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Beiträge von skyper

  • Howto: Überprüfung einer CEE-Steckdose

    • skyper
    • 2. Januar 2008 um 18:16
    Zitat von "Tobias Zw."

    Und jetzt kann man hier eigentlich ein Schloß dranhängen, oder?

    MfG Tobias Zw.

    fände ich persönlich schade, denn es gibt noch eine bisher ungeklärte Frage:

    Zitat von "Peerless"

    da möchte ich doch nochmal eine frage bezüglich des rcd's stellen :) muss hier nicht ein auslösetest nach dem kompletten aufbau des netztes, an der von der zuführung längsten strecke erfolgen ? es bringt ja recht wenig, wenn man den rcd hat, dieser direkt an der zuführung auslöst, aber an einem 200m langen verlängerungskabel nicht mehr zuverlässig ?

    Ich hätte dazu meine eigene Theorie (nämlich, dass der FI nur abhängig vom Differenzstrom auslöst, was ja mit der Kabellänge primär nichts zu tun hat, von minimalsten Querströmen in der Isolation von Leiter zu PE mal abgesehen), dagegen das Auslöseverhalten des Überstromschutzorganes in einer Installation sehr wohl zu überprüfen ist.

    Damit wir nicht gemeinsamm dumm sterben müssen fände ich begrüßenswert, wenn sich hier nochmal ein Fachmann (der von mir aus nicht mal F(l)achkraft sein muss), entsprechend äußern würde.

    Danke!

  • Leistungsberechnung 2,66 Ohm

    • skyper
    • 2. Januar 2008 um 11:53

    Die gesuchte Formel lautet grundsätzlich : P = U² / R (oder auch P = I² * R)

    damit @ 4 Ohm: U = Wurzel (P * R) = Wurzel (1400 * 4) = ca. 75 V
    damit @ 2 Ohm: U = Wurzel (P * R) = Wurzel (2000 * 2) = ca. 63 V

    Damit es handelt es sich um eine Endstufe mit einigermaßen "weichem" Netzteil, d.h. dem Ding geht bei niedriger impedanz rein rechnerisch so ein wenig die Luft aus. (Amps mit Schaltnetzteil schaffen im Regelfall ziemlich identische Spannungen unabhängig von der Impedanz, brechen dann aber nach gewisser Zeit aus anderen Gründen deutlich in der Leistung ein)
    Das ist grundsätzlich kein Manko, sondern vielleicht grob zu vergleichen mit verschiedenen Schlauchdurchmessern an Deinem Wasserhahn - irgendwann kommt eben nicht mehr Wasser heraus, egal wie dick der Schlauch ist - die maximal entnehmbare Wassermenge (bzw. Endstufenleistung) ist eben durch die Zuleitung (in diesem Fall eben das Netzteil) begrenzt.

    Wenn man bei 2,66 Öhmern dann so die goldene Mitte mit 70V annimmt, kämme man nach obiger Formel auf eine Leistung von rund 1,8 kW.

  • Wo bekomme ich diese Kondensatoren her???

    • skyper
    • 26. Dezember 2007 um 23:37

    wenn einzelne Werte nicht erhältlich sind, kannst Du sie einfach durch parallelschalten mehrerer Kondensatoren "zusammenbasteln".
    Die von Dir angegeben Werte sind tatsächlich ziemlich ungewöhnlich...
    Du wirst zwar evtl. nicht bis auf die Nachkommastelle genau hinkommen, wenn man aber bedenkt dass die Kondensatoren je nach Bauserie 5-10% Toleranz haben, ist das Problem sowiso eher theoretischer Natur :D

    5,1 yF könntest Du durch 4,7yF + 0,33yF ersetzen,
    4,3 durch 3,3 + 0,68 + 0,33
    2,0 durch 1,8 + 0,18
    16 durch 10 + 4,7 + 1
    20 durch 18 + 1,8

    der Rest sollten Standardwerte sein.

    Typische Werte für Kondensatoren sind in der E-Reihe zumindest in der Abstufung bis E12 zu finden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/E-Reihe

    Viel Spaß beim basteln...

  • Wo bekomme ich diese Kondensatoren her???

