Es gibt einen Deutschland-Vertrieb von Celestion, vielleicht kennen die ja ihre Produkte. :lol:
Oder Du machst es wie SRAM schon geschrieben und klebst Dir was nettes zusammen. Beispielsweise gibts beim Hall schon Klebeunterlagen wie diese hier:
http://www.adamhall.com/de/EMINENCE_Le…20_W_8_Ohm.html
http://www.adamhall.com/de/EMINENCE_Sw…50_W_8_Ohm.html
http://www.adamhall.com/de/EMINENCE_Te…50_W_8_Ohm.html
Immerhin gibts schon einmal eine vage Beschreibung des Herstellers, wie es klingen kann. Danach Alu aufkleben und verschlimmbessern ![]()
Beiträge von lok1414
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Natürlich gabs von Celestion Alukalottenchassis, genau wie von Jim beschrieben. Ich meine mich zu erinnern, daß der auch unter G 12/30 oder ähnlich vertrieben wurde.
Das war die ein wenig verrückte Alukalottenzeit Ende der siebziger, wo unter der Bespannung immer die Alukalotten durchschimmern mußten. Mit der Folge, daß alle möglichen Chassis mit Alukalotten ausgerüstet wurden, auch der damals recht bekannte Goodmans 12"er, die Crescendo-Serie von Fane, usw. Nachteilig war, daß die Kalotten i.d.R. viel größer waren als die Schwingspule, sodaß die Kalotte irgendwo auf der Membran aufgeklebt war - und so einen eigenen "Sound" produzierte. Anders war es z.B. bei den JBL-Typen der K (oder auch E- oder D-Serie), hier klebte das Alurund auf der Schwingspule. Ebenso bei den RCF 12" und 15" ( L12/ L15/irgendwas). Alle diese Chassis hatten ein recht hohen Wirkungsgrad.
Eine Wuchtbrumme aus dieser Zeit ist imho der Celestion Supercell (= Powercel, aber mit Aluspule). Gab es in 12" und 15", 3" VC mit aufgeklebter Alukalotte ohne Loch, da schon nach hinten belüftet.
Den RCF 15" (sehr ähnlich dem K130) und den 15" Supercel hab ich noch im Keller liegen - und geb sie nicht mehr her
Der Supercel war deutlich lauter als der RCF, und produzierte Lowmid ohne Ende. Auffällig weich aufgehänge, sehr leichte Membran und ein für die Zeit schon extrem großer Magnet.
Tja, damals ...Viele Grüße
Lok1414 -
Zitat von "rockline"
...
Tatsache ist aber auch, dass speziell beim Modell mit der schwarzen Frontplatte die Leistungsangaben (2 x 3000W@2Ohm) nicht mit der Netzteilkonstruktion konform gehen. Entweder stimmt das Foto vom offenen Kasten nicht, oder man hat schlichtweg die 3. Betriebsspannung weggelassen was dann eine geringere Ausgangsleistung zur Folge hat.. Hier reicht nur schlicht die Elkos zählen: 8 Stück = 2 Betriebsspannungen, 12 Stück = 3 Betriebsspannungen. Das ist bei fast allen Chinaklötzen dieser Bauart so.
...Ich könnte mir sogar vorstellen, daß der Trafo sogar nur zwei (Kraft)-wicklungen mit relativ hoher Spannung hat.
Zitat: ...use particular THE MIRRORED FRONTED POWER SUPPLY BRIDGE to make the symmetrical circuit design....
Der Trick ist dabei die Kombination einer Endstufenhälfte mit Betrieb der Endtransistoren direkt an (virtueller) Masse und Auskopplung über die Kondensatoren, während die andere Hälfte konventinell aus der Mitte der Endtransistoren ausgekoppelt wird. Mit wenigen Worten nicht einfach zu erklären, bildlich gesehen eine Art interne Brückenschaltung pro Endstufenseite.
Ich habe bei mir ein Exemplar eines anderen chin. OEM, der es genauso praktiziert. Zunächst wunderte ich mich auch über die nicht-konformität von Trafowicklungen und postulierter Ausgangsleistung, aber genau dieses Prinzip läßt es zu. Und man benötigt genau diese 8 Elkos insgesamt.
