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  1. PA-Forum
  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • Platzierung von Dimmern

    • mringhoff
    • 21. Oktober 2005 um 14:04

    Plädiere auch für Version 1
    einerseits find ich für die Location schöner, wenn weniger Technik im Sichbereich rumsteht, zweitens sind die Dimensionen ja auch nicht so extrem, daß Variante 2 besonderst vorteilhaft wäre (Länge der Lastmulticore).

    Andererseits ist Variante 1 schneller und einfacher auf/abzubauen, schliesslich musst Du ja zu jedem Dimmer einmal Strom und einmal DMX ziehen, bei Variante 2 sind es somit doppelt soviel Kabel bis zum Dimmer, auch wenn DMX schnell gelegt ist, es ist ein Mehraufwand.

    Variante 2 würde (bei diesen Dimensionen) nur dann nehmen, wenn das Lastmulticore nicht reicht...

  • Günstige Speditionen gesucht

    • mringhoff
    • 21. Oktober 2005 um 13:37
    Zitat von "PMN-Concepts"

    War ja eben der Punkt, dass ich auch erfahrungen wissen wollte, was empfehlenswert ist. Gelbe Seiten habe ich schon gewälzt, aber Speditionen gibt es wie Sand am Meer...

    Na, da wird sich doch was finden lassen, wir haben hier auch schon mit ein paar Speditionen zusammengearbeitet. Meist klappt alles reibungslos, manchmal gibts Probleme, die Fahrer wechseln durch, mal soll die eine mal soll die andere Spedition nicht so gut sein. Die eine ist um ein paar EUR teurer als die andere (weils wohl grad in deren Logistik passt etc.), mal ist es wieder anderstrum. Also eine Empfehlung kann ich da wirklich nicht aussprechen, irgendwie ist die Branche relativ ähnlich... Bislang ist zumindest die Ware immer angekommen, das ist ja die Hauptsache :)

    Wenn man häufiger was zu verschicken hat, dann sollte man sich vielleicht einen Stammpartner raussuchen mit einer festen Ansprechperson und mit besseren Preisen für Großkunden. Aber wenns nur mal für eine Lieferung ist, dann würde ich einfach mal 4-5 "vertrausenserweckende" Speditionen anrufen und nach dem Preis fragen und den günstigsten nehmen. Vorher ungefähren Liefertermin und Versicherungshöhe anfragen, nicht daß es Überaschungen gibt...

  • Günstige Speditionen gesucht

    • mringhoff
    • 21. Oktober 2005 um 12:49

    Na einfach mal in die gelben Seiten schauen und rumtelefonieren. Am besten eine Spediton die entweder am Zielort oder am Absendeort eine Station hat. Aber einfach mal rumtelefonieren und nach Preisen fragen, bevor hier jeder seine Lieblingsspedion nennt :)

  • betriebssicherheit von akkus bei wireless systemen...

    • mringhoff
    • 21. Oktober 2005 um 12:39
    Zitat von "Stephan Graeske"

    - Eher auf große Firmen zutreffend: Ein 100er Karton Batterien läßt sich einfacher kaufen...

    Eben, da gibts günstige Preise, und da Akkus nur immer eine Handvoll gekauft werden, sinds da meist nur die "Normalkonditionen"...

    Zitat von "Stephan Graeske"


    - Batterien halten oft mehrere Veranstaltungen. In einem G2 Sender hält die Batterie locker über 6 Stunden. Wenn eine Konferenz 1,5 Stunden dauert, dann kann man die Batterien nochmal benutzen.

    und danach kommen die nicht ganz leeren Batterien in eine Kiste, da kann sich jeder bedienen für seine Mini-Maglite, der tragbare CD/MP3-Player, für die Küchenuhr zuhause...
    (hmm, ich überlege grad: das ist doch geldwerter Vorteil für die Mitarbeiter oder?) :)

  • betriebssicherheit von akkus bei wireless systemen...

    • mringhoff
    • 21. Oktober 2005 um 11:02

    Und nochwas zur "Rentabilität" von Akkus:
    Es kam bei uns auch schon vor, daß Kunden, die die Geräte selbst bedienen, nicht erkennen, daß es sich um Akkus handelt. Folge: die Funkstrecke kommt mit einer gebrauchten Batterie zurück, die alten "Batterien" hat er fachgerecht entsorgt... :)

    Ja, man kann dem Kunden das berechnen, aber wer verlangt dann 10,- EUR extra bei einem Job von mehreren hundert oder tausend Euros und stellt zudem den Kunden noch bloß, keinen Akku zu kennen...

