das einzige SMR werkspreset, das ich in der regel wirklich unverändert benutze, ist "EMT250".
Beiträge von wora
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mit so billigen mikros habe ich keinerlei erfahrungswerte.
für mich ist das Audio-Technica Pro41 an der unteren grenze des wirklich brauchbaren.
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Ansonsten ist der Stock Kompressor aber ideal. Der tut einfach was er soll, ist sehr flexibel und übersichtlich.
was ist denn ein Stock Kompressor?
der ist mir in der SQ noch nie über den bidschirm gehuscht... bzw, habe ich diesen ausdruck noch nie gehört.
welche kompressoren ich in der SQ am liebsten benutze, hatte ich ja schon geschrieben. den serienmäßig eingestellten kompressor, also der, für den man nicht extra bezahlen muss, finde ich dabei übrigens ein bisschen unterbewertet. der funktioniert gut und ist zudem sehr flexibel einsetzbar.
ansonsten möchte ich anmerken, dass auf meiner dLive auch lange zeit mit diesen FX ausgekommen bin. natürlich hatte ich auch schon von anfang an festgestellt, dass die hallqualität mit meinem alten Lexicon PCM90 nicht mithalten konnte, aber für meine Veranstaltungen konnte ich mit den von mir editiereten effekten meistens eine gute balance finden.
dann kam der sommer 2019 und ich hatte eine band zu mischen - über eine wirklich große l-acoustics K1 PA.
auf dieser PA, und mit völlig vernachlässigbarem direktschall der backline, stellte ich plötzlich mir erschrecken fest, dass die hallprogramme allersamt nicht mehr funktionierten, ja sogar fast lächerlich blechern klangen... der rest war aber beeindruckend druckvoll und klang sehr sauber.
in diesem moment wusste ich, dass die signalverarbeitung in der dLive zwar wirklich hervorragend ist, aber ich unbedingt bessere halleffekte haben möchte - und inverstierte in eine externe lösung mit Liveprofessor.
damit war ich dann erstmal wieder happy.
mit der einführung der neuen FX-karte für die dLive erübrigte sich dann aber auch der hassel mit externen rechnern, lizenzen und latenzen...
die jobs, die ich mit SQ mache, laufen aber niemals über so eine große und perfekte anlage. und wenn der spill der band deutlich ist, fällt die geringere qualität der effekte auch nicht so brutal auf. man kann damit in realen räumen durchaus arbeiten und auch gute ergebnisse erzielen. der tipp mit dem hicut auf den hallprogrammen ist übrigens durchaus sinnvoll

aber klar ist: die effekte in der SQ sind nicht in der höchsten qualitätsstufe angesiedelt. es kommt einfach auch auf die umgebungsbedingungen an, wie sie sich schlagen.
diese eigenschaft hatten wir hier aber auch schon wirklich oft beschrieben.
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beim messen stelle ich die buffergröße schon immer auf >2000.
aber das ist trotzdem spannend und verdient mal eine überprüfung.
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die ersten versuche, eine party unter jugendfreunden im steinbruch (oder im partykeller) mit der eigenen Hifi anlage zu beschallen - und dabei ein paar treiber zu verbrennen, kennen sicher die meisten hier. das gehört wohl zur lernkurve dazu

freunde von mir haben dann angefangen, sich für elektronik zu interessieren. der eine hat tatsächlich einen verstärker selbt gebaut, der andere hat eine lehre bei einem elektronikladen angefangen. er eine wurde danach elektro-ingenieur, der andere hatte später einen eigenen elektronikladen und arbeitet heute als programmierer...
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"Wenn's mit dem Hammer nicht geht, nimmste halt 'nen Größeren" - Manche nehmen gleich den großen Hammer - hilft sofort

ha ha, das erinnert mich an ein erlebnis aus der lehrzeit in meinem ersten beruf, damals war ich 16.
der meister sagte: "hol mir mal nen hammer, da ist was verklemmt"
also holte ich meinen Latthammer aus meiner werkzeugkiste...
daraufhin sagte er: "was soll ich denn mit der Flohpeitsche?? ich brauch nen Hammer!"
als ich ihm dann einen Vorschlaghammer brachte, war er zufrieden.
der begriff "Flohpeitsche" prägt aber seither meinen sprachgebrauch

