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Beiträge von skyper

  • PAR64 Welche Kannen und welches Leuchtmittel?

    • skyper
    • 19. Dezember 2004 um 13:54

    Als Ergänzung auch noch ein paar Dinge:

    a) Raylights sind insofern ziemlich lästig, da meiner Erfahrung nach ständig die Brenner aus den Fassungen klimpern (ohne Dollies geht es vielleicht noch, aber mit - einmal Rampe rauf und runter, und schon wieder eine lose...)
    Nervig ist auch, daß man beim Wechsel immer drauf gucken muß, keine Tapser auf der Lampe zu hinterlassen. Problem ist auch, daß der Focus bei einigen Raylights irgendwo ziemlich genau in der Ebene liegt, wo sich die Folie befindet, daher immer wieder zentrisches ausbrennen.

    b) Preßglas hält länger, wurde ja schon gesagt, ferner kannnst Du den Beam drehen (v.a. bei CP62 manchmal wichtig)
    Um die Sache mit dem Strom nochmal aufzugreifen: für Mobildisco ist die Variante mit 500 Watt sicherer, ich weiß ja nicht, wie viel Strom Du jeweils bekommst, klingt aber jetzt nicht nach richtig großem Besteck, das Du auffahren möchtest.
    Mein Tip: schau Dir mal die folgenden Leuchtmittel an (kennen viel zu wenige Leute...)
    Par64 / CP 86 Preßglas = Baugleich zu CP60, aber nur 500 Watt

    Par64 / CP 87 Preßglas = Baugleich zu CP61, aber nur 500 Watt

    Par64 / CP 88 Preßglas = Baugleich zu CP62, aber nur 500 Watt

    Kosten zwar vielleicht ein bißchen mehr, ist dann aber eine sehr professionelle Lösung für u.U. nicht ganz professionelle Spielstätten. Außerdem kannst Du nachher ja auch auf 1kW umrüsten.

    Als Abstrahl würde ich CP61 empfehlen. Vieleicht bekommst Du bei einem Verleiher Deines Vertrauens ja ein paar Folien ROSCO 119/LEE 254 (Frost), damit kann man den Beam ganz anständig aufweiten, ohne zu viel Licht zu verlieren (a la Lee 216&co)

    Noch ein Tip zur Farbe: Schwarze Pötte lassen sich mit Auspufflack recht gut renovieren, der hält mehr Temperatur aus, als normale Farbe. Silber ist halt irgendwann fertig. Sonst Geschmackssache. Gäbe ja auch noch Gold zur Auswahl...

  • JBL welches Modell

    • skyper
    • 19. Dezember 2004 um 13:30

    Sollte eine AS 3218-SP sein.
    Bestückung: 18" / 10" hornloaded / 1,5"
    "ist in erster Linie für Intallation konzipiert...", daher 12 Flugpunkte 3/8"

  • Wer hat Bilder von PA´s aus den 60er und 70er Jahren ????

    • skyper
    • 19. Dezember 2004 um 04:53

    Zu dem geposteten Bild, und damit auch u.U. dem Zugang zu anderen Bildern aus der gleichen Zeit:

    guxt du in den diversen Historien und Suchmaschinen unter dem Stichwort "Martin-Bin" (1x15", entwickelt von Dave Martin, ist schon lange her...) Bauanleitung z.B. in "Exponentialboxenbuch", Musik Produktiv, (c)1988 / Günther Zierenberg.

    Mitteltöner mal unter dem Stichwort "Philishave" suchen. Die Hochtoneinheiten auf den Fotos in dem mir vorliegenden Martin-Audio-Katalog zeigen verdächtige Ähnlichkeiten mit den HT-Units, die später in den F2-Systemen verbaut waren, kann natürlich sein, daß die Technologie über die Jahre Quantensprünge vollzogen hat...

    Andere Stichworte sind sicher "Shearer", "W-bin", "Eliminator", MTL 1-4...

