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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • Technics 1210 mk2 vs die ganzen anderen

    • mringhoff
    • 24. Januar 2006 um 15:39

    Im Prinzip gehts ja nur um einen Vergleich MK2 und MK5 (die neuen). Beide kannst Du als 1210er vermieten und kein DJ wird etwas sagen wenn es der neue ist. Trotz der rund 150-200,- EUR teureren neuen Version wirst Du wohl aber kaum einen höheren Mietpreis erzielen können.

    Von den Features ist er natürlich nicht schlecht, bei dem MK5GE kannst Du den Pitch auf +/-16% ändern, was natürlich sicher den ein oder andern DJ erfreuen wird. Allerdings würde mich da die Hochglanzoberfläche etwas nerven (jeder DJ wird da seine Spuren drauf batzeln...)

    Wir haben aber nur die MK2 in der Vermietung. Bislang hat gereicht, es kam noch nie eine wirklich ernst gemeinte Anfrage nach einem anderen Plattenspieler. Wozu also mehr Geld für MK5 ausgeben? (aus Vermietersicht) Wenn sie günster kommen als die MK5 (wie Sashx1 das passiert ist), dann warum nicht? Vielleicht ist ja da momentan eine andere Preispolitik seitens des Technics-Vertriebs auf dem Markt als bei den MK2

  • JB Lighting P3 Movingheads

    • mringhoff
    • 24. Januar 2006 um 15:19

    UVP = 2.410, EUR Preis bei Thomann 1.744,- EUR incl. MWSt. allerdings ist das Leuchtmittel immer dabei.

  • JB Lighting P3 Movingheads

    • mringhoff
    • 24. Januar 2006 um 10:10

    Mir hat jemand erzählt, daß der P3 bei den langsamen Querfahrten (also X und Y gleichzeitig) etwas zittert. Im Vergleich zum Entour ist das wohl aufgefallen. Hab es aber selber nicht gesehen...

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 23. Januar 2006 um 20:38

    Man kann nie wissen, welches Projekt zum Erfolg führt und welches nicht. Auf E-Bay hat am Anfang auch niemand etwas gegeben und als die Jungs noch Gebühren haben wollten, wurde der Untergang prophezeit.

    Aber ich kann Manuelas Bedenken durchaus verstehen, es wäre ja nicht das erste Mal, daß eine Gute Idee im Internet-Sand verläuft: Wenn in der Datenbank kaum etwas drin ist, bringts kaum jemand etwas. Dann schaut auch keiner mehr rein bzw liefert seine Daten und somit steht wieder weniger drin....

    Und es ist oft so: Am Anfang will erstmal keiner dafür etwas zahlen, sondern ausprobieren. Und nichts zahlen heisst wirklich nichts. 10 Cent sind für manche einfach schon zuviel. Wenns etwas bringt und das ganze bekannt genug ist, dann kann man es wagen, über Kostenbeteiligung der User nachzudenken.

    Wenn aber jemand Engangement zeigt (und das auch noch finanzieren kann), kann das Projekt durchaus im deutssprachigen Raum branchenweit akzeptiert werden. Das dauert halt ein paar Jahre.
    VTB2B war ja irgendwie auf dem richten Weg, ein paar Verbesserungen, Promotion und natürlich eine längere Anlaufzeit hätte man dem Projekt schon gönnen können. Ich meine, es ist schneller in der Versenkung verschwunden als sich überhaupt ein Misserfolg hätte einstellen können.

    Das Warnungen-Brett ist ja auch nur ein Add-On zum Forum und für manche User ein wichtiger Grund zur Teilnahme. Es erhöht somit die Besucherzahl des Gesamtforums und somit die Klickrate auf die Werbebanner. Insofern nicht direkt vergleichbar.

    Also Christian: Weiter So!

  • Rätsel der Woche

    • mringhoff
    • 23. Januar 2006 um 19:28
    Zitat von "audienceblinder"

    Endstufe mit Schaltnetzteil?

    Das muss es sein: ein Teil, daß das Netz an/aus schaltet :)

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 23. Januar 2006 um 19:04

    Vorausgesetzt wir reden alle von der selben Datenbank....

    Eine Datenbank mit Seriennummern von unterschlagenem Equipment ist sicher etwas anderes, als wenn Personen aufgelistet werden....

