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Beiträge von skyper

  • Optimale technische Grundausstattung eines Gemeindehauses für flexible Nutzung

    • skyper
    • 29. März 2017 um 14:10

    unabhängig davon dass ich Dir natürlich gerne größere Mengen meiner blauen Artikel aus der Fußnote verkaufe verplane ich inzwischen auch relativ viel Cat.

    Im Firmen/Büroverbund haben wir in den letzten Jahren ein paar multifunktional genutzte Kulturzentren und Gemeindesäle geplant, da hat sich das weitgehend bestätigt.


    Vorteile sind insbesondere:

    - billig vom Elektriker zu verlegen und ggf. getestet zu übergeben.

    Das ist im Vorfeld immer eine Frage der Verantwortlichkeiten, die jedes Gewerk gerne von sich schiebt, solange das nicht eindeutlig definiert ist.

    - es gibt immer diskussionen um Leitungstypen, der gemeine Elektriker ist eben kein Medientechniker. Cat kennt er, hat passende unterputzdosen und Schalterserien greifbar, außerdem sein (oft echt gutes) Messgerät.

    - Es gibt keine vorab festzuilegende Spielrichtung der Kabel - auch da sind Architekten und Nutzer oft nach der Rohinstallation unschlüssiger als man sich das wünschen kann

    - keine Stemmarbeiten um irgedwelche abstrusen Anschlussfelder und Sonderbauten wandbündig und "hübsch" zu integrieren - das geht eigentlich immer in die Hose das es danach hübsch wird.

    Hab auch schon gesehen dass man direkt vom Sommer Sysboxxen in die Wand gemauert hat um die ganzen Anschlüsse irgendwie optisch erträglich hineinzubekommen.

    - leg nicht alles durch den zentralen Schaltschrank, oft reichen auch sinnvoll plazierte point- to point-Verbindungen. (z.B. Bühne - FOH incl. diverser Spare-Leitungen)

    zu lange Leitungswege können u.U. Probleme bereiten, mehr Sauereien aus benachbarten Leitungen aufgabeln oder schlicht falsch gepatcht werden.


    Es gibt Stellen da macht Leerrohr ggf. sinn - z.B. FOH - Projektor.

    Da war gestern VGA, heute DVI, HDMI oder HDSDI, demnächst 4K, morgen Glas, übermorgen???

    Wenn es für Video unbedingt CAT wird - vorher Spezifikationen testen!

    Es gibt Überrtager/transmitter die mit Cat5e spielen, mit Cat7 nicht - und sicher umgekehrt.

    Video mit konvertern ist für reines Bild meistens o.k., aufgrund der Latenzen aber für Livebild, Kinoabend etc. aber ggf. grenzwertig bis ungeeignet - da kommt der Laie am Tonpult dann u.U. wieder an die Grenzen..


    Trotzdem sehe ich einige Punkte ähnlich wie Audiobo:

    wo Strecken definitiv geklärt sind auch die passenden Steckverbinder wählen, und vor allem nachdenken wo man überall was braucht.

    (z.B. der Klassiker - LED-Floorspot kommt eh an jede Säule - bei jeder Show. Also dort unbedingt 1x Schuko, 1x DMX. (Kann man auch in der Dose durchschleifen, den Stich von 1m zur Lampe macht das DMX Signal ein paar mal mit... Auch zwische die Saaltüren, im Foyer, an der Außenwand rechts und links vom Eingang.

    Akkuleds sind erst noch im kommen, aber für ein festes Haus eher zu teuer.)

    Klebebandmassaker über die Türen etc. sind dagegen in einem Neubau sehr uncool


    Daran denken Medienstromkreise auch schaltbar zu machen.

    Wir hatten in einer Einrichtung konventionelle Lampen für einen kleinen Saal als Rednerpultlicht geplant, die über einen DImmer/Multicore angefahren werden sollten, jetzt hängen da auf Wunsch des Haustechnikers ach so sparsame LED-Kannen auf dem Dauerstrom, und fressen 24/7 Standby. Leider kein Schalter in der Leitung, die eigentlich nur für den Beamer vorgesehen war - als Schutz gegen versehentliches Abschalten im laufenden Betrieb.

