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Beiträge von wora

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 14. Juli 2019 um 22:55

    IDN:

    tanzbands, die mir einen fertigen mix von der bühne schicken - welcher sich anhört, als würden die sänger in eine kloschüssel singen!

    offenbar machen sie in ihrem mischpult (es ist tatsächlich noch ein Mackie SR24!) irgendwo ein doppelrouting über ein zwischengeschaltetes effektgerät. das ergebnis ist dann ein netter kammfiltereffekt!

    zum glück sitze ich oben in der regie, wo mich keiner sieht...

  • Einzelberatung zu "Wie bediene ich ein Mischpult?"

    • wora
    • 14. Juli 2019 um 22:47

    ja, man sollte sich schon vorher mal mit dem thema mischpult beschäftigt haben, bevor man sowas benutzt ;)

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • wora
    • 14. Juli 2019 um 22:43
    Zitat von Schurik

    Brrrrr... wenn ich an die großen C4 Cluster denke, habe ich ganz schauderhafte Erinnerungen, zum Glück ist das vorbei.

    da schließe ich mich gerne an. ich habe in der ganzen zeit nicht ein einziges C4 system gehört, das mir klanglich richtig gut gefallen hätte. aber sowas durfte man ja damals nicht laut sagen, da bekam man gleich den "der hat ja keine ahnung"-stempel . kritik am C4 system wurde schlicht weggebügelt.

    jepp, zum glück ist das vorbei. :)

    Zitat von wolferl

    Und so viele Fehler wie man mit einem Flashlight/C4 machen konnte ist mit einem LA nie möglich.

    genau das hatte ich gemeint, als ich schrieb:

    Zitat von wora

    ausserdem kann man damit offenbar auch weniger fehler machen als beim clustern großer hornsysteme ;)

    zur einfacheren bedienbarkeit der LA systeme kommt ja noch, dass es heute doch deutlich mehr leute mit grundwissen in sachen physik gibt. das war vor 20-30 jahren auch noch anders ;)

    das Flashlight habe ich mehrfach gehört - und es hat auch mir immer gut gefallen. vermutlich waren die damaligen techniker, die dieses system betreuten, wirklich gut ausgebildet. aber das waren damals ja auch stets die ganz großen konzerte, da gibt es meistens gutes personal.

    und klar: es gibt sie natürlich heute auch noch, die kollegen, die sich um die physik einfach nicht scheren und die ihre eigenen ergebnisse gar nicht hinterfragen. aber das ist ein anderes thema.:saint:

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • wora
    • 14. Juli 2019 um 00:54
    Zitat von wolferl

    ... hat ein Hornsystem nur dann einen echten Vorteil wenn es ein Single Source System ist, also genau eine Schallquelle pro Frequenzband.

    ein kleiner einspruch von meiner seite.

    es gab in der geschichte durchaus hornsysteme, die bei richtigem umgang damit einen sehr guten job machten. ich nenne hier nur mal das Turbosound Flashlight system.

    die allermeisten beschaller hatten eben nur keine große ahnung, wie man mit solchen sytemen wirklich umgeht. nein, die abstrahlung wird nicht automatisch in allen frequenzbereichen breiter, wenn man zwei tops nebeneinander stellt... die LAs machen es den usern in sachen horizontaler, destruktiver interferenz da doch um einiges leichter!

    aber wenn es ein gutes system ist und ein fähiger sytemer dahinter steckt, dann kann man auch mit hornsystemen wirklich gute ergebnisse erzielen. aber das will ja heute keiner mehr - und auch die boxenhersteller verkaufen lieber viele boxen mit vielen pappen drin, statt wenige holzschachteln mit relativ wenigen treibern. :)

  • Der Untergang der Studios und wie "richtige" Musik produziert wird

    • wora
    • 14. Juli 2019 um 00:29
    Zitat von wolferl

    ...und mach das in meinem Kinderzimmer...

    mit verlaub, aber dieser satz zeigt mir da eine gewisse hochnäsigkeit. und genau diese hochnäsigkeit ist es, die von kreativen leuten nur allzu gern umgangen wird. ich kenne einige wirklich gute musiker, die selbstverständlich auch mal im studio spielen - wenn es von jemandem bezahlt wird. aber ihre eigenen sachen machen sie nicht im studio, sondern bei sich zuhause. das kinderzimmer ist da übrigens schon sehr lange einem eigenen haus gewichen. und auch dort entstehen durchaus kreative dinge, die sich nicht verstecken müssen.

