noch weniger rüber...
    Nebenbei sind sie halt auch sehr "sichtbar"....

    Zitat von "Christian Haugner"

    2 Hängemics für vorn


    dann aber mind 1m vor den Sprechern, falls es so nicht dann zu Problemen an der Bühnenkante kommt (Aufhängepunkte, erhöhte Feedbackgefahr).
    Hängemikros sind eher etwas für die Bühnenmitte bis hinten.
    Hier sind halt Grenzflächen besser, alternativ können auch kleine Kondenser auf kleinen Mikrostativen am Bühnenrand aufgestellt werden. Die dürften da noch nicht im Licht stehen und falls noch ein Suffleusekasten existiert, dann fallen die auch kaum noch auf...

    Zitat von "Christian Haugner"


    Leider stoße ich da mit dem kleinen Mischer schon an meine Grenzen und ärgere mich, dass es kein größerer ist.


    Größere Pulte haben auch bessere Kanal-EQ (4 bandig, 2 param. Mitten), da lassen sich einzelne Problemmikros noch gut bearbeiten, ohne gleich wieder Frequenzen an den Lautsprecher EQ ziehen zu müssen.

    Zitat von "Christian Haugner"

    In welche Höhe sollten die LS eigentlich gebracht werden? (Ich dachte so an rund 2,5m)


    ja, gerne aber noch höher. Wichtig ist halt das nach unten ins Publikum schwenken und dazu müssen sie halt wiederum hoch hinauf.
    Normale Boxenstative klappen natürlich nicht. Hier nimmt man Lichtstative (TV-Zapfen) und einen passenden Adapter auf Boxenflansch, z.B.:
    http://www.k-m.de/TV-Zapfen.3+M5620f56787c.0.html

    Wenn Deine Lautsprecher keinen Schwenkbügel haben, dann kann man alternativ auch Schrägsteller verwenden:
    http://www.k-m.de/Boxenschraegsteller.3+M50195650a0f.0.html

  • Das Unmögliche möglich machen - Theateraufführung

    • mringhoff
    • 10. Oktober 2007 um 12:23
    Zitat von "Christian Haugner"


    Das herausfiltern habe ich mittels Notchfilter des Feedbackdestroyers im Gerät vorgenommen. Soweit richtig?


    wie? hast Du schon angefangen?
    Wie soll das gehen, wenn Du noch nicht die passenden Mikros hast?

    Zitat von "Christian Haugner"


    Des weiteren ist zwar für jede Line ein EQ eingeplant, aber eben nur für die erste der FBD. Wenn die erste Line nicht koppelt, sollte es die zweite wohl erst recht nicht tun. Wenn doch sollten kleine Aufstellungsänderungen Abhilfe schaffen.

    Ich würde das wie folgt machen: die vorderen Lautsprecher "stereo" ansteuern, also L und R separat, aber keinen wirklichen Stereomix (dazu später)
    Hier dann jede Box einzeln auspfeifen bzw. Notchfilter setzen, da diese beiden Lautsprecher die am koppelgefährdetsten sind, weil diese auch möglichst laut werden sollen. Einzeln deshalb, weil sich auch unterschiedliche Feedbackfrequenzen bilden können.

    Wenn Du die erste Linie soweit hast, dann kommt die zweite/dritte etc. dran. Diese kann auch sehr wohl koppeln, wenn die Frontlautsprecher es nicht tun, insofern muss man diese auch auspfeiffen. Ein Umstellen an sich würde da nicht viel bringen, eher andere Koppelfrequenzen, ein Neigen nach unten ins Publikum schon etwas mehr.
    Pro Delayline sollte auch ein EQ-Weg reichen, es sei denn, der Raum ist recht unsyemmetrisch (z.B. links viel Stoff, rechts viel Glas).
    Dafür lieber mehr Delaylines (mehr kleinere Lautsprecher)


    Zitat von "Christian Haugner"

    Wie ich die Sache verstehe sind die Grenzflächen auf dem Boden „ausgelegt“ – richtig? Die Leute sprechen ja aber seltenst Richtung Boden, sondern in 98% der Fälle zur Seite oder nach vorn… Bekomme ich da nicht noch mehr Probleme mit der Rückkopplung, da ich die Fader weit nach oben treibe? Also der Abstand zum Redner nimmt ja mit der Belegung am Boden deutlich ab. Rumpeln wird bei der Art des Bodens auch stark vorhanden sein (Bühne mit Holzdielen (!!!))....

    Zum Grenzflächen-Effekt hier mal eine Info:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzfl%C3%A4chenmikrofon

    Man muss also nicht gleich dort "reinreden", aber zu viel sollte man sich davon auch nicht erwarten, die Dinger können nicht zaubern. Wenn die Redner zu weit weg sind, wirds halt schwierig.
    Aber für die Szene, wo der Schauspieler im vorderen Bühnenbereich steht/sitzt und zum Publikum spricht, können diese Mikros ihre Vorteile ausspielen.
    Das Rumpeln können gute Mikros etwas eleminieren, notfalls hilft eine harte Komressoreinstellung (Limiter) und ein Absenken der Bässe im Mischpult-EQ. Wenn das ein wirklich wackelnder Bretterboden ist und die Mikros auch auf den selben Brettern liegen, dann ist das natürlich nichts, aber ein normaler, fester Holzboden sollte machbar sein...


