gigaACE lief ernsthaft über PowerLan beim Test in deinem Lager?
Beiträge von DerAudioingenieur
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da ich ja auch den Zuspieler (Mittels Silex Lan zu Usb am Stageboxmixer) mit drüber schicke.
USB-Audio am Stageboxmixer über Netzwerk kann man günstiger und eleganter lösen imho.
Ich habe damals als Basis das Apple AirPlay Protokoll genommen -> es gibt auf GitHub kostenlose Implementierung der "Empfängerseite" davon. (Nennt sich dort Shairport-Sync). Damit konnte man z.B. einen alten Raspberry-Pi oder ähnlich dann an das USB-Audio Interface des Stagebox-Mixers anschließen und das ganz als AirPlay Empfänger im Netzwerk verfügbar machen.
Wenn man in Mac universum lebt erscheinen AirPlay Empfänger sogar direkt als Soundkarte dann auch.
Für Windows gab es aber auch AirPlay Streaming-Tools. damit konnte ich dann vom FOH aus remote einen Stereo-Signal eines lokalen Audio-Interfaces über das Netzwerk dann in den Mixer vorne auf die Bühne senden (wenn man mal "Aux" einspeisen wollte etc.) -
Verkauf die EV Kiste und hol dir was anderes... bei der kürzlich vorgestellten EV Evolve 90 ist man bei EV jetzt doch auf den Trichter gekommen, dass man auch 4" Spulen an einem 18"er verwenden kann...
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Nicht immer aber oft genug ein zweites Cat-Kabel hauptsächlich für Ethernet - im Regelfall dann für Licht (ArtNet) und dass der WiFi-Router für die Musiker-Ipads auf der Bühne statt am FOH stehen kann.
Letzterer Anwendungszweck manchmal schwierig wenn ich als Gasttechniker irgendwohin komme und nur eine CAT-Leitung von der lokalen Produktion kriege. -
Fair enough - überlesen (bzw. nicht genau genug gelesen)
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Wenn du vom aktiven sprichst hilft das natürlich nichts. Aber den ELX gab es zumindest früher auch mal passiv.
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Wie handhabt ihr die Speicherung der Shows und Snaps zwischen internem Speicher und USB Stick. Ich speichere das Meiste intern ab, aber um Backups auf Stick zu kopieren ist relativ lästig da mat jeden Show und Snap einzeln kopieren muss.? Hab ich was verpasst oder wie handhabt ihr das?
Also Shows nutze ich nicht sondern nur Snaps.
Ich speichere typischerweise einmal nach dem Soundcheck und einmal bei Gig-Ende - jeweils intern und auf dem USB-Stick.
Für den Fall, dass meine Compact mal ausfallen sollte, kann ich den Stick schnell in die Rack stecken und dort den Snap vom USB laden. Das habe ich mal getestet und hat geklappt. -
Ein Bekannter von mir hat die EV ELX Bässe mit dem 18"er von Turbosound (TS-18SW700/8A) bestückt und ist recht happy damit.
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Gibt es die Möglichkeit bei der Soundcraft UI Serie, der Behringer X AIR Serie oder vergleichbaren Produkten, eine App zu verwenden, mit welcher die durchschnittlich technikaffine Servicekraft halbwegs klarkommt, auf der sich mehrere MA mit ihren Smartphones einloggen können?
Ein Zonen-Bereich wäre schön, ist aber nicht zwingend erforderlich,
Vielen Dank!!Kommt drauf an, wie viel Aufwand du spendieren willst.
Sowohl für die Ui Serie als auch für die XAIR Systeme sind die Protokolle soweit bekannt.
Der Chefentwickler der Ui Serie, Danny Olesh hatte auf seinem eigenen YouTube Kanal sogar ein Video gemacht, wie man bei dem Ui einzelne Parameter mithilfe eines Arduinos steuern kann.
Es gibt ja diverse Bastelboards mit Touch-Displays (siehe z.B. Raspberry-Pi + Display, oder die ganzen ESP32 basierten Displays auf Aliexpress) - jenachdem wie viel Zeit du investieren willst, kannst du dir hier eine beliebige Oberfläche zusammenbauen und das ganze "Servicekraft-Freundlich" machen.
Ansonsten fällt mir als gute Alternative noch BSS Soundweb ein. Hier konnte man in dem HiQnet-Architect auch eine "customized" Ui zusammenbauen und das ganze auf ein iPad deployen etc...
Manchmal kriegt man so ein Soundweb günstig gebraucht (<500€).
Das ist mit Sicherheit die "amtlichste" Lösung.