Durch die voneinander unabhängigen Netzteile der beiden Kanäle kann man sogar einen echten Brückenbetrieb realisieren.Grüße
Lok1414 -
Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen:
Offensichtlich werden die Endstufen von Aoda/Aolong importiert, dies ist ein recht bedeutender OEM-Endstufenhersteller aus dem Reich der Mitte.
http://www.cn-aoda.com/en/products.aspx?product_id=51&group_id=56&Parent_ID=0:1&ChildCount=
http://www.cn-aoda.com/en/products.aspx?product_id=129&group_id=56&Parent_ID=0:1:&ChildCount=26
Hier wurde am Erscheinungsbild nur ein neuer Produktname aufgedruckt, natürlich kann man Endstufen - bei entsprechender Stückzahl - auch in anderen Designs herstellen lassen.
Ohnehin ist das "Innenleben" etlicher Aolongs identisch, bis auf die Frontplatte.
Eben gefunden, lustig:
http://www.cn-aoda.com/en/products.aspx?product_id=63&group_id=56&Parent_ID=0:1:&ChildCount=26Zu dem Clip-Limiter: Die Chinesen sind zuweilen recht sparsam in der Beschreibung, oder umschreiben umständlich die Eigenschaften ihrer Produkte.Ich gehe mal davon aus, daß diese "built-in digital current limiter(crowbar)protection" in die Richtung geht.
Im Grunde sind Endstufen dieses Herstellers schon recht verbreitet, natürlich immer unter eigenen "Markennamen", bzw. Hausmarken.
Viele Grüße
Lok1414 -
Nicht so schnell ...
Es liegt mir fern, hier eine weitere Diskussion über Klein-/Großsignalmessung oder deren Sinnhaftigkeit anzuregen. Eine Auseinandersetzung über dieses Thema gab es hier schon -> Suche-Funktion.Und gerne verweise ich auch auf den Deutschland-Vertrieb von Sica, hier wird es auf Fragen meiner Erfahrung nach mit Sicherheit eine freundliche und kompetente Antwort geben.
Schließlich liegt es auch im Bereich des Möglichen, daß evtl. ein Mißverständnis meinerseits vorliegt. Da ich auf der Messe genau diesen Punkt noch einmal nachgefragt habe, liegt er noch diffus in den geplagten grauen Zellen vor.
Fehlermöglichkeitsmodus an: evtl. wird ein unvorbereitetes Chassis gemessen.
Im Gegensatz zu beispielsweise "Thiele-Small parameters are measured after a
2 hour warm up period running the loudspeaker at full power handling capacity". (Zitat eines anderen Herstellers).Daher lieber bei denen nachfragen, die es wissen müssen,
viele Grüße
Lok1414 -
OT:
Wie Faital misst weiß ich nicht.
Sica misst immer noch auf der Schallwand (IEC-Baffle), daher diese "eigenarteigen" Kurven.
Und - Sica misst, wenn ich mich richtig erinnere, laut FBM-Audio mit kalten Chassis.
Auf der Messe konnte ich Sica-Frequenzschriebe im Gehäuse vs Schallwand sehen, und siehe da: es geht auch tiefer .... :wink:
Sehe gerade, daß die Sica-Seite aktualisiert wurde, hier ein Beispiel was ich meine (links alt, rechts oben neu):
http://www.sica.it/pdf_ftp/Z008010.pdfViele Grüße
Lok1414 -
"gut 40 Jahre alt" - also meine Bastelsturmunddrangzeit :wink:
Hat die Endstufe Emitterwiderstände? Ich frage deshalb, weil zu dieser Zeit eine Kurzschlußsicherung ein Novum war. Hierzu würde auch der sog. Differential-Eingang passen. Die SChaltung war damals wie heute im Prinzip dieselbe: der Spannungsabfall über den Emitterwiderstand der Endtransistoren wird einem Kleinsignaltransistor zugeführt, der als Schalter arbeitet und zwischen dem Zweig 'Lautsprecherausgang' und Basis Treiber liegt. Steigt der Stramfluß aufgrund Kurzschluß etc. auf ca. 1 V über dem Emitterwiderstand, schaltet der Kleinsignaltransistor die Basis des Treibers gen Zweig 'Lautsprecherausgang', somit können die Endtranssistoren nicht mehr angesteuert werden, schalten nicht mehr durch -> Ende Stromfluß über Emitterwiderstand -> Kleinsignal macht wieder auf usw usf. Um dieses Schwingen zu vermeiden lag meist noch ein Elko in der Schutzschaltung. Siemens z.B. hatte sehr aufwendige Schaltungen, um auch anderen Überlastungen zu begegnen.
