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  2. DerAudioingenieur

Beiträge von DerAudioingenieur

  • Gebrückt oder nicht gebrückt

    • DerAudioingenieur
    • 14. April 2025 um 13:31
    Zitat von wora

    denn entscheidend ist für unsere arbeit ja immer das endergebnis und nicht der weg dahin.

    oder sehe ich das falsch?

    Gebe ich dir prinzipiell natürlich recht - ich finde es umgedreht aber auch nicht verkehrt über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen um zu verstehen was wieso wo gemacht wurde.

  • Gebrückt oder nicht gebrückt

    • DerAudioingenieur
    • 11. April 2025 um 10:29

    Also ich kann ehrlich gesagt keinen sinnvollen Grund erkennen warum man nicht 2* 4 Ohm Chassis (Bi-Amp) nimmt und stattdessen dann 2* 16 Ohm parallel an einem gebrückten Amp verbaut.


    Das Argument mit DSP-Kanälen lass ich nicht gelten, weil man ja die zwei Eingänge des Amps ja einfach hätte parallel anfahren können mit einem Kanal.

    Wenn die Gain/Phasen Unterschiede der zwei Ampkanäle so unterschiedlich wären, dass es zu potentiellen Problemen zwischen den beiden Speakern kommen würde, dann würde das Ampmodul als solches definitiv nichts taugen.

    Ich hatte vor längerer Zeit ja mal einen Erfahrungsbericht geschrieben zu den Unterschieden zwischen SUB 8004 (1000 ASP) / SUB 8003 (S-Pro 2) .
    Fakt ist jedenfalls, dass der 8003er sub mit dem S-Pro2 ne Ecke weniger Power hat als der 8004. Aber ob das tatsächlich nur an dem Ampmodul liegt ...? Ich denke da spielen die Treiber und die Gehäusekonstruktion auch eine relevante Rolle mit...

  • PLS 2025 hinfahren, oder nicht?

    • DerAudioingenieur
    • 11. April 2025 um 10:14
    Zitat von TomyN

    Gespräch mit einer ehemaligen Forumsberühmtheit

    Der Nutzer mit dem doppel-t am Anfang?

  • Behringer WING

    • DerAudioingenieur
    • 11. April 2025 um 01:37

    Ich hatte ein ähnliches Problem mit .wav-Playback mit bestimmten USB-Sticks - trifft aber nicht ganz das deiner Beschreibung.
    Siehe Bug-Report, den ich hier angelegt hatte: https://ideas.behringer.com/p/host-usb-cra…ity-for-a-while

  • Alternatives Amp-Modul in aktiver PA

    • DerAudioingenieur
    • 3. April 2025 um 22:29
    Zitat von floger

    So ein Netzteil kann man auch reparieren, solange keine Spezialbauteile kaputt sind.

    Das mit dem Reparieren bei Elektronik ist immer so ein zweischneidiges Schwert.
    Die Bauteile die tatsächlich kaputt sind, sind oftmals nur indirekt kaputt gegangen durch andere Fehler.

    Nur weil ein Ampmodul nach einer Reparatur erstmal wieder funktioniert, heißt nicht, dass es auch wirklich so zuverlässig ist wie eines, was komplett neu ist (leider selbst leidvolle Erfahrung mit solchen Dingen gemacht)...

  • Alternatives Amp-Modul in aktiver PA

    • DerAudioingenieur
    • 3. April 2025 um 12:51

    Ok interessant - ich hätte jetzt erwartet, dass die da noch Ersatzteile gehabt hätten...

    Ich würde es sein lassen an deiner Stelle... Auch wenn es auf den ersten Blick alles rein analog erscheint, kann es trotzdem sein, dass da irgendwo ein kleiner DSP ala ADAU1701 oder so schlummert (meine mich zu erinnern dass der auf den Digipro Amps überall drauf war).
    Selbst wenn du es versuchen würdest, das zu verheiraten -> Das ist dann alles nicht abgepasst auf den Eingangspegel der Lite-Mod Module -> Limiter arbeitet am falschen Punkt etc... Zudem ist das dann mehr eine gepfuschte Bastellösung (ich persönlich würde mit sowas nicht unterwegs sein wollen)...


