Hab da was von uifei gelesen:
"Äh Frage:
Hast Du auch schön bewegliche Traversenadapter genommen???"
EDIT:
Sorry, hatte technische Details falsch in Erinnerung, und zu früh genöselt. Klärung im übernächsten Post!
Hab da was von uifei gelesen:
"Äh Frage:
Hast Du auch schön bewegliche Traversenadapter genommen???"
EDIT:
Sorry, hatte technische Details falsch in Erinnerung, und zu früh genöselt. Klärung im übernächsten Post!
@ Royal Flash: Quark mit Soße. Onkel Ohm sagt, daß die Spannung proportional zum Widerstand abfällt. Einige zig Kiloohm am Signaleingang (z.B. OP) vs. wenige hundert Milliohm am Kabel nebst Übergangswiderständen der Stecker - meßtechnisch wohl erst ab einigen hundert Metern überhaupt erfaßbar - und dann noch das logarithmische verhalten der Pegel... Gleiches Argument mit der Stromdichte - vielleicht mal ein bis zwei Volt Pegel an eineigen zehn Kiloohm - rechne doch selber nach. (Übliche Stromstärken in Stromkabeln sind so 5-10A/mm²...)
Schlimmer die Kapazitiven Einflüsse der Kabel: je dicker, desto weniger Kapazität - desto geringere Hochtondämpfung bei längeren Strecken, zumindest rechnerisch - daher auch gute Antnnenkabel extrem dick, damit möglichst hohe Grenzfrequenz (vgl. Kondenstorwirkung parallel zum Lastwiderstand).
Tatsächlich sind Patchkabel nix anderes als kurze Mikrokabel. Allerdings ist der genannte Kabeltyp (vermutlich auch nur als Meterware, stand ja leider keine Bezeichung/Link dabei) gedacht, um z.B. Multicoreauflösungen zu bauen. Eine Trompetenverschraubung am Multipin macht 24er (oder gar 32er)-Bündel normaler Mikrokabel normalerweise nicht mit. Außerdem, wie bereits richtig erwähnt, ist in einer Pultauflösung auch weniger mechanische Beanspruchung zu erwarten, als auf einer Bühne, wo ständig die Mucker über die Kabel stolpern. Die genannten Kabelkapazitäten spielen bei derartigen kurzen Strecken auch keine Rolle.
a) Danke im Sinne aller User, die ohne DSL kämpfen müssen...
Sorry für den Kommentar...
Bei Spaß an der Sache könntest Du aber nochmal den Ausschnitt mit den KF750 einzeln abbilden, dann könnten sich einige Leute mal ein Bild davon machen, daß man PA auch safe hängen kann. Siehe Sicherungsstahl, Schlupfe (so gut als technisch möglich) in den Knotenpunkten der Truss und Zugentlastung fürs Kabel...
b) amtliche lösung. Ist ja fast schade, daß man sich aufgrund der Tiefe der Gehäuse nicht um das Cradle mit Couplern mit Ringösen "herumbeschei*en" kann, dann wären ja offensichtlich noch fast ein halber Meter drin...
Nix für ungut,
Gruß aus Nürnberg
Gibt da ja auch noch die Möglichkeit, ein/mehrere voll belegte 5-pol DMX-Lines in AES-EBU-Qualittät nebst Schuko als Multi zusammenzubinden, 8-er in kleine Kabelkiste (oder auf Schill, wobei evtl. etwas widerspenstig u. vermutlich teurer) und gut. Der geneigte Lichttech zieht dann einfach die guten alten AVO-Splits aus der Toolbox, und verdoppelt sich die Kanäle, falls nötig... Damit weniger Kabel, weniger Geld, keinen Ärger mit dem Ton.
Ganz ausgefuchste bedenken dann vielleicht sogar noch eine billige Mikro-Leitung fürs Intercom in den Baum.
@ Chainman:
Nachdem Du noch neu bist, hier ein kleiner Tip, der beileibe nicht böse gemeint ist, aber helfen soll, die Boards ein wenig "sauber" zu halten.
Für Leute wie Dich, die vom professionellen PA-Anwender noch ein gutes Stück entfernt sind, gibt es ein paar Zeilen weiter unten das sogenannte Einsteiger-Brett. Dort sind solche Dinge eher angebracht.
Noch ein Tip: in der obersten Zeile gibt es die "Suche"-Funktion, da lassen sich sicher unter den Stichworten XLR Lautsprecher und Kabel dutzende alte Diskussionen hervorzaubern, die alle Deine Fragen beantworten. Gilt aber für alle hier im Forum: erst mal suchen, dann evtl. googeln, und dann erst die Fragen auf den Punkt bringen - das könnte manche Themenwiederholung vermeiden helfen...