Erst später, mit den Gleichstromgekoppelten Endstufen, wurden auch die Abschaltrelais eingeführt, erinmal, um diese unglaublichen, nicht hörbaren aber erschreckend sichtbaren Riesenauslenkungen der LS beim Einschalten zu unterbinden, gleichzeitig spendierte man - auch wieder mit einer Art Differentialeingang, oder sagen wir Komparator - zusätzlich einen DC-Schutz, der den Lautsprechertod bei durchgeschossenen Endtransistoren verhindern sollte. Es gab da unglaubliche Industrieschaltungen, welche mit nur zwei Transistoren gut funktionierten....
Das Kurzschließen der Betriebsspannungen kenne ich aus dieser Zeit nicht, aber ich kann natürlich auch nicht alles kennen.Zur Praxis: Ich würde Dir empfehlen, falls "dicke" Emitterwiderstände verbaut sind, auf der Platine nachzufahren, ob der Anschluß zwischen Endtransistor und Emitterwiderstand noch irgndwohin weitergeführt wird, über evtl. Widerstände und/oder auch Dioden zu der Basis eines Kleinsignaltransistors. Und dann kannst Du weiterverfolgen wie oben beschrieben.
Viel Erfolg
Lok1414 -
Ich sehe:
den "Possibly the word's most powerful loudspeaker"
Zu deutsch den wahrscheinlich wortgewaltigsten Lautsprecher :lol:- einen typischen Chinakorb
- eine typisch-China-gedrehte OEM Polplatte mit sechs Lüftungslöchern
- unglaublich präzise Angabe der TS-Parameter (so viele Nachkommastellen)
- eine Show-Sicke
- keine Angaben über den VC-Durchmesser
- keine Angabe über HVC
- keine Angabe über HAG- und im übrigen portfolio des Anbieters typische China - P.Audio - Clone mit 'immensen', aber offenbar ehrlichen Angaben über den Kennschalldruck (alle weit unter 100 dB),
- einen Pollin - Hochtöner ....Entschuldige den Sarkasmus, ich denke auch dieses ist kein Wunderlautsprecher, sondern nur ein wundersamer Anbieter
Und nein, ich kenne das Teil nicht.
Viele Grüße
Lok1414 -
Eine Bitte an die Endstufenaufschrauber: Könnt ihr einmal nachschauen, welche Transistoren sich auf den Kühlkörpern befinden?
Mich würde interessieren, ob es wirklich Class H-Endstufen sind. Daher auch bitte nach den kleineren schauen :wink:
Ist ja für die Leistung etwas sparsam bestückt.
Zu dem inneren Aufbau: Die Dinger sehen den Fotos nach aus wie viele andere Endstufen dieser Preisklasse auch. Bin zwar kein Freund von Pappe, aber wenns funktioniert ...Zu der Netzteil-Platine mit den fehlenden Elkos: Ich habe von der PLS mehr zufällig einen Katalog von Kobble mitgenommen, dort ist die Endstufe mit jeweils 4 Elkos vorn und hinten abgebildet. Interessanterweise gibt es diese Endstufen mit Schaltnetzteil (MCA-Seie), wie auch mit konventionellem Netzteil (MC-Serie). Beide Arten, aber auch alle Leistungsklassen, wiegen laut Katalog gleichviel ... :grin:
Bin auch sehr gespannt auf die ersten Erfahrungsberichte, vor allem Vergleiche mit bekannten Stufen.
Viele Grüße
Lok1414 -
Bei diesem nicht ganz einfachen Thema läuft man schnell Gefahr, ungewollt aneinader vorbei zu reden.
