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  2. skyper

Beiträge von skyper

  • Prolyte Traversen richtig transportieren

    • skyper
    • 5. Juni 2005 um 18:00

    Ja, aber die Cases sind hauptsächlich dann vonnutzen, wenn Du Sonderbauten machst, wie z.B. mit Cornerblocks in mehreren Richtungen abgezweigt etc.
    Ansonsten klopfst Du dich blöde, außerdem wird ständig irgendein Genie auf der Bautelle feststellen, dass die Eier konisch gebohrt sind, und ein falsch herum geklopfter Bolzen ziemlich festsitzen kann...

    zum Transport: Es gibt z.B. von Prolyte oder Adam Hall die Rollbretter und auch Zwischenelemente aus Kunststoff oder Holz, die ein Aufeinanderreiben des Alu vermeiden. Sind einfach aber effektiv. Spanngurt rum, und ab in den Truck...

  • Fehlerstrom vom Dimmer?

    • skyper
    • 5. Juni 2005 um 17:55

    Passt die Pinbelegung zwischen Pult und Dimmer?

    Ich erinnere mich düster, dass da verschiedene Hersteller verschiedene Belegungen hatten. (z.B. PULSAR vs. ZECK vs Ultralite vs...)

    Sonst halt mal mit dem Osz angucken, was da so vom Dimmer kommt. Eigentlich darf da außer Masse und Versorgungsspannung nix rauskommen. Im gegenzug mal testen, was das Pult wo rausschickt. vielleicht ergibt sich auf diesem Wege ja was.
    Grundsätzlich müsstest Du auch den Dimmer Stand-Alone mal testen können. Einfach (vielleicht sogar hochohmig zum Schutz ween was defekt sein sollte -> 1k...10k) eine Spannung zwischen 0...10V mal auf die Eingänge schicken, analog dazu mal die Ausgänge vom Pult messen. Sollte auh mit einem einfachen multischätzeisen gehen, ist ja der heorie nach ebenfalls nur eine DC-pannung zwischen 0...10V.

    Anderer Ansatz: ist der Dimmer und das Pult im Steuerkreis auf selbem Potential? Es gibt da ja verschiedene Philosophien, ob die 0-10V ins positive oder negative bezogen sind... Bisweilen auch an den Geräten umschaltbar, ob nach -10V oder +10V gezogen wird...

  • Schriftliche auftragsbestätigung für Freelancer?

    • skyper
    • 1. Juni 2005 um 22:47

    Ich halte es nur für sehr unwahrscheinlich (bzw. habe es bisher noch nie erlebt), das auf einer größeren Baustelle irgendwer sich mit einigen zigtausend Euronen hinsetzt, und den Weihnachtsmann spielt. Außerdem gibt es dann keinerlei Verhandlungsspielraum mehr, wenn ich mit fertig gedruckter (und dann u.U. zerknüllter...) Rechnung in der Tasche um meine Kohle anstehe.
    (Es gibt ja durchaus auch Jobs, die ab einer vorher festgelegten Stundenzahl nach Übertarifen abgerechnet werden.)

    Klar wäre es der logistisch kürzeste Weg, das Geld Cash auf die Kralle zu kassieren. (Soll wohl bei manchen Helferjobs immernoch üblich sein). Andererseits... egal. Habe lieber einen Kontoauszug in der Hand, dann muß ich (bzw. der Steuerberater) da keinen Zirkus mit dem Kassenbuch etc. veranstalten, und meine Auftraggeber können den Streß (alleine schon mit dem Kleingeld...) ebenfalls auf die Büroabteilung abwälzen.

    In jedem Fall ist es von der Auftraggeberseite ein lobenswerter Ansatz, die sofortige Leistung des Techs auch mit sofortiger Kohle zu honorieren. Allerdings gibt es ja gerne auch mal Veranstalter etc., die ein paar Tage (Wochen, Monate...) später bezahlen. Da fühle ich ja bisweilen glatt mit der Company mit, die geldtechnisch sowiso am ziemlich kleinen Hebel sitzt, da sie alle Leistungen vorab erbringen muß. Vorkasse/Teilanzahlung vom Kunden is ja leider nicht immer. [strenggenommen ist das zwar nicht mein Problem, aber man arbeitet ja gerne mit den Leuten/Companies, und nicht gegen sie...]

