im grunde genommen sehen wir doch alle, dass es in punkto "ernst nehmen der lage" unter der bevölkerung zum teil erhebliche defizite gibt.
schon im august stiegen die inzidenzen wieder langsam aber stetig an, trotzdem taten noch bis in den november hinein sehr viele leute so, als ob es keine pandemie mehr gäbe.
und auch unter handwerkern war und ist es durchaus üblich, keine masken zu tragen. darauf hatte ich auch schon hingewiesen.
das problem sind nicht "die kinder" oder "die omas", nein, das problem des "nicht ernst nehmens" war und ist in allen schichten gleichermaßen vorhanden. den kindern kann man da natürlich keinen vorwurf machen, denn die machen nur das nach, was ihnen die erwachsenen vorleben. das problem sind also definitiv wir erwachsenen.
was ich sagen möchte:
viele -- nein, ich korrigiere:
"sehr viele" zeitgenossen haben die gefahr offensichtlich immer noch nicht richtig erkannt. vor allem auch wir geimpften gehen wohl davon aus, dass wir nun für alle zeit vor einer erkrankung gefeit sind. das müssen wir also ändern.
aber: wer wird denn ernst genug genommen, das der bevölkerung in der breite nahezulegen?
das können ja vermutlich nur die hausärzte, zu ihnen haben die leute doch das größte vertrauen in medzinischen dingen - doch die sind meist so voll mit bürokratiearbeit, dass sie oft gar keine zeit haben, das ihren patienten zu erklären.
das ist zumindest meine beobachtung.