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Beiträge von mringhoff

  • Endstufe und Strom?

    • mringhoff
    • 6. Oktober 2005 um 22:58
    Zitat von "lightmaster"

    Bei Überlast geht die Endstufe kaputt. ES kann nicht mehr Strom Fließen als der Verbraucher benötigt um zertsört zu werden....

    Naja, zwischen kaputt und kaputt gibt es viele Variationen. Wie schon Swemers bemerkt hat, könnten (theoretisch) diverseste Fehler auftreten, die ja nicht gleich einen Kurzschluss zufolge haben, sondern eben einen höheren Strom, der dann wieder weitere Bauelemente zerstören kann. Es könnte also sein, daß eine Sicherung, die eben früher auslöst als andere (und sei es nur wenige Sekunden), vor größeren Schäden bewahrt. Lieber ein paar kaputte Bauteile, als eine ganz abgerauchte Endstufe...

  • Vorraussetzungen Selbsständigkeit?

    • mringhoff
    • 6. Oktober 2005 um 13:18
    Zitat von "Tobi der Gaukler"

    Hallo Leute,
    da ich mich im Moment mit diversen Vorschriften BGV C1, VStVO usw. beschäftige sind nochmsl ein paar Fragen zu dem Thema aufgetaucht:


    sehr gut... Es gibt leider zu viele, die sich mit o.g. Vorschriften gar nicht auskennen, obwohl sie bereits einige Zeit ein Gewerbe führen. Glücklicherweise werden es aber immer weniger...

    Zitat von "Tobi der Gaukler"

    1.) Wenn ich von einer Firma den Auftrag bekomme auf einer Veranstaltung das Licht auf- / abzubauen, einzurichten, zu Steuern, dazu noch ein paar Hands bekomme, wer auser mir sollte dann für die Vorschriftsmäßigkeit und die Sicherheit der Lichtanlage (und dem rest des Veranstaltungsortes) zuständig sein?


    Die Einhaltung der VStättV, auch der Anwesenheitspflicht von Fachkräften obliegt zunächst mal dem Betreiber der Versammlungsstätte, der die Verantwortung weitergibt an angestellte Mitarbeiter (Hallenmeister etc.) oder je nach Location auch an den jeweiligen Mieter/Veranstalter. Mit einer Beauftragung zur technischen Ausstattung der Veranstaltung wird nicht automatisch die Verantwortung gem. VStättV an Dich übertragen, Du bist nicht verpflichtet einen Meister etc. zu stellen. Aber wer, wenn nicht unsere Branche ist dafür geeignet? Der Veranstalter oder Hallenbetreiber wird Dich daher bitten, diese Fachkraft zu stellen, wenn er die VStättV einhalten möchte und niemand anderen hat. Das ist sozusagen eine weitere Dienstleistung in Deinem Portfolio. Du kannst selbstverständlich auch, wenn Du keinen Meistertitel hast, einen hinzubuchen und natürlich extra dem Kunden verrechnen.

    Auch mit einem externen Verantwortlichen gem. VStättV bist Du als Firma weiterhin für Dein Handeln verantwortlich. Wenn also bestimmte Vorschriften von Dir oder Deinem Personal nicht eingehalten werden, und es zu einem Unfall kommt, kann es schnell dazu führen, daß Du zur Haftung gezogen wirst.

    Zitat von "Tobi der Gaukler"

    2.) Noch extremer sieht die Sache doch aus, wenn ich die Technik selbst stelle. Dann bin ich ja die ausführende Firma. Und wenn ich nicht noch einen Ton-Techniker brauche, kann ich es mir nicht leisten noch einen extra Techniker zu bezahlen.


    Na, das sollte aber in der Gesamtkalkulation aufgehen. Das heisst, im Angebot muss halt der Meister und der Tontechniker etc. extra drinstehen. Die Frage ist dann also nicht, ob DU Dir das leisten kannst, sondern der Kunde. Andere Firmen müssen ja auch das Personal stellen und verlangen ebenso entsprechende Tagessätze für den Meister etc.