    • skyper
    • 26. Dezember 2007 um 15:27

    bei Monacor oder Intertechnik versuchen, bzw. deren Stützpunkthändlern.
    http://www.intertechnik.de/
    http://monacor.com/

    Ferner könnte Mundorf weiterhelfen, das ist aber High-End, dementsprechend vermutlich auch beim Preis...
    http://www.mundorf.com/

  • Lichtdesign

    • skyper
    • 23. Dezember 2007 um 18:27

    zu den Grundlagen gibt es hier beispielsweise einiges abzugreifen: http://www.hbernstaedt.de/
    http://www.soundlight.de -> Technik
    Ferner gibt (gab?) es im Procon Katalog eine durchaus lesenswerte Zusammenfassung wichtiger Fachbegriffe sowie Grundlagen und Tabellen im letzten Kapitel.

    Wenn Du mit der Branche bisher nicht so viel am Hut hattest wirst Du für die angesprochene Göße evtl. auch im Schwesterforum unter http://www.party-pa.de ein paar hilfreiche Tips finden.
    Ansonsten gilt beim Design, dass es hinterher gut ausschauen muss. Der Weg dahin kann ganz unterschiedlich sein...

  • Pan - Tilt - Par-Cues

    • skyper
    • 23. Dezember 2007 um 18:13

    PAN / TILT: Bewegungsachsen bei Movinglights/Scannern

    Movinglights:
    PAN: Drehachse, welche den kompletten Kopf um das Basement dreht
    TILT: Drehachse, die den eigentlichen Kopf im Bügel kippt

    Scanner:
    Bei Scannern würde man PAN wohl am einfachsten mit der "links-rechts" Bewegungsrichtung des Spiegels umschreiben, mit TILT die "rauf-runter" Bewegungsrichtung.


    PAR-Cue klingt so verdächtig nach Licon... ?
    Der Begriff ist so eigentlich falsch - PAR ist die Kurzform für Parabolic Reflector, und beschreibt eine Leuchtmittel-/Lampenbauform, CUE bezeichnet dagegen eine feste Lichtstimmung, z.B. das Frontlicht auf 100%, alle anderen Lampen auf 30%.
    Gemeint ist mit "PAR-CUE" vermutlich eine Lichtstimmung, die nur die "Generics", also Glühlicht beinhaltet, und nicht auf Parameter von Movinglights zugreift. (Das hängt mit der verschiedenen Funktionsweise von Dimmerkanälen und Movinglightparametern zusammen, mal nach HTP und LTP googeln...)

  • Welche dB sind wichtiger...

    • skyper
    • 21. Dezember 2007 um 03:26
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Bei einer Box, die beispielsweise eine Empfindlichkeit von 100 dB und eine Dauerbelastbarkeit von 400 W hat, beträgt der Maximalpegel 100 dB + 10*log400 = 102,6 dB.

    Das war dann wohl ein Freud`scher Verrechner :D

    Richtig sollte das Ergebnis natürlich lauten: 100dB + 10 x log (400) = 126 dB


    Ergänzend zum Hinweis auf die bereits von Volker bemerkte "continuous power" - Problematik bei der Maximalpegelangabe noch eine Nebenbemerkung zur Begrifflichkeit "berechnet": bei längerer Belastung erwärmt sich die Schwingspule des Chassis, wodurch sich ein erhöhter ohmscher Widerstand ergibt. Dieser bewirkt bei gegebener Spannung einen geringeren Stromfluß, was wiederum eine geringere tatsächliche Leistungsaufnahme und damit akustische Leistungsabgabe bedingt. Ferner kann u.U. der Magnet seine Eigenschaften unter Temperatureinfluß verändern.

    Ende vom Lied: wenn der Speaker erst mal ordentlich warm geworden ist, wird man mit vorgegebener elektrischer Ausgangsspannung der Endstufe (z.B. +28dB zum Eingangssignal) auf Dauer i.d.R. so größenordnungsmäßig 1-3dB weniger Output erzielen können, als im gerechneten Theoriefall (bzw. kurzzeitig mit kalten Chassis). Man spricht daher auch von "power compression".


    Edit: selber freudsche Fehlleistung entfernt...

  • Wer kann mir Schaltplan für Crown MA 5000 besorgen?