    Zitat von "Christian Haugner"

    Was könnte man am Tisch machen? (Funk, oder schnell und Problemlos entfernbar, was aber aus meiner Sicht riskant ist. Es sei denn der Tischwechsel erfolgt immer in denPausen, da lässt sich was drehen (Habs nicht mehr genau in Erinnerung) Dort wird relativ häufig gesprochen. Nur oft mit umdrehen zum Publikum, und schon ist er wieder aus dem richtigen Winkel raus.

    Vielleicht lässt sich der Tisch insoweit präparieren, daß Du das Lavalliermikrofon (Kugelchrakteristik) irgendwo fest anbringen kannst (Taschensender auf der publikumsabgewandten Seite u.a.)
    Manche machen da auch ein kleines Loch in die Mitte rein, dann kommt das Mic von unten durch. Dafür gibts sogar ein eigenes Mikro von AKG:
    http://www.akg.com/site/products/…anguage,DE.html
    Mit der Tischfläche hat man somit wieder den verstärkenden Grenzflächeneffekt.
    Da das ja auf Funkmikrobasis abläuft, können die Akteure auch den Tisch hinstellen, wo sie wollen...
    Hier ist noch eine gute Kompressoreinstellung angenehm, damit die lauten Tischgespräche und die vom Mikro abgewendeten Sprecher nicht so stark differieren.
    Die vom Tischmikro wegredenden Sprecher müssen dann natürlich von anderen Mikros aufgefangen werden...


    Zitat von "Christian Haugner"

    Tief Abhängen wäre gestaltungstechnisch der Horror schlechthin.


    klar, aber weit oben hängende Mikros bringen nicht mehr viel Nutzsignal. Wichtig ist halt, daß man nicht aus versehen dran kommt, also über Kopfhöhe hängen die auf alle Fälle (ca. 1/2- bis 1m) und werden also immer im Bild hängen. Aufgrund der Größe des Mikros und auch des Kabels sind die aber recht unauffällig (es sei denn, Ihr habt einen weißen Hintergrund...)
    Und die Mikros müssen natürlich auch etwas vor und nicht nur über den Schauspielern hängen, für die sie gedacht sind. Am besten macht man auf der Bühne entsprechende Punkte für die idealen Sprechstellen (Gaffastück)


    Zitat von "Christian Haugner"

    (...Sprechermikro...) Das ist falsch rüber gekommen/eingezeichnet. Genauso war es auch gedacht. Der Ansager bekommt es aber nicht in die Hand, es steht auf Ständer.


    Dann steht ja die ganze Zeit ein Stativ rum oder?
    Ich dachte, Ihr habt zwei Handheld-Funkmikros? Die sind doch ideal für Moderation. Vor allem kannst Du hier eine eigene Einstellung am Mischpult vorbereiten und der Ansager muss nicht immer aufpassen, daß er richtig steht...
    Oder gehört der "Ansager" mit in die Theaterszenen rein, ist als so etwas wie ein Schauspieler? Dann wäre das wieder gut, denn dann klingt er auch wie die Schauspieler. Mit einem Handheld würde er sich akkustisch etwas abheben (nicht nur lauter, sondern auch voluminöser, basshaltiger...)


    Zitat von "Christian Haugner"

    Da in Scenen häufige Positionswechsel stattfinden ist das spezielle Einfangen ziemlich übel. Es müssten „überall“ Mikros sein…


    ja, etwas mehr Mikros wären schon besser. Wichtig dabei ist, daß Du als Tontechniker dann nur die passenden Mikros hochziehst. Mehr als 2-3 Mikros sollten es also nicht sein. Dafür kannst Du die wenigen wieder lauter machen.
    Insofern ist es auch wichtig, daß Du den Spielablauf gut kennst und laufend aufmerksam verfolgst.
    Und noch ein Tipp: Vereinbare mit den Akteuren bestimmte Sprechstellen, die Du gut einfangen kannst und macht Euch dann passende Markierungen auf den Boden, auch das gespielte Chaos auf der Bühne sollte organisiert werden :)


    Zitat von "Christian Haugner"


    bringt es irgendetwas, die Anlage auf Stereo laufen zu lassen? Oder kann ich gleich auf Mono mischen? Bei ordentlicher Aufstellung fände ich stereo ja schöner, aber zwecks schlechtem Equipment wird sich da wohl nicht viel machen lassen.