    Zitat von "Tobi der Gaukler"

    3.) In der BGV C1 steht: (DA zu §15 Abs. 1)
    "Als Bühnen- und Studiofachkraft gilt, wer aufgrund seiner Ausbildung,
    Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann. Dies sind insbesondere Ingenieure und Techniker für Veranstaltungstechnik, Bühnen- und Beleuchtungsmeister, Studio- und Studiobeleuchtungsmeister, Hallenmeister."

    Meine Frage: Ist hierbei die die Ausbildung zwingend vorgeschrieben, oder gilt es hier auch wenn ich aufgrund meiner Erfahrungen und Kenntnisse der Vorschriften die Sicherheit beurteilen und Gefahren abwenden kann?

    Der Gesetzgeber hat absichtlich keine Auflistung und abschliessende Beschreibung der Berufsgruppen in den Gesetzestext mit aufgenommen, sondern das eben nur als Beispiel angeführt, was er unter "Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrung" versteht. Da aber nicht jeder, der meint, genügend Berufsjahre hinter sich zu haben, als "erfahren" gilt, gibt es für solche Fachkräfte von der obersten Bauaufsichtbehörde ein Befähigungszeugniss. Die Bedingungen welche Kriterien hierfür gelten, sind mir leider nicht bekannt. Eine Selbstbeurteilung reicht aber leider hierfür nicht aus, schliesslich müssen ja die Leute vom Ordnungsamt vor Ort dann das ja auch überprüfen können...

  • Kabelreinigung

    • mringhoff
    • 5. Oktober 2005 um 13:28

    wir reinigen Klebereste seit Jahren schon mit Spiritus, stärkere Problemfälle mit Waschbenzin. Bis heute haben wir noch keine Probleme mit spröden Leitungen. Ich glaube nicht, daß v.a. Spiritus (und Benzin in kleinen Mengen) die Weichmacher aus dem Kabel so stark entfernen, daß es merkbar werden würde. Schliesslich werden erstens nur Problemstellen behandelt, zweitens werden die Kabel ja nicht in benzin eingelegt...

    Eine Pflege mit Talkum ist sicher gut, aber auf Dauer zu aufwendig, da braucht man fürs Kabelreinigen ja fast doppelt soviel Zeit...

  • Kabelreinigung

    • mringhoff
    • 5. Oktober 2005 um 10:50
    Zitat von "milchschnittae"

    ... weil Kabel bei uns soweit ich weiß gar nicht gereinigt werden...

    Dann habt Ihr entweder nur in Hotels oder nur auf Partys zu tun :)
    Wenn Du aber kilometerweise verschmutzte Kabel aus einem Open-Air (angefangen vom Strom bis übers Multicore, Mikrokabel bis zu Lautsprecher und Lastmulticore) rausbekommst und dann eine Woche später wieder eine große Modenschau oder Konferenz in einem schicken Hotel hast, dann kannst Du da nicht ohne eine kleine Zwischenreinigung anrücken...

    Das meiste ist halt einfacher Dreck, der mit Wasser, Seife und einen Lumpen wieder weggeht. Aber es ist halt eine Sch....arbeit. Wir haben uns schon immer gefragt, obs nicht auch eine Art Kabelputzmaschine gibt, die das schneller und einfacher erledigt...

    Drum mal mein Gedanke, mal rumzufragen, wer das wie macht...

  • Endstufe und Strom?

    • mringhoff
    • 5. Oktober 2005 um 10:25

    Die Endstufen, die für den amerikanischen Markt (110V) hergestellt werden und irgendwie den Weg nach Europa finden, haben eine sehr dicke Anschlussleitung. Mittels einem kleinen Schalter kann dann zwar die Betriebsspannung auf 230V eingestellt werden, aber die Mühe, ein anderes Kabel zu montieren macht sich keiner. So passt das Anschlusskabel leider in keinen Schukostecker mehr rein.

