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Beiträge von wora

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 14. November 2025 um 09:38
    Zitat von treibsand

    Die wirklich wichtigen Gäste positioniert man nicht in der ersten Reihe!

    auf die sitzbelegung habe ich keinen einfluss, das ist veranstaltersache.

    aber ich habe schon seeehr oft erlebt, dass die wichtigen leute in der ersten reihe sitzen. in meiner erlebniswelt ist das eher die regel denn die ausnahme.

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • wora
    • 14. November 2025 um 09:29
    Zitat von duplobaustein

    MMn ist das nur mehr Eier auf den Tisch legen, bzw. vom Rental künstlich Kosten erzeugen...

    vorweg: ich habe überhaupt nichts gegen zusätzliche outboard-geräte, die dinge können, die im pult nicht integriert sind, z.b. richtig gute effektgeräte...

    da erinnere ich mich am meine zeit, als ich ein jahrzent lang mit einer bekannten sängerin unterwegs war. da gab es mehrmals irgendwelche wichtigen leute, die ihr angeraten hatten, dass ich am FOH doch bitte einen richtig teuren preamp für ihren gesangskanal verwenden sollte.
    ich habe das damals abgelehnt, denn ihre tolle stimme hat so eine unterstützung überhaupt nicht gebraucht! ich habe für sie ein AE5400 benutzt, damit war der käse gegessen. im übrigen konnte man bei ihr sogar mit einem SM58 schon ein wirklich gutes ergebnis erzielen. einen speziellen preamp hatte diese stimme jedenfalls wirklich nicht nötig!

    aber es hat mir gezeigt, dass da einige leute unterwegs sind, die sich gerne über teure geräte definieren. und den sinn so einer vorgehensweise darf man dann schon anzweifeln.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 13. November 2025 um 14:58

    im von mir beschriebenen fall sitzen in der ersten reihe selten die unwichtigsten gäste :P

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 13. November 2025 um 11:21
    Zitat von pfeiffe

    IDN:

    Clubs in denen die PA gute 1-2 Meter hinter der vorderen Bühnenkante hängt. ...

    Dass Einsparen von Nahfeld Lautsprechern wird wohl oft das ausschlaggebende Argument sein, aber liebe Leute - da tuts echt ein Pärchen von irgendwas was grad da, verfügbar und günstig ist!

    ...

    davon gibt es auch noch abstufungen...

    letztes jahr erlebt: ein ganz neu errichteter club mit hohem anspruch, die PA wurde "von einer fachfirma projektiert", wie man mir im vorfeld sagte. die PA wäre ideal für den saal und "klingt super"

    als ich dann dort ankam, stzellte ich fest:

    die topteile hängen tatsächlich an einem guten platz, direkt über der vorderkante der bühne. insofern also erstmal keine besondere gefahr für feedbacks.

    aber:

    die ersten zwei sitzreihen waren von der beschallung komplett ausgespart, die abstrahlung der HT-hörner ging einfach über die hinweg.

    nearfills: keine.

    als ich die hausherren darauf hinwies, dass die anlage den bereich gar nicht erreichen kann, sagte einer der vor-ort techniker: "ja, das hab ich auch schon bemerkt" ;)

    sie haben dann vor unserer zweiten show dort noch zwei Nahfeld-LS auf stativen gekauft und an der seite aufgestellt. dann war das problem im äusseren bereich erledigt... aber in der mitte war immer noch ein loch. ich habe ihnen dann gesagt, dass sie da einfach noch zwei kleine böxchen auf die bühnenkante legen sollten... es muss ja wirklich keine d&b box sein.

    als ich dieses jahrt im oktober wieder einen gig dort hatte, gab es immernoch keine fills für die mitte.

    also habe ich wieder darauf hingewiesen - und lustigerweise sagte ein (anderer) haustechniker, der gerade vor ort war: "ja, das habe ich auch schon bemerkt" ... ^^

    ob sie es mittlerweile gefixt haben, weiß ich noch nicht.

    aber weil der club nicht allzu weit von meinem wohnort entfernt ist habe ich ihnen angeboten, mal mit meiner messtechnik vorbei zu kommen um das system noch ein bisschen zu optimieren.

    was ich halt ein bisschen schade finde ist, dass selbst clubs mit sehr hohem anspruch solche dinge übersehen / überhören.

  • Warum macht Ihr (immer noch) Veranstaltungstechnik?

