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  2. wora

Beiträge von wora

  • Line Array statt Point Source

    • wora
    • 30. Juli 2024 um 00:47
    Zitat von test

    aber der Zeltbauer würde dann anfangen mit Erdnägeln etc, damit ihm die zelte nicht wegfliegen.

    wieso "aber" ??

  • Line Array statt Point Source

    • wora
    • 29. Juli 2024 um 11:39
    Zitat von hp

    Das Verhalten im Mittel Hochton ändert sich nicht wesentlich .

    da habe ich durchaus gegenteilige erfahrungen gesammelt.

  • Line Array statt Point Source

    • wora
    • 29. Juli 2024 um 11:34
    Zitat von test

    wie ist es denn mit den Besuchern die links vor den boxen stehen und stereo hören?

    wie sollen sie denn stereo hören, wenn sie vor einer box stehen?


    Zitat von pfeiffe

    Was macht denn so ein Zelt daraus? ;)

    es sind die zeltwände, die uns gerne sorgen bereiten. gegen tiefere frequenzen sind sie quasi durchlässig, aber ab den mittleren frequenzbereichen reflektieren sie sehr stark, was nicht selten zu unschönen effekten führt. da wird die beschallungsanlage ganz schnell sehr aggressiv, obwohl sie im freien ganz angenehm klingt.

    auch das bühnenmonitoring wird schnell unangenehm, vor allem wenn man noch einen lauten drummer auf der bühne hat.

    deshalb sind gerichtete lautsprecher hier schnell mal im vorteil, weil sie die zeltwände nicht so laut anstrahlen.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 29. Juli 2024 um 11:28
    Zitat von hp

    Mittlerweile zeichnet sich schon eine gewisse Verweigerungshaltung

    in verschiedenen Bereichen ab , weil der Bogen überspannt wurde .

    das interessante ist aber schon, dass es in unserer branche, trotz verhätnismässig geringen stundenlöhnen, immernoch fragen gibt wie:

    "was, so teuer ist das?"

    oder:

    "der kollege hat das deutlich günstiger gemacht"

  • Line Array statt Point Source

    • wora
    • 29. Juli 2024 um 10:21
    Zitat von test

    Bis so 1000psx wäre mein Favorit die point source. Darüber hinaus die Linie. Delay würde ich immer versuchen zu vermeiden.

    die einschätzung mit den etwa 1000 zuhörern teile ich.

    was die delays angeht, muss man je nach situation entscheiden. natürlich versucht man erstmal, den aufwand und die arbeit zu minimieren. irgendjemand muss das ja auch bezahlen. aber wenn es die lage ergibt, habe ich überhaupt nichts gegen den einsatz von delays.

  • Line Array statt Point Source

    • wora
    • 29. Juli 2024 um 10:15
    Zitat von tonsound

    selbst wenn er Recht hätte würde der Präzedenz oder Haas Effekt das Hörerlebnis nicht beeinträchtigen da man nur die erste Wellenfront verortet. Das Ohr lässt sich leicht belügen.

    da hast du etwas missverstanden. es geht nicht um den präzedenzeffekt, sondern darum, dass die wellen, wie soll ich sagen, "verwässert" werden, also ungenau werden.

    genau das passiert aber eben nicht, wenn man den hochton mit hörnern auf einen engen bereich richtet.

    und ehrlich gesagt kenne ich auch ein lautsprechersystem, welches eine linie mit normalen, eng aneinanderliegenden kalotten bildet - ohne richtige hörner. und auch hier ist nichts von verwaschenen signalen zu bemerken, eher das gegenteil: die teile klingen wie eine große und sauber abgestimmte HiFi box.

    also mit dem Haaseffekt hat das jedenfalls nichts zu tun, denn da geht es ja um einen ortungseffekt, der zwischen 10 und 30ms eintritt.