    Auch wenn es nicht ganz so alt ist, gab es mal in einem AudienceDelight-Prospekt Fotos von recht abenteuerlichen PA-Konfigurationen im großen Maßstab.

    sonst hier noch ein paar Links:

    http://www.audioheritage.org/images/jbl/pho…rs/grateful.jpg

    http://www.audioheritage.org/images/jbl/pho…ers/fisheye.jpg

    http://www.audioheritage.org/images/jbl/pho…/c6000-crop.jpg

    http://website.lineone.net/~hintez/wos5.html

    http://dead.net/cavenweb/deadfile/newsletter19soundrap.html


    Grüße!

  • Wer hat Bilder von PA´s aus den 60er und 70er Jahren ????

    • skyper
    • 19. Dezember 2004 um 04:53

    Zu dem geposteten Bild, und damit auch u.U. dem Zugang zu anderen Bildern aus der gleichen Zeit:

    guxt du in den diversen Historien und Suchmaschinen unter dem Stichwort "Martin-Bin" (1x15", entwickelt von Dave Martin, ist schon lange her...) Bauanleitung z.B. in "Exponentialboxenbuch", Musik Produktiv, (c)1988 / Günther Zierenberg.

    Mitteltöner mal unter dem Stichwort "Philishave" suchen. Die Hochtoneinheiten auf den Fotos in dem mir vorliegenden Martin-Audio-Katalog zeigen verdächtige Ähnlichkeiten mit den HT-Units, die später in den F2-Systemen verbaut waren, kann natürlich sein, daß die Technologie über die Jahre Quantensprünge vollzogen hat...

    Andere Stichworte sind sicher "Shearer", "W-bin", "Eliminator", MTL 1-4...

    Auch wenn es nicht ganz so alt ist, gab es mal in einem AudienceDelight-Prospekt Fotos von recht abenteuerlichen PA-Konfigurationen im großen Maßstab.

    sonst hier noch ein paar Links:

    http://www.audioheritage.org/images/jbl/pho…rs/grateful.jpg

    http://www.audioheritage.org/images/jbl/pho…ers/fisheye.jpg

    http://www.audioheritage.org/images/jbl/pho…/c6000-crop.jpg

    http://website.lineone.net/~hintez/wos5.html

    http://dead.net/cavenweb/deadfile/newsletter19soundrap.html


    Grüße!

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • skyper
    • 18. Dezember 2004 um 18:57

    Naja, wird er schon nicht so gemeint haben. Bisschen was brauchbares wird sich aus dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten schon noch finden lassen, was ihm taugt...

    Zurück zum Thema, und damit auch schon wieder fast OT:
    Von Bell wurde tatsächlich auf der PL&S ein "echtes" Line-Array vorgestellt, findet sich nur auf der Homepage (oder ob der seltsamen Aufmachung beser Hommagepage???) nichts davon. Vielleicht reicht aber ein Plastik-Unterlegkeil doch nicht uneingeschränkt aus, um Krach auch noch schön zu machen.

    hier die Daten (Quelle: Prosound 5-6/04, S. 9/Messereview)

    "Das Topteil ist mit zwei 8-Zöllern und einer 1,5-Zoll Horn/Treiberkombination bestückt. Der Abstrahlwinkel eines Einzelmoduls beträgt 90°x10°..."
    Das Dingens nennt sich übrigens VPS500T.


    Ob echt Bose da mit drinsteckt halte ich aber für ziemlich wackelig...

    No Highs, No Lows - must be BOSE...

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • skyper
    • 18. Dezember 2004 um 11:12

    Naja, ganz so einfach ist die Nummer mit den Joghurtbechern auch nicht. Das Material besteht aus mehreren Schichten, die unterschiedliche Dämpfungseigenschaften besitzen. Damit werden die akutischen Eigenschaften der Plastikkisten irgendwie verbessert. Muß wohl ein größerer Aufwand sein, das zeug zu spritzen. Nennt sich "Dual Shot Verfahren", und ist IMHO von Bell patentiert worden. Vorteil der Kisten ist natürlich, daß man die Farbe wählen kann, und nie wieder nachlackiere muß... Es gab sogar mal einen Verleiher, der sich seine VPS in Knallrot hat fertigen lassen. Wer die klaut, ist dann selber schuld!