  • Drehstromverteiler DSV-63M von ETS-professional

    • mringhoff
    • 23. Januar 2006 um 19:00
    Zitat von "JBL_Alex"


    Lohnt es sich? Denn ich will den bestmöglichsten Schutz für mein Equipment!

    Naja, Schutz ist relativ. Mit diesem Verteiler hast Du vieles unter Kontrolle: Die Spannung und der Strom auf den 3 Phasen. Das ist sicher oft hilfreich, wenn man sich im Grenzbereich bewegt.
    Bei Spannungsproblematiken (z.B. bei Generatorstromversorgung) wird aber nichts geschützt. Nur angezeigt.

    Aber der Verteiler ist sicher eine sehr feine Sache: viele einzeln abgesicherte Kreise, sogar zwei RCDs.
    Solchen Luxus wird man zwar nicht immer brauchen, aber manchmal ist man durchaus dankbar bei einer solchen Ausstattung. Kommt halt auf Dein Einsatzgebiet an.
    Für mich immer ein sehr nützliches Tool: die 3 Lämpchen für die drei Phasen. Da sieht man auf dem ersten Blick, in welcher Richtung die Fehlersuche gehen muss, da braucht es für mich dann keine Spannungsanzeigen. Die korrekte Spannung sollte man natürlich immer vor dem Anstecken mittels Multimeter etc. kontrollieren.

  • Rätsel der Woche

    • mringhoff
    • 23. Januar 2006 um 18:41

    Ich könnte mir vorstellen, daß irgendwer so etwas mal erfunden hat: Es muss ein bestimmter Verbraucher laufen (evtl. aus Sicherheitsgründen etc.), daß Strom fliesst. Fällt dieser Verbraucher aus oder wird er vom Netz genommen (Sabotage etc.) verhindert ein auslösender RCD, daß in einem bestimmten Bereich kein Strom mehr fliessen kann.

    Wenn man jetzt dummerweise an mit einer solchen Schaltung versehenen Steckdosenkreis seine Anlage betreibt, muss man sicher gehen, daß auf dem "Masterkanal" eben ein Verbraucher hängt (hier im Beispiel das Amprack).

    Soweit mein Beitrag zu "Genial Daneben"....

  • Doppelcoupler dreh/arretierbar?

    • mringhoff
    • 23. Januar 2006 um 18:29

    ...der ist aber "nur" drehbar und kann nicht arretiert werden...

    habe aber ehrlichgesagt noch keinen arretierbaren Swivel-Coupler in der Hand gehabt...

  • JB Lighting P3 Movingheads

    • mringhoff
    • 23. Januar 2006 um 15:35

    Kann mir denn keiner etwas zu der Qualität von langsamen Querfahrten beim P3 erzählen? (Zittern/Ruckeln?)

  • Rätsel der Woche

    • mringhoff
    • 23. Januar 2006 um 14:44

    Ist das Problem ähnlich folgender Fragestellung:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=45018 ?

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 23. Januar 2006 um 11:41

    Hallo Thomas,

    also erstmal finde ich Dein Formular bereit schon gut gelungen. Bei einigen Sachen würde ich mehr Auswahl bzw. Freitext wünschen (bei "Gerätearten", "Zubehör" etc., evtl. ein "Sonstiges" noch einführen)

    Da Seriennummern öfters nur aufgeklebt sind, bzw. nach Unterschlagungsverkauf sowieso geändert oder entfernt werden, würde ich die Datenbank nicht 100%ig nach den Seriennummern aufbauen.
    Kann ich dann als Nutzer der Datenbank in einer Liste stöbern, was alles so gestohlen/unterschlagen wurde oder muss ich immer eine Abfrage starten und bekomme dann ein ja oder nein?
    Im Letzteren Fall kann es ja vorkommen, daß jemand einen Zahlendreher in der Seriennummer oder ein Bindestrich zuviel in der Typenbezeichnung macht und dann beim angefragten Gerät ein "nicht in der Datenbank registriert "(also ein o.k.) erhält.