    klar ist natürlich, dass man in einem "richtigen" studio einfacher arbeiten kann, weil es eben genau für diesen zweck konzipiert ist.

    aber wie steffen r schon anmerkte, sind in den letzten jahren doch einige studios zu gemacht worden. das wird seine gründe haben.

    und natürlich ist die ganze szene krank - aber ganz ehrlich: gesund war die doch noch nie! so lange ich denken kann gab es da schon beschiss und vetternwirtschaft. und solange ich denken kann gab es schon immer leute, die auch im studio schlechte qualität abgeliefert haben.

    aber das hat jetzt wirklich nichts mehr mit dem ursprungsthema zu tun.

  • Optik des Forums

    • wora
    • 14. Juli 2019 um 00:09

    das "geht gar nicht" finde ich jetzt ein bisschen übertrieben, dennoch schliesse ich mich wolferl an: das Logo dürfte ein bisschen professioneller sein.

    und Core Blue benutze ich ebenfalls seit langem.

  • Hardware-Funk-Frequenzscanner für Shure WWB6

    • wora
    • 13. Juli 2019 um 11:47

    den RF Explorer nutze ich seit vielen jahren, um auf meinen gigs grundsätzlich abzuchecken, ob das von mir an diesem tag verwendete band einigermaßen sauber ist. dazu schliesse ich den apparat an meinem FOH rechner an und nutze einfach die mitgelieferte antenne.

    wenn man dagegen bestmöglich messen möchte, weil man z.b. viele funkkanäle im betrieb hat, kann es aber schon sinn machen, die richtantennen in die messung zu integrieren.

    und wenn man genug zeit und muße hat, kann man sie damit theoretisch sogar bestmöglich auf den nutzbereich ausrichten. für festinstallationen ist das übrigens ebenfalls ein thema.

    in der täglichen beschallungspraxis hab ich das allerding noch nie gemacht. bei den paar kanälen die ich nutze genügt mir, wie bereits geschrieben, die mitgelieferte antenne des RF explorer.

  • Der Untergang der Studios und wie "richtige" Musik produziert wird

    • wora
    • 13. Juli 2019 um 11:17

    es kommt darauf an, welche künstler man hier in betracht zieht. die großen und gut verdienenden gehen nach wie vor ins studio. es gibt heute aber schon viele aufnahmen, die nicht in großen und teuren studios gemacht wurden, sondern in kleinen aufnahmestudios oder im wohnzimmer der musiker mit DAW bearbeitung - und die deshalb nicht zwingend schlecht sein müssen.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • wora
    • 13. Juli 2019 um 11:09
    Zitat von Karel Noon

    Ich will damit auch gar nicht die Diskussion eröffnen im Sinne von A ist besser als B oder umgekehrt. Beide Konzepte haben ihre spezifischen vor und Nachteile.

    das trifft meine meinung zu 100%. :)

    bezüglich aktueller nicht-LA systeme für großbeschallung:

    die Danley sachen hatte ich schon wieder total vergessen. vor jahren hab ich mal eine band auf einem relativ kleinen Danley-system gemischt, in einer kirche. von der gebotenen performance war ich ebenfalls sehr angetan!

    es gibt übrigens duchaus nauch ein paar alte hornsysteme, die sich mit aktueller verstärker- und controllertechnik in ihrer performance überhaupt nicht hinter linearrays verstecken müssen. fragt mal den kollegen Rockline.

    und was die thematik mit der skalierbarkeit bei linearrays angeht:

    kennen wir nicht alle die "linearrays", die aus drei oder vier tops pro seite bestehen? das ist manchmal ausreichend, aber selten wirklich richtig gut.

    also für mich stellt sich die sachlage etwa so dar: (ganz grob betrachtet)

    - bei unter 1000 zu beschallenden personen sind hornsysteme praktischer und liefern einen besseren sound als zu kurz geratene LAs. hier darf man auch das thema "übersprechen auf die bühne" nochmal näher in betracht ziehen, da spielen die hörner ihre vorteile gut aus. und klanglich sind sie den kurzen linien hier meist ebenfalls überlegen, man beachte hier die deutlich bessere performance im lo-mid bereich.

    - bei deutlich über 1000 pax können die linearrays dann ihre vorteile ausspielen, weil hier die effizienz durch lange linien gegeben ist. ausserdem kann man damit offenbar auch weniger fehler machen als beim clustern großer hornsysteme ;)

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • wora
    • 13. Juli 2019 um 00:16
    Zitat von madmax

    Problem ist; das sich im Low End die Anforderungen massiv verschoben haben.