    3x Schuko + 1x CEE16 an neuralgischen Punkten als sinnvolle Wandanschlusseinheit planen - der Aufwand die Leitung zu legen ist nahezu der gleiche wie nur für eine Phase. Wird der Elektriker aber dreiphasig schalten wollen.

    Strom auch für die anderen Gewerke bisschen mitplanen, z.B. Buffetstrom in Bodentank ca. 1m VOR der Wand, sonst klebt der Caterer jedesmal seine Baumarktstrippe quer über den Weg


    FOH/Bühne am besten über Kabelrinne verbinden, entweder pauschal über Türhöhe in der Wand/Vorsatzschale falls es gibt, oder an der Wand entlang und vor den Türen in Schächten falls das mit der Fußbodenheizung geht.

    Wenn Ihr in Richtung Versammlungsstätte tendiert an eine Gehörlosenanlage/Induktionsschleife denken.

    das kann u.U. im Sinne der Gleichstellung gefordert werden, je nachdem wie man das Euch im Baurecht auslegt.

    Legt das Ding in jedem Fall rein bevor der Bodenleger kommt, das ist danach der Schuss direkt in beide Knie.

    Das kostet ein paar hundert Euro - ist aber gegenüber parkett rausfräsen deutlich billiger. Dann müsst Ihr im Zweifel nur den Schleifenverstärker nachrüsten.

    Wenn Ihr PA plant - lass Schuko, Audio, Netzwerk und LS-Kabel zur Front legen.

    Nix beschissener als nachträglich Leitungen zu ziehen. Hatten wir erst - ursprünglich passiv geplant,

    nach der Rohinstallation dann aber doch auf Kundenwunsch aktiv ausgeschrieben und geliefert. Danke...

  • Audionetzwerke 2017

    • skyper
    • 29. März 2017 um 08:18

    Cadac MegaComms könnte auch noch in die Kategorie Netzwerk fallen

  • Audionetzwerke 2017

    • skyper
    • 28. März 2017 um 23:50

    Nexus (Stagetec)

  • Ausstellerverzeichnis PLS 2017

    • skyper
    • 26. März 2017 um 19:13

    Das Problem ist ja eher, dass ich gerne zu den Firmen schauen will,

    zu den ich bisher keinen Bezug habe. Der Rest meldet sich schon wenn er was braucht

    oder was verkaufen will...

    Oft sind es ja die kleinen Hersteller die interessante Produkte haben,

    die großen Deals laufen ja eh auf anderen Ebenen ab.


    Meyersound und Dynacord/EV/Bosch sind wohl auch nicht mehr präsent.

    Man munkelt dass es so langsam eine sicht mehr zu rechtfertigende Diskrepanz aus Preis/Leistung gibt,

    und man lieber mit Hausmessen oder Außendiesttätigkeiten das Geld in gezielte Kundenaquise investiert.

    Der Trend geht wohl eindeutig zur ISE, da war ich noch nicht, man hört davon aber eigentlich nur gutes, sowohl was den Umgang mit den Ausstellern wie auch die kompakte Verteilung auf dem Gelände betrifft.

  • Ausstellerverzeichnis PLS 2017

    • skyper
    • 26. März 2017 um 17:08

    Moin die Kollegen,

    entweder bin ich zu doof oder habe an der falsche Stelle geschaut,

    aber irgendwie kann ich auf der Seite der Messe Frankfurt keine kompakte Gesamtübersicht

    der Aussteller finden/erzeugen.

    Gibt es zufällig jemanden der mit dieser Suche erfolgreicher war,

    oder weiss wo es eine übersichtliche Liste zum Download/ausdrucken gibt?

    Der Production Partner scheint bisher sein Magazin zur PLS nicht online zu haben.

    Hab das ganz gerne in Papier und nicht nur auf der Telefonhilfe...

    Vielen Dank!

  • Diskussion über Arbeitszeiten

    • skyper
    • 8. März 2017 um 13:56

    ähmmm...

    die einen haben das Glück/die Genugtuung dank Job in der Heimatvenue und 35 Jahren Vorarbeit gelegentlich mit echten Luxusproblemen gesegnet zu sein,

    die andere Seite bestätigt gerade dass man als Produktionsleiter eben auch mal 18 Stunden am Tag auf die Uhr bekommt, damit wenigstens die Crew nicht komplett am Zahnfleisch geht.