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Ich habe jetzt kein besseres Bild im Web gefunden, aber stellt euch einfach vor da vorne sollen 4 Ständer mit Lautsprechern drauf sein:
https://www.saarbruecker-zeitung.de/imgs/03/2/5/0/…9e0b2d2ba6b.jpg
(ist aber nur ein Beispiel weil in mir kommt der Verdacht auf einige User können sich da gar nichts drunter vorstellen)also so wie auf dem bild könnte ich mir das durchaus vorstellen.
wenn ich davon ausgehe, dass rechts, außerhalb des fotos, nochmal so ein kleines array hing, kommen wir hier (zusammen mit den 4 Nearfills) auf 16 lautsprecher für die publikumsbeschallung.
das sind also 4mal mehr als angedacht...
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nein, Jabra Headsets sich nicht dafür gedacht, in einer latenzkritischen situation eingesetzt zu werden. solche headsets funktionieren überall gut, wo die lautsprecherwiedergabe entweder mehrere hundert kilometer weg stattfindet, oder im selben haus in einem anderen stockwerk.
da hier die zuhörer keinesfalls den direkten sound vom sprecher hören, spielt die Latenz hier überhaupt keine rolle!
aber in situationen, in denen der sprecher im selben raum über lautsprecher wiedergegeben werden muss, ist das thema Latenz immens wichtig!
und dafür sind solche headsets einfach völlig ungeeignet.
war das verständlich?
am besten wäre es, ihr kauft euch ein anständiges DPA Headset und eine gute funkstrecke dazu.
also einfach so, wie es überall von den profis, die sowas jeden tag machen, eingesetzt wird. und die wissen tatsächlich genau, warum sie das so machen.
am ende könnt ihr da auch einen Jabra aufkleber drauf machen, kein problem.
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eben.
da die fragen nach der akustik und genauen daten keine rolle spielen und die stapelbarkeit der boxen viel wichtiger sind als z.b. die abstrahlwinkel, gehört diese diskussion meiner meinung nach ins hobby-brett.
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Toxic workplace - braucht kein Mensch, egal wo oder mit wem.
WORD !!!
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Es gibt keine Benachrichtigung speziell für meine Produkte. Es gibt Newsletter, da steht alles drin vom Update für ProVisionaire bis zur Rivage. Für Firmware 1.7.4 zum DM7 hab ich noch nichts Offizielles bekommen.
Du bedienst (Hausnummer) 50 verschiedene Geräte von 30 verschiedenen Herstellern. Da durchwühlen raubt Zeit. Und selbst wenn, was tun mit der Information? Hast du eine Liste wo alle Geräte mit aktueller FW vermerkt sind? Oder kennst du auswendig den FW Stand all deiner Funkstrecken, Sender, IEMs, Amps, Controller, Switche, Router, Pulte, Stageboxen ...von Rechnern und Software will ich gar nicht erst anfangen. Wie sieht das bei euch in der Praxis aus?
wie gesagt, ich bekomme die update-infos für die von uns genutzten pulte per mail, wenn es soweit ist. das finde ich persönlich prima, denn dann muss ich in allgemein gehaltenen, möglicherweise turnusmäßig wiederkehrenden werbemails nicht nach den für mich sinnvollen informationen suchen.
die anzahl der in meinem verantwortungsbereich befindlichen mischpulte und controller von A&H sowie die AT Funkmikrofone ist für mich gut überschaubar. (2x Qu16, 1x Qu5, 2x SQ6, 1x dLive, 1x AHM64, 2x AHM16, 1x AHM32, 7x Dante-Karten, 21x AT Funkstrecken)
das hab ich locker im griff.
insgesamt schaue ich, dass ich die systeme immer möglichst aktuell halte. aktuell bin ich im urlaub und kann mich erst übernächste woche um die aktuell anstehenden updates der SQ pulte und der Dante-karten kümmern. aber das updaten findet bei mir in der regel im laufenden monat statt, nachdem das update rauskam. ich mache das nicht mehr gleich am nächsten tag, aber ich mache es zeitnah.
der grund dafür ist, dass unsere SQ Pulte manchmal auch von fremdmischern benutzt werden. und die sollten immer auf dem aktuellen stand sein - auch wenn das manche techniker nicht so eng sehen: mir ist das wichtig.
generell finde ich es wichtig, dass die systeme aktuell gehalten werden. auch was computer angeht oder sonstige gerätschaften, die updates bekommen können. ich sehe das als teil meines jobs, das zeug zu pflegen.
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Hallo, es wird natürlich keinen Tontechniker geben .
Das aufbauen wird einer der Mitarbeiter machen, Strom anstecken, die Speakon ran, die Lautsprecher aufstellen. Den Laptop hin und als Mikro über Jabra Headset.
ah, also doch nur hobby-niveau. dann vergiss meinen beitrag #4 einfach wieder

na, dann ist es eigentlich egal, hauptsache man hört, dass die boxen funktionieren