Ich habe in einer größeren Kircheninstallation vor längerem mal ein Ui24 installiert.
Das schöne daran ist (im Gegensatz zu den Behringer-Produkten), dass man hier gezielt Parameter sperren kann.Mains, Matrix, Aux, EQ's, Comps, etc... -> alles gesperrt .... die eigentlichen Leute die das dann alltäglich bedienen haben faktisch nur die Kontrolle über die Hauptfader einzelner Kanäle.. alle wichtigen Controls kann man dann in einer "View" zusammenlegen.
Das funktioniert in der Konstellation mit den Leuten dort bisher ganz gut.
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Nutzt du die FritzBox für das WLAN auf der Bühne oder hast du diese Lösung auch zuverlässig für FOH-Zwecke im Einsatz? Wäre als Basis-Lösung günstig und enthält alle wesentlichen Funktionen (Switch/Router/AP). Man kann zwar keine externen Antennen anschließen, um auf diese Weise die Reichweite / Richtwirkung zu verbessern, aber wenn das für die Steuerung am FOH gar nicht nötig wäre, um so besser. Sonst könnte man ja noch einen externen AP anschließen.
Ich hatte es in meinem Mix-Rack hauptsächlich als Bühnen-WLAN - also FritzBox stand mit auf der Bühne. Ich hatte auch mal eine etwas neuere 7490 ausprobiert, aber die hatte dann dieses DFS (leider!) mit an Bord, wo die Box erstmal ewig braucht bis sie mal das 5GHz hochstartet - oder random auch mal Frequenzen wechselt oder gar 5 GHz WiFi zusammenbrechen lässt.
Das war jedenfalls nicht mehr so zuverlässig wie bei der 7390er.
Und genau - ich hatte den billigsten Switch von TP-Link. Ist nichts besonderes, kann nur 100 MBit, ist non-managed etc...
Aber für bisschen Fernsteuerung von Pulten reicht das ja.. Lief immer zuverlässig das Ding. -
Mal ein paar Kommentare meinerseits:
Du wirst nicht drum rum kommen, dich nachhaltig selber mit Tontechnik, den grundlegenden Funktionen und der Logik des Ui16 auseinanderzusetzen - sonst wird das auf Dauer nicht klappen.
Ich habe vor kurzem selber versucht, jemanden an seinem neuen CQ18T zu coachen, der mit relativ wenig grundlegendem Verständnis über Tontechnik versuchen wollte das Teil bei seiner Band einzusetzen.
Ich habe ihm zwei Sessions zu Hause gegeben, einmal bei der Probe seiner Band dabei gewesen, einmal bei Aufbau & Soundcheck seiner Band dabei gewesen. Also 4 Termine.
Ende des Lieds war/ist, dass er es immer noch nicht richtig bedienen kann und mich immer noch wegen jeder Kleinigkeit anruft, weil es dann doch an grundlegendem Know-How fehlt, mal einen EQ nachzukorrigieren, wenn was nicht passt oder aus versehen mal die Gains verstellt hat oder sein Tablet mal wieder keine WLAN Verbindung aufbaut und nicht weiter kommt.
Alle Wichtigen Informationen die du brauchst, um das Ding sinnvoll einzusetzen, wirst du im Internet finden.
Der Hauptentwickler der Ui Serie, Danny Olesh hat sogar selber Video-Tutorials über die Ui Serie aufgenommen (angefangen von Mix-Sessions über Detailerklärungen von einzelnen Funktionen).
Ansonsten gibt es da endlos viel Content darüber wie man generell mixt, EQ's, Comps, Gates, FX einsetzt usw... -
… großer Respekt für die Entwickler!
... ja ich habe schon gehört dass wohl einer der Entwickler eine Wochenendschicht eingelegt hat um das Problem zu fixen. Finde ich sehr gut zu wissen, dass man eine Plattform hat um die sich der Hersteller wirklich bemüht.
Aber gut - ich werde es mal probieren mit der 3.0.6 -
Hatte einer die 3.0.6. Firmware mal im Live-Einsatz jetzt?
Irgendwelche Probleme abgesehen von dem AES-C Problem?
Habe die kommenden Tage 3 Gigs und überlege sicherheitshalber zurückzugehen... Meinungen? -
Hey guma
Ich habe eben nochmal getestet (was haben VA-Techniker sonst auch besseres zu tun um 2:53 morgens...).
