Da können wir uns alle mal an die eigene Nase fassen. Sagen wir im Ernstfall "Nein", wenn der Truck wartet?
auch das ist ein berechtigter einwand!
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Neues Benutzerkonto erstellenDa können wir uns alle mal an die eigene Nase fassen. Sagen wir im Ernstfall "Nein", wenn der Truck wartet?
auch das ist ein berechtigter einwand!
wie meinen ? Reicht dir das nicht, die unten auf einen der beiden Pultschirme einzublenden und an den Kanalfadern gibts ja noch die Led Kette.
seit ich zwei bildschirme habe, nutze ich den rechten im soundcheck oft für die pegelseite. dort sehe ich dann für viele kanäle gleichzeitig und in hoher auflösung, was sache ist. das finde ich sehr nützlich.
die anzeigen in der south area des rechten schirms nutze ich dagegen während des gigs meistens für die ausgänge, kann sie aber auch einfach umschalten auf die anzeige der inputs.
die pegelanzeigen über den fadern sind auch nützlich, weil man damit einen direkten focus auf die gerade bearbeiteten kanäle hat.
für gigs mit vielen eingängen habe ich dagegen gerne die inputanzeigen auf einem externen schirm.
so hat jede dieser anzeigeformen ihre berechtigung.
zurück zum tablet:
heute hatte ich ja das "winter-openair" ![]()
die sache mit RDP hat sich auch hier wieder bewährt. wenn ich das windows-tablet am FOH an den USB angeschlossen hatte, wurde die verbindung per netzwerkkabel hergestellt. sobald ich den apparat abgezogen und mit zur bühne genommen habe, hat sich RDP per WLAN verbunden, so dass ich quasi nie einen aussetzer in der bedienung hatte. vorraussetzung ist dafür natürlich, dass die WLAN strecke auch bis zum FOH reicht. aber selbst wenn dem nicht so sein sollte: sobald das tablet in die reichweite des WLANs kommt, verbindet sich auch RDP wieder.
auf der bühne hatte ich dann den director im einsatz - und habe das iPad (welches ich als spare dabei hatte) dann nicht ein einziges mal angefasst.
den director habe ich dabei nur mit dem mixrack verbunden, somit kann man sich eine eigene oberfläche zusammenbauen. das ist sehr praktisch.
mein fazit aus den letzten beiden gigs:
das iPad brauche ich nun nicht mehr.
hier noch n bild von heute:
so wie ich den kollegen kenne, hat er das ganz sicher alles gut bedacht - und wenn er damals gefährdungspotential gesehen hat, dann nicht ohne grund.
das ursprungsthema trifft es nicht ganz, das stimmt. aber irgendwie gehört das ja auch dazu.
hallo Profischer, willkommen im forum!
von KS bekommst du da keinen support, oder wie ist das zu verstehen? kann ich mir jetzt eigentlich nicht vorstellen.
Ich habe immer noch den Eindruck, dass das die betriebssicherste Variante ist ...
das ist es zweifelsohne ! ![]()
Nutzt Du auf Dauer am FOH zusätzlich zur zweischirmigen Konsole noch Director-Funktionalität auf dem dritten Schirm?
nein.
also zumindest bisher nicht.
das laptop benutze ich für dinge wie recordersteuerung, anzeige der funkempfänger, abspielprogramm für hintergrundmusik und für die anzeige der setliste.
Director nutze ich während der veranstaltung nur dann, wenn ich keine surface im einsatz habe. das war in den letzten drei jahren genau zwei mal ![]()
die zugriffe am pult gehen einfach viel schneller, so dass mich das eher behindern würde. vorstellbar wäre aber, dass ich mir auf dem laptop ein effektgerät darstellen lasse oder die übersichttsseite der eingangspegel. vor allem für letzteres wäre aber der anschluss eines zusatzbildschirms direkt am surface sicher die sinnvollere lösung.
Wie entwickelt sich das mobile Arbeiten mit dem Director auf dem tablet? Was geht gut, was nicht so gut?
ja, da bin ich auch mal gespannt. ich werde mir da im "director" wahrscheinlich eine eigene bedienoberläche gestalten, damit das arbeiten auf dem schirm flotter geht. man hat da ja nur die hälfte der fader im direkten zugriff.
die sache mit dem freihalten der fluchtwege ist in der tat genau so eine never-ending story.
neulich hat mir mal ein kollege eine geschichte erzählt, wo er als meister beim aufbau einer veranstaltung darauf hinwies, dass an einer bestimmten stelle keine theke aufgebaut werden darf - weil fluchtweg. er wurde daraufhin von einem bürgermeister zurecht gewiesen, der sagte "das wird heute trotzdem so gemacht, basta". er hatte dann versucht diese ansage von diesem bürgermeister schriftlich zu bekommen, aber der hatte dazu "keine zeit".
er hat es dann also zugelassen. später hat er dann herausgefunden, dass besagter bürgermeister in dem moment gar nicht weisungsbefugt gewesen wäre (weil ganz anderer fachbereich) - und damit wäre dieser im falle eines unglückes wohl fein raus gewesen. ergo wäre der, der dann die arschkarte gezogen hätte, der meister gewesen. er hat sich nur durch die resolute ansage beeindrucken lassen und wollte an der stelle keinen wieteren stress verursachen. es ist dann alles gut gegangen, zum glück. aber an solchen geschichten kann man gut erkennen, wie "normalbürger" zum thema gefahrenabwehr wirklich stehen.
