Wenn sich alle einig sind, dann ist es natürlich egal, von wem Du das Geld bekommst.
Aber ich dachte, wir diskutieren hier ein Problem.
Wenn es ein guter Kunde ist, dann liegt es auch im Eigeninteresse, daß man sich "einig" wird ![]()
Wenn sich alle einig sind, dann ist es natürlich egal, von wem Du das Geld bekommst.
Aber ich dachte, wir diskutieren hier ein Problem.
Wenn es ein guter Kunde ist, dann liegt es auch im Eigeninteresse, daß man sich "einig" wird ![]()
Als Vermieter ist es mir eigentlich egal, ob mein Vertragspartner entsprechend versichert ist oder nicht, solange dieser entsprechend solvent ist.
Natürlich ist man erleichtert, wenn Schäden von der Versicherung des Mieters beglichen werden können, denn das bedeutet meist weniger Stress mit seinem Kunden.
Was seltsamerweise aber immer wieder mal vorkommt sind so Sprüche wie: "Sorry, war leider doch nicht versichert, jetzt musst Du Dich selbst drum kümmern, wer Dein Zeug kaputt gemacht hat" oder "die Versicherung hat noch nicht gezahlt, deshalb hab ich auch noch nicht bezahlt".
Komisch, daß das in den Köpfen vieler Leute so drin ist. Und daß viele Vermieter da auch so denken.
Da der Mieter für den Schaden aufkommen muss, muss man sich doch als Vermieter keine Gedanken darüber machen, ob nun der Mieter das Geld vom Gast, der Versicherung oder von seinem reichen Onkel wieder erstattet bekommt. Das Spielchen, daß man sich direkt mit dem Gast/der Band etc. in Verbindung setzen soll, würde ich nicht mitmachen.
Zitat von "tonzwerg"Nun ist es aber nicht Aufgabe der Politik, Volkseigentum möglichst gewinnbringend zu verhökern!
Vor allem gleich ein zweites Mal.
Die erste Digitale Dividende mag ja noch tragbar gewesen sein, aber in so kurzer Zeit soll uns das neue Ausweichspektrum wieder weggenommen werden?
Jetzt, wo wir gerade begonnen haben, neue Geräte in genau diesem Bereich zu kaufen?
Zitat von "tobias kammerer"
jeder, der nicht in der Lage ist, so eine Funkanlage in diesen Zeiträumen nicht längst gewinnbringend vermietet und wieder verkauft zu haben, der sollte sie nicht kaufen.
Man weiß ja noch gar nicht, wie lange dieser Zeitraum überhaupt sein wird, bis wir den neuen Frequenzbereich wieder räumen müssen.
Zudem kommt ja dazu, daß gut funktionierende Technik auch noch längere Zeit nach der Amortisation eingesetzt werden kann und damit die Gesamtrentabilität steigert.
Aus diesem Gesichtspunkt hab ich doch erstmal nur einen Nachteil, vor allem als kleine und mittelständische Vermietbude, die nicht alle zwei Jahre das Material wieder abstößt.
Einen Nachteil haben ja dann auch die Funkmikrofonhersteller. Die Investitionsbereitschaft in neue Geräte wird sich wohl schlagartig reduzieren, vor allem in den Käuferschichten der Nichtvermieter. Kleineres Bands, kulturelle Einrichtungen, Gastronomen etc. nutzen üblicherweise die Geräte bis sie entweder kaputt oder technisch komplett überholt sind.
Das sind aber auch Kundenschichten, die auch wenig Geld ausgeben möchten, um sich Funkmikros zu mieten. Eine Nachfragewelle bei den Vermietern wird das wohl kaum auslösen. Man wird vermutlich entweder in den Konsumerfrequenzbereich (863-865 Mhz) wechseln oder auf Kabelmikros zurückgreifen.
Im angedachten, professionelleren Frequenzbereich (698-790Mhz) sind ja auch Gebühren fällig. Das verlängert unter dem Strich die Amortisationszeit und Reduziert die Rentabilität. Höhere Vermietpreise sind schwer durchzusetzen. Das unternehmerische Risiko bei der Funkmikrofonvermietung steigt. Die Rentabilität sinkt und wer hat den Nutzen? Der Staat mit seinen Versteigerungserlösen und die Mobilfunkbetreiber mit neu gewonnenen Geschäftsfeldern.
