Ich habe den AT8543 verwendet. Da passt auch das ATM350UcW (kompatibel mit alter 5000er Serie) dran. Diese beiden habe ich getestet.
Beiträge von uchrisu
-
-
hast du für beide messungen denselben speiseadapter genommen?
Ja.
-
Ich habe es gerade mal durchgemessen:
ATM350 mit kurzem Kabel für Funksender und ATM350 mit langem Kabel für Kabelgebundenen Betrieb wurden beide mal an den Speiseadapter angeschlossen und durchgemessen.
Beide haben die gleiche Empfindlichkeit und im Rahmen der Messungenauigkeit den gleichen Frequenzgang.
-
Es gab von die ATM350cW Ausführungen die für Sender von AT passten.
Also bei mir passt das ATM350UcW wunderbar auf den AT8543 Speiseadapter und spielt da genau so einwandfrei wie auf dem alten 5000er Sender.
Der Speiseadapter gibt etwa 7,7 V Versorgungsspannug aus und liegt somit irgendwo in der Mitte zwischen 5 V und 10 V.
Der Handsender der alten 5000er Serie liefert etwa 9,2 V unbelastet (bzw. sehr schwach belastet durch ein Multimeter). Hier liegt der Mic Input aber auf 0V und wird nicht wie beim Speiseadapter auf ca. 7 V gezogen. Das sollte dich aber mit angeschlossenem Mikro auch ausgleichen.
-
was das ATM350 angeht: vorsicht, da gibt es eine spezielle version für taschensender!
die betreiben wir natürlich an unseren AT taschensendern, man kauft einfach die passende version.
Woran erkennt man denn die unterschiedlichen Versionen? Passen tun sie ja beide und die Spannung aus dem Taschensender passt auch etwa zu der vom Speiseadapter, wenn ich mich recht erinnere.
-
Wie lange hast du denn die Tests mit den kurzen Kabeln laufen machen? Die Frage ist, ob denn überhaupt sicher gestellt ist, dass die Knackser von der AES50-Schnittstelle kommen.
Ich hatte soetwas z.B. auch mal mit der USB-Recordingkarte. Damals lag es daran, dass das Pult mal einen Schock abbekommen hat und darauf hin die Karte nicht mehr richtig saß. Einmal die Karte aus und wieder eingebaut und schon waren die Knackser weg.
-
Selbst die 5400er ist weniger anfällig als die 4100er.
Das 5400er habe ich bisher auch als selbst sehr feedbacksicher kennen gelernt. Bei linearen Monitoren (also fairen Bedingungen) bekomme ich es lauter als ein SM58. Wenn die Monitore allerdings auf ein SM58 angepasst wurden und man da vielleicht sogar versucht hat einige Schwächen des Mikros zu kompensieren, kann es durchaus sein, dass das SM58 gefühlt leicht vorne liegt. Soetwas würde ich in der heutigen Zeit aber nicht mehr machen, da jeder zweite Sänger ein eigenes und anderes Mikrofon mitbringt.
-
Und eine Messung bedeutet in diesem Fall einmal die FFT-Länge? Oder ist eine Messung auch schon eine Mittelung über mehrere Zeitfenster?
-
Wenn du sagst du misst x-mal, was genau meinst du damit?
Die Gesamtzeit der Aufnahme über die gemittelt wird, ist x-mal die FFT-Länge?
Man kann ja (je nach Zweck) auch online messen und z.B. exponentiell zeitlich mitteln.
-
-
Klark Teknik | Product | DN9680
Dort steht:
A pair of DN9680 units allow up to eight AES50 connections (192 bidirectional channels) to be extended by up to 1,000 metres via single mode optical fibre or 100 metres via CAT5
Unter Specifications steht dann noch:
Multi-mode optical fibre module for DN9680 with 500 metre range -
Klark Teknik gibt 500 m für Multimode und 1000 m für Singlemode-Leitungen an.
-
Das hängt davon ab, welche Frequenzauflösung du hinterher haben möchtest und wie viel Umgebungslärm du wegmitteln möchtest.
Ich verwende meist ein leicht anderes Messverfahren und da reichen mir etwa 2 Sekunden Messzeit um im Bereich der Topteile eine genügend genaue Messung hinzubekommen. Für die Bässe würde ich dann etwas länger messen wollen, oder auch wenn ich mit einem Musiksignal messe, das etwa genau so laut ist, wie das schon anwesende Publikum.
