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Beiträge von freeze

  • Warum externen Dimmer statt T-Bar?

    • freeze
    • 23. Dezember 2007 um 23:05
    Zitat von "treibsand"

    Nuja, wenn ich schon einen 19" Dimmer nutze, dann wenigstens mit Thomas-PARs und CP-Brennern.
    Für den Bar reichen Chinakannen mit Raylight... :oops:

    Als ob es da einen Unterschied gäbe. Für Kannen ist das absolut egal, da hängt es vom Leuchtmittel (und Reflektor bei Raylight) ab.

    Geht eine China-Kanne kaputt, weg damit (Ebay), neue dran, fertig. Mag vielleicht unter dem umwelttechnischen Aspekt nicht einwandfrei sein, rechnet sich aber.

  • Vor- und Nachteile: Dimmerbars <-> externer Dimmer

    • freeze
    • 23. Dezember 2007 um 13:11

    Meiner Meinung nach sind die angesetzen Maßstäbe nicht gleich, so sollte man bei beiden davon ausgehen, jede Kanne einzeln ansteuern zu wollen. Dies ist ja das Konzept der Dimmerbars, was deine Art von Aufführung IMHO nicht vergleichbar macht.

    Gruß

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • freeze
    • 20. Dezember 2007 um 10:34
    Zitat von &quot;Micromann&quot;

    [Molton vor]den FOH-Tisch das sieht doch so beschissen aus.

    Richtig.

    Zitat von &quot;Micromann&quot;

    BTW ich frage mich warum es immer wieder so sachen gibt das hier sich Forumsmitglieder beschweren das sich andere Forumsmitglieder über ihr Material beschweren auch wenn das Material für eine Schule überdurchschnittlich ist.

    Gleiche Meinung, denn bei dieser Art von Veranstaltungen mit Schülerbands hängt es zu 99% von den Letzteren ab, wie der Sound wird.

    Ob da Behringer, Yamaha oder sogar Zeug wie Crest oder Midas steht, ist völlig egal.

    Gruß

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • freeze
    • 20. Dezember 2007 um 00:31

    Molton davor und fertig. Ganz einfach.

    Gruß

  • +48 V Phantomspeisung

    • freeze
    • 19. Dezember 2007 um 15:01

    Kein Problem.
    Achte beim Einschalten eher darauf, dass du am Besten alle Outs runterziehst - und dabei an die Monitore denkst!

    Gruß

  • I don't need that, 2.0

    • freeze
    • 19. Dezember 2007 um 12:11

    I don't need:

    - Menschen, die viel Mist erzählen
    - platzende Sektflaschen auf der Terasse
    - lahme Großfeuerwerkshändler
    - lahme Behörden, die eeeelendig lang brauchen um einen Antrag nach §24 (1) der 1. SprengV zu bearbeiten (die letzte kam erst zwei Tage vor dem Feuerwerk) :roll:

    Gruß

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • freeze
    • 17. Dezember 2007 um 13:55

    Das KANN nur ein (Spare-)Tonpult sein. Alles andere wäre unlogisch und sachlich unkorrekt. :D

    Gruß

  • EBAY III - Alles zum Thema ebay bitte nur hier posten

    • freeze
    • 15. Dezember 2007 um 11:01
    Zitat von &quot;elefelle&quot;

    Und wenn die "diskoteker" das haben, was haben dann wohl die "Hai-ender"???

    Ganz einfach: Was anderes. :wink:

  • Was tun wenn Polizei die Party räumt ?

    • freeze
    • 15. Dezember 2007 um 10:58
    Zitat von &quot;Matthias&quot;

    Sowas würde ich im Voraus in den AGBs regeln..

    Fragt sich nur, zu wessen Nachteil...

    Gruß

  • Gaffa Rückstände entfernen

    • freeze
    • 15. Dezember 2007 um 10:46

    Terpentinersatz, Aceton, so ziemlich alles in der Richtung funktioniert.
    Man muss beim Reinigen halt eine gute Belüftung haben. :wink:

    Gruß

  • Was tun wenn Polizei die Party räumt ?