Trotzdem hier dei Antwort auf Deine Fragen:
LS-Signale müssen nicht symetrisch übertragen werden, da eventuelle Einstreuungen im Mikrovoltbereich a) durch den vergleichsweise geringen Abschlußwiderstand der Speaker quasi kurzgeschlossen werden, und b) im Vergleich zum Nutzsignal mit u.U. diversen zehn Volt völlig untergehen.
Die übliche Belegung für LS-XLR ist 1- / 2+.
XLR hat eben im Vergleich zur Klinke (und Speakon, den es damals noch gar nicht gab) den Vorteil, daß man ohne Adapter velängern kann. Allerdings verliert der XLR zunehmend an Bedeutung als LS-Verbinder, da der Berührschutz (für Kleinspannungen bis 35V AC vernachlässigbar) bei größeren Amps schnell überschritten wird.
Teilweise könen sich Firmen noch mit "Bestandsschutz" herausargumentieren, längerfristig wird der Markt aber die Sache bereinigen, sehr zur Freude von Neutrik vermutlich...
Rechenbeispiel mit 10A-Schalter: P = I² x R, d.h. an 4 Ohm ca. 400Watt Dauerlast, an 8 Ohm 800 Watt Dauerlast, wobei in Deinem Fall die Leitung eher egal ist, da Du ja Lastfrei schaltest, und die Belastbarkeit sich eher auf das Abbrennen der Kontakte bezieht. Ferner wirst Du keinen reinen 10A Sinus dauerhaft auf die Box geben...
Vorschlag z.B. Conrad 701023, Kipphebelschalter mit 15A, 2xEIN/EIN zur Flachsteckermontage, kannst Du aber genausogut löten. Einfach Bohrung ins Anschlußpanel, und alles wird gut - und das für gestandene 2,54 Euronen inklusive Märchensteuer...
a) Klasse Idee mit dem wiegen! kaum hat mal ein Hand einen Laka-Split oder ein paar C-Haken versehentlich in der falschen Kiste geparkt, wird Inventur gemacht...
Spaß beiseite: bedruckte Kabelkletts und Kabel gleich mit Aufdruck bestellen. Anders keine Chance, das Material einigermaßen auseinanderhalten zu können. Es arbeiten alle "auf Zuwachs", daher Augen auf. Die Zählerei kenne ich von den wenigsten Firmen. Kostet einfach zu viel Zeit und Nerven, wenn zehn Mann einen Trailer leerklopfen, und dann auch noch die gefundenen Kabel auf die einzelnen Gewerke auseinanderdröseln müssen. Große Kabel(bäume) sind eh in Einzelcases, da fallen Verluste eigentlich schon auf dem Job auf. Kleinere Kabel werden eben mit gewissem Schwund kalkuliert.
Dicke Kabel werden bei fast allen Firmen an beiden Steckern beschriftet. Kenne auch Companies, die ihr Material mittels Sprühfarbe aggressiv kennzeichnen. (rosa, giftgrün etc...)
Kenne von diversen Firmen, daß alles außer Kabeln dezent oder sehr auffällig und selbstbewußt mit Aufklebern gelabelt wird. Das "dicke" labeln ist aber u.U. dem Dry-Hire etwas hinderlich.
Für den "kleinen" Anwender, dem es keinen Sinn macht extra Aufkleber drucken zu lassen, sind die ganz am Anfang genannten Silberfolien-Zweckform-Aufkleber zu empfehlen. Per Laserdrucker sehr einfach anwendbar, und halten auf ebenen Flächen sehr gut (auf gewölbten Flächen wie z.B. XLRs aber nicht, da hilft auch Schlumpfschlauch nix, der löst sich!!! -> logo direkt am Kabel einschrumpfen).
Vorsicht: Bei gefertigten Aufklebern löst Spiritus u.U. die Farbe, also blöd, wenn man ein Blanko-Caselabel mit "Bapperln" nachrüstet, dann hat man nach dem ersten Job weiße Folie auf weißem Label...
b) bisschen OT, aber immer wieder gerne von den Kollegen erzählt:
mittlere Veranstaltung, obengenannte Firma. Kommt doch tatsächlich während der Veranstaltung ein Gast zum FOH und nöselt subtil am Material herum: "Wenn Ihr mal wieder was in der Ecke macht, ruft doch einfach mich an, ich habe echtes D&B-Material, dann müsst Ihr nicht mit den komischen "&"-Boxen arbeiten..."
schönen Sonntag!
Falls ich Deine etwas unglücklich formulierte Fragestellung nicht fehlinterpretiere... Du willst also einen Sub mit einem aktiv gefilterten Signal anschließen, der intern bereits über eine eigene Passivweiche abgetrennt wird, und dabei die Filterfrequenzen (genau) gleich setzen.
Ja, es ändert sich was.
