Zitat von "julian knödler"Zwei Tage sind einfach zu wenig Zeit.
also mir hat eine halbe Stunde gereicht. Es gab sogar Eintopf UND Würstl/Kartoffelsalat. Danke nochmal an den Spender!
Zitat von "julian knödler"Zwei Tage sind einfach zu wenig Zeit.
also mir hat eine halbe Stunde gereicht. Es gab sogar Eintopf UND Würstl/Kartoffelsalat. Danke nochmal an den Spender!
ich war seit 3 Jahren nicht mehr auf der Messe und muss sagen, so viel versäumt man auch nicht. Bei mir war auch eher "Trüffelsuchen" angesagt. Einiges kennt man ja schon, weil die reisenden Vertreter immer freundlicher werden und einiges liegt sowieso außerhalb des Bedarfs.
Lustig fand ich z.B. den flexiblen Linienstrahler von K-array , die KAN-200. Sieht aus wie eine ordentliche Schlange....
Die Altmetallhalle in 9.1. war ja heuer neu. Ich finde es schon etwas dreist von der Messegesellschaft, die Chinesen einfach auszulagern. Die Halle hatte ja den Untertitel "International Sourcing", ich hätte Outsourcing passender gefunden... ![]()
Naja, die Halle 9.1. war zumindest diejenige, in der am wenigsten fotografiert wurde.
Dadurch daß die Chinesen jetzt ein eigenes Ghetto hatten, waren die Platzhirschen konzentrierter. Ich fand es dort dann wiederum teilweise echt ziemlich voll. Manche Stände haben Ihre Vorführungen einfach in die Gänge verlegt. Sei es Lautsprecher, dessen Ausrichtungen und Abstrahlwinkel man testen musste, indem man weiter zurück ging oder neue Lichter, die an einer Wand gleich neben dem Gang auf Ihr Testpublikum gewartet haben.
Ansonsten würde ich unter "Neuigkeiten/Interessantes" mal den Forums-Mittagsstammtisch erwähnen.
also "klappriger" als der große Chinakonkurrent sind sie auch wieder nicht....
Wer natürlich das Porschfahren gewöhnt ist, kann sich mit einem Opel natürlich nicht anfreunden ![]()
Rechtzeitig zur PLS gibts jetzt für die Expression auch die neue Fernsteuer-App fürs Ipad
Inhaltlich aber ähnlich der bisherigen App z.B. für Compact oder Performer. (also ohne Dynamics, Effekte etc.)
Angeblich soll ja irgendwann mal ein richtiges Update dafür herauskommen...
nicht gerade unsere Preiskategorie... ![]()
Ob Preise zwischen 60.000 und 90.000,- EUR für ein Digitalpult überhaupt noch einen Markt haben in der heutigen Zeit?
Zitat von "wora"ich bin nach wie vor der überzeugung, das fader nicht durch eine flache scheibe zu ersetzen sind.
(...)
bleibt nur der blöde haken mit der sonne im sommer...
sehe ich auch so.
Vielleicht bin ich ja auch altmodisch, aber ich habe schon gerne mal meine Finger auf den Fadern, während meine Augen auf die Bühne gerichtet sind, gerade in kritischen Situationen.
Eine YUV/RGB-Umstellung habe ich im Menü auch schon gesucht, aber nicht gefunden.
Leider ist der Converter noch der "normale"/alte, nicht der neue.
Also offenbar gehts mit dieser Kombination einfach nicht...
Schluss jetzt mit RNR aus den 80er - wir schreiben 2013 und das heißt:
Zitat von "ADMIN"Also, Stand der Planung ist, dass es jeden Tag
- Saitenwürtschen mit Kartoffelsalat,
- irgendeinen Eintopf (Gulaschsuppe, chili con carne...) und
- vegetarische Frikadellen.gibt.
Also ich schau mal am Donnerstag vorbei....
Werde mal durchprobieren, einen kleinen Beitrag in die vielleicht aufgestellte Spendenbox werfen und mich ins Gästebuch eintragen... ![]()
Zitat von "Hitower"
Meld dich mal ob diese Variante (und mit welchen schachteln dann) funktioniert!