    Ich würde an deiner Stelle dann folgendes machen:

    1. Umbau auf Passivsub mit externem Amp

    2. Kauf dir einfach so ein China-Ampmodul - das wird aber ggf. mechanisch nicht richtig in deinen Sub passen und musst da vermutlich da bisschen tricksen. Prokustk hat da paar ganz interessante Sachen: Amplifier Modules – Prokustk ...

  • Alternatives Amp-Modul in aktiver PA

    • DerAudioingenieur
    • 3. April 2025 um 09:15
    Zitat von Sonovero Records

    1) Es gibt kaum noch welche und wenn dann zum unverschähmten Preisleistungsverhältnis

    2) Sie sind nicht mehr wirklich Zeitgemäß und zudem nicht die haltbarsten.

    1) Wo und wann hast du danach geschaut?

    Prinzipiell hat gerade RCF eine ziemlich gute Ersatzteilverfügbarkeit.

    Du kannst da quasi jedes einzelne Teil (sogar Gitter oder Griffe) bei denen nachbestellen. Man kriegt das aber nur auf Nachfrage angeboten - einfach mal eine eMail an den RCF Händler deines Vertrauens senden - die können die Ersatzteile anfragen und dir ein Angebot zukommen lassen.
    Der oft zitierte Triplex ist jedenfalls nicht die einzigste Anlaufstelle die es gibt - auch wenn das oft so dargestellt wird.
    Die Ersatzteil-Preise waren - je nachdem wo du es anfragst - immer so in der Größenordnung dass es zwar schon ein bisschen weh tut, sich aber auf jeden Fall immer noch gelohnt hat.

    2) Naja - was ist einem Class-D mit Schaltnetzteil weniger Zeitgemäß als an einem anderen Class-D mit Schaltnetzteil? Vom grundlegenden Aufbau hat RCF bis heute in den neusten ART/NX 9xx Generationen das ursprüngliche Design bzw. Architektur der Digipro Module eigentlich beibehalten.
    Ja, die DigiPro Module hatten in der Anfangszeit ein paar Probleme - sind inzwischen aber auch nicht mehr oder weniger haltbar als andere. Es gibt halt bestimmte Sachen (Aggregate, Dauer-Clip, etc.) die immer Gift für Ampmodule sind.

  • Behringer WING

    • DerAudioingenieur
    • 1. April 2025 um 13:11

    Kurzes Feedback mal noch:
    Ich habe das Pult jetzt mal über 24h durchlaufen lassen - das Problem ist nicht wieder gekommen.
    Der Service hat mir angeboten, es mal einzusenden um es checken zu lassen - aber das werde ich erstmal nicht machen, da ich sonst vermutlich paar Wochen ohne das Ding auskommen müsste was aktuell aber aufgrund von Terminen nicht geht.
    Ich hoffe einfach dass es mal ein einmaliger Software-Glitch war oder so.
    Notfalls habe ich ja jetzt die Wing-Rack noch als Backup.

    Sollte sich da irgendwann nochmal was tun schreib ich euch...

  • Behringer WING

    • DerAudioingenieur
    • 31. März 2025 um 12:54
    Zitat von MiFa1969

    Blöd ist es auf jeden Fall und sollte nicht vorkommen.

    Diese berührungsempfindlichen Regler sind wohl sehr empfindlich.

    War eventuell etwas zwischen Regler und Gehäuse gekommen, dass die Ableitung verursacht hat?

    Wenn ich die Plastikkappe von dem Poti abgezogen habe, hat es aufgehört. Ich habe dann mal zwei Plastikkappen kreuzweise getauscht, aber das Problem blieb bestehen.

    Ich werde mal Kontakt zum Support aufnehmen und mal nachfragen ob die was wissen.

    Wenn es wirklich nur ein Software-Bug ist, welcher mit einem Neustart behoben werden kann ist es mir egal.
    Die Konsole liegt grad neben mir und läuft jetzt seit gut 9 Uhr heute morgen - Problem zumindest bis jetzt nicht wieder aufgetreten. Ich lass sie mal weiter an jetzt...

  • Behringer WING

    • DerAudioingenieur
    • 31. März 2025 um 12:27
    Zitat von MiFa1969

    Hmm, nicht schön. Also meine lief auch schon ein paar Stunden am Stück. Das ist mir aber nicht aufgefallen.

    Zum Glück hat sich dein Gain nicht auch noch verändert. Es scheint ja "nur" beim Anzeigen geblieben zu sein?