    Ich persönlich bin eher ein Mono-Fan (bzw. Fan von einem nur mininalen Stereoeffekt) aus dem Hintergrund, daß nur die in der Mitte sitzenden Gäste davon etwas bemerken. Die seitlichen Zuschauer hören nur das Signal aus der Box auf ihrer Seite und hier würde dann evtl. etwas verloren gehen. Und wenn nur 30-40% der Gäste etwas davon haben, dann wäre das eher unfair :)
    Zudem kommt noch dazu, daß man bei einer Spielszene auf einer Seite auch dann genau das Mikro am lautesten hat, auf dessen Lautsprecherseite die Szene wieder übertragen wird. Wenn man also Probleme mit Feedbacks hat, dann kanns hier zu mehr Schwierigkeiten kommen, als in einem Monomix.
    Außerdem wird die Sprachübertragung aufgrund der Feedbacksituation nicht gerade laut sein, viele Zuhörer werden auch etwas Originalschall mitbekommen, ein Stereoeffekt (also eine rechts-links-Ortung der Schauspieler) würde da auch kaum zur Geltung kommen.

    Aus weiter o.g. Gründen solltest Du aber dennoch die Frontline rechts und links separat ansteuern und nicht mit einem gemeinsamen Monosignal. Nur die Pan-Regler auf dem Mischpult sollten weitgehend auf Mitte bleiben...

  • DJM 800 Problem

    • mringhoff
    • 10. Oktober 2007 um 09:28
    Zitat von "f8274"

    ... aber mich würde gerne von anderen DJM 800-Usern interessieren, ob man von nun an stets ein Havariepult neben das DJM 800 zu stellen hat :(

    Bei größeren Veranstaltungen haben wir immer Sparequipment dabei, dazu gehört auch ein zweiter Discomixer.
    Und vor rund 6-8 Jahre hat uns das auch schon mal aus der Patsche geholfen, als ein DJM500 (oder wars ein 600?) plötzlich einen defekten Masterfader hatte...

    Bei kleinen Privatfeiern in der näheren Umgebung können wir den DJs im Problemfall ein Ersatzpult hinliefern, bei neuralgischen Locations (weit weg oder z.B. auf einer Berghütte mit komplizierter Anlieferung über Lifte, Pistenbullies etc.) kommt dann wieder etwas Sparematerial mit, was grad so im Lager noch frei ist...

  • Pin setzt Rost an

    • mringhoff
    • 10. Oktober 2007 um 09:10
    Zitat von "marce"

    ... ich kenne 'ne Firma, bei der gibt's genau aus dem Grund ein Koffer mit "Gala-Bolzen und Splinten" und einen mit "RnR-Bolzen und Splinten" - einziger Unterschied: Optik.

    :) das wäre mal wieder was fürs Zitate-Brett :)

    weil man das ja in 5m Höhe so gut erkennen kann, ob der reingedengelte Bolzen "Gala" oder "R´n´R" ist... :) Vor allem, wenn da noch diverse Technik dranhängt...

    Oder werden die Bolzen im Eingangsbereich in einer Vitrine präsentiert?

  • Pin setzt Rost an

    • mringhoff
    • 9. Oktober 2007 um 23:30

    Ich frage mich langsam wozu diese ganze Diskussion hier?
    Einfach die Pins regelmässig etwas mit Öl oder Silikonspray konservieren und dann korrodiert im Normalfall nichts. Das ist eine "Arbeit" von einer halben Minute (alle Pins in eine Schachtel, einmal drübergesprüht und dann etwas schütteln...)

    Wenns mal doch so ist, dann Flugrost mit Öl wegrubbeln, alles andere kommt in die Tonne.
    Für wenige Euros kauft man dann wieder ein paar neue nach und gut ist es.

  • Mikro für chor und "rednerpult"

    • mringhoff
    • 9. Oktober 2007 um 21:49
    Zitat von "Skorpi"

    also mit meinen jetzigen hab ich keine unterschiede feststellen können.mir fehlt eben nur die weite.

    Mikros, die "weiter" aufnehmen, machen auch wieder mehr Probleme mit Feedbacks. Und aus diesem Grund muss man sämtliche Faktoren wieder beachten, von den Lautsprechern über deren Aufstellung, das EQing usw. Insofern sollte man das Lautsprecherthema nicht als primitiv ansehen.

    Mit den AKG aus der diskret-CK-Serie haben wir "weite" Erfahrungen gemacht.
    http://www.akg.com/site/products/…DE,pid,304.html

    Hier gibts Mikrokapsel und Aufnahmeeinheit getrennt. So kannst Du die Kapsel mal in ein Schwanenhals stecken (ist dezenter wie ein normales Mikro, auch vor einem Chor) oder ein ein dafür vorgesehenes Hängemodul.

    Zitat von "Skorpi"


    sind dieses evtl. auch brauchbar?? hat die jemand?
    http://www.akg.com/site/products/…anguage,DE.html


    Diese genau kenne ich nicht, aber wie erwähnt selbige Variante aus der diskret-modular-Serie mit den CK-Kapseln.