    Andererseits sehe ich aus der Abfragemaske, daß nur "heisse Ware" gesucht werden kann, jedoch nicht "heisse Personen". Für mich als Vermieter ist so ein Verzeichnis viel wichtiger, da wir Geräte eigentlich kaum gebraucht kaufen und also uns viel öfters vor zwielichten Personen schützen müssen, als vor Hehlerware.
    Nach Personen suchen ist auch schwierig, da sicher nicht alle mit den richtigen Namen auftreten. Hier wäre auch wieder eine Liste zum Durchlesen interessant. Eventuell prägt man sich im Vorfeld bereits das ein oder andere Gesicht ein und ist sozusagen vorgewarnt.

    Während des Mietvorgangs selbst bleibt ja kaum Zeit, vor allem dann nicht, wenn der Kunde noch nebenan wartet.

    Interessant wäre z.B. auch eine Linksammlung o.ä. zu Polizeiberichten, Pressetexten zu Unterschlagungen aus unserem Bereich etc., wo auch etwas von der Vorgehensweise der Betrüger steht, damit man als Vermieter bei bestimmten Details sensibilisiert wird...

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 21. Januar 2006 um 11:06
    Zitat von "jamhot"

    Die Kreditkarte hilft Dir, Deine Miete zu bekommen. Wenn das Material aber gar nicht zurück kommt, dann hilft Dir das auch nicht. Wenn da mal jemand kommt, der für eine kleine Fete mal 2 Technics, 1 Mixer, 1 Doppel-CD, kleine PA und etwas Licht (4 Movers, 4 6er Bars, Strobe usw) mietet, willst Du dann eine Kaution von 15000 Euro bei der Kartenfirma reservieren? ....

    Klar, wie schon oben geschrieben, ist die Kreditkarte natürlich auch kein Allheilmittel.

    Aber erstens liegt der Mindestkreditrahmen soweit ich es von Mastercard weiß bei 5.000,- EUR p.m. und das ist schon mal besser als nichts.

    Zweitens sehe ich vielmehr den Nutzen darin, daß Kunden mit betrügerischen Absichten allein durch diese Massnahme aussortiert werden. Ein Betrüger, der sich auf Unterschlagung spezialisiert hat, wird sich einfach eine andere Gelegenheit (andere Firma) suchen, die eben keine Kreditkarte verlangt. Und Kreditkartenbetrüger suchen sich unauffälligere Einnahmequellen, als ein Vermietbetrieb mit Spezialequipment, wo auch noch ein Mietvertrag evtl. mit Ausweisvorlage angefertigt wird. Diese werden sicher eher unbekannt zum shoppen gehen und mit ihrer gefälschten Karte gängigere und leicht wiederveraufbare Sachen (Handy, Laptop, Schmuck etc.) in großen Kaufhäusern oder Geschäften mit viel Publikumsverkehr kaufen.

    Und drittens: wie oft kommt es vor, seinem Geld ewig und zum Teil vergeblich aus einem Job hinterher zu laufen? Wohl öfter, als Unterschlagungen. Da ist dann eine Kreditkartenabrechnung natürlich auch angenehm.

    Ich finde die Idee mit der Kreditkarte also gar nicht so schlecht,...
    Ich sehe höchstens wieder ein Akzeptanz-Problem: Was machen Kunden ohne Kreditkarten bzw. Firmen (die in der Regel auch keine eigenen haben)? Vorkasse? Ablehnung? dennoch vermieten?

  • Was kostet ein FOH Mann

    • mringhoff
    • 21. Januar 2006 um 10:46

    Ich finde auch ehrlichgesagt diese Diskussionen über Preise hier immer ziemlich überflüssig. Denn von 50,- EUR bis 500,- EUR wirst du immer jemanden finden. Die günstigen schimpfen auf die Großverdiener, weil sie illusorische Preise verlangen/bzw. bekommen anderstrum schimpft der 300,- EUR-Mann auf den 100,- EUR-Jobber, daß er die Preise kaputt macht und überhaupt doof sei, wenn er für so wenig Geld arbeitet.

    Deutschland ist groß und unterschiedlich. Manche sind froh überhaupt 100,- EUR zu bekommen, andere würden da nicht mal aus dem Bett steigen. Wozu also die ganze Diskussion?