    • skyper
    • 21. November 2007 um 22:22

    http://crownaudio.com/gen_htm/legacy/legacamp.htm

  • Genialste Erfindung seit langem!

    • skyper
    • 9. November 2007 um 00:39

    "Ist denn der Keil einer Keiendklemme oder eines Seilschlosses von Aussen unter Last optisch oder auch anders zu kontrollieren???"
    Nein. Allerdings kann man im Lastfreien Zustand die Keilklemme in alle ihre einzelnen Bestandteile auseinandernehmen, und diese einzeln kontrollieren. Ein anderes Bauteil wie beispielsweise eine Rundschlinge nehme ich ja auch nicht im eingebauten Zustand unter Last zur regelmäßigen Prüfung in Augenschein, sondern nehme das Dingens mal in die Hand, damit ich im Zweifelsfall auch jeden Zentimeter einzeln angucken kann. Bei einem DSH besteht diese Möglichkeit nicht, egal ob nun drei oder sechs Kugeln.

    "Muss irgendetwas eine C1 Zertifizierung haben oder muss es nur den bestehenden und anerkannten Regeln der Technik entsprechen? "
    wenn man groß "C1" draufschreibt sollte es dann in meinen Augen schon "wasserdicht" sein. Sonst kann ich mir die Anschafung von "C1"-Material auch schenken, wenn ich sowiso wieder Diskussionen mit irgendeinem habe, der noch wichtiger als ich ist.
    Ferner: was definiert eine angewandte Regel der Technik? Dass man in der 30er Zone erst mit 37km/h geblitzt wird, auch wenn man damit fast 25% über der zugelassenen Geschwindigkeit liegt - weil schlichtweg keiner da nur mit 30 durchfährt?
    Oder der immer wieder gerne zitierte "C1-Schäkel" - der in der BGV C1 nicht mal erwähnt ist, alle Suchergebnisse innerhalb der Norm liefern ja nur Querverweise auf zweiteilige Schäkel...

    "Besitzt irgendjemand ein Stahlseil mit spezieller C1 Zertifizierung?"
    ein Stahlseil hat imho ein gemäß diversen Normen und Tabellen vorhersagbares Verhalten bzw. eine relativ genau definierte Mindestbruchlast. Damit kann man gemäß den vorgegebenen Betriebskoefizienten das Dingens so einsetzen, dass es eben in Kombination mit "C1"-Equipment als so "safe" eingestuft werden kann, dass eine Sekundärsicherung entfallen kann.

    "Oder ein Seilschloss, oder einen Kettenkürzer, oder einen Schäkel oder....irgendwas???"

    Nö, aber das sind alles Teile, die ich in alle ihre Einzelkomponenten auseinanderfleddern und dementsprechend (Sicht)-prüfen kann. Ferner gibt es auch hierzu Betriebskoeffizienten, die man eben kennen sollte.
    Eine durch Überlastung verbogene Kausche, verbogenen Bolzen, gedehnter/gerissener O-Ring, gedehnter/gebrochener Seilspanner oder was auch immer kann ich zumindest von außen erkennen - zerbröselte Kugeln innerhalb eines Drahtseilhalters eben möglicherweise nicht. Es muss ja nicht ich gewesen sein, der das Bauteil als letzter in der Hand gehabt hat, vielleicht war ja mein Vorgänger ien Blindgänger...


    Skyper

    Schiffschaukelhilfsbremser in der dritten Ausbildungswoche ;)

  • Stecker in Frankreich

    • skyper
    • 8. November 2007 um 23:50

    Laut indu sind in Frankreich die Drehstromdosen über 16A immer mit verriegelndem Schalter versehen. Ein ziehen unter Last ist damit unmöglich. Allerdings sind die Steckverbinder genauso wie unsere CEEs.

    Ferner müssen alle Sicherungen allpolig abschalten, also sind nur 2/4-polige Automaten zulässig.

    in wie fern Du mit eigenen Verteilern aneckst hängt sicher von der einzelnen Veranstaltungsstätte ab.

