das sieht in der tat bescheiden aus.
ich sehe es schon wieder kommen, dass man in zukunft die lautsprecher wieder hinter agroflor versteckt...
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Neues Benutzerkonto erstellendas sieht in der tat bescheiden aus.
ich sehe es schon wieder kommen, dass man in zukunft die lautsprecher wieder hinter agroflor versteckt...
Im Grunde ist es aber auch egal - am Ende orientiert man sich daran wie die relevanten Übergabepunkte ausgelegt sind (digital/analog), welche Norm am Platz vorherrscht, und der Rest drumherum wird angepasst.
Danke. Das trifft den Nagel auf den Kopf ![]()
Irgendwie verstehe ich nicht warum einige von euch mit den haarsträubendsten Thesen und aus dem Kontext herausgerissenen Sätzen versuchen etwas in Abrede zu stellen was in der Studio und Media Broadcast Technik seit Jahren, eigentlich schon Jahrzehnten, gebräuchlich ist und funktioniert.
der ausgangspunkt war meiner meinung nach der, dass du eine behauptung aufgestellt hast, die in der realität nicht ganz passt: deine behauptung, dass "+4dBu = -18dBFS" wäre.
das stimmt so eben nicht, denn der 0dBFS-wert und das verhältnis zu 0dBVU ist von gerät zu gerät unterschiedlich. das hast du ja dann auch selber angemerkt.
meiner ansicht nach dreht sich die diskussion jetzt nur noch im kreis, so macht das ja keinen sinn. irgendwann müssen wir mal zu einem ergebnis kommen, mit dem alle einverstanden sind.
das ist im moment noch nicht der fall, denn obwohl es ja bereits eine annäherung gab, wird diese diskussion mittlerweile in nebenschauplätze ausgelagert (was interessiert mich heute noch ein dreheisen-messgerät?) und irgendwie weitergeführt, um ja keinen millimeter nachgeben zu müssen. das ist jedenfalls mein eindruck.
hab ichs vor ein paar jahren nicht prophezeiht, dass sich genau diese doofe idee immer mehr verbreiten wird? ![]()
das würde mich ebenfalls interessieren.
als wir damals in den 90ern von VHF auf UHF umgestiegen sind, bekamen wir damit auch deutlich zuverlässigere funkverbindungen. ob das allerdings einfach an der anderen, neueren technik lag, oder grundsätzlich am neuen frequenzbereich, entzieht sich gerade meiner kenntnis. eigentlich sollten längere wellen eine bessere reichweite bedeuten.
D.h. man kann in einer gemischt, digitalen und analogen Umgebung die Pegel angleichen?
klar kann man das bei allen controllern, die ich so kenne. das ist ja dem umstand geschuldet, dass man die pegel immer irgendwie angleichen muss.
ein controller, der keine pegel angleichen kann, hat seine funktion wohl eher verfehlt.
beim einstellen der arbeitspegel gehe ich übrigens auch so vor, dass ich mit einem sinus von 0dBVU alle geräte auf diesen referenzwert einstelle... also wenn ich die zeit dazu habe... ![]()
ich mag es auch, wenn ich an der pultaussteuerung erkennen kann, wie der signalzustand in meinem gesamtsystem ist. leider denken offenbar nicht alle kollegen so.
die limitierung der einzelnen lautsprecherkreise hat mit dem eigentlichen arbeitspegel des systems erstmal wenig zu tun, diese werte sollen einfach unter allen umständen die lautsprecher schützen und zu den amps keine höheren signalspannungen zulassen, als diese für die vollaussteuerung des lautsprechers benötigen.
von denen, die ich so beim arbeiten benutze.
in alphabetischer reihenfolge: A&H iDR, Bose ESP, BSS Soundweb (alt und neu), XTA DC. und dann noch viele andere, mit denen ich in festinstallationen zu tun hatte. meistens: Biamp, Clearone, Polycom, Sonus, Symetrix, Yamaha.
ausnahme: meine LAB IPD amps haben praktischerweise eine direkte eingabe für die maximale leistung des jeweiligen kanals, da muss man nix umrechnen.
so langsam nähern wir uns in großen schritten an ![]()
Angenommen du verwendest Amps und verbindest sie mit dem Pult per AES/EBU und auf Nummer sicher zu gehen hast du auch noch einen Fallback in Analog.
Wie gleichst du beide Eingänge ab damit bei einem Ausfall des digitalen Weges kein Pegelsprung entsteht wenn du z.B. eine LA12X hast?
bisher habe ich für mich noch keine veranlassung gesehen, die amps unbedingt mit AES/EBU anzufahren. will heissen: ich fahre meine amps analog an. und zwar auch die amps, die AES3 eigentlich können. das mag für den ein oder anderen wie frevel klingen, aber mit der analogen ansteuerung habe ich einfach die besten erfahrungen gemacht. ![]()
aber zurück zum thema:
was ich aber schon oft gemacht habe, ist limiterwerte zu berechnen und die korrgierten werte dann in die jeweiligen controller einzugeben. dazu brauche ich den 0dBFS wert des jeweiligen controllers, um einen entsprechenden korrekturwert einzuplanen.
ok, das hab ich dann wohl überlesen...
eine technische lösung für dieses problem wäre für mich dann ebenfalls eine überwachung per mikrofon, zwei für mein gefühl herausragende ideen wurden hier schon genannt: eine qualitätsüberwachung der messergebnisse und die zusätzliche möglichkeit, an zentraler stelle einfach in die einzelnen mikros reinhören zu können.