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wenn man die genauen maße hat, wie die halle aussieht, wo die lautsprecher montiert oder aufgestelt werden können, dazu noch die info, aus welchen materialien die begrenzungsflächen bestehen, welche nachhallzeiten der raum hat und wie die zuhörerfläche genau aussieht, dann kann man da anfangen nachzurechnen und gute lösungen zu erarbeiten.
aber mit solch spärlichen infos kann man nur hobbymäßige tipps geben. quasi nach dem motto: "der lautsprecher x/y ist laut genug" ...
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Es dauert ja schon mehrere Tage/Wochen um überhaupt zu wissen dass es ein Update gibt.
ist das bei Yamaha wirklich so?
bei A&H bekomme ich eine email mit dem entsprechenden hinweis und gleich dem passenden link zum download und zur release-info. man muss sich dazu nur einmal registiert haben.
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zum glück muss ich für solche Dienstleister nicht arbeiten

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Yamaha und vor allem Rio Updates sind auch nicht so trivial, wie zB bei A&H. Ich verstehe es durchaus, wenn man in einem Haus beim running System bleibt. 😜
na ja, Kollege audiobo hat ja beschrieben, welche vorteile die V2 für den betrieb gebracht hat.
da kann ich nicht verstehen, wieso man bei seinem "running system" bleiben sollte.
das man mal ein bugfix-update überspringt, dessen fehlerbehebung die eigenen anwendungen sowieso nicht betrifft, kann man vielleicht noch nachvollziehen. aber wenn grundsätzliche funktionen dazukommen, welche die arbeit nennenswert verbessern, ist das doch nicht wirklich clever.
ganz ehrlich: das sind für mich dann ungepflegte systeme und ich ordne solche firmen in die selbe schublade, wie früher die firmen mit analogpulten, bei denen ein paar insertbuchsen (oder noch mehr) nicht mehr funktioniert haben.
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ich würde mir so ein pult nur aus einem grund kaufen:
um es als deko im technikbereich an die wand zu hängen

es sei denn, du hast einen ausgesprochen großen hang zur bastelei, hast genügend zeit übrig und bist in sachen elektronik gut ausgebildet. dann kann das sicherlich auch spaß machen, so ein altes teil wieder betriebsfähig zu machen.
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vor allem, wenn dann 2-3 Monate nach dem 2er Release beim Messejob immer noch alle vorhandenen (von 2 verschiedenen Firmen) nicht auf dem neuen Stand sind
dafür kann Yamaha aber wirklich nix

ich erinnere mich noch am meine M7CL zeiten: da habe ich so manches pult vor dem gig erstmal auf den aktuellsten firmwarestand bringen müssen... da scheint sich bei einigen Yamaha-besitzern also leider nicht viel geändert zu haben...

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wora Hast Du mal gemessen, wie hoch der Unterschied vom belasteten zu unbelasteten Betrieb ist?
ja, hab ich schonmal gemacht ... aber leider nicht dokumentiert

ich verstehe immer noch nicht, warum du den verstärkungsfaktor der endstufe wissen musst. es geht dir doch darum, die limiterwerte für eine bestimmte ausgangsleistung zu ermitteln. da du mit deinem DSP-Amp ein "geschlossenes system" hast, musst du den Verstärkungfaktor nicht extra ermitteln. es genügt hier doch, die ausgangs-limiter auf die passenden werte einzustellen. welche verstärkung dann am eingang gewählt wird, spielt dann keine rolle mehr - denn der pegel am ausgang ist definiert. und darauf kommt es ja an.
wenn du einen 8ohm lastwiderstand hast, dann kannst du das ja mit einer relativ einfachen spannungsmessung am lastwiderstand ermitteln.
natürlich ist das "nur" ein fester gleichstromwiderstand, es ist nicht der reale lautsprecher. diese haben einen impedanzgang, der über die frequenz nicht gleichmäßig ist. aber die messung mit einem lastwiderstand ist immer noch viel besser, als die reine berechnung.
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also ich kenne das von meiner dLive nur ein einziges mal am Tag: wenn ich eine Bedienseite (z.B. FX) nach dem Einschalten des Systems zum ersten mal aufrufe, dann dauert es ein bisschen, bis der Schirm erscheint.
Beim nächsten Aufruf - und bei allen folgenden Aufrufen am Abend startet die Bedienseite dann aber so flott, dass ich da nicht mehr warten muss.
Das Verhalten kannte ich schon von der iLive. Offenbar wird beim Start des Pultes also nicht alles sofort komplett geladen, sondern erst bei Bedarf.
Aber danach geht es immer so flott, dass ich da keine nennenswerte Verzögerung erkennen kann.
Falls das bei Euren Pulten anders ist, solltet ihr sie vielleicht doch mal beim Service anmelden.
Und nun zurück zum Yamaha Pult.