  • Kommt der Chilli Dimmer im Switch mode mit einem Relais klar

    • skyper
    • 7. November 2007 um 23:43

    als Grundlast würde ich da mal so ab 50-100W anfangen. Logo ist das mit dem zwangsweisen "Streulicht" nicht so prickelnd, aber einen Widerstand, der Dir dann 100W Verlustleistung irgendwohin ableitet, dabei keinen Brand verursacht und berührgeschützt und was weiß ich ist irgendwo verstecken - ganz zu schweigen vom Verständnis eines "Betriebsfremden"
    [Ah, was ist das? warme Schachtel. Und was macht die? warm schachteln :( ]...

    Vielleicht einfach das Nützliche mit dem Praktischen verbinden, und eine Anzeige "auf/zu" hinter der Bühne installieren... (kann man ja mit viel dunkler HT-Folie und zwei einfachen Feuchtraumlampen aus dem Baumarkt realisieren)

    Die Sache mit den Relais und den Hutschienen - das geht schon. Ein Schütz ist aber vermutlich in der Anschaffung nicht viel teurer, dafür imho robuster. Ferner gibt es Schütze mit öffnenden Hilfskontakten, bei Relais musst Du dann eines mit Umschalter benutzen etc. Und auf einem Schütz steht klar drauf, welche Kontakte wie belegt sind, auf einem Relais eher nicht - könnte ja interessant werden, wenn die Anlage zukünftig mal gewartet/ergänzt/ersetzt werden soll. Ist wie bei Software - die beste Dokumentation ist ein selbsterklärender Quellcode...

    Die Sache mit dem Demux hätte als einziges Manko, dass die gegenseitige Verriegelung der Schaltkontakte noch zusätzlich implementiert werden muss...

  • Genialste Erfindung seit langem!

    • skyper
    • 7. November 2007 um 20:17

    Die Messe Nürnberg gibt nur diese Teile aus, je 25kg ein Hängepunkt.

    (Wobei dadurch natürlich keinesfalls sichergestellt ist, dass da jeder Punkt auch gleichmäßig belastet wird :( )


    [immerhin besser als noch vor etwa fünf - sieben Jahren, da gab es morgens je Hängepunkt immer drei Seilklemmen / "Frösche" vom Hallenmeister...]

  • Genialste Erfindung seit langem!

    • skyper
    • 7. November 2007 um 16:44

    a) wenn das Ding nach C1 zertifiziert ist, kann die Sekundärsicherung entfallen - sonst müsste man es ja nicht nach C1 zertifizieren

    b) besteht keine Möglichkeit der Überprüfung des Zustandes der innenliegenden Kugeln. Daher taucht immer wieder die Diskusion auf, ob diese "C1"-Zertifizierung tatsächlich haltbar ist. Verschiedene Seiten erzählen hierzu auch durchaus verschiedenes...

  • 4KW Dimmer ?

    • skyper
    • 7. November 2007 um 16:31
    Zitat von "SimonFB"

    Alternativ gibts zB von Liteputer auch 12x20A, aber ist halt nicht die gleiche Qualität wie MA & Co.

    ...und hat auch nicht die gleichen ordentlichen Anschlüsse - da müsste man entweder auf 35A Hartings gehen (nur 3-kanalig :( ),
    oder auf CEE blau 32A, damit das ganze dann mit unserer rechtstaatlichen Auffassung von "normgerecht" harmoniert.

    Alternativ für jeden Abgang nochmals mit 10 oder 16A vorsichern, dann kannst Du für den Aufwand aber auch gleich
    ein ordentliches 12x2kW-Pack anschafen (bzw. 2 Stck. a` 6x2kW)

  • Kommt der Chilli Dimmer im Switch mode mit einem Relais klar

    • skyper
    • 7. November 2007 um 16:26

    Kurze Antwort:
    technisch: vermutlich nein,
    inhaltlich: Lass es!


    Längere Antwort:
    Der Dimmer wird höchstwahrscheinlich ohne entsprechende Grundlast nicht sicher Arbeiten - das hängt mit den verwendeten Bauteilen zusammen. Zur Problemlösung solltest Du eine zusätzliche Ohmsche Last parallel mitschalten, also beispielsweise einen 300W Baumarktfluter, damit das Relais sicher anzieht.
    Dann besser kein normalen Relais nehmen, sondern Schütze - der Vorteil fängt schon mit der Hutschiene an, und hört bei den ordentlichen Klemmschrauben auf.

