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  2. skyper

Beiträge von skyper

  • DPVT

    • skyper
    • 20. Juni 2009 um 06:59
    Zitat von "niggles"


    Den Ausführungen von Skyper kann ich in groben Zügen beipflichten. Allerdings bin ich der Meinung, daß man das nicht pauschalisieren kann.

    Dass wollte ich auch nicht - mir ging es eher darum klarzustellen, dass ich das von Falco angeführte Argument
    "nach wessen Zahlungsbedingungen" (Also im Zweifelsfall irgendwo unter "ferner liefen" im Kleingedruckten versteckt)
    für völlig unangebracht halte, selbst wenn im Kern der Sache technisch richtig.
    Zwischen Recht haben und auf seinem Recht bestehen waren mir eben einige Punkte eingefallen,
    mit denen man auf vielen Produktionen die auftraggebende Firma an die Wand stellen könnte,
    es aber im gegenseitigen Respekt und aus Rücksicht auf die Kollegen nicht tut...
    Das hinterlässt dann eben einen bitteren Beigeschmack, wenn man so augenscheinlich im Regen stehen gelassen wird,
    während an anderer Stelle da stolz die Fahne für die Branche in den Wind gehalten wird .

  • DPVT

    • skyper
    • 19. Juni 2009 um 18:10

    Sorry dass ich hier einen zwischenzeitlichen Rutsch ins OT initiiere, aber vielleicht dient es ja dem DPVT als Anregung,
    auch die Zahlungsmoral (bzw. Arbeitgeberqualitäten) mal als Kriterium für eine Zertifizierung mit ins Auge zu fassen...

    Zitat von "falcocgn"


    Die (Zahlungsfristen), denen P zugestimmt hat? Die, die P in ihren AGB hat? Oder gar die, die der Freelancer nie benannt hat, weil ja angeblich 4 Wochen üblich sind? Sorry, aber das musste raus. Ich als selbständiger Einzelunternehmer bin halt ständig in der Pflicht. Wenn eine Firma mich buchen möchte, die ein besonderes Zahlungsverhalten hat, muss ich entsprechende Vereinbarungen treffen.

    Jein.
    Imho gibt es Grenzen. Es ist ja nicht so, dass man sich (unabhängig von der Firma P.) nicht
    für den Job den Arsch wundrubbelt, wenn es denn die Situation erfordert.

    Ich komme vor Ort ja auch nicht jeden Tag drei Stunden zu spät auf die Baustelle,
    da in meiner Auftragsbestätigung nur ein Zeitraum, aber kein expliziter Arbeitszeitbeginn für jeden Tag vorab festgelegt wurde.
    Strenggenommen müsste ich ja sogar, um dem Verdacht der Scheinselbständigkeit durch Weisungsgebundenheit zu entgehen,
    mutwillig meine Arbeitszeiten selbst festlegen!

    Ferner halte ich (so wie diverse andere Kollegen auch) dezent die Fresse, wenn mal wieder Arbeitszeiten überschritten,
    oder irgendwelche Tätigkeiten "halbseiden" durchgezogen werden müssen.

    (Keine Leiter dabei - sorry, auf Cases darf ich offiziell nicht steigen,
    also lege ich die Arbeit nieder und heule ein bisschen.

    Sorry, ich muss 11 Stunden Ruhepause zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn einhalten - ich komme dann erst wenn der Abbau halb rum ist, egal ob die Halle geräumt sein muss.

    Sorry, nach Arbeitsschutzgesetz irgendwas darf ich auch mit Kollegenhilfe keine 250kg Kabelkiste irgendwo hinheben-
    damit bei jedem Teilnehmer die zulässige Körperbelastung nicht überschritten wird müssten wir da noch vier Griffe zusätzlich an die Kiste spaxen...

    Sorry, ich gehe nicht auf das Rig - technisch ist es möglich eine Lifeline zu spannen,
    dies wäre sicherer als wenn ich da mit zwei Firehooks am Alu entlangklimpere...

    Sorry, das ist nur ein 500kg Motor - mein Fangstoß beim Fall in den Gurt könnte nach Norm
    aber maximal 600kg betragen, das ist nicht machbar da noch zu klettern...

