wow.
399,95 EUR ist schon ein wort für einen "eher mittelmässigen" hörer...
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Neues Benutzerkonto erstellenwow.
399,95 EUR ist schon ein wort für einen "eher mittelmässigen" hörer...
Die versuchen sich mittlerweile ja auch an Sonoclonen.
die versuchen sich grundsätzlich an allem, mit dem man viel geld verdienen kann. dazu scheinen diese kopfhörer auch zu gehören.
man denke da nur mal an das iPhone: billigst gefertigt und maximal teuer verkauft - und die meisten besitzer sind auch noch stolz darauf. das nenne ich maximal erfolgreiche firmenpolitik ![]()
aber das ist ein gaanz anderes thema!!!
natürlich hab ich mein system "lieb", sonst hätte ich ja was falsches gekauft... ![]()
...
Super wäre es, wie es auch im Lichtsektor gemacht wird, entsprechende Hardware anzubieten. Das muss ja keine riesige Oberfläche sein. Da würden mir 8-10 Fader, welche frei zuweisbar wären, sowie je einen Abschnitt zur Bedienung von EQ und Auxen, sowie ein 2-3 Taster pro Kanal für Muting, PFL, Solo, whatever reichen. Der Rest darf gerne im Tablet wohnen und das ganze bitte per Leitung angebunden.
Leider gibt es so etwas nicht wirklich und kommt mir jetzt bitte nicht mit MIDI Controllern daher.
diesbezüglich möchte ich dich nun gerne auf den neuesten stand bringen, denn genau sowas gibt es tatsächlich schon.
beispiel dLive:
man stellt auf der bühne sein Mixrack mit den eingängen und der signalverarbeitung auf.
zur bedienung kann man auf ein herkömmliches bedienpult oder ein tablet zurückgreifen. soweit, so bekannt.
jetzt kommts aber:
man kann sich aber auch eine kombination aus einem(oder mehreren) laptops, einem (oder mehreren) programmierbaren faderbänken(IP8) und/oder potibänken(IP6) zusammenstellen.
angeschlossen wird das alles dann über ein netzwerkabel, am FOH schliesst man die apparate an einem PoE switch an. bei bedarf kann man sich sogar das Dante signal aus diesem netzwerk ziehen, somit lässt sich hier also auch eine PFL funktion bereitstellen.
und bei Avid gibt es mit S3L und S6L wohl recht ähnliche lösungen.
nur mal so zur info, dass wir den lichtleuten nicht so wirklich hoffnungslos hinterherhinken ![]()
danke für diese info.
wennich "akustisch eher mittelmässig" lese, kann ich Christian's worte besser einordnen - und bleib dann wohl doch besser bei meinen bervorzugten kopfhörern ![]()
natürlich werden wir hier, ohne die wirklich beteiligten kollegen, keine aufklärung dieses ereignisses aufarbeiten können.
andererseits finde ich schon, das man ruhig mal drüber diskutieren kann, welche gründe zu einer beeinträchtigung des gesamtergebnisses führen können.
wie man in diesem thread gesehen hat, gibt es doch viele "stille" mitleser, die sich die ein oder andere information erhoffen. und auch wenn alles mehr oder minder oft schonmal geschrieben wurde, dürften solche themen vor allem die jüngeren mitleser interessieren.
das ist meine meinung dazu.
aha, ein Asio zu Core Audio konverter!
leider hab ich hier im urlaub nur einen Mac dabei... ![]()
wora : der hier so oft herbeigeschworene Fall des feedbacks klingt zwar hoch dramatisch aber wie oft kommt das während der Aufführung vor?
das ist durchaus ein berechtigter einwand.
die gegenfrage lautet: auch wenn es jahrelang aufgrund guter vorbreitung gut geht, kann man denn ausschließen dass es passiert?
mir ist es jedenfalls schon passiert, dass es durch irgend ein missgeschick auf der bühne (und einmal durch einen technischen defekt an einer monitorbox) ein heftiges feedback gegeben hat.
zugegeben: bei jobs mit 8kanälen ist die sache in aller regel sehr übersichtlich und problemfrei.
aber ich hatte z.b. dieses jahr mal einen job, da habe ich keinen kreativen frontmix gemacht, sondern zweieinhalb stunden nur schadensbegrenzung betrieben. die band auf der bühne war dermaßen laut, dass meine bühnenmonitore und die front-PA ständig an der koppelgrenze liefen. dummerweise hatte mich die band selbst für den job gebucht, damit war meine möglichkeit den bühnenpegel mit guten argumenten einzugrenzen sehr beschränkt. in deiser situation hätte ich mich niemals auch nur für eine minute auf ein tablet verlassen... nur mal so als beispiel, das ich diesen trend mit sehr kritischem auge betrachte.