    Ja was denn jetzt???

    Klar hat jeder mal seine Sternstunden, ich hatte auch schon Tage an denen man für drei Stunden Anwesenheit einen ganzen Satz aufrufen konnte, aber eben auch genügend andere.

    Mit etwas Blick über die Meterbridge wird sicher klar, dass der Großteil der Tagewerke in unserer Branche nicht als "Kofferjob" erledigt ist, sondern ganz klassisch mit echter Muskelarbeit.

    Und nicht jeder hat mit Livesound zu tun, das ist imho eher der kleinere Teil der Branche. Industrie und Messe sind da ganz andere Geschütze mit teils vierstelligen Manntagen auf einer einzigen Produktion, da ist das klassische "Truck laden" irgendwo im unteren einstelligen Bereich des Arbeitsumfanges, der Rest orientiert sich an mehr oder weniger präzise aausgearbeiteten Bauzeitenplänen. Da ist dann nix mit um 11 zum ersten Kaffe ins Catering schlurchen, sondern eher früh um acht antreten und solange machen bis man soweit vor/hinter dem Messebauer hergearbeitet hat, dass der nächste Tag nicht völlig eskaliert.

    Insofern finde ich obige Berichte zwar durchaus unterhaltsam, meiner Meinung nach auf einen großen Teil der Veranstaltungsbranche aber nicht anwendbar. Alleine schon was auf großen Messen beim Rigging passiert - das ist eine ganz andere Liga als Kofferjob.

    Auch nicht auf den Festivals - da kommt ja doch bei den größeren Geschichten bei Licht&Rigging die Spätschicht gerne mal um 20 Uhr. Erst den Mainact auf die Bühne bringen, danach das Tourgerümpel wieder rausmontieren, dann bleiben ein bis zwei Stunden um das Festivalsetup zu restaurieren und für den nächsten Mainact vorzubereiten bevor um drei die nächste Produktion mit den Hufen scharrt. Je nach Aufwand schleicht man dann früh zwischen vier und sieben von der Bühne, so echte Romantik ist das nicht für mich.

  • Diskussion über Arbeitszeiten

    • skyper
    • 6. März 2017 um 08:58

    Ich hab mal ein bisschen Text gesammelt... wie üblich gehen Zeiten und zahlungen irgendwie hand in Hand, insofern möge man mir verzeihen wenn das nicht rein auf die Arbeoitszeiten beschränkt ist.



    audiobo schrieb:

    Hat denn noch jemand hier echte Ideen wie man zu lange Arbeitszeiten mit hohem Gefährdungspotenzial, unabhängig davon auf welcher Basis abgerechnet wird, vermeiden kann?

    Denke es gibt mindestens zwei Hebel:

    Extern:

    Effektiver Ansatzpunkt ist sicher den gute Ruf des Kunden an die große Glocke zu hängen. "Wollen SIe wirklich namentlich in der Zeitung erwähnt werden, weil ein Techniker auf Ihrem Messestand schwer verunfallt ist?" - "Ach nein, dann ist das ja mit der Personalkalkulation geklärt..." Das muss man aber dem Kunden so verklickern. Ist natürlich schwer, weil bei den großen Baustellen der Standleiter und die Einkaufsabteilung u.U. in ganz anderen Bundesländern sitzen und lieber Zahlen statt Menschen sprechen lassen.

    Intern:

    auf der höheren Ebene:

    Leute gehen lassen wenn sie nix mehr zu tun haben, statt nochmal eine Stunde Kisten von a nach b schieben lassen, drüber zu philosophoeren was man alles in den nächsten Tagen vielleicht machen könnte, statt morgen zu gucken was denn der Messebau in der Nachtschicht wirklich geschafft hat. Warten in voller Mannstärke auf den Kunden der noch die gefürchtete Abnahme macht, bei der dann doch nix ist. Warten auf die Kollegen die nur noch schnell eine LED-Wand bauen müssen, oder weil die Rennleitung nochmal das Wort zum Sonntag vor versammelter Mannschaft breittreten muss.

    Bin auch gerade mal drei Tage vom Job heimgefahren, weil einfach nix sinnvoll zu tun ist. Steht man dem Kunden nicht auffallend unbeschäftigt im Weg herum, kann seinen privaten Krempel erledigen und wird nicht durch den Krach auf den Fluren des Hotels vom Schlafen abgehalten sondern sägt in die eigene Matratze.