    Sorry, mit besoffenen russischen Helfern sechs Trailer vollzuschrubben ist für mich durchaus gefährlich -
    dann gehe ich schon mal ins Hotel... da verletzt mich dann keiner mit einer Kiste.

    Sorry, da ist kein Prüfetikett dran, ich fasse dieses Kabel/Lampe/sonstwas nicht an.

    Sorry, ich bin als Beleuchter gebucht, da lege ich kein Motorenlakas/lade keine Lautsprecher aus/lege keine Tonmultis mit in den Kabelschacht/richte den Beamer aus/ziehe den Tonkollegen Speaker mit ins Rig. blahblahblah...

    Sorry, ich bin als Tontech gebucht, nicht als Logistiker/Lademeister/Ladeneger.
    Ich trage gerne bei Galaveranstaltungen ausgewaschene Crewshirts, Anzug finde ich ätzend!)


    Sorry, musste jetzt auch mal gesagt werden.

    (Und das oben genannte hat jetzt nix mit irgendwelchen verkorksten AGBs und und unternehmerischen Rechten/Pflichten/Hastenichgesehen zu tun,
    sondern mit gegenseitigem Respekt. Das sind aber leider Werte, die in unserer Gesellschaft nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.)

  • Bewerbung für Ausbildungsplatz zur Fachkraft f. V.T

    • skyper
    • 16. Juni 2009 um 19:30

    Das ist doch (auch wenn es einen bitteren Beigeschmack hat) eine solide Handlungsgrundlage...

    Wenn Du mal die finanzielle Komponente rauslässt steht da gerade die perfekte Begründung,
    warum Dich jemand einstellen sollte - würde ich direkt so in die Bewerbung reinpacken.

    Muss gerade weg, schicke Dir aber später noch eine PN.

    Drücke Dir in jedem Fall die Daumen!

  • Bewerbung für Ausbildungsplatz zur Fachkraft f. V.T

    • skyper
    • 16. Juni 2009 um 18:20

    Evtl. wäre ein Hinweis interessant,
    was Du bisher stukkatiert hast,
    und ob/warum Du abgebrochen hast...

  • Ich verabschiede mich mal entgültig hier.

    • skyper
    • 16. Juni 2009 um 16:45

    In meinem Fall war das eher ein zwischen die Zeilen geschriebenes Wundern darüber,

    dass sich hier gestandene Mannsbilder so aus der Ruhe bringen lassen,
    und hier wieder Sandförmchen geschmissen werden

    Insbesondere bei dem entgleisten "Grundabstimmung"-Thema haben hier in meinen Augen
    ein paar Leute über den ganzen Globus verteilt die Hosen ziemlich heruntergelassen,
    dass hätte ich aufgrund des sonst professionellen Auftretens (oder auftreten Wollens)
    nicht wirklich erwartet, um nicht zu sagen ich fand das eher traurig.

    (und behaupte, wenn sich die betreffenden Kollegen in einem "Blindtest" bei ein bis fünf Kisten Bier getrofen hätten,
    dann wäre die Aktion vermutlich gänzlich anders verlaufen und alles tutti...)


    Ich glaube für unengeschränkt jeden Forumsteilnehmer
    (mich selbverständlich eingeschlossen)
    wäre diese einfache Übung bisweilen hilfreich:

    Den rechten Arm waagerecht vom Körper wegstrecken,
    den Ellenbogen maximal anwinkeln,
    und das Ding in der Mitte des Gesichtes
    zwischen Daumen und Zeigefinger kräftig einklemmen...

    Das bringt in meinen Augen mehr als in Glaubensfragen eine Kleriker zu konsultieren,
    einen Wahlschein zu beantragen, Phasenverknispelung vs. Luftverknüllung zu diskutieren,
    oder mir Hosen in der Länge 32 verkaufen zu wollen...

    So far.