    • freeze
    • 14. Dezember 2007 um 23:11

    Zum Glück hatten wir bis jetzt noch nicht derartige Probleme, aber stellen wir uns folgendes Szenario vor:

    Ein Partyanlage wird an einen Endkunden verliehen. Vier Subs, zwei Tops, ein Rack mit Mischer, CD Player, Endstufen, eine Lichtanlage bestehend aus zwei Stativen á 4 Par 56 + Steuerung. Soweit so gut, jetzt steht das Ganze bei einem Kunden in der Wohnung, die Polizei kommt, die Anlage wird aufgrund von Lärmbelästigung sichergestellt.

    A) Wann wird man da die Rückgabe der Anlage erwarten können?
    B) An wen ist die Rechnung für den verlängerten Ausleih zu schreiben? (Soweit die Anlage mind. 2 Tage länger als abgemacht draussen ist)
    C) An wen ist die Rechnung für eventuelle Schäden beim (unsachgemäßen) Abbau zu schreiben?

    Gruß

  • the "ich suche einen Liedtitel" Thread

    • freeze
    • 11. Dezember 2007 um 15:18

    http://www.youtube.com/watch?v=vPKkLc46Ias

    Ich suche das Lied was in Insomnia reingemischt wird.
    Wäre nett wenn jemand helfen könnte.

    Gruß

  • Was schenkt ihr eurer Frau/Freundin zu Weihnachten?

    • freeze
    • 11. Dezember 2007 um 15:10

    Ein Lichtbild in Form von einem Doppelherz in rot (Bengalbränder).

    Gruß

  • China-Elkos

    • freeze
    • 9. Dezember 2007 um 22:27

    Die Fake-Marshalls gibt's doch überall. Stell dir mal vor die Türme wären alle voll und aufgedreht... :shock:
    :lol:

    Gruß

  • China-Elkos

    • freeze
    • 8. Dezember 2007 um 23:25

    So ist das wenn man überall spart...

    Gruß

  • Mietpreise

    • freeze
    • 27. November 2007 um 15:01

    A) ist das ganze weit gestaffelt ("Amtliche Beschallung" kann alles sein - von zwei Funktion One Tops auf Stativen zur großen V-Dosc), B) sind Preise regional sehr unterschiedlich. C) würde ich mich als Kunde sehr veräppelt fühlen, im Verleih nur Material anderer Firmen zu bekommen, D) wirst du mit den 50€ inkl. Transport schnell auf der Strecke bleiben...

    Gruß

  • Größtmögliche Diskrepanz zwischen Material und Ergebnis

    • freeze
    • 22. November 2007 um 14:42

    Meine Reihenfolge bleibt so... Live bekommt man (wie ein Kollege in einem anderen Thema schrieb) zur Not alles mit SM 57 und SM 58ern hin - zwar alles nicht optimal, aber es würde zur Not gehen! Und wenn man das schon mit denen hinbekommt, warum sollte es dann nicht auch mit t.bone und Co. gehen? Ich habe viele Leute gesehen die mit ihren Mikros der Preisklasse doch echt zufrieden waren. Letztendlich merkt der Konzertbesucher nicht was da hängt/steht. Und selbst bei A/B Vergleichen zwischen Nachbau und Original wird's manchmal schwierig, das richtige Mikrofon dem richtigem Namen zuzuordnen.
    Punkt Zwei (Eqipment der Musiker): In meinem Fall war es allerdings so, dass ich den Schlagzeugern ihre Felle gestimmt hab. Wäre ich aber nicht da gewesen, hätte wieder der o.g. Spruch gegolten... Da macht es definitiv keinen Unterschied ob man da Sennheisers E904 oder 30€-t.bone-Dinger. Ebenso beim Gitarrenamp: Rauscht das Ding bekommt man das auch mit dem EQ nicht wieder raus.
    Andererseits ist es ab einem gewissen Level ziemlich schnuppe was beispielsweise für ein Schlagzeug da steht, da macht es keinen großen Unterschied ob es ein Oberklasse oder ein Mittelklasse-Schlagzeug ist, wenn sie beide schlecht gestimmt sind, klingen beide furchtbar. Die Differenz bei guter Stimmung ist nur gering und von echten Profis zu hören, die 99,9999999% der Besucher nicht sind (Behauptung meinerseits). Der Unterschied zwischen der günstigen (bzw. billigen) und der mittleren Preisklasse ist da doch erheblich höher.
    Danach kommt bei mir immer noch der Mischer, gute Signale durcheinandergewürfelt und schlecht ausgepegelt machen auch keinen guten Sound aus.