    Mehr Eier und weniger Pipi im Auge bei Standbyzeiten vor einer VA. Was soll das Crews um halb sieben morgens antanzen zu lassen wenn um zehn die Show losgeht. Gerade im Automotive-Sektor drehen einige Agenturen regelmäßig komplett am Riesenrad... Da ist die Crew schon wieder unkonzentriert bevor es überhaupt losgeht - das macht das Ergebnis am Ende nicht besser.

    Öfter den großen Quittungsblock zücken. Ich habe es schon erlebt dass man in zwei aufeinanderfolgenden Nachtschichten einen großen Messestand mit dreistelliger Lampenzahl auf ca. 40 Fahrzeuge jeweils(!) komplett neu leuchten musste. Heute Autos parallel zur Standkante gestellt, morgen Karren um 45° gedreht, zu Messebeginn dann doch lieber wieder alle Autos gerade stehend. Also zwanzig Manntage mit hoch riskanter Höhenarbeit in Nachtschichten völligst für die Katz anmoderiert. Und das nur weil keiner den Arsch in der Hose hat zu sagen: Für Euch Agenturschluffis machen wir das natürlich gerne, kostet aber nachträglich massiv Geld (Mehr Crew, Nachtschicht, Höhearbeit etc).

    Und dazu direkt unterschreiben lassen dass die Person die diese Zusatzarbeiten ansagt auch voll in der Haftung mit drinhängt. Dann sieht das sicherlich meistens auch ohne "alles neu" so toll aus wie noch nie vorher...

    Aufhören sich für jeden Scheiß verantwortlich zu fühlen und dies und das noch schnell mitmachen. Der Elektriker baut auch nicht die Küche mit auf, obwohl der Herd einen Stecker dran hat. Noch schnell ein Banner hier aufgehängt, dort noch den Strom für den Caterer gelegt und dem Kunden geholfen den Abfluss für die Kaffeemaschine noch irgendwie hinzufrickeln. Das kostet dann die Zeit, die man eigentlich zum regenerieren und sicher nach Hause fahren benötigen würde. Und kostet indirekt Geld, denn diese Dienstleistung benötigt eigentlich einen persönlichen Babysitter, den man auch verrechnen könnte.

    Dem Kunden die eigene Sichtweise schmackhaft machen. Was soll der Blödsinn am Sonntag nachts eine komplette Crew antanzen zu lassen um noch die Bühne vom Marktplatz zu kloppen, statt einen Wachmann für ein paar Stunden zu bezahlen und die Bühne bei Tag und mit ausgeschlafenen Leuten wegzubauen. Schont die Nachbarn und das Personal - und würde der Kunde selbst sicher auch lieber so machen wenn er mit anpacken müsste.

    auf persönlicher Ebene:

    Einfach mal "Nein" sagen und notfalls ohne Kohle und Folgejob für die Firma direkt von der Baustelle gehen bevor die Gesundheit leidet. (Bzw. wenn absehbar ist dass die Nummer eh chaotisch wird den Job gar nicht erst zusagen - man kann ja im Vorfeld interessehalber Fragen wer die Projektleitung macht, man kennt seine Pappenheimer ja oft.)

    "Nein" sagen wenn man früh um sechs ins Auto steigen soll um zwei Stunden zum Job und abends wieder zurück fahren soll. Ob man nun 1,5 Tage für eine halsbrecherische Nachtfahrt oder für die Heimfahrt am nächsten Vormittag mit Frühstück im Bauch berechnet kommt doch unten rechts aufs gleiche raus. Dafür bleibt das Auto heile und die Mitfahrer auch. Muss der Kunden eben ein Hotelzimmer buchen, steht dafür aber nicht mit einem Bein im Knast.

    BTW: man hat mir neulich gesteckt dass scheinbar sogar Crewtransporte strenggenommen für Fahrer ohne Personenbeförderungsschein nicht rechtens sind, da gewerblich gefahren wird. Noch ein Grund mehr lieber keine Unfälle zu produzieren.

