Zitat von "Poly"Schokoleitung
vielleicht liegts daran... Schoko hat natürlich einen höheren Leitungswiderstand als Kupfer... ![]()
Zitat von "Poly"Schokoleitung
vielleicht liegts daran... Schoko hat natürlich einen höheren Leitungswiderstand als Kupfer... ![]()
Zitat von "terrine"
Kurz zu den Entfernungen:0-Linie 00m (Stativ, Bühne)
1-Linie 08m (ca. 12m hoch, Lichttruss)
na dann passt das ja. - hatte mir die Dimensionen etwas kürzer, vor allem etwas tiefer vorgestellt.
Aber 12m hoch ist schon nicht ohne für die Beschallung.
Da kommts dann ja dann doch schon fast von oben, statt von vorne...
Eventuell könnte man sich (bei einer ähnlichen Folgeveranstaltung) überlegen, ob man die Boxen dann nicht tiefer hängt, z.B. mit einer Alupipe oder einem Zweipunkt-Truss - je nachdem wie sich das dann mit dem Bild bzw. der Leinwand ausgeht...
Zitat von "terrine"Ich werd in der Firma auf jeden Fall noch einmal (zweimal, dreimal...) eine Teststellung aufbauen und üben, üben, üben
na, wenn Deine Testaufstellung in der Firma Platz hat, dann habt Ihr ja doch eine anständige Lagergröße...
(Ansonsten zum Üben auch mal ins Freie gehen, da gibts weniger Reflexionen und man kann größere Distanzen aufbauen, so hört man die Differenzen leichter.
Bei dieser Thread-Überschrift muss ich irgendwie an Rene Magritte denken:
Nachtrag: Nachdem der Titel nun geändert wurde: der alte lautete "Dies ist keine Warnung" ...
Zitat von "terrine"Alles anzeigen
Am meisten überrascht hat mich die Effektivität der Delaystrecke.
Wie gesagt...im Plenarsaal wurden 16 LS aufgestellt:4x Als Nulllinie (2 Links und rechts, 2 auf der Bühne)
4x Als 1. Delay am ersten Truss, wo auch das Licht hing
4x Als 2. Delay am weiten Truss, wo der Beamer hing
2x Als 3. Delay auf Stativ links und rechts
2x Als 4. Delay auf Stativ links und rechtsLeider konnten nicht mehr Trussstreben geflogen werden, sonst hätte ich die letzen beiden Reihen auch geflogen und auf jeweils 4 aufgestockt.
Der Effekt mit und ohne Delay war beachtlich..wirkte es ohne extrem konfuss und matschig, war mit dem Delay alles sauber und aufgeräumt. Der Bezug zum Redner war sehr gut und gab dem großen Saal noch ein wenig mehr Persönlichkeit. In Zukunft werde ich öfters Delaytrecken setzen...das war ein richtiges "Aha" Erlebniss.
Vielen Dank auch von mir für den Bericht. Ich finde das schön, wenn man hinterher auch wieder informiert wird, wie denn die Praxistipps angekommen sind.
Ich lese oben, daß Du die erste Linie bereits am vorderen Truss fürs Licht hattest. Das dürften ja grad mal 3-5 Meter gewesen sein oder?
Rein aus dieser Beschreibung heraus und ohne den Saal zu kennen, hätte ich gesagt, daß man sich diese Linie hätte sparen können.
Die CA106 decken ohne Probleme rund 10m ab, wenn sie 4-5m hoch geflogen werden.
Da Du ja scheinbar die ersten Erfahrungen mit Delaylines gemacht hast, hier noch ein Tipp aus der Praxis (für Beschallungsprofis natürlich ein alter Hut):
Wenn man die Delayzeiten nicht genau nach der exakten Schallverzögerung einstellt, sondern einen Tick länger, dann erhöhst Du die Richtwirkung des Schalls.
Hier trifft dann als "erste" Schallquelle nämlich der Ton von vorne (der Nulllinie) am Ohr ein und dann wenige ms später, sozusagen als Verstärkung der Schall aus den Delayboxen. Und da das menschliche Ohr sich an das zuerst eintreffende Signal orientiert, hat er das Gefühl, der Schall käme von ganz vorne.