    Die eierlegende Wollmilchsau ist das auch nicht, es kommt halt immer auf den Anwendungszweck an.
    Für mehrtägige Sachen lohnt sich so etwas mehr, als für eine Tagesproduktion, denn das Aufhängen ist schon wesentlich arbeitsintensiver. Oft ist nie da eine Möglichkeit zu Hängen, wo man es gerade braucht und nach einem Testen oder einer Probe, möchte man das Mikro gerne 30cm vor ziehen o.ä. und dann steht man wieder auf der Leiter und experimentiert mit Drahtseilen, Mikrokabel und Gaffa. Ein Stativmikro verschiebst Du einfach und fertig.
    Bei wilden Theaterszenen bekommt dann ein Hängemikro wieder irgendetwas ab, was alle ermüdeten Zuschauer aus den tiefsten Träumen weckt.
    Nebenbei dürfen die Dinger nicht zu hoch hängen, wie es der Ressiseur/Bühnenbildner gerne hätte, sonst bekommst Du zu wenig Nutzsignal ab. Und andererseit sprechen die Schauspieler ja auch mehr nach vorne/unten als nach oben in die Mikros, weshalb die Dinger auch gut 2-3 vor der Szene hängen müssen, also nichts für Spielszenen am Bühnenrand.
    Aber wenn alles passt, dann sind die Dinger eine gute Sache, es hängt halt schön dezent. Für einen Chor, der ja auch immer schön da stehen bleibt, wo er soll, gar nicht verkehrt, vorausgesetzt es gibt etwas, woran man die Mikros hängen kann....

  • Das Unmögliche möglich machen - Theateraufführung

    • mringhoff
    • 9. Oktober 2007 um 15:46
    Zitat von "Christian Haugner"


    Obwohl ich nach wie vor der Meinung bin dass die Behringer Geräte für Ihren Einsatzzweck als EQ und Aktivweiche doch sehr tauglich sind. Qualitativ lässt sich wohl noch einiges rausholen, aber erst im wesentlich höheren Preisbereich.


    wichtig darüber hinaus ist, daß man mit dem Herausfiltern von Feedbacks vertraut ist und die EQs nicht nur allgemeinen Klangsteuerung verwendet.
    Und selbstredend soll für jeden Delaykanal ein eigener EQ eingeplant werden, da auch üblicherweise unterschiedliche Frequenzen betroffen sind.

    Zitat von "Christian Haugner"


    Wenn ich die Endstufen abschalte und am Pult abhöre klingen die Großen richtig schön klar, nicht dumpf wie die Dynamischen (auf Entfernung meine ich). Aber die Rückkopplungen sind bei erhöhtem Sprachabstand viel zu früh da.


    Tja, so ist es. Mit gutem Material und guter Bediendung lässt sich da aber einiges verbessern.
    Dynamische Mikros haben da eingentlich nichts zu suchen, die sind für eine Nahbesprechung (Moderation, Gesang, direkte Instrumentenabnahme etc.) gedacht. Für eine gleichmässige Sprachübertragung kommen gerade auf einer Theaterbühne nur Kondeser in Frage.
    Und dann kommt es auch auf die Chrakteristik an. Je nach Position sollte man da zwischen Kugel, Niere oder Richtmikro entscheiden.

    Und neben dem Herausfiltern von Feedbackfrequenzen kommte es auch stark auf die Lautsprecher und deren Positionierung an. Mit gewöhnlichen Partyboxen, die eher ein unkontrolliertes Abstrahlverhalten an den Tag legen fängt man sich hier auch mehr Feedbacks ein als mit gutem Material.
    Eine gängige Lautsprecherbox für diesen Bereich ist zum Beispiel die CA106 von Kling & Freitag. Diese ist recht verbreitet und auch gar nicht so teuer in der Miete.
    http://www.kling-freitag.info/portal/alias__…topDefault.aspx

    Insgesamt ist das wie Du schon selbst erkannt hast, ein komplexes Gebiet. Mit guten Lautsprechern bekommst Du es wieder um 3-4dB lauter, mit den richtigen Mikros und der richtigen Positonierung wieder um 3-4dB usw.
    Bei idealem Equipment - und das kostet auch keine zigtausend Euro Miete - kann sich der Zuhörer entspannt zurücklegen und versteht mühelos jedes Wort am Abend.
    Im preiswertem Segment ist halt viel weiter unten Schluss. Mit ein paar von hier geholten Tipps kann man vielleicht noch etwas herausholen, aber es wird weiterhin ein anstrengender Abend bleiben für Publikum und Tontechniker...


    Zitat von "Christian Haugner"


    Zu Grenzflächen kann ich überhaupt nichts sagen, da ich die schlichtweg nur in der Theorie kenne und noch nie in der Hand hatte...