    Geändert hat sich der Wert nicht, das stimmt fairerweise.
    Trotzdem hat es aber auch links die Menütaps natürlich konstant überblendet weshalb die sich dann nicht mehr "drücken" ließen... z.B. wenn man auf den Tab für die Bus/MTX sends wollte.

  • Behringer WING

    • DerAudioingenieur
    • 31. März 2025 um 12:17

    Nach einem echt guten Start bei mir mit der Wing für die ersten Termine (habe inzwischen auch eine Wing-Rack) muss ich leider die erste nicht so gute Nachricht einmal teilen:

    Meine Wing-Compact hat am Samstag wohl diese "Ghost-Touch" Probleme gehabt.
    Interessanterweise aber nicht auf dem LCD, sondern bei den Drehknöpfen unter dem Bildschirm.

    Diese sind ja auch Touch-Sensitiv und blenden den Parameter dann vergrößert auf dem Bildschirm ein. Da hat der ganz linke Knopf angefangen zu spinnen und dachte konstant, dass da jemand dranlangen würde.

    Ich habe das ganze mal auf Video aufgenommen und auf meine Cloud hochgeladen:
    https://drive.google.com/file/d/1O-FP3v…?usp=drive_link

    Hat das in dieser Form schonmal jemand anders erlebt?
    Die Wing-Compact war bis zu dem Zeitpunkt so an die 7-8 Stunden in Betrieb als das anfing.

    Ich wollte das heute morgen jetzt nochmal testen, aber der Fehler ist zumindest jetzt gerade verschwunden. Ich werde die Wing-Compact mal den Tag über noch laufen lassen und mal schauen ob der Fehler wieder kommt bzw das ganze mal weiter beobachten...

    Besonders ärgerlich, dass es genau der Parameter war, der den Gain steuert.

  • Soundcraft Ui12, Ui16, Ui24 Mixer Fragen, Tipps und Tricks

    • DerAudioingenieur
    • 21. März 2025 um 17:47

    Soundcraft Ui24R Matrix Mix

  • Soundcraft Ui12, Ui16, Ui24 Mixer Fragen, Tipps und Tricks

    • DerAudioingenieur
    • 21. März 2025 um 12:18

    Du musst die Aux nehmen und als Matrix umkonfigurieren. Die Funktion ist etwas versteckt.

  • Leistungsmessung JBL MPA 1100 Dauer und Dynamik burst test

    • DerAudioingenieur
    • 21. März 2025 um 09:55
    Zitat von djvomght

    W= 1/2*L+I²

    Bei großen Trafos kann da schon was zusammenkommen :)

    Ich bin mir nicht sicher, ob der Transformator wirklich Energie speichert. Diese Formal die du hier schreibst gilt soweit ich weiß nur für Induktivitäten und Gleichstrom-Anwendung für die Nutzung von z.B. Buck- oder Boost Converter wo tatsächlich aktiv Energie einer Spule zur Aufrechterhaltung des Stromflusses genutzt wird.
    Bei einem Trafo wird ja wegen AC ständig hin- und hergeladen. Da sollten die Elkos eigentlich nach meinem Verständnis der einzigste Energiepuffer sein.

  • Leistungsmessung JBL MPA 1100 Dauer und Dynamik burst test

    • DerAudioingenieur
    • 21. März 2025 um 09:53
    Zitat von Jürgen Klingel

    DerAudioingenieur Auch Trafos haben keine "unendliche", nur durch Hitze limitierte Übertragungsleistung. Da machen vorher magnetische Sättigung und Streuverluste dicht.

    Dass bei einem (50Hz) Trafo gilt, "je schwerer, desto mehr Leistung" ist der begrenzten Leistungsfähigkeit des Kernmaterials ("Trafoblech") geschuldet. Hätte man maximal permeables Material, und könnte darin höchste Feldstärken bereitstellen, dann wären Trafos klein, leicht, wahnsinnig stark und würden weniger Energie verheizen.

    Wer hat flüssiges Helium zum Trafo kühlen? Nein? Dann gibt's eben kein supra-leitendes Mega-Trafo-Netzteil :D

    Ja - fair point - das natürlich der magnetische Fluss im Transformator nicht unendlich ist und irgendwann in die Sättigung geht, stimmt natürlich.
    Zumindest von den Praxiserfahrungen und wie ich es immer wahrgenommen habe, scheint es aber im Rahmen der Leistungsgrößen von PA-Amps nicht das Problem gewesen zu sein. Aber vielleicht kann hier zB mal rockline einen Kommentar dazu abgeben wie er die Sache sieht.