    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Sorry
    Auch wenn Du Recht hast, aber einer Band, auch wenn die Anfänger sind, muß man das mit Klärwerk nicht rüberbringen und die haben sich trotz allemauch eine gute Betreuung verdient.

    Vielleicht hast du das falsch verstanden, so etwas spricht man nicht aus, so etwas denkt man still bei sich.
    Und dass du denkst, ich hätte mich aufgrund der Musiker nicht angestrengt das bestmögliche rauszuholen, hast du dies falsch interpretiert, schließlich hat es ja einen Grund dass sie sich professionelle Hilfe an Bord geholt haben - um einen guten Sound zu haben und rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen (ein oftmals unterschätzter Faktor).
    Dennoch geht es hier wieder bis zu einem bestimmten Punkt wo eben die Band für den gelungenen Auftritt zu sorgen hat. Licht stand, Ton stand, Licht lief, Ton lief, alles soweit eingeleuchtet, gut eingepegelt, so gut wie möglich alles an die Ortschaft angepasst. Ich behaupte einfach mal, das technisch nicht mehr viel zu verbessern wäre - die 35er Band hat es demonstriert.
    Und ich behaupte auch einfach mal, dass diese Bands mit günstigen Mikrofonen bzw. allgemein Technik günstigeren Preises besser zurecht kommen - A) wüssten sie die Technik nicht richtig einzusetzen, B) würden sie sie nicht richtig bedienen können und C) haben sie dann was, auf dass sie Misserfolge bzw. Schwächen schieben können. Andererseits könnte man auch argumentieren, dass sie mit guter Technik besser an sich arbeiten könnten - dies geschieht allerdings auch nur im Proberaum und nicht auf der Bühne, und im Proberaum geht das auch mit nur einer Fullrange-Box für den Gesang. Technisch unabhängig zu sein, das ist echtes Können.

    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Wenn ich das so lese,hab ich nicht den Eindruck, das Dir der Job Spaß macht.
    Da sollte man auch drüber nachdenken.

    Spaß, naja, in erster 'Instanz' ist der Job Arbeit.
    In zweiter 'Instanz' braucht der Bäcker auch gute Zulieferer, ohne gutes Mehl kommt auch kein gutes Brot dabei heraus.
    Ich hatte an dem Abend auch meinen Spaß, schließlich hatten diesen die Besucher und der Veranstalter auch.
    Aber wie du selbst sagst, ich weiss, dass ich das bestmögliche gemacht habe, deshalb mache ich mir auch nicht mehr Gedanken darüber...

    Und du hast auch Recht, das jeder mal Anfänger war. Und hier reflektiert sich wieder das Argument, dass Anfänger ganz einfach keine Profi-Technik brauchen. :wink:

    Achja, klar hatten wir das Problem mit den Amps. Dass da rumschreien oder ähnliches nicht hilft, habe ich schon vor langer Zeit gemerkt. So lange noch genug Zeit ist pfeife ich die Musiker zusammen, rede freundlich (!!!) mit ihnen, was No-Gos sind und gebe ihnen auch Tipps, was sie besser machen können. Die Meisten sind dafür auch ziemlich dankbar, nur war es bei der o.g. Band so, dass diese mit ihren 16 Jahren Durchschnittsalter erhebliche Staralleuren an den Tag legten und auf keinen meiner Tipps hörte. :shock: (Was dann überging zu "Du hast mir garnichts zu sagen!" - Drummer, 14 Jahre; etc.)
    Das prägt dann natürlich auch.

    Zu Eisfux' zweitem Posting: Ich bin grade wirklich am Überlegen, nur noch Schülerband-Veranstaltungen zu machen, bei denen ich die Bands kenne. Schließlich hat man durch solche Veranstaltungen auch einen Ruf zu verlieren...

