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  2. skyper

Beiträge von skyper

  • Anschlussfrage

    • skyper
    • 5. November 2008 um 07:36

    Die Trennfrequenz bzw. das Übergangsverhalten einer passiven Frequenzweiche hängt aber auch stark von der Impedanz ab.
    Sollte der Subwoofer tatsächlich einen "geweichten" Top-Output haben, (was bisher ja noch ungeklärt ist), dann ist dieser
    mit Sicherheit nicht für 2 Ohm gerechnet, sondern eher für 4 oder vermutlich sogar 8.
    Es kann also weiterhin passieren, dass die Endstufe an einer viel zu geringen impedanz in einzelnen Frequenzbereichen arbeitet.
    Außerdem ist ein Impedqanzverlauf vom Zustand "linear" meilenweit entfernt, es kann also durchaus sein,
    dass bei jeder Box teils Impedanzminima weit unterhalb der Nennimpedanz auftreten.
    Wenn Du hier dann nochmal weitere Boxen parallel schaltest, könnte der Amp das irgendwann nicht mehr allzu witzig finden.

    Die Sache mit Subwoofer und Topteil in Serie schalten wird ebenfalls nur suboptimal funktionieren, da die Induktivität der Schwingspule
    als passiver Tiefpaß für die Topteile wirkt, und damit den Frequenzbereich nach oben hin beschränken wird.

    Fazit: für eine saubere Lösung solltest Du Dir den Luxus einer zweiten Endstufe (und ggf. einer aktiven Frequeenzweiche/Prozessor) leisten.
    Oder anders ausgedrückt: stelle keine Fragen, auf die Du die Antwort nicht hören willst...

  • Fotos eines Dachaufbaus

    • skyper
    • 3. November 2008 um 22:19

    Bei 2m Leitertraverse wäre es mir persönlich fast wurst, wie rum ich die Traverse drehen muss.

    Nachdem die 2m vermutlich nicht die halbe Spannweite darstellen werden schafft man es wohl nicht, ein gleichmäßiges Muster der Diagonalstreben
    über die gesamte Breite/Tiefe der Konstruktion zu erzwingen.
    Vermutlich macht es weniger Knoten im Kopf wenn man die Traversen schon mal nach den Verbindern "vorsortiert", und dann evtl. noch das Feintuning der Bracings mittels Längsrotation übernimmt.

    Demnach plädiere ich für gleiche Verbinder jeweils auf einer Seite.
    (oder die Geometrie auf n+1/2 Dreiecke abändern, dann aber Verbinder überkreuz)


    Die Überlegung mit den unterschiedlichen Pinausrichtungen je nach Funktion hatte ich vorhin schon in einem eigenen Absatz bedacht,
    diesen dann aber in Unkenntnis der Einbauposition und Anforderungen wieder weggelassen - war auch kurz davor nachzuhaken
    warum keine konischen Verbinder, aber das wird seine Gründe haben, die bisher nicht erwähnt waren.
    Habe gerade nochmal nachgelesen - die Sache mit den Pinausrichtungen hatte ich eigentlich auf konische Verbinder bezogen,
    den entsprechenden Text aber in falschem Zusammenhang wieder gekürzt...
    Bei zylindrischen Bolzen macht es natürlich keinen Sinn verschiedene Einschlagrichtungen zu verwenden,
    alleine schon beim Einfädeln muss man ja erfahrungsgemäß ein bisschen hebeln und drücken können :)

  • Vorstellungsgespräch für Ausbildung zum VT

    • skyper
    • 3. November 2008 um 21:54

    a) vergiss das mit dem "ich muss Euch gleich sagen dass ich da verkürzen möchte" - so jemanden würde ich sofort wieder vor die Türe stellen.
    Entweder da ergibt sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit, dann wird man zum geeigneten Zeitpunkt drüber sprechen, oder es wird eben nix.

    b) wenn es eine ordentliche Firma ist wird sie Dir Dein Nebengewerbe erlauben, was gibt es besseres als jemanden der sich für seinen Job wirklich interessiert. Solange Deine Leistung im regulären Job nicht leidet, wird es dazu auch keine Diskussion geben.

    c) fahre mal alle Deine Kenntnisse und Erwartungen komplet auf "NULL" zurück. Gehe davon aus, dass Du keine Ahnung hast was die Firma wirklich macht, aber frage nach, was man so mit Dir vorhat.
    Vielleicht ergibt sich daraus dann eine klarere Vorstellung, wozu die Ausbildungsdauer genutzt werden soll.

    d) ist eine Externenprüfung maximal das Papier wert, auf dem sie steht. Entweder weiß jemand was er macht, dann braucht er keinen Zettel, oder er weiß es nicht, dann hat der Zettel auch keine Bedeutung.

