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Beiträge von skyper

  • Selbständigkeit und die Rentabilität

    • skyper
    • 2. Dezember 2008 um 22:30

    o.k., Punkt nach Berlin...

    ich formuliere mal anders: an der Stelle, an der der Threadstarter die gewünschten Tagessätze abgreifen möchte sind die erwähnten Meister
    imho eher pro Forma notwendig, an den Stellen wo sie tatsächlich gebraucht würden fehlt dann die Kohle.

    (ich vermute mal, Micha spielt hier auf ungezählte Volksfeste, Bierzelte, Top40-Bands, Discoparties, Low-Budget-Istallationen und
    Kamikaze-Messestände etc. an, denen eine fachgerechte Abnahme oftmals gut zu Gesicht stehen würde...)

  • Selbständigkeit und die Rentabilität

    • skyper
    • 2. Dezember 2008 um 18:35

    a) pauschal "230 Tagesgage" ist schon mal ein nicht zu schlechter Wert, da wird regional durchaus weniger bezahlt.
    270 als Regelsatz dagegen ist hinter vorgehaltener Hand gesagt eher utopisch. Es mag ein paar wenige geben,
    aber die sind dann auch schon richtig lange im Geschäft, oder sind dann eher in der administrativen denn exekutiven Ebene eingegliedert.
    Oder diese Jobs ergeben sich von Zeit zu Zeit, werden aber eher Ausnahmen bleiben.

    b) wird die Bezahlung nicht unbedingt besser. unsere Gesellschaft züchtet sich gerade eine Armee an arbeitslosen Fachkräften heran,
    die alle irgendwie und notfalls um jeden Preis mitmachen (werden) müssen, um die Brötchen zu verdienen.
    Außerdem gibt es durchaus mal "Sauregurkenzeit", und ferner Firmen, bei denen man sich plötzlich mal mit dem Personaldisponent
    über Kreuz legt, oder es fällt mal eine größere Nummer kurzfristig aus, für die Du eine Menge andere Leute versetzt hast.
    So ganz sicher sind die 12 Tage im Monat zu Deinem Wunschsatz also nicht unbedingt.
    Effektiv dürften es mit Reisetagen, Vorbereitungen, "kleineren Jobs" etc. eher 15-18 Tage monatlich werden die Du unterwegs sein musst(!),
    um den geplanten Umsatz zu erreichen.
    Und das sind oft Tage 24h komplett weg von zu Hause. Das mag dem einen oder anderen zwar gefallen, ist aber ganz anders als abends immer
    auf dem eigenen Sofa vor dem eigenen Fernseher einzupennen.
    Hängt aber sehr von der eigenen Persönlichkeit ab.

    c) schwemmt sich Deutschland gerade mit einer Unzahl "Meistern" zu, die erst mal niemand so explizit in dieser Anzahl braucht,
    und danach auch niemand so explizit für diese Qualifikation bezahlen will. Auch die wollen irgendwie Jobs haben um die Wohnung zu bezahlen.
    Mehr Meister heißt also nicht unbedingt mehr generierte Jobs, sondern mehr Leute mit gehobener (theoretischer) Qualifikation,
    die sich um die verfügbaren Aufträge streiten müssen.
    Macht für einen "Neuensteiger" die Angelegenheit nicht unbedingt einfacher.

    d) wird bei richtiger Herangehensweise das mit den Jobs mehr, und mit dem Privatleben weniger. Im Zweifelsfall beides extrem.
    Ich hadere immer wieder damit, ob ich nicht doch noch die Notbremse ziehen soll, und lieber auf meinen "normalen" Job zurückgreifen,
    bevor ich zu alt bin um da noch was zu reißen. Sonst stehe ich irgendwann zwischen beiden Welten und habe nicht wirklich mehr was zu putzen.
    Ohne zumindest eine abgeschlossene Ausbildung (notfalls im Berreich VA) würde ich momentan niemandem mehr zur kompletten Verselbständigung raten.
    Bei einem "richtigen" Job verdient man mit dem Alter tendenziell immer mehr, in unserer Branche sind die Tagesätze seit rund 10 Jahren etwa gleich geblieben. Die Chancen auf großartige Sprünge sind bei uns erfahrungsgemäß eher bescheiden. (vor allem wenn man schon mit 270 einsteigen möchte...)

    e) ist das am Ende ganz klar eine Bauchentscheidung.
    Der Job macht keinen Sinn aus rein wirtschaftlichen Überlegungen - da ist es effektiver einen McDonalds zu eröffnen.
    Wenn Du Dir aber zu 100,0 % sicher bist das es der Job und die Arbeitsweise, das Umfeld und die persönlichen Erfahrungen genau der Weg zur persönlichen Verwirklichung sind, dann mache es.
    Als Trost: imho ist die Dunkelziffer bei den "Abbrechern" recht hoch, die irgendwann dem Job komplett den Rücken kehren,
    und jetzt was völlig anderes machen - diesen Schritt hätten sie in einem "normalen" Job vielleicht nie getraut.