  • neue studie -> zu laute bässe führen zu lungenrissen!

    • skyper
    • 17. Dezember 2004 um 15:40

    Wenn ich nicht völlig im Off liege, gab es die genannten Probleme auch mit der Bose Wave-Cannon, was den Einsatz von Controlern bzw. Hochpässen nötig machte. Grundsätzlich aber eine geniale Idee...

    Einfach ein 4 Meter langes Rohr mit dem gleichen Durchmesser, wie das bei 1/4 der Länge eingesetzte 12"-Chassis.
    Läßt sich zumindest grob als hinten offene Box mit jeder Berechnungssoftware simulieren. Gar nicht so ohne, wohin man die Resonanzfrequenz eines derartigen Konstrukts verschieben kann...

    Ansonsten gab es die Infraschall-Problematik auch schon in den Weltkriegen - neuentwickelte Panzer konnten nicht bedient werden, da die Soldaten "grundlos" zusammenbrachen bzw. über massive Übelkeit klagten. Lösung: durch Konstruktionsmängel bildeten sich im Inneren Resonanzen im Infraschallbereich aus => Neukonstruktion fällig => Krieg trotzdem verloren...

  • amp: interne stromversorgung invertiert o.ä?

    • skyper
    • 17. Dezember 2004 um 15:21

    Guck mal ins Buch vom Admin (PA für Fortgeschrittene)- vielleicht meinst Du die Schaltung, die als "Gegentaktendstufe" bei Crown (in meiner Ausgabe Kapitel 4.3.3) Erwähnung findet.

    Vorteil bei der genannten Schaltung ist, daß der Amp mit einer einzigen Versorgungsspannung auskommt (zumindest im Leistungsteil), daher auch nur ein einfacher Trafo ohne Mittelabgriff, nur "ein" Glättungs-Kondensator nötig (klar eine ganze Baterie, aber nur ein Potenzial)

    Kleine Mankos der Schaltung:
    - Es müssen vier statt zwei Transistor(baugrupp)en verwendet werden je Ausgang
    - der gesamte Laststrom muß 2x durch Transistoren geleitet werden, daher 2x Verluste an der Kollektor-Emitter-Strecke. (bei "normalen" Endstufen fließt der Strom ja nur durch "einen" Transistor)
    - die Last "floatet", hängt also an sich ständig ändernden Potentialen
    -> frag mich bitte nicht, wie das mit Serial-Mono funzt, anscheinend geht es aber. Verständnis hierüber verschließt sich mir aber derzeit...
    Klärt mich einer auf???

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • skyper
    • 17. Dezember 2004 um 15:05

    Naja, um genau zu sein, waren die im PP besprochenen C3s nur Vorserien, die anders bestückt waren. (2x 12er statt inzwischen 2x 10er, daher auch Gehäusemaße, die zu den C4/C7 nicht gepaßt haben.)
    Wenn ich nicht völlig danebenliege, sind die Vorserien C3s als Hausanlage in der Kölnrena verstrickt worden. Allerdings muß auch gesagt werden, daß besagter Bericht in der PP nicht sonderlich objektiv ausfallen konnte, da eigentlich ein erster Test im großen Maßstab stattfinden sollte, um das System controllerseitig überhaupt mal zu setupen. Stattdessen wurde eher eine Presse- und PR-Schlacht daraus gemacht, die eine Tuning des Systems eher behinderte...

    zu den Bells: sind schön leicht, dafür fühlt sich das Gehäuse an, wie geölt. Man kann die Kiste eigentlich nicht packen, außer an den Griffen, man glitscht einfach weg.
    Die Idee mit den vier Mitteltönern ist ja gar nicht so übel, gab es aber auch schon von Solton/Craaft als T8. Mal gucken, vielleicht findet sich ja demnächst im neuen Thread von TBF was zum Thema ... (Kriterien Mitteltonwiedergabe)
    https://paforum.de/phpBB/viewtopi…29b3f5b013d3915

    Vor allem die VPS400er Serie gib es hier in größerer Stückzahl, klingt meinem Geschmack nach aber nicht so hammermäßig. Ist aber nur eine persönliche Einschätzung, habe nicht selbst darauf geschraubt. Kann also auch ein Stück weit an den jeweiligen Mischern/Systecs gelegen haben.

