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Beiträge von wora

  • Kling und Freitag CPA Controller settings für CPA Full-Range Systeme Top

    • wora
    • 24. April 2022 um 02:30
    Zitat von Holger Pommerien

    Frage: Stimmt das alles noch wie es sein soll, wenn statt je 1 Bass und 1 Top je 2 davon pro Controller dranhängen? Vermutlich eher nicht, oder? Greifen Schutzmechanismen dann zu spät, oder zu früh? Klingen tut es schon recht gut, muss ich sagen...

    das kommt auf die leistungsfähigkeit des verstärkers an.

    erklärung:

    eine sense-leitung misst ja die signalspannung am amp-ausgang und begrenzt bei zu viel volt den eingangspegel, so dass der amp nicht mehr ausgangsspannung liefert.

    da wir mit spannungsanpassung arbeiten, ist es eigentlich egal, ob da einer oder zwei subs dran hängen. die signalspannung bleibt gleich, nur der strom verdoppelt sich!

    wenn die endstufe diese mehrleistung verzerrungsfrei liefern kann, besteht hier also keine gefahr.

  • Funkrack Neugestaltung | Fragen zu Strecken und Antennensetup

    • wora
    • 24. April 2022 um 02:16
    Zitat von lisa f.

    RG58 hat bei 1.8GHz einen höheren Verlust pro 10m als bei 600MHz.

    nur zur info:

    RG58 kabeldämpfung bei verschiedenen frequenzen.

    10MHz = 4,6dB/100m

    100MHz = 15,6dB/100m

    435MHz = 33,2dB/100m

    1,3GHz = 64,5dB/100m

    2,4GHz = 110dB/100m

    (ich übernehme keine gewähr für die richtigkeit, diese infos hab ich auch nur aus dem internet)

    die annahme von 0,3dB verlust pro meter ist beim RG58 also relativ real.

    aber eben nur bei frequenzen um 400MHz!

    wenn du 1,8GHZ benutzen willst, würde ich ehrlich gesagt ein anderes kabel nehmen, wenn ich die antenne ein paar meter absetzen möchte. aber wenn die antenne ohnehin am rack bleibt, kann man das natürlich vernachlässigen.

    richtantennen bringen ja auch wieder einen gewissen gewinn, da ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, wenn das kabel den überschuss ein bisschen dämpft. denn was viele kollegen übersehen:

    man kann HF eingänge mit zu viel signalpegel auch übersteuern.

    das ergebnis sind mehr oberwellen in der demodulationsstufe des empfängers - und damit letztendlich mehr störungen im empfängerteil - und dadurch weniger störungsfrei nutzbare sendestrecken.

    probleme durch die dipol-antennen meiner empfänger auf der bühne hatte ich bis jetzt übrigens noch nie. und ich arbeite da in der regel nur mit 10mW sendeleistung.

    aber wer weiß, vielleicht hatte ich da bisher einfach auch ein quetchen glück ;)

    und by the way:

    pro BNC steckverbindung rechne ich sicherheitshalber auch -1dB.

    zwar liegt die gemessene dämpfung bei 435MHz nur bei 0,1dB, aber ein bisschen schmutz ist ja immer...

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • wora
    • 23. April 2022 um 18:56
    Zitat von davidgiga1993

    Mit welcher Version? In der 1.6.1 hab ich die Presets ("Library File Manager") rausgeworfen.
    Und was für ein Fehler kam? :)

    es gibt schon wieder eine neue version?
    ich habe die 1.6.0 drauf... das hier war die meldung:

    aber wenn du das schon geändert hast, ist es ja hinfällig.

    ich werde mal schauen, ob ich die 1.6.1 schon laden kann.

    dann könnte ich es morgen nochmal probieren.

    EDIT: die 1.6.1 ist jetzt auf dem iPad

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • wora
    • 23. April 2022 um 16:39

    so, heut hab ich es nochmal probiert.

    mit dLive und iPadAir

    bei mir klappt das mit der verbindung leider nicht.

    ist aber eigentlich egal, ich nutze das iPad ja sowieso nicht mehr live.