  • Tagessätze

    • skyper
    • 2. Dezember 2008 um 08:12

    da wirst Du wie schon gesagt hundert verschiedene Antworten bekommen...

    Die Sätze von hp würde ich als ultimatives Dumping betrachten, und als allgemeinen Angriff auf die Selbständigkeit verstehen.

    Der VPLT hatte da mal eine Auflistung, was so als "realistisch" zu verrechnen wäre, damit sowohl der Dienstleister wie auch der selbständige Techniker eine funktionierende Bezahlung abbekommen würde. Dass davon die Realität weit abweicht ist natürlich bekannt.

    Für Deine Posten würde ich eher als praxisnah bezeichnen:

    FOH/Monitor/Lichtoperator ab 200...230 aufwärts, je nach Produktion. Bierzelt ist sicherl andere Liga als große Industrieshow

    Techniker ab 180...200 aufwärts

    Systemtechniker/Bereichsleiter/Oberbeleuchter ab 200...230 aufwärts

    Video- und speziell Kameraleute sowie teilweise Rigger sind in ihren Buchungsbedingungen meistens recht verschieden, oft ab er ein bisschen "picky"...
    Finanztechnisch würde ich da mal in jedem Fall die Liga Systemtechnier annehmen, teils mit erheblicher Tendenz nach oben,
    bei Riggern u.U. mit arbeitszeitlicher Tendenz extrem nach unten. Je nach Job argumentieren sie mit Sicherheitsgründen für kürzere Arbeitstage.

    Helfer ab etwa 100...130 pro Tag, teils auch auf Stundenbasis, dann irgendwas irgendwo zwischen 8 und 12 Euro.

    Ferner ist auch nochmal diskussionswürdig, was ein Tag ist. Erfahrungsgemäß im R&R eher ein Kalendertag,
    im Industriebereich tendenziell inzwischen eher 12 statt 10 Stunden.

    Natürlich sind die von mir genannten Tarife nur Richtwerte und Tendenzen, was erfahrungsgemäß im anspruchsvolleren Bereich gezahlt wird.
    Das sind dann seriöse Firmen mit "amtlichem" Material und einer funktionierenden Struktur.
    Manchmal wird auch mehr gezahlt, das sind dann Companies, die Interesse daran haben ihr Stammpersonal zu halten,
    was letztlich auch dem Kundenkontakt zu Gute kommt.
    Wer für erfahrenens Personal weniger zahlt als von mir angegeben verdient imho den Begriff "professionell" nicht.

    Sicher gibt es mannigfaltige semiprofessionelle "Jugend Forscht"-Verleiher, die dann nochmal massiv an der Preisschraube drücken. Dafür ist das
    Equipment dann in entsprechendem Zustand und das Personal hat keinen wirklichen Schimmer was "Bundesliga" in der Veranstaltungstechnik
    bedeutet, und haben dort auch keinen Auftritt.


    Meine Meinung ist: für die Tarife die hp genannt hat sollte jeder Techniker der auch nur ansatzweise stolz auf seinen Job ist und einen Arsch in der Hose hat
    zu den genannten Tarifen einfach im Bett liegen bleiben und den Dienstleister auf direktem Weg in die Hölle schicken.
    In die gleiche Hölle sollten übrigens auch all die "Personalagenturen" gehen, die unqualifiziertes und völlig unmotiviertes Personal
    zu indiskutablen Preisen quer durch die Republik zum Wildern in fremde "Claims" schicken, und dabei nicht nur lokal den Markt kaputtmachen,
    sondern auch die eigenen Leute ausbeuten und ruinieren.

  • Strom Gummieschlauchleitung als LS-Kabel ?

    • skyper
    • 1. Dezember 2008 um 20:34

    es gibt ja auch Titanex als 5G4, dann wird die Strippe zwar etwas dicker, aber man muss den grün-gelben nicht fälschlicherweise mitverwenden ;)

  • Strom Gummieschlauchleitung als LS-Kabel ?