    Wie die Burschen allerdings auf den Begriff Line-Array kommen, wird wohl immer ein Rätsel bleiben...

  • Problem mit Lampenzündung bei PHS 220 von Futurelight

    • skyper
    • 15. Dezember 2004 um 20:04

    Kenne ähnliches Problem mit 575er Lampen. Je nach Alter des Gerätes etc. können die Biester schon mal zickig sein - manche Lampen mögen manche Leuchtmittel nicht. Habe mich nie ernsthaft auf Ursachenforschung in den datenbüchern der Herstellern gemacht. Manchmal hilft ein Wechseln der Lieferfirma. (In einem Fall gingen z.B. nagelneue LM von Sylvania nicht oder nur sporadisch an, während Philips oder Osram problemlos spielten, obwohl die Leuchtmittel eigentlich für den identischen Einsatzzweck gedacht waren.)
    Guck doch mal, ob Dir ein Kollege ein Leuchtmittel eines anderen Herstellers testweise zum Einbau gibt...

  • 0-10V Ansteuerung linear oder logarithmisch

    • skyper
    • 14. Dezember 2004 um 23:29

    nimm lineare poties... Spannung in V = Leistung in 10%.
    d.h. z.B. 50% Spannung am Poti (= Mittelstellung) = 50% Leistung = Die Netzhalbwelle wird genau im höchsten Punkt (also bei der Hälfte) an- oder abgeschnitten.

  • MSR575/2 & HSR575/72

    • skyper
    • 12. Dezember 2004 um 13:32

    a) Grundsätzlich sollte man das LM wechseln, wenn sich die Farbtemperatur deutlich ändert. GE-Brenner MSD250 z.B. werden mehr oder weniger schlagartig braun, wenn sie fällig sind.
    Problem bei Philips ist, daß die Farbtemperatur relativ gleichmäßig über die Zeit nachläßt. Damit siehst Du immer, wenn die LM unterschiedlich alt sind (und wer schafft es schon, einen größeren Pool an Lampen stets gleich lange im Einsatz zu halten... )
    Osram dagegen hält die Temperatur länger konstant, und gibt erst ziemlich zum Ende der Lebensdauer sichtbar nach. Diese Philosophiefrage wurde aber sicher schon mal ausführlicher diskutiert, die Suchfunktion hilft Dir vermutlich weiter.

    b) die Lebensdauer gibt ja streng genommen nur an, für welche Einsatzdauer der Hersteller die zugesicherten Leuchteigenschaften garantiert. D.h. eine Lampe kann am ersten Tag, oder auch nach dem zehnfachen der angegebenen Lebensdauer den Dienst quittieren (insbesondere bei Glühlampen). Entladungslampen würde ich nach oben genanntem Kriterium aussortieren. Habe von 250 bis 4000 Watt schon geplatzte Leuchtmittel aus Lampen gekratzt, und dabei geht erfahrungsgemäß noch viel mehr zu Bruch, z.B. Hitzeschilde, Reflektoren, Linsen... Außerdem können Splitter sich irgendwo verhaken, oder im ungünstigsten Fall sich einen Weg durch Gehäuseöffnungen bahnen, dann regnet es heiße Glassplitter... Rentiert sich i.d.R. nicht, die Wechselintervalle künstlich hoch zu halten, rechnet sich eben indirekt.

  • fragen zum mischpult

    • skyper
    • 5. Dezember 2004 um 22:08

    genau genommen ist eine Matrix eine Baugruppe mit X Eingängen und Y Ausgängen. (X in Y -Matrix, z.B. 8 in 8 ). Dabei kann jeder Eingangskanal auf jeden Ausgangskanal gelegt und im Pegel geregelt werden.
    d.h. eine 8 in 8 Matrix hätte dementsprechend 64 Lautstärkeregler. Dieses Modul muß nicht definitiv in einem Pult ingebaut sein, sondern kann auch ein separates 19"-Kasterl o.ä. sein. (z.B. Midas XL88)

    im Prinzip sind AUX-Wege (pre) auch eine Matrix, da Du eine feste Anzahl Input einer festen Anzahl Outputs jeweils einzeln pegelbar zuordnen kannst.
    Häufig findet sich auf größeren Pulten eine auch so bezifferte Matrix in der Mastersektion. Damit hast Du quasi Deine Master- und Sub/VCA-Regler noch mehrmals zur Verfügung (allerdings nur als Drehpoti), um weitere separate Mixes (wie schon erwähnt z.B. für andere Räume, Mitschnitte oder was weiß ich) zu erstellen.

