Hallo Mabel,
willkommen hier im Forum!
Wenn Dich Dein Chef des öfteren brauchen kann und Du Interesse an dem VT-Job gefunden hast, warum meldest Du nicht einfach ein Gewerbe an?
Die Kosten halten sich in Grenzen (Anmeldegebühr, Haftpflichtversicherung). Wenn Du z.B. studieren willst, dann bist Du ja noch krankenversichert, wenn Du anderweitig einen Hauptjob annehmen willst, dann läuft die KV dort mit.
Dann kannst Du beliebig Rechnungen schreiben und versuchen, auch auf andere "Baustellen" mitzuarbeiten. Der Kontakt dazu kommt zwangsläufig mit der Zeit.
Solltest Du aber nach Deinem Schulabschluss noch anderweitig weitermachen (Studium, Lehre, Vollzeitjob), dann bist Du ja sowieso sozialversichert und das Thema Scheinselbständigkeit ist nicht so tragisch...
Vorteil bei einem Gewerbe: hier kann man auch die fachbezogenen Ausgaben ansetzen (Kleidung, Material, betrieblicher Anteil vom Telefon/Handy, Laptop, Fahrtkosten etc.) und somit den Gewinn und dessen Versteuerung reduzieren.
Als Gewerbetreibender muss Du aber erstmal regelmässig eine Umsatzsteuererklärung machen (falls Du nicht erstmal als Kleingewerbetreibender gem. § 19(1) UStG von der USt.-Abgabe befreien lässt) und jährlich eine Einnahme-Überschuss-Rechnung.
Im kleinen Rahmen kann man das alles gut selbst machen, vielleicht fragst Du diesbezüglich mal einen Steuerberater oder auch mal das Finanzamt (ja die beantworten auch Fragen...) oder die IHK für die ersten Schritte.