  • Leistungsmessung JBL MPA 1100 Dauer und Dynamik burst test

    • DerAudioingenieur
    • 20. März 2025 um 10:37
    Zitat von FHAudio

    Meine Frage war bezüglich Dauer und Peak ob es rein am Puffer liegt oder an der Schaltung ?

    Was kann ein Eisenkern besser als ein Schaltnetzteil ? Wenn das gross genug dimensioniert wird,

    dann müsste das doch auch klappen ?

    Wenn du mal die Möglichkeit hast eine 10000Q und ne 14000 zu testen, würde mich wirklich mal interessieren.

    Mein Favorit im Bass bleibt immer noch ne VZ5000. ....auch wenn sie schwer sind...ich finde die Teile wirklich abartig geil.

    Mein Verständnis war immer folgendes:

    Der limitierende Faktor bei Transformatoren ist natürlich wie überall irgendann die Hitze-Entwicklung.

    Old-School Ringkerntransformatoren lassen sich in der Regel auch gerne mal deutlich überlasten und kennen keine Limitierung. Am Ende des Tages ist ein Ringkerntrafo einfach nur ein passives Bauelement.
    Wärmeentwicklung ist beim Ringkerntrafo auch erstmal unproblematischer weil es einfach ein massiv großes / schweres metallisches Ding ist, welches viel Wärmekapazität hat.

    Schaltnetzteile haben bauartbedingt natürlich viel kleinere Transformatoren bzw. Übertrager und können natürlich auch deutlich weniger Wärme/Hitzeentwicklung ab - zusätzlich erhitzen sich aktive Bauelemente wie Mosfets oder IGBTs.

    Ich denke in früheren SMPS Endstufen wurden die Netzteile meistens einfach nur mithilfe von relativ dummen analogen Schaltnetzteil-Reglern gesteuert - bei so gut wie allen SMPS ist da auch eine harte Überstrom-Limitierung drinnen die den Strom durch den Trafo misst und die Schaltvorgänge der Mosfets/IGBTs auch hart begrenzt wenn es zu viel Strom wird - und man das ganze Konstrukt so in einem sicheren Bereich gehalten hat.

    Die zu übertragende Leistung der damaligen SMPS sind also ähnlich eines PA-Limiters einfach endlich bis zu einen gewissen Punkt - und genau das wäre dann schonmal der 1. dicke Unterschied zum Ringkerntrafo, weil ein Ringkerntrafo kurzzeitige Spitzenlasten einfach erstmal ungebremst durchlässt.
    Ist zwar nicht so, dass man so eine Überstrom-Limiterung nicht auch weglassen könnte bei einem SMPS, die Toleranz bis zu einem Schaden ist aber viel geringer als bei einem Ringkerntrafo.

    Und wie zu erwarten war: Nein, die Leistung der SMPS wurde aus Kosten- und Platzgründen natürlich nie auf die angegebene RMS-Leistung ausgelegt sondern eher der Durchschnittsleistung bei 12dB Crest oder ähnlich.
    Ich meine mich zu erinnern, dass das SMPS der Powersoft Digam 7000 tatsächlich nur 1.5kW Übertragungsleistung hatte.
    Alles was dann dynamisch ist, muss bzw musste mithilfe von Elkos gepuffert werden auf der Sekundärseite.

    Aktuellere SMPS Endstufen gehen da bisschen intelligenter inzwischen ran und haben prozessorgesteuerte SMPS, die zum Teil auch Lastinformationen zu den Endstufenkanälen hin austauschen - dort kann dann in einem begrenzten&kontrollierten Rahmen schon auch mehr Spitzenleistung durch das SMPS gelassen werden und regelt es dann nachträglich von der Leistung runter (entweder im SMPS selber oder an den Ampkanälen), sodass es immer in einem sicheren Betriebszustand bleibt. Das verringert dann auch die nötige Pufferung.
    Aber wirkliche Dauerleistung ist da natürlich trotzdem auch nicht..