    Alle 2-3 Meter auf der Bühne verteilt am Bühnenrand versteckt ist das eine feine Sache. Die Dinger sieht keiner und können leicht aufgebaut werden.
    http://www.akg.com/site/powerslav…anguage,DE.html
    Aber sie sind ebenfalls Kondenser, bringen ebenfalls Feebacks, wenn man sie zu laut macht und sind zudem noch durch ihre Lage am Boden den Füssen der Schauspieler ausgesetzt. Mechanisch ist das kein Problem, dafür sind sie z.T. auch gebaut, aber das Rumpeln stört den Zuschauer, weshalb hier auch ein Kompressor gut wäre.


    Zitat von "Christian Haugner"


    Lieber ein paar mehr Mikros, das mit dem Mischen klappt schon. Vor allem wenn man Zeit zum Üben hat.
    Um das Ganze zu verdeutlichen habe ich mal die Bühne per Paint skizziert

    Der Außenrahmen hat 4x6 Meter. Der Rest ist jetzt pauschal abgeschätzt. Die eingezeichneten Punkte sind Positionen von Mikros. Das ist ein Vorschlag meinerseits, natürlich dürft ihr gerne Verbesserungen anbringen....

    Für mich sind das etwas zu wenig Mikros. Die Ansagemikros kannst eigentlich gleich aus Deiner Skizze herausnehmen, wir reden ja hier von der Sprachabnahme.
    Wichtig ist auch der Bühnenaufau an sich. Welche Requisiten stehen rum und stört die Mikros? Was bleibt die ganze Zeit auf der Bühne (und kann sozusagen als Mikrofonversteck dienen)? Gibts einen Tisch, wo sich die Leute unterhalten, der aber wieder wegkommt (hier vielleicht doch ein Funklavallier in die Tischdeko integrieren oder ein Hängemikro tief runterlassen...)
    Ohne Spielablauf macht es wenig Sinn, eine Skizze zu machen. Vielleicht schaust Du mal ein paar Tage vorher bei einer Probe zu, dann kann man sich schon mal Gedanken machen....


    Zitat von "Christian Haugner"

    Der vordere Blaue (Außerhalb der Bühnenfläche) steht für das Ansagermikro. Dafür würde ich das derzeitig vorhandene Kondensatormikrofon nehmen.....


    Nix da! Eine für die Sprachabnahme eingerichtetes und eingestelltes Mikro kannst Du nicht für den Moderator verweden, es sei denn, er stellt sich einfach wie ein Schauspieler auf die Bühne und redet.
    Der Moderator bekommt ein dynamisches Mikro, das Du zudem noch leiser als üblich drehst.
    Das Kondenser ist da viel zu empflindlich eingestellt, als daß dieser das zwischenzeitlich in die Hand nehmen könnte...


    Zitat von "Christian Haugner"

    Nette Vermieter gibt’s bestimmt, aber warum sollte der einem Laien etwas billig zur Verfügung stellen? Solche Feilscherei kann ich nicht leiden… Wenns geht kauf ich lieber was, das kann ich auch später noch verwenden. Und wenn was kaputt geht hab ich keine Probleme mit Dritten. .....


    Vermieter machen genauso gut entgegenkommende Angebote, vor allem, wenn es sich um eine gemeinnützige Sache handelt, wie andere Leute :)
    Das ist keine Feilscherei, sondern genauso ein Bemühen, aus einer problematischen Veranstaltung das Beste herauszuholen. Hier im Forum feilscht Du ja auch mit diversen Leuten um die Preisgabe von Sachverstand :)

    Wenn Du, wie Du erwähnt hast, dieses Business eigentlich nicht machst und auch in Zukunft nicht machen willst, außer vielleicht beim nächstjährigen Theaterstück, dann verstehe ich nicht, warum Du Dir eigene Lautsprecher anschaffen willst.
    Mit preiswerten Teilen holst Du da zuwenig heraus, die teuren wären betriebwirtschaftlich noch unsinniger und gleichzeitig hast Du Angst, einen Ruf zu verlieren.
    Das zu Verfügung stehende Geld würde ich ehrlich gesagt - der Veranstaltung zuliebe - in gutes Mietequipment stecken. Zumindest Deinem Ruf hilft das mehr, als wenn Du Dir jetzt da ein paar preiswerte Partyboxen kaufst...


    Zitat von "Christian Haugner"

    Und das mit dem Qualitätsanspruch ist auch ganz einfach: Die Sprache soll verständlich sein. Je größer Rausch- und Koppelabstand, desto besser.:

    rauschen sollte da eigentlich nichts, das Problem liegt im "Gain before Feedback"...

  • Familienangehörige und das liebe Finanzamt

    • mringhoff
    • 8. Oktober 2007 um 21:46

    Steuerrechtlich fallen mir da keine Besonderheiten ein. Vor dem Finanzamt sind alle gleich :) (Manche sind halt gleicher als andere...)

    Aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht gibts wohl da ein paar Besonderheiten. Ein mithelfender Familienangehöriger, der ein sozialversicherungpflichtiges Gehalt bekommt, zählt evtl. als Mitunternehmer (familienhafte Mithilfe) und erhält wenns dumm läuft, trotz bezahlter Sozialabgaben im Bedarfsfall keine Leistungen. Hier gilt es sich also entsprechend vorher zu informieren.
    Infos darüber z.B. unter:
    http://www.dstv.de/archiv/22-08-0…-angehriger.pdf

    Und wenn der Familienangehöriger arbeitslos gemeldet ist, darf er bis zu 15 Stunden (unter Anrechnung des Verdienst auf das ALG) im Betrieb aushelfen, ohne daß er seine Arbeitslosenstellung verliert.

  • Das Unmögliche möglich machen - Theateraufführung

    • mringhoff
    • 8. Oktober 2007 um 21:04
    Zitat von "Kracky"

    Sorry, ich kann und möchte das nicht verstehen, bzw. ist es für mich indiskutabel Tips zu geben die sowas unterstützen.

    Gehen wir mal davon aus, daß es sich hier um ein Fachforum handelt, in dem man auf technische Fragen einfach gute Antworten bekommt, dann spielt doch der Hintergrund, wie es dazu kam eigentlich keine Rolle.
    Wir haben hier ein Problem, sozusagen eine Aufgabenstellung. Wer dazu gute Lösungansätze weiß und mitteilen will, der sei eingeladen dies zu tun.
    Und wenns keine Lösung gibt, dann darf man das natürlich auch gerne erwähnen und begründen.

    Was mich beim Threadstarter im Vergleich zu manchen anderen Unerfahrenen erfreut hat ist, daß er erstens selber weiß, daß er hier Erfahrungslücken hat, diese gerne durch unsere Hilfe etwas minimieren möchte und daß er klare, intelligente, vollständige deutsche Sätze ohne nennenswerte Rechtschreib- und Grammatikfehler unter der korrekten Verwendung der Groß- und Kleinschreibung verwendet. Da macht doch das Antworten wieder Spass...

  • DJM 600 kaufen? Oder gibts Alternative die taugt!?!?

    • mringhoff
    • 8. Oktober 2007 um 20:48
    Zitat von "f8274"

    DJM 600 für privates Hobby-Auflegen und Chinapultalternative & 800er für prof. DJs" ist doch schon sehr strange :?


    Als alter Pioneer 600er Fan traue ich mir diese Beurteilung inzwischen zu, wenngleich sie jetzt nicht gleich allgemeingültig sein soll. Hab auch selbst jahrelang auf dem 500er und 600er aufgelegt und in dieser Zeit (Ende 90er bis 2006) war das auch bei vielen DJs fest eingebürgert. Als VT-Techniker hat mich das schreckliche Verzerren bei ungezügelten DJs sehr besorgt und technisch wars halt einfach nur ein gewöhnliches DJ-Pult. Aber es war von DJs für DJs entwickelt worden und das hat man an den Features gemerkt, deshalb wars auch so beliebt.
    Nun sind aber einige Jahre ins Land gegangen, Pioneer hat auf Kritiken und Wünsche reagiert und eine neue Pultgeneration geschaffen. Von der Bedienungsintuition auf dem 600er aufgebaut, aber aus meinen Augen gesehen verbessert, vor allem technisch.
    Ich selbst bin auch keiner, der immer das neueste haben muss, aber das Pult hat halt einfach in kurzer Zeit überzeugt. Und so wie es aussieht auch den Anwender. Trotz des höheren Preises ist die Nachfrage von allen Seiten da. Gut, das ist jetzt kein Qualitätsbeweis, aber zumindest eine Indikation der Beliebtheit.

    Die alten Pulte - technisch ja Stand der 90er Jahre - sind natürlich nicht gleich Müll. Als Standard werden sie auch immer noch gerne genommen und das wird auch noch einige Jahre so weiterlaufen. Aber die Zeit ist halt irgendwie vorbei, mit dem 800er gibts einfach etwas besseres.

    Zitat von "f8274"

    Habe beide Pulte, und die Langlebigkeit des 600ers muss das neue 800er erst noch beweisen


    sicher. Der Qualitätsbrüller war aber der 500er + 600er aber auch nicht, auch davon waren beizeiten mal das ein oder andere Gerät in der Werkstatt...


    Zitat von "f8274"

    Das 600er ist ausgereift, und wem 1 Mic-Anschluss und die Effekte des 600ers genügen, ist damit gut bedient. Würde es sogar in 2008 wieder neu kaufen.


    der hat doch zwei Mic-Anschlüsse :)
    Aber die Aussage kann ich auch nur unterstreichen. Als Vermietbetrieb muss man halt für jeden Anwendungsbereich das Equipment bieten. Der oben beschriebene Klientelwechsel findet aus unserer subjetiven Sicht schleichend statt, die alten Pioneer-Pulte werden halt nicht mehr so wie früher von den Top-DJs gefordert, dennoch hat das 600er für die nächsten Jahre weiterhin seine Daseinsberechtigung und auch seinen Markt. Und vor allem auf letzteres müssen wir halt als VT-Betrieb achten, wenngleich ich selbst noch gerne auf dem 600er auflege...