    Die eine Methode wäre, ein passendes Anschlusskabel zu montieren, oder eben einen CEE16A (blau oder rot einphasig). Einen 32A-Stecker (egal ob blau oder rot) würde ich nicht montieren, da ja auch nicht solche Ströme fliessen.
    Im Normalfall passiert bei einer Montage von CEE32 ja nichts. Es flließt ein bestimmter Strom (der sicherlich nicht höher ist als durchschnittlich 16A bei 230V) und fertig. Ob das Gerät jetzt an einer 32A-Steckdose oder an einer 16A-Steckdose hängt ist nicht tragisch, eine "Überlastung" irgendwelcher Leitungen gibt es so nicht. Aber wie gesagt, im Fehlerfall würde erst eine 32A-Sicherung auslösen, die natürlich erst bei viel höheren Spitzenströmen bzw. Dauerströmen anspricht, als es bei einer 16A-Sicherung der Fall wäre. Der Schutz durch die Sicherungen erfolgt also erst viel später, bis dahin könnte sich aus einem kleinen Schaden schon ein größerer entwickeln. Deshalb rate ich von der 32A-Zuleitung ab.

  • Endstufe und Strom?

    • mringhoff
    • 4. Oktober 2005 um 18:44

    Du kannst einen CEE16A-Stecker dran machen (mit einer belegten Phase).
    Da eigentlich jede mir bekannte Endstufe mit Schuko ausgestattet ist, sollte diese auch im Dauerbetrieb nicht mehr als die 16A ziehen. Wenn Du daher einen CEE32A-Stecker montierst, wird im Fehlerfall nur die 32A-Sicherung ansprechen. Es könnte also sein, daß u.U. die Endstufe einen Schaden nimmt, dadurch daß im Fehlerfall höhere Ströme fliessen, als wenn eine 16A-Sicherung dazwischen geschaltet ist.

    Nachteil der einphasigen Belegung des CEE ist auch die ungleichmässige Auslastung (wenn du nicht zwei andere Endstufen an die anderen beiden Phasen anschliesst). Sollte an den beiden anderen Phasen noch andere Verbraucher anliegen ist ein Fehlerfall mit ansprechender Sicherung natürlich auch dramatischer, da alle drei Phasen weg sind. Bei einer Schukoanwendung spricht dann nur eine Einzelsicherung an.

  • Kabelreinigung

    • mringhoff
    • 4. Oktober 2005 um 17:32
    Zitat von "spock"

    Also wenn Kabel von Kunden dreckig zurückkommen berechnen wir 1.- € pro Kabel.

    Egal wieviel lfm da verschmutzt sind? Bei hartnäckigen Kleberesten sitzt bei uns einer rund 5min pro Meter. Wenn mal ein Kunde ein 10m-Kabel auf die ganze Länge mit irgendwelchen unlösbaren Paketklebeband verklebet hat, kommt man gut auf eine halbe bis dreiviertel Stunde Reinigungsarbeit. Je nach Kabelart und nach Pratikantenlohn kommst Du da ja bald an den Kaufpreis des Kabels ran...

    Zitat von "spock"

    wir benutzen irgendwelche alten Handtücher und Wasser mit Spülmittel oder so.
    wer gerade in Lager arbeitet, hat auch leider die Arschkarte und muss die Kabel sauber machen und testen ob sie noch gehen.

    Ist bei uns leider auch noch so, wollte mal so wissen, ob es da nicht etwas maschinelles gibt?...
    Je nach Jobs ist ja da einer in der Woche rund 2-3 Tage nur mit Kabelreinigen (incl. Prüfen und Neuwickeln) beschäftigt, ist ja auch nicht grad wenig...