    Auch wenn es immer pauschal zu wenig Kohle gibt: Überstunden wenigstens mit 1/8 statt 1/10 Tagessatz abrechnen, oder gleich in 1/4 oder halben Tagessätzen nachberechnen. Es muss darum gehen ein Bewusstsein zu wecken, dass es bei Überstunden darum geht eine Leistung abzufordern die deutlich außerhalb des regulären Pensums liegt.

    Wer nach Ladenschluss noch eine Tüte Nudeln braucht zahlt ja auch mehr an der Tanke als tagsüber im Supermarkt - der macht nämlich keine Ausnahme wenn die offiziellen Öffnungszeiten rum sind.

    Auch nicht wenn man eine ganze Palette Nudeln kaufen möchte.

    Außerdem darf die Summe der Überstunden nicht weniger kosten als zusätzliches Personal - sonst wird das ein immerwährendes Perpetuum mobile bleiben.

    Die Planungsgrundlagen "Ihr seid ja eh schon da" und "Wir zahlen das ja auch" zählen nicht. F*ckt Euch - plant Personal passend! Wenn man eine Crew regelmäßig nur auf 90% laufen lässt kann man auch mal wenn etwas verrutscht auf 115% Leistung hochschrauben - da ziehen am Ende alle an einem Strang.

    Wer aber immer auf 110% laufen muss knickt irgendwann auf 80% ein - und da passiert es dann.

    Bei den gern geführten Diskussionen um "Mischkalkulationen" ist es natürlich ein Geben und nehmen. Trotzdem verweise ich gerne auf die Juniortüte bei McDonalds. Da würde nie jemand auf die Idee kommen eine kostenlose zweite Tüte Pommes oder noch ein Spielzeug haben zu wollen. Und den Burger zurückgeben und auszahlen lassen fällt auch flach falls man sich beim Hunger verkalkuliert hat. Und Rabattkarten gibt es dort auch nicht wenn man vier Wochen am Stück regelmäßig dort speist. Also was solls... Weg von zu Hause ist weg von zu Hause und damit läuft die Uhr, ist nicht wirklich mein Problem wenn Bereitschaft gefordert aber nicht abgerufen wird.

    GAAANZ WICHTIG:

    Sich selber nicht anlügen.

    Gibt zwei Fälle:

    a) Ich bin gut, dann habe ich einen Preis, und es gibt definitiv mehr Bedarf an guten Leuten als Personal am Markt ist.

    b) ich bin nicht so gut, dann entweder ganz schnell gut werden, oder aufhören. Aber nicht irgendwie mitschwimmen und den anderen die Suppe versalzen.

    Die Einstufung wird leider oft aus persönlicher und externer Sicht sehr unterschiedlich ausfallen...


    ThoSchu: je nach Ausformulierung der Rechnung geht das im einen oder anderen Fall mit der echten Freiberuflerschiene bei mir so durch :)

    Zitat von gert

    Zu meiner Zeit gab es das nicht. Finde ich aber gut wenn sowas gemacht wird.

    Gibt es denn zum Beispiel auch den Fall das man einen Job nicht antreten darf weil man nicht genug Pause hatte? Wenn es nur gefragt wird und dann nichts passiert ist es ja auch doof.

    Es soll ja darum gehen das nichts passiert und nicht wer schuld hat.

    Quelle: https://www.bmas.de/SharedDocs/Dow…publicationFile

    Tägliche Arbeits- und Ruhezeiten
    Grundsätzlich haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
    ihren bewährten Acht
    ­Stunden­
    Tag. Nach Feierabend besteht
    Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von elf Stunden.
    Und: Niemand darf länger als sechs Stunden ohne Ruhepause
    arbeiten.

    Gilt gemäß Definition für Angestellte, wird das jeder BG-Gutachter und Versicherer im Schadensfall aber erstmal als Stand der Technik bzw. geltendes Recht heranziehen. Bezweifle aber sehr stark dass bei Personalbuchungen da wirklich drauf geachtet wird, es wollen ja alle "selbständig" sein...

    Ich kenne bisher nur einen einzigen Kollegen der eine Klausel in seinen AGBs hat, dass er bei unzureichenden Pausenzeiten zwischen zwei Schichten direkt einen Betrag X mit auf die Rechnung setzt.

    Das beseitigt die Ursache von zu kurzen Pausenzeiten zwar nicht, weist aber zumindet auf den Misstand hin.