    (und ich glaube immer noch dran, dass sich Kai Pirinja hier gelegentlich einen Zweitaccount
    aufmacht, um mal wieder die Suppe richtig umzurühren :) )

  • Grundabstimmung PA

    • skyper
    • 16. Juni 2009 um 15:22

    Damit in diesem inzwischen reichlich verschandelten Thread mal wieder etwas
    "Butter bei die Fische" kommt wenigstens ein paar glaubensfreie Sachverhalte,
    auch wenn ich damit weiter im OT herumstochere:

    - ja, es war eine Kelly-Tour (1996)
    - ja, es gab ein CTC* statt FOH
    - es war Achim Schulze, der dieses Konzept letztlich umgesetzt/mit sich hat machen lassen
    - es waren zwei größere 2-Wege Studioabhören.
    Leider schweigt sich die mir zur Verfügung stehende Literatur zu genaueren Typenbezeichnungen aus.

    Wer das Bild zu dem grandiosen "Drehstuhl mittig zu drei Analogpulten - Szenario" sucht
    findet es in der Veranstaltungs-Mickey-Mouse der Ausgabe 6/96


    *CTC: Close to catering

  • Bewerbung für Ausbildungsplatz zur Fachkraft f. V.T

    • skyper
    • 16. Juni 2009 um 15:05

    Noch als kleiner Tip fürs Procedere außenherum:

    Erst mal anrufen, und den richtigen Ansprechpartner rausfischen.
    (und wenn Du besonders clever bist fragst Du noch vor dem "ich verbinde Sie mal weiter"
    nach der korrekten Schreibweise der Ansprechperson - macht sich später im Anschreiben gut,
    wenn der Herr Schmiedt oder die Frau Mayr dann auch richtig geschrieben werden.)

    Z.B. kannst Du dann im Anschreiben
    "Sehr geehrter Herr/Frau ...,
    bezugnehmend auf das Telefonat vom... übersende ich Ihnen hiermit..."
    loslegen. Ferner schickst Du die Bewerbung natürlich direkt an Deinen Ansprechpartner,
    und nicht über drei Schreibtische von gelangweilten Sekretärinnen und Abteilungsleitern.
    (oder noch schlimmer an die "info@..." - da kannst Du Dir den Stress direkt sparen.)

    Falls die Person nicht erreichbar ist vielleicht nach dem zweiten Fehlversuch die direkte Durchwahl geben lassen,
    die Sekretärin hat schließlich anderes zu Tun als Dich sieben mal am Tag vergeblich weiterzuverbinden...

    Sobald Du weiterverbunden wurdest - aushorchen was die Firma eigentlich wirklich macht,
    wie es um Ausbildungsstellen steht, bla bla bla.
    Damit hat der Personalmensch schon mal einen groben Anhaltspunkt wenn die Post ankommt,
    und Du einen Aufhänger für das Anschreiben bzw. Bewerbungsgespräch.
    Wichtig auch: hinterfragen wie die Bewerbung aussehen soll, und ob Papier oder elektronisch gewünscht ist.
    (ich persönlich bevorzuge Papier, das liegt länger im Weg herum bzw. kann schnell durch mehrere Hände gereicht werden,
    elektronisch ist nach einer Stunde im Postfach übersehen und vergessen wenn der Tag stressig ist...)

    Nachdem man beim Telefonieren nicht wirklich korrekturlesen kann (und bei Bewerbungen immer mal nervös ist)
    schreibe ich mir in solchen Fällen gerne einen "Spickzettel"
    - meine korrekte Adresse
    - meine Telefonnummer + ggf. Email
    - auch die Adresse bzw. Homepage bzw. Telefonnummer des Gegenüber,
    dann kann man auch unverbindlich nachfragen ob man die Bewerbung an "folgende Adresse" schicken soll,
    an welcher Stelle die Durchwahl anzuhängen ist etc.
    ("hinten einfach die 111" - logo, aber wo fängt eigentlich hinten an?)
    - wen ich eigentlich sprechen möchte bzw. wer mir geraten hat anzurufen
    - wonach ich fragen wollte (doof wenn man zwei Dinge fragt,
    und wegen einer Lapalie dann drei Minuten später nochmal nerven muss...)

    - in Deinem Fall vielleicht zusätzlich: Referenzen, Hobbies, Schullaufbahn

    - ein leeres Blatt Papier, eine Schreibunterlage und zwei funktionierende Stifte...


    Klingt beim Trockenschwimmen vielleicht alles etwas lächerlich, aber wenn Du Dich
    bei der Telefonnummer verhaspelst und deswegen der Rückruf nie ankommt
    ist das nicht nur ärgerlich, sondern auch völlig unnötig...