    Aus Sicherheitstechnischer Sicht hätte ich da aber noch zwei ernstgemeinte Einwände/Anmerkungen:
    - vermutlich wird es irgendeine Vorschrift in Deutschland geben, die untersagt, dass man Bühnenvorhänge ohne Sichtverbindung fahren dürfen kann. Da gibt es hier aber sicherlich Leute im Forum, die sich zur diesbezüglichen Rechtslage präziser äußern können.
    Ferner wird vermutlich das Thema "Not-Aus" irgendwie mit in die Problematik hineinspielen.
    (zumindest Endabschalter hat das Teil ja vermutlich schone, wenn da bereits ein elektrischer Antrieb dran ist)
    [Theoretisch könntest Du ja über eine einfache DMX-Netzwerk-PC-Internet-Remote-Schnickschnack-Verbindung das Teil relativ unkompliziert auch aus Alaska fernsteuern, ohne zu sehen, wen der Vorhang gerade von der Bühne schubst...]

    - bei der Verwendung von Schützen solltest Du Dir unbedingt kompetente Beratung einholen, wie man das ganze am geschicktesten gegeneinander elektrisch "verriegelt". Soll heißen: wenn der Kontakt für "Auf" geschaltet ist, kann der Kontakt für "zu" nicht freigegeben werden, und umgekehrt. Ferner sollte der Zustand "AUF-ZU" gleichzeitig evtl. nochmal zusätzlich ausgeschlossen werden.
    Ohne diese Schutzmechanismen ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis jemand beide Kontakte gleichzeitig schaltet, und dann ist im Zweifelsfall von "nix passiert" bis zum Großbrand oder Personenschaden alles denkbar. Dafür würde ich an Deiner Stelle nicht den Kopf hinhalten wollen - ein Schuldirektor macht sowas auch nicht gerne. Wenn man die Problemstellung sachlich diskutiert, wird da u.U. auch Kohle lockergemacht...

    Durch die Verwendung von Schützen mit Hilfskontakten ist das ganze aus technischer Sicht relativ schmerzfrei und finanziell überschaubar realisierbar. Wie gesagt: Lass das mal jemanden anschauen, der sich mit sowas auskennt, und kläre zusätzlich die Rechtslage.

    In allen anderen Fällen: lass es bleiben!!!
    Dann lieber wie bisher einen Kollegen abstellen, der den Vorhang weiterhin per Hand steuert.

  • Wie komme ich in die Höhe? Leiter? Steiger?

    • skyper
    • 5. November 2007 um 19:30

    was spricht in dieser Situation gegen ein Seil, eine Rolle, eine Leiter und dann einen zweiten Mann?

    Geht bei richtiger Technik auch mit einem VL3000 noch ganz passabel...

    Besser als der Turmbau zu Babel ist das wohl allemal.

    Wenn man sich mit der Knoterei nicht so ganz sicher ist, kann man sich auch mit einem Multiloop und Karabiner ganz gut helfen. Wenn man sehr kurz anschlägt geht das auch bei einer 30er Truss noch so einigermaßen ohne selber zu Heben, ab einer 40er ist es eigentlich nur noch einfädeln und festziehen. Die Methode funktioniert also auch in fünf Metern Höhe auf der Leiter stehend noch.

  • Produktinformationen Coupler

    • skyper
    • 30. Oktober 2007 um 12:09

    Krasse Sache :)

    Erst mal vielen Dank für die Infos!

    Auch wenn es ziemlich unverschämt ist, wäre es grandios, wenn es noch eine Entsprechende Zuordnung der verschiedenen "Items" zu einer Herstellerbezeichnung gäbe, insbesondere da ja doch in unserer Branche gerne mal was kopiert oder auf den ersten Blick näherungsweise identisch von verschiedenen Herstellern angeboten wird...

    Ferner bin ich ja beeindruckt, dass so unterschiedliche, aber dennoch einigermaßen reproduzierbare Ergebnisse herausgekommen sind.

