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Beiträge von wora

  • Sidefills füttern

    • wora
    • 25. März 2019 um 23:41
    Zitat von rubicon

    Die Dynamic macht die Band und nicht der Techniker!

    ich habe in meinem leben bisher nur eine einzige band erlebt (eine französische band namens "Salome"), die das wirklich in perfektion beherrschte. diese jungs waren der hammer.

    ansonsten gibt es einige profimusiker, die ihre pegel weitestgehend von der bühne aus im griff haben.

    und der ganze rest ist froh, wenn der mann im publikum diesen job gut erledigen kann. :)

  • DCA: Abhörfunktion und Metering - was ist sinnvoll und wie machen es die Hersteller?

    • wora
    • 25. März 2019 um 12:23
    Zitat von audiobo

    Worin würdet ihr denn den Nutzen einer Summenanzeige gegenüber einer einfachen Übernahme der Anzeige des "lautesten" Kanals sehen?

    für diese frage bin ich ja eigentlich der falsche ansprechpartner. dennoch möchte ich mich an einer antwort versuchen.

    da man eine DCA per se nicht übersteuern kann (es ist ja eine "regelspannung" ohne audio-inhalt), sah ich hier persönlich erstmal keinen nutzen in einer aussteuerungsanzeige.

    den argumenten, dass man bei sehr großer kanalzahl trotzdem eine gewisse übersicht über die inhalte, bzw. die maximalen aussteuerungen der einzelnen kanäle, haben möchte, kann ich nach einiger überlegung aber folgen. zu diesem zwecke würde es aber völlig genügen, die jeweilige signalspitze anzuzeigen. in der dLive (was ja der ursprung dieses themas war) sollte sich das umsetzen lassen, denn es gibt hier ja schon die möglichkeit, den inhalt der DCA gruppen abzuhören. das ist dann logischerweise auch ungeregelt, also hier werden einfach die von der DCA verwalteten kanäle pre-fade abgehört. davon sollte sich dann auch ein pegel ableiten lassen.

  • Sidefills füttern

    • wora
    • 25. März 2019 um 11:03
    Zitat von madmax

    Kleines Pult ins Signal auf die Bühne.

    Kann die Band selbst nachregeln.

    Oder auch du selbst ohne hin- und herlaufen zu müssen.

    niemals. nie.

    der grund:

    damit würdest du die technische möglichkeit aus der hand geben, die musiker in ihren lautstärkewünschen einbremsen zu können. es gibt sicherlich auch musiker die sich im griff hätten, die erfahrung zeigt jedoch, dass die meisten die bühne zu laut machen würden, um sich noch besser zu hören. das ergebnis ist, dass du nicht nur gegen den hallensound kämpfen musst, sondern auch noch gegen zu viel pegel von der bühne. das wäre also keine wirklich clevere lösung. die musiker müssen dir vertrauen und sich auf dich verlassen können, dass du das beste für alle heraus holen wirst. man muss zusamen arbeiten, nicht gegeneinander.

    für die genannte anforderung würde ich es ebenfalls so lösen, dass ich die sidefills mit einem post-fade Aux anfahre. dann, wie beschrieben, alle fader auf 0dB, so dass das aux-signal den faderverhältnissen im main folgt. bei bedarf kann man dann noch etwas nachregeln, z.b. einen heissen kanal etwas herunterziehen, den man im main-signal aber nicht leiser haben möchte.

    die sinnvollste variante ist aber wirklich die von Gert genannte.

    überzeuge deine musiker davon, für monitor keinen dynamischen mix anzubieten, der vom frontmix abhängig ist. zwei wichtige gründe dafür:

    - sie verlieren dadurch das gefühl für ihre eigene dynamik, weil du ja in der front immer nachregelst.

    - du verlierst damit die möglichkeit, einzelne signale an schwierigere raumverhältnisse anzupassen. gerade in kleineren locations kommt es oft vor, dass man den bass oder die gitarren etwas ausdünnen muss, wenn zu viel von der bühne kommt. die wären dann also nur noch wenig in den sidefills zu hören.

  • A&H dLive

    • wora
    • 25. März 2019 um 02:04

    so, mein erster gig mit der firmware 1.80 ist gelaufen. ohne probleme.

    die neue talkback-funktion ist klasse, die will ich nun schon nach einem gig nicht mehr missen!

    auch die Peak-Hold reset-funktion per Softkey ist genau das was ich mir gewünscht habe.

    mit den Teletronix kompressoren muss ich noch mehr erfahrungen sammeln, der erste eindruck ist aber durchaus positiv. ich hatte sie an akustikgitarren und an vocals im einsatz.

    bei den gitarren kam ich sofort gut zurecht, bei den vocal-kanälen muss ich noch einen guten kompromiss zwischen gain-reduction und feedbackneigung suchen. aber ich habe da ein gutes gefühl.