    • wora
    • 11. November 2025 um 16:26
    Zitat von floger

    Das Überrascht mich jetzt. Nach allem was ich von dir lese halte ich dich für einen intelligenten und aufgeschlossenen Menschen.

    tja, das hatte ich von mir eigentlich auch gedacht ... :/

    ;)

  • Warum macht Ihr (immer noch) Veranstaltungstechnik?

    • wora
    • 11. November 2025 um 13:27
    Zitat von Licht_01

    Und der Aufwand an Energie ist IMMER deutlich größer wenn man mit fossilen Energien Arbeitet.

    das ist unstrittig.

    gerade letzte woche hatten wir hier im hause eine von der stadt organisierte öffentliche informationsveranstaltung zum thema heizanlagen in privaten gebäuden. da haben mehrere fachleute einhellig betont, dass die effizienteste heizung nach wie vor die wärmepumpe ist. vor allem auch, wenn man die zu erwartenden preissteigerungen bei gas und öl betrachtet - und die immer höher werdenden gebühren für die zuleitungen: je weniger leute das gas über eine erdleitung beziehen, desto höher werden die kosten für die einzelnen teilnehmer - denn die kosten für die stadtwerke, die diese leitungen unterhaltern müssen, bleiben ja gleich und müssen dann auf immer weniger teilnehmer umgelegt werden. da wird es noch viele erwachungsmomente geben bei leuten, die sich jetzt noch ne neue gasheizung einbauen.

    aber es wurden auch alle anderen möglichen lösungen vorgestellt, von der wärmepumpe als alleiniges system, die wärmepumpe als ergänzungssystem, solarthermielösungen, über die pelletheizung bis zu den gas- und ölheizungen... zum schluss hat mir echt der kopf geraucht. und da ist ja alles noch erlaubt, die neuen regeln gelten erst in der zukunft.

    interessanterweise haben die fachleute mehrfach betont, dass es sich bei dem GEG ("Heizungsgesetz") nicht um ein gesetz der grünen handelt, wie es in manchen medien behauptet wurde, sondern dass es eigentlich von der CDU kam... das wusste ich ehrlich gesagt auch nicht.

    also so ähnlich wie damals diese dosenpfand-nummer, die man den grünen vorgeworfen hatte - was aber ursprünglich unter Kohl von der CDU beschlossen wurde. wie auch immer: das bestätigt mal wieder das gefühl, dass man von der politik ständig angelogen wird. wenn etwas nich mehr populär ist, schiebt man es einfach den anderen unter die schuhe...

    anyway... ich möchte nicht weiter abschweifen. 8)

  • Funkracks mit 4 Strecken - Aufbau

    • wora
    • 10. November 2025 um 23:02

    ich habe mich für meine eigene technik schon vor längerer zeit davon verabschiedet, rackschubladen in den empfängerracks zu verwenden.

    das macht die racks gleich kompakter und auch deutlich leichter.

    die signal-anschlüsse habe ich aber auch immer vorne unter den empfängern, weil meine racks nicht selten an wänden stehen.

    die sender, stativklemmen, wechselköpfe, headsets, akkus und ladegeräte transportiere ich in externen koffern. das ist für mich flexibler und praktischer.

  • Warum macht Ihr (immer noch) Veranstaltungstechnik?

    • wora
    • 9. November 2025 um 20:07
    Zitat von madmax

    stellt sich für mich nur noch eine Frage:

    Thailand oder Philippinen.

    ich gehe ziemlich regelmäßig zum Vietnamesen zum Essen. Im September war ein Teil der Familie in Urlaub in ihrer alten Heimat. Und als sie zurück kamen, berichteten sie, dass man es dort nur noch schwer aushalten kann. Extrem warm und sehr hohe Luftfeuchtigkeit!
    Laut Klimaprognosen wird es für den Menschen in diesen Teilen der Welt bei steigenden Temperaturen irgendwann unmöglich, weiter zu überleben. Dafür ist unser Organismus einfach nicht mehr geeignet, mit schwitzen kann man seine Körpertemperatur unter solchen Bedingungen nicht mehr regulieren. Es ist also vorprogrammiert, dass es aus diesen Klimazonen irgendwann ein paar Milliarden Klimaflüchtlinge geben wird...

    Ob wir älteren die Konsequenzen daraus noch erleben müssen, ist natürlich fraglich... das Dauert ja noch ein bisschen, bis es zu schlimm wird. Aber ich würde mir echt überlegen, ob ich meinen Lebensabend wirklich dort verbringen würde. Andererseits: am Meer kann es natürlich noch etwas angenehmer sein, is klar.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 9. November 2025 um 01:25

    Oh jeh, das war ja echt eine kleine Odyssee! ;(


    Überhaupt ... Miet-LKW Geschichten ...

