Man beachte den Unterschied zwischen den Angaben von dB/msec bei der Attack-Zeit und dB/sec bei der Release-Zeit.
!!!
ein verhältnis 1:100 zwischen attack und release ist jetzt nichts ungewöhnliches, aber das sollte man nicht übersehen.
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Neues Benutzerkonto erstellenMan beachte den Unterschied zwischen den Angaben von dB/msec bei der Attack-Zeit und dB/sec bei der Release-Zeit.
!!!
ein verhältnis 1:100 zwischen attack und release ist jetzt nichts ungewöhnliches, aber das sollte man nicht übersehen.
sehe auch die Probleme nicht, Sound versauen ging auch vorher schon
korräääkt! ![]()
man sollte eine fehlbedienung nicht dem werkzeug zuschreiben.
also ich mag die grafische darstellung in der kanalübersicht sehr. dann kann man sehr schnell erkennen, ob etwas schief gelaufen ist ![]()
bei der "normalen kanalbedienung zwischendurch" nutze ich bei meinem pult übrigens meist die altbekannte darstellung verschiedener potis. also keine grafische kurve, sondern nur die potistellungen mit den zahlenwerten nebendran. das ist dann auch "wie früher" ![]()
ich komme mit beidem sehr gut klar.
Soll heissen, man muss die Geräte, die man bedient, halt einfach kennen....
das ist logischerweise der idealzustand.![]()
ich bin da bei meinem pult sogar soweit gegangen, dass ich die erste zeit (fast) nur einen kompressortyp eingesetzt habe, um herauszufinden wie ich damit umgehen muss. das hat mir wirklich geholfen das ding gut zu verstehen und seine eigenheiten herauszufinden. diese vorgehensweise habe ich auch nicht bereut.
heute benutze ich noch zwei weitere kompressortypen, insgesamt sind es jetzt vier verschiedene. dazu kommt noch der DYN8, ein frequenzabhängiger kompressor für spezialfälle. das genügt mir für alle anwendungszwecke und hat den vorteil, das ich nicht jedesmal neue feldforschungen machen muss, was für mich besser funktioniert.
Zur Releasezeit: ich finde die Releasezeit ganz ausschlaggebend für den Klang. Natürlich kann man sie so einstellen, dass sie je nach Signal "unhörbar" wird, muss man aber nicht.
also ich wüsste jetzt nicht, was ich auf dem gesang mit einer "hörbaren" release-regelzeit angangen sollte. bei perkussiven signalen und je nach musikrichtung hat man da sicher ein paar zusätzliche spielmöglichkeiten die auch mal sinn machen können (vor allem beim gate), aber bei gesangskompression...?
Du meinst jetzt nicht ‚pro Oktave‘, sondern ‚pro irgendein Zeitmaß‘, denn das macht bei einem nicht frequenzselektiven Standardalgorithmus sonst keinen Sinn.
oh, ja klar. per Oktave macht es wirklich keinen sinn. es sollte "x dB/sec" heissen ![]()
schlussendlich kann man also feststellen, das man zu schnellen UND guten ergebnissen nur kommen kann, wenn man das jewilige arbeitsgerät gut kennt und sich auf seine erfahrungen damit verlassen kann, oder durch schlichten zufall. das bestätigt meine eigenen erfahrungen.
es verhält sich damit also genau wie bei mikrofonen und lautsprechern.
und eingeschränkt gilt das sogar für verstärker, denn nicht jeder amp ist für alle zwecke gleich gut geeignet, was sicher jeder profi bestätigen wird.
die von dir genannte chance, die hier vertan wurde, dürfte duchaus auch einen monetären hintergrund haben. denn je mehr sich ein hersteller von der konkurrenz absetzen kann, desto besser ist das als verkaufsargument für die verkäufer. die unterschiede könnten also auch gewollt sein.
andererseits hab ich noch nie ein verkaufsgespräch gehört, bei dem ein verkäufer die attack/releasewerte auch nur als randnotiz erwähnte.
was die anzeige der releasewerte als „x dB/sec“ angeht, so ist das wohl auch ein stück erfahrungssache. in der iLive gab es ja auch diese anzeige, mit der ich mich ehrlich gesagt immer ein bisschen schwer tat. und das ging auch vielen kollegen so, die es von Yamaha (zu anfang ja eindeutig die verbreitetsten digipulte) eben in „x ms“ kannten. wohl deshalb hat man bei A&H in den nachfolgenden pulte wieder die für viele gewohnten angaben in ms eingeführt. das hat sich also quasi „eingebürgert“.
insgesamt finde ich persönlich die releasewerte auch viel weniger entscheidend als die attackwerte. wichtig bei release ist mir nur, dass es schnell genug geht - oder eben langsam genug, wenn man so ne art leveler erreichen möchte. für 50sek sehe ich aber ehrlich gesagt auch keine wirkliche anwendung ![]()
die attackzeiten sind aber definitiv entscheidender für den klang. und da wären mir, auch als verfechter schneller attackzeiten, die 20ms des einen produktes für einige anwendungen wirklich zu knapp.
