Sensationell neue Art ein Headset zu tragen...
Ich habe ja schon viel gesehen, aber dass ist weit vorne!
na ja, das ist zwar sicher nicht so gedacht, aber sooo falsch ist die Mikroposition ja nicht wirklich ![]()
Sensationell neue Art ein Headset zu tragen...
Ich habe ja schon viel gesehen, aber dass ist weit vorne!
na ja, das ist zwar sicher nicht so gedacht, aber sooo falsch ist die Mikroposition ja nicht wirklich ![]()
so, das erste ausprobieren der Roland Octacore soundkarte lief schonmal positiv.
man muss es nur anschliessen, wenn der rechner mit dem internet verbunden ist, wird der treiber automatisch geladen (ob das auch offline funktioniert, hab ich nicht probiert).
nach wenigen minuten ist die kiste einsatzbereit.
die autosense funktion funktionierte bei meinen tests einwandfrei. die kanäle werdendabei nicht voll ausgesteuert, sondern auch ein bisschen headroom gelassen. finde ich gut.
interessant finde ich mal wieder, dass es offenbar nur RME schafft, den treiber gleichzeitig für mehrere programme zur verfügung zu stellen. so lasse ich gerne das messprogramm laufen und öffne zusätzlich foobar2000, um zur überprüfung ein bisschen musik einzuspielen. das geht tatsächlich nur mit dem Babyface, mit den behringer- , Focusrite- und Roland-Treibern funktioniert das nicht.
im Octacore hab ich mir jetzt damit beholfen, in foobar einen directsound treiber zu laden und den ASIO treiber im messprogramm (in dem fall war es Systune) zu nutzen. das lief dann komplett störungsfrei.
die Octacore soundkarte scheint erstmal ein guter kauf gewesen zu sein. ausserdem war auch eine klangliche verbesserung gegenüber der zuvor genutzten behringer soundkarte zu bemerken.
die feuerwehr direkt einzubinden ist auf jeden fall eine gute idee.
das blöde für einen hersteller ist vermutlich auch:
- die "alten" in der branche haben mittlerweile berge von mikros im lager liegen, die alle funktionieren und eingesetzt werden können. da ist der wunsch nach neuen mikros relativ unausgeprägt.
- die "jungen" halten sich überwiegend an die vorgaben von mikros, die sie von den alten empfohlen bekamen. ausserdem ist da nicht genug geld im säckel, um sich mal schnell komplett neu auszustatten. und deshalb greifen sie lieber auf die angesammelten gerätschaften der alten zurück, für die sie in der regel ja auch noch arbeiten. und diese mikrofonsammlungen werden ja sicher oft auch weitergegeben. ist ja auch in ordnung so, was noch funktioniert muss ja für den selben einsatz nicht nochmal hergestellt werden.
und so muss man wohl davon ausgehen, dass der markt für neue, professionelle mikrofone, dann doch geschrumpft ist. und wenn mal ne größere tranche gekauft wird, dann wohl eher das, was alle rider so fordern...
ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass zumindest für die beschallungsszene die marktlage schwieriger ist als früher.
im installationsbereich und für internet-anwendungen dürfte es jedoch noch genügend absatzchancen geben.
vor vielen, vielen jahren habe ich den trend zur globalisierung der märkte sehr skeptisch gesehen.
und ich habe recht behalten.
wenn die bücher ohenhin nicht lesbar sein müssen, fest im regal stehen bleiben sollen und auf keinen fall brennbar sein dürfen, könnte man die doch einfach aus beton herstellen. ![]()
warum nimmt ein hersteller mikrofone aus dem programm?
zwei mögliche gründe:
a) vorraussichtlich länger andauernde schwierigkeiten bei der beschaffung von wichtigen materialien
b) zu wenig verkaufte mikrofone
Also wieder nix für Leute mit nur Basiswissen und der interssante Ansatz mit den Presets ist damit verpufft.
sehr schade, damit wurde dann offenbar eine gute chance verpatzt.
Wenn es nach mir persönlich geht wäre das Arbeitszeitgesetz viel liberaler, mit der Möglichkeit 16 Stunden am Tag zu arbeiten, wenn danach 24 Stunden Ruhezeit ist, und maximal 48 Stunden in der Woche bzw. im Mittel 40 Stunden, was dann mit drakonischen Strafen belegt kontrolliert wird.
...
Deshalb: IWMO liberale Arbeitszeitregelungen
da schliesse ich mich an, das wäre doch mal ne gute idee!
das scheint auf jeden fall ein sehr interessanter ansatz für uns zu sein.
die meisten kollegen, mich eingeschlossen, haben mehr oder weniger nur basiswissen in punkto netzwerk-konfigurationen. wenn überhaupt...
