Wir sprechen hier nicht von "geschalteten" Endstufen mit 2kW und mehr, sondern von Eingangsleistungen in der Größenordnung von 40 bis 60 VA.
das sollte doch jeder Gleichrichter am Eingang eines Schaltnetzteils vertragen. Oder...?
Ein Beispiel aus meiner Bastelkiste:
Schaltnetzteil ECM60US24 (max 60W) mit Zulassung für Medizintechnik (also nix Billiges)
Laut Datenblatt 1,38A bei 90VAC. Der Gleichrichter ist KBP06G. Laut Datenblatt für 1,5A.
Damit maximal bei 92% des maximalen Strom betrieben (bei der minmalen Eingangsspannung).
Bei Betrieb mit 36V fliesst der 2,5 fache Strom. D.h. die Dioden werden mit dem 5 fachen Strom belastet, für das sie ausgelegt wurden. Der Rest (MOSFET, Trafo,..) mit dem 2,5-fachen.
Falls ein Ausfall kein Problem ist, kannst du ja probieren, wie lange das Schaltnetzteil aushält.
Produktiv würde ich das nicht machen.
HenrySalayne, da sind wir ja auf ähnliche Werte gekommen.
LG Fabian