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Beiträge von mringhoff

  • Tagessätze bzw. Stundenlöhne

    • mringhoff
    • 8. September 2007 um 12:54
    Zitat von "simonstpauli"

    das heißt, man erarbeitet sich als rental co. einen status in der form: bei firma x kostet der techniker 300, bei firma y 400, wir nehmen firma y weil wir sehr gute erfahrungen gemacht haben. bzw. (wahrscheinlicher) mit firma x schon mal auf die nase gefallen sind und danach firma y einen super job gemacht hat...

    Ja, so ähnlich läufts meistens. Wobei nicht die Techniker-Gagen interessieren, sondern der Gesamtpreis verglichen mit einer (zu erwartenden) Gesamtleistung.
    Wenn man nicht nur technisch, sondern auch sozialkompetent einen guten Job abgegeben hat, dann erhöhen sich die Chancen, daß man beim nächsten Mal wieder genommen wird. Auch, wenn evtl. ein Mitbewerber preislich darunter liegt.

    Es wird nicht immer nur auf den Preis geachtet, wenngleich der schon sehr wichtig ist. Einige Auftraggeber interessiert die Qualität sehr wohl, doch viele Kunden können diese im Vorfeld eher schlechter beurteilen.
    Internetseiten / Broschüren sind geduldig und wenn überall steht "professionell" - "hohe Qualität" etc. und weiter hinten steht, daß man auf die Markenwaren wie "B...inger","Omnidingsda" und "Europalicht" vertraut, dann weiß doch eingentlich nur ein Profi, wie weit es mit der vielpropagierten Qualität her sein dürfte...

  • Tagessätze bzw. Stundenlöhne

    • mringhoff
    • 8. September 2007 um 12:46
    Zitat von "Manuela"

    Y arbeitet 25% mehr in der gleichen Zeit. :wink:


    Dem Kunde ist das üblicherweise egal, wie schnell wir mit dem Aufbau fertig sind. Es gibt Rahmenbedingungen (Aufbau um .. Uhr, fertig bis ... Uhr) und dazu eigentlich ein Festpreis.

    Wenn es jetzt ein Tontechniker während der Show ist, dann bringts ja auch nichts, wenn der 25% mehr arbeitet...
    obwohl - vielleicht doch: wenn die Show um 25% schneller zu Ende ist dürfen wir vielleicht alle um 25% eher nach Hause :)

  • Tagessätze bzw. Stundenlöhne

    • mringhoff
    • 7. September 2007 um 20:44
    Zitat von "simonstpauli"

    mringhoff:

    ich kenne kunden, die wert auf persönlichen kontakt zum techniker legen und sehr wohl einen unterschied in der nicht-technischen betreuung zu schätzen (und zu bezahlen) wissen.

    da kenne ich auch jede Menge Kunden :) Das ist auch die Kunst, gewisse Stammkunden zu halten.

    Jedoch aber spielt das Verhältnis Firma - Kunde (mit den entsprechenden Ansprechpartner) eine viel wichtigere Rolle. Welche Techniker/Hands wir dann vor Ort einsetzen, das interessiert eigentlich niemanden. Wichtig ist eigentlich nur, daß derjenige, mit dem alles ausgemacht wird, dann auch auf alle Fälle mit vor Ort ist.
    Hier wird ein Vertrauen in die Firma gesetzt, daß es bei den zukünftigen Projekten genauso gut klappt (auch im nichttechnischen Bereich), wie beim letzten Mal.
    Bei der Auswahl der Techniker vor Ort wird dann einfach der Firma vertraut.

    Wenn man dann auf einmal daher kommt und den Kunden den Techniker X für 300,- oder den Techniker Y für 400,- EUR zur Auswahl zu stellen, dann dürfte das doch etwas seltsam rüberkommen. Entweder kommt ein Kommentar: "wir nehmen den für 300,- und gehen davon aus, daß Sie alles so super wie beim letzten Mal hinbekommen..." oder der Kunde ist überfordert und fragt nach, was Y besser als X kann. Was genau sagt man dann?
    Y ist "netter" oder "besser" oder "erfahrener"? Das dürfte zu unkonkret sein...
    Was passiert, wenn Y ausfällt und man kurzfristig Techniker Z engagieren muss? Wie "erfahren/nett/besser" ist er gegenüber Y?
    Ich glaube als Anbieter kommt man da in ein gefährliches Fahrwasser...

