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Beiträge von wora

  • Channel Auto Mute für phantom power on/off

    • wora
    • 20. Juli 2020 um 02:08

    ich gebe zu, dass ich mich mit dem schaltungsdesign der BSS Di boxen nie beschäftigt habe.

    aber um die für piezo-tonabnehmer erforderliche sehr hohe eingangsimpedanz zu erreichen, muss nach dem eingang eigentlich erstmal eine elektronische schaltung sitzen, die diese arbeit macht.

    nach dieser schaltung kommt dann der trenntrafo zur galvanischen trennung.

    aber: da die impedanzschaltung VOR dem trafo liegen muss, muss sie ja mit der erforderlichen energie versorgt werden. dies geschieht normalerweise mit +48V, die aber von der anderen seite des trafos angeliefert wird. und da diese gleichspannung nicht über den übertrager laufen kann, muss sie an diesem vorbei zur impedanzschaltung geführt werden. und genau da liegt das grundsätzliche problem von aktiven DI boxen, die galvanische trennung kann eigentlich nicht perfekt gelöst werden.

    dass auch die BSS DIs dieses problem nicht in allen fällen lösen können, habe ich wie gesagt selbst schon erlebt.

    wie ging denn BSS für ihre DIs diese aufgabe an?

  • Channel Auto Mute für phantom power on/off

    • wora
    • 20. Juli 2020 um 00:51
    Zitat von schurik

    das mit der "vollständigen galvanischen Trennung" solltest du näher erläutern , wo siehst du da Probleme bei einer aktiven DI Box ?

    gerne.

    das problem ist die sache mit der phantomspeisung, die den vorverstärker, der ja VOR dem übertrager liegt, mit energie versorgen soll.

    wie schafft man es, hier eine vollständige galvanische trennung zu machen? es ist ja gleichstrom, und der kann ja nicht über den trafo gehen. eine vollständige galvanische trennung ist hier also nicht so einfach zu realisieren.

    ganz im gegensatz eben zu eine rpassiven DI: hier wird einfach das wechselspannungssignal über den übetrager geschickt, was eine perfekte galvanische trennung darstellt. und die potentialausgleichströme, die über die signalmasse fließen, kann man einfach mit einem schalter unterbrechen (ground lift). besser geht es nicht.

    ich hatte z.b. mal ein brummproblem mit einer BSS Di, das sich nicht eliminieren liess. erst der tausch gegen eine passive DI beseitigte das problem. seit dieser erfahrung habe ich die aktiven DIs ausgemustert (vor etwa 20 jahren)

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • wora
    • 20. Juli 2020 um 00:40

    was diese sache mit der klanglichen einschätzung bei großen entfernungen betrifft:

    etwa 2002 hatten wir mal bei einer radrennveranstaltung acht 8"1" lautsprecher von herrn Ritterbusch untereinandergehängt, quasi als so ne art "linearray". ein kollege war auf die idee gekommen, das mal einfach auszuprobieren.

    da war die stimme des moderators selbst bei über 200m entfernung noch wunderbar klar und deutlich zu verstehen...

    mit diesem erfahrungswert im hinterkopf sehe ich die im video genannten 150m auf freiem feld und ohne publikum als kinderspiel für jedes großbeschallungssystem an. denn niemand hat davon gesprochen, ob es bei den 150m noch richtig drückt.

  • I want more of...

    • wora
    • 19. Juli 2020 um 02:02

    so, heute war der gig mit den jazzern.

    es hat mir richtig spaß gemacht, mikrofonmässig aus dem vollen schöpfen (schoepsen) zu können. :D

    mannomann, 20 kanäle!

    wann hatte ich das zum letzten mal...

    IWMO! frech*

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • wora
    • 19. Juli 2020 um 01:51
    Zitat von guma

    Wie bewähren sich denn Deine Sortimentkästen, was die Robustheit angeht?

    wie ich bereits geschrieben habe, sehe ich diese lösung nicht für den harten rock´n´roll einsatz. das ist nur was für leute, die wirklich sorgsam mit dem zeug umgehen ;)

    bisher hat mal eine schiebeklemme an einem der koffer gehakt, das macht sie auch immer noch. mittlerweile weiß ich aber, dass ich da nur nochmal draufdrücken muss, damit das ding wieder flutscht. vielleicht muss ich da mal mit ein bisschen seife ran oder so...

    insgesamt bin ich mit der lösung aber nach wie vor ganz zufrieden. es ist aber sicher nicht jedermanns sache.

  • Channel Auto Mute für phantom power on/off

    • wora
    • 19. Juli 2020 um 01:14

    ich benutze grundsätzlich überall passive DIs.

    anwendungsfälle, wo man wegen piezo-tonabnehmern tatsächlich mal eine aktive DI benötigt, habe ich nur noch extrem selten. heutzutage haben z.b. 99% der akustikklampfen eine aktive elektronik eingebaut. für die allermeisten quellen benötigt man heute keine aktive DI mehr.

    ein großer vorteil der passiven DIs ist die vollkommene galvanische trennung, die ist da sehr einfach umzusetzen.

    bei aktiven DIs ist das ein problem, zumindest wenn sie mit phantompower betrieben werden sollen.

    meine aktiven DIs setzen bei mir nur deshalb keinen staub an, weil sie gut verpackt sind ;)

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • wora
    • 18. Juli 2020 um 01:52
    Zitat von guma

    Kannst Du den mal so wie er ist auf ne Waage stellen?