    Wir hatten mal den Auftrag, auf der Cebit in Hannover ein paar Stände zu beschallen / zu beleuchten.

    Da ich einen LKW Führerschein hatte, wurde ich auserwählt, den 7,5to LKW zu fahren. Dazu in Karlsruhe den Miet-LKW von Buchbinder beladen und mit einem Kollegen morgens losgefahren.

    Bei Frankfurt dann plötzlich ein großer Knall! Der vordere Reifen unter meiner Fahrerseite ist geplatzt - Bamm, das war laut wie ein Kanonenschuß.

    Die Karre zog sofort nach links, aber ich konnte mit schnellem Gegenlenken die Situation retten... mein Beifahrer war aber ganz blass und meinte, dass er nicht gedacht hätte dass ich den LKW noch fangen könnte. Nun ja, das sind Reaktionen in Sekundenbruchteilen, da muss man einfach auch ein bisschen Glück haben, das richtige zu tun. Aber ich bin in den 80ern viel Enduro gefahren, da lernt man schnelle Reaktionen - vor allem das richtige Gegenlenken ;)

    Dann standen wir also kurz hinter dem Frankfurter Kreuz. ADAC angerufen, mehrmals gesagt "es ist ein 7,5to LKW, kein PKW!". Die Dame sagt: "ich gebe es weiter"

    Dann zwei Stunden gewartet, bis das ADAC Auto ankam. Erster Satz vom Servicemann: "das ist ja ein LKW, da kann ich gar nichts machen" :evil:

    Dann haben wir nochmal eine Stunde gewartet, bis ein richtig erwachsener Abschlepp-LKW kam und uns an den Haken nahm.

    Der hat uns dann auf die andere Seite von Frankfurt geschleppt, zu einer richtigen LKW Werkstatt.

    Dort musste dann aber erstmal auf eine Reparatur-Freigabe durch den Mietwagenverleih gewartet werden... Nach weiteren 2 Stunden konnten wir dann endlich weiterfahren - da hatten wir also schon 5 Stunden Delay!

    Unterwegs haben wir dann Hunger bekommen und wollten eine Rastätte irgendwo grob in der Nähe von Alsfeld rausfahren. Beim rausfahren merkte ich, dass die Karre plötzlich total nach links zog! Das Problem: die Bremse rechts vorne ging nicht mehr! Beweis: die Bremsscheibe war nach dem Anhalten komplett kalt.

    Mit 5 Stunden Delay im Nacken wollte ich dann aber trotzdem weiterfahren - heute würde ich sowas aber nicht mehr machen!

    Weiter ging´s:

    In den Kasseler Bergen dann Schneeregen und Stau... es hatte sich auf der Standspur ein langer LKW Stau gebildet. An dem sind wir dann langsam vorbei - um dann zu entdecken, dass die ganzen LKW vor der recht steilen Abfahrt (dort gibt es nicht ohne Grund eine LKW Notbremsspur) standen, weil sich dort Glatteis gebildet hatte. Die haben gesagt: "da kann man jetzt nicht runter fahren".

    Aber wir hatten dann schon satte 6 Stunden Delay - und ich bin dann trotzdem runtergefahren.

    Uff, das war was:

    weil die rechte Bremse vorne ja nicht funktionierte und man die Motorbremse bei Glatteis nicht benutzen kann (sonst kann der Motor ausgehen), musste ich vor jedem Anbremsen das Lenkrad nach rechts drehen... beim bremsen hat es die Spur dadurch dann wieder gerade gezogen... und das hat dann sogar geklappt. So sind wir Stück für Stück in langsamer Fahrt den Berg runter gekommen.
    Mein Beifahrer war während der ganzen Abfahrt aber sehr still...

    Nach den Kasseler Bergen lief es dann aber ganz gut weiter und wir kamen dann mit etwas mehr als 6 Stunden Verspätung an der Messe Hannover an.

    Etwas unschön war dann aber der Empfang vor Ort von unserem Auftraggeber:

    "Sagt mal, wo bleibt ihr denn?? Hier steht die ganze Mannschaft rum und wartet auf das Material!"

    Und dieser Satz fiel, obwohl wir damals schon Handys hatten und unsere Situation mehrmals durchgegeben hatten... das war wirklich sehr unschön. Da hat man sich bemüht, unter nicht gerade geringem Risiko das Beste herauszuholen, und dann so ein Spruch Kotz*

    Damals habe ich mir geschworen: sowas mache ich nie wieder - zum Glück war das auch nie wieder nötig.

