Schön, daß wir da einer Meinung sind. Hatte auch irgendwie gehofft, daß bei 8 Loadstars im Lager nicht mehr die zweite Kreisliga der Veranstaltungstechnik am Start ist.
Offiziell dürfte ich zwar das Material zumindest der jährlichen Prüfung unterziehen, gebe aber ehrlich zu, daß ich da nur sehr ungern den Kopf für hinhalten wollen würden tun möchten täte (Fränkisch ist irgendwie klasse...). Wie gesagt, zur Prüfinstitution Deines Vertrauens mit dem Zeug, falls es mit einem guten Schuß Öl und mehrmaligem Durchlaufenlassen auf gesamter Kettenlänge immer noch "komisch" ausguckt. in diesem Fall vielleicht nicht gleich von allen 8 Motoren erzählen, sonst sind die Dinger garantiert "völlig unbrauchbar", und der Händler wird Dir freudestrahlend zu einem Komplettsatz neuer Motorketten verhelfen wollen...
Drücke Dir die Daumen, daß es nicht so weit kommt...
Beiträge von skyper
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Herzlichen Dank für diesen hervorragend recherchierten Beitrag, lieber "starstage". Meine Kristallkugel hat mir das gleiche Ergebnis geliefert. Leider waren die VDE- und DIN-Normen leicht im Nebel verschwommen, deswegen:
Denk doch einfach mal darüber nach, deinen Rasenmäher im Forum für kleingärtner oder sonstwo zu verkabeln, statt hier Deiner Phantasie freien Lauf zu lassen.
Grundsätzlich sind die angesprochenen Baumarktdinger nur wenige Meter lang. Die erwähnten Schill-Trommeln bieten aber je nach Baugröße durchaus platz für hundert oder mehr Meter Kabel, selbst bei 3x2,5 mm². Und da können bei voller Belastung mit 16A im aufgerollten Zustand neben dem von Onkel Ohm festgestelten Gesetz schon die eine oder andere Feldwirkung zusätzlich auftreten, die für eine thermische Belastung durchaus interessant sein könnten.Die Frage ist gar nicht so dumm gestellt, und mit viel Glück meldet sich ja noch einer der Leute, die auch zu anderen Fragen der Elektrotechnik schon erfreulich detailliert Auskunft geben konnten. Wäre echt schade, wenn diese die Lust an der Debatte verlieren, weil sie sich erst über Unmengen völlig überflüssiger Beiträge aufregen müssen.
Vielleicht mal unter "starSEARCH" anfragen, die suchen auch immer wieder Leute, die von Ihrer Meinung überzeugt sind...Im Sinne von Dieter Nuhr: Wenn Du keine Anung hast, einfach mal...
Sorry, bin halt latent a bisserl sarkastisch, aber es sind einfach zu viele Armleuchter im Forum unterwegs, da entscheidet die statistisch Streuung, wen es mal erwischt.
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Ihr müßt nur cool bleiben. Kennt ihr nicht den Spruch von der Dispo: müssen wir das wirklich machen? Manchmal ist weniger echt mehr. Wenige gute Shows für richtig Geld mit feinem Material schonen das Equipment und halten das Personal bei Laune. Wer will sich schon uner lauter besoffenen Idioten 20 Stunden bei drittklassigen Bands im Bierzelt bei dauer-Bratwurst-Catering aufreiben lassen???
Ansonsten: setzt euch doch unter Kollegen einfach regelmäßig an einen runden Tisch, und koordiniert eure Strategien. Z.B. Material kompatibel halten, Personal untereinander vermitteln, gemeinsam günstiger einkaufen, Bier vernichten etc. Seid a bisserl kreativ, und veranstaltet .B.eine regelmäßige e-mail-Welle aller professioneller Verleiher im Umkreis von 50km um die Garagenfirma: "Leider können wir euch ab sofort kein Material mehr als dry-hire rausrücken, nur noch inclusive Personal..." und schon ist Ende der Fahnenstange. Wenn sich jeder konsequent daran hält, ist das Thema schon abgefrühstückt.
Außerdem gibt es auch unter den größeren Firmen aufsteigende und absterbende Sterne, ein ganz normaler Marktbereinigungsprozeß. Klar werden die Zeiten härter, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, das ernstzunehmende Kunden a) durchaus wissen, was sie wollen, und b) immer exakter zugeschnittene Lösungen ohne zusätzlichen Balast fordern. Da kommen wieder die Profis zum Zuge, die eben wissen, was geht und was nicht, oder wie man auch aus wenig Material viel Ergebnis rausholen kann. Dementsprechend genau kann kalkuliert werden- und schon freut sich die Buchhaltung wieder.
In diesem Sinne - verkauft Euch nicht unter Wert.