Wir hatten das bei einer Wandlerkiste (ich meine ne einfache Gefen), das die je nach Auflösung das Bild nach Rechts verschoben hat...
Hallo,
habe jetzt den TVOne 1T-VS-558 Videoscaler http://www.tvone.com/1t-vs-558-main.shtml und bin noch nicht so ganz begeistert.
Das Ding wandelt manche Dinge ganz passabel (z.B. XGA auf 720p) aber bei vielen Auflösungen gibt er verzerrte und/oder verkleinerte Bilder aus. Bei den verschiedenen Scaling-Presets ist dann keins dabei, das das Bild entsprechend zurechtrücken könnte. Auch gibt es Unterschiede, wo die Quelle angeschlossen wird (VGA-Eingang oder DVI-Eingang).
Ein ipad am VGA-Eingang wandelt er gut um, das gleiche am DVI-Eingang nicht (Verzerrungen)
Und manchmal ist das Bild ebenfalls wie bei Dir mal zur Seite verschoben (und kleiner). Mit der horizontalen oder vertikalen Verschiebung bekommt man das nicht gerichtet, ist zu extrem.
Mit der Wandlung DVI (mit Adapter auf HDMI) auf HDSDI gibts hingegen keine Probleme. Das läuft bei uns dann mit einem Blackmagicdesign-Konverter.
Hallo,
vielleicht kann mir jemand ja einen Tipp geben. Folgendes Problem:
Der Projektor Sanyo XP200 gibt ein farbverzerrtes Bild (extreme Türkis- und Magentatöne) aus, wenn ich ein von HDSDI auf HDMI gewandeltes Signal via Adapter auf den DVI-Eingang anlege.
Nehme ich das HDMI-Signal direkt von einem Laptop, ist das Bild einwandfrei.
Das HDSDI-Signal ist aber offensichtlich auch korrekt. Wenn ich das gewandelte Signal nicht an den XP200 anschließe, sondern an einen Bildschirm, gibt es keine Probleme.
Wenn ich das HDSDI-Signal auf Komponente wandle und am passenden Eingang am XP200 anschließe, passt auch alles.
Bei einem anderen/zweiten XP200 gibts die gleichen Probleme, liegt also offenbar nicht an einem speziellem Gerätedefekt.
Als HDSDI-HDMI Wandler nutze ich die von Blackmagicgesign.
Das Bild liegt in der gewünschten Auflösung und Schärfe an, nur eben die Farben spielen verrückt.
Hat jemand einen Tipp?
Zitat von "kob1"Habt ihr wirklich unterschiedliche Mietpreise? Wie würdet ihr das vorm Kunden argumentieren falls das rauskommt?
also in der Liste sind die Preise natürlich alle gleich.
Aber im Gesamtpreis gibt es jede Menge Stellschrauben, ohne daß der Kunde dies bemerkt.
Da jede Veranstaltung unterschiedlich ist, wird das kaum jemand bemerken.
Und je länger die Mietdauer ist, desto größer werden hier natürlich auch die Unterschiede.
Wenn ein Kunde anruft und fragt, was ein 4.000er Beamer kostet, dann bekommt er natürlich immer den Listenpreis genannt. Wenn er noch bei den Kollegen ringsum anfragt, dürften sich die Preise ähneln.
Wenn er allerdings bittet, die Veranstaltung mit Beamer, Leinwand, Mikrofonanlage, kleine Ausleuchtung aufzubauen und zu betreuen, dann kommen schon wieder so viele Faktoren zusammen, daß die Preise zwischen den Angeboten schon weiter auseinandergehen. Geht der Job dann auch noch über mehrere Tage, werden die Unterschiede noch größer.
Vielleicht mal ein paar Stellschrauben, inwieweit man das Angebot beeinflussen kann, ohne daß der Kunde das merkt:
- Berechnung von Anfahrtskosten: ob da jetzt 30,- EUR oder 190,- EUR steht, hinterfragt keiner groß. Es ist halt so.
