warum braucht man für ein Rechenzentrum CEEblau in den Zwischenböden?
"normale" und sicher überall verfügbare CEE16A-Verteiler (auf Schuko) verwenden und dafür Schukostecker an die Leitungen bauen ist keine Alternative?
Beiträge von mringhoff
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Aus dem Entschließungsantrag erkenne ich jetzt ehrlichgesagt nicht ein sonderlich starkes Engagement für unsere Problematik, der Gesamttenor unterscheidet sich doch nicht allzusehr von den Vorhaben der Bundesregierung. ("Die mit der Breitbandstrategie avisierte Öffnung des Frequenzbereichs zwischen 780 MHz und 854 MHz für die Versorgung der Bevölkerung mit Telekommunikationsdienstleistungen ist zu begrüßen.")
Es sieht lediglich so aus, daß hier einer nur noch einen Satz eingefügt hat:
"Es ist jedoch sicherzustellen, dass bisherige Nutzer dieses Frequenzbandes, insbesondere aus den Bereichen Rund-funk, Privatfunk und Veranstaltungstechnik, nicht benachteiligt werden."
Was soll das denn heißen? Vermutlich dasselbe was Kauder & Co geschrieben haben: Man soll nach neuen Frequenzen für die Funkmikros suchen... -
Zitat von "Mister.Lange"
Ich habe auch eine erste Reaktion bekommen. Selbst Vormulierungen kommen mir bekannt vor
Immerhin gibt es jetzt schon fertige Textbausteine für diese Problematik. Das Problem scheint zumindest in den PR-Etagen angekommen zu sein... -
je nach Frequenz und Hersteller/Gerät können bestehende Geräte sicherlich per Softwareupdate oder kleinerem Modultausch auf die Zukunft umgerüstet werden.
Es gibt ja schon jetzt diverse Ausführungen eines Gerätes für die verschiedenen internationalen Märkte und deren spezifischen Frequenzbereiche. Ich gebe mal die Hoffnung nicht auf, daß sich die Hersteller etwas überlegen...Dazu aber müsste jetzt möglichst bald der zukünftige Sendebereich festgelegt werden, schliesslich braucht die Industrie ja auch noch eine gewisse Zeit...
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Unsere Erfahrungen (sind aber schon etwas älter):
normale Farbfilter: halten je nach Farbe ein paar Stunden (helle) bis ein paar Minuten (dunkles blau)
hier fängt es dann vom Hitzepunkt in der Mitte an, auszublassen, bis der Filter kaum noch einen Farbeffekt hat bzw. schon ein kleines Loch in der Mitte
HT-Farbfolien: halten etwa doppelt bis dreimal so lange, wellen und schrumpeln aber dafürnimmt man geringere Leistungen (200W/300W-Lampen), dann erhöht sich die Lebensdauer der Filter doch um ein vielfaches, aber recht viel Licht kommt dabei auch nicht mehr raus, ist also eher etwas für breitflächige Dekobestrahlung in dunkleren Räumen, dafür aber ganz gut brauchbar...
Farbige Glasfilter: hatten wir vor langer Zeit auch mal ausprobiert. Das waren Glasscheiben mit einem Speziallack drauf (konnte man früher bei jedem Händler kaufen, heute finde ich die Dinger nirgends mehr...)
Diese hatten ungefähr die Lebensdauer wie die HT-Folien. Mit der Zeit her bleichen sie dann von der Mitte her aus, der Lack wird spröde und blättert ab. Für Blinkeinsatz in preiswerten Partykellern aber durchaus passend, für eine statische Dauerbeleuchtung eher nicht.Hinzu kommt, daß auch die Abstrahlrichtung einen Effekt auf die Haltbarkeit hat. Wenn man die Fluter von unten nach oben strahlen lässt, steigt mehr Hitze über das Glas nach oben ab, als wenn der Strahler von oben nach unten strahlt.
Das einzige, was sich bei einem Dauereinsatz nach kurzer Zeit schon bezahlt macht, sind die Dicrofilter. Vor allem, wenn man wie Carm es schon erwähnt hat, die Wartungsarbeiten auch noch mit einbezieht.