  • extreme Arbeitszeiten: was kann man dagegen tun? IDEEN?

    • mringhoff
    • 21. Oktober 2005 um 10:48

    Ich sehe immer wieder Leute, die auch noch stolz darauf sind, wie wenig sie geschlafen haben. Gut, es kann mal vorkommen. Aber die Regel sollte dies auf keinen Fall sein.

    Ich würde eher stolz sein, wenn ich es geschafft habe, meinen Kunden / Arbeitgeber davon zu überzeugen, daß eine ausgeschlafene Mannschaft wesentlich mehr leistet und wesentlich weniger Fehler auftreten. Wenns also ein Megajob ist, dann muss auch die Arbeit aufgeteilt werden, die einen bauen auf, die anderen machen Soundcheck/Proben und die Show und die nächsten bauen wieder ab.
    Zwei Techniker, die 12 Stunden arbeiten kosten auch nicht wesentlich mehr, als ein Techniker, der 24 Stunden arbeitet (Wenn ja, will man dann noch stolz sein, daß man sich zum Preis eines Tagessatzes für 24h verkauft hat?). Mit (theoretischen) Nacht- und Überstundenzuschlägen ist das längere arbeiten sogar teurer. Diese Zuschläge sind nicht umsonst da, es ist der Preis dafür, daß man seine Gesundheit ruiniert.

    Nach einem 24h-Job ist man meist so fertig, daß man mit dem nächsten Tag auch nicht viel anfangen kann. Man schläft oder gammelt rum, aber effektiv arbeiten tut doch dann kaum noch jemand. (Oder man arbeitet sich noch mehr auf und jobbt weiter)

    In jungen Jahren merkt man noch nicht viel von solchen Extremzeiten, auch solche "Drogen" wie Koffein und schlimmere Dinge werden noch leichter weggesteckt. Nach einigen Jahren kommen dann die körperlichen Folgen: Schlafstörungen, Herzrhytmusstörungen, wenn man noch viel und unsauber geschleppt hat Bandscheibenvorfälle, usw. Die Liste ist lang!!!

    Also Jungs, die alle so stolz darauf sind, daß 24h-Jobs normal sind: wenn Ihr Euren Beruf noch in ein paar Jahren machen wollt, dann gewöhnt Euch ein vernünftiges Arbeiten an!

  • Wie lange kann die Bearbeitung eines "Funkantrages&quot

    • mringhoff
    • 21. Oktober 2005 um 10:16

    Hat jemand Erfahrungen mit Kontrolleuren gesammelt?

    Wie häufig kommt denn das vor? Bei uns in Bayern ist uns noch seit Jahren keiner über den Weg gelaufen? Wo kontrollieren die denn am liebsten?

    Unsere Funkstrecken sind zwar alle brav angemeldet (und die Urkunden hatten wir auch immer recht flott), haben aber in den Geräten selbst immer nur die Kopie der Urkunde mit dabei. Laut Urkunde muss ja immer die Urkunde selbst (also das Original) vorliegen - wie ein Fahrschein -, der Verwaltungsbeamte meinte aber lapidar, daß keiner was gegen Kopien einzuwenden hätte. Wer hat da "praktische" Erfahrungen gemacht?

    Wir haben im Vermietbetrieb verschiedenste Funkstrecken, die häufig getrennt voneinander unterwegs sind. Die Urkunden sind daher immer bei den Geräten dabei. Damit aber die Originalurkunden vor Ort nicht verloren gehen (Eine Bedienungsanleitung neu zu besorgen ist da wesentlich billiger), haben wir immer nur Kopien mit reingelegt. Andererseits ist mit dem Kopieren einer Urkunde auch Betrug möglich (eine Urkunde/Zulassung und 4 Kopien verteilt in 4 verschiedenen Funkstrecken). Solange man nicht die Mehrfachkopien auf dem selben Job mitnimmt, merkt doch keiner was. Drum die Frage, reichen im Ernstfall (Kontrolle) wirklich Kopien aus?