- Berechnung der Auf-/Abbaukosten: eventuell darüber hinausgehende Kosten für das Personal werden mit dem Mietpreis wieder hereingeholt. Oder man kalkuliert sehr großzügig und zieht hier ebenfalls noch einen größeren Gewinn raus.
- Berechnung von Arbeitsmaterialien: Trusslifte können für den Auf- und Abbautag berechnet werden - oder eben auch nicht. Wenn nicht, fällts keinem auf.
- Berechnung von Verbrauchsmaterialien (Gaffa, Molton, Farbfilter etc.) oder Stromkabel (beispiel: Schukopauschale/Kabelpauschale,)
- Berechnung von Zubehör oder Ergänzungen: fällt im Angebot gar nicht auf, wenns nicht draufsteht und man es trotzdem mitbringt (z.B. CEE-Stromversorgung, Verteiler etc)
- Berechnung von Sparematerial
usw.
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Wie teuer oder günstig man das Angebot rechnet, hängt also nicht vom klassischen Rabatt ab.
Natürlich erhalten manche Kunden (Stammkunden, Großkunden, Kollegen etc.) einen Rabatt auf die Mietpreise. Das ist aber nur der offensichtliche Teil. Wie das Angebot letztlich aussieht, hängt vielmehr von dessen Gestaltung selbst ab.
Und natürlich auch von der technischen Umsetzung. Manche Jobs kann man ja auch unterschiedlich angehen. Wenn man weiß, daß der Kunde wenig Geld hat, wird man nur das notwendigste planen. Wenn man vermutet, daß der Budgetbetrag höher ist, kommen halt noch ein paar Movingheads mehr rein, das Truss wird aufwändiger, das Personal wird mehr etc.
Bei alledem darf muss man im Hinterkopf behalten, daß der Kunde nächstes Jahr vielleicht wiederkommen wird.
Wenn das Angebot dann zu billig war, klappt es kaum noch, dann im nächsten Jahr mehr rauszuholen. Wenn nächstes Jahr dann vielleicht noch das Material auf anderen Baustellen verplant ist, und man hinzumieten muss, könnte das zu einem Verlustgeschäft werden. Macht man ein höheres Angebot, ist der Kunde sauer.
Aufpassen muss man bei solchen Spielchen auch, daß sich ein zu günstiges Angebot auch rumspricht: Eventuell kommt dann ein anderer Kunde und bezieht sich ausdrücklich auf die Veranstaltung von seinem Bekannten.
Zitat von "kob1"
Ich bin auf jeden Fall so fair und sag dem Kunden, dass er das Material nach ca. 3 Langzeitmieten eigentlich schon kaufen kann.
das ist oft so. Manches Material amortisiert sich sogar noch früher.
Aber neben dem schon erwähnten Lagerplatz gibt es noch weitere Gründe, das Material dennoch zu mieten:
- Liquiditätsvorteil: die Miete bezahlt man meist, wenn die Einnahmen der Veranstaltung schon fliessen und der Betrag ist bei der ersten Veranstaltung auch noch nicht so hoch wieder Kaufpreis.
- Kosten von Zubehörteilen wird oft vernachlässigt: Kabel, Lampen, Cases
- manchmal wird nicht der Mietpreis, sondern der Gesamtpreis verglichen: hier ist ja der Auf-/Abbau noch dabei.
- das Equipment wird fachgerecht aufgebaut. Fachunkundige verursachen Defekte oder höheren Verschleiß
- das Equipment wird gewartet und gepflegt
- man erhält über die Jahre immer das aktuelle Material
- der Kunde kann risikolos ändern: größere Leinwand, anderes Truss, anderes Mischpult etc.
- der Kunde trägt kein Risiko des Defekts (nach Ablauf der Garantiezeit)
usw.
