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Beiträge von lok1414

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • lok1414
    • 25. Juli 2007 um 22:10

    Da ich eine schlanke Kombi 2x12+1 mit Chinahorn betrieben habe, einige Anmerkungen dazu:
    - das Chinahorn ist m.E. ein echtes CD-Horn, die Abstrahlung korrespondiert auch deutlich mit den mittleren (nicht den vorderen!) Trichterwänden. Der Höheneinbruch außerhalb des Abstrahlbereiches ist recht abrupt, im Outdoorbetrieb hat mich der scharfe Schnitt außerhalb der 30Grad links und rechts doch sehr gerstört.
    Vorteil des Horns: Durch die große Länge bedingte Hornladung klingt der 4550 schon recht erwachsen, im Vergleich zu deutlich kürzeren Hörnern wie PH220 oder XT1086, auch wenn man dies nicht unbedingt sieht (s.u.).
    Nachteil des Horns: Durch die große Länge bedingte Laufzeitverschiebung zu den 12ern.
    - Gehäusedimensionen: ähnlich wie die Box von Thomas habe ich eine Grundfläche von 40x40 cm, den Aufbau bei elastischen Bühnenteilen oder Gerüsteinlagen finde ich daher schon grenzwertig. Spanngurte benutzt man ja sowieso ....
    - für SK: einen Vergleich CHinahorn(HK) zu XT1086 füge ich hier ein (Bevor die Fragen kommen: es ist eine recht alte gesmoothte Kinderzimmermessung .... für den den ersten Überblick reicht es aus :wink: ) blau: Chinahorn, rot: XT1086

    Anhand dieser Kurven würde ich mich zu gar keiner Aussage hinreißen lassen, denn die klanglichen Unterschiede sind erheblich. Ich stelle einmal anheim, aufgrund der höheren Ladung in Kombination mit dem 4550 spielt das Chinahorn gerade im Stimmbereich/Saxophon etc. seinen Vorteil aus, während das XT für den Hochtonbereich etwas vorteilhafter wäre. Was mich persönlich am XT etwas stört ist das 'horn-ringing' bei gehobenem Pegel.
    Viele Grüße
    Lok1414

  • Griffhinterbau gesucht

    • lok1414
    • 25. Juli 2007 um 20:38

    Vielleicht hilft Dir folgendes bei Pollin weiter:

    Best.Nr. 640 415

    Vor Jahren hatte ich einige davon eingerkauft, damals waren diese Griffe zweiteilig, d.h. die äußere Blende mit dem Mittelgriff, und dahinter die Schale. Die Schale hat sogar einen flachen Rand, welcher von hinten in die Blende einpaßt, und wäre daher einfach z.B. mit Kleber zu befestigen. Ich muß allerdings erwähnen, daß dieser Griff keinesfalls mit einem stabilen "Marshallgriff" o.ä. zu vergleichen ist, die Materialstärke ist rel. gering.

    Viele Grüße
    Lok1414

    P.S. ich meine mit dem post nur die Schale zu verwenden für den Hinterbau des gefrästen Griffes, d.h. der vordere Teil des Pollin-Griffes wäre übrig.

  • Frage zu 18Sound 18LW1400

    • lok1414
    • 24. Mai 2007 um 11:59

    Der verlinkte thread liest sich ja wie ein halbes Physikstudium zu Portvolumen :? , die Bilder gehen nicht mehr ..... magst Du nicht einmal zusammenfassen,
    - welches Nettovolumen,
    - Anzahl und Dimesionen der Ports
    - evtl. ein aussagekräftiges Photo
    Ich denke, dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer raschen Antwort :wink:

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Abnahme einer E-Orgel

    • lok1414
    • 17. Mai 2007 um 19:54

    Bin gerade zufällig auf diesen thread gestossen, und möchte nun auch meinen Beitrag dazu geben.
    Das Problem der teueren Wartung bzw. Restauration von Pfeiffenorgeln betrifft eigentlich alle Kirchen, die ein solches Instrument haben. Durch meinen häufigen Kontakt mit Kirchen weiß ich, daß auch selbst in finanziell besser ausgestatteten Gemeinden eine Überholung von Orgel immer ein besonderes Projekt ist, für das im langfristigen Vorlauf ambitioniert Spenden gesammelt werden.
    Natürlich wird in diesem Zusammenhang auch immer die Frage aufgeworfen, ob eine elektronische Orgel nicht sinnvoller sei, da Anschuffungspreis und Wartungskosten erheblich niedriger sind. Jedoch entscheiden die Presbiterien in den allermeisten Fällen aber für den Erhalt der vorhandenen Orgel, soweit es irgendwie finanziert werden kann. Ich begrüße diese Entscheidungen.