    Wenn es Preisunterschiede in der Leistung geben darf, dann muss sich das inhaltlich widerspiegeln. Z.B. mit 100,- EUR mehr wird eine bessere Lightshow programmiert usw.

  • SM58 (s) oder SM86 für Discothekenbetrieb ???

    • mringhoff
    • 7. September 2007 um 09:03

    Hmm, die Diskotheken, die ich kenne, sind üblicherweise mehr Gastronomiebetriebe und so ist auch das Personal :(
    Von einer sauberen Anlagenwartung kann da keine Rede sein, vielmehr ist es dann meist der Job diverser VT-Firmen das regelmässig zu pflegen. Da das aber ja nicht umsonst ist und die Gastroszene notorisch klamm ist, wenns um Dinge geht, die nicht gleich sichtbar Geld reinbringen, erfolgen solche Wartungen eher, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Einen eigener, ausgebildeter Techniker ist mir in den kleinen und mittleren Betrieben bis dato noch nicht untergekommen (MVStV. §39 hin oder her...) Das dürfte wohl eher in Großdiskotheken der Fall sein.

    Und mit laufend wechselndem Personal, wie es in der Gastroszene vorkommt, sowie vielen Gast-DJs und anderen Eintagsfliegen geht halt auch leider viel verloren. Das muss gar nicht mal geklaut werden. Wenn z.B. mal die Batterie leer ist, dann legts der eine in die Ecke, der nächste räumts dann in irgendeine Schublade und eine Woche später kann sich natürlich keiner mehr daran erinnern, wo denn das Funkmikro abgeblieben ist...

  • Tagessätze bzw. Stundenlöhne

    • mringhoff
    • 6. September 2007 um 19:26
    Zitat von "simonstpauli"

    ein kunde zahlt ja gerne nur das was er muß. wenn er von einer rental einen guten techniker für 300 kriegt wird er das gerne nehmen. wenn er für 300 unterklasse, für 450 mittelmaß und für 650 einen richtig guten techniker bekommt, kann er selbst wählen, was ihm die veranstaltung wert ist.


    Der Kunde hat lediglich den Anspruch, daß das Equipment wie bestellt aufgebaut wird, ordnungsgemäss funktioniert und betreut wird und dass alles zu einem bestimmten Termin wieder abgebaut wird. Wie das gemacht wird, daß überlassen die Kunden dem Technikdienstleister.

    Nun ist also die Company dran. Sie kennt ihre freiberuflichen Mitarbeiter für gewöhnlich. Da gibts die guten und teuren und die preiswerten und evtl. weniger guten oder auch anderstrum... Mit einem guten Mann/Team vor Ort kann man sicher gehen, daß alles klappt. Mit einem preiswerten Team kann man evtl. die Gewinnmarge erhöhen. Das verlockt natürlich. Nur dumm, wenn dann etwas schief läuft deswegen. Dann ist der Ruf und vor allem der Folgeauftrag sicher weg.

    Solange es freiberufliche Techniker gibt, die für weniges Geld passende Arbeit leisten, solange werden die Vermietfirmen diese auch einsetzen. Das ist genauso freie Marktwirtschaft wie im Handel: Tausende Stimmen warnen: Kauft kein Billigkrempel - Aber Abertausende machen es trotzdem - weils halt im ersten Moment billiger ist. Was will man noch dazu sagen?

    Und weil in manchen Regionen mehr freiberufliche Fachkräfte als Jobs gibt, arbeiten halt viele für weniger Geld als gar nicht und hoffen auf bessere Zeiten. So bleibt man wenigstens im Geschäft und hält/knüpft Kontakte.

    Auch Vermietfirmen stehen da unter Druck. Oft muss man mit geringem Budget auskommen oder ein ander macht den Job. Bei einigen Firmen ist die Schmerzgrenze gefährlich weit unten, das schlägt sich natürlich auf deren "Einkaufpreisen" sprich die gebotenen Tagessätze nieder.

    Natürlich will jeder gerne mehr Geld haben, aber wenn man mit seinem Verdienst auf Dauer nicht zufrieden ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. nach besseren Jobs / Auftraggebern suchen, entweder duch eine höhere Qualifikation oder evtl. durch ein Umzug, aktive Bewerbungen etc.

    2. die Branche ganz verlassen. Die VT ist keine Goldgrube, in anderen Bereichen kann man je nach Vorbildung/Qualifikation/Flexibilität mehr verdienen. Dadurch, daß jedes Jahr zahlreiche neu ausgebildete VTler in den Markt drängen, wird die Situation dort auch nicht besser...

