als ehemaliger festangestellter mitarbeiter einer bühnenbaufirma muss ich einen erfahrungswert beisteuern:
es regnet grundsätzlich immer erst dann, wenn das dach weg ist.
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Neues Benutzerkonto erstellenals ehemaliger festangestellter mitarbeiter einer bühnenbaufirma muss ich einen erfahrungswert beisteuern:
es regnet grundsätzlich immer erst dann, wenn das dach weg ist.
Das ginge doch dann besser mit eine Mute-Gruppe, da bräuchte ich keinen Fader 'verschwenden'.
aber auch nur dann, wenn man ausschliesslich muten möchte ![]()
Das Thema muss man nicht deswegen wegdiskutieren, weil bei diesem Anwendungsfall andere Lösungen gleich gut bzw. besser funktionieren.
ich wollte es nicht "wegdiskutieren", sondern lediglich die vorteile einer DCA für diese anwendung hervorheben.
ausserdem:
aber wie immer gilt:
es wird auch ausnahmen geben!
![]()
im falle von PA ausspielwegen würde mir jetzt spontan aber nicht sehr viel einfallen, was ich da in den unterschiedlichen bereichen gangen möchte.
das schöne in der dLive ist zwar, dass ich für jedes ganging die funktionen auswählen kann, die ich gangen möchte. aber da bleibt ja jetzt nicht soo viel übrig, was man an der stelle gangen möchte:
Trim - ?
PEQ - nö
NEQ - nö
Compressor - nö
Delay - nö
Fader - nö
Mute - JA
Pans - nö
Routing - nö
wenn ich also nur den Mute gangen möchte, dann mach ich das doch lieber über eine DCA.
dann kann ich auch, ganz nebenbei, auch die pegel ändern - und zwar im selben verhältnis für alle fader in der DCA gruppe. die fader in den einzelnen ausspielwegen können da also auch unterschiedliche werte haben. im ganging würden sie aber immer auf dem selben wert stehen müssen.
für mich bleibt daraus die erkenntnis, dass ein ganging von ausspielwegen zu unterschiedlichen lautsprecherkreisen am besten über eine DCA zu bewerkstelligen ist.
aber wie immer gilt:
es wird auch ausnahmen geben! ![]()
das ging in meinem falle nicht, weil die von mir berührte dachfläche im ladebereich zum vorbau einer veranstaltungshalle gehörte... so viel kraft hat dann auch ein 40tonner nicht, um das gebäude mitzunehmen ![]()
danke für die guten und hilfreichen antworten!
dann lag ich bisher ja gar nicht so falsch mit der position meines messmikros ![]()
mein problem ist oft, dass ich mit meiner eigenen technik ja meist nur noch kleinere gigs mit 2x18"sub und 15"tops, oder so ähnlich, beschalle. und da ist oft einfach keine zeit für mess-arien.
will heissen: aufbauen, in betrieb nehmen, inputsignale checken, vielleicht schnell noch ein paar feedbackfrequenzen ermitteln, soundcheck.
wenn ich mir hierbei nun einfach das erforderliche delay errechnen kann, bin ich ja schon ein gutes stück weiter! viel besser, als gar nix zu machen, ist das allemal.
das grundsetup für die genannte sub/top anlage habe ich übrigens so gemacht:
bässe auf dem boden, nebendran das top auf dem boden. messmikro in ein paar meter entfernung ebenfalls auf dem boden. so hatte ich für alle systeme den exakt gleichen halbraum. das ist dann mein controller-startwert.
wenn ich hier dann einfach mittels verhältnisrechnung die delayänderung errechnen kann (das top steht ja dann in der regel auf einem stativ), ist das für mich ein guter kompromiss.
demnächst muss ich aber in einer der hallen, in der ich angestellt bin, den infra-weg neu einmessen. einfach weil wir auf einen neuen systemcontroller umgestellt haben (A&H AHM64).
das problem: wir haben dort ein centercluster mit einem 18"er in etwa 7m höhe. die beiden 18"er für den infra-weg stehen aber (direkt nebeneinander) in einer öffnung in der vorderkante der bühne, also 7m darunter.
bei so einer vorgabe ist es schwer, eine sinnvolle lösung zu finden, denn ich habe ja quasi überall im saal andere entfernungen zwischen diesen beiden bassystemen.
im alten controller (Soundweb) hatte ich, um das problem zu entschärfen, den oberen 18"er bei 60Hz nach unten weggenommen und die bässe unten nur bis 60Hz hoch laufen lassen. das war ein kompromiss, aber hat soweit ganz gut funktioniert.