Auch der kleine Hinweis darauf, daß er verpflichtet ist, seine elektrischen Geräte der BGVA3-Prüfung zu unterziehen, wird manchen nachdenklich machen.... ![]()
Und manchmal bekommen die Kunden es einfach nicht auf die Reihe, technisches Material entsprechend zu lagern. Wenn nach einem Jahr das Equipment wieder gebraucht wird, fehlt wieder einiges oder ist defekt. Gerade bei Kunden mit angestelltem oder wechseldem Personal, da will es natürlich wieder keiner gewesen sein...
Zitat von "kob1"
PS: würde man uns als Zusammenschluss selbstständig bleibender Unternehmen (=Kartell) bezeichnen, ist das was wir hier machen nicht mehr ganz astrein...
Wir vereinbaren doch hier keine gemeinsamen Preise. Ganz im Gegenteil. Von 3.000,- bis 15.000,- EUR haben wir hier schon alles gehört... ![]()
Ich glaube auch nicht, daß größere Preisabsprachen in unserer Branche funktionieren würden. Das Material ist unterschiedlich, die Qualifikation, die Kundenausrichtung etc.
Darüber hinaus sind die Betriebsgrößen zu klein und die Anzahl der Konkurrenten einfach viel zu groß. Selbst wenn sich auf örtlicher Ebene ein paar Kollegen näher zusammentun, gibt es noch genug andere um die Ecke. Die Recherche über google bringen dem Kunden genügend Alternativen....
Zitat von "kob1"Kennt jemand einen Mechaniker, Tischler, Maurer, Dienstleister, Arzt, Steuerberater, suchdirwasaus der für unterschiedliche Klientel unterschiedlich kalkuliert?
mal abgesehen von den Berufen, die nach Tabellen abrechnen wie Ärzte, Steuerberater etc. kann man zu jedem Handwerker/Dienstleister etc. hingehen und Angebote verlangen. Bei kleinen Alltagsjobs werden die sicherlich nicht extrem unterschiedlich sein, aber bei einem größeren Auftrag, wo sie einen Monat lang arbeiten, wird jeder auch anders kalkulieren.
Der Maler wird sich auch denken: "bei dem Nobelhaus verlange ich gleich mehr, die habens ja...." oder "dieser Reihenausbesitzer dreht sicher jeden Cent um, da muss ich schärfer kalkulieren, wenn ich den Job haben will...."
Zudem ist es noch ein kleiner Unterschied, ob man Personalkosten für einen Monat hochrechnet oder eine Miete.
Stellschrauben im Angebot finden sich viele: Der Tagespreis, die Mehrtagesfaktoren, die Berechnung von Zubehör und Arbeitsmittel, die Kalkulation von Auf-/Abbau.
Wenn man weiß, daß der Kunde mehr ausgibt, dann ist man großzügiger, wenn man weiß daß der Kunde kaum Geld hat, geht die Gesamtsumme runter oder ich überlasse den Job meinen Kollegen...
Zitat von "Kracky"Ersetzt doch mal deine ca. 6€ durch ca. 3€
wir rechnen hier in der Gegend auch mit 6-7,- EUR je lfm Vierkant oder 5,- für Dreikanttruss.
Es ist aber müßig im PA-Forum nach einem passenden Preis zu forschen. Wir sehen ja, schon allein der Tagesmietpreis differiert je nach Gegend um 100%.
Dann folgend die sogenannten Tagesfaktoren, die auch wieder jeder für sich auswürfelt. Bei 2, 3 oder 4 Tagen ist man noch relativ homogen, aber bei 2 Wochen oder einen Monat geht doch jeder seine eigenen Wege....
Wie gesagt: Kunden kennenlernen, Budget abschätzen. Eigene Kosten kalkulieren, mögliche "entgangene Materialmiete" in der Zeit als Mindestuntergrenze für die reine Miete ansetzen und entscheiden: zu welchem Preis will man den Job machen?
Dann Kunden überzeugen mit Ratschlägen, Hinweisen und gezeigter Kompetenz (z.B. beim Ortstermin)...
Zitat von "Martin2003"
VA findet einmalig statt, hat bisher noch nicht stattgefunden. Zugemietet muss nichts werden ist alles vorhanden, Mat. ist dann zwar 35 Tage gebunden wird aber nicht woanderes benötigt.