  • Welche Leuchten für Dauerlicht? Par 56/64/Stagefloods?

    • mringhoff
    • 8. Oktober 2007 um 15:43
    Zitat von "vondralbra"

    Sind die Lebensdauerangaben der Par56/64 glaubhaft (teils bis 2000h, wobei oft teurere Leuchtmittel weniger Laufzeit angeben


    Preiswerte Chinaware lebt definiv um einiges weniger lang als Markenware, das haben zahlreiche Praxiserfahrungen ergeben.

  • Welche Leuchten für Dauerlicht? Par 56/64/Stagefloods?

    • mringhoff
    • 8. Oktober 2007 um 15:39

    Insgesamt kommt es darauf an, was Du damit machen möchtest.
    Einfach nur "hell"? (Hier sind Leuchtstoffröhren und HQI-Strahler gut), soll man die Lampen dimmen können? (Entladungslampen sind nicht dimmbar.), Sollen die vielleicht als Floorspots aufgestellt werden? (PAR64 1KW sind dann schon zu heiß für normale Farbfilter) usw...

  • Das Unmögliche möglich machen - Theateraufführung

    • mringhoff
    • 8. Oktober 2007 um 12:24
    Zitat von "Christian Haugner"

    Interessant wären nun vor allem Empfehlungen für Mikros, da ich in der Hinsicht wirklich auf andere verlassen muss.

    Grundsätzlich sind verteilte Kondensatormikrofone auf der Bühne eine gute Sache. Aber gerade Kondenser erzeugen auch viel Feedback, insofern wird es etwas schwierig, solche Mikros einzusetzen, wenn das Lautsprechersystem nicht optimal ist. Da Du aber ja wohl noch bereit bist, in Mikrofone zu "investieren", hier noch mal ein paar Tipps:

    Für den Theatereinsatz sollen es dann natürlich, kleine unscheinbare Mikrokapseln sein, die man in die Requisiten einbauen kann oder die man von oben herab hängen kann
    z.B: http://www.akg.com/site/products/…anguage,DE.html
    Ansonsten bringen ein paar Grenzflächenmikrofone am Bühnenrand auch gute Ergebnisse.
    Es hängt aber natürlich davon ab, was genau auf der Bühne passiert, wieviel Platz dort ist, wo die Schauspieler sprechen. Je mehr Mikros, desto homogener, aber auch komplizierter.

    Als Tontechniker muss man natürlich dann genau mitregeln, welche der Mikrofone gebraucht werden. Einfach alle Mikros an klappt nicht, vor allem wenns recht viele sind, da pfeifts Dir um die Ohren...

    Wenn es ein Theaterstück mit wenigen Akteuren ist, bleibt zu überlegen, ob sie nicht vielleicht doch alle mit Lavallier/Headsets auszurüsten sind. Man muss die Mikros ja nicht kaufen, vielleicht gibt es ja einen netten Vermieter, der Dir das für einen guten Preis überlässt (z.B. die Probentage umsonst etc.)

    Evtl. wäre auch ein Mix Lavalliermikros für die Hauptdarsteller und eine normale Bühnenmikrofonierung für den Rest vorstellbar.


    Zur Lautsprecheraufstellung wurde ja hier schon einiges gesagt. Vielleicht noch eins:
    Schau mal, daß Du die Lautsprecher etwas nach unten geneigt bekommst. Also erstmal hoch hinauf und dann ins Publikum runter geneigt, so beschallst Du nicht nur genau die, die es hören wollen, sonder minimierst auch die Reflexionen von den Wänden.
    Je nach zu bestuhlender Fläche würde ich dann lieber ein paar Delays mehr machen und dafür dann einen kleinerne Bereich direkt / geneigt beschallen.

    Nach erfolgter Aufstellung dann schön einpfeifen und ein paar Feedbackfrequenzen ziehen, am besten pro Delayline einen eigenen EQ einplanen.

    Ansonsten beim Abmischen die Moderation nicht zu laut machen, auch wenns angenehm klingt und nicht pfeift, aber das Verhältnis zur Theaterübertragung ist dann doch einfach zu extrem und das Publikum empfindet die Schauspieler als zu leise.
    Wenn man beim Sprecher schon aufmerksam zuhören muss, dann fällts nicht mehr so auf, wenn auch die Schauspieler leiser sind...

    Ansonsten viel Erfolg bei Deinem Vorhaben. Gut ist ja, daß Du schon bei den Proben dabei bist. Da kann man ja noch viel optimieren im Laufe der Tage.

  • BGV-C1-Nebelmaschinen

    • mringhoff
    • 8. Oktober 2007 um 09:59
    Zitat von "Binson"

    Wenn ich mich recht erinnere bspw. §27

    Was da genau?