    7,2kg

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • wora
    • 16. Juli 2020 um 18:57

    morgen bin ich mal wieder im lager.


    by the way:

    von diesen Flyht kunststoffkoffern habe ich auch mehrere. darin transportiere ich die verschiedensten dinge (z.b. meine Schoeps mikros)

    die koffer habe ich vor jahren bei B&K gekauft, die diese koffer damals vertrieben haben. thomann hat den vertrieb dann irgendwann von B&K übernommen.

    mit diesen koffern bin ich absolut zufrieden - ganz im gegensatz zu den holzcases von Flyht... das ist echter billigmüll.

  • Raumakustik im Weltkriegsbunker

    • wora
    • 16. Juli 2020 um 00:15
    Zitat von phlownd

    Die aktive Lösung könnte hier tatsächlich helfen. Wie muss ich mir das vorstellen? Tonsignal auf den DSP, alles wegfiltern was nicht stört, den Rest invertieren und solange an der Phase drehen bis die Auslöschung möglichst groß ist?

    so eine anwendung hatte ich auch noch nicht, so dass ich das auch nur aus der theorie kenne. aber mir scheint das genau für diesen zweck eine machbare option zu sein, denn die schwingungen bleiben ja in einem sehr begrenzten raum. eine überlagerung in andere bereiche ist durch die engen maße der gasschleuse und die dicken wände kaum möglich. das ist also eindeutig ein vorteil dieser massiven gebäudekonstruktion. es ist nicht immer alles schlecht ;)

    und ja, ich würde wohl etwa so vorgehen, wie du beschrieben hast.

    "an der phase drehen" könnte aber etwas dauern ;) ich würde versuchen die impulsankunft messtechnisch zu ermitteln, dann hat man schonmal einen groben zeitbereich, in dem man seine versuche anstellen kann.

    der "cancel-speaker" kann dann einfach an der decke oder in der hinteren raumecke der schleuse III installiert werden. die genaue positionierung sollte hier also eher problemlos sein.

    aber wer weiß, vielleicht erledigt sich das problem ja tatsächlich von alleine, wenn ihr den eigentlichen raum gut bedämpft und zusätzlich den schallaustritt von dort in die anderen räume bremsen könnt.

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • wora
    • 15. Juli 2020 um 23:43
    Zitat von guma

    In kleinen Clubs, wo es keine Rückbühne oder Seitenbereiche gibt, wo man Mikrokoffer auf ein Case packen kann und keine Backliner, habe ich mir angewöhnt, den jeweiligen Mikrokoffer beim Aufbau auf einen Tisch vor der Bühne zu stellen und Mikros auf Stativen auch vor der Bühne aufzubauen.

    :thumbup:


    hier mal noch mein erwähnter, alter koffer...

  • Diskussion über DPA 6066

    • wora
    • 13. Juli 2020 um 23:50
    Zitat von julian knödler

    Die mit den komischen Silikonschlabberohrbügeldingern

    jepp.

  • Side Chain Tricks

    • wora
    • 13. Juli 2020 um 22:59

    vielen dank billbo, dass du das so schnell eruieren konntest. das spart mir gleich mal die arbeit ;)

    "auf dem papier" hatte sich das aber schon verlockend angehört...

  • Raumakustik im Weltkriegsbunker

    • wora
    • 13. Juli 2020 um 22:50

    interessantes projekt.

    für die Schleuse III, also dem dröhnproblem nach draussen, könnte sich auch eine aktive lösung anbieten.

    also ein basslautsprecher, der aktiv per DSP angefahren wird und ganz gezielt die störprobleme bekämpft. das müsste dort gut funktionieren, da die wände ja definitiv nichts durchlassen und dort auch keine fenster sind oder ähnliches. in sofern ist da so ein alter bunker das beste was einem pasieren kann ;)

    das sollte natürlich von jemandem eingerichtet weden, der über die nötige erfahrung verfügt.

    ansonsten sehe ich jetzt für die tops erstmal keinen großen spielraum bei der aufstellung. da müsste man wenigstens noch ein paar fotos sehen, um das besser beurteilen zu können.

    die subs an einer stelle zu haben, ist auf den ersten blick nicht die schlechteste idee. ansonsten baut man sich möglicherweise noch mehr probleme, die immer schwerer kontrollierbar sind. aber habt ihr mal probiert, die subs auf der anderen bühnenseite zu positionieren? was passiert dann?

    aber klar ist: die wände sind natürlich unerbittlich, weil sie durch ihr riesiges eigengewicht gegen schallwellen quasi imun sind. die werfen alle energie zurück. vorteil ist natürlich, dass ausserhalb der wand dann ruhe ist. problemstellen mit schallübertragungen zur nachbarschaft gibt es definitiv nur durch die lüftung - und durch die schleuse III

  • I want more of...