Die Fitersteilheiten addieren sich, wenn Du ein aktiv getrenntes Signal nochmal durch eine passive Weiche schickst. D. h. ein mit 12dB/Oktave gefiltertes Signal durch eine 12dB-Passivweiche geschickt ergäbe z.B. eine Filterung mit insgesamt 24dB/Oktave, falls die Eckfrequenzen der Filter gleich sind. Es werden sich meßtechnisch sicherlich Veränderungen bei Phasenlagen, Frequenzgang, Impulsverhalten etc ergeben, geht schwer in Richtung Systemtheorie/Filtertheoreme. Ob es der Anlage dient, oder den Klang verschlechtert steht dabei auf einem anderen Blatt, wirst Du um probehören nicht herumkommen.
Außerdem verlierst Du oberhalb der Eckfrequenz im Übergangsbereich dadurch 12dB/Okt zum nächsten Treiber hin. Soll heißen, der "Mitteltonanteil" den der Tieftöner trotz passiver Weiche noch wiedergegeben hat, wird durch die Aktivweiche zusätzlich reduziert. Es wird sich also zwangsweise eine Veränderung des Klangs ergeben.
oh wie schade... habe ich mich wohl getäuscht.
habe das MA-Zeug schon länger nicht in der Hand gehabt... nehme mein Statement in Ermangelung besseren Wissens zurück, daß man Kanäle quasi "doppelt" per Softpatch belegen kann. Sorry, aber danke für den Tip! Wäre ja auch blödsinnig, mehrere Fader für einen Kanal zu haben...
solange Du Dich nicht draufhockst, eine geile Sache...
Deutschland geht (incl. aller Aldis un McDoofs) inzwischen auf 256MB-Karte. Navi scheint schon mal in Deutschland gewesen zu sein. Kennt sich richtig gut aus, auch wenn man mal übers Ziel hinausschießt gibt es prompt eine neue Route.
Evtl. drauf achten, daß das Teil auch Videosoftware dabei hat, dann kannst Du ca. 90Min Daumenkino auf eine 256MB-Karte zusammenquetschen.
Windoof-Software funzt, bis auf gelegentliche Abstürze, aber wozu sonst auch die RESET-Taste? Übertragung auf PC auch sehr komfortbel, (u.U. aber erst, wenn die Firewall deaktiviert ist.) Konversion von Excel und Word-Dateien macht das Teil automatisch beim Übertragen. Sehr komfortabel, kann man seine Rechnungen schon aufm Job verfassen.
Einziger Schwachpunkt ist die Lautstärke für die Ansagen. Im LKW oder lauteren Vehikeln macht das keinen echten Spaß. Entscheidung ist auch, ob externe oder interne Antenne. Eingebaut = sperrig und mechanisch gefährdet, extern = 12V Bordnetzdose nötig.
Ach ja, gelegentlich löscht so ein Stück auch mal eine SD-Karte, wenn man Bilder mit dem falschen Programm aufmacht, und schreibt dafür eine "unknown blahblahblah"-Datei. Vielen Dank!
solange Du Dich nicht draufhockst, eine geile Sache...
Deutschland geht (incl. aller Aldis un McDoofs) inzwischen auf 256MB-Karte. Navi scheint schon mal in Deutschland gewesen zu sein. Kennt sich richtig gut aus, auch wenn man mal übers Ziel hinausschießt gibt es prompt eine neue Route.
Evtl. drauf achten, daß das Teil auch Videosoftware dabei hat, dann kannst Du ca. 90Min Daumenkino auf eine 256MB-Karte zusammenquetschen.
Windoof-Software funzt, bis auf gelegentliche Abstürze, aber wozu sonst auch die RESET-Taste? Übertragung auf PC auch sehr komfortbel, (u.U. aber erst, wenn die Firewall deaktiviert ist.) Konversion von Excel und Word-Dateien macht das Teil automatisch beim Übertragen. Sehr komfortabel, kann man seine Rechnungen schon aufm Job verfassen.
Einziger Schwachpunkt ist die Lautstärke für die Ansagen. Im LKW oder lauteren Vehikeln macht das keinen echten Spaß. Entscheidung ist auch, ob externe oder interne Antenne. Eingebaut = sperrig und mechanisch gefährdet, extern = 12V Bordnetzdose nötig.
Ach ja, gelegentlich löscht so ein Stück auch mal eine SD-Karte, wenn man Bilder mit dem falschen Programm aufmacht, und schreibt dafür eine "unknown blahblahblah"-Datei. Vielen Dank!
Von JB gibt es inzwischen angeblich die Licon-Software. Ist ein Visualizer mit dabei, sowie der DMX-Dongle.