    Da gibts in den alten Serien dann oft einfach nichts, was das adäquat kann..

    diese aussage kann ich nicht so ganz teilen.

    denn erstens ist es auch mit alten hornsystemen kein problem, einfach eine deutlich größere menge an bässen zu benutzen und damit viel mehr schub im bass zu bekommen. und zweitens haben gerade die alten hornsysteme eine hervorragende effizienz im grundtonbereich, von der moderne linearrays meistens nur träumen können. da wird ja meist mit unfassbaren mengen an speakern gearbeitet. wenn man diese menge und die dazugehörigen verstärkerleistungen früher gehabt hätte und die pappen dann noch in guten hörnern wären, könnte man viele dieser diese linearrays mit einer gleich großen anzahl an hörnern regelrecht wegpusten ;)

    was ich damit sagen möchte:

    hornlautsprecher haben auch ihre spezifischen vorteile, sie sind nicht so schlecht wie viele denken.

    heutzutage ist es aber sehr selten, dass man überhaupt noch hornsysteme für diese beschallungsgröße sieht. das ist einfach eine frage der zeit, die linearrays haben sich im großbeschallungsbereich einfach durchgesetzt. und das ist ja jetzt auch nicht so ganz grundlos. das hauptargument jedoch, warum es (fast) keine aktuellen großen hornsysteme mehr gibt, ist einfach erklärt: das kauft fast niemand mehr, fast jeder will nur "linearray".

  • DIE RIDERPOLIZEI

    • wora
    • 13. Juli 2019 um 00:00
    Zitat von secluded

    Venuespecs sollte jede VA-Halle ab gewisser Größenordnung haben.

    in aller regel ist das auch so. zwar eher selten auf der homepage der halle - und auch nicht immer aktuell, aber auf anfrage sollte es sowas geben.

    ich habe übrigens in meiner funktion als hallentechniker eine beobachtung gemacht, die ich nicht so ganz verstehe:

    bei uns bringen fast alle fremdproduktionen ihre eigene beschallungsanlage mit. da wir aber eine recht breite beschallungsfläche haben, passen leider die wenigesten anlagen in ihrem horizontalen abstrahlwinkel zu unserer halle. das ist sehr ärgerlich, denn es gibt definitiv grundrisspläne, anhand derer man sehen kann, dass man unsere halle z.b. mit 90° systemen (oder sogar weniger!) nicht ausreichend abdecken kann. trotzdem bringen viele ein unpassendes system mit!

    es gibt sie aber natürlich, die professionellen leute, die es schaffen unsere hütte perfekt zu beschallen. die sind nur leider nicht gerade in der mehrzahl :)

  • DIE RIDERPOLIZEI

    • wora
    • 12. Juli 2019 um 01:05
    Zitat von Seven

    ...Erfahrungen machen vorsichtig und klug.

    Zitat von lisa f.

    Es gibt ein Haufen Passagen im internationalen Durchschnittsrider, wo man beim Durchlesen schon die Geschichte hört von dem Gig, bei dem xyz schief gegangen ist und das daher seitdem als Klausel im Rider vorkommt.

    ganz genau das sind die gründe, die mich an meiner ersten textseite festhalten lassen. negative erfahrungen haben wir ja alle schon gemacht (siehe "i don´t need..."), das muss man ja nicht öfter haben. ich habe aber immer versucht, das im erträglichen maße zu halten.

    klar: selbst wenn man einen noch so ausgefeilten rider verfasst, wird es immer wieder dienstleister geben, die das unterlaufen wollen. doch denen kann man dann seinen text vor die nase halten mit dem hinweis, das es eben so im vertrag steht. vertrag kommt ja bekanntlich von vertragen.

    die anderen aber, die den job gerne und mit energie machen, für die sind diese hinweise in aller regel überhaupt kein hindernis! und wenn doch, dann hilft das berühmte telefongespräch vor dem gig. da kann man in aller regel viele sachen klären. papier ist da einfach ein bisschen zu unflexibel.

    es geht also eigentlich auch darum, die schwarzen schafe möglichst gut in den griff zu bekommen. denn wir haben ja alle keinen bock auf unnötigen stress.

    mein apell geht dabei aber stets auch an die rider-verfasser: setzt bitte keine unnötigen technischen hürden!