  • Kabelreinigung

    • mringhoff
    • 4. Oktober 2005 um 17:22
    Zitat von "Manuela"

    Kabelverschmutzung ist ganz normale Matsche, also wasserlöslich. Es macht somit wenig Sinn das mit Lösemitteln anzugehen, zudem greift Benzin auch Gummi an bzw. quillt es auf.
    Also einfach Lappen mit Wasser+Spüli dafür nehmen

    Ich meine ja auch - neben dem üblichen Dreck - auch Klebereste u.a.
    Manche Kunden verwenden die unmöglichsten Sachen, irgendetwas zu verkleben: Paketklebeband, Tesafilm, Gewebeklebeband aus dem Baumarkt, Etiketten, Aufkleber etc.
    Teilweise bekommst Du das dann mit Spiritus auch nicht mehr weg, bei manchen Dingen muss halt auch mit Waschbenzin gearbeitet werden.

    Für diese Art der Verschmutzung bieten diverse Firmen sog. Spezialtücher an (getränkte Einwegtücher aus der Spenderdose). Wollte mal wissen, wer damit arbeitet. Meiner Meinung nach bringts das nicht auf Dauer...

  • Kabelreinigung

    • mringhoff
    • 4. Oktober 2005 um 16:58

    Hallo,

    wollte mal kurz in die Runde fragen:

    Wie werden denn bei Euch Kabel gereinigt?
    Gibts irgendetwas maschinelles (außer den Praktikanten :-)?

    Was haltet Ihr von den öfters angepriesenen Spezialtüchern? Tuts da nicht ein einfacher Lumpen mit Spiritus bzw. Waschbenzin?

    Und: wer verrechnet eigentlich dem Kunden soetwas wie eine Kabelreinigung?

    Bin mal auf diverse Antworten und Erfahrungen gespannt...

  • Martina Kamm / Veranstaltungsservice Kamm, München

    • mringhoff
    • 1. Oktober 2005 um 13:01

    Kennt irgendwer diese Person/Firma?

    Laut ihren eigenen Aussagen ist sie im südbayerischen Raum tätig. Mit der Frequenz, mit der Sie bei uns in knapp drei Monaten Equipment gemietet hat, muss es sicherlich Dienstleister davor und inzwischen auch danach gegeben haben, bzw. immer noch geben.

    Frau Kamm wohnt in München, daher vermute ich mal, daß sie sich auch in dieser Gegend eine neue Verleihmöglichkeit gesucht hat.

    Geschädigte bzw. Noch-Nicht-Geschädigte bitten wir, sich per PN oder E-Mail zwecks Informationsaustausch zu melden.

    Sigma Veranstaltungstechnik GmbH
    Matthias Ringhoff
    Luitpoldstr. 48 - 82152 Krailling

  • Dringend! Suche Unterkunft in München

    • mringhoff
    • 29. September 2005 um 17:45
    Zitat von "Apostoli"

    in relativ unmittelbarer nähe zum lager von Gahrens und Battermann (oder wer bildet hier noch fachkräfte aus?!) ...

    Na jede Menge Firmen hier, wir auch...

  • Dringend! Suche Unterkunft in München

    • mringhoff
    • 29. September 2005 um 17:42
    Zitat von "Freeze"

    Etap Hotels sind ziemlich preiswert ...

    MfG

    Hmm, in München kosten die rund 50,- EUR pro Nacht, macht im Monat rund 1500,- EUR, wird nicht billig auf Dauer im Hotel :)

  • Der Gig meines Lebens :-)

    • mringhoff
    • 29. September 2005 um 17:25

    ich finde, auch ein Profi darf sich nicht zu schade fühlen, wenn er bei kleinen Jobs auch kleinstes Equipment vorfindet. Kommt halt immer drauf an, welche Erwartungen an den Job gestellt werden. Ein Abend mit einem Kinderchor, da erfreuen sich die Eltern und Großeltern, daß man überhaupt an eine Beschallungsanlage gedacht hat...