  • DCA: Abhörfunktion und Metering - was ist sinnvoll und wie machen es die Hersteller?

    • wora
    • 25. März 2019 um 01:50
    Zitat von steffen r

    ich denke das hier ein Kompromiss sinnvoll wäre

    das man die Peaks aus den Kanälen an die DCA Strips weitergeben könnte
    da würde sich die Übersicht im Fehlerfall erhöhen und es würde nichts falsches angezeigt werden

    GUTE IDEE !!!

  • A&H dLive

    • wora
    • 24. März 2019 um 13:39
    Zitat von guma

    Bleibt es dann so oder muß man das immer wieder neu anwählen?

    Kann man die Auswahl als 'toggle' auf einen softkey legen?

    das bleibt dann auch so. diese funktion gehört zum surface, deshalb sollte die dann auch szenenübergreifend so bleiben wie man es eingestellt hat. das hab ich zwar nooch nicht getestet, aber ich gehe jetzt mal davon aus dass es so ist. einfach weil es mir logisch erscheint.

    die erfordernis, die funktion per toggle auf einen softkey zu legen sehe ich jetzt noch nicht. ich bin jetzt erstmal froh, dass ich das so umschalten kann, denn bisher musste man zum bedienen der bandbreite zwei hände benutzen. mit dieser neuen funktion muss ich aber zunächst auch ein bisschen erfahrungen im misch-alltag sammeln.


    Zitat von audiobo

    Jup, zugegebenermassen hatte ich das gerade nicht mehr auf dem Schirm. Was bedeutet denn "knapp unterhalb des Clippings"? Je nach Input-Quelle taucht ja u.U. gar kein pultseitiges Clipping mehr auf...

    du kannst natürlich kanäle ins clipping fahren, dann verzerrt eben der preamp.

    anmerkung: hier ist übrigens, wie in den anderen A&H Pulten, keine digitale übersteuerung möglich, weil die maximale spannungsverstärkung des preamps unterhalb der 0dBFS-schwelle des A/D wandlers liegt.

    die clipanzeige geht meines wissens 2dB unter vollaussteuerung an.


    Zitat von HenrySalayne

    Wozu braucht es denn eine "gerechnete Abhörsumme". Es würde ja schon reichen, dass beim Drücken des PAFL-Knopfes alle Kanäle, die in der DCA sind gleichzeitig auf AFL geschaltet werden. Fertig ist die Abhörfunktion.

    das ist schon vorhanden. wenn man in einer DCA die PAFL taste drückt, hört man hier alle zugeordneten kanäle.

  • A&H dLive

    • wora
    • 24. März 2019 um 00:15
    Zitat von mfk0815

    Also nur weil ich etwas nicht brauche kann es trotzdem von immensem Mehrwert für andere haben.

    ok, auf diesen nenner können wir uns natürlich einigen, da bin ich dabei.

    da ich, wie ihr ja alle wisst, ein eher risikofreudiger geselle bin (na ja, eigentlich nicht wirklich), hab ich heute im lager die 1.80 auf meine dLive geladen.

    und gleich morgen fahre ich damit den ersten gig ;)

    die latch-funktion am C-serie pult muss man übrigens einstellen, das geht nicht direkt so wie gedacht.

    vorgehensweise:

    - irgend einen kanal per SEL taste anwählen

    - den PEQ dieses kanals auswählen, so dass er auf den ganzen schirm kommt.

    - dann "Setup" drücken

    - dann "Enable Width Latch" bestätigen

  • DCA: Abhörfunktion und Metering - was ist sinnvoll und wie machen es die Hersteller?