  • betriebssicherheit von akkus bei wireless systemen...

    • mringhoff
    • 20. Oktober 2005 um 17:00

    Bei uns haben sich die 9V-Akkus nicht gerechnet. Grund dafür war auch ein zu häufiges Akkusterben.
    Trotz einer vernünftigen Ladestation (Sommer Megaron) hatten wir dennoch immer wieder mal Ausschuss. Selbst Akkus, die nach einem halben Jahr bereits ihren Geist bzw. Ihre Kapazität ausgehaucht haben.
    Da wir nur einen kleinen Teil unserer Funkstrecken auf 9V haben und diese dann aufgrund schlechter Erfahrungen in früheren Jahren, bei wichtigen Jobs mit Batterien betrieben haben, waren die Lade/Entladezyklen relativ lange. Es kam durchaus vor, daß die Akkus nur 1-2 mal pro Monat gebraucht wurden. Wir vermuteten u.a. darin auch die hohe Sterblichkeit.
    Inzwischen haben wir ein 50,- EUR-Ladegerät vom Elektronic-Discounter für 4 x 9V-Blöcke, seitdem ist das Akkusterben extrem selten geworden. Seltsame Akkuwelt...

  • Aus dem Warnungen-Brett

    • mringhoff
    • 20. Oktober 2005 um 16:22
    Zitat von "mringhoff"

    Am besten Thread im Brett Cash&Co eröffnen.

    na, das ging jetzt aber schnell :)

  • Aus dem Warnungen-Brett

    • mringhoff
    • 20. Oktober 2005 um 12:49

    Jungs, wir sind hier im Warnbrett (also clickfisch bitte mit kompletter Adresse) und das allgemeine Thema Mahnbescheid ist hier eigentlich OT. Am besten Thread im Brett Cash&Co eröffnen. Hier gehts um eine Warnung vor der Firma Kolibri-PR!

    Gruss
    Matthias
    (Adresse steht oben)

  • Erledigt

    • mringhoff
    • 20. Oktober 2005 um 10:39

    Naja, Zahlendreher sind schnell mal getippt. Ist uns auch schon mal passiert. Früher gabs dann noch Mitarbeiter in einer Bank, die haben bei Fehlern in der Überweisung noch nach den richtigen Empfängern recherchiert.
    Heute spart sich jede Bank diesen Service, kostet ja auch jede Menge Geld. Es läuft alles automatisch. Und wenn was nicht passt, dann läufts halt automatisch zurück. Man sollte das nicht überbewerten.

    Aber es stimmt sicherlich auch, daß manche Schuldner das gerne auch als Ausrede benutzen. Vor allem wenn die Zahlung schon länger auf sich wartet, flankiert mit anderen Ausreden...


    aber das mal alles OT, eigentlich sind wir hier ja im Warnbrett...

    Gruss
    Matthias
    Adresse s.o.

  • Wer macht hier was?

    • mringhoff
    • 19. Oktober 2005 um 14:47
    Zitat von "DasIch"

    Tach zusammen.
    Wenn ich hier manschmal rumstöber und ich dann feststelle, das Leute Montags morgen um 7:36 Post ins Forum stellen, kommt mir ganz spontan der Gedanke "der kann ja garnicht in der Veranstaltungs-Brange tätig sein, das ist deutlich vor dem Aufstehen."

    ...vielleicht ist da einer noch wach... :)

    was mich wundert ist, daß diverse "Profis" bereits mehrere Tausend Beiträge geschrieben haben, obwohl sie erst seit wenigen Monaten dabei sind. Da muss ja der Laptop mit dem offenen PA-Forum gleich neben dem FOH stehen....

  • Aus dem Warnungen-Brett

    • mringhoff
    • 19. Oktober 2005 um 11:15
    Zitat von "skyworker"

    http://www.mahnbescheid.de taugt gerade mal, um das amtliche Formular nicht mit der Hand ausfüllen zu müssen, ansonsen geht das auch nicht schneller als ein normaler Mahnbescheid. Also - in den Schreibwahrenladen, das Formular kaufen und ausfüllen und ab damit zum Amtsgericht Euskirchen.


    obiges kann ich auch nur zustimmen, inzwischen gibt es viele Internetanbieter für diesen Zweck, die dann auch noch Geld verlangen, weil Sie für Dich ein Formular ausfüllen...
    Ansonsten: Mahnbescheid nicht immer nach Euskirchen, sondern allgemein ans zuständige Amtsgericht. Hier in Bayern hat man ein zentrales Mahngericht eingerichtet. Die Zuständigkeiten ergoogeln oder einfach im nächsten Amtsgericht anrufen und fragen.