    Jetzt aber zum Eigentlichen: Ich bin erstaunt, daß diese amreikanischen Orgeln so teuer sind. 5000 Euro für ein Instrument, welches 22 Jahre alt ist - habt ihr einmal Alternativen gehört?
    Bei elektronischen Kirchenorgeln denken die meisten an Dr. Böhm oder Wersi, weil diese auch im Heimorgelbereich verbreitet waren. Aber weit gefehlt, denn es existieren eine Reihe weit professionellerer Hersteller elektronischer Kirchenorgeln, wie Ahlborn, Johannus, Content, Gloria, Viscount, Rodgers etc., und auch für diese Instrumente gibt es ein reichhatliges Angebot an Gebrauchten.
    Ich selbst habe für eine Kirchenmusikerin eine "Übungsorgel" gesucht, und mir auf der Musikmesse, die ja bekanntlich parallel zur PLS läuft, viele Instrumente angesehen/angehört. Hierbei gefielen mir Johannus und Ahlborn am besten, und schließlich habe ich bei einem Händler eine gebrauchte Johannus erworben, zwei Manuale und Vollpedal natürlich. Zu einem günstigen Preis, der weit unter der Hälfte des oben genannten lag.

    Bei der Auswahl des Instruments würde ich darauf achten, daß neben den zwei Manualen und Vollpedal das Pedalwerk wenn möglichst:
    - leicht abnehmbar ist (bei der Johannus z.B. einfach wegziehen, kein Werkezug, kein Kabel, nichts, die Pedale sind Magnetgesteuert und funtkionieren fehlerfrei)
    - das Pedalwerk leicht rund (konkav heißt dies glaube ich in der Fachsprache) ist, d.h. an den Seiten etwas höher ist als in der Mitte,
    - das Schmankerl ist, wenn das Pedalwerk zusätzlich in Richtung Orgelbank etwas zusammenläuft, d.h. schmaler wird.
    Die letzten beiden Punkte erfreuen den Organisten ... :D

    Über die Anzahl der Register würde ich nicht streiten wollen, viele sind gut, wichtiger ist aber, sie vorher zu hören wie realistisch sie klingen. Nicht zu vergessen, das mittig unter dem unteren Manual im Spieltisch ausreichend Setzer und Koppeln vorhanden sind.

    Noch ein allgemeiner Hinweis: auf dem Gebrauchtmarkt sind auch noch etliche alte analoge Modelle unterwegs, meist zu sehr günstigen Preisen, aber hiervon rate ich dringend ab, die klingen einfach nur muffig und langweilig. Und haben so ihre eigenen Probleme mit krachenden Kontakten, Wacklern, Verstimmungen etc.
    Es sollte schon ein vernünftiges, voll-digitales Modell sein.

    Einen kleinen Nachteil will ich auch nicht verschweigen: Das von mir erworbene Johannus-Modell klingt schon sehr mächtig durch die inflationäre Anzahl von LS-Chassis, aber das Biest rauscht auch ein wenig.
    (Oder ist es nur die gezielte Nachbildung von Blasebälgen? :D )

    Viele Grüße
    Lok1414

  • 12" Neo Treiber bis 800Hz

    • lok1414
    • 25. April 2007 um 12:56

    ImmerLauter: Hatte ich leider nicht, aber Thomas hat auf der ersten Seite den Vergleich beschrieben.

    Viele Grüße
    Lok1414

  • BMS Trennfrequenzen

    • lok1414
    • 12. April 2007 um 13:34

    ... nichts für ungut, es war nur eine Idee, was den "Anspring-Faktor" von Fabian evtl. mitverursachen könnte.
    Diese quickndirty-Messungen hatten einen anderen Hintergrund und dienten lediglich der Visualisierung - aber führen natürlich auch vom Thema "BMS-Trennfrequenzen" weg. Das möchte ich lieber vermeiden :wink:

    Viele Grüße
    Lok1414

  • BMS Trennfrequenzen

    • lok1414
    • 12. April 2007 um 09:54

    edit schwuppdiwupp

  • studiomonitor [prototypen-stadium]

    • lok1414
    • 7. April 2007 um 18:33

    @ Fabian

    das Geheimnis ist: nicht nur die Meßstrippen, nein, auch der Lötdraht ist von Pollin ... (breit :D )