Bilde mir ein, daß es sich ein Kollege schon gekauft hat. Bin auf der JB-Seite aber nicht fündig geworden, was das Teil wirklich kann, und ob die 500EUR die mir noch in den Ohren klingeln stimmen..
Weiß einer was?
a) Die Sache mit dem zusammennmixen von Dimmerkanälen: wenn ich das richtig sehe, willst Du entweder mit zwei Pulten auf einen Dimmer, oder mit verschiedenen Pultkanälen gleichzeitig auf einen Dimmerkanal. Erster Fall geht, wenn Du einen Merger verwendest, und gleiche Pultkanäle quasi zusammenrechnen lässt (der höhere Kanal gewinnt , zumeindest bei HTP-mergern, welches die meisten am Markt sind). Die andere Lösung geht auch, wenn Du im Softpatch verschiedenen Fadern den gleichen Ausgangskanal zuweist, geht bei den MA-Pulten problemlos.
b) Die Sache mit "Fader X" und "Flash Y" steuern gleichen Kanal, ließe sich zumindest auf dem 12-2 dadurch hinbeschei*en, wenn Du als Preset jeweils nur einen einzelnen Kanal speicherst , aber eben nicht den, den Der User intuitiv unter der Flashtaste vermuten würde. Damit verbaust Du Dir aber eine Speicherseite.
Beim 24-er geht das zwangsweise (aber nicht programmierbar)im Wide-Modus, da hier die Flashtasten nur 24 Kanäle bedienen (schlag mich, aber ich glaube es sind 1-24), während im Wide-Modus die obere Faderbank die Kanäle 25-48 steuert.
c) die Sache mit den DMX-Switchpacks: im Gegensatz zu Dimmern ist hier zwischen günstig und teuer kein großer Unterschied in der Funktion zu erwarten. Beim Dimmer spielt die Ansteuerung, Schaltung, Kühlung und vor allem die Entstörung die entscheidende Rolle bei der Qualität, switchpacks dagegen müssen eigentlich nix können. Es wird lediglich ein Schaltsignal aus dem DMX generiert, welches dann über einen Optokoppler mit Nulldurchgangsschalter auf einen Triac bzw. Thyristoren losgelassen wird. Ist keine Hexerei, (unter Beachtung der zwar oft erwähnten, aber noch öfters mit den Füßen getretenen Sicherheitsbelehrungen etc...) kann man so ein Dingens theoretisch auch selber bauen. Alternativ einen Demux an elektronische Lastrelais koppeln, ist genau das gleiche in grün. (gilt natürlich auch wieder für die Sicherheit...)
d) die Dimmer mit niedrigerer Leistung gibt es, sind dann die einfacheren Serien, die zumindest Ultralite früher mal vertickt hat. Mal nach Anytronics googeln...
einer der wenigen Spezialisten auf dem Gebiet...
sonst mal bei Tarm und Lobo anfragen, woher die für die PLS ihre Kopfhörer beziehen. Allerdings glaube ich, daß mit 50x50 die Luft für ein Infrarotsystem ziemlich dünn wird. Ansonsten mal bei YOU in Augsburg anklopfen, die haben meiner Erinnerung nach irgendein IR-System, weiß aber leider nix genaueres.
Unabhängig davon, ob der Trafo überlebt, oder nicht..., eine Grundlast von einigen Zehn Watt wirst Du ebenfalls benötigen, wenn das Dimmen eines einzelnen Pinspots funktionieren soll. Kenne aus einer Halle eine extra Lampengallerie aus 200-Watt-Glühbirnen, die im Dimmerraum auf das Hotpatch mitgesteckt werden können, wenn ein einzelner Pinspot oder z.B. eine kleine Dekoleuchte alleine auf einem Kreis liegt. Bei mehreren Pinspots zusammen ist die Grundlastproblematik dann natürlich von selbst erledigt.
Es gibt auch einen 60-kanaligen von StageLine als Platine zum selber einbauen, nennt sich ADC60. Angeschlossen wird das Dingens über ca. tausendpolige, zweireihige Flachbandverbinder, selber mal anschauen... Vertrieb war zumindest bei der letzten PLS noch bei TRENDCO in Siegen.
Link hierzu: http://stageline.de/german/lichtte…plex/adc60.html
Ansonsten mal nach LSC googeln, gab es früher mal bei LMP. Keine Ahnung, ob es das Zeugs überhaupt noch gibt.
LSC Linklight II : 19"/1HE 48CH, als Mux oder Demux schaltbar
LSC MiniMux: 24CH Multiplexer, Blechkiste
LSC MEGAMux, 90 Kanäle, 19"/2HE
Alle LSC-Geräte sind auf 15pol SubD verdrahtet, der MEGAMux alternativ auch auf 37pol Socapex, mir aber unbekannt, ob MA-kompatibel verdrahtet.
Vie Erfolg...