Ortstermin brauche ich nicht, bin an der VA-Stätte "zuhause", andere Angebote wird es sicher geben, da die anderen die in der Nähe überhaupt soviel Mat. haben eher zur teuren Kategorie gehören.
Gefühlt würde ich sagen das sowas eigentlich ca. 15000 Euro netto kosten müsste
Ich werf jetzt eifach mal eine Zahl in die Runde auf das ihr mich steinigt![]()
9800 Euro netto .....
Das ganze ist doch irgendwie immer ein Pokerspiel. Von 3.000 bis 15.000,- netto haben wir jetzt Summen gehört. Dazwischendrin wird es sich wohl einpendeln.
Jetzt gilt es herauszufinden, wo die Schmerzgrenze des Kundens und wo die anderen Angebote liegen.
Dazu wäre es wichtig, mit dem Kunden in Kommunikation zu treten. Das darf einerseits nicht nerven und andererseits nicht zu direkt sein. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Ein Anlaß für ein solches Gespräch ist immer ein Ortstermin.
Es geht also nicht darum, daß Du den Ort erkunden musst, sondern vielmehr daß Du mit dem Kunden vor Ort eine zeitlang über seine Veranstaltung redest.
Dabei kann man ihm verschiedene Möglichkeiten erläutern, Vor-/Nachteile erklären, Probleme aufzeigen etc. Dann entwickelt der Kunde ein Verständnis für eine technische Lösung und sieht bei anderen Angeboten nicht nur auf den Preis.
Außerdem merkt man dann schon bald, wie ernst er das "Low Budget" sieht. Hier hat ja jeder eine andere Auffassung. Da hab ich schon sehr große Unterschiede erlebt.
Low Budget muss nicht Dumping heißen. Wenn ein Kunde eine große Firma ist mit hohen Millionengewinnen und er trotzdem nicht für eine Veranstaltung das Geld aus dem Fenster werfen will, dann ist das vielleicht für den organisierenden Angestellten ein "Low Budget Event". Vielleicht will er sagen, daß er nicht mehr als 15.000,- EUR für die Technik ausgeben will.
Vielleicht ist es aber auch ganz anderst. Mehr als 3.000,- EUR hat er nicht übrig...?
Das alles gilt es (zumindest mal ansatzweise) herauszufinden. Am besten geht so etwas eben auf einem Ortstermin. ![]()
Wg. Switch: kommt darauf an, wie oft Ihr umschalten wollt.
Der einfache VGA-Switch schaltet halt "über Schwarz" auf das andere Bild. Das heißt, es ist 2-3 Sekunden schwarz, dann kommt das andere Bild.
Für die Anwendung, die hier besprochen wurde (Bierzelt) finde ich das absolut ausreichend.
Digitale Signale:
RGBHV ist keine Leitung, sondern ein (analoges) Signal, das auf 5 x BNC (üblicherweise zusammengefaßt als Multicore) übertragen wird.
Etwas zu den Signalgrundlagen in der Videotechnik findest Du z.B. auf: http://de.wikipedia.org/wiki/RGB-Signal
Ein weiteres digitales Signal ist das SDI (bzw. HD-SDI). Dieses Signal wird über eine BNC-Leitung transportiert. Dabei hängt die Übertragungslänge ab von der Kabelqualität und der gewählten Auflösung. Bei einem billigem BNC-Kabel kann mit der Auflösung 720p schon bei 50m Schluss sein. Gute, spezielle HD-SDI-Kabel schaffen bis zu 600m (angeblich).
Hier sieht man schon einfach den Unterschied allein beim Kabel.
Die bekannteren digitalen Signale wie HDMI oder DVI lassen sich leider nicht über längere Strecken transportieren.
Das HDSDI-Signal wird immer beliebter, da auch viele Kameras das schon bereitstellen.
Hierfür gibt es auch entsprechende Switcher, Mischer, Converter etc. und die sind im Vergleich zu den analogen Kollegen auch nicht viel teurer.