  • A&H dLive

    • wora
    • 29. Juli 2024 um 00:30

    du darfst jetzt raten, welche das sein könnten ;)

  • A&H dLive

    • wora
    • 28. Juli 2024 um 23:55
    Zitat von nr8

    Jetzt muss ich alle meine Shows umbauen ;)

    ha ha, hab ich schon gemacht ;)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 28. Juli 2024 um 23:28
    Zitat von oton

    Im öffentlichen Dienst ist es aber auch überhaupt kein Problem solche Umstände abzustellen ... mal davon abgesehen das es im Augenblick mehr als genug freie Stellen gibt wenn einem die Arbeit nicht passt ...

    das würde ich nicht unterschreiben. wir haben bei uns für die bestuhlungsarbeiten teilzeitkräfte, die überwiegend aus schülern bestehen, die sich etwas hinzuverdienen wollen. es wird in den letzten jahren aber zunehmend schwierig, willige leute zu finden. und die rentner, die für uns arbeiteten, sind mittlerweile entweder verstorben oder können es einfach nicht mehr machen. also wir haben durchaus personalengpässe und müssen da auch mal selber ran.

  • Line Array statt Point Source

    • wora
    • 28. Juli 2024 um 17:57

    bei 10kHz würde ich aber auch mitgehen, dass man da off axis keine wahrnehmbare energie mehr hat.

    man hört da nur einen - oder nur benachbarte speaker. die hörner am anderen ende (in dem fall also z.b. ganz oben) spielen da normalerweise keine nennenswerte rolle mehr, weil deren pegel off axis schon sehr gering ist.

    bei größeren entfernungen zum array hört man da sicher auch mehrere quellen, aber da ist die realtive entfernung zum zuhörer und zwischen den hörnern so gering, dass es da auch keine rolle mehr spielt.

    so sehe ich das jedenfalls

  • A&H dLive

    • wora
    • 28. Juli 2024 um 17:44
    Zitat von nr8

    Hat schon jemand Vorteile gefunden warum man auf Livetracks gehen sollte? Ich hab ein fertiges Reaper Setup das seit Jahren via Dante oder auch Waves läuft. ...

    seit über 10 jahren nutze ich ebenfalls Reaper und bin damit eigentlich sehr zufrieden.

    der vorteil von Livetrax liegt in der kommunikation zwischen dem programm und der dLive.

    zum einen lassen sich damit die kanalnamen schnell und einfach übertragen. in vorbereiteten situationen ist das nicht soo wichtig, aber wenn es mal schnell gehen muß, weil in der agentur mal wieder irgendwo geschlampt wurde, kann das hilfreich sein.

    und dann ist es noch so, dass Livetrax auch automatisch markerpunkte setzen kann, wenn auf der dLive eine szene aufgerufen wird. das habe ich probiert und finde das sehr praktisch, denn bevor ein neuer song losgeht, recalle ich in der regel eine passende FX szene. damit habe ich die songs in der aufnahme schonmal automatisch markiert.

    unter dem strich würde ich aber sagen: wenn du dir Reaper gut zurecht gelegt hast und das in deinem umfeld sauber funktioniert, besteht kein zwingender handlungsbedarf für einen wechsel.

    anders sieht das dann für leute aus, die noch kein recording gemacht haben, bzw. damit liebäugeln.

    denn Livetrax ist ja deutlich günstiger als Reaper - und den großen leistungsumfang von Reaper braucht man zum recorden auch nicht. außerdem ist Livetrax aufgrund des eingeschränkten und direkt auf recording ausgelegten funktionsumfangs sofort deutlich einfacher zu handhaben.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 28. Juli 2024 um 00:45

    die corona lockdowns haben wir in unseren hallen genutzt, um überall in haus endlich mal netzwerkkabel zu verlegen.

    so weit, so gut.

    dabei ergab es sich mal an einer stelle über der bühne, dass man da nicht so einfach ran kam. es galt, an einem spalt von etwa 2m breite ein kabel um einen träger zu legen. dazu musste man sich ein bisschen über die lücke beugen, um das kabel um den träger legen zu können... nach unten ging es da etwa 6m bis zum bühnenboden.

    ich bin dazu gekommen, wie zwei jüngere techniker gerade darüber beraten haben, ob sie den steiger aufbauen sollen oder wie sie das machen könnten.