  • AES/EBU auf SPDIF - Externen Hall einbinden

    • wora
    • 11. Juli 2019 um 15:34

    wäre es bei deinem Avid pult nicht sinnvoll, den hall über ein rechner plugin zu machen?

    ich meine der MPX500 hall ist ja nicht schlecht, aber erste sahne war er ja auch nicht gerade.

  • Zuspieler-Thread 2019

    • wora
    • 11. Juli 2019 um 15:21
    Zitat von lisa f.

    Hat jemand schon Minidiscs erwähnt?

    jepp, die hatte ich in meiner kleinen zeitgeschichtlichen abhandlung mit drin ;)

  • DIE RIDERPOLIZEI

    • wora
    • 11. Juli 2019 um 14:30
    Zitat von Rebecca

    Für z. B. Steckdosen ein Blitz hat genug Aussagektaft, das könnte Wora tatsächlich noch an seinem Vorbildlichem Rider optimieren?, DI zb. Kleiner Kreis , Monitor Rechteck, Gesangs-Mikrofon Stern, Instrument Mikrofon Dreieck etc....

    das sind keine schlechten ideen!

  • DIE RIDERPOLIZEI

    • wora
    • 11. Juli 2019 um 10:01
    Zitat von Karel Noon

    Und plötzlich steht da ne Delta Monitor :P

    ... und plötzlich stand da ne Soundcraft K3 ... :)

    wobei es aber höchst einfach war, die pultbeschriftung einfach zu ignorieren ;)


    wollen wir wieder zum thema zurückkehren?

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • wora
    • 10. Juli 2019 um 23:52
    Zitat von Seven

    Randbemerkung: Habe mich zum Erwerb des DynEQ durchgerungen und diesen nun ausführlich testen können: Klare Kaufempfehlung.

    da es das gleiche modul wie in der dLive ist, kann ich das bestätigen. das ding macht was es soll - und wer früher einen BSS 901 hatte, wird sich sofort wohl fühlen.

  • DIE RIDERPOLIZEI

    • wora
    • 10. Juli 2019 um 10:01
    Zitat von e-on

    Key ist immer der vorletzte und Drum der letzte. Egal wo die beider stehen.

    ich bleibe da bei meiner regel "pro reihe von links nach rechts", ohne ausnahmen.

    das kann aber, wie immer, jeder so machen wie er möchte. :)

    zu analogpult-zeiten hab ich mir gerne den wichtigsten monitorweg (money-channel) auf die oberste reglerreihe gelegt. in zeiten der digitalpulte ist das nicht mehr nötig

  • DIE RIDERPOLIZEI

    • wora
    • 9. Juli 2019 um 17:55
    Zitat von Loloverde

    Nummerierst du deine Monitore gegen den Uhrzeigersinn oder ist das in dem Rider Zufall?

    Ich habe mir die Nummerierung von links nach rechts vordere Reihe und dann wieder links nach rechts hintere Reihe angewöhnt.

    mach ich im prinzip genau so, nur dass ich dann bei bedarf in mehreren reihen denke. so hab ich in dem von mir gesendeten plan drei reihen von vorne nach hinten. dann wird das wieder klarer.

    aber wie gesagt: wichtig ist, das die nummerierung der wege gut und einfach erkennbar ist, dann kann normalerweise nix schief gehen.

  • Zuspieler-Thread 2019

    • wora
    • 9. Juli 2019 um 17:47
    Zitat von HenrySalayne

    Das heißt aber nicht, dass eine Kassette nicht ausgezeichnet klingen und vergleichbare Qualitäten zu einer CD erreichen kann.

    also die richtig teuren kassettenplayer á la Nakamichi Dragon oder so konnte ich mir damals nicht leisten. vielleicht hätte es damit tatsächlich geklappt.

    ich habe aber nie wirklich billige tapdecks verwendet, unter 800 D-Mark hab ich dafür nie ausgegeben. dafür hat man damals schon eine ordentliche qualität bekommen. im direkten vergleich zum CD player (und, mit verlaub, sogar zu den damals üblichen plattenspielern) konnte die kassette klanglich nicht mithalten. und damals waren meine lauscherchen noch wirklich astrein und meine damaligen Focal lautsprecher haben sehr analytisch jeden noch so kleinen fehler offengelegt ;)

    by the way: ich hab die Focals irgendwann verkauft, weil man damit echt nur wenige platten richtig genießen konnte. das meiste material war nämlich echt schlecht recordet ^^

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

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