    Da finde ich ein wenig Latenzzeit durchaus in Ordnung. (Gut, mehr als sechs Monate bei gewissen einschlägigen Firmen muß auch nicht unbedingt sein *grrr*) Wenn ich heute irgendwo auf Rechnung einkaufe, habe ich ja auch wenigstens ein paar Tage "Kredit".

  • Schriftliche auftragsbestätigung für Freelancer?

    • skyper
    • 1. Juni 2005 um 20:26
    Zitat von "Manuela"

    Du bekommst sofort am Arbeitsplatz Bargeld gegen ordentliche Quittung, bei den Beträgen die Techis kosten sollte das selbstverständlich sein.

    Da möchte ich ja gerne mal sehen, wie sich Manuela bei einer mehrtägigen Produktion in das Kassenhäuschen setzt, und alle Personen vor Ort Cash ausbezahlt... :D

  • Schriftliche auftragsbestätigung für Freelancer?

    • skyper
    • 31. Mai 2005 um 16:29

    Kenne drei Varianten (teils selbst erlebt, teils bei Kollegen mitbekommen):

    a) Schriftlich bestätigen lassen, vorher und nachher - Firma zahlt trotzdem nicht. Klagen weitgehend sinnlos, die Zeit + Nerven kann ich mir sparen, und stattdessen lieber woanders einen Job machen gehen. Verbucht unter Aktennotitz "Lehrgeld", dann eben nur noch gegen Vorkasse oder eben nichtmehr.

    b) nicht schriftlich bestätigen lassen - Firma zahlt ebenfalls nicht, obwohl jeder auf der VA gesehen hat, dass der Kollege da war, seinen Job gewissenhaft gemacht hat, und das Material pfleglich behandelte. Ende vom Lied: Knatsch, Auftragsannahme- und Buchungsstop, Gerichtsverhandlung, nur Teile der Kohle zugesprochen bekommen, da keine schriftlichen Unterlagen etc. Blöd gelaufen.

    c) Bei anderen Firmen noch nie einen Auftrag unterschrieben/unterschreiben lassen, öfters sogar Jobs nachverhandelt, selten länger als zehn Tage auf die Kohle gewartet. Kann auch mal gutgehen.

    Fazit: Interessant wird es vielleicht, wenn die BFA sich mal zum Thema Scheinselbständigkeit zu Wort meldet.
    Aber auch dann stellt sich die Frage, ob man sich mit einem Textstück eher in- oder aus der Schlinge ziehen kann...
    Ansonsten Augen auf... Bei mir bekommt i.d.R. derjenige den Zuschlag, der am wenigsten rumzickt.

    Mir ist es bei den meisten Firmen mit denen ich schon lange erfolgreich zusammenarbeite eher peinlich, plötzlich mit Bürokratie um die Ecke zu kommen. Für mich entsteht da so ein subtiler Vertrauensbruch - auch wenn die Vernunft mich anderes lehren sollte.

  • Tischeinbautanks für Konferenzräume gesucht

    • skyper
    • 31. Mai 2005 um 16:11

    Danke!

    http://www.khi.de/index_d.htm habe ich inzwischen auch noch gefunden.

    Hat wer Erfahrungen?

  • Vom Veranstaltungsjob leben

    • skyper
    • 31. Mai 2005 um 16:05

    Über den Daumen gepeilt würde ich für eine mittlere große Kleinstadt wie Nürnberg eine Quote von maximal einem Promille der Bevölkerung angeben, die ausschließlich vom Bereich VT lebt, (incl. Konzertveranstalter.) Angeschlossene Gewerke wie Securities, Hallenwarte und Berufsmusiker sowie Tonstudiobetreiber etc. mal nicht mitgerechnet.
    Davon geschätzt 50% in der freien Wirtschaft (also nicht in öffentlichen Kultureinrichtungen, Theatern etc. beschäftigt).

    Am Ende sind es vielleicht noch 30-60 aus 500.000, die hier tatsächlich ausschließlich als Freiberufler ohne eigenes Material (und auch nicht als Scheinselbständige innerhalb der Firmen) in der VT ihr Geld verdienen. Mit den Kollegen vom TV sind es vielleicht noch ein paar mehr, wenn man die Hands abzieht, die nur mal ein paar Jahre lang nix anderes machen noch ein paar weniger.

    Vermutlich fallen die Quoten für Volllzeit-Freiberufler in den Medien- und Eventhochburgen wie München, Köln, Berlin oder Hamburg noch etwas höher aus, dafür dürfte es in den östlicheren Gefilden noch magerer sein.

