Keine GLL und keine Abstrahlungsgraphen in Manual oder Datenblatt verheißt nichts gutes.
Beiträge von JohnnieWalker
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Wie wurde das Sub-Datenblatt gefunden? Auf ASR war nur das Datenblatt vom Top verlinkt. Falls es durch Search Engine Crawler indiziert oder durch manuelles umtippen von URLs aufgestöbert worden ist, wird es der Firma wohl unangenehm gewesen sein, wenn sie auf einmal recht viel Traffic auf ein noch nicht veröffentlichtes Dokument auf ihrem Webserver bekommen haben

Ok, also keine Insider Infos hier. Zur Kenntnis genommen.
Ein paar weitere Gedanken:
Auf ASR ist als ähnliches Produkt zum ZS1011T das JBL CBT in den Raum geworfen worden. Für das Topmodell der Serie hab ich einen Test der Professional System gefunden: https://www.professional-system.de/tests/test-jbl…-mit-extension/ Sieht nicht konkurrenzfähig aus - in den Mitten liegt der Maximalpegel gleich 10 dB niedriger.
Seeburg hat mit dem GL16 ein Dom-Array ähnlicher Größe im Programm. Es gibt davon die i-Variante mit sehr enger vertikaler Abstrahlung, und die geschwungene c-Variante mit etwas aufgeweiteter vertikale. Dazu gibt's praktischerweise auch einen Bericht vom Hersteller: https://www.seeburg.net/pdfs/produktpdfs/GL16_Messdaten.pdf
Werte sehen besser als das JBL, aber nicht ganz so lückenlos wie das ZS (mehr Schwankungen im Kurvenverlauf Maximalpegel, Abstrahlung, keine lineare Phase).
Ein grundlegender Unterschied zwischen dem Zero Sounding Top, und den anderen Dom-Arrays am Markt, den ich sehe, ist aber die zweireihige Anordnung der Tiefmitteltöner. Dadurch entsteht die engere horizontale Abstrahlung, die eher der eines klassischen PA-Tops entspricht (90°). Die weiteren Linienstrahler am Markt strahlen alle 100° oder breiter ab, wodurch sie nicht den gleichen Markt abdecken bzw die gleichen Zielgruppe ansprechen wie übliche PA-Tops.
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Auf AudioScienceReview drübergestolpert:
Datasheet & Performance Measurements ZS1011T.pdf
Wird für PA, Kino, und "Large Scale Home Hifi" beworben.
Das Datenblatt enthält einiges an Messungen, so auch die rare Maximalpegelmessung nach Frequenz bei einer Verzerrungsgrenze. Die Werte bewegen sich im Tiefmittelton im Bereich der besten klassischen PA-Tops ähnlicher Größe, im Hochton sogar deutlich darüber.
Abstrahlung ist 90x30° CD ab ~500 Hz, mit noch guter Rückwärtsdämpfung bis ~200 Hz.
Wie auf ASR schon zu lesen ist, ist sonst zu Marke und Produkt nichts zu finden. Ich nehme nicht an, daß hier zufällig jemand mehr (Insider) Infos hat?
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Frage 2: ART vs. NX-Serie
Außerdem bin ich unschlüssig, ob man auf die ART oder NX Serie setzen soll. Von den Spezifikationen (Treiber, Endstufenleistung) sind sie ja sehr ähnlich. Ansonsten konnte ich bei der NX Serie nur ein anderes Material als Unterschied identifizieren.
Ein paar weitere Profi-Features wie mehr Flugpunkte und Powercon statt Schuko (VDE) lassen sich in der Beschreibung finden, als auch sind Abstrahlverhalten und Trennfrequenz manchmal leicht unterschiedlich. Für den Hobbyisten beziehungsweise sporadischen Nutzer dürfte das allerdings kaum den Aufpreis wert sein.
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wenn du was bei denen bestellst, dann werden die dir hoffentlich auch was schicken. sieht aus wie ein tw audio clone. 134 db für so ein monstrum ist eher wenig wie ich finde. außerdem ein hoher technischer aufwand für 134db.
nett aber mehr auch nicht.
Wer derartige Werte als Maximalpegel für 1 PA-Top in den Mund nimmt, zeigt, dass er wenig von seinem Handwerk versteht. Seriöse Ermittelungen nach gängigen Normen (AES2-1984 bzw. -2012, IEC 60268-5) liefern Werte, die im Bereich 10 bis 20 dB darunter liegen.
Inwiefern soll das denn d‘-appolito mäßig Koppeln?
Die Hochtonhörner sind ja n ganzes Stück auseinander.
Bei dem Abstand müssten, um volle Koppelung zu gewährleisten, die Hochtöner schon in einem Frequenzbereich nach oben getrennt werden, in dem die Tiefmitteltöner noch spielen. Also ja, in der Tat, diese Konstruktion macht so keinen Sinn.
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Mut zur Lücke 😄
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Zur Vermeidung der Anregung des Raums sind Tops mit enger Abstrahlung anzuraten.
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Hauptdaseinsberechtigung von Line Arrays sind Großbeschallungsszenarien, die die Leistungsfähigkeit von einzelnen Tops übersteigen.
Im Lowmidbereich lässt sich durch Vervielfachung der Membranfläche der Pegel bei Single-Tops noch relativ simpel erhöhen, was im Hochton deutlich komplexer wird. Selbst die meisten großen Horntops haben nur 1 Hochtöner verbaut, der entsprechend das limitierende Element darstellt. Ansätze wie Danley Synergy, KV2 VHD 5, o.ä., versuchen die Kombination mehrerer Hochtöner innerhalb 1 Horn, was mehr oder weniger klappt. Irgendwann ist aber auch das Limit dieser Systeme erreicht.