    Nunmal im Ernst - nachdem ich mich maßlos geärgert habe, daß die verlöteten Weichen andere Ergebnisse brachten als der Strippenaufbau, habe ich bei 30 Strippen (=60 Krokos) die Gummitüllen zurückgezogen und mich an die Arbeit gemacht :evil:
    Nachdem sich die erste nicht richtig verlöten ließ, habe ich bei allen diese wenigen abgezählten Litzen der Meßleitungen einfach auf die Unterseite der Krokos gelötet, und zwar mit ROHS unkonformen PB/SN und einem sehr preiswerten, heißen 80 Watt Kolben. Zuerst Litze und Krokos vorverzinnt, dann zusammengebacken.
    Nachteil ist natürlich, daß ich keine Zugentlastung mehr habe. Da ich dies aber weiß, benutze ich die Dinger auch nicht mehr als Abschleppseil :wink:

    Ich denke und hoffe, Du kommst mit einem kräftigen Lötkolben weiter,

    viele Grüße
    Lok1414

  • Faital Chassis aus Italien

    • lok1414
    • 2. April 2007 um 21:24

    Designer-Körbe - könnte man sagen, sie haben so einen gewissen Schwung in der Linie, das ist wohl wahr.
    Ich werde versuchen, beim Hersteller mehr über dieses Horn in Erfahrung zu bringen. Das der Hornmund elliptisch ist sagt ersteinmal nicht viel, das XT1086 geht knicklos in die Fläche über, jenes von faital hat am Mund eine Sprungstelle, und es ist insgesamt länger. Ergo schätze ich auch den Abstrahlwinkel kleiner.
    Einen Deutschlandvertrieb gibt es nicht, daher also mit meinem broken english direkt in San Donato Milanese anfragen :wink:

  • Faital Chassis aus Italien

    • lok1414
    • 2. April 2007 um 11:19

    Ist irgendwem dieser Hersteller bekannt?
    Auf der Messe habe ich im Vorbeiflug nur kurz nach diesem interessanten 1" Aluhorn gefragt, welches aussieht wie ein tiefgezogenes XT1086 - war ein Prototyp.
    Wie das auf Mesen so ist, nach der tausendsten runden schwarzen beweglichen Pappe hatte ich in diesem Moment keine Muße mehr, die anderen Produkte noch näher zu betrachten, aber den kleinen Broschüren nach sind die Chassis nicht uninteressant.
    Nach eigener ist die Fa. ja schon seit einigen Jahrzehnten auf dem Markt, aber ehrlich gesagt ist sie mir noch nie begegnet.
    Weiß jemand mehr?

    Viele Grüße
    Lok1414

  • bms 4524

    • lok1414
    • 2. April 2007 um 10:51

    Mir hat man bei BMS einen Termin Spätsommer 2007 genannt, also wäre ich einmal optimistisch fürs dritte Quartal. Es gab ihn auf der Messe mit zwei unterschiedlich großen Antrieben zu sehen.
    Ansonsten wirds bei Oberton ähnlich kleine Treiber geben, leider ist auf den Bildern

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=50692

    der Treiber nicht richtig zu sehen. Nur auf dem Photo mit dem Neo 15"er ist direkt unterhalb noch ein klitzkleines Eckchen von den herausstehenden Befestigungsohren zu erahnen. Frag doch mal beim Deutschlandvertrieb, ist ja quasi bei Dir um die Ecke ... ...
    Peerless: War ein Exemplar von dem 18Sound auf der Messe zu sehen? Ich hatte offenbar nur Augen für das neue Aluhorn :?
    Viele Grüße
    Lok1414

  • Neues von der Messe 03/2007 (Boxen & Amps)

    • lok1414
    • 2. April 2007 um 01:04
    Zitat von "Kracky"


    ...
    Die neue AZ Philosophie ist vielversprechend, ebenso wie die daraus entstehenden Produkte, dieses 2x12" Top mit dem 2x15" Bass fand ich schonmal sehr gelungen wenn auch die Abstimmung noch nicht so ganz den Vorstellung des Entwicklers entspricht ich hingegen fand es gut, da man hier ja wohl von einem Beschallungswerkzeug für größere Beschallungen redet und das darf schon etwas betonter im Hochton sein. Und den Schritt weg von Oberton hin zu 18sound und B&C sowie BMS kann man auch nur begrüßen. Sicher wird sich das sowie diese wirklich sehr robuste PU Beschichtung im Preis niederschlagen aber wir reden ja von Werkzeug und das darf schon ordentlich sein. Einzigst diese dBtechnologies Fifthy Line Optik ist etwas ungewohnt.
    ...

