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Beiträge von mringhoff

  • Welcher 3,5t Transporter

    • mringhoff
    • 6. Mai 2009 um 15:58

    Klar, der Iveco kann physikalisch wesentlich mehr einladen, aber rein rechtlich gibts halt die Grenze mit dem zGG von 3,49t
    Und für die Transporterklasse bis 3,49t gibts halt auch viele Argumente (Höchstgeschwindigkeit, Fahrtenschreiber, Führerschein... etc.), insofern steht eine Auflastung für viele nicht zur Debatte.

    Da hat der Ducato und seine Geschwister schon ein besseres Verhältnis. Und gerade Zuladung/Überladung ist in der VT-Branche immer ein großes Thema. Man fährt ja nicht immer nur Truss spazieren...

    Hab grad mal auf die Schnelle verglichen:
    Transporter in der lang/hoch-Ausführung (Radstand ca. 3,5-3,7m, Höhe ca 2,8m, Ladevolumen ca. 10-11qm)
    Nutzlast Iveco: 1,18t
    Nutzlast Sprinter: 1,45t
    Nutzlast Ducato: 1,86t

    ...das sind halt nicht nur ein paar Kilo...

  • Welcher 3,5t Transporter

    • mringhoff
    • 6. Mai 2009 um 12:16

    ja: wie schauts mit der Zuladung aus?
    Je stabiler das Auto, desto schwerer und daraus folgt wiederum eine geringere Zuladung im Bereich bis 3,5t

  • www.crystal-vertrieb.de

    • mringhoff
    • 6. Mai 2009 um 12:05

    Die meisten Hobby-DJs kaufen in günstigen Onlineshops, da muss man doch nicht noch einen weiteren dazusetzen. Als Vermieter von professioneller Veranstaltungstechnik sollte man doch seine Kompetenz nutzen und auch für den Endanwender hochwertigere Ware anbieten. An der Chinaware ist doch kaum noch was verdient. Wenn man dann noch die ganzen Garantierückläufer einrechnet, dann geht die Marge hier gegen Null.
    Wenn sich das langsam im Kundenkreis rumspricht, daß man von der Fachfirma nur Billigmaterial kaufen kann, dann folgt alsbald auch selbiges Image im Vermietgeschäft...

    Als VT-Dienstleister mit hochwertigem Mietpark hat man doch auch sicherlich viele Kunden, die auch gerne höherwertiges Material für ihre Kneipe, für den Konferenzraum oder das Spinningstudio bevorzugen würden....

  • .

    • mringhoff
    • 5. Mai 2009 um 17:58
    Zitat von "oxxe"

    nur davor hab ich noch ein paar aufträge un möchte gerne wissen ob ich die ohne weiteres machn kann (abgesehen davon wer nachguckt oder nicht, also wenn ich mich ganz ans gesetz und an die regeln halte).


    1. in Bezug auf die Tätigkeitsausführung "darf" man Anlagen aufstellen. (Kleine Zwischenfrage: an welche Regeln willst Du Dich denn halten? Wie willst Du sichergehen, daß Du überhaupt alle relevanten Regeln kennst?)

    2. in Bezug auf die Gewerbetätigkeit, die Du ja hiermit ausübst ("paar Aufträge"), ein klares Nein, wenn du es nicht angemeldet hast. Im Gegensatz zu Punkt 1) gibt es hier Gesetze, die man unabhängig vom technischen Erfolg beachten muss.

  • .

    • mringhoff
    • 5. Mai 2009 um 17:48
    Zitat von "david anhäuser"


    Gewerbeanmeldung vor Volljährigkeit???? Das geht???


    Ja, das geht. Mit Genehmigung vom Vormundschaftsgericht (Einverständnis der Eltern vorausgesetzt)
    http://bundesrecht.juris.de/bgb/__112.html
    Man ist dann teilgeschäftsfähig (also geschäftsfähig bezogen nur auf das Gewerbe)

  • www.crystal-vertrieb.de

    • mringhoff
    • 5. Mai 2009 um 17:40

    Ich sehe eine Differenz zwischen dem Mietmaterial und der Handelsware.
    Vermietung: Martin / Arri / Coda Audio / Yamaha / Nivtec / Prolyte
    Verkauf: Botex, Varytec, Sirus etc...

    Irgendwas passt da nicht so zusammen....

  • .

    • mringhoff
    • 5. Mai 2009 um 14:59
    Zitat von "oxxe"


    ich brauche möglichst schnell eine qualifizierung in sachen veransltaungstechnik die es mir erlaubt, alle möglichen (nich grade großen) sachen zu installieren.
    ich gehe aber noch zur schule (ich bin 17).
    wie kann ich das am besten machen?