  • Max. länge eines Antennenkabels für Funk-Mikro

    • mringhoff
    • 6. September 2007 um 11:38
    Zitat von "thieloliver"

    Also ich hatte ja in meiner Fernsehtechnikerausbildung vor vielen Jahren gelernt, dass die Antennenverstärker VOR die Kabelstrecke gehören. Andernfalls verstärkt man nämlich das Rauschen mit und der Nutzsignalanteil in dem nun stärkeren Frequenzbrei bleibt der gleiche...


    Das ist auch beim Ton so :) Die Skizze von AKG ist aber dennoch so richtig, wenn man berücksichtigt, daß die Antenne ganz am Anfang auch bereits ein Booster ist, dann kommen die Kabelstrecken und danach für eine weitere Strecke wieder der entsprechende Booster usw. Ob das mit drei Boostern noch so gut klappt, kommt auch sicher auf die Nutzsignalstärke an. Praktische Erfahrung mit mehreren Boostern haben wir allerdings nicht...

  • Max. länge eines Antennenkabels für Funk-Mikro

    • mringhoff
    • 6. September 2007 um 09:29

    was für eine Antenne hat er Dir denn da angeboten? :)

    Also die 15m ohne Booster, und die 35m mit Booster sowie die Reduktion auf Non-Diversity halte ich noch für vertretbar, wenn es sich nicht um wichtige Produktionen handelt und man auch mal mit dem ein oder anderen Funkaussetzer leben kann.

    Bei Anwendungen mit den Taschensendern (PT), die dann auch noch durch die tragende Person selbst abgeschattet werden oder in größeren Räumen mit viel Publikum würde ich aber davon abraten. Die Handsender (HT) sind weniger anfällig.

    Alle anderen Basteleien mit teuren Kabeln und Richtantennen etc. schiessen ja wohl am Budget vorbei, da macht es wirklich Sinn, einfach zwei Empfänger hinzustellen. Zumal da die Diversityfunktion gewährleistet bleibt und das WMS400 Empfangsteil ja auch nicht extrem teuer ist (wird aber leider nicht mehr hergestellt, daher noch bei div. Händlern nach Restposten fragen).

    Die o.g. Grafik von AKG wurde für die AKG WMS4000er Systeme entworfen. Hier liegen die Ausgangsleistungen der Sender so um die 30mW (unter Umständen sogar bis 50mW). Die preiswerte Variante WMS400 hat aber üblicherweise nur 10mW oder 20mW. Und die Kabelwege wurden mit der externen Antenne RA4000B gerechnet, das ist bereits eine Booster-Antenne mit 17dB Verstärkung. Diese kostet so rund 100,- EUR brutto

  • Checkliste - Zumindest für Schulen

    • mringhoff
    • 6. September 2007 um 08:58

    Gute Idee. Wenngleich in einigen Dingen sehr stark vereinfacht, sollte man so eine Checkliste den jeweils Verantwortlichen mal in die Hände geben...

  • Thema Werbung

    • mringhoff
    • 5. September 2007 um 17:49
    Zitat von "Christian Bodenbinder"

    "80% der Werbung sind sinnlos. Nur leider wüsste keiner welche 80% das sind"

    im Nachhinein kann man die 80% schon minimieren, in dem man immer schön nachfragt, woher denn der Kontakt gekommen ist.

    Und: Diverse Werbeschaltungen können zwar erfolglos, müssen aber nicht sinnlos sein.
    Wir schalten regelmässig eine nicht ganz preiswerte Anzeige in einem Kulturprogramm. Daraus kam noch nie eine (direkte) Anfrage. Aber der Herausgeber des Programms ist gleichzeit auch Veranstalter und solange wir von ihm gebucht werden, schalten wir auch brav die Anzeige... :)

  • SM58 (s) oder SM86 für Discothekenbetrieb ???

    • mringhoff
    • 5. September 2007 um 15:49
    Zitat von "Sven Wessoly"

    Für unsere Discothek (Fassungsverm. ca. 1500) sollte ein Mikrofon angeschafft werden, welches zum einen für den DJ gedacht ist falls dieser sein eigenes vergessen hat oder aber auch für Moderation oder Gesangseinlagen von der Bühne.