2. Kannst Du bitte was zu Deinen Erfahrungen ‚Windows Tablet - dLive‘ schreiben, bitte nicht hier sondern zur entsprechenden Fragestellung im dLive Thread?
ich habe erst eine veranstaltung mit hilfe meines neuen windows tablet gemacht. das hat soweit schonmal funktioniert.
am sonntan ist dann die zweite, gleich unter erschwerten bedingungen: ein open-air livegig auf einem weihnachtsmarkt - die wettervorhersage ist ... na ja, winterlich eben.
hauptsächlich soll mir das tablett dazu dienen, einen (oder zwei) andere rechner per RDP fernzusteuern. das hab ich auch schon ausprobiert, geht prima. ein vorteil ist dabei das steuern des pultes auf der bühne. bisher hab ich das per iPad gemacht, aber die iPad app hat keine möglichkeit, kanäle auf andere kanäle zu kopieren. das geht mit dem "director" natürlich einwandfrei. da der "director" nach einem verbindungsausfall (WLAN) aber aufwendig neu mit dem pult verbunden werden muss, mache ich die sache eben über RDP. und die RDP verbindung ist ja sehr schnell wieder hergestellt, das macht RDP sogar automatisch.
allerdings musste ich auf dem tablet erstmal Win10 Pro installieren, die home-version bietet wie üblich keine RDP funktionalität.
etwas gewöhnungsbedürftig ist die reine tabletbedienung mit Windows10 allerdings schon. da muss ich mich noch ein bisschen reinarbeiten. so fehlt mir z.b. manchmal das aufpoppen der virtuellen tastatur, oder die virtuelle tastatur deckt den bereich ab, in dem ich gerade schreiben will. am pult habe ich deshalb eine externe tatsatur angeschlossen, die ich bei nichtbenutzung einfach unter das pult schieben kann.
genau, dann ist die alte spielzeug-bleigießerei doch noch für was sinnvolles gut ![]()
das geht aber eben nur, wenn die chöre auch mitspielen und sich an die vorab getroffenen vereinbarungen halten.
ansonsten gilt: das ergebnis klingt, wie der chor klingt.![]()
ach so, ja: um eine zugstange während der show wieder auf eine vorher eingerichtete höhe zu fahren, hab ich mir folgenden trick einfallen lassen:
am ende der zugstange, ausserhalb des sichtbaren bereiches des publikums und im sichtbaren bereich an der zugsteuerung, hänge ich ein mikrokabel ab. sobald das ende den boden berührt, bin ich wieder exakt auf der richtigen höhe ![]()
jepp. man kann das aber auch so sehen: für die verschiedenen stimmlagen benötigt man unterschiedliche eq einstellungen. wenn man die mikrofone also nach stimmlagen sortiert, kann man noch ein bisschen mehr herauskitzeln. gerade für die bässe kann das vorteilhaft sein.
aber wie gesagt: wenn es nicht 100% ig vorhersehbar ist, muss man mit kompromissen leben.
wenn die eigentliche position auf der bühne nicht vorhersehbar ist oder die größe der chöre über den abend variiert, habe ich ganz gute erfahrungen mit einer mikrofonierung gemacht, die einfach den ganzen bühnenraum systematisch abdeckt. also so, dass ich den ganzen platz mit mikrofonen erreiche. das bedeutet natürlich, dass ich mehr mikros abhängen muss als ich wirklich benötige.
für einen 240er chor hatte ich da z.b. 8 Schoepse im einsatz. zuvor waren aber erstmal ein paar deutlch kleinere chöre da, hier habe ich dann einfach nur die mikros aktiviert, die in frage kamen.
ich hatte also nicht speziell mikrofone für die verschiedenen stimmen, sondern habe das ereignis als ganzes gesehen. das ging als kompromiss wirklich gut.
ich lebe nicht in der schweiz und da hast du sicher die bessere übersicht.
meine erfahrung sagt mir jedoch, dass man auf den autobahnen ausserhalb deutschlands deutlich stressfreier vorankommt, weil es erheblich weniger raser und drängler gibt.
am allerbesten merkt man das, wenn man von einer reise zurückkommt und nach längerer zeit auf ausländischen straßen wieder auf deutschen autobahnen ankommt. denn dann hat man meist schon nach wenigen kilometern einen hinter sich, der sehr dicht auffährt obwohl man selbst das gerade angeschriebene limit einhält.