    Du kannst Dir diverse Themen anlesen:
    http://www.paforum.de/buecher/buecher_index.html

    Oder auch "normale" Kurse besuchen, aber diese sind nicht grad umsonst und vor allem während der Schulzeit. Aber vielleicht gibts ja auch ein paar Angebote während der Ferienzeit.
    Hier mal ein paar Anbieter (ohne Wertung):
    http://www.backstageacademy.de
    http://www.thueringer-event-akademie.de
    http://www.das-institut.org
    http://www.deutsche-event-akademie.de
    http://www.sae.edu
    http://www.event-akademie.de
    http://www.buehnenwerk.de
    http://www.media-academy.de

    Ansonsten hab ich noch gelesen, daß Du erst 17 Jahre alt bist und Du das schon seit 2 Jahren machst. Hast Du schon einen Gewerbeschein?
    Wenn nein, dann wäre das ja erste Priorität.
    Vielleicht im Verbund mit ein paar IHK-Seminare zum Selbständigmachen.

    Darüberhinaus würde ich dann das kostenlose Angebot Deiner Schule wahrnehmen, vor allem im Bereich Physik (Elektrotechnik, Statik), Wirtschaft/Recht o.ä. (für Deinen Gewerbebetrieb), Englisch (für die internationalen Künstler und die Bedienungsanleitungen), Musik (Grundwissen), Sport (körperliche Fitness) und Religion (beten, daß alles gut klappt...)

  • I want more of...

    • mringhoff
    • 5. Mai 2009 um 13:19

    ...hoffentlich schreibst Du dann in ein paar Wochen nicht im "I don´t need"-Thread weiter:
    von einer meiner Bands als Stammtechniker abgesägt zu werden, weil ein mir persönlich unbekannter Sub so gut war...
    :)

  • .

    • mringhoff
    • 5. Mai 2009 um 09:35
    Zitat von "oxxe"


    aber was ist mir eigentlich erlaubt zu aufzubauen, wenn ich keine ausbildung und nichts habe?


    Per Gesetz ist nichts spezielles verboten, außer die Tätigkeiten, die gem. Handwerksrolle den Meisterbetrieben zugeordnet sind, doch da haben wir nur wenige Schnittstellen.

    Als Gewerbetreibender ist man allerdings für sein Tun und Handeln verantwortlich. Und das ist der Dreh- und Angelpunkt.
    Es gibt verschiedenste Regelwerke (z.B. die von den Berufsgenossenschaften), die bereits viele Vorgaben im Bereich der Veranstaltungstechnik beinhalten. Das sind zwar keine Gesetze (also wer sich nicht daran hält, kann auch nicht allein wegen der Nichtbeachtung belangt werden), aber sie gelten als "anerkannte Regeln der Technik"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Anerkannte_Regeln_der_Technik
    Das bedeutet, daß im Schadensfall bei der Suche nach dem Schuldigen/Verantwortlichen dann überprüft wird, ob man sich an diese Regeln gehalten hat. Falls nicht, kann einem somit unter Umständen (grobe) Fahrlässigkeit nachgewiesen und somit zum Schadensersatz herangezogen werden.

    Wer also ohne Erfahrung/Ausbildung Tätigkeiten ausübt, dem kann es also leicht passieren, daß anerkannte Regeln der Technik nicht beachtet werden und ein Schaden deswegen eintritt. Wer aufmerksam im www nach Unfällen recherchiert, der merkt, daß diese gar nicht so selten sind. In der öffentlichen Presse werden diese nämlich eher weniger erwähnt, weil das ja keiner der Beteiligten will. (Man bemüht sich um dezente Schadensabwicklung...)

  • Headsets für professionelle Musical-Veranstaltung

    • mringhoff
    • 28. April 2009 um 18:33

    Ich kenne jetzt die JTS nicht näher, aber sie sehen optisch ziemlich den Monacormikros ähnlich. Von dort gibts nämlich auch ein paar Headsets, die sehr preiswert und durchaus brauchbar sind. Bei genauerem Hinsehen/Hinhören gibts aber schon Unterschiede.

    Wir haben das vor rund einem halben Jahr mal gegen dpa getestet. Es standen u.a. zur Auswahl:
    HSE-150 (Kugel) und HSE-152 (Niere) von Monacor (IMG)
    dpa 4088 (Niere) und 4066 (Kugel)
    AKG C477 u.a.