da man in dieser situation in den vorderen reihen sowieso den oberen bass nicht mehr so hört, hatte ich auch hier den messpunkt etwa in die mitte des saales gelegt.
ich muss ehrlich zugeben, dass es mir manchmal schwer fällt, den besten ort für das messmikrofon festzulegen.
aligne ich das für die erste zuhörerreihe (die teuren plätze), oder auf die saalmitte (mach ich meistens), oder gar auf den FOH platz (von dort muss man das ja schliesslich klanglich beurteilen und mischen)...
auf die idee, das sub/top alignment einfach mit dem disto zu machen, bin ich bis jetzt, ehrlich gesagt, nicht gekommen ![]()
tja, velleicht sollten wir hier doch mehr über die machbaren möglichkeiten dieses pultsystems reden, als über fehlende. ![]()
Der LKW passt nur beladen unter das Dach an der Ladezone
hähä, ist mir mal in Mainz passiert... ausgeladen ... ich will wegfahren ... es gibt hässliche kratzgeräusche von dach
so passiert es halt, wenn man in hektik ist und vergisst, die hebehydraulik der zugmaschine abzusenken.
oder: wo gehobelt wird, fallen späne!
![]()
bloss koin schdress!!!
![]()
§126:
beim auflegen einer vieladrigen leitung findet man den gesuchten draht immer als allerletzten
wenn man sich die 6' linien mal ansieht und gedanklich dann links und rechts einen 15' flugbass hinhängt, dann ist man im grunde ja bei dem, was z.b. ein m3d ist.
das könnte man dann auch wirklich "skalierbar" nennen ![]()
Für die vier im Saal würde ich gerne die Fader zusammen haben, damit ich den Saal einfacher unabhängig regeln kann. Muß ab und zu sein, wenn im Foyer schon Einlaßmusik laufen muß, die aber noch im Saal stört. Und da ist ein Ganging komfortabler.
meine vorgehensweise:
ich habe immer eine DCA für alle mixe, die auf die PA gehen. also die matrix für die haupt-PA, für nahfelder, für delays, für infras... diese DCA heisst bei mir einfach VOLUME.
diese vorgehensweise hat für mich zwei vorteile:
- ich benötige keine zusätzlichen mixe und kein ganging
- wenn ich diese DCA gruppe per spill öffne, habe ich sofort alle sends auf der oberfläche, die zu irgendwelchen beschallungslautsprechern gehen. das spart fader auf der oberfläche, es gibt also nur einen master-regler in form einer DCA.
und wenn die verhältnisse der verschiedenen ausspielwege mal eingestellt sind, kann ich über VOLUME alles gleichmässig lauter oder leiser machen.
Ich würde noch Wireshark in den Ring werfen.
Das Tool kennt sehr viele Protokolle.
ja, das ist ein mächtiges tool.
allerdings muss man mit den ausgelesenen daten auch was anfangen können ![]()
Ist es möglich Konferenztechnik (MTR) oder AV in ein IT-Monitoring aufzunehmen z.B. von Paessler PRTG oder SolarWinds?
mit PRTG kann man alles monitoren, was eine netzwerkkarte hat. aber es kommt dann schon noch drauf an, welche daten du genau überwachen willst. ein Ping geht natürlich bei allen geräten, aber z.b. die anzeige der netzwerklast erfordert, dass das überwachte gerät SNMP kann.
wenn der switch-port, an dem das gerät angeschlossen ist, das kann, ist ja schonmal alles in butter.
Dinge, die erst nach drei Jahren auffallen:
Man kann Monomatrizen nicht mit Stereomatrizen zusammen ins Ganging nehmen.
da ich das auch noch noch nie probiert habe, ist es mir sogar seit fast 6 jahren noch nicht aufgefallen ![]()
darf man nach der anwendung fragen, die so einen schritt erforderlich machen könnte?
Mathias expermentierte in dem Artikel doch in erster Linie mit CSA vor einer schallharten Wand?
nö. es waren ganz normale bässe.
die messungen mit CSA direkt vor der wand stehen noch aus
Abs. 4: Es ist der Tourmanager
oder seine "bekannte" ...
das heisst also, man hört das immer, wenn kein eingangspegel anliegt?
ausserdem ist damit noch nicht wirklich geklärt, warum es an manchen amps zu diesen messungen kommt, an anderen dagegen nicht.
hmmm.
die entwickler haben den von mir entdeckten kleinen bug im NEQ12 übrigens bestätigt. es wird schon daran gearbeitet.
§113
"oh, morgen kann ich doch nicht, habe einen besser bezahlten job reinbekommen..."