    Gruß

    EDIT:
    Noch mal zu Umgangsformen mit Musikern und Künstlern:
    Ich arbeite mit ihnen zusammen, also versuche ich ein gutes Verhältnis zu ihnen zu haben. Ich bin ein offener Mensch und dies gelingt mir eigentlich immer, Freundlichkeit ist der Beste (und meiner Meinung nach sinnvollste) Weg zum Ziel. Klar, es mag auch anders gehen, das verursacht bei mir und meinen Mitmenschen aber nur Stress.
    Will ich Kritik anbringen, ist es völlig unangebracht, durch's Talkback ein paar Zeilen wie "Boah mach doch ma deinen Amp leiser!!" zu schreien. Viel besser ist es da, zur Bühne hinzugehen, den Musiker freundlich anzusprechen, ein wenig technischen Hintergrund dazu zu erläutern und dann doch zu bitten, die Lautstärke ein wenig herunterzufahren, mit dem Hinweis, dass man das ja durch das Monitoring wieder wettmachen kann. (:wink:) Es ist ja schließlich der Wille aller Musiker, eine gute Bühnenperfornance hinzulegen.
    Bei kleinen Veranstaltungen mit Schülerbands wie diesen geht dies ja, bei größeren Veranstaltungen stehen eh andere Bands auf der Bühne - von daher kein Problem. Ein Problem gibt es erst, wenn Schülerbands auf größeren Bühnen stehen. :lol: (Wobei es für den Fall nette Backliner geben sollte. ;))

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • freeze
    • 22. November 2007 um 13:53
    Zitat von &quot;Janos Buttgereit&quot;

    Warum, was ist daran so schlimm?

    Erst einmal: Beziehe meinen Post im Zusammenhang zum Verleih von Medientechnik, technischer Betreuung von Veranstaltungen und ähnliches.
    Wenn ich alle Veranstaltungen die irgendwas mit Charity oder sonstiges zu tun haben machen würde, dann säh es ziemlich duster aus. Um nicht zu sagen dass man mit Dankbarkeit keine Rechnungen bezahlen kann. :roll:

    Gegen Charity-Veranstaltungen, deren Charity nichts mit dem "Wir stecken nix rein und spenden alles"-Gedanken zu tun haben, habe ich nichts. Dennoch ist es in 90% aller Fälle so, dass Charity = 0 oder wenig Budget bedeutet, und da geht bei mir garnichts.

    Privat sieht das ganze aber schon ganz anders aus. Nur helfe ich privat nicht mit Technik aus, die gehört mir ja nicht privat.
    Hinstellen und Security machen, okay, kein Problem, bei meiner Statur. :wink:

    Gruß

  • Größtmögliche Diskrepanz zwischen Material und Ergebnis

    • freeze
    • 21. November 2007 um 22:22

    Richtig. Meiner Meinung nach ist die Marke die auf dem Equipment steht drittrangig. Kommt nichts sinnvolles ins Pult herein, kann man auch mit der Midas Venice und massig Outboard nicht viel machen.

    Meiner Meinung nach hängt es von diesen Faktoren ab:

    1. Können der Musiker (damit meine ich auch deren Können miteinander und nicht nebeneinander zu spielen)

    2. Equipment der Musiker bzw. die Stimmung derer Instrumente (entfällt bei Sängern, einfach zu Punkt drei springen):
    - Schlagzeug: Wichtig ist hier in erster Linie ein ordentliches Fell und dessen ordentliche Stimmung
    - Gitarre und Bass: Wichtig sind hier ordentliche Saiten, deren ordentliche Stimmung und ein sinnvoller Amp (sprich: Nicht-Rauschend, über den Klang lässt sich streiten)

    3. Können des Mischers

    4. PA und Monitoring

    5. Mikrofonie

    6. Kabel, Multicore, Outboard, Mischpult, ...

    Oftmalige Erfahrung bei der Betreuung von Schülerband-Festivals:
    Wer sagte doch so schön, "Ein Mischpult ist kein Klärwerk. Wenn Sch**** ins Pult heinkommt kann auch nur Sch**** hinauskommen.".
    Da hilft selbst der beste Mischer nichts, wenn der Frontsänger schiefe und krumme Textzeilen (ohne jegliches Gespür für Harmonieabläufe, geschweige denn Rhythmus oder gar für das Halten von Geschwindigkeiten) in das Mikro laiert und dabei zwischen 30 und 110 db(A) herumeiert. Da hat man nach kurzer Zeit keine Lust mehr die ganze Zeit den Fader zu kontrollieren, schließlich haut der Drummer sowieso ungleich laut auf die Snare, die Gitarristen drehen ihre Amps nach jedem Lied lauter, die Overhead-Mikrofone sind je nach Veranstaltungsort sowieso sinnlos oder müssen mit der Zeit hinuntergezogen werden, schließlich muss der Drummer seine Aggressionen gegenüber dem Schlagzeug ausleben.