    • skyper
    • 30. November 2008 um 18:17

    mechanisch:
    da hat FABIAN ja schon ein Statement abgegeben, H07RN-F ist in jedem Fall eine anerkannte Messlatte für Kabel unter harter Beanspruchung im Bühnenalltag.

    akustisch:
    meiner Meinung nach zu mindestens 99% Marketing, und für das letzte Prozent Unterschied fehlen hier geschätzten 99,9% der Anwender erstens die Ohren, und zweitens etwa hunderttausend Prozent Budget, um irgendwelche signifikanten Unterschiede im Praxiseinsatz herausstellen zu können... (insbesondere im präferierten Bereich ab 110dB aufwärts mit 85dB Grundpegel im Publikum;-) )

  • Wireless DMX Systeme

    • skyper
    • 30. November 2008 um 18:03

    was neben den Lösungen von wirelessdmx.com auch noch ganz passabel tut sind die Teile von Avolites.
    (sehen aus wie diese Splitter in Coladosenoptik mit Klettmantel...)
    Kannst Dich mal an die Kollegen von irrlicht.com wenden, die haben das Zeug im Einsatz.

  • anschlagen bei kleinen lasten

    • skyper
    • 18. November 2008 um 21:46

    ADMIN:

    alles klar - ich dachte schon Du gehst jetzt mit Ankerketten riggen ;)

  • anschlagen bei kleinen lasten

    • skyper
    • 17. November 2008 um 12:27
    Zitat von "ADMIN"


    Und bei Ketten braucht man noch nicht mal einen Kettenkürzer, man pickt einfach das Schäkel oder das Verbindungsglied in das Kettenglied ein, das den kürzesten Fallweg ergibt.

    Da muss ich jetzt ja doch mal ganz unverblümt nachfragen:
    Für mich klingt das gerade entweder bei einer üblichen 6-8mm Kette nach einem sehr kleinen Schäkel,
    oder bei einem 3,25to Schäkel nach einer ziemlich großen Kette...
    Gehe ich daher richtig in der Annahme, dass sich Dein Post nur auf die "kleinen Lasten" bezieht,
    und nicht auf das von Elektrikus angerissene "Männerrigging"?

    (Da kenne ich es teilweise sogar so, dass man mittels Seilspannern und Kettenkürzern den Safety bis auf den Fallweg "Null" anpasst)

    Bei Lampen halte ich übrigens den angestrebten minimalen Fallweg (also theoretisch "Null" insofern für utopisch,
    als man sowiso vor dem Einleuchten großzügig Spiel lassen muss, und nach dem fokussieren erfahrungsgemäß keiner mehr kürzer nachsichert.
    Da siegt dann meist doch die Praxis über die Theorie, daher wohl auch die recht großzügigen Dimensionierungsvorschläge
    in den angesprochenen BG-Schriften...

  • anschlagen bei kleinen lasten

    • skyper
    • 13. November 2008 um 20:38

    Danke fürs Update, gibt in jedem Fall eine Fleißbiene ins Klassenbuch ;)

  • anschlagen bei kleinen lasten

    • skyper
    • 13. November 2008 um 17:39

    mringhoff:

    Sorry, aber Deine Aussage stimmt nicht mit dem Inhalt der verlinkten BGI überein,
    sondern scheint noch auf irgendwelchen älteren Schriften zu beruhen...

    In der aktuellen Fassung werden bie Fangseilen keine Unterscheidungen mehr zwischen Ein- und mehrsträngiger Aufhängung gemacht,
    jedoch zwischen der Länge von 60cm oder 100cm.

    Nähere Infos über die letzten inhaltlichen Änderungen u.A. hier:
    http://www.hbernstaedt.de/KnowHow/Sicherseil/sicherseil.htm

  • suche Intercom Umsetzer auf Cat5/LWL

    • skyper
    • 13. November 2008 um 17:16

    Die Call-Funktion wird durch einen DC-Spannungsimpuls auf der Audio-Leitung übertragen, müsste also separat ins Netzwerk gefüttert werden...
    eine reine "NF-to-Netzwerk"-Wandlung fällt also flach...

    EDIT: hier nochmal der Link zur genaueren Beschreibung: http://www.rcrowley.com/ComClone/CircuitDesc.htm

  • LS Kabel

    • skyper
    • 7. November 2008 um 10:22

    dann ist der Threadstarter natürlich erklärungstechnisch bei DirkB in besten Händen, auch wenn das die Frage imho auch nicht endgültig beantwortet,
    zumindest bei Endstufen mit nicht potentialfreien Ausgängen.
    Eine Zuordnung des Lautsprechers sozusagen analog zur "Schutzklase 2" bei Elektrogeräten ist ja nicht unbedingt gegeben.
    Vermutlich wird man die Ursache für den fehlenden PE irgendwo argumentativ zwischen isolierenden Gehäusen und Schutzkleinspannung in der Zeit vor Endstufen im kW-Bereich suchen müssen.