    By the Way:
    Der Miet-LKW ging dann über die Zeit der Messe in eine Werkstatt, um die Bremse zu reparieren.
    Bei der Rückfahrt musste ich dann feststellen, dass die Blinker plötzlich nicht mehr funktionierten ... was für eine Schrottkarre!

    Da die Rückfahrt aber komplett bei Nacht stattfand - und damals nachte deutlich weniger Verkehr war als heute, bin ich wieder trotzdem gefahren. Ich wollte einfach nur noch nach Hause...

    Heute denke ich:

    meine Güte, was habe ich damals für Risiken auf mich genommen - und dafür habe ich nichtmal ein Dankeschön bekommen. Also war es das überhaupt nicht wert!!
    Und die Firma Buchbinder war für mich, nach dem Erlebnis, gestorben.

  • Funny stuff

    • wora
    • 8. November 2025 um 01:53

    ja, das war wirklich dreist.

    wir haben noch jahrelang den scherz gemacht: "muss brummen, sonst ist es nicht an" oder "muss brummen, sonst ist es kaputt".

    ich habe in der installations-branche noch einige andere dinge erlebt, die zum haare-raufen waren... nicht selten hat man daran gemerkt, dass die installierenden firmen eigentlich gar keine ahnung von ihrem job hatten, aber trotzdem medieninstallationen bei den größten firmen machten.
    das gehört aber nicht hierher.

  • Funny stuff

    • wora
    • 7. November 2025 um 17:42
    Zitat von stb

    Mir sagte mal ein Gitarrist als ich ihn auf den brummenden Twin-Reverb ansprach: "Wenn er nicht brummt, isser kaputt!" 8)

    ha ha, da erinnere ich mich an eine installation im vorführ-haarstudio bei einem größeren haarpflege-produkt hersteller.

    die vorgänger-firma, die dort die anlage installierte, hatte den betreibern gesagt, dass die anlage leicht brummen muss, damit man hört dass sie eingeschaltet ist und funktioniert.

    so wurde das unvermögen der techniker den endkunden schamlos als feature verkauft.
    eigentlich ist das eher ein IDN...

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 6. November 2025 um 22:09
    Zitat von Marian Humann

    Bislang gab es aber meines Wissens nach keinen 96kHz fähigen Dante Bluetooth Adapter.

    das ist einer der gründe, warum alle meine Dante netzwerke auf 48kHz laufen.

    der andere grund ist, dass die datenfiles bei einzelspureording nur etwa halb so groß sind.

    bei klanglichen vergleichen konnte ich keine unterschiede zwischen 48kHz und 96kHz feststellen. dazu gab es übrigens auch vor vielen jahren mal eine amtliche blindvergleich-studie, die zum selben ergebnis gekommen war.

    der einzige vorteil von 96kHz scheint daher die halbierte latenzzeit zu sein. wenn man aber ansonsten nur pulte mit kurzer latenz benutzt, spielt das keine rolle.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 6. November 2025 um 11:03
    Zitat von ThoSchu

    Die können auch in die Gitarre quatschen, muss man nur den Gain anpassen...

    Duck und weg...

    stimmt.

    und dann einen tief eingestellten Limiter, damit es nicht zu heftig laut wird, falls sie dann doch wieder Gitarre spielen sollten ... das gibt in Summe sicher ein schön klingendes Konzert :D

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 5. November 2025 um 21:07

    gerade heute wieder passiert:

    "Hallo Wolfgang,

    deine Fragen zeigen mir, dass Du noch einen alten Rider hast,

    deswegen anbei der neue."

    ;)

  • Trusstilt oder MultiTilt ? - was jetzt?

    • wora
    • 5. November 2025 um 21:03

    wo gehobelt wird, fallen späne.

    keine frage, arbeitsschutz ist ein wichtiges thema.

    aber manchmal finde ich schon, dass bei der heutigen regelungswut allerseits der gesunde menschenverstand mittlerweile ein bisschen hinten runter gefallen ist ...