    An dem noch einigermaßen ruhigen Samstag-Vormittag habe ich mir ebenfalls einige AZ-Systeme angehört - und kann den postiven Eindruck von Kracky nur bestätigen. Auch die kleinen Systeme klingen angenehm rund und klar, ohne auch bei gehobenen Pegel jemals die Ohren anzuschreien. Mir gefällt diese Abstimmung sehr gut.
    Einen Hörvergleich ganz besonderer Art hatte ich übrigens am späteren Nachmittag, wo Lautstärken zunehmend eskalierten ... Als ich mich bei den umliegenden OEM-Endstufen-Herstellerständen aufhielt, war - ohne es zu sehen - immer gut herauszuhören, ob die fernöstlichen Systeme bzw. ein amerikanisches Preiswert-Label fernöstlicher Fertigung laut losdröhnten, oder das AZ-Stack "feuerte".
    Hierbei, denke ich, haben auch die Studo-R Amps ihren Anteil, insbesondere am Hornstack hatte ich den Eindruck, daß die beiden Amps (X5 wenn ich mich richtig erinnere) Kraft ohne Ende liefern.
    Ohnehin frage ich mich, wenn ich sehe, daß eine X12 insgesamt 2x5,5KW an 2Ohm, bzw. 2x3,3KW an 4 Ohm aus zwei Höheneinheiten bei 17 kg Gewicht liefert, welchen Vorteil hier noch digitale Lösungen bieten sollten. Vielleicht bin ich etwas konservativ in dieser Beziehung, aber eine solide analoge Endstufe mit konventioneller Bestückung würde bei mir erheblich weniger Bauchgrummeln hervorrufen als ein digitales 1 HE Fliegengewicht mit irrsinniger Energiedichte auf einem smd-board, aber das wurde hier ja schon häufiger diskutiert.
    17 kg, da sind selbst meine LD1000 schwerer ....
    Viele Grüße
    Lok1414

  • PLS: Neuheiten

    • lok1414
    • 1. April 2007 um 23:35
    Zitat von "rockline"


    ...
    Was mir wohl auffiel: KV2....die FOH Ausstattung hatte auch schon einige Tage auf dem Buckel. Dazu irgendwelche selbstgebauten Gerätschaften mit Papierfolienbeschriftung frei Hand! Aber Hut ab vor dem Eigentümer der Spiritkonsole: der hatte doch tatsächlich die überflüssigen Schalter der Kiste als Phasenschalter und Lowcut umgebaut, nebst flotter Eddingumbeschriftung!
    Sah alles ein wenig nach Pioniergeist aus.....
    ...
    Stefan

    ... und er hat Geschmack. Zumindest mir gefiel das letzte Stück der Samstag-Mittag Vorführung, Kirchenorgel und Altistin, sehr gut.
    Seine Selbstbaugeräte scheinen teilweise aus der Zeit zu stammen, wo er selbst noch jung war. Ich erinnere mich, die gleichen grün-roten VU-Meter, deren er zwei Stück rechts in seinem Zeigerkasten hatte, ca. 1976 frisch von Völkner bestellt in meine kleineren Selbstbauamps eingesetzt zu haben. :wink:

    Viele Grüße
    Lok1414

  • PLS 2007

    • lok1414
    • 30. März 2007 um 12:00
    Zitat von "ometa"

    Kurzer Zwischenruf eines Hinterbänklers:
    Wurde bei BMS der 4524 gesichtet?
    Beim Online-Händler meines Vertrauens zeigt die Verfügbarkeits-Ampel dunkelrot und nennt ein Datum im Jahre 2008...

    Gesichtet: ja, sogar mit zwei verschieden großen Antrieben.
    Wenn ich es richtig behalten habe, so ab ca. 3. Quartal 2007.
    Viele Grüße
    Lok1414