  • LS Kabel

    • skyper
    • 7. November 2008 um 09:16

    meiner Interpretation nach war die Fragestellung so gemeint:

    "Warum benötigen Lautsprecherkabel [im Vergleich zu Mikrophonkabeln] keine [zusätzliche] Masse*"

    *vermutlich sind hier einfach die Begriffe "Erde" und "Masse" durcheinandergekommen

    Dass bekannt sein sollte dass man einen passiven Lautsprecher nicht in den Potentialausgleich einzubeziehen braucht habe ich mal vorausgesetzt.
    Vielleicht mag sich der Threadstarter aber auch nochmal zur Thematik äußern, kann ja sein dass ich völlig daneben liege.

  • LS Kabel

    • skyper
    • 6. November 2008 um 22:51

    symmetrische Signalübertragung macht überall da Sinn, wo relevante Einstreuungen zu erwarten sind.
    Die Voraussetzungen dafür sind insbesondere:
    - hohe Impedanzen (eher im Kiloohm-Bereich als im Bereich 2-16 Ohm bei Lautsprechern)
    - geringer Störspannungsabstand.
    Da die zu erwartenden induzierten Störspannungen im Bereich einiger mikro- bis Millivolt liegen, fallen sie im Vergleich zu einigen zehn bis hundert Volt im LS-Kabel nicht weiter ins Gewicht.

    in Kombination mit hohen Spannungen und niedrigen Impedanzen werden damit induzierte Störungen also sozusagen doppelt unterdrückt, was die Angelegenheit mit der symmetrischen Signalverarbeitung überflüssig macht...

    Oder anders ausgedrückt: die eingespeiste elektrische "Störleistung" ist im Vergleich zur "Nutzleistung" verschwindend gering,
    daher nimmt man sie billigend in Kauf.

  • anschlagen bei kleinen lasten

    • skyper
    • 6. November 2008 um 22:47

    in der BGI 810 steht in Kapitel 3.2.3 folgendes:

    Bei Einrichtungen zum Halten von Lasten über
    Personen wird die erhöhte Sicherheit durch
    besondere Konstruktionsmerkmale, Überdimensionierung
    (eigensicher) und/oder Einfehlersicherheit
    erreicht.

    in wie weit der angedachte "Safety" nun als Einrichtung zum Halten von Lasten definiert ist will ich zwar nicht beurteilen,
    entsprechend überdimensionieren kann man ihn aber sicherlich.
    (alle Angaben über Safeties sind ja darüberhinaus für den dynamischen Fall gerechnet, die Projektionswand hängt aber statisch)

    Wenn man wirklich "pisselig" sein möchte hätte man bei diversen Steckrahmen eher zu bemängeln,
    dass bei einem thermisch bedingten Abschmelzen der Projektionsfolie
    die oft nur ineinandergesteckten Rahmenteile unkontrolliert
    herunterfallen könnten.

    Meine persönliche Meinung: gesunden Menschenverstand einsetzen. in Zeiten der Deregulierung heißt das:
    es wird nicht mehr der Weg zum Erreichen eines Schutzzieles vorgegeben, sondern das Schutzziel explizit beschrieben.
    Wenn Du nachweisen kannst dass Dein Haargummi auch bei Windstärke 12 und einem Erdbeben mit Vulkanausbruch während eines
    Brandes in der Halle die Leinwand sicher tragen kann, dann kannst Du sie auch daran aufhängen.
    Da das aber schwierig sein dürfte würde ich eher zu augenscheinlich überdimensionierten Fangseilen tendieren, und alles bleibt gut.

  • signalverlauf im NF

    • skyper
    • 6. November 2008 um 22:31

    im Idealfall ist auf dem Schirm konstant "0" Volt, also Massepotential.
    Die zwei signalführenden Adern haben immer exakt gleiche Amplitude, aber entgegengesetzte Vorzeichen.
    Den Rest kann Dir entweder ein guter Akustiker, jemand der etwas von Fourieranalyse versteht, oder ein Oszi im Eigenversuch liefern...

    Ersteres ist der bequeme, zweites der schmerzhafte, und drittes der vermutlich effektivste Weg um das genauer herauszufinden...

    Eine andere Möglichkeit wären die Stichworte "Geräusch", "Klang" und "Ton", um nach deren Definition mal im Netz zu forschen. Damit sollte sich Deine Frage dann weitgehend erklären...