    Viel Erfolg bei der Bewerbung!

  • Fotos eines Dachaufbaus

    • skyper
    • 3. November 2008 um 12:53

    das würde ich mal von der Geometrie der 2-Punkt-Traverse abhängig machen...

    Das hängt imho vor allem von den benötigten Stücklängen, und den dadurch festgelegten Anzahlen der Diagonalstreben
    bzw. "Dreiecke" in der Traverse ab. Dabei würde ich zwei Fälle unterscheiden (zumindest wenn gestückelt werden muss):

    Wenn die Anzahl der "Dreiecke" nicht ganzzahlig ist (also z.B. bei einem 1m Stück 2,5 x 40cm Basislänge) machen überkreuzte
    Pitch/Fork - Verbindungen Sinn, da das Bracing dann immer zwangsweise fortlaufend ist.
    (also z.B. Pitch immer am Fußpunkt eines Dreieckes, Fork immer am "freien" Pipe/Mitte der Basis)
    Ferner passt das Stück immer nach spätestens einer Drehung um die Längsachse, und muss nicht komplett herumgetragen werden.

    Bei gerader Anzahl von Dreiecken (z.b. 3x ca. 30cm auf einen Meter) kannst Du eine fortlaufende Struktur zwar nicht erzwingen,
    aber durch gleiche Verbinder auf jeweils einer Seite ermöglichen. wäre zumindest ein optischer Grund,
    da Du vermutlich Abschlussstreben vorsiehst, wäre das statisch allerdings eher unerheblich.
    Einen fortlaufenden Strebenverlauf könntest Du allerdings durch in sich unterschiedlich ausgerichtete Pins erzwingen,
    also z.B. am Obergurt horizontal, im Untergurt vertikel ausgerichtete Pins, das ist dann aber schon gehobenes Tennis,
    und verursacht vermutlich in der Praxis bei ungeübtem Personal mehr Probleme als sie zu vermeiden...

  • Multifunktions Linearrays

    • skyper
    • 31. Oktober 2008 um 16:47

    kling&Freitag 212-6/9

    Wird zumindest behauptet, dass es quer und längs gestapelt funktioniert, aber bisher keine eigene Erfahrung damit.

    ferner hat JBL mit der VRX-Serie doch auch so ein Hosentaschen-Mufu-Dingens im Programm...

  • English for Tonies

    • skyper
    • 31. Oktober 2008 um 09:21
    Zitat von "Christian_Thomas"


    Erfahrungswert: Franzosen sprechen gar kein Englisch, da Französisch (in deren Glaube) eine Weltsprache ist.

    Bisschen allgemein gefasst, oder?

    Zitat von "Christian_Thomas"


    Und wenn der Franzose doch Englischkenntnisse hat, verweigert er meistens deren Gebrauch.

    Auch ein bisschen allgemein, oder?


    Für mich haben obige Aussagen ja etwa den Kaloriengehalt von Coke Zero...
    Wie man in den Tunnel hineinpfeift, so pfeift der Zug zurück. Auch in Frankreich.

  • Leistungsmerkmale für Beamer im VA-Bereich

    • skyper
    • 30. Oktober 2008 um 18:36

    was mitunter eine Alternative zu von Haus aus stackbaren Projektoren taugt sind ordentlich konzeptionierte Flugrahmen. (die imho sowiso Sinn machen, insbesondere wenn das Teil öfters geflogen und Transportiert werden soll.)
    Die Rahmen bieten neben einer optimalen Belüftung eine ordentliche Möglichkeit zum Aufhängen entweder über Coupler oder ein Kugelgelenk (mag ich aber nicht so, ist immer recht frickelig), und mann kann die Rahmen so konstruieren, dass sie fest verschraubt werden können. Dann ist eine Tandemprojektion einigermaßen streßfrei und ansehnlich hinzubekommen.
    Außerdem kann man dann bei baugleichen Typen irgendwann upgraden, ich kenne Cradles die vom Eiki XT1 bis zum XT4 schon jede Generation miterlebt haben.
    (die angesprochenen Eikis sind Baugleich z.B. zu Sanyo XF irgendwas etc. )

  • Farbcode / Farbmarkierung für Kabellängen

    • skyper
    • 28. Oktober 2008 um 20:57

    noch besser sind farbige Kappen am Stecker, die Ringe gehen erfahrungsgemäß irgendwann auch über den Jordan.