    Was die Ringkerntrafos nochmal angeht: Gut möglich, dass man früher die einfach so ausgelegt hat, dass die Übertragungsleistung der Dauer-Sinus-Ausgangsleistung entsprach (früher war ja alles massiver ausgelegt noch).
    Bei neueren/moderneren Ringkern-Trafo-Stufen sind da denke ich auch kleinere Trafos drin - aber vermutlich schon auch Temperaturüberwacht. Nichts desto trotz agieren die nicht so limitiert wie SMPS.

  • Leistungsmessung JBL MPA 1100 Dauer und Dynamik burst test

    • DerAudioingenieur
    • 19. März 2025 um 15:32
    Zitat von <Andi>

    Lustig ist es im CarAudio Bereich, da müssen Endstufen einen 50Hz burst mit 0,2 Sekunden liefern ,um ein CTA2006 label zu bekommen und über Bass-Schwäche wie man es im PA Bereich häufig hört, gibt es aboslut nichts zu hören, da beschwert man sich eher wenn die Endstufe im unteren Bassbereich einfach eine von Haus aus vorhandene nichtlinearität in Form einer Bassanhebung aufweist :)

    und das Ergebnis der 50Hz burst - messung mit 200ms kommt fast immer sehr dicht an das Messergebnis der Dauerleistung heran , ist oftmals sogar der identische Wert.

    Das kritisiere ich schon lange. Ich verstehe zwar, das Musik einen gewissen Crest-Faktor hat.
    Crest-Faktor definiert sich auch immer zusätzlich über die Zeit.
    Aber diese ganze Messungen mit 1ms Impuls bei 1kHz ist für Bassanwendung einfach Praxisfern.

    Wenn man sich die Wellenformen zB in Audacity so ansieht, wird man merken, dass so typische Bassschläge (egal. ob Live-Kick-Drum oder Electro/Dance) alle um die 60-90 ms dauern (also so 3-5 volle 50/60 Hz Zyklen) - und da darf so ein Amp nicht einbrechen.
    Schaut man sich dann punktuell den Crest in diesem kleinen Zeitfenster an, dann sind das ganz schnell keine 12dB mehr sondern eher so 4-5 dB wenn es dumm kommt.

    Ob es ganze 200ms dann braucht... keine Ahnung.
    Aber ein 1ms Burst ist genauso falsch.

  • Behringer WING

    • DerAudioingenieur
    • 19. März 2025 um 11:51
    Zitat von MiFa1969

    Denn hätte ich gesehen, wenn ich lauter gemacht hätte. Aber es war schon so laut, dass es mein Kopfhörer nicht überlebt hätte, wenn ich noch lauter gemacht hätte.

    Es riecht für mich tatsächlich so, als wenn durch das nicht ganz einstecken beim einschalten des Pults der KHV eine andere Betriebsart verwendet hatte.

    Nachdem ich den KH richtig eingesteckt hatte und das Pult neu eingeschaltet habe, war die Lautstärke auch so, dass man zur Not voll aufdrehen konnte, ohne das der KH platzt.

    Ich teste das heute Mittag nochmals und stecke den KH wieder so ein, dass die letzte Raste fehlt und schalte dann das Pult so ein. Bin mal gespannt, ob das ein Zufallsfehler war, oder ob es doch mit dem nicht ganz eingesteckt zu tun hat.

    Dann hätten die aber schon einen "tollen" KHV integriert, wenn der wirklich die Impedanz misst.

    So richtig vorstellen kann ich mir das nicht.

    Alles anzeigen

    Wahrscheinlich nicht messen - aber es gibt Klinkebuchsen die einen kleinen Tastschalter haben.
    Damit weiß die Elektronik zumindest rudimentär ob was eingesteckt ist oder nicht. Ich hätte aber trotzdem erwartet, dass der LImiter unabhängig von so einer Info arbeiten sollte.

  • AVB Academy - Milan/AVB knowledge base

    • DerAudioingenieur
    • 19. März 2025 um 09:19

    Ich versuche es mal so zu erklären:

    - PTP in sich selber hat erstmal nichts mit dem Audio-Takt (also z.B. den 48/96 kHz) selber zu tun.

