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Beiträge von wora

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 21. September 2022 um 23:09

    die durchschnittswerte kann man in diesem tool auch schätzen lassen. dazu muss man zusätzliche felder ausfüllen. diese funktionen hab ich genutzt.

    es ist ja ohnehin nur eine grobe schätzung der sachlage, doch ich denke wenn man einigermaßen ehrlich ist, kann das ernst nehmen.

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 21. September 2022 um 15:59

    ich habe den energierechner mal mit meinen daten gefüttert.

    ergebnis: mein CO² Ausstoß beträgt jährlich etwa 4,86t.

    durchschnitt in deutschland ist 10,78t

    ist doch gar nicht so schlecht.

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 21. September 2022 um 14:30

    ebenfalls danke für´s abtrennen!

    was das energiesparen angeht, habe ich für mich schon vor jahrzehnten entschieden: da mach ich mit.

    das hat zur folge, dass sich mein "fussabdruck" gefühlt in kleinen grenzen hält. meine erste flugreise habe ich z.b. erst im alter von 42 jahren hinter mich gebracht - aus beruflichen gründen, weil ich der techniker war, der mit einer band auf Mallorca einen gig in einer finca beschallen sollte (übrigens weit ab von ballermann & co!). und als anfang der 90er jahre die energiesparlampen auf den markt kamen, war ich als einer der ersten in meinem bekanntenkreis dabei - obwohl die am anfang alles andere als billig waren. aber ich wollte eben einfach weniger energie verbrauchen.

    ausserdem dusche ich seit jahrzehnten nur noch, einfach weil man beim baden in der badewanne viel mehr energie benötigt.

    zu meiner haupt-arbeitsstätte (25km entfernt) fahre ich mit dem e-bike - bei schlechtem wetter und im tiefsten winter nehme ich allerdings doch mein auto, das mittlerweile 28 jahre alt ist. 2x25km am tag durch regen oder schnee mit dem fahrrad... nein, so hart bin ich einfach nicht mehr. mit 21 bin ich noch den winter durch ausschliesslich mit dem motorrad gefahren, das machen meine knochen aber nicht mehr mit.

    somit komme ich, je nach wetterlagen, auf etwa 3000 bis 5000km im jahr mit dem auto. drunter schaffe ich es leider nicht.

    da die zahl der nebenjobs seit corona auch sehr übersichtlich geworden sind, bleibt auch mein transporter (baujahr2012) meist stehen. habe noch nicht nachgeschaut, aber der läuft pro jahr auch recht wenige kilometer. aktuell denke ich drüber nach, in zukunft wieder auf ein mietmodell zuzugreifen - aber das hatte ich früher so gemacht und das war oft zeitlich umständlich. mit dem eigenen fahrzeug ist die sachlage doch deutlich entspannter - aber das muss dann halt auch bezahlt werden.

    Zitat von pivo@45rpm

    Was heißt das denn für die VA-Wirtschaft?

    In dem Maße, wie z.B. durch LED-Technik Energie "eingespart" wurde, ist diese durch mehr Latichten kompensiert worden. Hier wurde noch nie "gespart", sondern sublimiert. Der Verbrauch ist also nicht gesunken, sondern eher gestiegen. Wo ist mein Jojo?

    Das lässt sich so auf etliche Bereiche übertragen.

    das erlebe ich allerdings etwas anders.

    vor nicht allzu langer zeit war es noch üblich, dass fremdproduktionen bei uns gleich mehrere 32A oder 63A CEE anschlüsse brauchten. das hat sich deutlich geändert! mir war schon vor corona aufgefallen, dass immer weniger CEE buchsen benötigt werden. und das liegt definitiv an der LED technik für´s licht. und die 63A buchsen dienen mittlerweile nur noch als zierde, die nutzt keiner mehr. von den 125A anschlüssen ganz zu schweigen...

    also ich finde schon, dass sich da insgesamt etwas zum positiven gewandelt hat.

    Zitat von pivo@45rpm

    Mir fehlt in den allermeisten Diskussionen folgender Ansatz:


    Reduzierung.

    das hatte ich ja auch schon angemerkt. es ist schade, dass die meiste diskussionsenergie auf das für und wider zwischen verbrenner vs. emobil drauf geht, statt dass man sich über die reduzierung der fahrwege unterhält.

    aber man darf vermuten dass es da schon gewisse interessensgruppen gibt, die diese diskussionen immer wieder in die gewünsche richtung lenken.

  • Lautsprecher für Sprachbeschallung

    • wora
    • 21. September 2022 um 00:43
    Zitat von Circumbendibus

    LD Systems Stinger 8 wäre mein Goto wenn es günstig sein soll.

    da kann ich mich anschliessen. wir verwenden die in einem theatersaal als delayline.

    diese box ist zwar kein lautstärkewunder, aber für sprachbeschallung ist das letzte quentchen an dB eher selten nötig. damit dürften die für deine anwendung durchaus geeignet sein.