    Zitat von "skyworker"

    Wichtig: an die Anweisungen halten, sonst kommen wegen 50 Cent zuviel Kosten für Porto und Telekommunikation direkt Monierungsantworten vom Amt und das ganze dauert noch länger... man könnte fast meinen, der Schuldner hätte hier mehr Rechte als der Göäubiger - traurig, aber wahr.


    Der Formalismus ist natürlich schon recht pingelig, aber schliesslich sind die Folgen aus einem Mahnbescheid ja auch nicht ohne. Es gibt auch schwarze Schafe, die nutzen den Mahnbescheid gerne dazu, noch etwas Geld nebenbei zu verdienen, da ist es nicht schlecht, wenn die Behörde nicht nur verwaltet, sondern auch mal ein Auge auf den Inhalt wirft.
    Nebenbei kann es wegen zu hohen Nebengebühren zu einem Widerspruch und einer gerichtlichen Verhandlung kommen, auch wenn die Hauptforderung anerkannt wird. Und wenn dem Schuldner auch noch Recht gegeben wird, musst Du noch das Verfahren bezahlen. Wenn also das Amtsgericht moniert, ist das also eher ein kostensparender, schnellerer Weg, als wenn es der Rechtsanwalt des Schuldners tut...

    Sigma Veranstaltungstechnik GmbH
    Matthias Ringhoff
    Luitpoldstr. 48 - 82152 Krailling

  • Empfangsprobleme

    • mringhoff
    • 18. Oktober 2005 um 13:08
    Zitat von "HMPF"

    Auf Batteriestatus verlasse ich mich erst mal überhaupt nicht. Nach 4 Stunden wird ausgetauscht und Ende. Das scheint mir das einzig sichere zu sein.

    Wir haben seit ca. 2 Jahren das AKG WMS4000 - System. Dort gibt es eine Restlaufanzeige für die Batterien.
    Anfangs waren wir auch etwas skeptisch, ob das auch gut geht. Aber wir sind erstaunt, wie genau das funktioniert. Mit vollen Batterien zeigt es 14 Stunden an und zählt dann runter. In der letzten Betriebsstunde sogar in 10min-Schritten.
    Wir haben das aber noch nicht mit Akkus probiert, da diese eine andere Entladekurve haben, vermute ich mal da etwas Probleme.

  • Dringend! Suche Unterkunft in München

    • mringhoff
    • 18. Oktober 2005 um 12:24

    mach ich!

    Und wo wohnst Du inzwischen? (Wenn Du nicht grade zwischen FOH und Selbstbau-Technik lebst :)

  • Empfangsprobleme

    • mringhoff
    • 18. Oktober 2005 um 12:19
    Zitat von "Soundchecker"


    Beim ausgiebigen Soundcheck mit ca. halbvollen Batterien (Pro Cell v. Duracell) ist es zu keinerlei Aussetzern gekommen. Alle 8 Anstecker wurden genau wie in der VA später angebracht und getestet. ...

    Nun ist dann VA, frische Batterien und gecheckte Micros wandern an den Gürtel und die Krawatte der Diskussionsteilnehmer. Während der Diskussion fängt es dann an. Zuerst vereinzelt auf manchen Strecken nimmt man Rauschen abhängig vom Input des Micros wahr.

    Neulich sind dann 2 Funkstrecken komplett weggebrochen. Was kann das sein? ...

    Um mal wieder das Anfangsthema aufzugreifen.
    Die meisten Antworten haben sich darauf bezogen, eine gute Antennenposition zu finden (nicht zu nah, nicht zu weit, Sichtkontakt zum Sender etc.) oder Störquellen zu eliminieren (CD-Player etc.).
    Diese Probleme müssten doch eigentlich auch beim Soundcheck auftreten (wenn man alle Mikros gleichzeitig, auf verschiedenen Positionen und etwas länger testet).
    Wir hatten o.g. Probleme aber immer nur dann, wenn Publikum anwesend war. Beim Soundcheck ist alles wunderbar, der Empfang reicht sogar bis in die Umkleide der Künstler. Sobald der Laden voll ist, gibts viel schlechteren Empfang und auch mal kleinere Aussetzer.