  • PA-Tower

    • skyper
    • 5. Dezember 2004 um 10:17

    fairerweise könnte man aber auch noch ins Rennen schicken, daß ein Paar VMBs vermutlich seltener im Lager zurückgelassen werden, als ein Stapel Layher-Einzelteile. Damit ändert sich wieder das Kosten/Nutzen-Verhältnis für den Verleiher. Aber grundsätzlich ist der Einwand mit den Towern mal nicht totzureden...

  • Road-Ready Cases

    • skyper
    • 5. Dezember 2004 um 10:11

    sorry daß ich poste obwohl ich keine direkte Antwort habe, aber:

    - DEALER LOCATER auf der Homepage liefert für Deutschland keine Ergebnisse, dafür bei den Holländern jede Menge

    -was willst Du denn damit??? gab schon mal was zum Thema "Casebauer in Süddeutschland gesucht" - in die Suchaschine damit, und das Thema is erledigt, fals Du einen kompetenten Caseschrauber in der Region suchst.
    Notfalls per PN oder Mail, dann sage ich Dir auch, wer in der Region gute/schlechte Kisten vercheckt...

    Gruß von Nürnberg nach Nürnberg...

  • Laptop und brummen auf der PA

    • skyper
    • 5. Dezember 2004 um 10:03

    die Sache mit den Notebookteilen ist aber auch schon ma drangewesen...
    nochmal: der PE im Netzteil ist nicht zum Spaß da, und hat auch mit dem Kunststoffgehäuse nix zu tun, sondern mit den internen Entstörkondensatoren. Deshalb ändert sich auch durchaus was mit dem Brumm, wenn man den PE abklebt, was man aber bekanntermaßen nicht tun soll.

    zurück zum Thema: z.B. Monacor hat auch so einen Cinch-Cinch Übertrager. Geschätzte 15EUR, und das Thema Brumm mit dem Laptop ist vom Tisch...

  • PA-Tower

    • skyper
    • 4. Dezember 2004 um 15:54

    Dee
    Aha... dann gehört mir also der dicke Benz im Parkhaus automatisch, wenn ich meine Klapperkiste danebenstelle???

    Frage war eigentlich, ob technisch sicher und akustisch besser, 4 Tops statt 2 zu fliegen. Nicht, ob der eventuelle Besitz von Vidiwalls zum Fliegen von PA befähigt...

  • fragen zum mischpult

    • skyper
    • 3. Dezember 2004 um 21:47

    schon fast OT, aber habe da mal was gesehen was die Sache mit der Ergonomie fast ein bißchen in Frage stellt:

    Installation 1996 von Audio Sonic im Theater des Westens in Berlin: zwei XL4 mit den Mastersektionen jeweils an der Seite. Dann hat man auch die Masters in der Mitte, muß sich aber zum ersten und 96ten Kanal ziemlich strecken...

    Einziges Manko: man braucht noch eine Matrix, um tatsächlich die Ausspielwege zu vereinen.

  • Box hops, da an gleichem Stromkreis wie Kühltruhe???