Ich konnte den Fehler nicht mehr reproduzieren...Sowohl an meiner Wing-Rack als auch an meiner Wing-Compact (beide haben die Serial "T55-XU3") war der Fehler nicht mehr reproduzierbar,
Ich habe es mit zwei Kabeltypen getestet (1* 3M normales Netzwerkkabel, 1* 75M geschirmtes CAT5E Kabel) und das jeweils an allen drei AES50 Ports...
Ich habe jetzt natürlich keinen längeren Test gemacht, aber es scheint so, als ob es ein einmaliger Effekt nach dem ersten Reboot der neuen Firmware ist. -
Bist Du selbst betroffen oder liest Du FB?
Wenn Du selbst betroffen bist:
Welche Pulthardware (findest Du unter Setup/General), welcher Stageboxentyp, Stageboxen fw aktuell?
Ich hab's selber ausprobiert an meiner Wing Compact - und es verhält sich genauso wie im Facebook beschrieben wurde. An Port C kommt keine Verbindung zu stande. An der Stagebox blitzt kurz die rote LED immer nur auf.
Wenn ich es z.B. in A reinstecke, läuft die Stagebox einwandfrei (DL32).
Pulthardware kann ich morgen mal nachschauen - dann schreib ich nochmal
Mir erschließt sich nicht, was die Firmware der Stagebox damit zu tun haben sollte, wenn das Ding an Port A&B problemlos läuft aber nicht an C... Ich würde behaupten, da ist eher bei der neuen Wing-Firmware was schief gelaufen. -
Achtung Leute - Der AES50-C Port funktioniert nicht mehr der 3.0.6!
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Ich verstehe dein Problem gerade nicht mehr. Die NX932 wurde dir ja schon vorgeschlagen. Kriegst du neu für nur knapp mehr als deine Budgetgrenze.
Wenn du nett beim Händler fragst eventuell auch innerhalb deines Budgets.
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Heute teste ich den WAV-Player vom Editor aus, hoffentlich ohne Playlist möglich.
Ernsthaft - das funktioniert endlich?
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Hatte/Habe zwei DCX'e... Ein noch ganz alter mit dem alten behringer logo drauf (war vom Vorbesitzer aber intern umgebaut und fest verlöteten Flachbandkabel) und ein etwas neuerer von 2010 (nichts modifiziert)...
Beide spielen bis heute ohne Probleme.Ich seh das mit den Ausfällen aber nicht mehr so kritisch. meist hat man heute ja doch zumindest einen kleinen Tablett-Mixer dabei - damit kann man notfalls rudimentär PA-Management Funktionen ja bauen wenn es mal dumm kommt.
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Für die Elektronik-Nerds hier: Ich habe heute mal meine Wing-Rack aufgeschraubt um mal zu schauen was da so für Chips drinnen sind. Hier mal eine unsortierte Liste von den wichtigsten Komponenten:
Haupt-CPU: NXP i.MX6 (Single-Core ARM Cortex-A9 1GHz) MCIMX6S8DVM10AC
RAM: 2* Ram-Chips (Micron MT41K128M16JT-125 IT:K) à 256 MByte (2048MBit) à 16-bit breite -> also in Summe 512 Mbyte als (wahrscheinlich) 32-Bit Bus angebunden -> DDR3L 800 MHz
NAND-Flash: eMMC Kioxia thgbmng5 -> 4 GByte
NOR-Flash: winbond 25q64 -> 64 MBit (8 MByte)
DSP -> sind insgesamt 4x ADSP-21489 - drei Stück haben zusätzliche SD-RAM chips angebunden (konnte ich leider nicht genauer sehen weil verdeckt) - ein DSP hat keinen RAM. Jedenfalls sind die DSP-RAMs von Micron.
Real-Time-Clock: NXP PCF8523 - Zuständig für das "merken" der Uhrzeit in Verbindung mit einem Super-Cap (5.5V / 1F)
FPGA: Efinix Trion T55 - Package BGA 484 Pin - C4 Speedgrade
AES50-Frontend: Microchip KSZ8081 PHY (Data) + SN65MLVD204 LVDS-TRX für Clocks + Pulse H2006ANL Übertrager
"StageConnect" - eigentlich eher A²B - Analog Devices AD2425 - der XLR ist am B-Port des Transceivers angebunden
Ethernet-Switch -> Marvell 88E6320 (quasi "der" Standardchip den man auch immer bei Dante mit zwei Frontend-Ports findet)
USB-Audio: XMOS XU316-1024-FB265-C24
Haupt-PLL für Audio-Clocking: Skyworks / SiLabs Si5351 (der gleiche Chip der auch immer auf den Dante-Karten ist)
Spannungsregler für low-voltage supply: Scheint alles auf Richtek RT8070 aufgebaut zu sein