Der Mechanismus der Pegelerhöhung in Line Arrays ist die Koppelung der einzelnen Schallquellen, wodurch aus vielen kleinen effektiv eine einzige große wird. Das Prinzip kennt jeder Beschaller von Subwoofern im Stack.
Herausfordernd wird dies spätestens im Hochton. Für einwandfreie Ergänzung der einzelnen Quellen darf der Abstand zwischen den Zentren dieser nicht mehr als die halbe Wellenlängen betragen, welche im Hochton auf wenige cm schrumpfen. Desweiteren ist die Abstrahlung eines Lautsprechers eine Funktion von Größe vs. Wellenlänge - bei gleichen Abmessungen des Schallwandlers wird die Abstrahlung mit steigender Frequenz enger.
Gelöst wird die Sache, indem kein modulares Line Array am Markt tatsächlich im gesamten Frequenzbereich als Line Array agiert. Im Hochton strahlt jedes Modul vertikal auf seinen eigenen, sehr engen Bereich ab, der im System durch mechanische Winkelung der Module zueinander, unterstützt von digitalen Processing, den gewünschten Gesamtabstrahlbereich ergibt. Vereinfacht gesprochen könnten 10 Module zu je 10° insg. 100° abdecken.
Im Hochton steigt der Pegel im Line Array also nicht durch Koppelung der vielen einzelnen Schallquellen, sondern indem jede seine Schallenergie auf einen sehr kleinen Winkel konzentriert.
Für mittelgroße Events, die der Verantwortliche überlegt evtl. noch mit Single-Tops zu erledigen, gibt's zugeschnittene Kleinarrays wie zB Martin Audio Taurus, mit denen man zB mit 2 Stück der 30° oder 4 Stück der 15° Varianten ges. 60° vertikal erreicht.
Wer die Beschreibung komplex findet, kann evtl. erahnen, wie die Entwicklung eines derartigen Systems ist. Somit gibt's klare Qualitätsunterschiede zwischen Herstellern und Produkten, je nachdem wer die besseren Entwickler und das größere R&D Budget hat, die man sich ein Einzelfall ansehen und beurteilen muss. Von Vorstellungen ala "ich häng mal ein paar Module von was das nach Line Array aussieht zu einer Banane, stöpsel es an, und hab dann den Bomben Sound" sollte man sich von Anfang an trennen.
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es macht einen Riesen unterschied ob du das mit 10tsd oder 30tsd realisieren willst. danach richtet sich nämlich, ob es eurolive boxen werden oder rcf oder was noch höherwertiges.
Oft gelesenes, wenig bestätigtes Pauschalurteil, bzw. hartnäckiger Branchenmythos.
Man sehe sich als Gegenbeispiel den Test der Production Partner der RCF 945 (1400€) an. In der Multiton-Verzerrungsmessung mit EIA-426B Spektrum, welche im Mittelhochton die Maximalpegelmessung mit der höchsten Praxisrelevanz (da Musiksignal am ähnlichsten) ist, zieht sie mit vielfach teureren Vertretern der bekannten Premium-Marken einer ähnlichen Größenordnung (Volumen, Gewicht) gleich, und deklassiert sogar einige. Allen voran zB das F1-Zeugs, das vll. cool aussieht und szeneetabliert ist, in Dr. Görtz's Labor jedoch nur bescheiden performt.
Es mag natürlich als Gewerblicher geschäftsfördernd sein, das gar nicht zu realisieren, oder absichtlich zu ignorieren. Der Kunde kann's mangels technischen Verständnisses nicht überprüfen, und Marge mache ich beim teuren System deutlich mehr, unabhängig von der tatsächlichen Leistung.
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https://www.sdsmusic.ch/fileadmin/sdsm…K-Audio_LTS.pdf
Da gibts die Messung vom Productionpartner zur LTS.
Nicht gänzlich bedämpfte (bedämpfbare? -> Konstruktionsprinzip) Gehäuseresonanzen. 122 dB RMS @ 10% TD in der Multitonmessung sind auch kein Bestwert. Preis-Leistung trotzdem nicht übel - man vergleiche zB, wie sich das ~5x so teure F1-Material in Anselm's Messlabor schlägt ...
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Ich habe im Forum gelesen, dass es solch Interface schon für 60€ gibt. taugen die nix?
Was für Effektgeräte, außer den PARs, sind zu empfehlen um einfach ein wenig buntes bewegtes Licht zu bekommen?
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Guten Abend,
ich habe eine kleine Pa Anlage die so alle 2 Monate auf Privatfeiern genutzt wird. Nun hätte ich gerne noch ein wenig Licht dazu.
z.B. habe ich gerade so etwas gesehen
https://www.ltt-versand.de/licht/bewegtes…t-led-prospot50
Ist sowas zu gebrauchen?
Budget sind so 500€, kommt aber nicht aufn Taler drauf an. Am liebsten würde ich das ganze über ein DMX USB-interface laufen lassen.
Macht mein vorhaben sinn oder totaler Schwachsinn? Für Hilfe wäre ich sehr dankbar

Da ich noch 2 Boxenständer übrig habe, würde ich diese gerne dafür nutzen, wenn dies möglich ist.