    Ergebnis: low-budget gibts nicht ohne Abstriche:

    Im Vergleich zu hochwertigen Mikros (dpa, AKG) rauschen die Monacor-Headsets wesentlich mehr, man hört das - wenn der Sprecher mal nicht redet - auch ganz deutlich über die Lautsprecher.

    Klanglich sind die Monacor-Headsets nichts spekatakuläres, allerdings ist die Fabrikationsgenauigkeit scheinbar nicht sehr hoch. Das heißt, ein Headset aus der gleichen Baureihe klingt immer etwas anders als das andere.
    Insgesamt sind beide (also 150 und 152) vom Klang her recht spitz, es fehlt etwas unten rum. Die Niere ist noch blecherner. Für Gesang würde ich diese Mikros lieber nicht einsetzen, für Sprache sollte das aber ausreichen. Mit etwas Herumschrauben am Kanal-EQ sollte man das auch in den Griff bekommen.

    Die Monacor-Kapseln sind beide relativ empfindlich gegenüber Handlinggeräuschen, auch das "Bartkratzen" ist nicht gerade leise. Die dpa sind da wesentlich toleranter.
    Hier zeigen sich deutlich die Vorteile einer Doppelmembrantechnik von hochwertigen Mikros.

    Die Mechanik ist auch anfälliger als bei dpa. Die Kabel/Boom-Führung wird locker und das Mikro springt weg. Wenn er aber mal auf dem Kopf ist, dann hält der bislang eigentlich gut und der Sitz des Mikrofons kann man gut einstellen.

    Von der Feedbackempflichlichkeit ist der Unterschied zu den teuren nicht allzu groß, hier kommt es viel mehr auf die sonstigen Einsatzbedingungen an. Bei Feedbackproblemen dann lieber die Niere nehmen.

    Fazit: Monacor-Mikros: unschlagbarer Preis, nichts professionelles, aber durchaus brauchbar für einfache Sprach-Anwendungen
    dpa: wie erwartet ein gutes Mikro von der Mechanik bis zum Klang, aber doch recht teuer

  • günstige LED Washlights

    • mringhoff
    • 28. April 2009 um 16:41

    JB verkauft übrigens die alten Washlights VaryLED zum Sonderpreis (man kann fast sagen zum Volkslichtpreis :)
    Die brauchen Platz für ihre neuen A7...

  • Schnuller von Nexo ( und einigen Anderen ) Glück gehabt

    • mringhoff
    • 28. April 2009 um 10:42
    Zitat von "klauston"


    Ein Schnuller zum Hängen, einer zum sichern.


    wieso eigentlich nur zwei Schnuller? Wenn Du sie nach unten neigen möchtest, dann braucht man eigentlich noch einen dritten unten dran zum ziehen, denn so schräg hängt die Box normalerweise alleine in der Schiene nicht...

    Eigentlich sollte im "richtigen" Schnullerset 1 x ein großer Schnuller zum Fliegen und zwei kleine Schnuller zum Safen und Schrägstellen vorhanden sein.
    Die Box hängt dann sozusagen an drei Punkten...
    (Allerdings ist diese Art des Fliegens eher nervig, da wurschtelt man schon mal länger rum, bis die Box dann den richtigen Winkel in horizontaler und vertikaler Lage hat, aber das ist eher OT)

  • leichte bühnenelmente gesucht

    • mringhoff
    • 28. April 2009 um 09:00
    Zitat von "david anhäuser"

    Ich persönlich finde das System fürn arsch wenn die Hakenkannte erst einmal macken hat wirds schön!!


    Wir haben Nivtec seit 2002 und seitdem noch nie Probleme mit der Hakenkante gehabt. Welche Macken soll die denn haben?
    Da muss man die ja schon von 1m Höhe senkrecht auf eine scharfe Kante fallen lassen, bis da mal etwas kaputt geht. Und selbst dann kann ich mir vorstellen, daß man den Schaden des Aluprofil auf den wenigen cm gut reparieren kann....

    Das Zeug ist stabiler als man im ersten Moment meint.

    Und vom Handling her kann man ein Element gut alleine tragen (wenn man nicht grade eine Körpergröße unter 1,70m hat...): Die Elemente haben unter der Platte eine mittlere Längsverstrebung. Dort kann man gut mit der Hand von vorne oben rüber hingreifen und sie bequem unter dem Arm tragen...
    (Bei einer höheren Anzahl von Elementen oder weiteren Strecken empfiehlt es sich natürlich, einen zweiten Mann einzuplanen, denn 33kg gehen dann doch je nach Statur der Person auf Dauer auf den Rücken...)