  • Farbcode / Farbmarkierung für Kabellängen

    • skyper
    • 28. Oktober 2008 um 02:52

    was ich viel wichtiger finde als den universellen Farbcode ist es, den verwendeten Farbcode auch zu "publizieren",
    also z.B. in jede Kabelkiste eine Tabelle reinkleben, oder gleich aufs T-Shirt drucken wie bei Neumann
    (auch wenn sich da angeblich bei einer Charge Fehler eingeschlichen haben ;) )

  • Internetseite mit realen Unfällen und deren rechtliche Folge

    • skyper
    • 26. Oktober 2008 um 10:35
    Zitat von "mringhoff"


    Denkbar in diesem Rahmen wäre auch eine Art Checkliste, wie ein VT-Laie durch genaues Hinsehen einen guten VT-Dienstleister erkennen kann z.B.:
    - werden Elektrogeräte / Kabel etc. regelmässig geprüft und mit dem Prüfsigel gem. BGV A3 versehen?
    - tragen die Mitarbeiter bei Rigging-Tätigkeiten auch ordnungsgemässe Schutzausrüstungen?
    - befinden sich Dellen oder Knicke in den Traversen?
    usw.
    (immer schön mit Beispielfotos unterlegt)

    Alles anzeigen

    solche Versuche sehe ich ja immer mit einer gewissen Skepsis...

    Ich möchte hier keineswegs Misstände unter den Teppich kehren oder verharmlosen, glaube aber
    dass man hier mehr trügerische Sicherheit schafft als tatsächlich Fehlerquellen beseitigt.


    Was nützt beispielsweise der perfekt eingekleidete Rigger/Lichttechniker, der sich im Bracing einklinkt statt im Hauptgurt.
    Wenn er abstürzt fällt er nicht nur runter, sondern beschädigt dabei auch noch die Traverse und schwächt sie im ungünstigsten Fall so stark,
    dass sie knickt/bricht und komplett abstürzt. Da ist der Rigger mit seinem Sportklettergurt und der Rundschlinge wesentlich sicherer,
    der sich im Dachträger über sich angehängt hat und aufrecht über die Traverse läuft statt darauf herumzurutschen.
    (wobei wieder potentiell Stecker rausgezogen werden, die dann von einem evtl. ungeübten Lichttechniker wieder gesucht werden müssen,
    was das Gefahrenpotential nochmal erhöht...)

    Oder was hilft der tollste Prüfaufkleber auf einer 5x4mm²-Leitung, die mit 63A Garnituren bestückt und bis zur Kotzgrenze belastet ist.

    Gerne auch genommen sind die besten Sicherheitsschuhe und Helme, die ja beispielsweise bei immer mehr "professionellen"
    (oder ausbeuterischen???) Handagenturen Vertragsbestandteil sind. Dass ich die russisch, jugoslawisch, polnisch oder sonstwas sprechenden Jungs
    aber in Ermangelung deutscher oder englischer Sprachkenntnisse nicht auf irgendwelche Gefahren hinweisen kann,
    steht auf einem anderen Blatt.
    Da arbeitet in meinen Augen ein erfahrener Rigger am Boden ohne Helm wesentlich sicherer, da er z.B. weiß wo die Kollegen im Dach gerade unterwegs sind,
    welche Gefahren zu erwarten sind, und dass man evtl. am Boden Personen aus einem Gefahrenbereich mal kurz wegschicken muss.

    Ebenso kann ein verbeultes Traversenstück an der richtigen Stelle verbaut
    noch safe sein, während ein anderes
    mit einem unentdeckten Haarriss an gleicher Stelle versagen würde...


    Wie gesagt ich will hier keine Misstände verharmlosen, aber das erinnert mich stark an die arabische Welt,
    wo sich oftmals hinter einer perfekten Fassade grobe Misstände herrschen.
    So z.B. Fensterscheiben aus ungetempertem Glas, die sich unter Hitzespannungen geborsten plötzlich 20 Stockwerke Richtung Erdmittelpunkt bewegen etc...

  • Brüllwürfel für barbereich

    • skyper
    • 23. Oktober 2008 um 08:08
    Zitat von "Soundagressor"

    Servus,

    ich habe bei mir im Club im Chillout Bereich Control1 (8St) hängend. Ist nicht störend fürs Untehaltung, allerdings ist ein Controller in die Signalkette.

    dann sieht die Sache natürlich anders aus - allerdings ist man dann (oder war es zumindest noch vor einigen Jahren) wieder in einem Budgetbereich, der gleich "richtige" Lautsprecher zulässt.
    Wenn man allerdings die inflationäre Preisentwicklung der Digitaltechnik mit ins Kalkül zieht ist das sicherlich eine interessante Alternative.
    Wird eben meiner Erfahrung nach nur viel zu selten gemacht.
    (allerdings sollte man dann den DSP am besten komplett in Gießharz versenken, damit niemand mehr daran rumfummeln kann...)