    • skyper
    • 3. Dezember 2004 um 17:00

    a) streng genommen hängt jeweils ein ganzer Wohnblock an der gleichen Strippe, nämlich der, die vom Trafohäuschen um die Ecke kommt. Der Sicherungskasten stellt ja keine galvanische Trennung zwischen den Leitungen dar, sondern ermöglicht, einzelne Stichleitungen abzuschalten. Ist so natürlich nicht ganz richtig, da durch die Leitungslänge Störungen auch gedämpft werden, trotzdem ist es natürlich nicht auszuschließen, daß eine Neonröhre auch im Nebenhaus in der Anlage hörbar sein kann. Soviel zum Thema gleicher Stromkreis. (Gut, die Chance steht noch 1:3 die gleiche Phase zu erwischen, aber Ihr wisst schon was gemeint ist)

    b) Was für eine Anlage, und was ist denn defekt? Basspeaker, Hochtöner, Weiche, Gehäuse (wäre dann aber erwartungsgemäß nur der Fall, wenn die Kühltruhe draufgefallen wäre...) Außerdem: wie defekt? Sicke gerissen, Kalotte gelöst, Loch in der Membran, Schwingspule durchgebrannt, zerrt, Schwingspule verkantet, Kurzschluß in der Schwingspule, Schwingspule am Magneten aufgerieben, Magnet gespalten, Horn gebrochen, Bauteile auf der Weiche abgelöst/explodiert/geschmolzen/durchgebrannt...

    c) Boxen bekommt man i.d.R. nur durch wenige Mißhandlungen defekt:
    - heftige Überlastung, das hat aber nix mit Kühltruhen zu tun (also mechanisches/thermisches Ableben)
    - Hochtöner: Überlastung mit hochfrequenten Signale, die zwar nicht mehr gehört werden können, aber den Hochtöner unzulässig erwärmen - schwingspule brennt durch. Dieses Fehlerbild tritt u.U. bei einem defekten Amp auf, der am Ausgang schwingt. Bei Bedarf im Selbstbauforum mal die Entwicklerfraktion kontaktieren, die wissen da sicher wesentlich genauer bescheid. Gegen HF hat aber jeder vernünftige Amp entsprechende Schutzschaltungen.
    - Tieftöner: Überlastung durch Gleichspannung (Keine Kühlung der Schwingspule durch Luftbewegung) - dagegen hat ebenfalls jeder normale Amp eine Schutzschaltung
    - notorisches Überlasten der Amps - wenn das Ding keinen Clip-Limiter hat, wird das Signal zeitweise nicht mehr sauber abgebildet, sondern Signalspitzen durch Gleichspannung in Höhe der Netzteilspanung "ersetzt" - damit wieder thermischer Tod der Speaker möglich. (Hängt auch mit anderen elektrotechnischen Randerscheinungen zusammen, ist aber ein wenig komplexer.)
    Sollte Dir aber egal sein, da jeder vernünftige Amp wiederum einen Clip-Limiter hat.

    d) zurück zur Kühltruhe: vielleicht bekommst Du mit einer schlecht entstörten Kühltruhe irgendwelche Störgeräusche auf die Anlage. Bei einer halbwegs professionellen Endstufe aber eher unwahrscheinlich, daß irgendwelche HF-Anteile bis auf die Ausgänge durchschlagen.
    Auch irgendwelche Knackgeräusche o.ä. halte ich für extrem unwahrscheinlich als Ursache für einen Speakertod.

    Wie bereits erwähnt, lasse Dir mal auflisten, was wirklich über den Jordan gegangen sein soll. Klingt irgendwie nach halbseidener Argumentation. Dann müsten ja alle Zeltjobs die Speakerfabrikanten glücklich machen, da in ca 99,9% der Fälle irgendwo die Gastro mit auf dem PA-Strom dranhängt...

    LaLaLaLast Euch nicht verarschen...

  • PA-Tower

    • skyper
    • 3. Dezember 2004 um 14:02

    @ uifei: Sorry, hast natürlich recht. Hatte die Dinger falsch in Erinnerung, war spät gestern.

    Das mit der Belastbarkeit schwirrt mir auch so im Kopf herum. Wenn man die Truss ungleich an Vorder/Hintergurt belastet, wird wohl tatsächlich am Bolzen(der eigentlich eine M12(10?) Schraube ist) bzw. an der Halterung dafür, ziemliche Hebelkräfte ins Spiel kommen. da ist dann eine feste Verbindung evtl. doch stabiler? Bilde mir ein, auch schon mal bewegliche Aufnahmen mit gerissenen Schweißnähten gesehen zu haben.

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