  • Schnuller von Nexo ( und einigen Anderen ) Glück gehabt

    • mringhoff
    • 28. April 2009 um 08:52
    Zitat von "klauston"


    Aber die Flugöse war rund, http://www.adamhall.com/de/Flugoese_5745.html


    diese kleine Version ist aber nicht das, was (zumindest früher) als Schnuller von Nexo geliefert wurde...

    Das Problem an der Sache ist, daß das Zubehör von Nexo elendig teuer ist und man es leicht anderweitig einkaufen kann. Da passiert es natürlich, daß man dann zu anderen Ösen greift. Die kleine Öse ist für unten, damit man damit die Box schräg anheben kann. Zum Fliegen ist eigentlich die große gedacht...

  • leichte bühnenelmente gesucht

    • mringhoff
    • 27. April 2009 um 22:21

    Nivtec wiegt nur 33kg - ist zwar etwas über 30kg, aber dafür hast Du ein "richtiges" Bühnenelement, denn man weiß ja nie, welche Einsätze man in Zukunft noch alles hat...
    http://www.nivtec-flexibel.de
    Ist aber nicht das billigste System, aber durchaus seinen Preis wert... (Werkzeugloses Arbeiten, weniger Fußbedarf, wenn Du eine Fläche machen möchtest etc...)

  • Schnuller von Nexo ( und einigen Anderen ) Glück gehabt

    • mringhoff
    • 27. April 2009 um 22:11

    Nexo verkauft auch nur die 5740-ähnlichen, allerdings mit runder und nicht ovaler Öse...

    Wir verwenden für PS15 / PS10 schon seit längerem die Flugbügel und ich kenne die Aufhängung über die "Schnuller" nur von früher her. Aber da ist mir noch nie etwas aufgefallen, allerdings hatten wir auch nie wirklich extrem starke Neigungen, soweit ich mich erinnern kann...

  • Aufhängvorrichtung für Hintergrund Molton

    • mringhoff
    • 27. April 2009 um 22:02
    Zitat von "gogu"


    Hängt Ihr den Molton immer am Stück (bspw. 5m Breite 3m Höhe)? Ich würde gerne auf 2 Stücke ( a 2,50 Breite, 3m Höhe) gehen um in der Mitte des Moltons einen Durchgang durch den Vorhang nach hinten zu haben. Die Frage ist, fällt der Vorhang dann noch gut?


    üblicherweise ist im Backdrop kein Durchgang.
    Wenn Du aber einen Durchgang haben möchtest, dann brauchst Du eine Überlappung, da Du sonst zwangsläufig nach hinten durchsiehst, das sieht dann sonst aus wie ein umgedrehtes "V"
    Somit brauchst Du auch dann mehr Molton...


    Zitat von "gogu"


    Die Clips sind in der Tat sehr eng. Ich kann mir fast nicht vorstellen, daß nach dem Säumen der Clip noch über die Naht geht.


    Das stairville Zeug kenne ich nicht, nur das Original
    http://gerriets.org/de/produkte/co…odKat=110903000
    Und das passt wunderbar.
    Damit kannst du sogar mehrere Lagen Molton verbinden
    (z.B. auch offene Durchgänge wieder zumachen... :)

    Zitat von "gogu"

    2) Da wir standardmäßig eine Bühnenbreite von 4m haben sind 4,50m-5m ein gutes Maß an Vorhangbreite. Ein 3m Truss muß man auch im Tranporter unterbringen und vercasen. Das ist für uns unökonomisch. Derzeit bin ich auf der 1,50m Lösung (3x 1,50m + 1x 1m). Ich habe diesen Truss noch nicht gesehen und hoffe die Verbindung geht da fix, den Aufbauzeit ist das A und O bei der Sache. Da möchte ich nach Möglichkeit schon das schnellste System.


    Viele Trusshersteller bieten ihre Geraden in vielen verschiedenen Längen an, so auch Globaltruss.
    "Vercasen" muss man doch kein Truss, oder wie meinst Du das?
    (Zur Not gibst von Globaltruss noch passende Tragetaschen, aber auf einer R´n´R-Bühne ist das doch albern...)


    Zitat von "gogu"

    3)Den Work LW 135 habe ich besonders wegen der Ausleger ausgeschlossen. Die Bühnen stehen schon, wenn wir kommen und da kriege ich die großen Füße nicht immer unter. Ein Ständer ist da einfach flexibler. Und 3,80 sind wirklich das Minimum an Höhe. Auch wenn dieser Lift immer wieder empfohlen wird und wirklich gut zu sein scheint.