    Davon abgesehen, dass ich da keine erstklassige Mikrofonie auffahre (Standart-Besetzung SM58er, SM57er, D112, SM85, Bass = DI-Box) reicht bei solchen Eskapaden t.bone Kram! Ich sehe nicht ein, die Sennheiser Clip-Miks (e904) bei einem schlechten Schlagzeuge(r)n einzusetzen wenn die Toms nicht gestimmt sind, der Schlagzeuger eh in 80% aller Fälle eines Fills danebenhaut (oder ganz willkürlich irgengendwo auf dem Fell, ist ja sehr beliebt bei Schulpunk-Bands) oder warum nicht gleich auf das Mikro? T.Bone CD 55 dran, zack, fertig. Klanglich nicht das Gelbe vom Ei, die Dinger sind im Schadensfall aber auch mal als Verbrauchsmaterial abzuschreiben...

    Am Behringer-Gitarrenamp reicht da ein SM57 dicke, beim Bass eine DI-Box dran, fertig.

    Jetzt haben vor zwei Wochen mal die Probe gemacht:
    500-Mann-Konzert in einem Jugendhaus, vier Bands, drei absolute Schülerbands, der Headliner eine doch recht gute Rockband.
    "Amtliches Material" von A - Z, nur die Backline von den Bands. Ich habe zwar schon vorher geahnt was rauskommen würde, aber hier erstmal ein Auszug von dem eingesetzten Material:

    2 * EAW JFX 560 Topteil
    4 * EAW LA 400 Subs
    4 * EAW JFX 260 Monitore
    1 * LA 400 und ein JFX 260 als Drumfill
    1 * Midas Venice 24 Kanal Konsole + 2 Sideracks mit dbx, BSS, Klark und Yamaha Material
    Beta 52, Beta 57, Beta 85, E906e, RE20 für Bass + DI (bei dem Bassamp hat sich das allerdings als sinnlos erwiesen, sind dann bei DI geblieben), E904, Neumann KM 184

    Licht waren:
    4 * 6er Bars 64er
    4 * Mac 700
    4 * 4lite
    8 * Floorspots
    8 * Stufenlinsen und Profiler als Front
    2 * ACL Sätze

    Amping komplett von Crown, alle Kabel von Klotz und Sommer, Mikrostative etc. von K&M, Dimmer von MA, Pult ebenfalls, also alles was man einsetzt wenn man Budget hat (was hier übrigens der Fall war). :wink:

    Folgende Situation:
    PA steht, Licht steht, alles läuft, Anlage super eingepiffen, Akustik eigentlich auch ganz gut. Mikrofone und so natürlich alles noch unter Verschluss...
    Die Bands kommen. Alle gleichzeitig. Abgemacht war sechzehn Uhr, knapp drei Stunden Zeit bis zum Einlass, Anfang des Konzertes so in etwa um acht, da waren sie ausnahmslos alle um drei. :shock:
    Erster Eindruck: Schlimmes Chaos. Alles schreit, diskutiert, der eine war schon gedanklich dabei die Backtruss um vier Meter nach hinten zu versetzen, die Gitarristen diskutieren über verschiedene Amps, Gitarren, etc., die Drummer schmeissen ihr Zeug zusammen und gucken was man daraus wohl neues bauen kann. :shock:
    Bis sich alle entschieden haben wer was stellt dauert es eine knappe halbe Stunde, in der man natürlich auch nicht in Ruhe gelassen wird: "Ich brauch da und da n Mikro, aber kein scheiss Shure!!!", "Ich hab da n Mp3-Player dabei, der muss an die Anlage, wie mache ich das?!"...
    Dann wird erst aufgebaut. Schlagzeug wird gestückelt, ich höre schon von weitem die verstimmten Toms, Amps eingestöpselt, Effekte eingestöpselt, ein paar Riffs gespielt.