    Also ich würde auch ein dynamisches Mikro statt ein Kondenser verwenden, auch wenn ein Kondenser besser klingt.
    Das Mikro für die Gesangseinlagen wird ja auch nur über die Discopulte verwendet. Wozu hier dann ein Kondenser? Das ist ja wie mit Kanonen auf Spatzen schießen :)
    Und die Gesangeinlagen dürften sich doch wohl eher im Bereich des Halbplaybacks über rund 20min bewegen oder? Da genügt ein Dynamisches und ist auf alle Fälle rückkopplungssicherer.

    Das Shure SM58 ist jedem bekannt, immer noch sehr robust und sollte auch jedem Gesangseinlangenkünstler genügen. Für Moderation und DJ-Durchsagen auf alle Fälle. Das mit dem Schalter ist auch sehr sinnvoll.

    Aber für eine Diskothek für rd. 1.500 Gästen, 3 Dancefloors etc. dürfte ein "Fehlkauf" in dieser Größenordnung durchaus kein größeres Thema sein. Das SM86 bekommt man ja auch gut wieder los (z.B. hier im vtb2b :) Oder man behält es für das M1 - Den Trend zum Zweitmikro in der Diskothek kann man ja durchaus mitmachen oder?

  • Tagessätze bzw. Stundenlöhne

    • mringhoff
    • 5. September 2007 um 12:17

    Die Margen dürften so zwischen 20 und 40% liegen.
    Also 390,- für den Kunden und 250,- bis 300,- an den Techniker sind durchaus normal.
    Ist aber selbstredend situationsabhängig.

    Wenn ein Techniker bei einer Rentalfirma laufend Jobs für 250,- EUR erledigt kommt es gut vor, daß die Firma diesen einmal nur für 250,- ein andermal für 350,- oder 400,- EUR dem Kunden weiterberechnen kann. Warum soll die Firma nicht die Kuh melken, wenns geht? Meist sind das dann auch noch die Jobs wo das Catering für den Techniker ebenso gut ist :)

    Insofern sollte man auch bei höheren Margen keine Neidgefühle aufkommen lassen. Die Rentalfirma, die Techniker 1:1 durchreicht, wird auf kurz oder lange betriebswirtschaftlich auf die Nase fallen. Schliesslich gehört ein günstig-einkaufen-teurer-verkaufen seit jeher zu den Grundlagen eines Gewerbebetriebs, nicht nur bei Waren, sondern auch bei Personal, Geld, Ideen etc.

  • Tagessätze bzw. Stundenlöhne

    • mringhoff
    • 5. September 2007 um 09:23

    Bevor aber jetzt wieder jeder über diese Liste herzieht, sollte man aber bedenken, daß

    - diese Tagessätze die gegenüber dem Kunden sind, incl. dem notwendigen Gewinnaufschlag, die die Firmen dafür einkalkulieren sollten.

    - davon ausgegangen wird, daß dann damit freiberufliche Techniker bezahlt werden sollen, die selbst wiederum von ihrem Tagessatz alle Abgaben, Versicherungen, Steuern etc. bestreiten müssen. Eine Umrechnung in Stundenlöhne oder Monatslöhne für Festangestellte ist also unsinnig.

    - dies Tagessätze sind, die man hochgerechnet hat, auch mit dem Hintergrund, was ein Techniker verdienen SOLLTE und nicht in der Realität derzeit bekommt. Wer also laufend weniger unter diesen Sätzen verdient, der wird in Zukunft nicht auf einen finanziellen grünen, geschweige denn blühenden Zweig kommen, um sich für später ein Alterspolster zu schaffen (wer kümmert sich eigentlich als Freelancer wirklich um seine Altersvorsorge?)

    - dies auch Tagessätze sind, die einem zum o.g. finanziellen "grünen Zweig" auch ohne 18-Stunden-Jobs an 6 Tagen in der Woche bringen sollten.


    Daß die genannten Preise der Techniker in Vielzahl unserer Fälle bei den Kunden nicht durchzusetzen sind, ist aber leider Realität bei vielen Firmen in unserer Branche (vor allem im Party und Rock´n´Roll-Bereich). Aber es gibt durchaus diverse Häuser, bei denen diese Sätze erreicht werden...

  • Mal was für die Aluminiumalpinisten

    • mringhoff
    • 4. September 2007 um 23:57
    Zitat von "cfdrummer"

    Funkstrom?

    Gibts doch schon, ist nur noch nicht serienreif

    doch:

    (edit: Link aktualisiert)

  • Tagessätze bzw. Stundenlöhne

    • mringhoff
    • 4. September 2007 um 22:11

    Viel Arbeit und Überlegung steckt immer hinter einem ausführlichem Angebot bei einer größeren Veranstaltung, aber nicht bei so allgemein gehaltenen, pauschalen Preisen für bestimmte Leistungen.