Spätestens, wenn der Kunde zum dritten Mal neue Farbfilter bestellt + bezahlt, die Leiter holt, hochsteigt und wechselt, wird er das fluchen anfangen und das Projekt nur noch negativ im Kopf haben. Auch wenn Du ihm das vorab schon alles warnend erklärt hast...
Noch schneller gehts, wenn der Kunde dafür noch Eure Hilfe in Anspruch nimmt. Hier dürfte je nach Anfahrtskosten und Arbeitzeit bereits nach dem ersten Wechselintervall sich die Dicros schon gelohnt haben.Falls Ihr das natürlich als Geschäftsmodell (ähnlich wie bei den Druckerherstellern und den Toner/Tintenpatronen) so vorgesehen habt, dann vergiß einfach meine oben genannten Ausführungen...

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Zitat von "david kess"
...was von eurolite das halbwegs ordentlich ist ...
Ich sage das mal frei nach Goethes Faust: Die Botschaft höre ich wohl, doch allein mir fehlt der Glaube nur...
http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?p=431522&highlight=&sid=3c13415764a5c7952da8dcbcd01750a1
(hier gehts zwar um einen anderen Verteiler, aber der dürfte aus der gleichen Chinafabrik kommen...)
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viele dieser Hersteller bieten auch an, Verteiler individuell nach Kundenwunsch herzustellen - und das ohne Extrakosten.
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Wir hatten mal 4 Funkstrecken SWM3000 (und gaaanz früher auch SWM1600).
Das ist ein grundsolide gebautes System, die Lavallierkapsel SW-42L ist zwar im Vergleich zu den heutigen Kapseln etwas groß, aber breit und warm im Klang und einigermaßen feedbacksicher. Der Handsender SW-30H ist allerdings mit seiner gummierten Fläche etwas gewöhnungsbedürftig und macht immer einen leicht unhygienischen Eindruck, vom Klang her ist mir nichts negatives aufgefallen, aber wir nutzten das hauptsächlich für Sprachanwendungen.
Der Handsender ist übrigens auch sehr robust. Obwohl die Teile immer wieder mal einen Absturz auf der Bühne miterleben mussten, gabs keinen Ausfall.Das Sendesystem an sich finde ich gut. Die Sender haben 20mW Leistung, damit kommt man schon in kritischeren Bereichen besser zurecht. Außerdem haben sie die großen Lamda 1/2 Antennen, das bringt auch wieder 3dB mehr also die kleinen Stummelchen. Hier ist das Sabine-Mikro klar im Vorteil.
Nur die Einstellung der Sendefrequenz ist halt schon eine Generation älter. Mit den zwei Stellrädchen "Group" und "Channel" kann man vorgegebene Frequenzen einstellen. Die Auswahl ist gar nicht mal so niedrig, aber es wird nirgendwo die Frequenz selbst angezeigt, da muss man schon im Handbuch nachblättern.
Einzig nervig ist die Stromversorgung mittels 9V-Block.
Die eingebaute Ladestation für zwei 9V-Akkus ist außerdem auch Mist. Keine kontrolliertes Laden und Entladen, das schrottet auf Dauer dann die Akkus.Die Spielereien mit De-Esser, Compressor und FBX sind zwar nett und funktionieren auch, aber das ist natürlich nichts professionelles. Aber besser, als gar nichts...
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ich gehe jetzt mal davon aus, daß Du lediglich die "Zensur" bei umgangsförmlichen Entgleisungen meinst...
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Öffentlich Rechtliche Sendeanstalten haben z.T. auch eigene Frequenzbereiche (war zumindest früher mal so), der Bereich zwischen 790-862 MHz ist ja hauptsächlich der für die allgemeinen Anwendungen.
Mich würden ehrlichgesagt die Aussagen der Behörden / Politiker interessieren, wie es weitergeht.
Inzwischen dürfte doch den betreffenden Gremien das Thema bekannt sein. Wie lauten denn derzeit die Antworten?Bei der Suche habe ich folgende interessante Seite gefunden.
http://www.bundesnetzagentur.de/enid/5f6e1267e…dungen_58t.html
Es gibt ja scheinbar bereits eine Studie für die zukünftige Frequenznutzung. Weiß jemand, zu welchem Ergebnis diese gekommen ist? Der 14. Januar ist ja doch schon etwas her... -
Zitat von "Beffel"
Die Frage ist doch, wer braucht das Zeug denn? Einfach nur kaufen, weil billig und gerade da, ist nicht gerade sinnvoll.
