ich arbeite jetzt seit 32 jahren im veranstaltungsgewerbe, aber das war mir bisher noch nicht untergekommen. das ist echt seltsam...
danke für die erhellenden beiträge!
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Neues Benutzerkonto erstellenich arbeite jetzt seit 32 jahren im veranstaltungsgewerbe, aber das war mir bisher noch nicht untergekommen. das ist echt seltsam...
danke für die erhellenden beiträge!
DIs für Akustik je 2 Downstage SL SC SR, Vocals 3 Upstage und 3 Downstage).
verständnisfrage:
SL, SC, SR ist mir soweit bekannt, aber was ist upstage/downstage, bzw. wie ist das definiert?
treibsand hat geschrieben: (komischerweise kann ich folgende textstelle nicht als zitat einfügen)
"Bei mir steht die Veranstaltung im Vordergrund. Wenn die entspannt läuft, war die Vorbereitung gut. Wenn nicht, hab ich einen Teil der Hausaufgabe schlecht erledigt oder den falschen Job angenommen."
das möchte ich zu 100% so unterschreiben! ![]()
die ausnahmen bestätigen natürlich die regel, vor allem die von mir bereits genannten probleme mit musikern, die sich einen feuchten kehricht um korrekte vorab-informationen scheren.
...der hat aber auf der Stage eigentlich nixx zu suchen.
Da gibt es klare "Übergabepunkte'...
sehe ich persönlich nicht so.
der beste stagemanager, mit dem ich je zusammenarbeiten durfte, hat sich sehr genau um getränke und alle möglichen kleinigkeiten uaf der bühne gekümmert, der war mir da stets höchst willkommen.
und er hat sogar mir immer mal wieder getränke oder ein brötchen an den FOH gebracht!
das war unser SuperHolgi ! (und der macht das heue nicht mehr, sondern hat nen job "in der industrie" angenommen - sehr vernünftig)
oder mit den Stöckelschuhen über die XLR Kabel latschen...
...oder die das handtuch über den hochtöner vom monitor legen !
alles schon erlebt! ![]()
die sache mit der vorbereitung eines größeren events wird oft unterschätzt, vor allem von leuten die nicht ahnen wie viel arbeit grundsätzlich hinter solchen bühnenauftritten liegt. eine gute vorbereitung ist daher unerlässlich, also zumindest wenn man keine chaotischen zustände mag ![]()
was aber bei all der vorbereitung wirklich nerven kann, das sind die musiker! die wissen offenbar oft nicht, wie viel mühe wir uns machen und schaffen es regelmässig uns vor den kopf zu stoßen.
beispiel: "ach so, ja ... wir haben heute doch noch einen einen bläsersatz dabei. kannst du uns noch irgendwie ein podest besorgen??" (ähem... und was ist mit mikros? monitoren? amps? subcores?). machmal kann man schon daran zweifeln, ob sie wirklich auf dem selben planeten leben...
also: beim vorbereiten hilft vor allem eines: viel erfahrung - und eine gut durchdachte und gepflegte excel liste!![]()
(EDIT: mehrere fehler beseitigt, die durch zu rasches schreiben auf einer billigen tastatur entstanden waren.)
die Mixing Station für unsere Qu nutze ich regelmässig.
seltsamerweise funktioniert die "pro" version bei mir nicht, aber die standardversion funzt einwandfrei.
jetzt fehlt mir das nur noch für SQ und dLive ... ![]()
- Spanning Tree Protocol
- 2 Ports mit GBIC, um optische Module aufnehmen zu können, die zur Glasfaser-Infrastruktur passen
prima, meine US8-150 erfüllen diese kriterien:
• Storm control setting per port
• Spanning tree configuration
und haben auch je zwei GBIC ports.
Aber bis man den Fehler lokalisiert hatte, boxten die schon.
jo, es geht halt nix über die gute, alte, mechanische lösung ![]()
nein, die bässe müssen auf den boden, damit man die bodenkopplung richtig ausnutzen kann ![]()
das ist durchaus möglich.
dann stimmen meine infos grundsätzlich nicht. hatte das mal in einer fachzeitschrift gelesen. das ist einigermaßen schade, auf wen soll man sich heutzutage noch verlassen...
also ich verstehe das jetzt so:
wenn durch den erhöhten strahlungswiderstand der wirkungsgrad steigt, dann muss für eine erhöhung der akustischen leistung nicht zwangsläufig mehr strom fließen.
is klar.
die spannung bleibt ja bei spannungsanpassung immer gleich, somit würde sich auch die elektrische leistung insgesamt nicht verändern.
is klar.
aber stimmt das mit der wirkungsgradsteigerung denn überhaupt?
nee nee nee, schon noch ganz was anderes
Audinate hat Dante auf eigene faust gestartet, weil die mitglieder der AVNU Alliance sich lange zeit nicht auf eine schnittstelle einigen konnten. da gab es einfach zu viele hersteller, die ihre eigenen ideen durchsetzen wollten. dann hat Audinate gesagt: ok, die zeit ist trotzdem reif, dann machen wir eben was eigenes und versuchen so einen standard zu setzen.
die grundlage von Dante war aber die AVB-idee.