  • Brüllwürfel für barbereich

    • skyper
    • 23. Oktober 2008 um 00:14

    Ich persönlich bin von den Control1 immer etwas "unbegeistert", in der Regel kann man sich in lauteren Kneipen mit dieser "Economy"-Lösung
    recht schlecht unterhalten, weil die Box ab einem gewissen Pegel irgendwie "aufdringlich" und "plärrig" klingt.
    Das ist zumindest meine persönliche Meinung.
    Ein für mich deutlich angenehmeres Lautsprecherlein in dieser Baugröße und mit ähnlicher Zielgruppe war früher mal die FE40 von Dönercord,
    die wird aber scheinbar nicht mehr gebaut. Schade eigentlich.

  • Neonröhren schalten als wären sie kaputt?

    • skyper
    • 22. Oktober 2008 um 20:45

    ich würde da auch mal den Weg von TobiasZw versuchen - eine intakte Röhre mit einem robusten Dimmer
    und trotzdem evtl. paralleler ohmscher Last (500W Baufluter oder so) mal deutlich runterdimmen. Wenn Du den Grenzwert von Dauerleuchten auf Flackern abpasst,
    sollte sich damit ein simpler Chaser programmieren lassen.

  • Podeste verkleiden

    • skyper
    • 15. Oktober 2008 um 20:16

    ich kenne es ja so, dass man den Molton auf etwa 2,5cm Breite auf das Deck zieht, und dann einen Streifen Gaffa (gute Qualität !!!)
    bündig zur Vorderkante draufklatscht. Hat bisher bei allem bis mindestens 1,2m Höhe problemlos gehalten, und geht wieder in einem Rutsch weg...
    Je nach Bühne/Situation kann man dann gleich weißes Gaffa verwenden um die Absturzkante zu kennzeichen.
    Nachdem die "Gaffa-Kante" unlaufend gleich breit ist, stört das im Regelfall die Optik auch nicht.

    Alternativ eine Runde Gaffa um die Seitenkante, dann mit doppelseitigem Klebeband drauf, und hoffen dass nix runterkommt bzw. ausfranst.

  • Neutralleiterabriss im laufenden Betrieb [Umfrage]

    • skyper
    • 5. Oktober 2008 um 11:23
    Zitat von "Igor Linowski"


    Und nach dem Verteiler würde ich dann nur eigenhändig geprüfte Kabel und UVs verwenden.

    Dann mach das doch einfach.

    Die Leute hier im Forum die leider nicht vom Konjunktiv alleine leben können verfahren dann vielleicht trotzdem wie bisher.

  • wünsch dir was! - suche produktidee

    • skyper
    • 5. Oktober 2008 um 11:19
    Zitat von "oops"

    wer seinen "frontcash" in meine bühnenteile TACKERT, bezahlt das entweder mit dem verlust der tackernden hand, oder wenigstens mit der exakt gleichen anzahl tackernadeln im gesicht... :twisted:

    Habe da gerade noch ein Bild von oops ehemaligem Dekorateur gefunden...
    http://www.rudomazin.de/wp-content/images/piercing.jpg

  • Soundcraft PSU-Stecker

    • skyper
    • 3. Oktober 2008 um 18:38

    magst Du mal ein Bild einstellen, dann gestaltet sich die Suche sicher einfacher...

  • Molton in Fluchttüren

    • skyper
    • 2. Oktober 2008 um 23:53

    was immer Sinn macht ist eine deutliche Kennzeichnung des "Türspaltes", also wo man den Vorhang teilen kann!!!
    Weißes Gaffa auf die Kanten und mit Pfeilen markieren - egal wie es ins Bühnenbild passt...