    PTP ist vergleichbar wie bei einem normalen Computer mit dem NTP Zeitdienst, der sicherstellt, dass alle Endknoten im Netzwerk die gleiche Zeit haben (nur eben mit einer Präzision, die in den Bereich von unter 10 Nanosekunden kommen kann). Die absolute Zeit (z.B. ob heute der 19. März 2024 um 8:55:23 + 39633µs + 177ns ist), ist erstmal egal.
    Oft läuft bei PTP die Zeit einfach nur bei 0 los, sobald irgendein Knoten erstmal autonom / unsynchronisiert startet.

    Zusätzlich (unabhängig von der PTP-Zeit) gibt es jetzt irgendeinen einen Taktgeber für den Audio-Takt (also z.B. unsere 48kHz) - dies kann wie z.B. bei Dante genannt ein externes Sync-Signal sein, oder kann im einfachsten Fall mithilfe eines Oszillators erzeugt werden (in der Praxis setzt man oft Oszillatoren ein, die dann aber eher zB 24.576 MHz haben und wird dann entsprechend runtergeteilt 24.576MHz / 512 -> 48k).

    Diese 48 kHz-Clock gibt dann z.B. den ganzen ADCs / DACs oder auch DSPs vor, wann jedes mal ein neues Sample zu verarbeiten ist (der ADC liefert dann genau in diesem Takt neue PCM-Werte, der DAC konsumiert genau mit diesem Takt PCM-Werte und generiert ein kontinuierliches analog-Signal).


    Die eigentliche Verknüpfung zwischen Audio-Takt und PTP-Zeit wird dann mithilfe von "Zeitstempel" gemacht - das funktioniert in etwa so:
    Bei AVB muss ein Gerät nominiert werden, welches "CRF (Clock Recovery Format) Talker ist".
    Dieser macht dann am Ende des Tages nichts anderes, als dass er sich im Abstand von X-Samples (bei AVB sind das glaube ich immer jedes 160. oder 320. Sample) sich die aktuelle PTP-Zeit notiert.

    Bei 48k hat man einen zeitlichen Sample-Abstand von ~20.833µs - bei einem Abstand von je 160 Samples würde der CRF-Master also eine Art kontinuierliche Liste erzeugen die etwa so aussieht:


    Sample X: PTP-Zeit: 19. März 2025 9:04:17 + 37ms 388µs 170ns

    Sample X+160: PTP-Zeit: 19. März 2025 9:04:17 + 40ms 721µs 503ns

    Sample X+320: PTP-Zeit: 19. März 2025 9:04:17 + 44ms 54µs 836ns
    Sample X+480: PTP-Zeit: 19. März 2025 9:04:17 + 47ms 388µs 170ns

    Jeder Knoten im Netzwerk, der jetzt die Audio-Clock "recovern" muss, macht das in etwa dann nach einem ähnlichen Prinzip.

    Der CRF-Master verteilt diese Referenz-Zeitstempel im Netzwerk und jeder Knoten macht für sich selber autonom nochmal ein zeitstempeln der eigenen Audio-Clock (also derjenigen die er "recovern" soll).
    Wenn ein Endknoten jetzt sieht, dass die Zeitstempel die lokal erzeugt werden z.B. immer 0.02% abweichen zu den "Referenz-Zeitstempeln" die vom CRF-Master kommen, dann muss der lokale Audio-Takt eben etwas schneller oder langsamer gemacht werden, sodass sich die Referenz-Zeitstempeln mit den lokalen "nachgemessenen" Zeitstempeln anfangen, übereinzustimmen.
    Sobald das einmal eingeregelt ist, bleibt das dann stabil.

    Die ganze Bedingung dass das funktioniert ist natürlich die Annahme, dass die PTP Zeit überall wirklich sauber synchronisiert werden muss. Nachdem man in der Praxis aber keine Möglichkeit hat, das wirklich nachzumessen, muss man sich eben darauf verlassen, dass die Netzwerk-Infrastruktur es hergibt, PTP sauber arbeiten zu lassen im Netzwerk.

  • Behringer WING

    • DerAudioingenieur
    • 19. März 2025 um 08:28

    Ich hab's eben mal getestet und bei mir hat der Limiter problemlos funktioniert.
    Interessant auch zu sehen, dass es einen eigenen EQ für den Kopfhörer nochmal gibt.

    Jedenfalls ist der vordere Kopfhöreranschluss zumindest für die Nutzung im Case deplatziert weil man da realistisch dann nichts mehr reinstecken kann.

    Nutze nur den Hinteren..

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