Die Aussage, welche B&C recht kompakt darstellt, ist, daß es ein inzwischen wohlbekanntes Bestreben von Lautspechern ist, betrieben oberhalb ihrer Reso aus dem Bereich des max. BXL hinauszuwandern. Ein dynamischer Effekt, der jetzt nicht mit ungeschickt plazierten Schwingspulen etc. verwechselt werden sollte. (Als kleines "Vielleicht" könnte evtl. die asymmetrisch wirkende Einspannung noch mit in die Betrachtung einbezogen werden ...)
B&C behauptet nun, mit einer speziellen Gestaltung der Magnetgeometrie und "winding technique" die BL-Kurve so abzuflachen, daß die Auswanderungsambitionen geschwächt werden.
Ohne es jetzt genauer zu wissen stelle ich mir simpel vor, daß der innere Polkern hochgezogen wird, und in der Mittellage etwas weniger Kraft zu erzeugt wird. Dies könnte man z.B. erzielen mit ein paar Windungen weniger in genau diesem Bereich.Vielleicht erleuchtet uns der Bernd aber auch noch :wink:
Viele Grüße
Lok1414 -
@Catalystman
Es ist die eierlegende Wollmilchsau, damit der vierfach-Hybrid komplett wird (Huhn, Schaf, Kuh, Schwein).
Etwas ähnliches suchst Du jetzt im Bass :shock:
Nun mal zum Ernst der Sache: Was gefällt Dir denn nicht am Limmerbass. Ich frage nach, weil ich selbst mit einem liebäugele....
In diesem Beitrag
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=36943&start=120
hat bernhard laukamp schon einiges zum Vergleich mit anderen Bauformen anschaulich beschrieben, vielleicht hilft es ja bei der Entscheidungsfindung.
Im Prinzip ist das Limmerhorn ja auch nur ein Bandpasshorn, oder?Viele Grüße
Lok1414 -
Zitat von "bassbandit"
:roll: ,
tja so einfach wars nicht. Auch im Brückenmodus kommt bei angeschlossenen Speakern kein Signal. Sollte vielleicht in Brücke nicht gegen Masse messen :oops: .
Doch, beide Brückenseiten einzeln. Niemals eine der Seiten auf Masse legen, sonst provozierst Du einen kurzschluß.
Das Du im Brückenbetrieb ein Signal hörst, auch wenn eine Endstufgenseite kein (gegenphasiges) Signal liefert, liegt daran, daß die "stille" Endstufenseite unter Betriebsspanung einen ziemlich stabilen virtuellen Massepunkt gegenüber der anderen, laufenden Seite darstellt.Ich denke, Rockline hat schon den richtigen Hinweis gegeben, Signal aus dem Eingangsbereich verfolgen. Was angesichts der aufwendigen Leitungsführung mit Flachbandkabeln, Brückenschaltern etc. schon etwas nervig sein kann.
Viel Erfolg
Lok 1414 -
Ich erlaube mir einmal, diese Diskussion wieder hochzuholen, da ich - mehr oder weniger zufällig - auf der Seite von B&C auf einen passenden Hinweis gestoßen bin:
Auf "Products" klicken und die Seite ganz herunterscrollen. Dort steht das Kapitel
"DC Offset" und beschreibt das von Hörnli diskutierte Verhalten.
Nu isses "amtlich" ....
Die Gegenmaßnahmen mit der angesprochenen besonderen Wickeltechnik funktionieren wahrscheinlich ähnlich wie die Technik, welche 18Sound jetzt bei dem neuen 18"er anwendet.
Dadurch wird die BL-Kurve etwas platter, mal so platt ausgedrückt.