    • wora
    • 23. März 2019 um 13:12

    audiobo:

    es gibt in der dLive eine andere, sehr nützliche funktion, wie man übersteuerungen sehr schnell erkennen kann:

    sobald ein kanal (oder ein mixbus) in die nähe des clippings kommt (die clip anzeige geht knapp darunter an), leuchtet dort eine rote lampe auf.

    wenn der kanal aber gerade nicht auf der oberfläche liegt, geht eine rote clip-LED neben dem layer-taster an, in dem der kanal liegt.

    somit sieht man immer sofort, in welchem layer das problem zu suchen ist. das ist sehr praktisch und geht auch sehr schnell - mit einem druck auf den entsprechenden layer-button hat man das problem auf der oberfläche. das ist also genau so schnell wie die lösung über die spill-group.

    ich will ja wirklich nicht als ignorant in eure memoiren eingehen, aber es ist so wie ich es sage: ich habe eine pegelanzeige in den DCA bisher nicht vermisst.

    was die frage nach dem automixer angeht:

    mit meiner dLive hab ich den bisher erst ein mal für ein theaterstück benutzt, wenn ich sprachgeschichten mische, dann über unsere SQ und QU pulte. da drin gibt es auch automatikmischer. über 24kanäle bin ich dabei noch nie hinaus gekommen, dafür hatte ich einfach noch keinen bedarf.

  • A&H dLive

    • wora
    • 23. März 2019 um 02:03
    Zitat von guma

    ... von DiGiCo :)

    ohne die diskussion um ganz andere pulte, als in diesem thread besprochen, anheizen zu wollen:

    waren wir beide nicht mal auf eine Midas schulung in Mainz, wo eine solche funktion erklärt wurde? ;)

    ich meine mich entsinnen zu können, dass es zu der zeit nur die SD8 gab, die SD7 war da noch nicht am start.

    somit schätze ich auch, dass diese idee wirklich von Midas kam - und damals war es ja auch noch Midas - oder waren die da schon von Bosch aufgekauft?

    na ja, das spielt jetzt keine wirkliche rolle, aber damit hat Midas eben zur evolution der digitalpultentwicklung beigetragen. diese ehre sei ihnen unbenommen.

    und jetzt steckt die idee eben auch in der dLive.

    nur der vollständigkeit halber: aber die lösung mit den Spill-groups (bzw. Pop Groups bei Midas) kommt definitiv weder von Midas, noch von Digico, sondern von Innovason:P

  • A&H dLive

    • wora
    • 23. März 2019 um 01:46

    was die sache mit der pegelanzeige in den DCAs angeht: ich habe das bisher noch gar nicht vermisst, da ich meine gainstruktur normalerweise gut im griff habe. deshalb ist es mir persönlich egal, ob das kommt oder nicht.

    Zitat von steffen r

    die Verbesserungen im Routing-Screen find ich sehr gut, das man nun in einem Strip alles (inkl. MTX, DCA, MUTE) sehen kann ist sehr schön

    ach herrjeh, das hatte ich ja ganz übersehen!

    hier hat man nun endlich auch eine dB anzeige an den potis, das hatte ich ja auch mal angefordert.

    :thumbup:


    Zitat von steffen r

    die wichtigste KLeinigkeit für mich ist der "latching Q" bei den C series Surfaces

    jepp, damit gehört der "finger-spagat" endlich der vergangenheit an :)

  • Einhörmusik 2019

    • wora
    • 23. März 2019 um 01:33

    da hab ich es einfacher: da ich eher selten aus deutschland herauskomme, muss ich mich da nicht so sehr anpassen.

    oh, da fällt mir ein: im mai hab ich meinen ersten mixjob in frankreich... jesses, was mach ich denn da?? ;)

  • A&H dLive

    • wora
    • 22. März 2019 um 19:47

    ich komme erst morgen wieder ans pult.

    da es aber nicht in der featureliste aufgeführt ist, gehe ich davon aus dass es nicht geändert wurde.

    es wurden einige wünsche umgesetzt, andere (noch?) nicht.

    andererseits wurden auch sachen geändert, die nicht in der liste stehen.

    so wird nun z.b. im setup der softkeys mit kleinen blauen punkten angezeigt, in welchen softkeys bereits eine funktion hinterlegt ist. das war bisher nicht der fall.

    und wenn man die routing-page öffnet und eine DCA gruppe auswählt, dann wird oben in den reitern ebenfalls ein blauer punkt gezeigt, wenn im entsprechenden reiter ein verknüfungspunkt gesetzt ist. das hilft der übersicht enorm weiter, hätte ich nicht gedacht.