  • Neutralleiterabriss im laufenden Betrieb [Umfrage]

    • skyper
    • 2. Oktober 2008 um 23:51

    nachdem ich mehr oder weniger der Auslöser der Diskussion war hier noch ein Paar Gedanken/Randbemerkungen:

    a) zumindest auf den ersten Blick scheint es nun nicht so spektakulär viele Vorfälle zu geben -
    wenn wie ursprünglich schon von mir ausgenommen defektes Material nicht in die Betrachtung mit einbezogen wird.

    b) wenn Leitungen und Verteiler nicht regelmäßig geprüft und vor dem Aufstecken der Verteilungen nicht mal in die letzte Kabelkupplung gemessen wird,
    ist das auch eher eigene Dummheit/Faulheit/methodisch bedingt, denn ein blöder "Zufall"
    Anders herum stellt sich die Frage: welche Verteiler sollen denn eine Spannungsüberwachung haben:
    der 400A Powerlockverteiler, die 125A Substation, die daran angeschlossenen 63A-Splitter,
    die 32A auf Schukosplits oder die 16A Baumarkt-Bömmel zum Tschengeldpreis,
    bei denen der Einbau der Schutzschaltung den Kaufpreis vermutlich um ein Mehrfaches übersteigt?
    Nachdem ja weitgehend unklar ist wo das System versagt würde sich ja der Rückschluß aufdrängen,
    dass man jede Verteilung einzeln umbauen müsste.

    c) wird hier meiner Einschätzung nach das Thema immer wieder im Bereich "Kleinverteiler" angesprochen,
    also mal einen 32A auf irgendwas mit entsprechenden Vorsicherungen/RCD, oder direkt 16A auf 3xSchuko.
    Den entsprechenden Anwendern/Selberbastlern unterstelle ich einfach, dass hier mehr der Bereich
    Hobbyverleiher bis Klein(st)unternehmen vertreten ist, die größeren Verleiher haben da erfahrungsgemäß so ihre eigene Linie gefunden.

    Was mir in diesem Zusammenhang immer so ein wenig komisch vorkommt ist die Tatsache,
    dass die entsprechenden Fachfirmen und "Stromvermieter" auch bestens ohne diese Zusatzgeschichten auskommen.
    Egal ob Aggreko (und vormals GE rental), Bredenoord, CAT, Börder und wie sie alle heißen.
    Man müsste aufgrund der anscheinend vorherrschenden Bedarfsituation ja auch bei den diversen Anbietern von Klein- und Kleinstverteilern
    entsprechende Angebote vorfinden.

    Nachdem ich mich nun seit vielen Jahren aus persönlichem Interesse mit Stromverteilern und Verkabelungskonzepten befasse,
    bin ich mit den gängigen Produkten der einschlägigen Hersteller durchaus vertraut.
    Eine recht ansehnliche Liste wurde ja hier bereits zusammengetragen:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=25367

    Von den hier immer so heiß diskutierten Schutzschaltungen ist mir dabei aber wissentlich noch nichts untergekommen,
    selbiges gilt für sämtliches Equipment, das ich im Laufe meiner Tätigkeit in die Finger bekommen habe.


    Daher finde ich es ein wenig irritierend (bzw. nur bedingt zielführend), dass man den Leuten die hier nach Hilfe fragen immer wieder mit (meist gut gemeinten) Überlegungen und Vorschlägen um die Ecke kommt,
    die aber eher Verwirrung stiften und die eigentliche Problematik meines Erachtens nur mehr oder weniger elegant umschiffen:
    schlecht gewartetes Equipment gepaart mit unzureichenden Kenntnissen im Umgang mit Strom.

    Ich hoffe dass sich hier jetzt mal keiner zu stark vors Schienbein getreten fühlt, und wünsche (wem es vergönnt ist) erst mal morgen eien schönen Feiertag!

  • CEE Stromverteiler

    • skyper
    • 1. Oktober 2008 um 14:57

    chw:

    sorry, Missverständnis :)

    was ich mit meiner Bemerkung sagen wollte: das vom Meister nachträglich eingesetzte Kabel war bereits
    zum Zeitpunkt des Einbaus defekt, und hätte per Messung gefunden werden können.

    Worauf ich hier eigentlich warte sind die Leute, die hier immer vom ominösen spontanen "Neutralleiterabriß" philosophieren
    und neben apokalyptischen Prophezeihungen auch mal Fakten auf den Tisch legen sollten statt sich in
    theoretischen Betrachtungen zu verlieren.
    (In diversen Fotoforen erinnert mich das stark an das Phänomen "Serienstreuung" bei Objektiven...)

    Für mich klingt das immer wieder so, als würde überdurchschnittlich oft der Neutralleiter sich nach der ersten Hälfte der Show
    spontan aus der Klemme zurückziehen, und größere Mengen Equipment vernichten.
    Da ich meinen Job nun auch schon ein paar Tage mache frage ich mich aufgrund der häufigen Analyse des Themas nur
    ob ich da was falsch mache, dass ich damit auch bei größeren Systemen bisher keine Probleme hatte.
    (vermutlich gibt es mannigfach mehr Anekdoten über den Stern-Dreiecks-Umschalter bei Varilite APS-Racks
    und die damit produzierbaren Fehlerbilder...)

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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