    Da passt folgender Thread ganz gut:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=43173

  • Lautstärkebegrenzung auf der Wiesn

    • mringhoff
    • 29. September 2005 um 17:16
    Zitat von "Spleener"


    Ich schließe daraus: Es ist schon weniger los dort.
    Sonst wären die Zelte schon voll und keiner käme mehr rein.

    Glaub eher, es liegt am Wetter. Die ganzen Tage bis gestern war es eigentlich schön sonnig und warm. Da schlendert man lieber über die Wiesn oder setzt sich auch draußen vors Zelt.
    In manchen regnerischen Tagen der letzten Jahre waren die Zelte natürlich schnell voll und zu, da will sich auch keiner raussetzen. Wenn dann draussen der Regen parasselt, dann bleibt man doch lieber im Zelt (wenn man mal draussen ist kommt man auch nimmer rein) und geniesst dafür ein paar Massn mehr als sonst.
    Ich glaube, daß die derzeit so gepriesene "friedliche Wiesn" auch viel mit dem schönen Wetter zu tun hat und nicht immer nur mit der reduzierten Lautstärke...

  • Aderfarben - Stromverteilung - Schaltschrankbau

    • mringhoff
    • 27. September 2005 um 10:34

    wenn man mal kurz im Profil von Musikmaker nachsieht, dann steht dort als Beruf "Dipl. Ing. Eletrotechnik" - Das sollte doch genügen :)

    Musikmaker: Warum fragst Du ausgerechnet in einem PA-Forum nach solchen Dingen? Gibts da nichts branchenspezifisches? Schaltschrankbau ist ja jetzt nicht direkt mit Beschallung/Beleuchtung verwandt...

  • Trussclamp für TV-Zapfen

    • mringhoff
    • 26. September 2005 um 18:44

    Die C100 ist etwas günstiger...
    Und evtl auch die C295, ich weiß aber nicht, ob die Öffnung oben für ein 50er Rohr ist...

  • Trussclamp für TV-Zapfen

    • mringhoff
    • 26. September 2005 um 18:19

    Doughty hat auch diverse TV-Clamps im Programm. Einen Dougty-Katalog gibts z.B. unter:

    http://www.lightpower.de/support/kataloge/Doughty.pdf

  • Kalkulation von Verbrauchsartikeln

    • mringhoff
    • 26. September 2005 um 10:16
    Zitat von "jaan2204"

    Danke für die ersten Infos. Ich würde gern wissen, wieviel Filter gehören bei euch zum Scheinwerfer und wieviel berechnet ihr dann bei Mehrbedarf pro Filter. (z.B. 4 x 6erBar, aber 60 Filter mittnehmen) Gehören bei euch alle Farben nach Bedarf zu einem Scheinwerfer oder begrenzt sich die Filterauswahl, welche gratis dazu sind?

    Bei uns gehört eigentlich 1 Filter pro Scheinwerfer plus ein paar Wechselfarben dazu, damit der Kunde vor Ort bei Bedarf notfalls eine Farbe tauschen kann. Ob es jetzt mal mehr oder weniger sind, spielt nicht so die Rolle, denn die übrigen wandern dann ja unbenutzt wieder in die Kiste.
    Auch wenn jemand ein paar wenige Filter für andere Strahler verwendet, fällt das unter "Peanuts", wenn wir die Filter einigermassen gut erhalten wieder zurück bekommen.
    Eine feste "Regel", wieviele Filter extra dabei sind, gibts nicht, das wird von Kunde zu Kunde bzw. von Job zu Job entschieden. Bei großen Produktionen würde das ziemlich seltsam rüberkommen, wenn wir da vor Ort sagen: "Die zehn Farbfilter da hinten sind aber nicht umsonst."
    Sollten es größere Mengen sein, dann weiß man das ja vorher schon, weil der Kunde das so bestellt. Dann gibts halt eine Pauschale für Farbfilter bzw. Kleinmaterial/Verbrauch ins Angebot.