Warum müssen wir uns das abermals bieten lassen? War unsere Reaktion auf die gerade vergangene Frequenzumschichtung so harmlos, daß sich die Konzerne und Staaten sich wieder bei uns bedienen wollen?
Zitat von "tobias kammerer"
Dem professionellen Verleiher spielt das ganze Thema doch tolle Argumente in die Hand
- hoffentlich gehen bald einige Veranstaltungen wegen LTE Störungen offensichtlich schief
--> Ich kann argumentieren, warum bei mir ein Funk nicht nur 25,- Euro kostet und warum es sich nicht lohnt einen zu kaufen sondern besser bei mir zu leihen.
ich sehe also keinen Grund gegen dieses Vorhaben irgendwie Wind zu machen.
Wie gesagt, ich schätze jetzt nicht, daß man uns jetzt die professionellen Geräte aus der Hand reißt und daß hier die Vermieterlöse sonderlich stark steigen werden.
Die Kunden mit "Komplettversorgung" haben ihren Etat - wir müssen nur zusehen, daß wir das technisch hinbekommen. Ob man deswegen dann mehr verdient, weil man ja bessere Funktechnik zum höheren Preis anbietet, wage ich mal zu bezweifeln.
Daß Veranstaltungen wg. LTE-Sender schief gehen und dann Kunden künftig einen Anbieter mit besserer Funktechnik wählen, dürfte erstens selten sein und zweitens nur eine kurzfristige Erscheinung. Inzwischen wissen auch die allermeisten Garagenverleiher von dieser Problematik. Nebenbei betreuen diese Garagenverleiher auch seltenst hochwertige Veranstaltungen mit größerem Funkbedarf.
Privatanwender, Musiker und andere Künstler, die bisher z.B. nur 25,- EUR für ein Funkmikro ausgegeben haben, werden sicherlich keine 60,- EUR dafür bezahlen. Hier wird das technische Konzept geändert.
Wenns dumm läuft, dann kommen solche Kunden, die heute 4 Funkmikros á 25,- EUR mieten, beim nächsten mal mit dem Wunsch, nur noch 1 Funkstrecke á 50,- und drei Kabelmikros á 5,- EUR zu mieten. Das ist nicht nur ein Umsatzrückgang im Allgemeinen, sondern auch ein Rentabilitätsrückgang im Speziellen: preiswerte Funkmikros können mit etwa 5-10% vom Kaufpreis vermietet werden. Professionelle Geräte liegen da eher bei 2-5%
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß uns diese ganzen Frequenzumstellungen nicht nur Probleme bereiten, sondern uns auch ordentlich was von unserer Rentabilität nehmen.
Der Effekt, daß Kunden dann vermehrt professionellere VT-Anbieter suchen werden, dürfte eher marginal sein.
Dein Kunde ist Vertragspartner und Mieter der Geräte, sofern hier ein Mietvertrag abgeschlossen wurde. (In Abgrenzung zum Werksvertrag).
Es wurde dann auch noch wunschgemäß ein Techniker gestellt, der die Mietsache bedient. Das entbindet den Mieter aber nicht von den Pflichten aus dem Mietvertrag.
Der Mieter ist während der Mietzeit für die Mietsache verantwortlich und im Schadensfall zum Ersatz verpflichtet, auch wenn der Schaden von einem Dritten zugefügt wurde.
Aus diesem Grund würde ich auch die Rechnung an den Mieter (Kunde/Veranstalter) schicken und fertig.
Er muss sich dann sein Geld von wem auch immer holen (Band, Schadensverursacher, Versicherung etc.), das kann und soll Dir dann aber egal sein.
Der Schadensersatz erfolgt auch ganz unabhängig davon, ob der Veranstalter das Geld bekommt oder nicht. Ganz beliebte Ausrede ist immer "Die Versicherung zahlt nicht, also zahle ich Dich auch nicht..."
Moralisch gesehen finde ich die Rechnungsstellung an den Veranstalter (Mieter) auch mehr als gerecht. Schließlich hat der Veranstalter die Band gebucht, das entsprechende Publikum eingeladen/beworben, den Alkohol ausgeschenkt (und damit verdient) und ist auch nicht gegen diese Aktion auf der Bühne vorgegangen (Verkehrssicherungspflicht) z.B. durch Anweisung an die Security etc.
Aber moralisch ist nicht juristisch...
Bevor der Startbeitrag zum vierten Mal geändert wurde, stand hier das noch:
Zitat von "djobi"Schnell noch den Crewguide bestätigt und hochgeladen, Gewerbeanmeldung hocheladen, Bescheinigung des Finanzamtes hochgeladen, Versicherungpolice hochgeladen. Ordnung muss ja sein, fertig.