  • möglichst einfache Software für Mehrspuraufnahmen

    • wora
    • 17. September 2022 um 23:41

    danke für den link.

    wenn ich ganz ehrlich bin:

    das ist mir zu kompliziert ;)

    ich habe mir einfach zwei templates gemacht. einmal für 32 kanäle und ein zweites für 64 kanäle.

    dann lade ich einfach das entsprechende template und schwupps: alles ist so, wie ich es brauche. sogar die kanäle sind nach meiner standard-kanalbelegung beschriftet ;)

  • Nichts Neues unter der Sonne

    • wora
    • 17. September 2022 um 23:30

    @ UweLam:

    ach, herrlich: Rock Lobster von B52´s.

    eine meiner lieblingsbands in den 80ern.

    das video kannte ich noch nicht, danke !!!

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 17. September 2022 um 23:27

    der einwand, dass die autos als energiespeicher vielleicht nicht die cleverste idee sind, muss man so akzeptieren. es kann ja nicht sein, dass man morgens ein auto mit halbleerem akku vor der nase hat. ich denke diese idee ist wirklich nur für das abfangen von stromspitzen geeignet. grundlastbetrieb geht damit höchstens, wenn es ein paar millionen e-autos sind, die daran beteiligt werden. das wird also noch lange dauern.

    hier müssen eben weitere ideen her. aber es ist ja nicht so, dass es an ideen mangeln würde. diese lösungen müssen halt entsprechend gefördert werden, dann kommt da auch schwung rein.

    aber auch das ist nur eine höchstens mittelfristige lösung unseres problems. jetzt, in der augenblicklichen lage, hilft nur sparen.

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 17. September 2022 um 12:58
    Zitat von TomyN

    Eine Garantie für's Geldverdienen gibt's halt aktuell nur bei der Stromerzeugung, egal ob der Strom gebraucht wird oder nicht.

    klar. und je größer der stromerzeuger, desto mehr geld kann verdient werden. und je mehr geld mit etwas verdient wird, desto vehementer werden hier die marktanteile verteidigt. und auch hier gibt es, so lange ich denken kann, gezielte desinformationen. ich kann mich z.b. noch sehr gut an einen fiesen slogan der atomindustrie aus den 80ern erinnern: "Wozu Kernkraftwerke? Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose".

    mit solchen methoden wurde da gearbeitet, um die skeptiker lächerlich zu machen.

    schon in meiner frühen jugend hatte ich etwas gegen diese technik, damals war gerade der unfall in Three Mile Island passiert und führte der welt drastisch vor augen, wie gefährlich diese technologie war - und ist. und das thema "wohin mit dem atommüll" war ebenfalls schon präsent - aber es hat die meisten menschen schlicht nicht interessiert, was ich bis heute nicht verstehen kann.

    ok, ich schweife ab. ;)

    was ich sagen wollte:

    geld wir ja vor allem dort erwirtschaftet, wo man große mengen strom erzeugen kann. ergo in großen kraftwerken (oder wenn einem ganz viele kleinere gehören). die kleineren erzeuger versucht man, wie auch in anderen branchen üblich, über unsinnige gesetzliche regelungen auszubremsen. das ist eine bewährte methode der konzerne, die ihre einflussnahme auf die politik ja nicht mal verschweigen müssen. denn nicht wenige politiker haben einen "nebenjob" in genau diesen konzernzentralen. meiner meinung nach dürften politiker, die diese nebenjobs haben, zu gesetzen und verordnungen über die energiepolitik nicht mit abstimmen, denn sie sind eindeutig befangen.

    und dann kommt ja noch das thema "lobbyarbeit" dazu. es ist ja bekannt, dass die anzahl von gut bezahlten lobbyisten die anzahl der politiker weit überschreitet. warum ist das so? diese frage kann sich jeder selber beantworten. fakt ist: wenn es sich wirtschaflich nicht lohnen würde, so viele hochbezahlte leute ständig zu den politikern zu schicken, dann würde das die industrie garantiert nicht machen. es scheint sich also sehr wohl zu lohnen.

    ich bin deshalb der ansicht, dass sich kleinteiligere lösungen zur energieerzeugung für die allgemeinheit sicherlich rechnen würden, egal was die branchenriesen dazu meinen. und bevor das falsch verstanden wird: ich habe nichts gegen ein paar große grundlast-kraftwerke - so lange sie nicht zu gefährlich und/oder umweltverändernd arbeiten.

    und das man für das zwischenspeichern von energie kein oder viel zu wenig geld bekommt, muss man doch zwingend und dringend ändern!