    Wenn ich für eine bestimmte Veranstaltung ein Angebot abgeben muss, ist das klar, daß man so etwas nicht öffentlich postet. Aber wir reden doch hier nur allgemein über bestimmte Cash & Co Themen.

    Wer hier seine Preise und Überlegungen nicht kundtun will, der muss es ja nicht. Es gibt aber viele, für die das kein Problem ist. Ein Listenvermietpreis ist auch kein sonderlich schützenswertes geistiges Eigentum, das man geheim halten muss, sondern üblicherweise eine Mischung aus Kalkulation und durchsetzbaren Mietpreis. Der ein oder andere diskutiert über seine Überlegungen dazu gerne mit anderen und ist danach etwas reflektierter oder fühlt sich bestätigt. Im Grunde genommen ist das ja auch das nichts anderes, wenn über Fachwissen diskutiert wird. Für manche ist das ja auch ein gewisses "Vermögen", das sie nicht gerne teilen, andere wiederum schon. Und von letzteren lebt halt so ein Forum...

    PS: der VPLT hat in einer seiner letzten Ausgaben vor ca. 1/2 Jahr mal die üblichen (theoretischen) Tagessätze für Techniker und andere in der VT-Branche tätigen Selbständigen kalkuliert und in einer schönen Liste zusammengefasst. Für manche zwar eher mehr Wunsch als Wirklichkeit, zumindest aber ein Ziel...

  • Tagessätze bzw. Stundenlöhne

    • mringhoff
    • 4. September 2007 um 18:00

    Also hier werden ständig irgendwelche Preise / Tagessätze etc. diskutiert, bislang hat noch keiner gesagt, daß das hier geheim wäre. Wir sind ja nicht bei den Zauberern, die ihre Tricks verraten.

    Mach Dir mal den Spass und forste das Cash & Co Brett zu den Anfangszeiten durch, da kam fast jede zweite Frage nach den Preisen... :)

    Was aber bei den Diskussionen herausgekommen ist, ist allerdings immer unbefriedigend gewesen. Einer nennt einen Preis, der andere meint, der sei zu teuer und nennt einen anderen. Dann wird dieser wiederum des Dumpings beschuldigt etc.

    Es gibt zahlreiche Einflussfaktoren auf den Tagessatz als auch des Vermietpreises an sich (der ja auch immer wieder diskutiert wird) wie z.B:
    - Region (Nord/Ostdeutschland oder Süden)?
    - Lage (ländlich oder Großstadt)?
    - Kundenklientel (klamme Partyleute oder Industrie)?
    - Mitbewerberdichte und deren Preise
    - Saison (Hauptsaison oder Ferienzeit)?
    - Etabliertheit der Firma im Markt
    - Qualität des Equipments (technisch und optisch)
    - Umsatzziel: Masse oder Klasse?
    - Kostenstruktur der Firma
    - Qualität der Mitarbeiter / Techniker
    - Auslastungsgrad der Firma
    - Ernsthaftigkeit und Nachhaltigkeit des Gewerbes (HKS oder haupberuflich)

    Aber die Frage nach den Preisen ist nicht verwerflich, weshalb man sie auch nicht gleich hätte löschen müssen...

  • Gema Musikfolfge auch für den DJ?

    • mringhoff
    • 3. September 2007 um 19:59

    Da ja hier immer regelmässig div. Gema-Probleme diskutiert werden, möchte ich mal in die Runde fragen, wer denn von uns Kollegen sich um den Gema-Verwaltungskram überhaupt kümmert (alle Veranstalter unter den DJs jetzt mal ausgenommen)? Im Grunde genommen kann uns das als Dienstleister ja vollkommen egal sein.

    Und dann die Fragen:
    - macht Ihr das für den Kunden gratis? bzw. was wird für diese Leistung berechnet?
    - rechnet Ihr dann auch selbst mit der Gema ab, oder läuft das dann doch über den Kunden?
    - lohnt sich diese Arbeit bzw. weiß das der Kunde überhaupt zu schätzen oder läuft man da nicht eher die Gefahr, als "Gema-Eintreiber" gesehen zu werden?

  • Stornierung Materialbestellung - wie vorgehen?

    • mringhoff
    • 3. September 2007 um 19:21
    Zitat von "4Art"

    Streng nach AGB?