    Letzter Hinweis:
    solltest Du aufgrund des Telefonates eine Einladung bekommen, dann unbedingt die Bewerbung ein paar Tage vorher per Post
    (oder wenn es ganz knapp wird elektronisch) zuschicken -
    nix ist dööfer als zehn Minuten dazusitzen, währen Dein Gegenüber Deine Bewerbung grob überfliegt, und dann evtl. irgendwas übersieht.
    Wenn er es trotzdem nicht geschafft hat das Ding vor Eurem Treffen anzugucken hat er den schwarzen Peter auf seiner Seite :)

  • kleine PA Boxen gesucht?

    • skyper
    • 16. Juni 2009 um 14:23

    wurde zwar gerade schon zwischen den Zeilen mit eingeworfen:
    - das (K)leinarray von Kalla http://www.foeoen.de/catalog/c017.html
    Kann man sicher auch als Einzelbox missbrauchen

    alternativ kam mir da von der Baugröße noch die aktive Mini-Abhöre von Fostex in den Sinn...
    Mal nach 6103 (z.B. beim Thomann) gucken, es gibt sogar eine AES/EBU-Variante mit digitalem Amp :)
    (scheinbar ist die UK-Ausführung ohne XLR-input, daher vielleicht lieber auf das etwas teurere Modell schielen...)


    Wenn es noch günstiger sein soll wurde in einem anderen Forum auch folgender Speaker des gleichen Herstellers gelobt:
    FOSTEX PM-0.4
    Hat ebenfalls einen symmetrischen Eingang, allerdings nur Klinke (dafür die Bedienelemente auf der Rückseite).
    Die Optik ist zwar hübscher, dafür liegen die Chassis blank. Das mag für Mini-Nearfills
    in einem Theater oder auf Messe so funktionieren, für echten Rock&Roll is dat natürlich nix...

  • Ich verabschiede mich mal entgültig hier.

    • skyper
    • 16. Juni 2009 um 03:14

    Ich habe gerade bei Spreadshirt.de eine Anfrage über rosa Kleidchen gestartet -
    (gibt es leider nicht als Standardartikel :( )

    geplante Bestickung wäre:

    "Oh, Oh, Oh,
    ich wurde vom PA-Forum gedisst"

    Wer eines braucht möge mir dies bitte per PN mitteilen ;)

  • DPVT

    • skyper
    • 16. Juni 2009 um 03:00

    dass ein Zertifikat herausgegeben wurde, welches der Firma P. aus HH. für 360 Tagen erlaubt, nicht die Notwendigkeit empfinden zu müssen,
    ausstehende Rechnungen an Subunternehmer/Techniker zu begleichen.

    Regelung wurde soeben vor 177 Minuten final in Kraft genommen :)

    Finde ich gut, dass der Branchenprimus da eine Vorreiterrolle einnehmen darf,
    während andere ISO9001 zertifizierte Betriebe trotz finanzieller Unpässlichkeiten
    ihre Rechnungen immer noch binnen zehn Tagen begleichen können...

    Edith sagt: sind schon 179 Minuten...

  • Traverse an Kettenzug von der Decke abgehängt. Zulässig?

    • skyper
    • 15. Juni 2009 um 15:38

    Erfreulicherweise sind die Zeiten mit Handkettenzügen in meinem Arbeitsumfeld scheinbar weitgehend vorbei.

    Allerdings hatte ich bisher zwei Mal einen HKZ, der versagt hat...
    Einmal war es ein 1000kg - Gerät, der hat komplett blockiert, waren irgendwelche Sperrzinken defekt oder so.
    Blöd war nur, dass da ein komplett bestücktes Rig in 7m Höhe dranhing -
    sehr unschön. War ein deutscher Hersteller, also kein kompletter Billigschrott...


    Fall zwei war ein 125kg - Exemplar, welches einfach durchgerutscht ist.
    zum Glück hing da nur ein vielleicht 40kg schwerer Fog-Screen auf Arbeitshöhe dran,
    hat mein Vertrauen in die Teile aber nachhaltig erschüttert,
    zumal es ein neues Gerät war.
    Hersteller war ebenfalls definitiv kein Fernost-Gerödel.