Marcel, was die grundsätzlichen fragen unserer mischarbeit angeht, bin ich voll und ganz bei Dir!
auch ich kämpfe ständig gegen die immer zahlreicher werdenden windmühlenflügel, doch die schlechten arbeitsplätze nehmen leider trotzdem immer weiter zu!
und einen livemix über tablet lehne auch ich aus verschiedenen gründen, die ich hier schon öfter vorgetragen habe, konsequent ab.
leider, das muss ich hier mal gestehen, kann ich mich aber nicht immer und überall durchsetzen mit meinem wunsch nach einem sinnvollen arbeitsplatz. und so mache ich hier und da doch mal einen kopfhörermix. dazu hab ich mir eine ganz pragmatische ausrede fürs eigene gewissen zurechtgelegt: dann hab wenigstens ICH einen super sound! ![]()
was die sache mit den hochzeiten angeht:
ich habe da schon sehr viele jahre erfahrungen gesammelt. und meine haupterfahrung ist: die meisten leute auf einer hochzeit wollen sich unterhalten, weil sie sich schon lange nicht mehr gesehehen haben. und da stört laute musik erheblich (!) und man wird als mischer immer wieder ziel verbaler absonderungen wie: "muss das so laut sein?", "machen sie das sofort leiser, man versteht sein eigenes wort nicht mehr" ... usw... kennen wir ja alle.
natürlich gibt es auch ausnahmen, aber das sind eben die ausnahmen. ![]()
deshalb empfehle ich für hochzeiten sehr gerne, dass die livemusik entweder gediegen daherkommt (stichwort "unplugged") oder in einem angrenzenden raum stattfinden kann.
es sei denn, das hochzeitspaar will unbedingt... is klar. ![]()
momentan gibt es durchaus kritik in sachen updates. auch im A&H forum. und auch für die dLive warten wir gerade sehnlichst auf einen bugfix, weil man von "Director" aus die IP8 fadererweiterungen nicht vollständig ansteuern kann. da gibt es also wirklich dringend verbesserungspotential.
die USB problematik bei der SQ kenne ich auch. zwar spiele ich keine musikfiles über den USB ab, aber ich will natürlich hin und wieder ein backup des pultes auf einen stick ziehen. das hat diese woche seltsamer weise nicht funktioniert, der stick (den ich nur dafür genutzt habe) wurde nicht erkannt... ?
an das entwicklerteam bei A&H: diese probleme sind zwar (in meinem falle) nicht showrelevant, aber das muss wirklich dringend erledigt werden.
ich habe mittlerweile einige kleine shows mit der SQ gefahren, das lief ohne probleme ab. zuverlässig scheinen sie also schon zu sein.
Highcut auf 68 Hz.
wäre hier der lowcut nicht die passendere lösung, um die frequenzbereiche zu trennen? ![]()
![]()
die 6x PS15 als tops verursachen bei mir auch so ein leichtes kribbeln in der hirnregion, die für kammfilter zuständig ist...
Mit dem Y-Trick greift man natürlich schon in die Kunst der Künstler ein....
wie gesagt: wenn es gut gemacht ist braucht man solche tricks nicht.
manchmal könnte es jedoch durchaus zum "plan B = notwehrprogramm" gehören ![]()
in der ersten band, die ich je gemischt habe, hatte der sänger ein LXP1 und ein LXP5 vor sich am boden und steuerte diese über MIDI pedale. damals hatte ich überhaupt kein problem damit, weil er sehr vernünftig damit umgegangen ist - und mir den effektstress erspart hat ![]()
audiobo, das hast du sehr schön und anschaulich beschrieben!
vielen dank dafür![]()
Pich Shifter hab ich früher oft für Sax verwendet. aber da auf keinen fall durchgehend, sondern eher so als "schmankerl" bei bestimmten uptempo stücken oder in soloparts. auf kompletten bläsersetzen stelle ich mir das dagegen nicht so prickelnd vor, aber erlaubt ist was gefällt.
wenn ich ehrlich bin... hab ich das schon seit bald 15jahren nicht mehr für Sax eingesetzt, eben weil es das so in den damaligen digipulten einfach nicht gab - oder es zu grausam war.
(obwohl, manchmal kann es ja nicht grausam genug sein!
)
nach ein paar jahren hatte ich es dann echt fast vergessen, erst in letzter zeit hab ich es wieder im kopf. mein neues pult hat ja so viele FX maschinen, da muss ich das doch echt mal wieder einsetzen ![]()
die wird dann aber jahrzehntelang nicht mehr auseinandergebaut.
das ist bei mischpulten dann doch eine ganz andere sachlage ![]()
das MUSS besser werden, wenn diese lösung erfolg haben soll. die firma Audinate macht es vor: Dante ist ja sozusagen eine variante von AVB.
aber danke für den link!