EDIT:
„x dB/okt“ durch „x dB/sec“ ersetzt ![]()
mir fällt auf, dass die max. attackzeit bei Midas Pro lediglich 20ms beträgt. das ist für meinen geschmack zu knapp.
auffallend ist auch, dass die werte teils extrem voneinander abweichen. daran sieht man aber immerhin ganz gut, dass nicht alle voneinander abkupfern.
jetzt bin ich aber echt gespannt was du so dazu meinst, bzw. was deine intention für die sammlung dieser werte ist.
dito.
ich bin zwar selber schon ein paar jahre nicht mehr "on the road", arbeite aber in einer städtischen firma mit mehreren veranstaltungshallen. hier bekomme ich durchaus öfter mal mit, wie diverse veranstalter z.b. schüler ohne jegliche PSA als stagehands organisieren. ich finde das mittlerweile höchst zweifelhaft, auch wenn wir damals natürlich genau so angefangen haben. aber die zeiten haben sich doch eigentlich schon lange geändert.
es gibt zwar auch bei uns bei bedarf professionelle stagehands, aber die kosten eben auch etwas mehr.
Die minima/maxima der Zeiten sind von Hersteller zu Hersteller nicht nur ein bisschen sondern sehr unterschiedlich und entsprechend können Regelwege, Balkendarstellungen, Encoderkränze ohne echte Zahlenwerte nicht nur "bedingt" sondern schlicht überhaupt nicht übertragen werden. "Intuitiv" geht damit für Pulte, die man nicht gut kennt, erst mal gar nichts und "mittlere" Einstellungen, von denen man zu wissen glaubt, dass sie bei jedem Pult als Startposition funktionieren, gibt's nicht.
das hätten wir dir fairerweise schon vorher sagen können ![]()
z.b. die voreingestellten werte der attackzeiten differieren von hersteller zu hersteller teils erheblich.
hier mal drei attackwerte aus der erfahrung heraus:
Soundcraft = 1ms
A&H = 4,6ms
Yamaha = 30ms (ob das bei den neueren auch noch so ist, weiß ich gerade nicht)
schon allein diese zeiten zeigen, dass hier offenbar ganz verschiedene philosophieen am start sind.
wie ich in einem anderen diskussionsfaden schon schrieb, ist meine langzeiterfahrung hier folgende:
so lange ein windowsrechner nicht mit dem internet in berührung kommt und man nicht ständig neue software drauf installiert, läuft der viele jahre zuverlässig!
beispiel:
ich betreibe seit 2010 einen rechner mit WinXP für recordingzwecke. der ist in meinem mixrack eingebaut und steht somit immer auf der bühne.
darauf läuft die software für die RME MADI karte, das recording-programm (Samplitude oder Reaper oder Digicheck von RME, je nach dem was ich machen will), ein programm für die fernüberwachung der USV, Foobar2000 für die hintergrundmusik, ein Audio-Technica Programm zur fernüberwachung der 5000er Serie funkempfänger und manchmal noch ein programm für den XTA Controller, der nur eine USB verbindung hat.
das nutze ich alles regelmässig und auch gleichzeitig. wie gesagt: seit nun 9 jahren, nahezu unverändert. ich habe dem rechner mittlerweile nur mal eine SSD platte spendiert und ihn mehrmals gereinigt. that´s it, er läuft absolut zuverlässig.
zusätzlich habe ich noch zwei Win7 Laptops in betrieb, die mittlerweile auch nicht mehr mit dem internet in berührung kommen.