Hier muss man natürlich vor Ort noch etwas experimentieren, wenn einem die Erfahrung fehlt oder auch, wenn der Raum akkustisch nicht so einfach ist. Hier nehme ich gerne ein Funkmikro mit und gehe die Reihen ab. Mit dem Finger schnippe ich auf die Mikrokapsel und höre aufmerksam zwischen dem Frontschall und dem Delayschall hin. (ins Mikro sprechen ist eher nicht so optimal, hier übertönt Deine Stimme die Wahrnehmung im Ohr). Dann schraube ich die Delayzeiten noch etwas rauf- oder runter, je nachdem wie es sich anhört...
Wenn man dann noch die Delayboxen etwas leiser dreht, wird die Richtungsortung noch besser. Wenn man als Zuhörer die Delayboxen (vermeintlich) gar nicht mehr hört, dann hat man alles richtig eingestellt. Da kommt dann schon mal der Kunde und hat so Sprüche drauf: "die hinteren Boxen sind nicht an" oder " eigentlich hätten doch die vorderen Lautsprecher auch gereicht".
Dann kannst Du nochmal den großen Zauberer rauslassen: Schalte doch mal mit einem Knopfdruck alle Delaylines aus, so daß wirklich nur noch die vorderen Lautsprecher aktiv sind. Das gibt staunende Augen beim Kunden ![]()
Zitat von "logistiker"
Und die frage ist ob Mahnungen und ander Maßnahmen überhaupt was bringen.
(...)
Vieleicht gibt es in der Forum Gemeinde welche die wissen wie man mit solchen Firmen umgeht.
(vorweg: ich kenne diese Firma nicht und kann auch dazu nichts sagen)
Mahnungen zu schreiben bringt sicherlich mehr als gar keine Maßnahmen einzuleiten.
Ich frage mich immer wieder, warum man dem Geld dann auch noch mehrmals hinterher telefoniert. Handelt es sich um einen guten Kunden, ist man sicher mal toleranter und kontaktet erstmal per Mail oder Telefon, bevor es zu einer Mahnung kommt. Aber nach zwei Monaten würde ich auf alle Fälle schon längst etwas schriftliches rüberschicken.
Wer Druck macht, bekommt auch früher sein Geld, vor allem bei Schuldner, die Liquiditätsprobleme haben.
Wenn ich als klammer Schuldner nicht weiß, wem ich meine wenigen Euros überlasse, die gerade auf dem Konto sind, dann überlege ich, wer hier am meisten Druck macht oder machen könnte: Die Bank, das Finanzamt, der Vermieter, die Krankenkasse, die Angestellten, die Lieferanten, die mir schon die zweite Mahnung geschickt haben oder vielleicht einer, der sich am Telefon immer wieder auf den nächsten Monat vertrösten lässt?
Für mich klingt das eher wie ein Behördenargument...
Ein Safety hängt doch nie wirklich vor dem Scheinwerfer wie ein Farbfilterhalter.
Und by the way: wir haben auch schon z.T. recht alte Kannen, aber die Farbfiltergitter sind noch alle einwandfrei.
Und noch eine Frage: warum ist der Stift nicht aus Stahl?
Zitat von "tobias kammerer"(Durchglühen des Alustiftes an z.B. Scheinwerfern!)
Na, Du hast aber heiße Scheinwerfer....
In Wirtschaftzyklen geht es halt immer rauf und runter. Und wenn es jahrelang mal raufgegangen ist, ist es nur eine Frage der Zeit, wann und wie tief es wieder runter geht.
Beim Thema China frag ich mich immer: Wie gehts der chinesischen Niederlassung in Waldbüttelbrunn? Direkt proportional zur chinesischen Wirtschaftsentwicklung? Oder bekommen die jetzt das Altmetall noch günstiger?
Zitat von "hausmeister"
Fischsuppe in München ?? :shock:
geht das ??
nein, das geht nicht - vermutlich deshalb hat ein betrunkener Gast den ganzen Suppentopf umgeworfen - in den Verkaufsstand hinein...
Ja, das Dryhiregeschäft birgt immer das Risiko der Unterschlagung.
Aber wer hier etwas gesunden Menschenverstand walten lässt und nicht nur immer auf den kurzfristigen Umsatz sieht, der reduziert dieses Risiko deutlich.
Das Warnbrett, die Storys von den Kollegen und eventuell leider auch eigene Erfahrungen lassen oft ein Muster erkennen:
- kurzfristiger Anruf
- Anruf von einem Handy (das natürlich später abgemeldet ist) oder mit unterdrückter Nummer
- gängiges Material, damit das je nach Intention auch schnell wieder verhökert werden kann
- nichtdeutscher Ausweis, teilweise aber unterlegt durch Meldebescheinigung/Aufenthaltserlaubnis etc.