Wenn nur annähernd die Hälfte der Leute so denken würde, dann dürfte das kein Thema mehr sein.Aber frei nach dem Motto "Buy Two, get one free" oder noch schlimmer "es könnte der Konkurrent kaufen", wird dann der betriebswirtschaftliche Rationalismus ausgeschaltet.
Aber man muss es ja auch mal anderstrum sehen: Wenn kaum jemand kauft, dann sinken die Preise für die Geräte weiter, denn einigen brennt ja fast die Hütte und müssen ihre stillen Reserven aktivieren, sprich verkaufen - koste was es wolle...
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... Bei meinem o.g. Stichwort fällt mir noch was ein: Warum sollen wir nur MdB anschreiben? Hat denn keiner besondere Verbindung zu Deutschlands größter Boulevardzeitung? Die würden dann schon die passende Story um die Problematik bauen:
"Merkl & Mike Jagger zurück an die lange (Mikro-)Leine" - "die 70er Jahre kommen wieder" - "Mobilfunkkonzerne bringen Musicals zum Schweigen..."hach, da gäbs doch tolle Überschriften...

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Das ist die Basis für unsere neue Strategie:
"hunderttausende Funkmikrofone stören künftige Mobilfunkverbindungen. Ärger auf Jahre vorprogrammiert"
Das wird via Bildzeitung dann an die großen Konzerne weitergetragen und schon interessiert sich niemand mehr für den neuen Frequenzbereich
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Zitat von "simonstpauli"
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Man könnte ja europaweit mal um die Kanäle 61, 62 und 69 mitbieten, das dürfte nur ein paar schlappe Milliarden kosten. Die müssten allerdings von den Nutzern aufgebracht werden, Hersteller werden wohl kaum Geld investieren um dann nichts verkaufen zu können
Kein Problem, man bekommt also für jede Sendestrecke einen Vertrag mit monatlicher Grundgebühr und nutzungsabhängigen Entgelt. Ein passender Chip im Empfangsgerät sorgt für die Abrechnung, man kann dann ganz einfach online sein Guthaben wieder auffüllen...
Zukünftig wird im Angebot stehen: Miete Funkmikrofon incl. 2 Stunden Gesprächszeit XX,- EUR
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Zitat von "simonstpauli"
2. erwarte ich nicht, daß eine der Firmen, von denen ich das gehört habe, so schnell dicht gemacht wird.
Glaube ich auch nicht. Hier müssen dann schon mehrere Faktoren zusammenkommen.Als Vermieter hat man ja ein relativ großes Anlagevermögen. Meist ist bereits viel Material abgeschrieben und dennoch nach wie vor gut in Gebrauch, auch der Wiederverkaufswert ist bei einigen Geräten nach wie vor noch wesentlich höher als der bilanzielle Stand.
Diese sogenannten "stillen Reservern" sind ein nicht zu verachtendes Eigenkapitalpolster, aus das man in der schlimmsten Not noch zehren kann.Außerdem hat eine aktiv am Markt agierende Firma auch einen gewissen Kundenstamm, der für andere Kollegen bares Geld wert ist.
Natürlich spielen die Fixkosten wie Raummiete und Personalaufwand für Festangestellte neben Zins und Tilgung für Fremdkapital auch eine große Rolle. Aber es sind nicht die Hauptkriterien und man kann diese ja auch in gewisser Weise beeinflussen (kleineres Lager, Angestellte entlassen, Umfinanzierung bei der Bank...)
Bevor es zur Insolvenz oder Liquidierung kommt, überlegen doch viele außerdem entweder neue Kapitalgeber/Anteilseigner zu finden oder sich mit anderen Kollegen zusammenzuschließen.
Das größere Problem für den VT-Markt sehe ich dann schon eher in der Geräteschwemme, die in schwierigen Zeiten auf dem Gebrauchtmarkt entsteht...
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Zitat von "third harmonic"
hab keinen steuerberater - dafür gibt´s doch paforum !-)
das ist ja schon fast ein Spruch für den Zitate-Thread...
(PS: Ich bin Veranstaltungstechniker und kein Steuerberater und irren ist bekanntlich menschlich, vor allem im Bereich von Recht und Steuern, wo sich die Gesetzschaffenden jedes Jahr neue Dinge einfallen lassen - das bitte immer im Hinterkopf behalten...)