  • PLS: Neuheiten

    • lok1414
    • 30. März 2007 um 00:00

    Einige Neuigkeiten oder Veränderungen, vor allem die Selbstbaufraktion betreffend, sind mir schon aufgefallen. Neu zu sehen waren das 1,4" Alu-Horn von 18Sound, mit quadratischem Mund anstelle der gewohnten Ovale, und ein Exemplar eines 18" mit 5,5" VC und kräftigem Neodym-Antrieb. Ebenfalls neu ein 8"Neo-Mitteltöner mit eigenem Volumen-Topf, im Design ähnlich dem schon bekannten RCF.
    Oberton hat den 1,4" Neodymtreiber mit einem Aufsatz versehen, um den Öffungswinkel zwischen Phaseplug und Hornhals anzugleichen. Daneben gab es einige interessante neue kleine 1" Treiberlein, und ein "angesägtes" Exemplar für den heutzutage unvermeidlichen Line-Array-Einsatz ...
    Einige Konuslautsprecher waren schon mit ganz neuen Alu-Körben zu sehen, beispielsweise der 15XB700. Die Körbe machen einen netten Eindruck. Weitere Neodym-Modelle werden kommen.
    Trends gibt es im Outfit von Treibern, irgendwie bekommen nun alle diesen Kühlrippenlook, z.B. alte Bekannte von P.Audio oder Selenium. Ob es drunter auch Veränderungen gibt, war nicht so klar.
    P.Audio kündigt einige neue Serien an, die vielliecht nicht uninteressant sind, z.B. eine Challenger II Serie.
    Als neuen Hype kann ich evtl. die Magnetostaten erkennen, die verstärkt in Line-(oder vertikal-)Array-Elementen auftreten. Wenn die so klingen, wie heute in einer System-Vorführung zu hören, kann man für meinen Geschmack nur noch davonlaufen, schrecklichst verzerrter Hochton. Vollständigkeitshalber werde ich mich aber noch informieren, ob es wirklich in diesem System eingebaut sind. Da ich jetzt schon bei den Vorführungen angelangt bin, noch kurz zu meinen (subjektiven!!!) Eindrücken:
    TW-Audio nur kurz gehört, von der Ferne sa ganz o.k., aber je näher man kam, umso weniger gefiel mir der Hang zum Kreischen. Tiefmittenmangel wie letztes Jahr.
    KV2: Endlich einmal gehört, schon die Ansagen waren eine Performance für sich :wink: . Ich war erstaunt, was aus diesen beiden Böxlis + Downfill herauskommt, der "Lautstärkeaufpasser" auf der Bühne mußte immer wieder den Mann am Mixer zügeln. Den Klang fand ich sehr überzeugend, vielleicht mit einem klitzkleinem Hauch zuviel an hohen Mitten. An Bässen waren 4x18 und 2xdoppel15 pro Seite aufgestellt, die schufen schon ein gutes Fundament, und für BP ziemlich knackig. Zugute kam der Vorführung sicherlich, daß die meiste Zeit live gespielt wurde. Fazit: hat mir gut gefallen.
    Coda: Die Ansage war etwas weniger spritzig als bei KV2 :? , aber dies ist ja kein Kriteium fürs System. Die Vorführung war zweigeteilt, zuerst - ich habs nicht mehr genau im Kopfe - zwei kleine Tops, ein paar kleine Subs, unterstützt von einem Doppel 18er pro Seite. Für die Größe nicht schlecht, für die Fläche etwas wenig, zuviel Baß. Als dann zum kleinen Line-Array (Elemente mit je 4x5" + 2x1") und etwas mehr doppel18-Unterstützung umgeschaltet wurde, ging die Sonne auf. Für meinen Geschmack etwas zu baßlastig, der auch nicht unbedingt schön klang, aber Mitten und Höhen schön klar aufgelöst, und vor allem die Höhen schön weich und angenehm, niemals spitz. Gut, liegt auch immer an der Auswahl der Stücke. Beim wandern von eine Seite des Platzes zur anderen gutes breites Abstahlen festgestellt, hatte KV2 auch beinahe in diesem Maße. Fazit: kann mir vorstellen, daß das System, mit vielleicht etwas weniger Baß, sehr angenehm klingt.

    Soweit hierzu,
    viele Grüße
    Lok1414

  • studiomonitor [prototypen-stadium]

    • lok1414
    • 21. März 2007 um 14:09

    Ich habe gerade ein neues Bündel dieser Verbinder hier.
    10 Stück in Reihe: 8,2 Ohm - jedoch nur, wenn die Kabel absolut ruhig liegen, denn irgendwo ist da ein böser Wackler drin. :(
    Ich sags ja: NACHLÖTEN :!:
    Viele Grüße
    Lok1414

  • studiomonitor [prototypen-stadium]