Die Täter sind oft:
- Leute, die schnell Geld brauchen (u.a. "Giftler", wie sich damals die Polizei ausdrückte
). Diese mieten auch mit dem richtigen Namen und dem Orginalausweis an. Solche Leute haben ja sowieso kein Geld und nichts mehr zu verlieren...
- Leute, die das professionell betreiben, bzw. für Auftraggeber handeln. Erfahrungsgemäß ein Beruf, der im südosteuropäischen Bereich häufiger ausgeübt wird. Manchmal werden auch deutsch klingende Strohmänner vorgeschickt, um weniger Misstrauen zu ernten. Diese Strohmänner sind aber eher wieder Leute aus der obigen Kategorie...
Bei unbekannten Mietern erhöhen folgende Indikatoren das Vertrauen des Vermieters:
- Anruf von einem Festnetztelefon mit angezeigter Nummer
- Bei einem Rückruf erreicht man den Interessenten dort direkt wieder
- Rechtzeitige Anfrage mit Bitte um ein Angebot
- zusätzlich eine E-Mail-Adresse sowie entsprechender E-Mail-Verkehr
- wenn das gemailte Angebot wieder zurückgefaxt wird (mit Absenderkennung)
- Kunde hat eine eigene Homepage
- E-Mail-Adresse von einem Arbeitgeber oder einem Nicht-Gratisprovider wie gmx, hotmail, web.de etc.
- Kunde bezieht sich auf Referenzen/Empfehlungen
Aber Unterschlagung ist halt nur ein Teil des Betriebsrisikos...
Manchmal wird man ja auch regelrecht beklaut. Auf Veranstaltungen verschwindet Material, beim Ein-/Ausladen warten Gelegenheitsdiebe, Betrunkene Gäste finden Gefallen an den unmöglichsten Dingen und nehmen es als Andenken mit, bei mehrtägigen Jobs verschwindet trotz vermeintlicher Nachtwache Equipment etc.
Natürlich kann man häufig auch den Mieter dafür haftbar machen, aber hier ist der Streit meist vorprogrammiert. Die einen streiten jede Verantwortung ab, dann fehlt evtl. an passenden Beweisen, daß das Material überhaupt da war (bei Kleinigkeiten), dann gibts Streit über die Schadenshöhe (Wiederbeschaffungspreis vs. Zeitwert) und manchmal ist der Veranstalter auch pleite gegangen...
Und da ist man doch froh, wenn man das gestohlene Material irgendwo und irgendwie wiederfindet...
I don´t need: Fischsuppe im/auf/am CEE-Verteiler....
(ja ja, die Open-Air Saison hat unbestreitbar angefangen)
hat simonstpauli schon ein paar Beiträge vorher erwähnt bzw. den Link gesetzt.
Wir sind hier doch immer auf dem neusten Stand... ![]()
Endlich geht mal was weiter in dieser Sache.
sehr interessant.
("PWMS" - mal wieder eine Abkürzung - klingt inmitten von H1N1, FSME u.a. wie eine neue Krankheit...)
Zitat von "gylo"Warum wird nicht einfach unser "neuer" Frequenzbereich an die Breitband-Internet-Provider vergeben, neuentwickeln müssen die doch so oder so....
Wir könnten unsere Geräte dann behalten ...
Die Breitbandjungs brauchen einen größeren Frequenzbereich, der komplett für sie verfügbar ist. Zwischen 790 und 862 MHz wäre sonst nichts mehr, wenn das analoge TV wegfällt.
Im Bereich 470 bis 790 MHz - der ja derzeit u.a. als Alternative diskutiert wird, tummeln sich jetzt und später womöglich noch mehr DVB-T-Sender. Hier finden die Breitbananbieter keine passend Lücke mehr.
Für die Funkmikros, die wesentlich weniger Bandbreite benötigen, ist das kein Problem, diese Lücken zu nutzen.
Zitat von "freeze"Veranstaltungen bei denen man aufgrund schlechter Schätzungen des Veranstalters doppelt so viel Material dabei hat als nötig... (und denen dann am Anfang selbst die Band ohne Verstärkung zu laut ist)
na, besser als andersrum...
(Und das Konto freut sich auch...)
das ist doch die Idee: Wir verkaufen unsere Funkstrecken an die Kommunen. Die haben dann ja kein Risiko, weil ja alles ersetzt wird.