    Abs 1: --> betrifft sämtliche Elektrogeräte, eigentlich eine Zusammenfassung der VDE100 in einem Satz. Hierzulande dürfte wohl kein (mobiles) Elektrogerät verkauft werden, die dem nicht entspricht (zumindest theoretisch). Wer mit so etwas dann Werbung macht, dem unterstelle ich reine Effekthascherei...
    Und wenn, dann darf ja dann auch auf jeden Scheinwerfer, Discopult oder Mikrofon "geprüft nach BGV-C1" drauf stehen :)

    Abs. 2: --> betrifft nur Stromquellen

    Abs. 3: --> reine Durchführungsanordnung, also eine Vorschrift, wie die Geräte aufzustellen sind. Betrifft ja nicht den Hersteller, ergo kann dieser hier dann auch nichts prüfen...


    Bei Autos steht ja auch nicht drauf "geprüft nach der StVO". Die muss schon der Anwender selber einhalten...

  • DJM 600 kaufen? Oder gibts Alternative die taugt!?!?

    • mringhoff
    • 8. Oktober 2007 um 09:37

    Also bei uns ist der 800er erstaunlich schnell zu dem am meisten nachgefragtem Discopult geworden. Alle etwas professionelleren DJs nehmen auch den etwas teureren Mietpreis in Kauf und den Weg in die Rider hat das Pult auch schon recht schnell gefunden.
    Ich habe so daß Gefühl, daß die Pioneer-Fangemeide froh ist, daß nun ein beliebtes Pult (wie es das 600er eben ist) nun auch mit guter Qualität auf dem Markt gekommen ist.

    Für bugetorientierte DJ, private Hobbyaufleger bei kleinen Familienfeiern oder geizige Gastronomen spielt das natürlich keine Rolle. In diesem Bereich wird der 600er weiterhin laufen - falls da nicht gleich ein Chinapult zum Einsatz kommt...

  • BGV-C1-Nebelmaschinen

    • mringhoff
    • 8. Oktober 2007 um 09:20

    Richtig. Und bisher hat auch jeder Hersteller empfohlen/befohlen das passende Fluid zu seinen Maschinen zu verwenden, weil diese aufeinander abgestimmt sind. Also was ist denn an der ganzen Sache neu dran?

    Das Schlagwort "BGV-C1" ist prägnant, klingt äußerst wichtig und assoziiert "amtlich", "gesetzmässig" und "korrekt".
    Manche halten dieses "Prüfsigel" dann evtl. vielleicht für einen Freischein, vernachlässigen u.U. dann eigene Sicherheitschecks wie die BGV-A3.

    Daß es aber eine Anwendungsregelung ist und kein Gütesigel spielt dabei wohl keine Rolle mehr oder?

    Wie gesagt, hier gehts nicht gegen die Produkte selbst. Der Hersteller ist für gute und hochwertige Produkte bekannt, aber das riecht mir etwas nach einem reinem Marketingkonzept...

  • BGV-C1-Nebelmaschinen

    • mringhoff
    • 7. Oktober 2007 um 21:39
    Zitat von "lichtfabi"

    Man siehe einfach auf der Website, was der Hersteller dazu sagt

    das ist es ja eben: NICHTS....!!!

    wie ja schon geschrieben, eine Überprüfung, daß das Fluid im zusammenhang mit der Maschine nicht gesundheitsschädlich ist, ist ja durchaus positiv, aber welche Vorschriften aus der BGV-C1 berührt das?

  • ....Bilder sagen mehr .....

    • mringhoff
    • 7. Oktober 2007 um 20:15
    Zitat von "sydon"

    Bitte was kann man da so falsch machen ? bzw wie kann es zu sowas kommen ?
    ist ja nicht nur ein element was evtl versagt hat.

    1. Scherenfüsse rasten nicht vernünftig ein oder werden nach dem Einrasten nicht gesichert (Hebel geschwenkt)
    2. Elemente werden nicht untereinander verbunden oder die Verbinder sind schon alle defekt / verloren gegangen etc.

    Kommen dann zudem noch unkontrollierte dynamische Lasten hinzu (50 gröhlende Gäste hüpfen im Gleichtakt...), dann brechen halt fehlerhaft aufgebaute oder defekte Podest zusammen. Wobei hier meist die instabilen Scherenfüsse einfach wieder zusammenklappen...

    Das passiert, wenn das Material nicht gepflegt ist und von Leuten auf/abgebaut wird, die sich nicht auskennen und sich somit keine Gedanken machen.
    z.B. Podeste von einer Schule, Kommune oder Verein, die schon seit Jahren an örtliche Gruppen vergeben oder auf lokale Veranstaltungen eingesetzt wird.

    Die Materialpflege beschränkt sich meist auf das Übereinanderschichten der Elemente auf einen Rollwagen und dessen rechtwinkliges Parken in der Materialgarage durch den Hausmeister...

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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