-
Wenn es um das Einmessen in einer Location geht nehme ich entweder rosa Rauschen (wenn ich niemanden störe) oder Musik. Das geht irgendwie immer und man muss keine vollen Sweeps zur Auswertung abpassen. Ja... MLS oder Sweeps haben evtl. ein paar dB bessere Orthogonalität, aber darauf kommt es meist nicht an.
-
Wenn es auch mal Rock oder Metal sein soll, dann vergiss das Ella. Bin ab und zu in einer Location wo ein ähnliches Kleinarray mit 6"-Pappen hängt. Das machst wirklich so überhaupt keinen Spaß. Die Location ist inzwischen aber auch insolvent. Man hat sich gewundert, wieso sich solche Konzerte da so schwer tun und irgendwann kaum mehr Publikum mehr kam. Es hat sich halt herum gesprochen, dass Konzerte in dieser Location maximal "naja" klingen und das auch nur, wenn ein fähiger Tontechniker da war. Ansonsten eher sehr schlecht.
Tut euch das nicht an.
-
Ein in letzter Zeit immer häufiger auftretendes IDN:
Bands mit eigenen Inear-Racks. welche fehlerhaft verkabelt/geroutet oder sonst was sind. Dazu kommt dann meistens, dass die besagten Bands nicht viel Ahnung haben, wie man sowas eigentlich bedient. Man selbst bekommt dann eine Kabelpeitsche zugeworfen, wo angeblich alle Signale sauber drauf sind und wundert sich dann, dass man auf dem Kanal, wo eigentlich Gesang ankommen soll ein kompletter Inear-Mix kommt, oder ähnliche tolle Überraschungen. In der Größenordnung Nachwuchsbands ist das ein leider immer häufiger auftretendes Phänomen.
-
Mit der zur Verfügung stehenden Bandbreite dürfte der Codec im Zweifelsfall sogar lossless sein.
Bei Sennheiser sind es je nach Codec 4 Bit (SEPAC - z.B. EW-D, EW-DX) oder 5 Bit (SEDAC - 6000er, 9000er) pro Sample. Das reicht für lossless nicht, besonders wenn man da noch die eingebaute Fehlertoleranz mit einbezieht. Nur die 9000er Serie hat meines Wissens nach einen verlustfreien Modus (z.B. wenn dann das besagte Klassik-Konzert auch gleich mit zur Tonträgerproduktion genutzt werden soll).
Shure ist da leider nicht so transparent. Ich meine aber mal gehört zu haben, dass es auch hier so etwa 4-5 Bit pro Sample sind.
-
Naja, es ist ja so, dass mit den aktuellen digitalen Systemen deutlich mehr Strecken in den gleichen Frequenzbereich passen. Sicherlich ist einiges davon auch durch bessere HF-Technik begründet, einiges aber sicherlich auch durch digitale Filter und Signalverarbeitung. Bei Sennheiser unterstützen die digitalen Serien z.B. equidistante Frequenzraster. Bei den analogen fehlt dies. Das ist sicherlich momentan kein Argument, wenn man nur eine Hand voll Sendestrecken braucht. Wenn man aber an große Produktionen mit >100 Strecken und an den immer größer werdenden Druck auf freie Frequenzbereiche denk, ist die Entwicklung schon verständlich.
-
Im Bereich 823-832 MHz und 863 - 865 MHz hat fast jede Hobbyband 1-10 Strecken (GItarre, Bass, Mikro, IE....). Da wird es manchmal echt eng noch zusätzlich etwas unterzubringen.
2,4 GHz und 5,8 GHz ist immer etwas Glückssache. Wenn du wenige Strecken da hast, funktioniert es auf kurzer DIstanz meist Problemlos. Allerdings sind auch hier viele kleinere Bands schon unterwegs und der Bereich ist ziemlich voll. Außerdem haben die meisten Systeme hier eine Latenz von ~5ms.
Die LTE-Lücke im 700 MHz-Bereich ist auch nicht so groß. Mehr Ausweichmöglichkeiten hat man im Bereich 470-690 MHz.
Momentan sehr interessant finde ich z.B. die Sennheiser EW-DX. Hier bekommt man sehr sehr viele Kanäle in einem Band unter und die Latenz ist mit ca. 2 ms auch noch deutlich geringer als bei vielen Konkurrenzprodukten.
-
Ich nehme die TG-D71 auch für Metal. Man bekommt die relativ schnell mit dem EQ in die gewünschte Richtung. Das TG-D71 ist eine der wenigen Grenzflächen für Basedrums, die man wirklich in fast jede Richtung bekommt. Außerdem ist sie vergleichsweise klein, sodass man sie durch fast jedes Resonanzloch bekommt.