Kannst ja mal hier rumstöbern, "relativ" günstige Hardware, machen aber durchaus professionelle Jobs:
http://www.datavideo.info/de/
http://www.blackmagic-design.de
http://www.tvone.de/
Aber für die Bierzeltanwendung würde ich das analog lassen. Aber bitte die langen Übertragungswege dann eben mit RGBHV oder über CAT-Strecke (und nicht auf FBAS downscalen). Als Umschalter genügt ein einfacher VGA-Switch. Wobei ich da auch eher den etwas besseren Geräten von Kramer & Co vertrauen würde, als den 20,- EUR-Kisten aus dem PC-Fachmarkt.
Ich habe das schon durchaus verstanden, daß es sich um ein Bierzeltjob handelt. Von HD war hier keine Rede (nur als "Referenz" des Publikums von zuhause...), ist ja auch schliesslich kein HD-Beamer am Start.
Für den nach unten abrundenden Diskussionsvorschlag, was alles theoretisch möglich wäre, ist Deine Lösung sicherlich nicht für den Papierkorb.
Wenn wir den Vergleich zum Ton herstellen, dann vielleicht so: Das "normale" VGA-Signal entspricht der 08/15-Beschallung aus einem in die Jahre gekommenen Boxenturm. Vorne laut, hinten leise, aber fürs Bierzelt taugt es allemal. Das HD-Signal entspricht dem Linearray im Bierzelt. Zeitgemäßer Klang, vorne und hinten ausgewogen, wird immer öfters eingesetzt.
Wenn wir das VGA-Signal durch Billigwandler downscalen und mit langen (und womöglich noch billige) Kabel noch weiter verschlechtern, dann entspricht das in der Tontechnik ein paar Selbstbauboxen aus den 90ern mit schrillen Piezos, die aus dem letzten Loch pfeifen und vielen Gästen ins Ohr krachen.
Ja, da kommt natürlich auch Musik raus....
Ob man sich aber dann noch VT-Dienstleister nennen will? Wenn ein Kunde so etwas von uns verlangt, müssten wir einen Aufpreis für üble Nachrede verlangen (oder ein Banner von der Konkurrenz aufhängen) ![]()
Nunja, es muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Mindestqualität er zeigen möchte. Das ist im Thema Video nicht anders wie in der Tontechnik.
Die für mich tragbare Lösung wäre: RGBHV mit gutem (!) Kabel oder CAT-Strecke oder Wandlung auf SDI und Versand über (gute, dafür vorgesehene) BNC-Leitung samt Wandlung zurück (oder auf HDMI)
Also eine "fertige" Berechnungs-Lösung gibt es nicht.
Mietpreise sind in Deutschland je nach Region schon recht unterschiedlich. Auf diese Mietpreise dann noch irgendwelche Tagesfaktoren draufzusetzen macht das ganze nicht vergleichbarer.
Im Prinzip hat der Kunde ein bestimmtes Budget für seine Veranstaltung. Vielleicht hat der das Budget schon auf die Technik heruntergebrochen. Wenn Du zu teuer bist, sucht er sich einen anderen.
Vielleicht holt der Kunde schon von Haus aus mehrere Angebote ein. Dann gilt es eher abzuschätzen, wo denn die anderen Anbieter liegen.
Das ist natürlich nicht einfach, ja fast unmöglich, wenn man keinen guten Draht zum Kunden hat.
Die Aussage "es darf kaum etwas kosten" ist immer relativ.
Der eine hat vielleicht einen Preis von 1.000,- EUR für ein Gewerk und fühlt sich damit gedrängt, auf 950,- runterzugehen, der andere hat für den gleichen Job 500,- EUR im Kopf und meint dann nochmal auf 300,- EUR runtergehen zu müssen, nur weil der Kunde "Low Budget" gesagt hat.
Das "Low Budget" ist also auch immer relativ!