Viele Grüße
Lok1414 -
Zitat von "fabio hermann"Alles anzeigen
War jemand die letzen Tage privat weg? iIch bis grade, schön war es net, sonst wäre ich gerne länger geblieben
Idn:
-Karnevalsmusik und Leute die laut mitsingen
-jeder Laden gerammelt voll und überall übersteuerte, kreischende, kotzende und dröhnde Boxen der Garagenverleiher aus der Umgebung direkt über den Leuten weit über 100db, würde grob mal 115-120 schätzen, waren aber auch nur 50cm von meinen Ohren weg, direkt über dem Eingang
-Boxen die mit Baumarktketten, Spanngurten, Gaffa und Spaxschrauben irgendwie an die Decke gedübelt wurden
-in jeder Ecke irgendwelche komsichen 10€ Baumarkt Party Lampen die einem in die Fresse blinken
-DJs in verschiedenen Läden die meinen sich gegenseitig mit möglichst viel Musikbrei übertönen zu müssen
-Sound und Bassmatsch auf der gesamten Straße vor allen Läden
-.........Nein Nein
Wenn Du in Bonn unterwegs warst, warst Du zur falschen Zeit am falschen Ort
Für nächste Jahr: gehe Weiberfastnacht so ab 19:/20:00 h in die Altstadt, erfreue Dich an der umherziehenden Samba-Trommelgruppe, gehe auf den Endenicher Viertelszug ...
Gerade dieses Jahr war es besonders nett, wir kammen keine 30 m weit, nicht ohne das uns die Wirte in die Kneipen lockten, die kreischiegen Plastebomber eine Verschnaufspause erhielten, und alles war nett. Und bei den 'angesagten' Kneipen mit langer Schlange vor der Tür konnten wir die Wartenden bespaßen

Das schönste an der Sache: alles ohne Strom, ohne schwarze Kisten, ohne Lampengebammel, aber dafür mit einem kräftigen BxL auf der Basstrommel :wink:
Viele Grüße
Lok1414 -
Hallo EDE-WOLF.
da hast Du ja zugeschlagen...
Mir ist gestern in den Sinn gekommen, daß wir vielleicht alle etwas zu sehr durch die PA-Brille schauen, Du hingegen suchst ja Chassis für eine kleine Basscombo.
Zitat von "EDE-WOLF"
bei instrumentalkonstruktionen ists ja immer n bisschen "unabsehbar"
Genau. Und just, als ich unter einem Bretterstapel meine kleine alte 2x10" Box wiederenddeckte, erinnerte ich mich, daß der verbaute Celestion G10/60, mindestens 25 Jahre alt, für PA-Mid ungeeignet, aber in der schnell improvisierten Instrumentalkiste (Pi-mal-Daumen-Reflex) einfach genial war. Und das nicht nur für den Bass, sondern auch für E-Gitarre. Tief, rund und knackig.Und während ich mich gerade über die komischen Sachen des B&C bei ca. 3 k ärgere, könnte es ja bei Dir durchaus passen.
Bin also sehr gespannt auf dein Ergebnis, insbesondere bei dem SICA,
viele Grüße
Lok1414 -
Zitat von "billbo"
Zur ewigen „Kann-der-Amp-Bass?“ Diskussion:
Auch ganz einfach – kauf‘ Dir alles, wo ‚Watt‘ draufsteht, mit einer Null mehr als vor 15 oder 20 Jahren. Damit schaffst Du die gleiche akustische Dauerleistung (also auch ‚Bass‘) wie damals – und bekommst für kurze Peaks noch ein paar dB Aussteuerungsreserve gratis dazu.
Schön auf den Punkt gebracht.Zitat von "billbo"
Zu Amps allgemein:
Deren Zeit (in Form von 19“ – Stapeln) ist zumindest für mobile (Groß-) Beschallungsanlagen aus technischen und wirtschaftlichen Gründen mehr oder weniger vorbei.
Ich frage mich oft, warum dieses Maß von 19", vor 30 oder 40 oder was weiß ich vor wieviel Jahren von irgendjemanden eingeführt, der ein großes mit Röhren bestücktes Stahlblech-Tablett in ein Gehäuse einbetten mußte, auch heute noch 'Standard' sein muß.
Persönlich würde ich, bei separatem Amping, zum einem 19" 4HE Format hochkant tendieren. Wäre weitaus ergonomischer.
Zur Ausgangsfrage: "Dicke" wie auch "Kleine" Endstufen habe ich grundsätzlich in schlanken Selbstbaucases einzeln verpackt, ist weitaus flexibler und rückenschonender. Einzig die Verkabelung etwas aufwendiger, aber damit lebe ich gerne. Aber natürlich will auch niemand bei den einzelnen 40 kg-Geräten mit anfassen :cry:
Aber wie sie so arbeiten ist schon schön ...