Es hilft niemandem, wenn wir uns gegenseitig die Preise kaputtmachen.
Bremst die Billigheimer wo ihr nur könnt. Wenn die Scheiße bauen, schlägt das langfristig auf uns zurück, z.B. mit noch mehr überflüssigen Reglements und Vorschriften. Ihr wißt was ich meine...es wird immer einen geben, der ein wenig billiger ist, und dafür auch ein wenig schlechter...
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Erstmal an die "Rigging-Kings": Truss mit Wacklern unten und Pars oben hat einen ungünstigen Schwerpunkt, und kann je nach Verteilung auf Vorder- und Hintergurt sehr schnell böse Hebelkräfte an der Aufnahme freisetzen (gilt auch schon z.B. für den Aufbau, wenn erst die hälfte der Lampen verbastelt sind...
Wenn schon die Variante Trusscaree hängend sein muß, dann doch bitte mit richtigen Gabeliften den oberen Gurt picken, und gegen herabgleiten sichern. (z.B. 5-to Spanset + Stahl). die Konstruktion muß sehr gewissenhaft bestückt werden, damit das konstrukt tatsächlich lotrecht hängt. Außerdem bei Gabelliften darauf achten, daß diese nicht nur als Aufbauhilfe (wie diverse Genies) zugelassen sind. Geht z.B. mit VMB TL070, auch wenn ich von den Teilen nicht viel halte, aber das ist ein anderes Kapitel... -
nachdem Ihr sicher Euere Loadstars jährlich von einem Sachkundigen für Anschlagmittel habt prüfen lassen, und auch die Prüfung im dreijährigen Abstand auf Risse z.B. mit Röntgen oer Farbschlierenmethode von einem Fachbetrieb habt machen lassen (wie im Sinne der BGV C1 vorgeschrieben), sollte doch klar sein, wer da verbindlich über die Kiste gucken muß. Dann habt Ihr Gewißheit und einen Stempel.
Habt ihr das bisher versäumt, habe ich euch hier unter Zeugen darauf hingwiesen, daß diese Prüfungen ausnahmslos Pflicht sind. Und los gehts... -
"da es mal weniger sein kann und auch mal soviel, was die Truss hergibt" ts ts ts... und schon wieder einer, der sein Glück herausfordern will.
Ich glaube nicht wirklich, daß Du eine legale 40-er Truss im unteren Preissegment finden wirst, für die der Hersteller bei 18m Spannweite deine benötigte Statik garantiert.
Allerdings bietet Fischer in Bremen (Prolyte-Vertrieb) gerne Unterstützung an, wenn Du eine speziele Statik gerechnet brauchst, frage dort doch einfach mal nach. Helfen würde sicher auch, die Lasten weiter in Richtung Auflager zu verschieben.Bei Prolyte H40V wäre ich mit 18m und mittlerem Lichtbesteck echt vorsichtig. Bin öfters mit dem Zeug unterwegs, aber bei Deinem Anwendungsfall mit relativ zentrischer Belastung bist Du ziemlich schnell im Off - oder gleich im Knast. Wie für fast alle Themen in diesem Forum (völig unabhängig von diesem Artikel): Hört endlich auf, gewaltsam Scheiß zu bauen!!!
Als Alternative wäre mal über Slick Mini-Beam nachzudenken. Die wiegt zwar 10kg/m, hält aber mehr, und sollte uch gebraucht in technisch einwandfreiem Zustand zu bekommen sein. Außerdem hat sie die richtig dicken Bolzen, nicht das Kinderspielzeug wie bei Prolyte, Eurotrus&co. Dazu gibt es auch eine von Krassenbrink&Bastians gerechnete Statik, die bis 20m geht, und sehr fundiert wirkt. Ich stelle die gerne zur Verfügung, bin aber softwaretechnisch nicht fit genug, sie zum Download ins Netz zu stellen. kann ja jemand per mail anfordern, und dann posten.
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Für Standardfehler reicht der Botex-Tester.
Lightputer ist groß, das Poti bekomm gerne mal die mechanische "Freeze"-Funktion verpaßt, wenn dir das Ding runterfällt, kann aber 36 Kanäle analog darstellen. Ist ein ernstzunehmendes Ding, aber teuer.
Der MACROTECH Tester (z.B.) Ultralite ist zwar der Zwerg, kan aber nicht so viel.
Der mini-Tester im Schlüsselanhängerformat (müßte es bei RST geben) ist nur ein mini-Spielzeug, eher als Gimmick gedacht und nicht billig.
Der Zero Linebcker ist zwar geil und kann einen Haufen, ist aber groß und Schweineteuer.
Habe selber einen Eurolotetester (als Basisgerät ganz nett) hat aber den Haken, daß keine Moving-lights in der Librry upgedtet werden können.