Ich würde auf alle Fälle mal nicht gleich mit einem Preis in die Verhandlungen gehen, sondern mit Kommunikation, Rückfragen etc. und natürlich entsprechende Ortstermine. Dann kann man den Kunden in Gespräche verwickeln und so weitere Hintergründe erfahren. Vielleicht hat er ja schon ein anderes Angebot? Oder lief die gleiche Veranstaltung schon letztes Jahr? (Dann gibts sicher schon einen festen Preis).
Eventuell stellt es sich ja auch heraus, daß der Kunde von 3,50 EUR ausgeht. Dann braucht man gar nicht mehr weiter seine Zeit in ein Angebot investieren oder sollte nach einer ganz anderen Lösung suchen....
Das Preislimit bei solchen Aufträgen ist einmal durch den Kaufpreis gegeben (wenn es zu viel kostet, kann es sich der Kunde ja selber kaufen, gerade wenn die Veranstaltung vielleicht jedes Jahr stattfindet) und nach unten hin mit der Überlegung, wieoft man das Equipment in der Zeit hätte sonst vermieten können. Hier könnte man ja mal kalkulieren, daß das Material mindestens einmal pro Wochenende weg wäre.
Falls manches Material noch zugemietet werden muss, dann ergibt sich hieraus zumindest noch ein Berechnungsansatz.
Die Kosten für den Auf-/Abbau / Anlieferung und evtl. Servicebetreuung zwischendurch müssen natürlich separat laufen.
Zitat von "tobias kammerer"
KanaaN PC VGA zu TV Composite Video RGB Konverter: 20,00 Euro.
Solche Kleinteile aus dem PC-Spielemarkt kenne ich übrigens schon, hab vor längerer Zeit sogar selber mal so ein ähnliches Gerät mal gekauft, um es einfach mal zu testen.
Das Ding macht natürlich, was es soll, es kommt also ein Bild raus. Aber die Qualität ist einfach schlechter, wie beispielsweise ein Kramer VP 501N. Was nach 100m Leitung dann rauskommt, hab ich nicht mehr getestet... ![]()
Wenn Kiddies ihre Spiele vom PC auf einen alten Fernseher bringen wollen, dann hatte das früher sicher seine Berechtigung. (Heute wollen es selbst die Kiddies nicht mehr, ein HD-Flatscreen ist inzwischen in das Kinderzimmerbudget gekommen).
Aber wenn eine Fachfirma für Veranstaltungstechnik so etwas anbietet, und sei es für noch so wenig Geld, dann macht sie sich bei den Gästen einfach lächerlich. Wer als Dienstleister mit solcher Leistung eine Visitenkarte abgibt, der braucht sich nicht wundern, wenn er nicht gebucht wird oder nur von solchen Leuten, die kein Geld haben.
Nebenbei ist der o.g. Konverter aus dem Spielemarkt bei mir schon längst defekt. Irgendwie kommt nun kein Bild mehr raus, obwohl ich damit nur ein paar mal rumgespielt habe. Aber für 20,- EUR kann man einfach nicht mehr erwarten.
Laß diesen Defekt mal auf einer Veranstaltung passieren. Mittendrin. während des Jobs.
Das Gejohle des Volkes wäre Dir sicher...
Unkonventionelle, günstige Lösungen in Ehren, aber ein Compositesignal über 100m mit VGA-Billigconverter ist Bastlerniveau aus den 90er Jahren...
vielleicht lässt sich ja in Eurem Umkreis ein paar dieser Pulte leihweise (also nicht mietweise) zum Testen auftreiben. Wenn dann eines dabei ist, das das Flackern hervorruft, seid Ihr schon mal einen Schritt weiter...
Eventuell lässt sich die Bereitschaft der Leihe durch ein paar Hopfenkaltschalen und einer original Coburger Braatwoscht erhöhen... ![]()
Zitat von "LudwigB"
Nun hatte ich im letzten Monat zwei Mal das Problem, dass beim Anstecken des anderen Pultes (jedesmal amtliche Pulte) bestimmte Dimmerkreise (1 bis 2, aber mit jedem Pult andere) angefangen haben zu flackern.
Welches Pult war denn das nochmal außer der MA onPC (GranMA Wing)?