  • Fronttruss stürzte ins Publikum

    • skyper
    • 26. Mai 2005 um 13:37

    xrult:

    Erzähl doch bitte mal, wie ihr die Sicherungsbolzen der TEs mit Vorhängeschlössern sichert - klingt dann nach Idiotensicherer Fixierung der Beine.

    Mir sind bisher nur die Methoden
    - Boden um die Füße herum mit Tigerente abkleben, dann ist der
    Gefahrenbereich zumindest markiert (bringt aber nix, wenn es voll wird)
    - Absperrhütchen auf der nächsten Baustelle "finden" und über das Ende des Auslegers postieren - wenn es voll ist, bringt das ebenfalls nix, und man muß öfters im Jahr für Nachschub sorgen...
    - Bierbank vor den Lift - dann lehnen sich die betrunkenen A-Löcher schlimmstenfalls auch noch gegen den Lift, bzw. halten sich daran fest, wenn sie vom Tisch zu fallen drohen...
    - versuchen vom Dekomann/Zeltbetreiber einen großen Blumenkübel je Seite so gestellt zu bekommen, dass erst mal niemand über den Ausleger fallen kann. Meiner Erfahrung nach noch die praktikabelste Lösung, zudem zumindest die meisten Bierzelte immer mit etwas Grün bestückt sind.
    - ansonsten die Bässe so vor das Stativ stellen, dass die Füße ebenfalls verdeckt werden. Dafür kleben die Teile dann erfahrungsgemäß ziemlich ekelhaft...

  • Hotpatch

    • skyper
    • 25. Mai 2005 um 20:18

    Hotpatches von lightpower taugen durchaus.
    Allerdings sind die serienmäßigen Winkelstecker je nach Dimmer eher hinderlich als förderlich, sprich im Weg - eine Option auf gerade Stecker wäre manchmal schöner.

    Zu beachten sind weiterhin die ungewöhnlichen Bauhöhen von 1,5 bzw. 4,5 HE.

    Vorteil gegenüber anderen Hotpatches auch, dass die Stecker aufgrund der internen Festverdrahtung des Schutzleiters sehr kompakt ausfallen.

  • Sicherung von Kompaktverteiler 16A

    • skyper
    • 25. Mai 2005 um 13:56

    Mülltüte rum, sauber mit Kabelbindern + evtl. Gaffa festmachen und gut.

  • "InEar"-Intercom

    • skyper
    • 25. Mai 2005 um 00:02

    Falls Du mit Intercom ein drahtloses System meinst (Motorola, Kenwood etc.), dann mal bei Riedel Intercom versuchen. Homepage + Kataloge sind da irgendwie ziemlich mistig, besser mal anrufen. Bin mir ziemlich sicher, von denen schon welche für Motorolas in der Hand gehabt zu haben.

  • Frequenzgenerator für Lautsprechergrobtests

    • skyper
    • 23. Mai 2005 um 21:55

    amtliche Lösung: Neutrik Minirator, gibt (relativ) genaue Pegel raus, kostet aber so ca. 200 Euronen.

    Billige Lösung: Conrad oder ELV Funktionsgeneratoren als Bausatz. kommst Du mit vielleicht 40 - 70 Euros plus Arbeitszeit hin.

    Zwischending: Q-Box von Whirlwind. Kann aber imho nur ein paar Frequenzen, ist dafür auch noch für andere Dinge sehr nützlich zu gebrauchen.

  • Sicherheit in Schulaulen

    • skyper
    • 23. Mai 2005 um 16:32

    Antworten gibt
    a) die für das jeweilige Bundesland gültige Versammlungsstättenverordnung, z.B. unter Vplt.org orgenisieren. Darin ist z.B. geregelt, wie Bestuhlungen auszuführen sind.

    speziell für Rigging sind u.A. folgende Schriften sinnvoll/zuständig:
    b) die vom VPLT herausgegeben SR1.0/SR2.0 sowie die BGV C1
    c) VBG SP25.1/2-4 (BGI 810-3) - Bereitstellung und Benutzung von Sicherungsseilen und Ketten. (Erläuterungsschrift zum §7 der BGV C1)

    Absatz 2.2 Seilendverbindungen regelt klar, dass Drahtseilklemmen nach DIN 1142 ("Frösche") nicht zulässig sind.
    In Absatz 2.3 sind weiterhin die zulässigen Verbindungsglieder aufgeführt.