    Das Hauptproblem lag also am Publikum. Auch wenn weitgehend Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger herrscht, das Publikum reflektiert und schattet Funksignale ab. Das Signal wird von der Menschenmenge gebeugt und absorbiert.

    Ich bin auch kein Freund von der Auslagerung der Emfpänger auf die Bühne, aber dort ist der Empfang relativ sicher. Wenns geht, kann man ja einen Funkoperator vor den Empfängern stellen, der dann mal ein Auge drauf wirft, wenns längere Jobs sind.

    Ansonsten sollten die Antennen nicht nur "über den Ärschen" (Zitat Ton_Opa), sondern mind. 1m über den Köpfen positioniert werden, wenn die Empfänger beim FOH stehen. Und nicht nur der erwähnte CD-Player stört, alle digitale Geräte (Multieffekt, Laptop etc.) sind Problemquellen. Der Abstand sollte dazu mind. 2m betragen.

    Eine durchaus lesenswerte Lektüre ist die Broschüre von AKG "Drahtlostechnik in der Praxis". Auf vielen Seiten werden zwar die eigenen Produkte beworben, aber einige Kapitel sind allgemeiner gehalten und sehr fundiert, ohne dabei zu sehr ins technische Detail zu gehen.
    Als pdf unter: http://www.akg.com/mediadatabase/…71356dc1185.pdf

  • Versicherungsangelegenheit

    • mringhoff
    • 18. Oktober 2005 um 11:15
    Zitat von "Stephan Graeske"

    Die Versicherung will Anschaffungszeitpunkt, Händler und Kaufpreis der Lautsprecher wissen. Ich bin der Meinung, daß der derzeitige Wert des Lautsprechers entscheidend ist. Und dieser rechtfertigt sicher eine Reparatur, welche weit unter dem Wert liegt. Ein fünf Jahre alter Lautsprecher ist nach Afa nur noch 2/7 Wert, aber in der Realität ist das doch ganz anders...

    Zitat von "Stephan Graeske"


    => Wenn die Versicherung nur Zeitwert bezahlen möchte, dann kann es mir doch eigentlich egal sein? Mein Vertrag mit dem Kunden wird durch die Zahlungsvorstellung seiner Versicherung doch nicht verändert.

    Richtig, Du hast mit Deinem Kunden ein Vertrag. Ob dieser seinen Schaden nun von einem Dritten ersetzt bekommt oder nicht, kann Dir zunächst erstmal egal sein.
    Du musst auch nicht mit der Versicherung korrespondieren, sondern Dein Kunde. Du bist also nicht verpflichtet, Deine Händler und Einkaufskonditionen preis zu geben. Ich würde der Versicherung den Listenpreis und den Hersteller nennen. Und der Stand der Afa entspricht nicht dem Zeitwert, das sollten auch die Versicherungen wissen. Du kannst ja einen ungefähren Zeitwert informativ mit dazu schreiben. Dann sieht man schnell, dass sich die Reparatur noch lohnt...

    Zitat von "Stephan Graeske"

    Die Boxen waren eine ganze Zeit nicht einsetzbar (Wartezeit auf Ersatzteile), was ich freundlicherweise nicht berechnet habe - aber laut Vertrag könnte.

    Das steht zwar so sicher in deinen AGB, die Versicherung zahlt aber nur den entstandenen Schaden. Du müsstest also in diesem Fall explizit einen Ausfall bzw. Zumietkosten nachweisen können. Die Versicherung ist ja nicht an Deine AGB gebunden. Nebenbei vermute ich mal, daß selbst der Kunde diese Art von Schadensersatz bei Gericht abwenden kann. Es muss ein wirklicher Schaden entstanden sein.

    Aber so nebenbei wundert es mich dennoch, denn eine Haftpflichtversicherung zahlt eigentlich nicht bei gemieteten oder geliehenen Sachen. Vielleicht haben die das noch nicht so ganz durchblickt, daß Dein Kunde das bei Dir gemietet hat. Vielleicht geht die Versicherung davon aus, daß der Mieter ein anderer war und Dein Kunde "nur" ein Dritter, der das Stromaggregat gestellt hat...???
    Vielleicht sollte der Versicherungsfall lieber ohne große Reklamationen und Beschwerden über die Bühne laufen, nicht daß es hinterher gar nichts gibt...