  • Nice to have

    • wora
    • 22. April 2022 um 23:11
    Zitat von marce

    Der Nachteil an solchen Klappwinkeln ist, wenn man da mal mit der Kniescheibe oder der Hüfte entlang"schrammt" ...

    dann würde man aber auch den bildschirm abreissen, der da drüber hängt. wenn man dann irgendwelchen schmerz verspürt, wäre das nur gerecht frech*


    aber ich fände es eine viel interessantere sache, wenn hier weiter schöne ideen zusammenkämen.

    es sollte nicht nur um mischpulte und kopfhörerhalter gehen, deshalb hab ich es auch unter "sonstiges" gesetzt. ;)


    im übrigens gibt es aber auch dinge, die erstmal unspektakulär wirkten, die aber meinen workflow nachhaltig verändert haben. dazu gehört z.b. die Audinate AVIO USB.
    ich kann mir ein leben ohne dieses tool gar nicht mehr vorstellen 8):thumbup:

  • Nice to have

    • wora
    • 22. April 2022 um 17:18

    so sieht der kopfhörerhalter aus, wie ich ihn tatsächlich schon seit jahrzehnten im einsatz hatte.
    vorteil: wenn mir mal eines abhanden kam, hab ich mir einfach ein neues gemacht. ;)


    an meinem aktuellen pult sieht das so aus:


    nach dem Gig klappe ich den bügel einfach ins case zurück.

  • Warum der Band-Tontechniker sein eigenes Pult mitbringt

    • wora
    • 22. April 2022 um 16:58

    gegen fehlbedienungen ist kein kraut gewachsen.

    und gegen selbstüberschätzung auch nicht.

    das wissen wir doch schon lange.

  • Warum der Band-Tontechniker sein eigenes Pult mitbringt

    • wora
    • 21. April 2022 um 23:41
    Zitat von guma

    Ich selbst empfinde es als selbstverständlich, dass andere Tonleute auf meinen Pulten uneingeschränkt machen dürfen, was sie für ihre show brauchen, solange sie keine Flüssigkeiten oder unsachgemäßen Fremdkörper wie Pizzabestandteile einbringen und Hammer und Sichel davon fern halten. ;)

    und genau so muss das sein!

    ein mischpult ist ein werkzeug. und wer das werkzeug kaputt macht, muss es ersetzen.

  • Warum der Band-Tontechniker sein eigenes Pult mitbringt

    • wora
    • 21. April 2022 um 22:29
    Zitat von Soundstorm

    Eine Show enthält auch da alle Szenen/Snapshots, allerdings lädt man die Show global über ein extra Menü oder kopiert sie vom USB Stick in das Pult, sie enthält zusätzlich alle Einstellungen,

    bis hierhin ist das in der dLive exakt genau so.

    Zitat von Soundstorm

    ausserdem können bei allen von mir genannten Pulten Ordnerstrukturen für User, Bands etc erstellt werden.

    im szenen-speicher gibt es in der dLive keine unterordner. hier liegen einfach 500 szenenspeicher.

    ich benenne meine szenen einfach entsprechend oder speichere sie in blöcken zu verschiedenen themen oder bands.

    ausserdem kann ich hier szenen in cue-listen verwalten.

    damit lassen sich unterschiedliche listen für spezielle anlässe erstellen, die szenen muss ich dabei nicht verschieben. in den cue-listen kann ich die szenen anordnen wie ich es will. dieses feature benutze ich dann z.b. für showabläufe, die sich auch mal noch kurzfristig ändern können. das brauche ich z.b. in ein paar wochen wieder für die auftaktveranstaltung zum tête-à-tête.

    unter dem strich scheint mir das aber eine ähnliche logik zu sein. das showfile enthält eben einfach alles, was die show dann braucht.

    aber wir schweifen jetzt ab ...

  • Nice to have

    • wora
    • 21. April 2022 um 22:09
    Zitat von guma

    Und hier noch der geupdatete 2 minutes tool free DIY headphone support Alu 5mm geht auch für Dreiteiler im Unterbau oder an der Seite:

    ;)

    so ähnlich sehen meine drahtbügel aus, die ich mir schon in den 90ern als kopfhörer-halter zurecht gebogen habe.

    ich habe dafür immer schweißdraht benutzt.

  • Nice to have

    • wora
    • 21. April 2022 um 22:06
    Zitat von niggles

    Das sehen die Videoleute anders, insbesondere im Broadcastbereich hat sich schon aufgrund der Kabellängen eher SM durchgesetzt...

    die größte kabellänge bei uns im haus ist um die 120m. wenn man um mehrere ecken patcht kommt man vielleicht auch mal auf 200m. das ist für MM überhaupt kein thema, deshalb haben wir uns dafür entschieden.

    allen kann man es ohnehin nicht recht machen. wer mit MM glasfaser und CAT7 kupferleitung nicht zurecht kommt, der muss halt doch wieder die eigenen strippen legen. ;)

    die erfahrung der letzten monate zeigt jedoch, dass unsere kupfer-hausleitungen sehr gerne angenommen werden. für die LWL leitungen hat sich bisher aber noch niemand interessiert.