    Zitat von "jaan2204"

    Wenn ihr die Metallgobos für Profiler extra berechnet, was verlangt ihr dann für ein Metallgobo an Miete? Wie lange halten solche Gobos z.B. in 1kw Profilern? Was sind eure Erfahrungen? Wenn ihr Gobos in Rechnung stellt, welche hergestellt bzw. als Standardgobo bestellt werden müssen, rechnet ihr dann den vollen Kaufpreis ab?


    Für Profiler haben wir keine Standardgobos, bei Scanner und Movingheads schon und die sind dann gratis.
    Alles andere sind Sonderwünsche und werden extra für diesen Job gefertigt. Das sind ja dann meist Firmenlogos, Schriftzüge oder sonstige Sonderanfertigungen. Und die werden dann einfach 1:1 weiterberechnet, incl. ein paar Euro Aufschlag für Gobowechsel bei den Geräten.
    Einen "Mietpreis" für Gobos haben wir daher nicht.


    Zitat von "jaan2204"

    Wenn ich das richtig sehe, berechnet ihr grundsätzlich Spareequiment, wenn es der Kunde selber als Spare haben will? Rechnet ihr dann im vollen Umfang an oder vertraut ihr darauf, wenn er sagt, habe ich nicht gebraucht?


    Was bestellt wurde und aus dem Lager geht, das wird in der Regel auch ganz normal berechnet. Schliesslich steht es ja für andere Jobs nicht zur Verfügung.
    Ich könnte mir aber je nach Job/Kunde/Umsatz sowie Mietzeitpunkt den ein oder anderen Sonderdeal vorstellen. So oft kommt das ja auch nicht vor, daß Kunden von sich aus Spare bestellen...


    Zitat von "jaan2204"

    Was verlangt ihr als Miete für eine Moltonbahn 3x6m? Was ist, wenn diese nach Einsatz kaum noch zu gebrauchen ist, berechnet ihr dann den Kaufpreis nach?


    Wir berechnen als Mietpreis ungefähr 1/3 des Kaufpreises, wenn er einigermassen sauber wieder zurückkommt. Nach der zweiten oder dritten Miete kannst Du den Molton sowieso nicht mehr für wichtige Sachen verwenden. Sollte er bei der ersten oder zweiten Miete relativ unsauber wieder zurückkommen, dann wird er mit dem Kaufpreis berechnet und der Kunde darf ihn behalten.
    Meist wird aber dem Kunden neuer Molton verkauft, gerade wenn er sauber sein soll.

  • einstellungsfrage!

    • mringhoff
    • 25. September 2005 um 14:59
    Zitat von "DirkB"

    Endstufen ohne Not voll aufreißen ist Unfug.
    Üblicherweise werden die Kanalfder weit aufgezogen, der Master auch, aber die Endstufen zurückgeregelt: man verschenkt sonst Rauschabstand.

    Eine feste Regel, warum man voll oder nicht voll aufreissen soll gibts nicht, aber ein Verstärker ist nun mal für 0bB ausgelegt, alles andere reduziert nur die Leistung erstmal.
    Das kann ja für manche Dinge ganz nützlich sein:
    - Veranstaltungen die relativ leise laufen: Dann können die Fader am Mixer noch normal bewegt werden, ohne daß den Leuten bei versehntlichen Zuckungen des Tontechnikers gleich die Ohren wegfallen...
    - Wenn man eine Endstufe am Start hat, die weitaus mehr Leistung abgibt, als die Boxen vertragen. (Sollte aber die Ausnahme bleiben)

    Fatal ist, wenn die Endstufe nur halb offen ist (Gründe wie auch immer), und im laufe des Abends die Musik aber immer lauter werden sollte, der DJ aber schon alle Fader offen hat und es trotzdem noch lauter haben will. Folge: das Mischpult läuft am Limit (Gain hoch, EQ hoch, Fader hoch) und übersteuert. Das so verzerrte Signal kann trotz geringer Pegel an der Endstufe die Lautsprecher zerstören.