    (Die meisten BGVs und Zusatzschriften stehen im Downloadbereich z.B. bei BFGE.de oder VBG.de zur Verfügung, der Rest unter DTHG.de oder VPLT.org)

    U.U. kann es sein, dass Deine Schulaula aus der VstättV ausgenommen ist. Imho gibt es dort einen Passus, der für gewisse Örtlichkeiten eine Ausnahme macht. Mußt Du ja nicht dem Direx auf die Nase binden, insbesondere wenn Ihr im Sinne der allgemeinen Sicherheit was bewirken wollt.

  • Tischeinbautanks für Konferenzräume gesucht

    • skyper
    • 23. Mai 2005 um 14:40

    Für einige Konferenzraum-Installationsgeschichten bei wichtigen Kunden bin ich auf der Suche nach versenkbaren Anschlußtanks für Tischmontage.

    Sollen so ungefähr in der Art wie bei http://www.ah-meyer.de/de/prod/s_ebax.htm beschaffen sein.
    Alerdings konnten mich die Produkte des genannten Herstellers nicht wirklich überzeugen.

    Kennt jemand außer den Produkten bei Sommer noch irgendwas "amtliches"???

    Neben perfekter Optik und mechnischer Stabilität ist ebenfalls die Möglichkeit des modularen Aufbaus, sowie Kabelkonfektionierung nach Anforderung Voraussetzung.

    Danke einstweilen!

  • Recht: Urheberrechtschutz von Elektronikschaltungen

    • skyper
    • 23. Mai 2005 um 14:18

    zumindest mal der allererste Schritt in Richtung Urhebernachweis: Alle Unterlagen zusammenfassen, in einen Umschlag stecken, und Dir persönlich als Einschreiben mit Rückschein zuschicken.
    Damit kann der Richter notfalls selber de Umschlag aufreißen, und nachschauen, wann Du welchen Entwicklungsstand erreicht hattest.

    Weiterhin sind imho Gebrauchsmuster wesentlich einfacher zu schützen. Kostet weniger, gilt aber nicht unbedingt weltweit. Vielleicht auch mal in diese Richtung recherchieren...

  • Stromanschluss für Licht und PA

    • skyper
    • 22. Mai 2005 um 22:03

    prinzipiell kannst Du Dir immer irgendwelchen Mist vom Licht einfangen, egal ob getrennte Anschlüsse oder nicht. Schließlich sind ja bis zur Trafostation alle Leitungen zusammengeklemmt...)

    Störungen können letztendlich nur durch gute Entstörung der Geräte selbst vermieden werden.
    Allerdings bewirken lange Zuleitungen (auch in dem Fall gegeben, wenn zwei nebeneinander montierte Wandsteckdosen über getrennte Zuleitungen von der Hauptverteilung versorgt werden) auch eine gewisse Entstörung. (Sonst würde man ja ständig das Knacken aller an der selben Trafostation hängenden Neonröhren mitbekommen...)

    Das mit den getrennten Phasen wirst Du irgendwann nicht mehr hinbekommen. Spätestens jeder größere Dimmer hat einen CEE-Anschluß, und nutzt alle drei Phasen. Bei größeren Ampracks ist es auch nicht anders...

  • Strom im FOH-Rack - wie gestalten???

    • skyper
    • 22. Mai 2005 um 18:56

    ich rate Dir in jedem Fall von folgenden Dingen ab:

    - mehrere Netzteile durch eines ersetzen. Nimm mal zu Servicezwecken zwei Geräte raus, dann könnte der Rest u.U. einen schnellen Tod durch Überspannung sterben - will ja keiner.

    - KGK: ist nicht wirklich ratsam, da nicht verriegelt. Powercon ist da wesentlic besser, verliert sich aber u.U., dann bleibt der FOH geschlossen. Festes Kabel, sauber zugentlastet und das Thema ist erledigt.

    - Schukoleisten: für ein paar Euro extra gibt es richtig feine Laborsteckdosenleisten - die sind mit den vorhandenen Befestigungslaschen einfach und dauerhaft festzubekommen.
    Alternative: eine 19"/1HE - Verteilung hinten ins Rack schrauben. Gibt es mit bis zu 9 Steckplätzen. Sieht sauber aus, und hält.

  • Strom im FOH-Rack - wie gestalten???

    • skyper
    • 22. Mai 2005 um 18:56

    ich rate Dir in jedem Fall von folgenden Dingen ab:

    - mehrere Netzteile durch eines ersetzen. Nimm mal zu Servicezwecken zwei Geräte raus, dann könnte der Rest u.U. einen schnellen Tod durch Überspannung sterben - will ja keiner.