    da habe ich einfach die netzwerkleitung genommen, bin auf das geländer gestiegen, habe mich mit einer hand an einem stahlträger festgehalten und das kabel um den träger geschoben. fertig.

    einwürfe wie "oh Wolfgang, das würde ich nicht machen" habe ich dabei geflissentlich überhört und habe es einfach gemacht.

    es war weder kompliziert, noch hatte ich dabei irgendein schechtes sicherheitsgefühl. das stahlgeländer war absolut fest und der stahlträger zum festhalten war an idealer position.

    dabei war sogar einer dabei, der in seiner freizeit über steile felsen klettert und mir in sachen kraft definitiv einiges vormacht. aber

    manchmal denken sie einfach zu kompliziert und sind ein bisschen zu ängstlich, die "jungen kollegen" ;)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 27. Juli 2024 um 23:27
    Zitat von hp

    IDN

    Preise für handwerkliche Dienstleistungen , welche jenseits von gut und böse sind .

    Natürlich müssen wir (bin selbst Handwerker) von unserer Arbeit leben

    aber Stundensätze von 60 Euro plus zzl. UST halte ich für unverschämt .

    na ja, ich kann mich an die 90er jahre erinnern.

    damals wurde von fachleuten laut gesagt: "wenn die industrie jetzt nicht bald massiv fachkräfte ausbildet, werden wir spätestens in 20 jahren einen fachkräftemangel bekommen."

    und jetzt haben wir den salat.

    angebot und nachfrage.

    wer kann es den handwerkern denn verdenken, wenn sie sich ihr mangelndes ansehen in der gesellschaft mit geld bezahlen lassen - jetzt wo man sie unbedingt braucht. blöd sind die ja nicht wirklich.

    aber du hast schon recht: es gibt natürlich schmerzgrenzen - und nicht jeder, der einen handwerker braucht, kann den auch bezahlen.

  • Pohoda Festival Slowakei

    • wora
    • 27. Juli 2024 um 23:11
    Zitat von simonstpauli

    Aktuelle Studien haben übrigens ergeben, daß vorgefertigte Durchsagen nicht so effektiv sind wie live-Ansagen (idealerweise von bekannten Moderatoren). Menschen reagieren besser auf eine individuelle Ansprache, die Compliance steigt.

    das ist logisch, denn ein moderator kann ja ganz genau auf die situation eingehen, die gerade vorherrscht. das können gespeicherte ansagen nicht. letztere sind also eingentlich hauptsächlich für festinstallationen interessant.

    das bedeutet auch, das so ein not-mikro eigentlich eine hervorragende idee ist ;)

  • Pohoda Festival Slowakei

    • wora
    • 27. Juli 2024 um 14:04
    Zitat von ThoSchu

    Ich habe schon mehrere sowohl Festinstallationen als auch temporäre Anlagen (mit) geplant, die gleichzeitig Beschallung und ELA Funktionen übernommen haben. Was an Redundanz für ELA gut ist, schadet der Beschallung nicht. Zumindest wenn man sauber geplant hat (und die Funktionen auch testet)

    Ich habe mal für eine Installationsfirma ein Lautsprechersystem in einer größeren Veranstaltungshalle eingebaut und eingesessen, das von einem ingenieursbüro ausgeschrieben war. Das System sollte sowohl für den normalen Veranstaltungsbetrieb als auch für Notfalldurchsagen nach der EN Norm genutzt werden können.

    Nach dieser Erfahrung würde ich diese Vorgehensweise für Festinstallationen nicht mehr empfehlen, weil das den Aufwand und den Preis der Technik enorm nach oben treibt. Da mussten haufenweise Batteriepacks auf den Schnürboden gewuchtet werden und die Verschaltung der Lautsprecher und Amps musste aus redundanzgründen sehr verschachtelt angeschlossen werden, was die ganze Verkabelung enorm verkomplizierte.

    Später stellte man dann fest, dass die Beschallungsfirma, die in der Halle sehr oft dazugebucht wurde, ein ganz anderes Lautsprechersystem gefordert hatte… aber das ist ein eigenes Thema.