    Preise für Dienstleistungen hängen von vielen Faktoren ab:

    Regionale Preislage
    Qualität der Rental-Firma
    Kundenklientel
    Qualität des Technikers (Ausbildung, Erfahrung, Alter, soziale Kompetenz, Bekanntheitsgrad etc.)
    Saisonale Schwankungen
    Auftragslage des Technikers / der Rental-Firma
    Budget des Kundens (hängt zwar oft auch vom Klientel ab, aber nicht immer)
    Art und Größe der Veranstaltung
    Verhandlungsgeschick des Technikers / der Rental-Firma
    usw.

    Was und wem nützt es eigentlich, wenn jetzt hier jeder einfach seine Preisvorstellungen postet bzw. auch noch verteidigt?

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 21. Januar 2006 um 08:31

    Eine Kreditkarten-Teilnahme ist natürlich nicht umsonst, es gibt aber dennoch zwei verschieden Preismodelle: einmal mit Onlineanbindung und Kartenleser und das andere Mal mit der handbetriebenden "Ritsch-Ratsch"-Maschine. Als Firma zahlst Du dann noch ich glaube mal so 1% "Provision" vom Umsatz, Online etwas mehr, dafür hast Du sofort eine Bestätigung, ob eine Kartensperrung vorliegt. Bei einer Kartensperrung gibts kein Geld von der Kreditkartenfirma. Mit der erwähnten Offline-Methode muss man halt anrufen. Aber da wir ja kein Massengeschäft haben, ist diese Methode auch nicht wirklich tragisch.

    Wenn Du also das O.K. der Kreditkartenfirma hast (online oder per Telefon), dann ist die Zahlung 100%ig gewährleistet. Selbst wenn es eine gefälschte Karte ist, Du das O.K. der Kartenfirma hast, den Beleg ordnungsgemäß ausgefüllt hast und die Unterschrift die auf der Karte entspricht, liegt dann der Schaden beim Kartenunternehmen.

    Wg. Kosten: Wer einmal einen Schaden dadurch verhindern konnte, für den hat sich das System sicher auf einige Jahre schon mal bezahlt gemacht. Die hier diskutierten Auskünfte bei Schufa und Co. sind ja auch nicht umsonst und bieten nichtmal eine Sicherheit.
    Außerdem muss es bei einer Kautionshinterlegung durch Kreditkarte ja gar nicht zur Abrechnung mit dieser kommen. Die Zahlung kann ja weiterhin in bar erfolgen und bei problemloser Rückgabe und Mietzahlung wird die Kaution in der Art "freigegeben", daß einfach keine Abbuchung stattfindet. Somit auch direkten Umsatz-Kosten für die Rentalfirma.

    Die Kreditkarte ist natürlich kein Allheilmittel, aber würde ein Betrüger, der eine Unterschlagung plant oder jemand der kein Geld für die Miete aufbringen kann, wirklich eine (nicht gesperrte) Kreditkarte zu Zahlung bzw. zur Kautionshinterlegung anbieten?
    Ich denke, der sucht dann eine andere Rental-Firma auf :)

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 20. Januar 2006 um 14:58
    Zitat von "Christian_Thomas"


    Vorschlag 1 ist sehr gut - birgt aber die Gefahr, daß, wenn öffentlich einsehbar, Seriennummern von ordentlich gekauftem Equipment für "Dubletten" verwendet werden könnten.

    Musst Du mir mal noch näher erläutern.
    Wenn ein gestohlenes Gerät eine Seriennummer von einem anderen Gerät erhält, das nachweislich einer anderen Firma gehört, dann komme ich doch als Betrüger nur vom Regen in die Traufe...

    Ob der Firma XY, der das Gerät Z gehört, das Gerät nun entwendet wurde oder ob ein anderes Gerät A entwendet wurde und als Gerät Z per Seriennummer umgewandelt wird, ist mir als Käufer ja zunächst mal egal: ich rufe in beiden Fällen bei Firma XY an und frage, ob mir der vermeintliche Verkäufer ordnungsgemäße Ware verkauft. Wenn die Fa XY mir erzählt, daß Gerät Z noch im Lager steht, sollte mich das ebenso stutzig machen, als wenn Gerät Z als unterschlagen gemeldet wurde.