    Was zum Kurbeln würde ich auf alle Fälle nehmen, eine Alternative wären die 087 von Manfrotto, die haben auch aufgrund des höheren Eigengewichts noch eine gewisse Stabilität. Allerdings kannst Du dann (mit 2x30kg) auch nicht mehr wirklich viel Last dranhängen. Molton plus 5m Truss kommen bereits auf rund die Hälfte...

  • Aufhängvorrichtung für Hintergrund Molton

    • mringhoff
    • 27. April 2009 um 21:44

    Wenn der Molton quer aufgehängt wird, dann braucht es hierzu grad mal knapp 3,0m Höhe.

    Molton gibt es üblicherweise nur in zwei verschiedenen Sorten:
    - der "schwere" Bühnenmolton mit 300g/qm
    - der Dekomolton mit rund 160g/qm

    Beide Arten haben diverse Einsatzbereiche. Dekomolton ist halt zum Dekorieren (gibts dafür meist in zahllosen Farben), er ist leichter und preiswerter, dafür eben nicht lichtdicht.
    Als Backdrop würde ich daher den normalen Bühnenmolton empfehlen.

    Beide gibts sowohl mit einer B1-Imprägnierung (schwer entflammbar) als ohne. Hier sollte man auch drauf achten, daß der Molton eine B1-Zertifizierung hat.

    Molton kommt entweder von der 3m oder von der 2m Rolle. Erste Variante ist natürlich preiswerter pro qm.
    Der Rand längs der Rolle ist bereits gesäumt, natürlich nicht gut, aber immerhin so, daß er hier nicht einfach einreißt. Den Molton kann man übrigens - wenn man mal den Randsaum überwunden hat (Schere/Messer oder kräftige Finger) hervorragend quer reissen. Das gibt eine wesentlich besseren Rand als mit einer Schere. Diese gerissenen Ränder sollte man dann noch einsäumen, also jeweils die 3m vorne und hinten...

    Molton an sich ist eher Verbrauchsware. Mit der Zeit wird der unansehnlich, zieht Fussel und Dreck an, knittert etc. Je größer er ist, desto komplizierter wird es mit dem Zusammenlegen, denn wenn der Molton einmal den dreckigen Bühnenboden berührt, dann spielt er Staubtuch....

    Man kann zwar den Molton waschen, aber einmal ist hier natürlich die B1-Imprägnierung weg, zweitens ist das je nach Größe für manche Waschmaschinen gar nicht mehr handelbar und hat somit mehr oder weniger ungewaschene Stellen, die sich mit gut gewaschenen Stellen durch Farbunterschiede bemerkbar machen. Bügeln muss man ihn dann natürlich auch wieder. Insgesamt also zuviel Aufwand.
    Insofern würde ich den Molton auch nicht ösen, sondern die dafür gesparte Aufwendung einfach in einen neuen Molton investieren.

    Und noch eine kleine Warnung zum Schluss: Wenn Molton feucht wird - und das passiert gerne bei Einsätzen in Zelten etc. - dann ist er bereits nach wenigen Tagen sehr aggressiv zu Metallen! Das liegt an der B1-Imprägnierung, die wohl auch Aluminium angreift. Molton auf/an Truss erzeugt dann blinde, graue bis weißliche Stellen.
    Also Gaffastreifen ans Truss, wenn der Einsatz mal länger dauern sollte.
    Ebenso sollte man darauf achten, daß man nicht ein Stück Molton längere Zeit über ein Case etc. liegen lässt, nach 2-3 Tagen sehen die Kugelecken, Verschlüsse etc. dann aus wie vor 10 Jahren gekauft....

  • Boxenbetrug

    • mringhoff
    • 27. April 2009 um 21:07

    Trotz des oberschlauen Spruchs unseres Lateinlehrers "Non scolae, sed vitae discimus" haben wir doch damals auch nicht mehr gelernt als nur für die nächste Prüfung... :)
    Die Lebenserfahrung kommt halt doch erst mit dem Leben... Warum soll das heute anders sein?

  • Boxenbetrug

    • mringhoff
    • 24. April 2009 um 13:56
    Zitat von "david anhäuser"

    ... vielleicht sollte er hinter das Wort " Boxenbetrug " noch ??? machen


    ... genau "Die Drei Fragezeichen" :) - die werden das schon ermitteln... :)

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