Viele Grüße
Lok1414 -
Hallo Ede,
deine Anforderungen klingen beinahe wie die Quadratur des Kreises. Gerade bei 8"ern wird die Auswahl schon recht klein, und aufgrund der rel. geringen SD gibt es auf der einen Seite die Mittenrakenten mit ansprechendem Wirkungsgrad, aber absolut keiner Basswiedergabe, auch nicht mit anschieben. Es gibt auch Chassis die tief können, das geht aber eher in Richtung Hifi, mit entsprechend niedrigem Wirkungsgrad. Ob die dann noch oberhalb von 150 Hz mit dem 18 mithalten können?
Auch der 8NDL51 nähert sich nur leicht der Mitte, ist für meinen Geschmack aber für Deine Anwendung nicht tauglich (hab ihn hier), außerdem ist er mit Kanonen auf Spatzen geschossen.Vielleicht geht der Weg mangels Auswahl eher in Richtung eines günstigen noname Chassis mit Ferritantrieb. Dieser hier hat das Zeug zum erstaunlich vollem Klang im kleinen Gehäuse, nur leider gibt’s gar keinen Hinweis auf den Hersteller. Ist ein China-OEM (aus Ce-AnCe). Viieeeleicht erkennt ja jemand diesen Typ ....
Viele Grüße
Lok1414 -
Hi Fabian,
der kleine geht ja beeindruckend hoch hinaus. Wie klingt er denn "in echt"?
Wie macht sich das amtliche Gehäuse?Ich müßte noch Gehäuse dieser Firma vom n350 hier haben, die würden dem angestrebten Volumen sehr nahe kommen

Zwischendurch hatte ich OEM-Chassis eines namhaften (nicht amtlichen) Herstellers hier, das war so beeindruckend enttäuschend, daß ich sie umgehend retournierte.
Was mir mittlerweile mehr Sorgen macht, ist 1. der Gesamtaufwand für viele gute Chassis und 2. daß ein wichtiger Einsatzort - oh Krise - nicht mehr exisitiert.
Also die Entscheidung zwischen einem schönen Spielzeug und betriebswirtschaftlicher Vernunft
Viele Grüße
Lok1414 -
IdR sind Polplatten immer nur geklebt.
- XB700: bei einer Lieferung von 4 neuen Chassis kam einer schon mit verrutschter Polplatte an. Allerdings waren die auch katastrophal verpackt.
- Sturz eines Lautsprechers: Aus ca. 180cm Höhe wurde eine 2x8+1 mit Stativ umgeworfen. Dem (Selbstbau-)Gehäuse sieht man es nicht an.
Bei beiden 8ern Polplatten verrutscht (hatten aber auch einen starken=schweren Antrieb), er 1"er überlebte es unbeschadet.Allerdings, solltest Du den Antrieb mit dem Hammer ausgetrieben haben, passiert so etwas schnell. Läßt sich noch anhand der Anschlüsse/Einbaulage rekonstruieren, in welche Richtung sich der Magnet beim eingebauten Chassis verschoben hat? Also die Frage, ob die Box sehr hart abgesetzt wurde, oder vielleicht seitlich umgefallen/aufgeschlagen seien könnte?
Viele Grüße
Lok1414 -
Hallo showdepot,
die von Dir abgelichtete Endstufe ist aber in einer Leistungsklasse angesiedelt, diesem Trafo nach würde ich schätzen, daß dieses Gerät knapp 400 w/8Ohm pro Kanal auf die Waage bringt.Zitat von "showdepot"
Das hatte der folgende Amp leider auch.
Kostet nur halb so viel.Darüber hinaus scheint sie im permanenten AB-Betrieb zu laufen, evtl. noch in einer Z-Dioden gestützten Kaskade.
Gehe ich richtig in der Annahme, daß unter dem Kühlkörper keine Leistungstransistoren zu finden sind?
Was ist das für ein Gerät?
Viele Grüße
Lok1414