Boah: Bald brauch ich die 5. Tüte Popcorn
(Oder vielleicht doch Salat aus Kartoffeln?)
hör bitte schnell auf zu lesen, sonst wirst du noch FETT!!![]()
Ich treffe inzwischen auch Techniker mit Beats-Kopfhörern.
ich kenne diese kopfhörer nicht, was hat es damit auf sich?
ich wollte das auch eher darauf beziehen, dass die eine Band ja offensichtlich gut klang, es also wohl eher nicht die PA war.
Über schlecht abgestimmte oder resonierende d&b PAs habe ich auch schon gemischt...
jepp, letztere kenne ich auch - zur genüge ![]()
vielen dank für deinen obigen beitrag, das trifft absolut mein verständnis. ich bin zwar kein instrumentalist sondern hobbymässig sänger, aber gerade die sache mit der wiedergabe der bassgitarre verstehe ich nur allzu gut. leider gibt es beschallungsanlagen, die offensichtlich für maximalen bassdrum-schub ausgelegt sind, die bassgitarre aber leider gar nicht durchörbar abbilden können. in diesen fällen habe ich auch schon oft mit locut gearbeitet.
da es sich hier im beispiel aber um ein und die selbe anlage handelt und die musiker an sich sicher nicht die schlechtesten sind, könnte evtl. auch eine deutlich lautere bühnenbeschallung der grund für die schlechtere performanz gewesen sein. in meiner erfahrungswelt spielt das eine ganz erhebliche rolle.
Aber wenn man die Plosive des Moderators in der Magengrube spürt, darf man wirklich an den Fähigkeiten des Pultbedieners zweifeln. Sowas hab ich leider auch schon öfter erlebt.
das gibt es übrigens erstaunlich oft im fernsehen zu erleben.
ich habe an der glotze lautsprecher hängen, die eine recht tiefe wiedergabe erlauben. und es kommt wirklich oft vor, dass redebeiträge ganz offensichtlich ohne locut geschnitten wurden. das nervt und kommt tatsächlich bei den oberamtlichsten fernsehanstalten vor. und da arbeiten in der regel wirklich gut ausgebildete leute!
Egal, bei mir liegt das Tablet auch bei klassischen Konsolenjobs immer daneben. Denn nur dadurch kann ich auch während des Jobs rum gehen um den Sound in der ganzen Location und nicht nur am FOH Platz tz checken und bin gegebenfalls in der Lage einzugreifen. Auch im Falle eines Feedbacks.
ein iPad zum feineinstellen von z.b. delaylines oder nearfillboxen ist was feines, ohne frage!
ob mir so ein gerät aber genügt, um auch den bandmix in der location gleichmässig zu gestalten, kommt extrem auf dessen umfang an. hier und da mal eine korrektur mag damit ja gehen, bei kleinen singer/songschreiber gigs ist das sogar auf einer seite untergebracht.
aber einen möglichst schnellen zugriff im feedbackfall... tut mir leid, das nehme ich dir nicht ab. so ein problem ist mit fadern an den fingern um längen schneller zu lösen! ich habe diese erfahrung leider schon machen müssen - zum glück nur im soundcheck!
Man sollte aus meiner Sicht neue Lösungen nicht runter putzen nur weil es einem (noch) nicht ins Konzept passt oder welche Gründe einem sonst noch Lernresistent werden lassen.
also lernresistenz lasse ich mir natürlich nicht sehr gerne unterstellen. ich war schon immer vorne dabei, wenn es neue und sinnvolle verbesserungen gab. sei es die mischputbedienung per tablet oder auch beim einsatz von digitalpulten.
aber ich wäge dabei sehr genau ab, ob mir die neueste technische möglichkeit wirklich einen vorteil verschafft - und ob dieser vorteil möglicherweise größere nachteile nach sich zieht - bzw. zu welchem zeitpunkt meines produktionsablaufes ich welche technik am sinnvollsten einsetzen kann.
das hat nix mit lernresistenz zu tun, sondern mit vernunft.