  • Bespannstoff gesucht

    • skyper
    • 5. November 2008 um 23:38

    bei Adam Hall gibt es selbstklebenden Nadelfilz in ca. 2mm Stärke, der funktioniert ganz gut, und ist halbwegs bezahlbar.
    (imho so etwa 10-15 EUR je m²) Finde das betreffende Modell nur gerade nicht im Netz.
    Sollte eigentlich jeder Casebauer als Rollenware haben, das ist vermutlich am einfachsten. Den Filz in jedem Fall über die Kanten ziehen,
    lässt sich bei sauberem Zuschnitt (nahezu) unsichtbar nahtlos auf einer Fläche zusammenfügen. Je weniger Nahtstellen, desto schöner natürlich.

  • Composite aus dem Laptop

    • skyper
    • 5. November 2008 um 23:27

    als separaten Converter (der allerdings anscheinend über USB gepowert sein möchte) gibt es z.B. beim großen "C"
    unter der Artikelnummer 994806 - 62 einen entsprechenden "Heimanwender Downconverter". Was da am Ende an Qualität rauskommt
    vermag ich aber nicht zu sagen. Ansonsten sollte da jeder profesionellere Scaler bzw. Downconverter funktionieren,
    ist dann aber vermutlich um ein vielfaches teurer, und evtl. gar nicht notwendig.

  • Farbcode / Farbmarkierung für Kabellängen

    • skyper
    • 5. November 2008 um 13:12
    Zitat von "mringhoff"


    Bei Eintagesjobs ... Nach dem Abbau können allerdings die Kabel wie sie kommen in irgendeine Kabel-Kiste, weil die dann ja am nächsten Tag im Lager sowieso wieder ausgepackt, inspiziert, gereinigt und aufgeräumt werden.

    Dafür ist ja nicht immer Zeit. Und wenn dann das Video- Licht- und Tonlager auf eine größere Fläche verteilt ist,
    gibt es vom Lager berechtigt Anschiss wenn nicht vorsortiert wird.
    Teile ein Problem in zehn Stücke, und Du hast nur noch zehn kleine Probleme.
    Und auf Job sind immer mehr Hände als im Lager.

  • Zahlungsmoral und Zahlungsdauer von Agenturen etc.

    • skyper
    • 5. November 2008 um 13:05
    Zitat von "Stephan Graeske"


    Begegnen könnte man dem mit einer Reduzierung des Angebotes, beispielsweise wenn per Gesetz die Anforderungen an die Freelancer steigen (Qualifikation, etc). Aber das ist ein seeeeeehhhrr langer Weg...

    Sorry aber genau dahin geht es gerade, und das ist der Schwachsinn an der Sache...
    Jeder pickelgesichtige Milchbubi ist heute Flachkraft für Verunstaltungstechnik, Elektroschwachkopf und was noch nicht alles,
    muss deshalb aber effektiv noch keine Ahnunghaben, weil sein ausbildender "Meister" vielleicht den Titel auch nebenbei irgendwie mehr oder weniger
    durch Begleichung der Kursgebühr gemacht hat. Von der Praxis muss er dabei aber immerhin noch nix verstehen.
    (ich will hier niemandem was unterstellen, aber man muss nur mal in den Betrieben etwas genauer hinsehen
    und hier im Forum mal ein wenig zwischen den Zeilen lesen, dann erkennt man vielleicht die kleinen Abgründe, die sich da so auftun...)

    Und dann steigt dem Kollegen und vielen anderen nebst mir natürlich berechtigt die Galle wenn wieder mal die Frage aufkommt,
    warum ich so viel(wenig) Geld haben möchte. Eben weil ich drei mal mehr Ärger habe als noch vor der Zeit der
    allgemeinen "jeder darf mitdumpen der nicht übernommen wurde"-Euphorie, als ein techniker noch ein Techniker war.
    Wenn es jetzt mal klemmt müssen ja doch wieder die älteren Langohren die Suppe auslöffeln, weil dem Nachwuchs eben die Erfahrung und Routine fehlt.
    Außerdem ist für den Kundenkontakt oft ein gewisses Auftreten und "Gesichtsalter" einfach notwendig,
    unabhängig von der verbrieften Fachkompetenz.

    Ich kenne ein Vielzahl alter Hasen die entweder keinerlei Scheine haben, oder diese pro Forma
    dann noch nebenbei mitgemacht haben, damit die Amtsschimmel nix mehr zu meckern haben, oder sie sich zukünftig nicht von
    irgendwelchen Möchtegern-Azubis ans Bein pinkeln lassen müssen.


    @threadstarter:
    schön dass es mal einer erwähnt. Mir geht es auch auf den Senkel, wenn irgendwelche Branchendumper dann ihre Fehlkalkulationen
    und unzureichenden Rückstände auf die sowiso bescheiden bezahlten kleinen Indianer abwälzen.

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