    Im Normalfall stehen die Amps auf 0bB. Hintergrund ist auch der, daß an den Endstufen im Laufe des Abend keiner groß rumfummeln muss/soll/darf. Deshalb stellt der Techniker alles erstmal so ein, daß mit der maximalen Verstärkung alles passt und überlässt dem DJ seinen Job am Mischpult.

    Wenns im laufe des Abends mal die Endstufe limitiert, dann lieber mal schauen, daß das Originalsignal wieder zurückgenommen wird (am Controller oder Mischpult), dann ist die Gefahr der Verzerrung nicht so groß. Wenn das aber nicht möglich ist (uneinsichtiger DJ etc.), dann kann man mal auch die Endstufen ein paar Ticks zurückregeln.

    Manche günstige Endstufen rauschen im oberen Regelbereich unverhältnismässig laut. Bei leisen Veranstaltungen hört man das auch und da wäre es wirklich angebracht, die Endstufe etwas herunterzuregeln und dafür am Mixer etwas mehr Gas geben.

    Also alles eine Frage der Situation vor Ort. Richtig oder Falsch gibts erstmal nicht. Extreme Einstellungen (Amps ganz offen, Mischpult nur 10% oder Mischpult 110%, Amps auf die Hälfte) sollten aber grundsätzlich vermieden werden.

  • Erfahrungen - Bodennebel auf der Tanzfläche

    • mringhoff
    • 24. September 2005 um 12:11

    Also, eine gewöhnliche Nebelmaschine zu kühlen würde ich nicht machen, die Kondensbildung ist einfach zu hoch (nach ein paar Stunden hast du einen richtigen See :( ) Und trotz Kühlung hast Du innerhalb weniger Minuten wieder "normalen" Nebel...


    Dann gäbe es die chemischen Bodennebler wie z.B.:
    http://www.martin.com/product/produc…aciatorx-stream
    Das sind richtig große, schwere Kübel und nicht ganz billig. Verwendet wird Spezialfluid, daß etwas schwerer ist als normaler Nebel. Einsatzbereich oft im Film & Fernsehen.
    Aber nach einiger Zeit vermischt sich der Nebel mit der Luft und verteilt sich. Der Effekt ist also auch nicht so lange da.

    Trockeneis halte ich da für die preiswerteste und praktikableste Lösung. Allerdings solltest Du dann schon vernünftige Trockeneisnebelmaschinen verwenden, die Eigenkonstruktionen mit heißem Wasser/Tauchsieder etc. taugen einfach nichts.

    Für 50qm würde ich vielleicht 3-4 Nebelmaschinen verwenden, da der Ausstoß nicht so gewaltig ist, wie bei chemischen Neblern.

    Außerdem solltest Du regelmäßig Trockeneis nachfüllen, nicht zu viel auf einmal, sonst wird das Wasser zu kalt. Das heißt, Du bist eigentlich alle 10 min am Nachfüllen, bei 4 Maschinen fast schon ein Fulltimejob am Abend :)

    Und bei üblicher Raumbelüftung sollte auch die CO2-Konzentration auch kein Problem sein. Kondensbildung bei Trockeneis ist relativ wenig, ca. 1m vor der Maschine. Hin- und wieder mal drüberwischen und es passt. Ist aber nur Wasser und nicht so gefährlich wie kondensiertes Nebelfluid, das ja sehr glitschig ist.

    Die meisten unserer Kunden, die sich Bodennebel wünschen, kennen diese Problematiken nicht, nach kleiner Aufklärung hat sich meist 90% davon für normalen chemischen Disconebel entschieden.

    Und so nebenbei brauchst Du ja für das Sichtbarmachen Deiner Lichteffekte ja nun doch wieder normalen Nebel. Der Trockeneisnebel bleibt unten am Boden bis er sich aufgelöst hat.

Anstehende Termine

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