    Schlussendlich hat man dann festgestellt, dass man dort mit einer eigenen ELA mit Druckkammerhörnern wesentlich günstiger davon gekommen wäre. Und für die Veranstaltungstechnik wäre man völlig frei in der Wahl der Systeme gewesen.

    Aber so war das einfach ein Griff ins Klo :)

    Für ein OpenAir Veranstaltung sehe ich dagegen eine eigene Beschallung für die Notfallsituation als wenig praktikabel an.

    Wie erwähnt ist hier ja immer Fachpersonal vor Ort, die sich um den korrekten Betrieb der PA kümmern. Das einzige, was hier wirklich zum Problem werden kann, ist die Stromversorgung. Wenn man hier eine Redundanzmöglichkeit schafft, sollte das nach menschlichem Ermessen eine zuverlässige Sache sein.

  • Allen & Heath AHM

    • wora
    • 26. Juli 2024 um 23:42
    Zitat von VTLS

    das es keinen Pan gibt, finde ich dagegen schon etwas schwach, auch wenn ich nicht weiß wofür ich's bräuchte

    und gerade weil ich nicht weiß, wofür ich es gebrauchen könnte, spielt diese frage für mein verständnis eigentlich keine rolle. ;)


    Zitat von audiobo

    Es kommt einfach schon viel zu oft vor, dass mit der eingeschränkten Fachkenntnis ... des einrichtenden Fachpersonals argumentiert wird.

    ich kenne solche aussagen von herstellern eigentlich nicht, eher von den verkäufern.

    aber wie gesagt:

    die tatsache, dass es so ist, entspricht leider durchaus meinen erfahrungen.

  • Pohoda Festival Slowakei

    • wora
    • 26. Juli 2024 um 23:31
    Zitat von simonstpauli

    In festen Häusern gibt es dann z.B. ELA-Systeme, die völlig unabhängig von der PA sind und eine PA-Abschaltung per Schaltkontakt von der BMZ.

    ja gut, in festinstallationen ist das eine bekannte und sinnvolle vorgehensweise.

    aber bei open airs mit temporär aufgebauten bühnen?

    wie wird das denn dort mittlerweile gehandhabt?

    die frage ist interessant.

  • Harrison LiveTrax mit A&H Integration

    • wora
    • 26. Juli 2024 um 19:16

    so unterscheiden sich die anforderungen ... ich mache mehrspuraufnahmen mit der SQ immer mit externem rechner, der einfach per USB oder per Dante angebunden wird.

  • Pohoda Festival Slowakei

    • wora
    • 26. Juli 2024 um 19:08
    Zitat von Marcel

    Muss man ab einer bestimmten VA-Größe nicht eine eigenständige Lösung bereitstellen

    ob sowas gefordert wird, entscheidet sicher eine behörde vor ort.

    mit großproduktionen habe ich aber nichts mehr zu tun, da fehlen mir aktuelle erfahrungswerte.

    aber ich könnte mir vorstellen, dass man sich da auf die vorhandene PA verlässt. denn wenn die PA läuft, ist ja genügend technisches personal vor ort, um probleme bekämpfen zu können. das thema stromausfall dürfte da sicherlich in die überlegungen einfließen.

    eine extra beschallung aller bereiche mit alarmpegeln wäre sicher sehr teuer und aufwändig, vor allem auch wenn sie dann nach norm batteriegepuffert laufern muss...

  • Allen & Heath AHM

    • wora
    • 26. Juli 2024 um 18:57

    ok, dann hatte ich das nicht ganz richtig verstanden.

    was das thema pannning angeht:

    in einem lautsprechercontroller betreibe ich eine zone in mono oder in stereo.

    panning habe ich da noch nie vermisst, denn das mache ich eigentlich im mischpult davor.

    ein panning könnte man in der AHM dennoch machen, in dem man alle outputs als mono-zonen definiert und dann die Xpoint sends entspechend einstellt - also für L/R unterschiedliche pegel liefert. ein pan-regler macht ja streng genommen auch nichts anderes.

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