    Also: Augen auf, und nicht verheizen lassen!

  • Cat5-e Kabel als XLR Audio Subcore verwendbar?

    • skyper
    • 17. Februar 2017 um 10:28

    um Uifeis Liste mal wieder etwas zu updaten:

    Pinanson:

    http://www.pinanson.com/catalogo/en/co…bu-signals.html

    Cordial:

    http://katalog.cordial.eu/catalog3,81,253,kk237.html

    scheinbar eine Eigenmarke vom Holländer:

    http://dekabelstudio.nl/index.php?id_c…roller=category

    Connex:

    http://www.connex.de/licht/dmx-rj45…45-spleiss.html

    Edit sagt: es gibt auch in Belgien Freunde der quadrophilen Signalübertragung:

    http://www.amptec.be/newsitem?id=798


    Edit2 hat noch was gefunden:

    https://www.m-t-i.de/netzwerk-adapter/


    Beste Grüße aus der blauen Welt...

  • Die große Techniker-Umfrage

    • skyper
    • 24. Januar 2017 um 20:16

    Moinsen,

    ich habe mir den Spaß auch mal gegeben, muss aber leider ein paar Dinge anmerken,

    die ich sehr schade finde:

    - Entweder habe ich es überlesen, oder es gibt den Punkt "Bundesland" nicht. Das wäre jetzt mal eine der seltenen Chancen, dem berüchtigten irgendwo nach irgendwo Gefälle bei der Bezahlung mal ein paar Himmelsrichtungen zuzuordnen.

    - Thema Job - es gibt leider keine Spezifizierung, in welchem Segmant man tätig ist, nur als was.

    Rock&Roll, Kleinkunst, Bierzelt, Theater, Fernsehen, Messe, Industrie, Festival, Disco?

    Festinstallation oder temporär?

    Ich fände es wahnsinnig spannend, in welchem Bereich grob wie viele Manntage geleistet werden.

    Sind es die hunderten Kleinbetriebe die teils unter fragwürdigen Finanzierungsmodellen alles abfrühstücken was den großen vom Teller rutscht, oder die großen Companies mit teils Monatelangen Projekten? Oder ist das Touringgewerbe viel Mannstärker als gedacht, aber es gibt unerwartet wenig Fernsehleute? Was ist mit Theater und öffentlichen Hallen etc?

    Was soll Billbo bei der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit angeben wenn er drei Wochen im Tourbus sitzt, oder Kollegen für ein paar Monate in Russland, Spananien oder Brasilien ein Sportstadion bestücken?

    Es wird nach täglicher Arbeitszeit, Wochenarbeitstagen und Wochenarbeitszeit gefragt - das mag für den Büromenschen zutreffen, aber wie sieht es dann mit ein paar Monaten Fußball WM, Olympia oder IAA mit teils wochenlangen Dauernachtschichten aus?

    Was bezogen auf die Freelancer komplett unter den Teppich fällt bzw. nicht wirklich darstellbar ist - wie viele Tage im Jahr ist man den wirklich "weg" von zu Hause, und wie Tage davon sind im Regelfall schlechter bezahlte Reisetage?

    Welcher Prozentsatz der Arbeiten findet denn im Ausland statt?

    Wie sieht denn die durchschnittliche Scheidungsrate aus, bzw, wie viele Beziehungen gehen an dem Job zugrunde?

    Das sinnlose Länderauswahlmenü wurde ja schon angeschnitten - da könnte ich auch zwanzig Kreuze machen. Ist so leider null repräsentativ - ein Tag Timbuktistan klingt schließlich spektakulärer als ein halbes Jahr in Österreich...

    Insofern ist das für mich ganz nett, aber ich fürchte die erhoffte "Wahrheit" über unsere Branche wird damit nicht festzustellen sein.

  • Lagerumzug - welche Fehler kann man vermeiden?

    • skyper
    • 6. Januar 2017 um 17:23

    in meinen Augen goldenste Regel:

    nur umziehen was auch wirklich benötigt wird!!!

    Alles andere direkt verkaufen / verschrotten.