Daher eine Martin Wife gekauft(baugleich zero88 DeBug = ArtisticLicence =...). Sehr geil, mal das Manual angucken. Funktioniert auch als Booster und Überbrückung bei Signalausfall. Library ist per Kabel Uploadfähig (kostet extra). bin sehr zufrieden, das Ding hat nämlich z.B. auch einen Trigger-Ausgang fürs Oszi etc. -
die Phillips MSD sind leider sehr beliebt, gehen aber leider kontinuierlich mit der Farbtemperatur in die Knie. Habe oft mit 250/575 Wacklern zu tun, habe aber noch nie zwei gleichfarbige erwischt...
Besser sind da Osram (Suffix "II",) die gehen erst am Ende Ihrer Lebensdauer ziemlich schlagartig in die Knie, wenn sie getauscht werden müssen.
Ein weiterer Tip sind GE CSD 250/2/SE, die halten auch bi zu Ihrem Ende die Temperatur sehr gut. Wenn es vorbei ist, werden sie schnell und deutlich bräunlich. Weiß es von einem Kollegen, die mehrere hundert davon im Einsatz hat...Wenn Du nur wenige Lampen hast, die immer alle gleichzeitig im Einsatz sind, ist das Leuchtmittel egal, wenn Dun aber mal 50 Lampen zur Auswahl hast, sieht eine Galashow mit fünf verschiedenen Temperaturen echt scheiße aus.
von wegen Geiz ist Geil... -
Nachdem bei Multicores immer noch viel zu viel Scheiß gemacht wird, hier noch ein paar Warnungen:
Bei wenigen Firmen/Instalationen habe ich schon 6-Bars und Dimmer in der Hand gehabt, die mit 1-2, 3-4, 5-6, 9-10, 11-12, 13-14 + PE belegt waren. FINGER WEG!!! Bei Anschluß solcher 6-Bars, Plugboxen etc. an "normalem" Equipment mit 1-9 Belegung können einzelne Kanäle auf zwei heißen Enden, also an 380V liegen!!!
noch eine kleine Bemerkung am Rande:
bis vor einiger Zeit war es bei einigen (darunter auch sehr großen...) Firmen Usus, die Pins 7/8 und 15/16 auf Erde zu klemmen. Gab damals nach einem Unfall richtig Streß mit Gericht etc., ist inzwischen RECHTSKRÄFTIG VERBOTEN!!! (PROCON-Urteil)
Und gleich noch ein Nachschlag:
Nach VDE unterliegen Multicores der Bestimmung für Starkstromkabel, da mehrere belastete Adern geführt werden, die auch noch über mehrere Phasen laufen. Daher müssen Multicores im Sinne der VDE mindestens 2,5mm² Leiterquerschnitt haben, auch wenn viele darüber gerne mal hinwegsehen... -
Haben uns mal einen Vergleich ins Haus geholt (freundlicherweise von CAMCO ermöglicht, war aber echt amtlicher Vergleichstest ohne irgendwelchen Beschiss oder "verkaufsfördernde Elemente"):
Vortex6 vs QSC P6.0, LAB 3200 und Carver PT2400 (aus unserem eigenen Bestand). Test wurde mit KF Access-Subs bzw. gebrückt auf 4Stck. KF 1515 durchgeführt, und das alles als Blind-Test mit ferngesteuerter Umschalteinheit über Schütze. Alle Ams waren vorher exakt gepegelt, und mit identischem Signal versorgt, also ohne Netz und dopelten Boden.
klanglich klarer Gewinner war die Camco, dicht gefolgt von Carver. Der Rest ging so. Camco hat halt den Vorteil echt ausgefuchster Schutzschaltungen für den Extremfall (die LAB meldete sich zeitweise per dubioser Lautsprechergeräusche völlig vom Dienst...), simuliert thermisches Verhalten eines Sicherungsautomaten, ist netzwerkfähig (CAI), Verstärkung schaltbar etc. Außerdem sehr einfach zu reinigender Luftfilter, sehr stabiles Gehäuse. Aleine das Anschlußkabel läßt a bisserl auf die Philosophie schließen...
Tip: nimm gleich die 6kW-Version, damit kannst Du alles antreiben, ist auch überall als echt amtlich anerkannt.
Fairerweise muß ich auch zugeben, daß wir vor Jahren eine Powersoft 7000 schon 36(!) Stunden in einem Club für eine Technoveranstaltung nonstop an 2 Ohm (4Stck. Dynacord Alpha B3M) geprügelt haben, und das ohne Probleme...
Wenn Du Zweifel hast, wende Dich doch direkt an den Camco-Vertrieb, die sind u.U. für einen Hausbesuch zu haben, und lassen ihren Amp objektiv gegen Deine eigenen antreten...