    Ich hatte vor mehreren Jahren mal 1-to HKZs von VERLINDE in der Hand
    (dürfte aus der VHR-Serie gewesen sein),
    zumindest aus der Erinnerung heraus wirkten die Dinger robuster, massiver (und schwerer)
    als fast alles was ich danach in dieser Klasse in der Hand hatte. http://www.verlinde.com
    Alternativ mal bei Yale vorbeisurfen http://www.yale.de , die sind beim Thema Stirnradkettenzüge
    ebenfalls weit vorne und innovativ.
    Evtl. kauft der eine sogar beim anderen zu, wer weiss das heite schon noch genau...

    Wie die Geräte preislich liegen kann ich allerdings nicht beurteilen,
    Ein wenig mehr als in der Bucht wirst Du aber vermutlich veranschlagen müssen.

  • Grundabstimmung PA

    • skyper
    • 15. Juni 2009 um 13:04

    Ich gebe jetzt Mechwerkandi einfach mal eine doppelte +1!

    Begründet wird dies mit der zwischengeschobenen kompakten
    Zusammenfassung der tatsächlichen Ergebnisse dieses Threads,
    sowie für die zwischen die Zeilen geschriebene kurze Analyse des Niveaus
    und des Umganges der Diskussionsteilnehmer untereinander.

    Merci!

  • Stromversorgung Festival

    • skyper
    • 14. Juni 2009 um 12:59
    Zitat von "Clark"


    Hast Du eine Ahnung, wie schwierig es ist, in Spanien eine vernünftige Stromzuleitung mit mehr als 16 mm² zu bekommen?


    Das hat jetzt aber höchstens mit persönlichen Beschaffungsproblemen,
    aber nichts mehr mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun.

    Zitat von "Clark"


    Ich habe lernen müssen, damit zu leben. Aus einer 16 mm² Zuleitung in der Hauptverteilung, die 63 A bietet, kann ich auch mit einem höheren Kabelquerschnitt nicht weitere 500 Meter für Dauerlast überbrücken.


    Rechnerisch geht das, siehe oben, ob es dann auch noch praktisch Sinn macht
    steht auf einem anderen Blatt, das benötigte Kupfer wird eben schwer.

    Zitat von "Clark"


    Im Fall der Fälle: Generatoren. Nichts anderes habe ich bislang ausgesagt.


    Dann wäre es vielleicht sportlich, den Kern Deiner Aussagen einfach so stehenzulassen,
    und dann nicht später noch mit wilden Theorien um die Ecke zu kommen,
    was Du persönlich machen würdest - das macht den Thread nicht übersichtlicher,
    und schafft augenscheinlich wieder Anlass für Glatteis, Holzwege und Unstimmigkeiten.

    Zitat von "Clark"


    Und, grundsätzlich: der Pommesbrutzler hat grundsätzlich einen anderen Stromkreis, der mit meiner PA nichts zu tun hat.


    O.k., bekommst einen Dimmer und zwei Kühlwägen im Tausch :)

  • Stromversorgung Festival

    • skyper
    • 14. Juni 2009 um 02:14
    Zitat von "Clark"


    Mir ist klar, dass Deine Berechnung rein theoretisch stimmt, uns beiden ist aber wohl klar, dass in der Praxis äusserst selten der maximale Strom fliesst, sprich meist nur 10 % abgegriffen werden?


    Pragmatismus in allen Ehren, aber damit kommst Du selbst mit spanischen Standards nicht zu Rande...

    Selbst bei nur 30A (das wären gerade mal 4 6-er Bars CP60/61/62 auf "flash") fällt die die Spannung um etwa 30V ab,
    da sagt mit nahezu 99% Wahrscheinlichkeit irgendwas "PAUSE!!!",
    und das ist dann nicht zwangsweise der Pommesbrutzler, sondern eher das Pultnetzteil,
    der Gitarrenamp oder die Schminkspiegelbeleuchtung im Backstage...

  • Stromversorgung Festival

    • skyper
    • 13. Juni 2009 um 13:56
    Zitat von "Schrumpeln"


    Und dann zusätzlich aktive Leitungskühlung?
    Oder Stromleitung durch Flüssigkupfer...

    Naja, der Strom bleibt ja der gleiche, es geht nur die Spannung rauf.