  • A&H dLive

    • wora
    • 22. März 2019 um 18:51

    nachtrag zur MCA funktion

    es funktioniert folgendermaßen:

    man definiert z.b. die DCA gruppe "Drums" als "MCA-Group". das geht recht einfach, in dem man im Bank-fenster eine DCA selektiert und dann unten im strip auf "MCA" tippt.

    wenn man dann mit der MIX taste einen monitorweg auswählt, springen die MCA fader auf einen mittelwert.

    von diesem mittelwert aus lässt sich der pegel der MCA gruppe um 12dB anheben oder um 12dB absenken.

    sobald man nun aus dem send dieses monitorweges heraus geht, springen die MCA fader wieder auf die im master-bus eingestellten werte.

    wenn man den monitorweg erneut auswählt, springen die MCAs erneut auf die mittelwerte, das heisst nun kann man die kanäle in der MCA-gruppe erneut +/-12dB schieben.

    das ist dann also doch ne ganz nette idee.

  • A&H dLive

    • wora
    • 22. März 2019 um 12:18

    ... wenn ich diese MCA funktion richtig verstehe, dann bekommt man DCA gruppen, die sich pro auxweg (also unabhängig vom rest) regeln lassen. wenn ich also die drums auf einer DCA habe, dann kann ich mit diesem MCA regler die drumkanäle z.b. beim keyboarder lauter oder leiser fahren. das ist für monitormischer sicher eine nette sache.

    für mich persönlich, der mittlerweile so gut wie nur noch monitor vom FOH mit fährt, ist das eher nicht so wichtig.

    eine gute idee finde ich die 12 "Talkback Groups".

    habe das schon offline angeschaut, damit kann ich mir einfache direktwahltasten bauen, um die monitorwege einzelner musiker direkt anzusprechen oder in alle monitore zu quasseln.

    prädikat: sehr nützlich

    A/B/C/D Inputs:

    damit kann man sich reservekanäle für die "money-channels" ersparen. :)

    wofür mal gleich 4 auswahlkanäle benötigen könnte, hab ich im moment aber noch nicht auf dem schirm. aber da findet sich sicher was ;)

    Solo in Place:

    für mich nicht relevant, für studioleute aber sicher sehr.

    neuer kompressor "OptTronik"

    eine emulation des Teletronics LA-2A.

    mal sehen, ob er mir einen mehrwert bringt und was ich damit anstelle...

    und dann noch viele kleine verbesserungen, von denen mir vor allem die folgenden wirklich gut gefallen:

    - gigaACE ist nun VLAN kompatibel (war es das denn vorher nicht?)

    - die C-serie pulte haben jetzt eine latch-funktion für den "width" button. das ist eine wichtige verbesserung.

    - softkeyfunktion "Peak Hold Reset". das hatte ich gewünscht, damit kann ich die peak hold funktion auf infinity stellen und habe beim aufnehmen stets den überblick, welche kanäle im gain eventuell zu heiß sind. durch den reset-knopf kann man das schnell wieder zurücksetzen, bisher musste mnan dafür in ein untermenü gehen, das fand ich zu kompliziert.

    ich habe jetzt aber noch nicht alle punkte ausprobieren können.

    hier sind nochmal alle neuen:

    • Bank View: DCA Fader to 0dB option
    • Direct Out: Follow All option (post DCA Fader/Mute & Ch Fader/Mute)
    • Ext In Page: SigGen and Talkback On/Off buttons
    • gigaACE: VLAN compatible (switch dependent)
    • Library: Button on all processing tabs
    • MixPad: Support for new iPad Pro screen resolution
    • PAFL Improvements:
      • Mix To PAFL option
      • Stereo Mix outs to PAFL EXT IN are now true stereo
      • PAFL busses 3-8 now have same options as 1-2
      • Maximum Delay extended to 682ms
    • PEQ: Latching Width option (C Class Surfaces only)
    • Routing page:
      • Direct Out information visible
      • Mute Group assignment
      • Send level values visible
    • Scene Management: Undo Store
    • SigGen: Individually assignable to L and R on stereo mixes
    • Sidechain: BPF option
    • Softkey/IP: Assign On/Off
    • Softkey/IP: Peak Hold Reset
  • A&H dLive

    • wora
    • 21. März 2019 um 23:47

    auch wenn teile davon schon bekannt waren:

    nun wissen wir endlich komplett bescheid.

    ein wunsch von mir wurde tatsächlich erfüllt:

    "Peak Hold Reset" auf einem softkey!

    super sache dat...

  • SATlive Version 1.70.40 ist da

    • wora
    • 19. März 2019 um 00:02

    ich würde folgende diskussion gerne hier her verlagern:

    Zitat von wora

    tomy: was man in SatLive imho verbessern könnte, ist das starten und zwischenspeichern von messungen per touchscreen. da sind die schaltflächen einfach ein bisschen klein, vor allem auf modernen screens mit höherer auflöung muss man da schon sehr genau zielen.