    - KGK: ist nicht wirklich ratsam, da nicht verriegelt. Powercon ist da wesentlic besser, verliert sich aber u.U., dann bleibt der FOH geschlossen. Festes Kabel, sauber zugentlastet und das Thema ist erledigt.

    - Schukoleisten: für ein paar Euro extra gibt es richtig feine Laborsteckdosenleisten - die sind mit den vorhandenen Befestigungslaschen einfach und dauerhaft festzubekommen.
    Alternative: eine 19"/1HE - Verteilung hinten ins Rack schrauben. Gibt es mit bis zu 9 Steckplätzen. Sieht sauber aus, und hält.

  • Wo steht's ?

    • skyper
    • 22. Mai 2005 um 18:48

    Alle Angaben ohne Gewähr, Quellen siehe Literaturempfehlungen im Anhang!

    nach TAB:
    Zulässiger Spannungsfall vom Hausanschlußkasten bis zur Messeinrichtung:

    bis 100kVA <= 0,5%
    100 bis 250 kVA <= 1%
    250 bis 400 kVA <= 1,25%
    > 400 kVA <= 1,5%

    ---------------------------------------------------------
    nach DIN 18015, Teil 1:
    zulässiger Spannungsfall von der Meßeinrichtung bis zum Verbraucher <= 3%

    ----------------------------------------------------------
    nach DIN VDE 0100, Teil 520:
    Der gesamte Spannungsfall von der Übergabestelle (Hausanschlußkasten) bis zum Verbraucher darf die Summe 4% der Netznennspannung nicht überschreiten

    -----------------------------------------------------------
    in der DIN VDE 0100 Bbl. 5: 1995-11 ist weiterhin die maximale Leitungslänge von Kupferkabeln festgelegt. Dort ist auch die starke Abhängigkeit von der Auslösecharakteristik zu erkennen. (Je träger die Sicherung, desto kürzer darf das Kabel sein.)

    Für die Auslösecharakteristik ist die Leitungslänge ebenfalls von Bedeutung.
    Über die Schleifenimpedanz (abhängig u.A. vom Kupfer...) läßt sich der Kurzschlußstrom ermitteln. Fällt dieser zu gering aus, kann der LS-Schalter nicht auslösen.
    Je nach Charateristik muß das Ding ja bei einem gewissen Überstrom fallen.
    B-Charakteristik: 3-5x I nenn
    C-Charakteristik: 5-10x I nenn
    K-Charakteristik: ca. 12-15x I nenn

    Beispiel:
    Bei einem über die Schleifenimpedanz berechnetem Kurzschlußstrom von z.B. 130 A würde ein 16A-Automat
    - B-Charakteristik sicher auslösen (da 130A / 5 >16A ist)
    - C-Charakteristik nicht sicher auslösen (da 130A / 10 < 16A ist !!!)


    Für einen groben Überblick über die Materie empfehle ich nach wie vor folgende Literatur (preiswert und verständlich):

    Europa-Lehrmitelverlag
    - Fachkunde Elektrotechnik, ISBN 3-8085-3157-6
    - Tabellenbuch Elektrotechnik, ISBN 3-8085-3029-4

    beide liegen so in der Größenordnung 30 Eurotaler.

  • Welche Leitungsquerschnitte?

    • skyper
    • 22. Mai 2005 um 11:41

    Nach VDE sind es sogar nur 3% zwischen Meßeinrichtung und Verbraucher, dagegen 4% zwischen Hausanschluß und Verbraucher. Für uns gelten daher wohl eher die 3%, da wir nicht direkt am Übergabepunkt des EVU klemmen werden. Soviel zur Theorie...
    Damit legen sich auch die maximalen Leitungslängen von Lakas fest. (wieder soweit zur Theorie...)
    Ein weiterer Hintergrund ist die sogenannte Schleifenimpedanz, über die festzustellen ist, ob das vorgeschaltete Überstromschutzorgan überhaupt auslösen kann. Und da haben ebenfalls dickere Querschnitte die Nase vorne.

    Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es auch noch irgendwo einen Passus, der für Bühnenunterverteilungen einen Mindestquerschnitt von 2,5mm² fordert, damit also alle OBI-Dreifachdosen verbietet. Diese Info allerdings nur unter Vorbehalt. (Und wieder wären wir bei der Theorie angelangt...)

    EDIT: %-Angaben ergänzt

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