Ich habe nie behauptet, das es immer so ist aber es ist die Norm, die am weitesten verbreitet ist.
Vielleicht hilft dir das weiter: http://www.sengpielaudio.com/Rechner-db-volt.htm
danke für den link, der selige herr Sengpiel bestätigt darin meine aussage, dass analoge und digitale signalpegel nicht fest miteinander zusammenhängen, sondern je nach gerät unterschiedlich sein können. ![]()
kann es sein, dass du vielleicht etwas ganz anderes meinst als wir?
es geht doch nur darum, das es eine Norm gibt die bei 0dbfs +22 dbu ausgibt und das ist die Gebräuchlichste.
dass 0dBVU gleich zu +4dBu ist, ist so normiert. diese norm kenne ich auch seit ein paar jahrzehnten.
aber welche norm sagt, dass 0dBFS gleich +22dBu wäre? die kenne ich nicht, aber vielleicht bin ich ja auch einfach nicht auf dem neuesten stand.
was ich dagegen verinnerlicht habe, ist dass sich die angabe "0dBFS" auf das jeweilige gerät bezieht. dieser wert gibt an, welcher analoge signalpegel bei einer maximalen aussteuerung des digitalen signals in diesem gerät erreicht wird (oft ist der ein- und ausgangswert sogar leicht unterschiedlich, je nach verwendeten AD- und DA-wandlern).
mit deiner angabe, dass 0dBVU immer -18dBFS sein soll, stellst du hier meine verständniswelt auf den kopf.
also in dem Moment wo Gesang im Spiel ist ,würde ich die Finger von solchen Geräten lassen,
jo, dat geht gar nich ![]()
es sei denn man heisst madonna und will bei irgendeinem europäischen gesangscontest singen, dann könnte man sowas echt mal in ihren inEar kanal einschleifen... ![]()
ok, den kleinen denkfehler mit den 2dB muss ich eingestehen. ![]()
grundsätzlich hab ich aber wohl doch das richtige gelernt.
ich habe das so gelernt:
0dBFS heisst "fullscale", also vollausteuerung des digitalen signals (also 111111....)
wenn ein gerät bei digitaler vollaussteuerung (FS) am ausgang einen pegel von +24dBu liefert, dann liegt sein interner wert für +4dBu ausgangspegel bei -20dBFS. und bei -18dBFS im gerät wären das dann +8dBu an den ausgangsbuchsen.
falls das nicht stimmen sollte, muss ich wohl nochmal die elektroniker-schulbank drücken. ich bitte um gründliche aufklärung.
als zwischenlösung für dieses abhörproblem könnte man auch helfer mit walkie-talkie ausstatten und in die fraglichen bereiche setzen.
diese helfer sollen dann einfach darauf achten, dass man in ihrem bereich jedes wort gut versteht. und wenn sich etwas gravierend ändert, sollen sie sich einfach melden.
bei solchen großen veranstaltungen sollte das doch machbar sein, denn wenn man sich den aufwand für entsprechende messysteme überlegt, ist der finanzielle aufwand für helfer (die dann ja auch einen relativ lockeren job haben) sicher mehr als ausgeglichen.
auserdem ist man mit der helfer-lösung eindeutig flexibler aufgestellt, denn einem messmikro kann man schlecht sagen:"geh doch mal in die hinterste ecke und hör dir das dort an"...
das wäre meine überlegung dazu.
man kann ja dann die beim Abmischen der CD mitgeschnittenen, getimecodeten DAW-Controll-Midi-Codes verwenden...
dann kann man aber auch gleich die fertig aufgenommene CD parallel abspielen ![]()
das „automatische mischen“ kann nur dann funktionieren, wenn das system so intelligent ist, beispielsweise die für den jeweiligen song wichtigen melodieinstrumente zu erkennen. manchmal ist der keyboardsound eben doch wichtiger als die gitarre ![]()
Auf's ganze Drumset funktioniert's natürlich nicht aber wenn man den Dugan nur für die Toms verwendet geht das schon ziemlich gut.
da haben wir ja auch einigermaßen „gleichwertige signale“, sollte also auch funktionieren. ![]()
bei chormikros sollte man es aber wieder sein lassen ![]()
0dBVU ist eine angabe, die ich schon sehr lange nicht mehr gehört habe. in der regel sprechen die kollegen hier einfach von +4dBu, dann hat man die definition gleich mitgeliefert. es gibt (oder gab?) ja auch noch einen +6dB normpegel im studio... aber du hast natürlich recht, +4dBu ist bei uns 0dBVU.
das sich diese angabe aber auf -18dBFS bezieht, ist geräteabhängig. heutzutage haben viele apparate einen etwas grösseren headroom von beispielsweise +24dBu. hier wäre -18dBFS also 8dBu.
das ist leider ein typischer anfängerfehler.
dass solche automatikmischer nur mit gleichwertigen signalen funktionieren, sollte sich mittlerweile irgendwie rumgesprochen haben. mit KI ist da nix ![]()
Edit: Da isser: Polyfusion 755 - Erfahrungen?
den hab ich in den 90ern mal in ein paar installationen eingesetzt. damals mussten wir den direkt aus USA (oder war es kanada?) importieren. hat für mein gefühl nicht so viel gebracht wie die werbung versprochen hat. wenn er wirklich wirken sollte, hat man das auch schon einigermaßen unangenehm gehört.
seither hab ich sowas nie mehr genutzt und statt dessen immer versucht, gegenüber den agenturen und fachplanern sinnvollere lautsprecher- und mikrofonpositionen durchzusetzen. das hat unter dem strich viel mehr gebracht ![]()