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Bei den allermeisten Kassenbelegen der größeren Warenhäusern etc. sind inzwischen fast alle Bedingungen für eine ordentliche Rechnung erfüllt. Von der USt-Ident-Nr. bis zum ausgewiesenen Nettobetrag/MWSt-Betrag ist alles dabei. Nur halt der Name des Käufers nicht.
Aber den kannst Du wie gesagt ja auch selber drauf schreiben oder Du setzt deinen Firmenstempel drauf.
Wenn der Beleg zu klein für den Stempel ist, dann kannst Du den ja auch auf ein größeres Blatt Papier heften/kleben. Oder Du lässt Dir von der Kassenkraft eine "große Rechnung" etc. geben, das ist meistens entweder derselbe Ausdruck auf ein DIN-A4-Blatt oder der Kassenbeleg wird einfach nur drangeheftet.Aber aus der Tatsache, daß man bisher alle Vorsteuern erstattet bekommen hat, sollte man keine voreiligen Schlussfolgerungen ziehen. Das Finanzamt bekommt die Belege im Regelfall gar nicht zu Gesicht. Du gibst ja nur regelmäßig Deine Erklärung zur USt-Vorauszahlung ab und dann wird alles über das Konto abgerechnet.
Aber je nach Umsatz und/oder nach den diversen Prüfkriterien der Behörden kommt mehr oder weniger regelmäßig zu einer Steuerprüfung. Und da sitzt dann der Prüfbeamte da und blättert durch Deine Ordner. Wenn er dann auf Belege stößt, die die Kriterien des §14 nicht erfüllen, dann kommts zu Nachzahlungen...Wenn Du einen guten Steuerberater hast, der wird Dir solche Belege in der Buchhaltung auch nicht durchgehen lassen.
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Zitat von "falcocgn"
warum behandeln denn einige Kollegen hier dieses Thema so, als wäre es vorgestern vom Himmel gefallen?
Neu ist ja die Geschwindigkeit, mit der die Neuverteilung vorangebracht wird. War vor einigen Jahren noch von frühestens 2015 die Rede, soll dies im Rahmen einer Verfahrensbeschleunigung nun doch wesentlich schneller auf dem Weg gebracht werden. Und im Zeitalter der hektischen Konjunkturprogramme und politischen Schnellschüssen ist das leider auch glaubhaft...
Vor einigen Jahren hab ich mir gedacht: Das ist noch 10 Jahre oder vielleicht noch mehr hin, bis dahin hat man das Material doch längst abgeschrieben. Außerdem gab es keine Alternativen, also kaufte man neue Geräte.
Meine Gedanken damals waren auch: Bis dahin werden sich die Mikrofonhersteller schon was überlegen, vielleicht kommt frühzeitig ein neues Frequenzspektrum, vielleicht auch mal das digitale Funkmikrofon...
Aber es passierte nichts...
Mit dem neuen Aktionismus seitens der Politik und der nach wie vor noch ungeklärten Zukunft der Funkmikrofone werden die Sorgenfalten dann doch langsam größer.Ich bin nicht unbedingt ein Verfechter der Beibehaltung der Frequenzen, auch wenn das für uns die bequemste Lösung wäre. Nur, wenn sich die Frequenzbänder ändern, dann möchte ich schon frühzeitig davon wissen, wo es langgehen soll und es sollte eine längere Umstellungsphase geben, in der man die alten Systeme auslaufen lassen kann.
Natürlich sollte man nichts unversucht lassen, insofern begrüße ich auch die Aktionen mit dem Anschreiben der MdB. Aber wenn man realistisch in die Zukunft blickt, dann hab ich schon die leise Vorahnung, daß die Argumente, die Christian Thomas gebracht hat, leider ausschlaggebend sein werden...
Oder lasst uns doch einfach mitsteigern bei der Frequenzvergabe

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Naja, wers braucht...
ist wohl was für zarte Seelen. Ignorieren kann ich doch Leute auch so.
Soll wohl eher so eine Merkfunktion sein, so nach dem Motto "nicht vergessen, den XY möchte ich ignorieren..."