    • lok1414
    • 16. März 2007 um 23:50

    Diese Meßleitungen benutze ich hierfür auch - aber nur, nachdem ich alle Anschlüsse verlötet habe! :wink:
    Herstellerseitig sind diese Strippen nur mit den kleinen Krokodilen verquetscht, da kommen je nach schlechter Verbindung schon einige Ohm zusammen. Aufgefallen sind mir die Übergangswiderstände, nachdem die ca. 20 a alten, relativ dünnen, aber verlöteten Krokostrippen beim zusammenschließen von Weichenteilen hörbar andere Ergebnisse brachten, als diese neuen, sehr robust aussehenden Exemplare.
    Zum Nachlöten kann man den Gummimantel nach hinten Richtung Litze wegziehen, aufziehen geht am besten, wenn man dem Krokodil mit einen Zangengriff oder ähnlichem die Kiefer auseinanderstreckt.
    Viel Spaß
    Lok1414

  • Wie funktionierte Lautsprecherentwicklung ...

    • lok1414
    • 13. Februar 2007 um 21:07
    Zitat von "DirkB"

    Ich würde in dieser Hinsicht gern dazulernen. Wenn jemand von euch so geduldig wäre, mir die Feinheiten der Lautsprechertechnik in vielleicht 5000 Zeilen ( :wink: ) nahezubringen?

    MfG

    DirkB

    5000 Zeilen schaffe ich nicht, aber wenn Du einmal unter den "alten" Marken durchoogelst, kommst Du von einem zum nächsten. Altec verweist ja schon auf JBL, daneben kannst Du evtl. unter shearer etwas finden, oder auch illustres unter Telefunken, Radiomuseum, isophon etc. etc.

    Die Entwicklungswerkzeuge der damaligen Zeit waren: Wissen, Gehirn, Rechenschieber, Tabellenbücher, Nomogramme und das Bestreben, aus der kostbaren geringen Verstärkerleistung das maximale herauszuholen. Ach ja, Bell wäre auch ein Begriff, oder Vitaphone 555-W.
    Schon damals gab es beeindruckende Treiber.

    Ob Magneten früher größer oder kleiner waren - kommt ganz darauf an, welches Material, Einsatzzweck usw.
    Sogenannte Großlautsprecher hatten nicht solch lange Schwingspulen wie heutige Tiefbaßreproduzenten, sondern eher die Energie im Magnetspalt konzentriert, für max. Wirkungsgrad bei rel. harter Einspannung. Hierbei traten z.T. auch gewünschte Effekte auf wie Eigenschwingungen der Membran unterhalb der anregenden Frequenz, wer ein großes altes Röhrenradio besitzt kennt diesen Effekt als "Bass".

    Die TSP dieser Chassis würden heute Erstaunen hervorufen, ob ihrer Tauglichkeit zu überhaupt irgendetwas. :shock:
    Sie waren das Ergebnis, auch mit kleinen Antrieben ein großes Ergebnis zu erzielen - free air nennt man heutzutage den Einsatzbereich solcher Chassis (Röhrenradio, Gitarrenverstärker ...)
    Viel Spaß beim suchen
    Lok1414

    edit: sehe gerade, daß ukw schon viele wichtige Namen der Vergangenheit aufgezählt hat, den Blatthaller würde ich besonders beachten, ein beeindruckendes Gerät.
    Zum Messen: die Leute hatten damals noch viel mit den Ohren gehört .... :D

  • weitere 212er Baupläne/Projekte vorhanden?

    • lok1414
    • 10. Februar 2007 um 10:03

    @peterle
    Bei dem Vorschlag 2x10 sind zwei verschiedene Übergangsfrequenzen für die 10er gewählt. Interessant, aber ob es in der Praxis klappt, kann ich nicht beurteilen (welche Kurve zeigt was?).
    Viele Grüße
    Lok1414

  • weitere 212er Baupläne/Projekte vorhanden?

    • lok1414
    • 10. Februar 2007 um 09:54

    Mit dem link wollte ich den Threadstarter als Anregung eine Seite zeigen, in der auch schon verschiedene Projekte gewastelt wurden, denn soooo viele (Komplett)-Vorschläge zu 2x12 scheint es nicht zu geben.
    Fehlende Gehäusepläne finde ich nicht tragisch, und die Weichen verstehe ich als Vorschlag, wie man sich der Sache nähern kann.

    Hier noch einmal ein link zur Selbstbau-/Meßübersicht
    http://www.profirepra.cz/mereni.php
    und offensichtlich heißt "zpet" so etwas wie "zurück".

    Unter "clanky" (zweite Membran von links :D ) wird noch grundsätzliches beschrieben, unter "mereni" (dritte Membran) sind die Messungen zu finden.

    Viele Grüße
    Lok1414

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