Hatte damals am 30.1. 2011 auch schon geantwortet:
Ich kenne jetzt den "Crewguide" nicht, aber es scheint mir so etwas wie ein vorformulierter Vertrag zu sein. Eventuell steht hier ja was drin, was Rückschlüsse auf den Stundensatz ziehen lässt. Oder vielleicht hat man hiermit ja auch irgendwelche AGB der Firma bestätigt, in denen wiederum so etwas drinsteht.
Damit wäre doch alles klar oder?
Das war ein Jobangebot von der Firma zu deren Bedingungen. Die hast Du akzeptiert. Irgendwo muss da vermutlich auch ein Passus zur Vergütung drinstehen. Oder ein Hinweis darauf, daß dieser in dieser oder jenen Tabelle zu finden sei....
Zitat von "falcocgn"Ich wiederhole mich ja ungerne, aber: freiwillige Unfallversicherung bei der BG!
Dann muss man auch nicht im Gips auf den Job humpeln, sondern kann ganz entspannt auf BG-Kosten auskurieren.
...ab dem 30. Tag...
bis dahin hätten mich meine Fliegen im Hintern fertig gemacht... ![]()
Das Problem beim Selbständigen ist ja, daß man nicht einfach so mal 1-2 Monate ausfallen und danach schwups wieder mit 100% weitermachen kann. Wer länger weg vom Fenster ist, der wird von manchen schneller vergessen, als einem lieb ist.
Da sind die Krankentagegelder/BG-Zahlungen etc. auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Ein größerer Unfall ist und bleibt ein hohes Risiko für einen Selbständigen. Also schaut man, daß man möglichst schnell wieder irgendwie mitmischen kann und sei es im Büro oder als reiner Pultbetreuer etc. - je nach Möglichkeit.
Zitat von "smitty"
Meine Krankentagegeldversicherung hat mir die Zahlung ab 14 Tagen nicht genehmigt, sondern erst ab 30 Tagen.
und wenn es so gewesen wäre, dann hättest Du ganz ordentlich dafür zahlen müssen.
Viele Krankentagegeldversicherungen fangen oft auch erst nach dem 42. Tag an (ist dann preiswerter).
Daß ein Selbständiger mal länger als zwei Wochen ausfällt, das kommt sicher mal vor, aber mehr als einen Monat ist schon relativ selten. Und nach 6 Wochen (42 Tage) hat man sogar bei den meisten Unfällen das Gröbste
überstanden, da braucht man auch keine Zahlungen mehr...
Und als Selbständiger humpelst Du auch mal mit Gipsfuß auf Job, als Angestellter sicherlich nicht...
Ach ja, nicht verwechseln: Krankenhaustagegeld ist nicht Krankentagegeld. Das ist wieder eine eigene Versicherung mit eigenen Beiträgen...
Man darf die Stundenlöhne von einem Angestellten und einem Selbstständigen nicht direkt vergleichen, das wäre nicht weit genug gedacht.
Der Angestellte erhält mit seinem Gehalt eine Krankenversicherung, eine Arbeitslosenversicherung, eine Altersvorsorge, bezahlte Urlaubstage und nicht zu vergessen auch bezahlte Krankheitstage dazu. Das alles wird zum Teil noch vom Arbeitgeber mit bezahlt.
Der Selbständige muss hier dann - um auf das gleiche Absicherungsniveau zu kommen - noch folgende Dinge aus seiner eigenen Tasche bezahlen:
- Krankenversicherung (Arbeitgeberanteil)
- Krankentagegeld (entspricht in etwa die Lohnfortzahlung)
- private Rentenversicherung
- betriebliche Haftpflicht
Rechnet man noch 30 Tage Urlaub hinzu, die vom Arbeitgeber bezahlt werden, schrumpft der rechnerische Stundenlohn auf dem Jahresdurchschnitt gerechnet abermals.
Zudem trägt man als Selbständiger ein ganz anderes Risiko und hat eine weitaus höheren Aufwand an der Verwaltung (Steuererklärung, monatliche Umsatzsteuererklärungen, laufend Rechnungen schreiben, Fahrtenbuch etc.).