    Wenn mein Gedächtnis nicht komplett versagt war mal PVerlust = I² / R

    -> Nachdem auch der Widerstand des Kupfers näherungsweise als konstant anzusehen ist
    wäre jetzt obiger Beitrag nicht sonderlich gehaltvoll...
    (Was anderes macht man mit einer Freileitung ja auch nicht -
    Spannung hochschrauben um die Leitungsverluste auszugleichen)

    Frage ist eher was passiert, wenn da mal für fünf Sekunden alle Lampen an waren,
    und dann der große theatralische Black am Pult kommt -
    keine Ahnung wie schnell man sowas nachregeln kann,
    die Lastschwankungen sind ja in unserem Bereich
    nicht immer komplett von der Hand zu weisen :)

  • Stromversorgung Festival

    • skyper
    • 12. Juni 2009 um 18:57

    test war schneller, da ich den Text jetzt schon getippt habe kommt er trotzdem hinterher...

    Der gesuchte Begriff für Google wäre imho "Generator" oder "Aggregat"...


    Falls es doch Kupfer sein soll dann bist Du mit folgender Formal einigermaßen richtig:
    (halbwegs symmetrische Last vorausgesetzt, in der Realität wird der Spannungsabfall etwas höher sein,
    dafür die Belastung vermutlich nicht immer "exakt 63A" am Anschlag,
    demnach sollte das für eine überschlägige Betrachtung ausreichen...)

    Spannungsfall U = ("Wurzel 3" x Strom x Länge) / (Leitwert x Querschnitt)

    Leitwert Kupfer ist etwa 57 m / (Ohm x mm²)


    Kleine Beispielrechnung mit 95mm² (also 63A Anschluss auf 250A - Powerlock hochadaptiert -
    rund sechsfacher(!) Querschnitt einer "normalen" 63A - Leitung):

    Spannungsfall U = (1,73 x 63A x 500m) / (57 (m/Ohm x mm²) x 95mm²) = 10V

    Damit ist das ganze zwar nicht mehr wirklich "schön", wenn Du auf der Festivalseite
    einen Verteiler mit FI setzt aber erstmal sicher.
    Weniger Querschnitt würde ich lieber lassen (70mm² wäre für micht jetzt die absolute Bauchwehgrenze) -
    kann sein dass dann die Geräte für Licht und Ton Problemchen bekommen,
    z.B. kurzes Abschalten bei Unterspannung etc., das wäre mir zu unsicher.

    Auf der anderen Seite bleibt aber zu vermerken, dass Du für die angegebenen 6x 63A
    - erst mal fünf Kilometer Kupfer in die Landschaft legen musst
    - ein ernsthaftes Problem bekommen kannst, wenn da jemand besoffen eine Steckverbindung aufmacht...
    - für das Kupfer in diesen Mengen nicht mehr bei jeder Vermietbude einfach so anklopfen kannst,
    das wird eine ordentliche Stange Geld bei einem Stromer oder größeren Veranstaltungsdienstleister kosten.
    (Vermutlich ist es leichter die Strecken als 150mm² zu bekommen,
    spart am Spannnugsabfall, strapaziert den Geldbeutel und Rücken...)
    Bei effektiv einem Kilometer Länge summiert sich der Mietpreis dann ganz schnell in Regionen,
    bei denen es vielleicht allen Umweltgedanken zum Trotz sinnvoller ist einen Dieselstinker zu verwenden...

    Ich kann zu Deinem tatsächlichen Leistungsverbrauch nix sagen, gebe aber zu bedenken,
    dass Duchlaufkühler, Pizzaöfen, Friteusen etc. ordentlich Strom ziehen -
    die Agggregatleistung könntest Du einfacher anpassen,
    als die Lasten zwischen zwei 63er Zuleitungen sauber auszupendeln...

  • Ansehen des Studiums an dem SAE Institut

    • skyper
    • 11. Juni 2009 um 21:30
    Zitat von "Clark"

    Wenn Deine Firma läuft, kümmere Dich einfach erst mal nicht um einen weiteren Abschluss oder so.

    Für mich klingt die Formulierung in etwa so zielgerichtet wie "ich habe das Aufräumen meines Schreibtisches erst mal auf morgen verschoben"
    (und ich bin mir sicher exakt diesen Vorgang bereits vor einigen Jahren im Geiste angestoßen zu haben...)