  • Mikrofonkabel ueber Schleppketten

    • skyper
    • 27. Oktober 2007 um 00:22

    schleppkettentaugliche Leitungen 2x0,14mm² oder 2x0,25mm² oder 2x0,34mm² mit Schirmung gibt es z.B. hier:

    http://www.lutze.com

    http://www.lutze.com/fileadmin/user…de/TK1/2_12.pdf


    ferner gibt es hier zumindest CAT5 - Netzwerkkabel in schleppkettentauglicher Ausfertigung:

    http://www.lutze.com/fileadmin/user…1/4_2bis4_8.pdf

  • Verständnisfragen / Starkstrom

    • skyper
    • 20. Oktober 2007 um 18:18

    vielleicht ein kleiner technischer Blick über den Tellerrand, mal von der Schuko-"Problematik" noch abgesehen:

    Drehstrom ist die Verbindung der Vorteile von Gleich - und Wechselstrom.

    Vorteile Gleichstrom:
    - konstante Leistung
    - rein omsche Verluste auf der Leitung
    - Rückleitung kann u.U. entfallen (z.B. Hochspannungs-Gleichspannungs-Übertragung zwischen Ländern/Inseln über Unterwasserkabel - da wird gerne das Meer als "Rückleiter verwendet)

    Vorteil Wechselstrom:
    - leicht transformierbar (gewickelter Trafo, mechanische Maschine-Maschine - Kopplung)
    - leicht schaltbar (Gleichstrom erzeugt einen Lichtbogen beim Schalten, der nicht mehr von selbst abreißt - bei Wechselspannung ist dieser wesentlich einfacher zu handhaben, da die Spannung irgendwann wieder durch den Nullpunkt läuft, daher sind Gleichspannungs-Schaltanlagen technisch sehr viel aufwändiger als für Wechselspannung.)

    Vorteile Drehstrom:
    - konstante Leistung (z.B. Drehstrommotor, der hat zu jedem Zeitpunkt die gleiche Leistungsaufnahme und damit Abgabe), bei einem Wechselspannungsverbraucher (wie z.B. einer Glühbirne) schwankt die Leistung dagegen zwischen 0 und 100% immerhin 100 mal in der Sekunde
    - in den relevanten Fällen erfolgt die Energieübertragung als Dreieckschaltung (z.B. Freileitungsnetz), damit reichen drei Leitungen aus, bei drei Wechselspannungsleitungen dagegen wären sechs Leiter notwendig
    - im symmetrischen Belastungsfall tragen nur drei Leiter zu den ohmschen Verlusten bei, der Neutralleiter bleibt dagegen stromlos, bei drei Wechselspannungsleitern dagegen fallen die widerstandsbedingten Neutralleiterverluste drei mal an.
    - durch Gleichrichtung entsteht (zumindest rein mathematisch) ohne weitere Maßnahmen Gleichstrom
    - durch Schaffung des Sternpunktes oder Verbindung zweier Außenleiter steht ohne weitere Maßnahmen Wechselspannung zur Verfügung
    - drei Phasen sind das einfachste System zur Erzeugung eines definierten Drehfeldes. (ein Großteil der elektrischen Verbraucher in der Industrie sind elektrische Antriebe, die ein solches Drehfeld zwingend benötigen)
    - beispielsweise durch Stern - Dreieck-Umschaltung stehen zwei verschiedene Spannungsebenen bei einer einzelnen Einspeisung zur Verfügung.

    - statt drei Leitungen a`drei Kupferstrippen kannst Du die gleiche elektrische Leistung über nur fünf Kupferkerne gleichen Querschnittes übertragen - spart also fast 50% Ressourcen. Bei der Zuleitung zur Hauptverteilung werden darüberhinaus ja im Regelfall PE und N zusammen als PEN geführt - damit wird das System auf vier Leitungen reduziert, also mehr als 50% Einsparung gegenüber Einzelleitungen.


    Nochmal zurück zur Thematik Schukodose und 19A - gib mal das Stichwort "Crestfaktor" in die Suche ein, da sollten ausreichend Beiträge zu finden sein.

  • 19" CEE Stromverteiler

    • skyper
    • 17. Oktober 2007 um 08:13

    hier findest Du eine umfangreiche Auflistung "amtlicher" Hersteller von Stromverteilern, die hier im Forum nicht städig durch "taugen die was" - Diskussionen auffallen.

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=25367

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