Das kann das RME auch. Nur nicht selber regelnd. Aber das ist zum Pegel messen eh blöd.
also meine Babyfaces haben diese funktion nicht. da muss ich den inputgain selber regeln.
gut, das hat mich bisher nie wirklich gestört. aber wenn ich einen lautsprecher messen will, habe ich unterschiedliche messmikrofone und ich habe immer wieder andere messumgebungen. da muss ich die gains ja immer erstmal anpassen.
und genau dafür ist eine automatische sense funktion eine gute lösung, denn hier interessieren mich nur frequenzgänge und zeitliche parameter. die genauen pegel sind mir dabei in der regel egal.
zur pegelüberwachung muss man das natürlich abschalten, is klar ![]()
so, da ich früher sehr gute erfahrungen mit zwei Roland Edirol (von denen ich gelegentlich sogar noch eines in einer impedanz-messtation im einsatz habe) gemacht hatte und mir die features des Octacore für messzwecke sehr gefallen, hab ich mir gleich mal eins bestellt. es wird ein behringer UMC202 ersetzen, mit dessen treiber ich gelegentlich probleme hatte.
und danach gibts erst entweder das Roland OctaCapture oder ein RME.
ich bin ja großer fan von RME, aber was mir an dem Roland OctaCapture sehr gut gefällt, ist die funktion mit dem auto-sens für die inputgains. das könnte für messaufgaben in liveumgebungen eine interessante vereinfachung darstellen.
Und wenn Veranstaltungen bei denen Personal als Leibeigene angesehen wird nicht mehr stattfinden, ist das eben so. Dem muss man keine Träne nachweinen.
ok, dagegen kann niemand einen ernsthaften einwand erheben. auch ich nicht. aber solche zustände meinte ich auch gar nicht - denn das braucht ja wirklich kein mensch.
es gibt aber wirklich sehr viele VAs, die deutlich unter 1000 zuhörern laufen. und die sind jetzt auch nicht zwingend alle von schlecher qualität, manchmal sogar genau das gegenteil. und da ist dann die grenze zwischen wirtschaftlichkeit und absage schon deutlich niedriger. aber überdimensionierte ton- oder lichtanlagen machen hier ebenfalls keinen sinn, das ist klar. ich meine eher vernünftige technik. wenn man 14:00 aufbaut und um 1:00 wieder abbaut, dann sehe ich daran nichts aussergewöhnliches. und das sind dann mit laden/ausladen und ein bisschen anfahrtzeit auch ganz schnell mal 14 stunden. micht stört sowas überhaupt nicht - solange ich es nicht jeden tag mache.
In dieser Branche gibt es leider zu viele Probleme, 17 Stunden tage sind selbst im Öffentlichen Dienst sehr oft gesehen, in der freien wirtschaft allerdings noch extremer.
Dazu heftiger Personalmangel und eine schlechte Bezahlung.
kann ich zum teil bestätigen.
ja, die löhne im ÖD sind sicher nicht rekordverdächtig, aber über 10 stunden pro tag habe ich da höchst selten. kommt wahrscheinlich wie immer auf die location an.
was die arbeitszeiten in der freien wirtschaft angeht: irgendwie ist da mittlerweile was verrutscht. früher haben wir morgens um 9:00 den LKW beladen, sind auf den job gefahren, aufgebaut, soundcheck, konzert am abend bis in die nacht. danach abbau und rückfahrt. dann ausladen und LKW zur vermietung zurück bringen. dann haben wir noch ein bierchen zusammen getrunken und uns über den tag unterhalten. da waren wir selten vor 5 zuhause im bett - und wir wären nie auf die idee gekommen, uns darüber zu beklagen.
so ändern sich die zeiten.
ich will jetzt aber nicht sagen, dass es unbedingt wieder so werden sollte wie früher. heute müsste man da vielleicht einen mittelweg finden. damals war halt noch viel mehr enthusiasmus im spiel. aber man kann auch nicht erwarten, dass es nur noch großveranstaltungen gibt, denn nur hier könnte man realistisch mit manpowersharing arbeiten. die kleinen veranstaltungen, die sicher über 90% aller VAs ausmachen, würden sich mit doppelter mannschaft niemals rechnen. man müsste sie absagen. will man das wirklich? sicher nicht. was die techniker dann aber auch brauchen, sind genügend ruhetage. flexibilität war doch von jeher ein markenzeichen unserer branche.
und ja, im moment ist es tatsächlich schwierig, neue leute zu finden.
Tobias, ich wünsche Dir auf Deinem weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute!
Auch wenn Du (noch) nicht ganz weg bist, werde ich Deinen Input hier sicher vermissen.
Gruß und vielen Dank für alles!
Wolfgang
jo, M109 kenne ich auch noch... da bin ich mal als kind fassungslos davor gestanden.
exkurs ende.