und ich weiß aus vielen gesprächen, dass es anderen leuten ebenso geht. die strafen sind in deutschland vergleichsweise gering, somit nimmt das keiner so ernst. das ist zumindest meine sichtweise aus meinen persönlichen erfahrungen
sicher kennen wir nicht den prozessverlauf, das geringe strafmaß lässt aber zumindest vermuten, dass der beschuldigte nicht nur diese strafe zu verbüssen hat. ich bin selber mal aus 8m höhe gestürzt und kann mir daher so ganz leicht vorstellen, wie viele knochen aus 17m höhe noch heil waren. vermutlich hat er für den rest seines lebens mit komplikationen zu leben. in sofern könnte man das auch sicher verstehen, wenn der richter das mögliche strafmaß hier nicht ausgeschöpft hat. andererseits wird der kollege sicher niemals mehr ohne sicherung irgendwo hochsteigen, deshalb wäre auch eine längere bewährungsstrafe sicher erträglich gewesen (für mein verständnis).
die geschichte von dem professor, dass die höhe des strafmaßes nicht abschreckend wirkt, kann ich hier aber nicht nachvollziehen.
schau dir nur mal den straßenverkehr an: in der schweiz halten sich die allermeisten fahrer an geschwindigkeitsregeln, in deutschland so gut wie niemand. das hat definitiv unmittelbar etwas mit dem strafmaß zu tun.
das sich das bei richtigen kriminellen anders verhält mag ich gerne glauben, aber für den normalen bürger ist das strafmaß auf jeden fall eine abschreckung. und wir als veranstaltungstechniker zählen für mein verständnis eher nicht zu den kriminellen menschen... die meisten jedenfalls ![]()
bei solch milden strafmaßen selbst für todefälle muss man sich jedenfalls nicht wundern, dass der arbeitsschutz offenbar wieder mehr vernachlässigt wird. das war jedenfalls mein erster gedanke dazu.
jepp, bestes video ever! ![]()
Muso: musician. Gängige Abkürzung im englischen, zumindest hier. Sorry mir fällt es zunehmend schwer die deutschen umgangssprachlichen Wendungen zu finden.
Ja klar, immer mal wieder gerne PA Forum
ehrlich gesagt, ich war saß etwas gelangweilt auf nem Industriegig
Quick Release: habe mal das Vergügen gehabt eine kleinere Runde mit Andrea Bocelli zu drehen, bei knapp 50 Kanälen Orchster und Chor war es durchaus eine Zeitersparniss. Die Schoeps Shockmounts sind zu teuer um sie am Stativ zu lassen, die sind in einer Schublade deutlich besser aufgehoben.
ja ja, im ausland spricht man eben anders... ![]()
mikroklemmen hab ich im leben noch nie an stativen gelassen. egal ob Schoeps oder Shure draufsteht, die mechanischen belastungen sind da einfach zu hoch.
allerdings: heutzutage hat man ja stativcases mit rohren, da könnte das wieder anders aussehen. allerdings ist man mit den quickrelease lösungen definitiv flexibler... hmmmm, da muss ich echt mal wieder drüber nachdenken.
„ Horizontal bündeln sie tatsächlich enger.“
du meintest sicher „vertikal“ ![]()
die aussagen, dass zeilenlautsprecher weniger rückkoppeln, lassen sich physikalisch nicht wirklich belegen.
sie beruhen auf einem verblüffenden effekt, dass mikrofone ganz in der nähe der zeilen tatsächlich erstaunlich laut gehen. das liegt daran, dass das mikro in dieser sondersituation nur einen kleinen teil der akustischen energie der zeile abbekommt. geht man mit dem mikro weiter weg, koppelt es wieder früher.
der effekt wird gerne von verkäufern zum vorführen benutzt, um die höhere koppelungsfestigkeit „zu beweisen“... ![]()
in realen umgebungen sind direktstrahler mit größeren gehäusen oft im vorteil. physik lässt sich nicht so leicht überlisten.
wir haben früher ständig die RS232 leitungen auf 30m und mehr verlängert, um geräte in konferenzraumistallationen fernsteuern zu können. die geräte waren damals auch schon in systemracks in den nebenräumen, einstellen musste man sie aber im eigentlichen raum.
das hat auch immer anstandslos funktioniert.
hier ging es aber schon um die frage, wie man RS232 ins netzwerk bekommt.
aha, auch mal wieder hier? ![]()
frage: was ist ein „muso“?
und noch ne frage: bringen diese quick-release adapter an mikrofonen wirklich einen so hohen zeitvorteil?
also bei mir bleiben die klemmen schon immer grundsätzlich immer am mikrofon und ich muss sie deshalb immer aufschrauben. aber wenn man dabei nicht die klemme dreht sondern das stativrohr, ist das doch wirklich flott erledigt.