Bei vielen Angestellten ist es oft auch so, daß es eine genaue Stundenerfassung gibt und somit auch ein Ausgleich an Überstunden. Der Selbständige kennt das Wort oftmals gar nicht und hat immer Schwierigkeiten, einen höheren Tagessatz zu bekommen, wenn der Tag mal 12 Stunden oder länger dauert...
Wenn man alle diese Faktoren mal mit einbezieht, kann es gut sein, daß der Selbständige einen weitaus geringeren Netto-Stundenlohn hat als der Angestellte.
Aber es ist ja auch eine philosophische Frage: Will man angestellt sein oder sein "eigener Herr"?
Das steht öfters über den monetären Überlegungen.
Klar, die Chancen sind natürlich auch höher, auch mal viele gut bezahlte Jobs zu haben und somit mehr zu verdienen als ein Angestellter, keine Frage. Aber wie gesagt: Die Medaille hat zwei Seiten. Die kann sich schnell mal drehen.
Und: Die Firmen, die ihren Angestellten nur 10,- EUR brutto bezahlen, werden sicher für den Freelancer auch nicht mehr als 150,- bis 200,- EUR übrig haben. (Die Frage ist nur, was man dann als Firma für Leute bekommt)
Zitat von "yamaha4711"Back to topic?
ja bitte.
Noch vor kurzer Zeit wurden viele Stimmen laut, warum denn keiner rechtzeitig dagegen was gesagt hat, als es darum ging, daß unsere 790-814Mhz verplant wurden.
Nun denken wieder mal Politiker laut in ihren europäischen Hinterzimmern nach, der Anfang ist gemacht...
Bleibt nur zu hoffen, daß dieser Artikel bzw. diese Gedanken nicht richtig sind oder daß möglichst bald wieder dementiert wird und die Politiker wieder an was anderes denken....
ich hab jetzt mal einen eigenen Thread hierfür aufgemacht.
Dieser hat schon über 28 Seiten, da geht das Thema vermutlich unter, kein Neuleser kämpft sich durch soviele Seiten...
Ich finde, das Thema "Digitale Dividende Teil 2" verdient eine eigene Schlagzeile.
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=82698
Kaum daß sich die ersten Funkmikrofonnutzer vom Schock der digitalen Dividende erhohlt haben und sich so langsam neue Geräte kaufen (vor allem im Bereich 700-790 Mhz), kommen schon unsere Europapolitiker auf neue Gedanken:
Die Digitale Dividende soll weiter ausgebaut werden, diesesmal ist der Bereich dran, den wir gerade erst als Ausweichspektrum erhalten haben:
http://fm4.orf.at/stories/1680000/
Das kann es ja wohl nicht sein oder?
Noch sind das alles Gedankenspiele, aber es sieht so danach aus, als ob die auf dem besten Wege sind, uns weitere 100Mhz abzujagen.
Wer Verbindungen zu den polititischen Entscheidungsträgern hat, der möge doch mal ordentlich intervenieren.
(Zum Thema siehe auch Thread "Funkfrequenzen" http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=28375&start=393 - aber das verdient einen separaten Thread, das geht sonst unter auf den momentan 28 Seiten)
Zitat von "djobi"jetzt ist wieder derjenige Schuld der noch Geld bekommt? Weil jinroh hat nicht schnell genug gemahnt, nicht laut genug geschrieen hat?
Das sollte keine Schuldzuweisung sein, aber wer sich zwei Jahre lang hinhalten lässt, der geht eben ein großes Risiko ein. Wenn schon eine Firma Schwierigkeiten mit der Liquidität hat, dann ist das Risiko einer Insolvenz höher und gerade dann sollte man schneller handeln....
Was übrigens auch manche nicht wissen: Selbst erhaltene Zahlungen bis zu drei Monate vor der Insolvenzeröffnung können unter bestimmten Umständen vom Insolvenzverwalter wieder zurückgefordert werden...
Klar schreibt es sich jetzt hier leicht. Hinterher ist man immer schlauer. Aber nun ist das Kind in den Brunnen gefallen, die Insolvenz ist da und man kann hoffen, daß noch ein kleiner Teil rausspringt. Man kann natürlich auch auf den Geschäftsführer/Vorstand/Gesellschafter bzw. Inhaber schimpfen, aber das bringt halt keinen Euro mehr.
Zitat von "Jinroh"Die Firma schuldet mir seit Anfang 2009 ca. 15.000 EUR
Mir möge man auch meine Unwissenheit in diesem Fall verzeihen, aber mal unter uns: das ist jetzt zwei Jahre vor Deinem Posting gewesen, wäre es nicht schon Mitte 2009 angebracht gewesen mit dem entsprechenden Mahnverfahren dagegen vorzugehen?