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 20. Januar 2006 um 14:22
    Zitat von "Christian_Thomas"

    Falsch: Ich baue derzeit noch auf gar nichts auf, sondern stellte nur die Sachen ein, die mir adhoc einfielen.

    Ich meinte ja auch Deinen Gedankenaufbau....

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 20. Januar 2006 um 14:13
    Zitat von "ADMIN"

    Ein paar Gedanken dazu:
    (...)

    Gedanke "1" finde ich eine interessante Überlegung. Vorallem die "Delay-Zeit" von Unterschlagung bis zur Veröffentlichung von Seriennummern spielt hier keine Rolle mehr...

    Gedanke "2" finde ich etwas umständlich und praxisfern, da es immer wieder zahlreiche Erstmieter bzw. Nur-Abholer gibt. Ein zu hoher Aufwand, zeitlich und kostenmässig. Ausserdem schreckt es sicherlich viele redliche Kunden ab, wenn sie erstmal einer Schufaauskunft zustimmen und den Einblick ins Führungszeugnis erlauben müssen.

    Ein kritischer Dryhire-Verleiher sollte je nach Kunde selbst überlegen, welche Vorsichtsmassnahmen er ergreifen sollte. Ist der Kunde vom Ort oder kommt auf Empfehlung anderer ist es etwas anderes, als wenn wildfremde Leute, womöglich noch von weither, mit einem fremdländischen Transporter jede Menge Equipment abholen. Da kann man immer noch Sicherheiten fordern (Kreditkarte) oder Auskünfte einholen.

    Wie oft gibt eine Rental-Firma Ware aus, nur weil ein anderer Kollege einen Lieferschein mit einer vollständigen Adresse ausgefüllt hat? Der Lagerhelfer gibt die Ware an einem ihm völlig unbekannten Abholer, der nur irgendwo rechts unten ein unterschriftsähnliches Geschreibsel machen muss. Fazit: Eine Privatperson muss sich ausweisen, eine Firma schickt ein Fax mit einer Bestellung und anschliessend einen Kurierfahrer, der sich natürlich nicht ausweisen muss. Wer prüft, ob es die Firma wirklich gibt? Oder wenn ja, wer prüft, ob das Fax wirklich von dieser Firma stammt?

    Etwas mehr kritisches Mitdenken hätte sicher den ein oder anderen Schaden bei einer Rentalfirma vermieden.

    Gedanke "3" finde ich durchaus verfolgenswert. Kreditkarten sind weit verbreitet und sollten gerade aufgrund der Autovermieter beim Kunden sicher Verständnis für diese Massnahme erwecken. Selbst Dryhire-Equipment kann weitaus mehr kosten als ein koreanischer Kleinwagen...

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 20. Januar 2006 um 13:48
    Zitat von "Christian_Thomas"


    Meine Überlegungen dazu wären:
    (...)

    Ich sehe, Du baust da ganz auf Unterschlagung etc. auf.

    Wie sieht es aber mit den Kunden aus, die zwar das Equipment wieder bringen, aber die Rechnungen nicht bezahlen (können), bzw. Agenturen, für die wir uns ein Wochenende lang abrackern und wir dann im nachhinein feststellen, daß diese kurz vor dem Konkurs stehen und sich jedesmal neue Dienstleister suchen, weil die alten immer noch kein Geld gesehen haben....

  • Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

    • mringhoff
    • 20. Januar 2006 um 10:42

    Das Problem ist wohl oft, daß irgendjemand unwahre Behauptungen aufstellt und diese veröffentlicht. "Firma XY ist böse und betrügt". Als unbeteiligter Dritter weiß man nicht, ob das stimmt oder nicht. Selbst wenn das der Wahrheit entspricht, versuchen die betroffenen Firmen mit allen möglichen rechtlichen Mitteln die Verbreitung der Aussage zu verhindern.

    Wenn aber belegbare und unstreibare Tatsachen, wie vollstreckbare Titel, EV, Urteile etc. als Voraussetzungen gelten, stellt ja keiner eine zu bestreitende Aussage auf.
    Die Datenbank sollte so ähnlich wie die der Creditreform / Schufa etc. laufen, nur eben auf unsere Branche verkürzt, ergänzt mit Leuten, gegen den staatsanwaltlich ermittelt wird (ohne weitere Bewertung).

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