  • Warum der Band-Tontechniker sein eigenes Pult mitbringt

    • wora
    • 21. April 2022 um 21:32

    wie ist es denn dort gelöst?

    also ich finde die lösung "show-enthält-die-szenen" eigentlich sehr logisch.

  • Warum der Band-Tontechniker sein eigenes Pult mitbringt

    • wora
    • 21. April 2022 um 17:07
    Zitat von Soundstorm

    muss man echt bei der m32 alle speicherplätze platt machen, nur um EINE show zu laden ??

    das ist nun wirklich nicht aussergewöhnliches. in meiner welt enthält eine show alle szenen, die zur jeweiligen show dazu gehören.

    man fährt ja eher selten zwei shows parallel über ein pult ;)


    Zitat von guma

    Ja, wenn es jeder so machen würde, gäbe es mein nettes, kleines Dilettantismus-Problem nicht. ;) . Ich finde das 'nach der show das Backup wieder drauf ziehen' ist schon ein spezieller Service für die lieben Mitmenschen ...

    das ist es, in der tat.

    ich habe das früher, als ich noch kräftig auf Yamaha pulten unterwegs war, ganz genau so gemacht.

    vor beginn meiner arbeit habe ich den pultinhalt auf einem stick gespeichert.

    dann habe ich meine show geladen und damit gearbeitet.

    und zum schluss habe ich den zuvor aufgefundenen pultinhalt einfach wieder hergestellt.

    mit dieser methode gab es nie stress.

    aber heute ist doch vieles deutlich komplexer geworden. erstens gibt es viel mehr verschiedene tische - und dann gibt es eben auch viel mehr möglichkeiten, weil die pulte immer tiefer in die IT strukturen eingebunden werden. unter dem strich unterstütze ich daher den gedanken, eigene pulte mitzubringen. damit geht man vielen problemen von anfang an elegant aus dem weg.

    aber hier sieht man mal wieder:

    das alte versprechen zu anfang der digitalpultzeiten, dass man in zukunft nur noch mit einer speicherkarte (oder heute USB) zum gig kommt und sich dann "sein eigenes setup einfach laden kann", hat sich bis heute nicht erfüllt. aber klar: es ist eben auch wesentlich komplexeres arbeiten möglich.

    im vergleich zu den früheren analogpulten ist die sachlage aber sogar schwieriger geworden.

  • Nice to have

    • wora
    • 21. April 2022 um 16:35

    ja, Glas- und Kupferleitungen waren bei uns auch lange zeit auf der "nice to have" liste.

    bei uns im hause gibt es seit einigen monaten überall multimode glasfaser mit LC anschlüssen.

    das ist der kleinste gemeinsame nenner - zumindest für absehbare zeit.

    und zusätzlich gibt es an allen möglichen ecken CAT7 leitungen mit RJ45 anschlüssen, im bühnenbereich und am FOH auch auf ethercon.

    da können wir momentan aus dem vollen schöpfen.

    corona sei dank, das hätten wir im laufenden betrieb niemals geschafft 8)

    aber das ist nun erledigt, hier geht es ja um zukünftige ideen.

  • Nice to have

    • wora
    • 21. April 2022 um 00:06

    wie gesagt, ich glaube nicht, dass die pulte diese aufgabe von alleine meistern werden. techniker wird man weiterhin brauchen.

    spätestens wenn es darum geht, instrumente gefühlvoll zu einem gesamtbild zusammen zu mischen, wird es eine sehr gute KI brauchen - und das sehe ich noch lange nicht.

