Die Trennfrequenz bzw. das Übergangsverhalten einer passiven Frequenzweiche hängt aber auch stark von der Impedanz ab.
Sollte der Subwoofer tatsächlich einen "geweichten" Top-Output haben, (was bisher ja noch ungeklärt ist), dann ist dieser
mit Sicherheit nicht für 2 Ohm gerechnet, sondern eher für 4 oder vermutlich sogar 8.
Es kann also weiterhin passieren, dass die Endstufe an einer viel zu geringen impedanz in einzelnen Frequenzbereichen arbeitet.
Außerdem ist ein Impedqanzverlauf vom Zustand "linear" meilenweit entfernt, es kann also durchaus sein,
dass bei jeder Box teils Impedanzminima weit unterhalb der Nennimpedanz auftreten.
Wenn Du hier dann nochmal weitere Boxen parallel schaltest, könnte der Amp das irgendwann nicht mehr allzu witzig finden.
Die Sache mit Subwoofer und Topteil in Serie schalten wird ebenfalls nur suboptimal funktionieren, da die Induktivität der Schwingspule
als passiver Tiefpaß für die Topteile wirkt, und damit den Frequenzbereich nach oben hin beschränken wird.
Fazit: für eine saubere Lösung solltest Du Dir den Luxus einer zweiten Endstufe (und ggf. einer aktiven Frequeenzweiche/Prozessor) leisten.
Oder anders ausgedrückt: stelle keine Fragen, auf die Du die Antwort nicht hören willst...