Man muss da nur die richtigen Leute kennen, beim Preis wird man sich ja sicherlich schnell einig. Die Beamten in den Baureferaten kennen sich ja schon aus mit der privaten Vorteilsnahme... Die brauchen dort sicherlich mind. 10-15 Funkmikros pro Abteilung...
Zitat von "Kracky"aber ich denke wir sprechen hier nicht von einer solchen Installation sondern einer Anlage die einfach kurz für diesen Gig aufgebaut wurde
So wie ich das mitbekommen habe, reden wir hier NUR von Festinstallationen. Zumindest hat der Threadstarter das so geschildert...
Bei Tagesjobs ist das ja ganz was anderes. Hier ist meist ein Techniker mit dabei, der dann dem DJ notfalls sein Getränk auf einen anderen Tisch platziert oder auch anderweitig einschreitet, falls es zu kritisch für die Technik wird. Aber in den Gastrobetrieben oder Discos fällt so ein Aufpasser ja weg...
Zitat von "klauston"Dann müßte man ja auch die Mischpulte und CD Player einswickeln in Frischhaltefolie, damit der DJ, dem man sein Getränk ja zugesteht, nirgendwo was reinschütten kann???????#
gute Idee, hilft vielleicht besser als diese nicht beachteten Zettel "hier keine Getränke abstellen" ![]()
Nein, mal ernsthaft: Das was ich als Installations-Fachfirma leisten kann ist ein sicherer Einbau der Geräte, die einerseits vor den Gästen geschützt wird, aber andererseits auch vor dem harten DJ-Betrieb. Was ist denn da schon dabei, die Leiste unterhalb der Tischplatte zu fixieren oder Abdeckungen für schwierige Bereiche zu basteln?
Das gehört doch zum Handwerk eines erfahrenen Discoausstatters.
Für das Restrisiko (CD-Player, Mischpulte etc.) kann ich doch als Fachfirma nichts. Selbstverständlich erklärt man dem Gastronom, daß Getränke und Technik nicht gut zusammenpassen, aber das, was ich mit einfachen Mitteln schützen kann, kann man doch machen oder?
...aber PS10 und PS15 haben ja denselben Winkel....
Hat jemand einen IntelliMix (SCM810 oder SCM410) im Einsatz und kann darüber berichten?
Klappt das gut? Oder sind die aufmerksamen Finger eines guten Tontech besser?
Wie macht sich das an einem Rednerpult mit zwei Mikros? Ist die Reaktionszeit schnell genug? Hört man das Hin- und Herspringen zwischen den beiden Mikros?
Werden in kritischen Situationen auch mal Silben verschluckt? (z.B. wenn der Redner mal nicht nah genug am Mikro ist oder zu leise spricht...)
Wo liegen die Vorteile und wo die Probleme?
Oder ist das eher ein Gerät für die Festinstallation ohne Technikbetreuung?
(edit: ups, vor lauter "Shure" hab ich den Thread jetzt zu den Mikros ("Signalquellen") statt zu "Mischpulte" rein... Bitte notfalls noch verschieben....)
Zitat von "DirkB"
Ich verstehe nicht, weshalb sich einerseits Techniker Gedanken über Aufbau-/elektrische/akustische Sicherheit machen, ihre Geräte prüfen (lassen)...
Wer eine 3er-Dose freiliegend im Fußraum des DJs installiert, hat sich aber keine Gedanken über den Aufbau gemacht...
Als Installationsfirma darf ich doch nicht vom Wunschdenken ausgehen, sondern muss die Realität beachten.
Ich sehe das genauso wie Ihr und in Theaterhäusern, vielen Mehrzweckhallen und Kulturbühnen wird das ja auch großen Wert darauf gelegt, daß keiner seine Wurstsemmel oder seine Cola auf die Bühne oder im Technikraum mitnimmt.
Aber in der Gastronomie wäre das eher Wunschdenken. Das soll natürlich kein Freischein sein, aber es gibt einfach einige Betriebe, da kannst Du hundert mal sagen, daß Getränke bei der Technik tabu sind oder der Abfalleimer für die Bar nicht neben den Endstufen stehen soll usw.
Das ist halt mal so. Bei einem Schadensfall trägt der Gastronom natürlich auch die Verantwortung, aber als Installationsfirma muss ich aber auch diese "härteren Umstände" in die Kalkulation einbeziehen und die Technik etwas besser schützen als im heimatlichen Wohnzimmer...