    Wenn der Kunde fragt, mit wieviel Stornokosten sie rechnen müssen, dann rund 20% weniger als nach AGB und sie freuen sich noch. :)

    Bei Agenturen spielt das auch kaum eine Rolle, sie belasten das dem Kunden weiter und verdienen sicher auch noch selbst daran...

    Ansonsten sieht man es auch hier wieder: die AGB-Regelungen bleiben als Waffe in der Hinterhand und versucht dem Kunden je nach Situation entgegen zu kommen und 1-2 Augen zuzudrücken.

  • Software zur VA-Planung & Geschäftsführung

    • mringhoff
    • 2. September 2007 um 23:38
    Zitat von "mEon"


    Ich bräuchte
    - Warenwirtschaft,
    - Personalverwaltung,
    - Kundenverwaltung,
    - Auftragsplanung,
    - Angebots-, Auftragsbestätigungs-, Rechnungs- und Lieferescheinerstellung.
    - Content-Management-System für eine Homepage/Homepages.

    und evtl. sogar den jahresabschluss für einen erledigt

    Alles anzeigen

    na, bis auf die Hompageverwaltung und dem Jahresabschluss kannst Du alles z.B. mit easyjob erledigen.
    Allerdings ist so eine Rundum-Sorglos-Lösung auch nicht ganz billig. Im Standardpaket ist halt keine vernünftige Kundenverwaltung / ERP drinnen, das kann man mit div. Erweiterungsfeatures, die wieder extra kosten, ergänzen.
    EJ ist halt hauptsächlich eine Vermiet/Dispositionssoftware, dafür aber sehr ausführlich und in seinem Bereich sehr breit in der individuellen Anwendung.

    Den Jahresabschluss sollte dann eigentlich der Steuerberater machen, insofern sind solche Tools eher unsinnig. Kleine Betriebe, die das alles selber machen, brauchen eine Supersoftware, die keiner bezahlen kann und große Betriebe mit eigener Buchhaltung lassen sich dann eigene Softwarelösungen stricken. Da außer der Faktorierung zwischen Materialverwaltung/Dispo/Kundenverwaltung und Buchhaltung keine wirklich größere Schnittmenge existiert, macht es auch mehr Sinn, hier dann bei Bedarf ein eigenes Buchhaltungsprogramm zu kaufen und z.B. mit der Exportfunktion des Materialverwaltungsprogramms zu arbeiten.

    Das selbe in Grün wäre die Homepagegeschichte. Hier gibt es bereits zahlreich erprobte Software, auch für CMS, wozu die dann auch noch extra ein ein Mammutprogramm packen, wenn es auch vollkommen ausreicht, einfach ein weiteres Programm parallel zu öffnen?
    Welche Funktionen sollen denn hier noch mit der Materialdispo/Personalverwaltung etc. vernetzt werden? Wir reden ja hier nicht von einem Onlineshop...

    So kann also jeder bereits jetzt schon seine individuelle Softwareausstattung kaufen und ergänzen, wie es zur aktuellen Betriebsgröße passt. Ein Mammutprogramm mit allen Tools, die man sich bei Bedarf hinzukaufen kann, wäre nichts anderes, nur teurer und anfangs sicher mit mehr Bugs versehen...

    Sicher gibt es nie die optimale Software. Irgendwo muss man halt immer auf Standardwerke zurückgreifen. Eine eigene Software zu entwickeln, wäre einfach finanziell nicht drin, auch wenn sich jetzt 10 Leute finden würden, die sich der Idee gerne anschliessen möchten. Denn die 10 Leute haben auch 10 unterschiedliche Vorstellungen, was das Programm können muss und was nicht...

  • Funk - Line-Signal - Welche Geräte?

    • mringhoff
    • 8. August 2007 um 10:08

    Mir würde die Stationslösungen eher gefallen. Das Rumbasteln am Taschensender ist nicht so die Optimallösung, zumal die Antenne ja auch nicht die beste Wirkung hat.

    Weiß jemand, ob die Kombination IE-Sender und "normaler" Empfänger auch bei Shure ULX / Shure UHF oder bei AKG WMS450 / WMS4000 funktioniert?

  • Funk - Line-Signal - Welche Geräte?

    • mringhoff
    • 7. August 2007 um 12:09

    ja, daß mit dem Taschensender ist ja bekannt, aber leider kenne ich keinen mit Netzanschluss :(
    Oder wie lösen Eure Kunden das mit der Batterielaufzeit?


    Und beim IE wurde ja auch nicht vorgeschlagen, daß man den Empfänger nutzt, sondern den Sender :)

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