Klar, (damals vermutlich noch) guten Kunden droht man nicht gleich mit einem Mahnbescheid und es gibt auf dem Markt auch schon den ein oder anderen "großen", der sich extrem Zeit lässt mit der Bezahlung, aber irgendwann ist die Freundschaft vorbei...
Bei Zahlungsverzug bietet es sich an, rasch zu handeln, denn wenn nicht Geld für alle da ist, dann bekommen nur diejenigen die Rechnung bezahlt, die Druck machen...
Zitat von "simonstpauli"brauche noch Hinweise auf den besten Kaffee.
Audio Pro 8.0 - G32
(zumindest war der Kaffee letztes Jahr gut. Und gut heißt Espresso/Cappuccino, italienisch....)
Zitat von "dstueven"
Es ist eine Festinstallation (bis auf Pult und Siderack - das wird auch mal weggeräumt).
Festinstallation in einem Club mit vielen verschiedenen Technikern - das ist dann nicht wirklich was für einen individuellen Frontfillmix.
Ich dachte erst, es geht hier um einen speziellen Job.
Wenn hier viele Leute rumschrauben, dann gibt es auch viele, die vermutlich froh sind, wenn sie den Mainmix einigermaßen hinbekommen, die würden dann den Frontfillmix unter den Tisch fallen lassen und dann gäbe es gar keinen Frontfill.
Also ist eine Monosumme mit einem EQ bearbeitet auf alle Fälle der beste Kompromiss für diesen Anwendungsbereich.
Das wäre dann ein einziger Regler, fest beschriftet, den kann noch jeder einfach mal hochziehen und dann sollte das klappen.
Ich gehe mal davon aus, daß Ihr mit der Haupt-PA schon entsprechend experimentiert habt (etwas nach innen drehen etc.), um die Lücke vorne zu füllen, oder?
8m ist nämlich jetzt auch keine so große Distanz, aber es kommt natürlich auf die Örtlichkeit an...
Machmal klappts mit etwas behutsamen Reindrehen der Boxen, dann wirds im Frontbereich besser ohne daß jetzt gleich die Seitenbereiche leiden....
Diese Lösung wäre natürlich auch am budgetschonensten.
Zitat von "treibsand"
Ich persönlich halte recht wenig davon, mit Auxen oder Mono-out zu "improvisiseren", wenn eh nicht genug Pult für solche aktionen vorhanden ist. Das grösste Problem spricht Uli hier doch immer wieder an: was fehlt denn?
Und wenn das Problem gelöst ist, tauchen recht schnell die nächsten auf: erstens: wie mische ich es dazu und zweitens wieviel mische ich es dazu.
Wie würdest Du denn das notwendige Signal hinzumischen, wenn Du keine Auxen oder Gruppen verwenden willst?
Daß nur das dazugemischt wird, was vorne notwendig ist, hat doch hier fast jeder gesagt (ich selbst im zweiten Beitrag ebenfalls).
Aber als der Threadstarter meinte, keine Auxwege mehr frei zu haben, kamen halt die Kompromisse...
Mono-Outs sind natürlich keine Lösung für Frontfills, aber bevor gar nichts an Frontfill da ist, dann doch lieber noch so etwas.
Selbständig und Sozialleistungen/Sozialversicherung?
Läuft das in der Schweiz anders?
Also wenn es für Installation sein soll, dann würde ich ehrlichgesagt einer der beiden Post-Auxen opfern. Dann gibts halt nur einen Effekt....
würde jetzt eine Phasenverschiebung erstens im Mittel/Hochtonbereich und zweitens direkt vor der Bühne als vernachlässigbar ansehen. Hier hast Du mit dem Bühnendirektschall wesentlich mehr zu kämpfen.
Zudem kommt es noch hinzu, daß Du ja auch verschiedene Lautsprecher hast. Die Haupt-PA groß und kräftig, das Frontfill klein und unauffällig.
Falls man das Frontfill auch noch mit einem eigenen EQ behandelt (was ja grundsätzlich auch förderlich sein kann), hat man sowieso schon wieder andere Phasenverschiebungen als die Haupt-PA
Die korrekte Phasenlage zum Frontfill würde ich eher als Fleißaufgabe ansehen, aber nur wenn man auch sonst Idealbedingungen hat, sprich eigener Frontfillmix