  • Erledigt

    • mringhoff
    • 18. Oktober 2005 um 10:49

    In der Tat sind 7 Wochen noch nicht viel, es gibt viele Firmen, die einfach etwas länger brauchen. Manche Agenturen überweisen oft auch nach deren Bezahlung durch ihren Kunden (entbehrt zwar jeder juristischen Grundlagen, ist aber oft Praxis, da die Agenturen oft auch nicht immer das nötige Kleingeld haben). In diesem Fall sollten es Dir die Mitarbeiter schon erzählen.
    Mich würden dann eher die anderen Ausreden stutzig machen. Wenn jemand vorgibt, daß die Fehler bei der Bank zu suchen sind, bin ich schon mal sehr hellhörig. In nur ganz wenigen Fällen hat die Bank wirklich etwas vermurkst. Meistens ist halt das Konto nicht gedeckt und die Überweisung wird durch die Bank einfach zurückgehalten.

    Wenn Zweifel über die Bonität aufkommen, dann würde ich ganz schnell den Mahnbescheid erlassen. Bei gewerblichen Kunden müssen keine 3 Mahnungen vorauslaufen, es reicht, wenn die Forderung fällig gestellt wurde (Zahlungsziel überschritten).


    Sigma Veranstaltungstechnik GmbH
    Matthias Ringhoff
    Luitpoldstr. 48 - 82152 Krailling

  • Dringend! Suche Unterkunft in München

    • mringhoff
    • 18. Oktober 2005 um 10:16

    Na, dann erstmal willkommen hier in München!

    (Jetzt kannst auch gleich Dein Profil ändern :)

    Autofahren ist aber wie in jeder anderen Großstadt immer mehr ein Problem. Wenn man einige Zeit hier wohnt, dann hat man zwar schon raus, wie manches einfacher läuft, aber im Grunde genommen gibts immer Probleme mit Staus (v.a. Rush-Hour), Parkplätze (Anwohnerzonen, sündteure Parkplätze etc.), Einbahnstrassenwirrwarr etc. Also alles ganz normal wie anderstwo auch :)

    Glücklich ist derjenige, der kein Auto braucht. Im Stadtbereich kommt man wunderbar und oftmals viel schneller mit den öffentlichen Verkehrsmittel oder mit dem Fahrrad voran. Und wenn die Arbeit gleich um die Ecke ist, sparst Du Dir viel Stress...

    Also, viel Erfolg in München!

  • Modeberuf Veranstaltungstechniker?

    • mringhoff
    • 16. Oktober 2005 um 15:15
    Zitat von "Benjamin Keßler"


    Was sind denn das für dinge, die man den Azubi dann mal allein machen lässt?

    Na kleinere Jobs. z.B. mal eine kleinere Mikrofonanlage, Leinwand aufbauen, Lieferungen etc.
    Es kommt halt immer auf die Person an, was man ihr zumuten kann. Nach einem Jahr Zusammenarbeit weiß der Betrieb dann schon, was man dem Azubi machen lässt und was besser nicht.

    Im ersten Lehrjahr sind Azubis einfach mal dabei, helfen mit und schauen zu. Auf Job sind sie sozusagen Zusatzpersonal. Evtl. kann man mal einen Hand sparen.
    Im zweiten Lehrjahr (also wie gesagt, je nach Qualifikation) spart sich der Betrieb mal den ein oder anderen Operator. Das ist dann betriebswirtschaftlich gesehen die Earn-Out-Phase für den Betrieb :)

    Es gibt natürlich auch andere Betriebe, die versuchen natürlich schon früher etwas davon zu haben, daß ein Azubi günstig ist und nutzen diese aus: Nur Hand-Jobs, ohne daß ein Techniker dem Azubi etwas erklären muss, Reinigungs-Jobs im Lager, stupide Montagejobs (Stecker löten etc.), lange Arbeitszeiten etc.
    Sicher sollte das jeder einmal machen, es kommt aber auf die Ausgewogenheit an...

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