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 16. September 2022 um 15:33
    Zitat von ERICH

    Der Erde ist es scheiß egal, was wir hier veranstalten - sie und auch das Leben wird es garantiert überleben.

    das stimmt natürlich.

    da fällt mir folgendes ein:

    treffen sich zwei erden im weltraum.

    sagt die eine: "na, wie geht´s?"

    "mir geht es gerade nicht so gut"

    "warum denn?"

    "ich habe homo sapiens"

    "oochh... das geht vorbei!"

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 16. September 2022 um 15:28
    Zitat von robert müller

    Es braucht also:

    - Zentrale Netzsteuerung

    - Zentrale Steuerung der dezentralen Erzeuger

    - Zentrale Steuerung der Speicher- oder Grundlasteinrichtungen

    wir sind ja alle techniker. ich bin mir deshalb absolut sicher, dass diese punkte von niemandem hier angezweifelt werden.

    also genau so wie bisher ;)

  • Meine 2 Ohm "Angst" - Schwachsinn oder doch berechtigt?

    • wora
    • 16. September 2022 um 15:24

    das hatten wir hier schon angesprochen.

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 16. September 2022 um 01:27
    Zitat von floger

    Die sind halt einfacher zu regeln.

    ich denke das wichtigste an einer zentralisierten energieversorgung ist:

    damit ist das geldverdienen in weniger händen.

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 15. September 2022 um 18:04

    worauf ich hinaus wollte:

    es ist einfach nötig, dass wir uns etwas einfallen lassen. und diese speicherungs-problematik kann man zusätzlich auch auf viele kleinere schultern verteilen, das müssen nicht zwingend immer nur riesige projekte wie das aufstauen von ganzen tälern mit hilfe von staudämmen sein.

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 15. September 2022 um 11:02
    Zitat von TomyN

    Ich denke, bei der Wasserkraft liegt es eher daran, dass die 'Locations', die sich anbieten würden, bereits seit dem letzten Jahrtausend genutzt werden, und neue extrem teuer zu realisieren wären und zudem viel Natur kaputt machen würden.

    ja, das hatte ich ja auch schon erwähnt.

    das betrifft aber auch nur wasserspeicher in ganz großem masstab, z.b. stauseen. es spräche aber sicher nichts dagegen, sowas auch mal in kleinerem masstab zu denken, dann aber viele davon.

    mein erster impuls war: hochhäuser!

    aber die haben vermutlich keine passende statik. zudem würden sich wohl viele besitzer der oberen wohnungen dagegen wehren, ein großes bassin vor die nase zu bekommen.

    aber das wäre sicher auch eine frage der finanziellen einbindung. denn dass auch windräder kein problem mehr darstellen, wenn die bürger an den gewinnen beteiligt werden, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben.

  • Nichts Neues unter der Sonne

    • wora
    • 15. September 2022 um 01:13
    Zitat von 4Art

    Grass Valley gibt im Jahr 2269 immer noch? =O

    ja, im holodeck. ;)

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 15. September 2022 um 01:07
    Zitat von simonstpauli

    Das ist in Deutschland eine wirtschaftspolitische Entscheidung gegen Speicher, die wir hoffentlich sehr bald ändern. Wir brauchen Speicher dringend.

    darf ich raten, welcher wirtschaftsminister dafür verantwortlich war?

  • Analoges Pult mit Cat5 benutzen?

    • wora
    • 14. September 2022 um 00:09

    na ja, aber ADAT konnte man ja nicht über weite strecken senden, damit hätte sich das dann auch erledigt.

    oder irre ich mich da?

    lösungsansatz:

    wer Ethernet und viele audiosignale über ein netzwerkkabel transportieren möchte, kann doch einfach zu Dante greifen.

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 12. September 2022 um 23:34
    Zitat von TomyN

    Vorallem, ob wir genug Energie für kalte und windstille Winternächte (oder trübe, windstille Wintertage) speichern können.

    nun, wir werden das einfach lernen müssen.

    und wenn der wirtschaftliche druck hoch genug bleibt, dann wird das selbstverständlich auch umgesetzt. daran habe ich keine zweifel.

  • Funk HELIX-Antennen Erfahrungen ?

    • wora
    • 12. September 2022 um 16:47

    und wo ist da jetzt dein großer subwoofer? :)

  • Zukunftsfähige Energiewirtschaft aus Veranstaltungstechnikersicht.

    • wora
    • 12. September 2022 um 14:27

    ja, es gibt durchaus gute gründe, warum man davon bisher abstand gehalten hat.

    wenn das zeug mal in einer erdumlaufbahn ist, kann man das mit geschicken swing-by manövern aber durchaus so ins weltall befördern, dass es nie zurück kommt.

    aber das sind ja dann die sorgen unserer kinder und enkel ... (ironie off)

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