    Aus Erfahrung weiß ich wie schnell man aus der Studiererei wieder rauskommt, daher bezweifle ich,
    dass eine längere "Kreativpause" der Sache wirklich dient -
    ist aber meine eigene ganz bescheidene Meinung, muss keiner drauf hören.

  • Ansehen des Studiums an dem SAE Institut

    • skyper
    • 11. Juni 2009 um 12:39

    Dann versuch lieber einen Dipl. Ing. für Verunstaltungstechnik in Karlsruhe oder Berlin oder Hamburg oder sonstwo zu machen,
    oder Dir mit einem Fernstudium irgendwas reinzuknüppeln, das ist aber erfahrungsgemäß ein wirklich hartes Brot.

    Wie von Clark vorgeschlagen alles hinzuschmeißen wäre jetzt nicht wirklich mein Ding -
    wenn Deine Butze unerwartet den Weg alles irdischen geht fragt vielleicht doch mal jemand nach einem Lebenslauf.
    So ganz ohne "Plan B" wäre mir persönlich zu heikel.


    Das SAE-Dingens ist rein technisch etwa so viel Wert wie ein ADAC-Mitgliedsausweis oder
    das Zertifikat "Martin Service-Techniker". Da hat keine IHK oder Berufsgenossenschaft oder sonstwer drauf unterschrieben,
    das ist ein rein privates Vergnügen.
    (Was Du von der Ausbildung an Wissen, Können und Methodik mitnimmst
    steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt,
    über die Art, Nutzen und Qualität der Ausbildung scheiden sich bekanntlich die Geister)

  • Arbeitsbühnenbedienung mit IPAF-PAL Card ?

    • skyper
    • 11. Juni 2009 um 12:18
    Zitat von "Clark"

    Jetzt bin ich immer noch nicht viel schlauer. Reicht mein alter Staplerschein denn noch aus oder nicht mehr?
    Mein alter Klasse 3 Führerschein reicht ja auch noch für Siebeneinhalber plus Hänger, und so ein Hubsteiger ist ja auch nichts anderes als ein dicker Manitou, ausser dass ich im Korb einen besseren Überblick habe...

    das sind zwei Paar komplett verschiedene Stiefel.

    Gabelstapler ist Gabelstapler, da benötigst Du einen Staplerschein,
    dazu strenggenommen eine darauf eingetragene Unterweisung
    sowie für die Versicherung einen schriftlichen Fahrauftrag.
    Ferner ist die Frage ob Du einen Geländestapler (Manitou) zumindest in der Öffentlichkeit überhaupt fahren darfst,
    da das eine selbstfahrende Baumaschine ist, die schneller als 6km/h fährt -
    egal ob da nun eine Aufnahme für Paletten dranmontiert ist oder nicht

    Steiger (oder Scherenlift oder Personengenie oder Cherrypicker oder wasweißich)
    bekommt man momentan noch so bewegt - ohne Schein.
    Allerdings bieten z.B. die Berufsgenossenschaften schon seit Jahren Lehrgänge
    "zum sicheren Umgang mit Hubarbeitsbühnen" an, daher wird man sich im Falle eines Falles
    vermutlich auf die nicht genutzte Möglichkeit zur Fortbildung berufen und versuchen die Zahlungen zu verweigern...


    Ferner ist der alte Führerschein nur so lange interessant, als Du beim umschreiben auf einen Kartenführerschein
    daran denkst die Option "mit Hänger" auch umschreiben zu lassen, sonst verfällt der Anspruch.
    Plastikkarte benötigst Du z.B. für eine digitale Fahrerkarte oder einen internationalen Führerschein...

  • Vorstellungsgespräch für Ausbildung zum VT

    • skyper
    • 9. Juni 2009 um 02:40
    Zitat von "mringhoff"


    Diese Tätigkeitsnachweise werden nicht so streng bzw. nicht so formal gehandhabt. Man weiß, wie es bei uns in der Branche abläuft...

    Unter der Hand würde ich sagen, da reicht auch die unterschriebene Speisekarte einer Autobahnraste aus, wenn sie denn alt genug ist...

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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    phattomatic
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