  • Systune vs. SatLive vs. SMAART DI (+RiTA) => Praxiserfahrungen im Vergleich ?

    • wora
    • 18. März 2019 um 23:58

    das webinterface hatte ich zwar mal zum ausprobieren benutzt, doch das war mir wieder entfallen :S

    schade drum. da es mit Systune bei mir in der letzten zeit eher selten funktioniert hat, hab ich mir diese, eigentlich praktische, lösung wieder abgewöhnt.

    ich meinte aber ebenfalls die oberfläche der software.

    mittlerweile nutze ich beim aufbau und im soundcheck einfach viel mehr tablet-lösungen. und die lassen sich per fingereingabe echt schlecht benutzen. früher waren die buttons noch deutlich größer, einfach weil die bildschirmauflösung kleiner war ;)

    aber das gehört hier ja nicht so richtig hin, das sollten wir im passenden faden diskutieren:

    SATlive Version 1.70.40 ist da

  • Mikrofontest - Bitte um "Inputs"

    • wora
    • 18. März 2019 um 20:41
    Zitat von Balulilu

    Kennt jemand dieses System? Kann man da bei "gleichem" Equipment (Mic, Mischer, PA....) im Live-Betrieb im Vergleich zu einer Mittelklassefunkstrecke einen hörbaren Unterschied feststellen?

    ich kenne zwar Lectrosonics nicht persönlich, aber als funkelektroniker würde mir schon der ein oder andere grund einfallen der dafür spricht, dass mittelklassefunkstrecken nicht so gut klingen können wie die hochqualitativen serien. das ist schonmal eine frage nach den verwendeten bauteilen, die mittelklasse muss günstigere komponenten beeinhalten, die z.b. einfach nicht an die rauschwerte oder die frequenzselektion hochwertiger bauteile herankommen können.

    die frage ist aber:

    kann man den unterschied in eurer beschallungsumgebung überhaupt hören? da müsste man ja schon einigermaßen erstklassiges equipment haben, zuzüglich zu den entsprechend hochqualitativen eingangssignalen (musiker) und einer ebenso erstklassigen akustischen umgebung.

    und auch dann nur im direkten vergleich miteinander ;)

  • t.amp Quadro 500 DSP

    • wora
    • 18. März 2019 um 20:28

    das glaube ich jetzt nicht, denn die vom thomann service genannte latenzzeit (also die aus der zweiten mail ;) ) ist exakt die, die ich selber gemessen habe. Und da waren schon EQ, Hipass und Limiter-werte gesetzt. aber ich werde das nochmal überprüfen, versprochen.

  • Systune vs. SatLive vs. SMAART DI (+RiTA) => Praxiserfahrungen im Vergleich ?

    • wora
    • 18. März 2019 um 01:33

    die tatsache, dass es für Systune schon seit jahren keine überarbeitungen mehr gibt, stimmt mich auch nachdenklich. es gibt da schon die ein oder andere sache, die ein bisschen nervt. so z.b. dass systune immer im eingeschalteten zustand startet, dass man die fensterverhältnisse jedes mal neu einstellen muss, oder dass die fernsteuerung über tablet nur noch sehr zickig funktioniert. da wurde vor jahren am messestand gesagt, dass weitere überarbeitungen und verbesserungen kommen sollen. aber es kommt einfach - nix.

    die anfänglichen probleme mit den lizenzen hat man übrigens schon vor jahren mit einführung der V1.3 in den griff bekommen. lizenzverluste nach windows updates hatte ich seither keine mehr.

    ansonsten funktioniert dieses programm durchaus gut, auch unter Win10 sind die messergebnisse stets reproduzierbar. die messungen im unteren frequenzbereich finde ich etwas aussagekräftiger, irgendwie scheint diese TFC berechnung einen guten job zu machen.


    SatLive bietet dagegen mehr funktionsumfang, das ermitteln von delayzeiten funktioniert sogar um welten eleganter als bei Systune.

    was die bedienoberfläche angeht ist aber auch SatLive ein bisschen in die jahre gekommen.

    tomy: was man in SatLive imho verbessern könnte, ist das starten und zwischenspeichern von messungen per touchscreen. da sind die schaltflächen einfach ein bisschen klein, vor allem auf modernen screens mit höherer auflöung muss man da schon sehr genau zielen.

    unter dem strich kann ich im moment aber beide messsysteme empfehlen. mit den oben genannten einschränkungen. mehr fällt mir dazu im moment nicht ein.

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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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