auch die laufen einfach problemlos, so dass ich es einfach nicht über´s herz bringe, sie auszumustern. ![]()
mit Win10 hab ich diese erfahrung jetzt zwar noch nicht gemacht, dafür ist das system noch zu "frisch" und ich habe auch (noch) keinen Win10 rechner ohne internetverbindung. das wird sich aber noch diesen monat ändern und ich bin guter dinge, dass man mit dieser simplen methode auch mit Win10 ein lange nutzbares system mit hoher zuverlässigkeit aufsetzen kann. da braucht man ja nur ganz am anfang mal einen kontakt zum internet, um die version frei zu schalten. danach nicht mehr.
ha ha, ja, sowas kenne ich auch noch. da hätte ich noch was:
- als wir damals beim bühnenbau in 12m höhe mit turnschuhen und ohne sicherung die dachplatten auf die obersten träger auflegten - natürlich bei wind! ![]()
wir haben es überlebt, weil wir einfach nicht runterfallen WOLLTEN.
und wer zur hölle brauchte damals schon einen staplerschein. wer es schaffte, ganz zum schluss noch mit einer eleganten drehung die dachplatten oben in den trailer reinzubringen, der hatte den job.
das ist nun schon ein paar jahrzehnte her... und ich bin irgendwie doch froh, dass wir heute bessere regeln - und vor allem ein besseres risikoverständnis! - haben.
evtl. könnte dir dafür ja der Digilyzer genügen, wenn du am anderen ende ein gerät mit AES3 anschliesst. soweit ich das sehe, kann auch damit eine auswertung erfolgen.
wäre vielleicht sogar praxistauglicher, weil du dann gleich die strecke mit dem richtigen sender messen kannst.
ja, ich.
ShutUp10 benutze ich auch von anfang an, wirklich ein prima tool. man kann darin selbst einstellen, was man alles blocken möchte, offenbar hatte ich es also nicht hart genug eingestellt.
Ein Knopf "Es sitzt kein Vollidiot vorm PC, ich weiß was ich mache." hätte wirklich nicht geschadet.
das problem eines solchen knöpfchens ist aber klar, oder?
wer definiert sich selbst gerne als idiot? ich würde sagen das können nur leute schaffen, die sich sehr, sehr gut einschätzen können. und das sind wiederum keine idioten. ![]()
zurück zum thema:
das abschalten der updates werde ich mit meinen besagten rechner nicht machen, weil ich diesen auch ab und zu zum online gehen nutze.
statt dessen hab ich gerade einen neuen rechner bestellt, der fest im rack bleibt und sicher neimals mehr das internet sieht! das ist, und das habe ich jetzt über viele jahre gründlich eruiert, die einzige möglichkeit, windows systeme zuverlässig zu machen!
aber wenn sich rausstellt, dass doch nur jemand zu doof war seine tops richtig zu verkabeln, steht in der überschrift vielleicht eine ungerechtfertigte anklage. das wäre dann unfair gegenüber dem hersteller.
nein liebe moderatoren, lasst es bitte hier. ![]()
toller tipp, vielen dank!
hab mir gerade wieder einen rechner bestellt, auf den dann mein drittes Win10 laufen wird.
nach den anfangsproblemen mit Win10 muss ich sagen, dass es bei mir mittlerweile stabil läuft.
einzig und allein der update-terror nervt manchmal ein bisschen. mir ist es nun schon mehrfach passiert, dass ich auf dem job den rechner angemacht hab - und er erstmal ein update abarbeiten wollte, bevor er wieder einsatzfähig war. in einem fall dauerte das eine glatte halbe stunde! sehr ärgerlich!
ausserdem hab ich vor ein paar monaten das office2016 installiert, meine alte Office2000 version lief irgendwann echt nicht mehr rund ![]()
insgesamt bin ich aber zufrieden.
solange nicht klar ist, worin das problem bestand, sollte es bei IDN bleiben.
das ist ein supertolles angebot, welches ich nicht ausschlagen kann! ![]()
![]()
ich bin jetzt auch für die schließung dieses fadens. ![]()
wenn dich jemand anheuert, seine Geräte zu prüfen, weil er deine Fähigkeiten und Erfahrung kennt (z.B. weil du ihm die Zertifikate gezeigt hast), wurdest du doch von ihm ernannt und bist nicht in der Haftung.
das kann ich mir nun absolut nicht vorstellen.
warum sollte jemand geld dafür ausgeben dass ihm jemand anderer seine sachen amtlich prüft, wenn er dann letzten endes doch selbst haftbar ist. nein, der prüfende ist da definitiv zumindest mit-haftbar.
na ja, im zweifelsfalle wäre es mir schon lieber wenn der arm etwas nachgibt - und nicht die displayscheibe ![]()