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Beiträge von Hartwig

  • Electro Voice BK 1

    • Hartwig
    • 17. Februar 2023 um 19:15
    Zitat von floger

    Warum. Die Schaltung sieht zwar anders aus, als Hartwig sich vorgestellt hat, aber es gibt da drin zwei Elkos mit den beschriebenen Funktionen. Wenn Reinigen also nicht hilft, sollte man die tauschen. Wenn das auch nichts hilft ist wohl die Kapsel tot.

    Hallo floger, danke für Deine Nachricht. Hast Du evtl. eine Idee, wo ich den Schaltplan vom BK-1 finden kann? Meine Ansätze sind ja wie gesagt allgemeine Lösungsansätze, aber mit einem echten Schaltplan wäre es natürlich gleich was anderes.

    Viele Grüße, Hartwig

  • Electro Voice BK 1

    • Hartwig
    • 17. Februar 2023 um 15:41
    Zitat von steve.hatton

    HI,

    ich hab noch ein BK 1 in meinem Mic case, welches aber fast nur noch Höhen bringt. Irgendjemand sagte mir mal man müsste nur eine Spule oder einen Condensator tauschen dann sei das Problem weg.

    Kennt jemand das Problem und eventuell die Lösung - würde es gerne
    als Bottom Mic für die Snare verwenden

    Danke für die Holfe

    Hallo Steve, hallo banjogit,

    der Thread hat ja mittlerweile schon bald "Youngtimer-Status", trotzdem möchte ich gerne noch einmal daraif zurückkommen. Vielleicht stolpert ja doch noch mal jemand darüber, so wie ich heute, mittels Googlesuche.

    Ich kenne zwar den Schaltplan des BK-1 nicht, und der o.g. Link dazu funktioniert leider nicht mehr.

    Schaltungstechnisch tippe ich auf einen Kondensator, der zwischen dem "Pluspol" und dem Sound-Ausgang des Mikrofons liegt. Da das Kabel zum einen den Ton (Wechselspannung) vom Mikro zum Mischpult transportiert und gleichzeitig die Phantomspeisung (Gleichspannung) vom Mischpult zum Mikro, müssen die beiden Signale sich dasselbe Kabel teilen. Das geht ganz einfach, in dem man den Tonausgang des Mikros durch einen Kondensator "schickt", da dieser nur Wechselstrom durchlässt. Genauso ist es auch auf der Mischpultseite gemacht. Dann kann auf die Signalleitung eben eine Gleichspannung überlagert werden, welche die Tonübertragung nicht stört.

    Am Mikro wird diese dann als Versorgungsspannung benutzt.

    Lösungsansatz#1:

    Viele Kondensatoren, insbesondere Elektrolyt- und Tantalkondensatoren verlieren bauartbedingt über die Jahre an Kapazität, da das Elektrolyt in ihnen mit der Zeit austrocknet, ähnlich wie bei Batterien.

    Wenn man sich nun Wechselspannungssignale von der Frequenz her betrachtet, so leiten Kondensatoren umso besser je höher die Frequenz ist, und tiefere Töne umso schlechter, also im Extremfall Gleichspannung, deren Frequenz = 0 ist, eben gar nicht.

    Daher würde ich im Mikro nach 2 Kondensatoren Ausschau halten, welche direkt an den Signalpins, vom XLR-Stecker her kommend, liegen. Sie dürften wertemäßig vermutlich im unteren uF Bereich (1..100uF) liegen, und bzgl. der Spannung bei 50V oder höher.

    Lösungsansatz#2:

    Ein Problem in der Versorgungsspannung innerhalb des Mikros. Wenn es an der Spannung liegt, dann werden zuerst die tiefen Töne schwächer, da diese am meisten "Saft" brauchen um sauber verarbeitet zu werden. Und dann wenn die Versorgungsspannung noch schlechter wird, da können u.U. auch Geräusche wie Kratzen, Rauschen, Knacken, Pumpen, etc auftreten.

    Dieselben Effekte gelten auch bei Kondensatoren die im Signalweg in Serie liegen (s. Lösungsansatz#1).

    Wie gesagt, das sind nur zwei allgemeine Lösungsansätze und müssen nicht zwingend die Ursache treffen. Aber sie sind etwas was man, ohne Schaden anzurichten, leicht überprüfen, bzw. reparieren kann.

    Abgesehen davon bin ich ein großer Fan dieses Mikrofons, ich habe mich beim Singen damit sowohl klanglich als auch technisch (rückkopplungsfest) immer sehr wohl gefühlt.

    Mein subjektiver Eindruck: Der Klang ist kristallklar und kraftvoll.

    Liebe Grüße,

    Hartwig

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