    • wora
    • 13. Juli 2020 um 10:52
    Zitat von TasteBerlin

    Nicht dass wir die Kunden zu sehr verwöhnen! Jedenfalls müssen wir langfristig wieder auf gesunde Preis-Leistungs-Vehältnisse achten.

    da bin ich ganz bei dir!

    im rider der jazzband stehen aber schon relativ genaue anforderungen an die mikrofonie, die ich noch ein wenig übertreffen kann. so setze ich statt der geforderten Neumann KM185 dann eben meine Schopes supernieren ein. gerade im märz, eine woche vor dem lockdown, hatte ich mir eine dritte kapsel für HH abnahme gekauft. die lag jetzt - nagelneu - 4 monate im koffer.

    klar, im moment kann sowieso niemand geld mit den gigs verdienen. deshalb bleibe ich mit meinen preisforderungen für die mikrofone auch wirklich moderat. aber umsonst mach ich das definitiv nicht! ;)

  • Diskussion über DPA 6066

    • wora
    • 13. Juli 2020 um 10:13
    Zitat von MBelle

    Grundsätzlich ähnlich, jedes oft nervig harsch in den S-Lauten mit etwas weniger Durchsetzungsvermögen.

    die 6066 haben wir zwar nicht, doch genau diese beobachtung habe ich auch im vergleich von unseren 4066 zu unseren d-fine headsets gemacht. die etwas günstigeren d-fines reagieren bei s-lauten von manchen rednern manchmal ein bisschen seltsam. ist schlecht zu erklären, aber dann klingen sie einfach unnatürlich. für mich funktionieren die 4066 eindeutig neutraler.

  • Side Chain Tricks

    • wora
    • 13. Juli 2020 um 00:33
    Zitat von schurik

    ja ich meinte Mitte / Seite

    ok, dann meinen wir doch etwas anderes. ich meinte mit mittensignal eher den spektralen anteil der snare, den man bandbegrenzt herausfiltern kann. du meinst eher, dass man das mono-signal aus einem stereosignal herausfiltert.

    das ist auch ne idee, aber ich mache das nicht so, weil ich auch oft mit mono-OH (in 8er charakteristik) arbeite.

  • Side Chain Tricks

    • wora
    • 12. Juli 2020 um 20:39

    @schurik

    ich weiß zwar nicht, was ein kompressor mit MS modus ist, aber das was du da beschreibst ist vollkommen korrekt. genau so gehe ich auch vor.

    ich nehme dafür fast immer den Dyn8 in der dLive, der bietet hier sehr viele spielräume an. aber nicht jedes pult hat solche möglichkeiten. welches werkzeug man dafür nimmt, bleibt damit jedem selbst überlassen. Scheps Omnichannel kenne ich jetzt allerdings nicht.

    was diese sache mit dem zweiten invertierten snarekanal angeht: sicher kann man das auch mit expandern erreichen.

    aber so wie ich das verstehe, bekommt man damit eine ideale hüllkurve, die nicht von irgendwelchen zeitkonstanten gesteuert wird, sondern mehr oder minder vom eigentlichen nutzsignal. das ist zwar auch ein bisschen abhängig von der arbeitsweise des kompressors, aber besser kann es ja fast nicht gehen.

  • I want more of...

    • wora
    • 12. Juli 2020 um 20:25

    ich darf ja schon seit anfang juni wöchentlich kleine gigs mischen.

    die reaktionen der künster sind dabei tatsächlich fast immer gleich: sie freuen sich wahnsinnig, beim musizieren endlich mal wieder in die gesicher der gäste zu schauen und am ende jedes songs den geräuschen zu lauschen, die beim zusammenschlagen der hände entstehen! ^^

    und nächstes wochenende wird es für mich ganz interessant: da hab ich zum ersten mal seit 4 monaten wieder eine band mit schlagzeug zu mischen.

    ist zwar "nur" jazz, aber ich hab meinen drummikro-koffer jetzt schon mit den edelsten mikros bestückt, die ich habe :D

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • wora
    • 12. Juli 2020 um 20:03
    Zitat von guma

    Was ist das?

    so einen koffer habe ich auch noch. vor 20 jahren hab ich damit meine mikros transportiert, jetzt steht er im lager rum und kommt nur noch sehr selten zum einsatz.

    dieser koffer war mir auf meinen, oft kleinen, bühnen oft zu sperrig. ich musste ihn dann im gedränge des aufbaus oft auf den boden stellen, was mir aber irgendwie zu gefährlich wurde (manche musiker haben einen gewissen hang zur rücksichtslosigkeit)

    ausserdem war er voll beladen doch recht schwer.8)

    wenn ich mal dazu komme, kann ich ein foto davon machen.

    deine füllung ist aber durchaus beeindruckend, das darf man mal erwähnen.;)

  • Side Chain Tricks

    • wora
    • 12. Juli 2020 um 01:29
    Zitat von guma

    Wenn ich das richtig verstehe, hat Kollege 'schurik' den aktuellen Trick im Mai diesen Jahres auch schon mal beschrieben.

    sieht ganz danach aus, wenngleich die vorgehensweise auch minimal anders ist! ;)

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026

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