    Ein paar Firmen in meinem Umfeld trennen sich inzwischen regelmäßig von irgendwelchen "Altlasten" in großen Online-Auktionen, siehe z.B. hier:

    https://www.troostwijkauctions.com/de/show-equipment/01-23814/

    Da bekommt man teils dann doch noch ein paar Kröten für Dinge, die man sonst nur zum achten Mal von einer Ecke in die andere schiebt um sie dann doch nicht zu verwenden. Unterm Strich deutlich effektiver als die Kosten für Lagerplatz, Umzug und Handling auf Dauer.

    (außerdem bekommt anders als bei Ebay eine einzige ordentliche Abrechung für die Buchhaltung, und habt das Zeug dank Auktionsgesetz "gekauft wie gesehen" von der Backe)


    Zweite goldene Regel: Think Big!

    Lasst für jeden "Schüttgut"-Artikel genug Platz! Also auch wenn es bisher nur 5 Stck 5m CEE-16A Kabel gibt eine halbe Gitterbox vorsehen, sonst beißt Ihr Euch in Kürze in den Hintern. Bei einem Artikel der plötzlich überhand nimmt mag das noch gehen, wenn es aber zehn Artikel werden dann fasst Ihr wieder das ganze Lager an.


    Dritte goldene Regel: keine verschraubten Regale - das kostet mehr Zeit und Nerven als man denkt!

    Nur Stecksysteme, egal ob Hobby-Kellerregal für die Besenkammer oder Schwerlastsystem für Gitterboxen und Paletten... Spätestens beim nächsten Umzug hat sich der Mehrpreis definitiv bezahlt gemacht.

    Ansonsten:

    Plant eher großzügig - für eine Kiste die 60cm breit ist solltet ihr mindestens 70 cm "Verkehrsfläche" einplanen, sonst spielt Ihr immer "Tetris".

    Alles was fertig gepackte Sachen sind (Lampendollies, Ampracks, Lautsprecherstacks, Pulte, Multicores, Trussdollies etc. nach Gewerken getrennt in einen Teil des Lagers.

    Alles was lose Zählartikel sind (Kabel, Riggingkrempel etc.) in eine andere Ecke, in der auch das zugehörige Leergut steht.

    Hatte früher mit einer Company zu tun bei der jedes Gewerk eine eigene Ecke hatte - da ist jeder immer von ünberall nach überall gerannt,

    Die Rigger vom Anschlagmaterial zum Starkstrom, die Videos von den BNC-Schnüren zu den Schäkeln, die Tonis von den Speakerschnüren zu den Anschlagketten und die Lämpis vom DMX zu den Netzwerktrommeln - kompletter Ameisenhaufen...

    Und am Ende ist man nirgends mehr durchgekommen weil beim Packen die Gänge langsam mit Vollgut zugewuchert sind.

    Sortiert Euer Zeug darüberhinaus nach Prioritäten, d.h. das 96-kanal Analogschiff steht sinnigerweise weiter hinten im Lager als der 48er Digitaltisch, die Röhrenfernseher weiter oben im Hochregal als die LCD-Displays etc.

    Klingt erstmal banal, aber wenn man sich vorher Gedanken und Notizen macht ist man dann am Umzugstag besser gerüstet, und spart sich im Nachgang den einen oder anderen "Lagertag" - leidvolle Erfahrung...

    Lasst großzügig Platz zwischen den Gitterboxenreihen für Hubwagenbetrieb (gefühlt 1,8-2m), mit der E-Ameise besser 2,5-3m. Gibos zum besseren rangieren mit ein paar cm Luft untereinander stellen, wenn doch mal die komplette Box mit auf den Job geht.

    Für den Anfang sind magnetische Beschriftungsstreifen am Hochregal sehr praktisch, dann ist erstmal alles beschriftet, man ist aber nicht final festgelegt.Für den Umzug jede Gibo direkt mit neuem Stellplatz beschriften.

    Für den Umzug selbst:

    Würde überlegen Cases auf Paletten vorzudisponieren und zweilagig mit dem Stapler verladen. Kostet zwar bisschen Ladevolumen, spart aber erheblich Fläche und Manpower beim ein- und ausladen bzw Stück für Stück einräumen, Sonst ist im Handumdrehen die Fläche voll und niemand kommt mehr irgendwo durch.

    Wenn Ihr sowiso alles einmal in die Hand nehmt kauft Euch einen Hubwagen mit Wägezelle und erfasst gleich das Gewicht von jedem Artikel, diese Chance bekommt Ihr so unkompliziert nie wieder.