Als ich mein erstes Mobiltelefon kaufte wurde ich auch belächelt. Heute hat jeder eins.
ganz genau so habe ich es auch erlebt.
mehrere jahre bevor das iPhone überhaupt auf den markt kam hatte ich schon ein smartphone mit "tomtom" und habe mich davon über deutschlands straßen navigieren lassen. die kollegen, die ich damals in meinem transporter mitgenommen habe, hatten stets ein spöttisches wort dafür gefunden... aber der neid war dabei immer zu bemerken ![]()
Als Digitalpulte in den Livemarkt kamen haben auch viele angestammte Tonkutscher das als unbedienbar abgetan.
zu diesen leuten habe ich nie gehört. digitalpulte haben mich von anfang an interessiert!
die ablehung mancher studiokonsolen, die damals für liveeinsätze verwendet wurden, hatte ganz praktische gründe. die bedienung und übersicht ist mit heutigen konsolen nicht mehr vergleichbar.
schon damals habe ich gesagt, das ich mit den digi-studiopulten a lá DM2000/1000/02R und konsorten nicht arbeiten mag, weil sie meine arbeit nicht erleichtert sondern erschwert haben. aber mit digipulten, die für den livebereich gebaut wurden, hatte ich noch nie eine wirkliche berührungsschwäche. deshalb war die M7CL bei ihrer einführung sofort mein freund (für meinen geschmack gab es damals nix besseres in dem preisbereich)
man kann das also nicht alles so einfach über einen kamm scheren.es gab auch gute gründe für die ablehung mancher digi-konsolen.
In eun paar jahren werden viele hier Tabletmischen als Alltag ansehen. WLan hin oder her. Wer lange genug den Job macht weiss dass defekte Kabel für 95% der Probleme auf der Baustelle verantwortlich sind. So what?
defekte kabel kommen in meiner welt nur extrem selten vor. mein letztes defektes netzwerkkabel hatte ich vor etwa 4 jahren. verbindungsabbrüche bei WLAN habe ich dagegen recht häufig, einmal im monat mindestens.
ich persönlich hoffe nicht, dass das "tabletmischen" zum alltag zählen wird. ich hoffe sehr, dass diese möglichkeit das beibt was es sinnvollerweise ist: eine gute unterstützung bei der täglichen arbeit der einrichtung einer beschallungsanlage.
ausserdem kommt es doch auch sehr darauf an, WIE man live mischt.
wenn man aktiv in den bandmix eingreift, also z.b. in jedem song neu entscheidet, welche instrumente den neuen song "führen" und welche nun eher in den hintergrund treten können, welche effekte man nun einsetzt und ob man z.b. delays auf einzelne wörter setzen muss, oder ob man nur mal entscheidet, das die gitarre generell etwas lauter sein darf, das alles entscheidet erheblich darüber, ob ein tablet für dei aufgabe taugt oder nicht.
Bei meinem iPhone dreht sich z.B. der Bildschirm immer wieder mal rum. Das ist Mist!
du weißt aber schon, das man das drehen des bildschirms ausschalten kann?
man kann diese funktion sogar auf den hardwareschalter am iPhone legen - schon seit min. 10 jahren ![]()
ich habe letztes jahr mal einen kollegen beobachtet, der versucht hat mit einem tablet-mischer von Soundcraft (ist ja sowas ähnliches wie das hier angesprochene) eine band zu mischen.
dummerweise war die band nicht gut eingespielt (amateure), so dass laufend lautstärkekorrekturen nötig waren. der kollege kam dabei ganz schön ins schwimmen, weil er ja immer erstmal die entsprechenden fader herwisschen musste, bevor er sie überhaupt bedienen konnte. da verging immer so viel zeit, dass die ersten takte stets unbearbeitet durchgingen...
danach sagte er zu mir, das es sowas nie wieder mit so einem pult machen würde... er hatte es aber sogar selbst mitgebracht ![]()
und ich bin großer fan von richtigen fadern und richtigen kabelverbindungen.