  • Funny stuff

    • wora
    • 4. November 2025 um 22:41

    also mir war kein besonderes brummen aufgefallen... offenbar haben sie das dann doch geändert.

    das war auf jeden fall ein tolles konzert, absolute profis an ihren instrumenten (und am gesang) - und super musik aus meiner jugend :)

  • Funny stuff

    • wora
    • 4. November 2025 um 19:38
    Zitat von stb

    Powerstroke mit Gaffa und Papiertaschentuch abgeklebt => da ist das Mikro schon fast egal... :rolleyes: macht eh nur noch "plopp", die 70er sind zurück *finger

    ... dieses "Plopp" war mit Abstand das dominierendste Geräusch auf der Bühne :D

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 4. November 2025 um 19:36

    jepp, wenn das so im rider gefordert wurde... ;)

    ( kannst ja mal in reserve zwei mikoständer und zwei mikros mitnehmen - aber erstmal im bus lassen )

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • wora
    • 4. November 2025 um 19:32
    Zitat von Marian Humann

    Und wie sollen die das lernen? :) Natürlich muss dann ein erfahrener Ausbildungsbeauftragter greifbar für den Azubi sein wenn er noch keine Erfahrung hat.

    die Azubis sollten das am besten so lernen, wie wir damals: erstmal mit kleinen, relativ unwichtigen Veranstaltungen anfangen. Am besten im eigenen Freundeskreis.

    Aber definitiv nicht gleich auf Veranstaltungen mit großen Profibands (damals mit Drums, Percussion, Bläsersatz, 2 Keyboarder, 2 Gitarristen, Bass, 2x Leadvocal und Background-Chor) - und vor mehreren tausend Zuhörern!

    Wenn der angesprochene "Ausbildungsbeauftragte" dabei gewesen wäre, hätte es diese angesprochene Situation wohl eher nicht gegeben. In dem Falle wäre der Ansprechpartner aber auch der Ausbilder gewesen, nicht der völlig überforderte Azubi.

    Wenn der Ausbilder seinen Azubi dann während der Show mal an die Fader lässt (und in der Nähe bleibt), dann ist dagegen nichts einzuwenden.

    Aber nicht so, wie wir es erleben mussten.

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • wora
    • 4. November 2025 um 13:24
    Zitat von uchrisu

    Man kommt mit einer Band, bei der man normalerweise den Monitor vom FOH aus macht auf ein Festival, wo es einen angeblich "hochprofessionellen" Monitorer gibt. Das Schlimme ist dann, dass die Leute bei dem von ihm erzeugten Pfeifkonzert natürlich erst zum FOH-Platz gucken.

    oh ja, diverse Desaster mit "hochprofessionellen Monitormännern" (es waren tatsächlich immer Männer) habe ich auch schon mehrmals erleben müssen ...

    Das schlimmste Erlebnis davon war mal im Capitol in Mannheim, als die Monitorfraktion es nicht schaffte, die im Soundcheck gespeicherten Monitoreinstellungen für das Konzert der von mir betreuten Band auf ihrer Vi1 zum Showstart wieder herzustellen... Schlimm war das aber vor allem für die Musiker auf der Bühne - das Publikum hat das zum Glück nicht mitbekommen. Da ich meine Musiker alle gut kannte habe ich aber am FOH Pult bemerkt, dass da irgendwas nicht stimmen konnte. Nach dem Gig hab ich dann die Info bekommen, dass im Monitor gar nichts mehr gestimmt hatte und sie das Konzert quasi im Blindflug meistern mussten. Die waren alle total sauer.

    Oder vor etwa 20 Jahren die (un)lustige Situation, dass der Monitormann zwar ein routinierter Herr mittleren Alters war- er dort aber zum ersten mal an einem DM2000 Digitalpult arbeiten musste - und das Konzept noch nicht wirklich verstanden hatte. An diesem Abend hatten wir auch so einige Feedbacks X/

    Ich hatte aber auch schon den Fall, dass man uns für den Monitormix einen Azubi hingestellt hatte. Der war dermaßen überfordert, dass ich von meinem FOH Platz auf die Bühne musste, um dort den Monitormix einzustellen... dazu hab ich erstmal die Monitore angehört und danach die abenteuerlich verbogenen Grafik-EQs bypass geschaltet, was spontan zur Aussage einiger Musiker führte: "oh ja, jetzt ist es schon deutlich besser" :D.

    Der junge Kollege bekam dann von mir die Aufgabe, nix mehr anzufassen 8)

    Seither stand in unserem Rider: "keine Azubis an den Pulten!"

    Das waren nur drei Sachen, die mir jetzt spontan zum Thema eingefallen sind ... wenn ich gründlicher nachdenken würde, käme da sicher noch mehr zusammen. ;)


    Zur Ehrenrettung der Monitor-Zunft:

    ich hatte aber auch schon einige ganz hervorragende Erlebnisse mit Monitorleuten, die Ihr Handwerk erstklassig beherrschten! dafür*

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