    So weit, so in Ordnung. Das stand also letztendlich da:
    Ein Behringer Halfstack, ein Marshall Kondensator-Halfstack, ein Harte-Fullstack, ein Schlagzeug-Mischmasch aus den verschiedensten Serien von verschiedensten Herstellern. Der Marshall ist ja noch in Ordnung, beim Rest hatte ich schon Magengrummeln. Egal, geht's erstmal ans Schlagzeug. Einmal angespielt, uiuiuiuiuiuiuiui, wer hat den Stimmschlüssel? Die Toms einigermaßen gestimmt (eben nur so gut wie es eben schnell gehen kann), okay, geht doch einigermaßen.
    Weiter zu den Amps. Ihgitt rauscht der Behringer. Bah, einfach ekelhaft. Habt ihr nichts anderes da? Nein? Ach doch, da steht doch noch ein Marshall in der Ecke. Weg mit dem Behringer, Marshall da hin, Problem gelöst. Super, weiter. Der Marshall macht keine Probleme, Bass. Ebenfalls eigentlich keine Probleme, nur erstmal eine Grundlektion in Sachen EQ-Anpassung ("Was der Typ im Musikladen sagt ist schnurz, richtig ist das was sich für euch und euren Musikstil gut anhört.").
    Super, Mikros dran, Soundcheck.

    Schlagzeug gut zum Klingen gebracht, Gate und Kompressor aber bei den Qualitäten des Drummers Plicht - Ghost Notes wird der schon nicht absichtlich spielen. :D Noch was an Moon-Gel draufgeklatscht, Becken klingen schlecht, mithilfe des EQs aber auch wieder ein bissl zurechtgebogen...
    Okay, so weit so gut, fängt ja eigentlich ganz gut an. Gitarren. Okay, passt ja eigentlich auch, wieder mit dem EQ spielen, aber dann passt's. Bass, naja, was soll man sagen, Hartke. Mag ich nicht wirklich, ging aber.
    Erster wirklich großer Schock des Abends: Gesang. Absolut schlimmer Sänger dem als Soundcheck nichts anderes als fiktive Lottozahlen einfielen. :shock: Als er dann wirklich sang war's nicht wirklich besser, so dass ich schon am überlegen war ihm wieder die Lottozahlen zu empfehlen... :roll:

    Dann die Band zusammen, erst Schlagzeug/Bass, dann Gitarren dazu, Gitarren/Bass, dann alles. Ich denke diese Erfahrung lässt sich nur durch folgendes beschreiben:

    :shock: :shock: :? :cry: :o :? :shock:

    So in etwa lief dann auch die Veranstaltung. Mischtechnisch nichts mehr machbar, technisch ebenfalls nichts. Während des Konzerts kam ein Vater "Die hören sich heute total sch**** an, sonst sind die immer besser!", die Band beschwerte sich danach auch über den Sound. Danach spielte eine weitaus ältere Band (Altersdurchschnitt ~ 35 Jahre). Die hatten wirklich großen Spaß am Klang und am Auftritt. Allesamt sehr zufrieden, kamen alle nachher zum FoH und bedankten sich für den geilen Sound (Zitat). Zwar hatten diese davor auch bei der "Welcher Amp, welcher was auch immer"-Diskussion teilgenommen, auf der Bühne ging das Ganze dann am Ende doch ein wenig anders.

    Mein Fazit aus dem ganzen:
    Phonic, T.Bone und Co. hätten für diese Band locker gereicht. Nicht nur dass es klanglich keinerlei Unterschiede gehabt hätte, warscheinlich wäre es für diese Band sogar besser gewesen. Schließlich beschwerte man sich über den Sound, technisch waren die Möglichkeiten allerdings ausgeschöpft (Gut, es geht immer besser und höher, aber da wir hier sowieso von Schülerbands sprechen brauchen wir hier nicht über Neumann-Komplettmikrofonierung oder dergleichen reden...).

    Die Band, die den Sound so super fand, hat jetzt übrigens exakt das Material für nächstes Jahr vier mal gebucht. Mit dem Zusatz "bitte nichts verändern - das war perfekt so!".

    Achja: Dieser Post soll kein Aufruf Equipment von welchen Marken auch immer aus dem Billig-Sektor zu kaufen und einzusetzen. Man sollte nur unterscheiden können wo man was auffahren kann/sollte/muss.

    :wink:

    Gruß

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • freeze
    • 21. November 2007 um 20:35
    Zitat von &quot;Janos Buttgereit&quot;

    [...] freiwilliger Helfer [...]

    Freiwillig, Benefiz, Charity, umsonst...

    Alles schlimme Wörter! (Und das ist genau das was 'I don't need'.) :lol:

    Gruß

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