beides hat einen simplen grund:
im falle eines ungewollten feedbacks auf der bühne bin ich derjenige, der diesem ohrenschädigenden geräusch schnellstens einhalt gebieten muss!
und ich solchen situationen verlasse ich mich nicht auf eine WLAN verbindung.
und auch nicht auf fader, die ich erstmal auf einem bildschirm "aktivieren" muss.
im soundcheck setze ich dagegen sehr gerne ein tablet zur pult-fernsteuerung ein.
das sind meine zwei cent dazu
und ich bin großer fan von richtigen fadern und richtigen kabelverbindungen.
beides hat einen simplen grund:
im falle eines ungewollten feedbacks auf der bühne bin ich derjenige, der diesem ohrenschädigenden geräusch schnellstens einhalt gebieten muss!
und ich solchen situationen verlasse ich mich nicht auf eine WLAN verbindung.
und auch nicht auf fader, die ich erstmal auf einem bildschirm "aktivieren" muss.
im soundcheck setze ich dagegen sehr gerne ein tablet zur pult-fernsteuerung ein.
das sind meine zwei cent dazu
du brauchst dich nicht zu entschuldigen, deine aussage war einfach direkter! ![]()
na ja, solche erfahrungen haben wir doch alle.
die gründe, warum es bei einer band besser und bei ner anderen schlechter klingt, sind vielfältig - und sie müssen nichtmal beim mischer liegen!
mir ist z.b. in flensburg mal folgendes passiert:
location war ein betonbunker, die gestellte PA war ganz aussen an den wänden aufgestellt, so dass sich in der mitte vor der bühne ein loch ergab, in das die PA nicht strahlte. dieses "loch" war in der mitte vor der bühne etwa 5m tief.
es gab eine vorgruppe, lauter nette junge leute die ihre instrumente nicht sehr laut machten. zudem ergab es sich, dass das publikum in einem schönen halbkreis um die bühne standen, also genau dort wo die PA auch hintrahlte.
dann kamen meine leute auf die bühne, alles hervorragende musiker, aber leider mit kernigem rocksound. und die halle war leider nicht sehr gut besucht... zudem sagte die sängerin gleich zu beginn: "kommt doch bitte alle direkt vor die bühne, damit ich euch besser sehe"... was dann der großteil der gäste tatsächlich getan hat.
ich habe dann noch versucht, die tops an der seite weiter nach innen zu drehen, aber das konnte ich nur zum teil ausgleichen, sonst hätte ich feedbacks riskiert.
am nächsten tag auf der heimreise wurde mir dann von den musikern angetragen, dass sich leute aus dem publikum über den viel schlechteren sound gegenüber der vorband beschwert hatten...
tja, shit happens.
ich weiß natürlich nicht, was dort der ausschlaggebende punkt war. ich wollte nur mal darauf hinweisen, das ein schlechteter sound nicht immer zwingend am mischpultmann liegen muss ![]()
die frage war ursprünglich nach der übergangsfrequenz zu den tops.
der locut der bässe ist wiederum ein neues thema.
Wenn ich damit versuche meine Tops zu entlasten, dann ist das irgendwie der falsche Ansatz, denn entweder erweitere ich dann auch gleich die Anzahl der Tops entsprechend oder denke generell über eine potentere Anlage nach.
dazu passt mein satz aus der ersten antwort:
wenn ich die bässe verdopple, dann eigentlich nur um das topteil lauter machen zu können
der sinn dahinter ist der gleiche:
wenn ich versuche, meine tops mit mehr bässen und höherer trennfrequenz der bässe zu entlasten, dann sollte ich zuerst über stärkere topteile nachdenken.
wenn das pult für hobbyaufgaben genutzt wird, dann muss man eben in den sauren apfel beißen und ein gebrauchtes iPad kaufen.
sollte es professionell genutzt werden, dann ist die sache einfacher: iPad kaufen und in den vermietpreis einkalkulieren.
theoretisch würde ich deine frage mit ja beantworten, doch in der praxis kommt das sehr auf die verwendeten systeme an!
will sagen: nicht jeder bass ist geeignet, auch bei höheren trennungen noch gut zu funktionieren. ausserdem verändert sich dabei dann auch die phasenlage zwischen top und sub.
wenn ich die bässe verdopple, dann eigentlich nur um das topteil lauter machen zu können ![]()