Wie kommt das denn in einer Diskussion, wenn ein paar Beiträge nicht sichtbar, aber trotzdem entscheidend für den weiteren Verlauf sind? Ist das nicht eher ein Eigentor?
Bei mir würde das eher den gegenteiligen Effekt bewirken: "was steht jetzt eigentlich in dem ausgeblendetem Fenster?"
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Zitat von "madmax"
Ab 100.00 € netto gehört eine ordentliche Rechnung, mit allem, was da draufgehört.
Darunter reicht Quittung. Alles andere wäre "schwarz".
Ob etwas schwarz oder nicht eingenommen wird, hängt nicht von der Rechnungsstellung/Quittung ab, sondern allein daran, ob die Einnahme korrekt in der Buchhaltung angegeben wird. Dafür braucht er als Beleg natürlich diese Rechnung, aber alleine die Tatsache, ob dann der Empfänger eine Rechnung/Quittung erhalten hat oder nicht, spielt erstmal für den Verkäufer keine Rolle.Es kann also oft genug vorkommen, daß die sog. "Privaten Verkäufer", die das ja oft nur aufgrund der Rücknahme- und Garantiereglungen so angeben, dennoch Gewerbetreibende sind, die die Einnahmen dann wiederum ganz normal verbuchen, also das Geschäft nicht schwarz machen.
(wieviele es dann letztendlich doch schwarz machen, weiß natürlich keiner...)
Auch die Pflichtangaben gem. UStG sind auch nur für den Rechnungsempfänger relevant. Wenn diese Angaben nicht komplett sind, kann dieser die darin enthaltene MWSt. nicht ansetzen.
Und da man nicht bei jedem Kleinkram alle diese Angaben angeben muss, hat der Gesetzgeber eine Toleranzschwelle eingerichtet, die sogenannte Kleinbetragsrechnung. Seit 2007 ist der Betrag auf 150,- EUR (brutto) angehoben worden.
Diese Art von Rechnungen müssen nur wenige Kriterien erfüllen:
http://www.hwk-duesseldorf.de/beraten/chefin…gsrechnung.htmlZitat von "third harmonic"Alles anzeigenvor 2 wochen in einem music laden boxen gekauft, was habe ich da gekriegt:
ein ausdruck c. 7cm x 10 cm
steht drauf:Musik bla bla.. gmbH
QUITUNG 11.03.2009
Dynacord A153 400W
2 Stk. a` 250,00 500,00 EUR 1
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Gesamtsumme : 500,00 EUR
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Enthaltene MWST 19,00% 79,83 EURist das schwarz verkauft? mit der gränze 100 netto steht irgendwo drauf? gesetzbuch?
natürlich die vorsteuer holle ich mich zurück!!!!!! oder?Wenn die Angaben nach §14 UStG unvollständig sind, dann ist man nicht berechtigt, die Vorsteuer anzurechnen. Im Falle einer Steuerprüfung wird Dir dieser Beleg sicher moniert und die eventuelle abgerechnete Vorsteuer wieder zurückgefordert werden (incl. Zinsen).
Es liegt also im Interesse des Rechnungsempfängers, alle Angaben zu prüfen.
In diesem Fall hat der Verkäufer des Musikhauses das entweder nicht gewusst, oder aus Faulheit nur diesen Zettel ausgefüllt, statt eine ordentliche Rechnung aus dem PC zu lassen. Vielleicht vermutete er als Käufer aber auch eine Privatperson, für die eine nach dem UStG ordnungsgemäße Rechnung eher zweitrangig ist.
Ich würde daher mit diesem Beleg nochmal zum Musikhaus hingehen und eine ordnungsgemäße Rechnung einfordern, dazu sind diese nämlich verpflichtet.Zitat von "DJ-JAJA"
Auf dem Beleg im M-Markt steht bei der Waschmaschine auch nicht zwingend der Name des Käufers vermerkt! Da konsumentenorientiert!
Den eigenen Namen auf die Rechnung zu schreiben oder den Firmenstempel in das leere Empfängerfeld zu setzen, sollte ja auch das geringere Problem sein.Die ganzen Auflagen aus dem UStG sollten ja nur den Missbrauch mit der Vorsteuerabrechnung etwas eindämmen. So kann dann ein Beleg mit einem genannten Empfänger nicht auch noch missbräuchlich von einem anderen genutzt werden.