  • Warum der Band-Tontechniker sein eigenes Pult mitbringt

    • wora
    • 21. April 2022 um 00:04

    ich habe mein pult vor allem aus einem grund gekauft:

    weil es meiner eigenen arbeitsweise bestmöglich entgegen kommt.

    bei der vielzahl an pulten, die es mittlerweile gibt, habe ich ehrlich gesagt den überblick verloren. ich habe weder die zeit noch die möglichkeiten, mich perfekt in alle verschiedenen pulte einzuarbeiten.

    und wenn ich mal eine meiner bands auf einer fremden anlage mischen muss, dann ist das meist kein gig, bei dem man vorher viel zeit hat. da muss es möglichst schnell funktionieren.

    deshalb ist es für mich einfach so: wenn da ein pult steht, mit dem ich gut umgehen kann, das ich quasi im schlaf beherrsche, dann ist alles in butter. da stecke ich dann meinen USB stick rein und komme schnell ans ziel.

    wenn aber ein mir sehr unbekanntes pult da steht, dann bringe ich lieber das eigene mit.

    für mich ist das pult mein instrument, mein werkzeug für meinen job.

  • Nice to have

    • wora
    • 20. April 2022 um 23:47
    Zitat von gert

    Aber ein schöner Traum ist es allemal.

    da stimme ich gerne zu ;)

    allerdings muss das pult dann nicht nur die rock´n´roll instumente kennen, sondern allerlei anderes zeug - im idealfall bis hin zu eigenkreaktionen von musikern. vor allem wenn es darum geht, das richtige von mehreren keyboards des pianisten zu erkennen, wird es scheitern. deshalb würde ich den umgekehrten weg vorschlagen: man sagt dem pult was jetzt kommt - und dann macht es das, was man ihm vorher gesagt hat. und auch das braucht disziplin, darum werden wir wohl nicht herum kommen :)


    Zitat von beat bauer

    Doch, man braucht noch viel viel mehr! Im Idealfall unendlich viele als komplette Hülle um einen rum. Dann geht wirklich alles an Wellenform (so zumindest die Theorie)

    ich habe mir vor ein paar jahren so ein system vom kollegen thieloliver angehört, das hat mit 5 lautsprechern in der front schon eine sehr gute abbildung der bühnenposition erwirkt. selbst wenn man sich im raum bewegt hat, blieb die ortung stabil.

    das pult war eine einfache VI1.

  • Nice to have

    • wora
    • 20. April 2022 um 17:16
    Zitat von wora

    was die automatische erkennung von eingangssignalen angeht:

    könnte man das nicht einfacher und zielgenauer mit einer spracheingabe machen?

    beispiel: ich stecke ein mikro irgendwo auf eine stagebox und sage dann "Info: bassdrum". das pult ist im "zuhör-modus" und erkennt, auf welchen kanal es das siganl hin routen muss. vielleicht mit einem speziellen mikro, dessen gainwert und frequenzgang für die spracherkennung in diesem zuhör-modus voreingestellt ist. dann könnte man z.b. auch "Bass-DI" sagen, oder "keyboard 1, left".

    der vorteil wäre, dass die zuweisung zielsicherer erfolgen kann. im zeitalter der weit verbreiteten spracherkennung sollte sich sowas doch umsetzen lassen?

    noch ne idee:
    ich habe ein tablet in der hand und wähle darauf den gewünschen pultkanal an.

    dann stecke ich einen kleinen signalgenerator auf irgend einen input.

    das pult erkennt das generatorsignal und patcht diesen eingang auf den gewünschen kanal.

    das wäre noch einfacher zu realisieren.

  • Nice to have

    • wora
    • 20. April 2022 um 16:48
    Zitat von lisa f.

    Und hardware mute Schalter für alle Amp Kanäle.

    dafür gibt es doch potis?

  • Nice to have

    • wora
    • 20. April 2022 um 16:29
    Zitat von Felix_

    Kurzfassung: Ortung mit dem Haas-Effekt verbessern, wenn man unterschiedliche Schallquellen in unterschiedlichen Abständen zu den verbauten Lautsprechern hat.

    das ist natürlich eine sehr seltene anwendung, ich denke nicht, dass man das so in den pulten vorsehen wird. das ist schon sehr aufwändig.

    es gibt hier aber wunderbare externe lösungen, die signale zu verschiedenen lautsprechern mit verschiedenen laufzeiten liefern können. sitrichwort "immersive sound"

    hier mal ein kleiner link mit infos:

    Immersive Sound: Raumsound in der Festinstallation mit Iosono
    Surround Sound, 3D-Sound oder Immersive Sound sind derzeit häufige Schlagworte, wenn es um die klangliche Nutzung eines gegebenen Raumes geht. Der Klang soll…
    www.professional-system.de

    ähemmm... nein, man braucht dafür nicht zwingend so viele lautsprecher ;)

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