  • Bühnenpodest Aufbauplan Software / Materialkalkulation

    • skyper
    • 8. Dezember 2016 um 06:00

    Die Füße haben oben lastverteilerringe uns können das.
    Auf http://www.nivtec-flexibel.de gibt es die Kataloge zum Download, da sind die entsprechenden Zertifikate abgedruckt.
    Die 1,5 Tonnen haste ja nicht immer*, strenggenommen sind die Platten sogar leichter als die meisten anderen Podestsysteme, dafür die Beine sackschwer.

    Ich bekomme übrigens auch kein Geld von Nivtec, wir haben nur den einen oder anderen Stapel davon im Lager.

    *Das bekommst Du als Bodendruck aber mit einem mittelkleinen teleskopsteiger auch ganz locker zusammen, und Dann ist es eine tatsächliche Last, die Verkehrslast ist ja in der Praxis eher kurzzeitiger theoretischer Natur solange kein Aquarium auf dem Podest steht.

  • Bühnenpodest Aufbauplan Software / Materialkalkulation

    • skyper
    • 7. Dezember 2016 um 19:21

    Ganz Normal 750/m2,
    Genaues Incl. Statiken beim Hersteller in den Katalogen.
    Im Gegensatz zu fast allen anderen Systemen gibt es auch Statiken Und Standardzubehoer bis 1,8m, und man kann je nach Füßen mit layher unterbauen

    Frage ist eher die Bodenbelastung . . .

  • Bühnenpodest Aufbauplan Software / Materialkalkulation

    • skyper
    • 7. Dezember 2016 um 17:57

    Hi,

    Nivtec hat eine asymmetrische Außenkante,
    d.h. je eine Längs- und querseite sind als vorstehende Feder,
    zwei Seiten als Nut ausgeführt.

    Damit kann man die Podeste ineinanderhängen,
    und benötigt an diesen Verbindungen nur an einem Podest Füße.
    Auf großen (ebenen) Flächen spart man damit richtig Zeit,
    weil man nur einen statt vier Füße montieren und nivellieren muss.
    Außerdem werden die Poseste über integrierte Verbinder
    gegen Herausrutschen gesichert, man braucht also keine
    separate Klammern unter abenteuerlichen Verrenkungen
    unter der Bühne anbringen.

    Bedingt durch das System und den Wunsch einer glatten Vorderkante
    fängt man im Regelfall hinten rechts mit dem Bau an,
    und orientiert das Podest so, dass die Federn
    an den gekennzeichneten Stellen liegt.

  • Bühnenpodest Aufbauplan Software / Materialkalkulation

    • skyper
    • 6. Dezember 2016 um 22:05

    Tacho,

    hab für Nivtec mal was in Excel zusammengestrickt...

    Malt die Beinchen an die richtige Position,
    und zählt Platten und Füße bis 20x20m.

    Auswahl ist einfach 0 oder 1 für Leefläche oder Podest,
    mehr lässt die Tabelle eh nicht zu :)

    http://cat-core.de/de/Service/Download


    Falls jemand Fehler entdeckt gerne her damit,
    ich hoffe ich hab alle Bugs erwischt...

    Sollten die Abmessungen nicht ausreichen
    kann ich das gerne auch nochmal in größer erstellen.

    Viel Sapß!

  • Bühnenpodest Aufbauplan Software / Materialkalkulation

    • skyper
    • 6. Dezember 2016 um 09:35

    hä?

    nivtec ist doch super simpel...

    Erste Reihe:
    Anzahl Podeste x 2 + 2 (das erste Podest hat 4 füße)

    jede weitere Reihe:
    Anzahl Podeste x 1 + 1 (das erste Podest hat jeweils 2 Füße)


    Das bekommst Du in einer einzelnen Zelle gerechnet...

    =(breite * 2) + 2 + (reihen-1) * Breite + 1


    Sonderteile Treppe haben wir auch in einer sekunde Berechnet:
    Bauteile = 1x (Zubehörset Treppe bis 80cm) + (Höhe-20)/20 * Bühnenplatten[0,5xgewünschte Breite] :)

    Geländer ist eher das Thema,
    da ist ein kurzes A4 ManuCAD-Dokument
    oder den Schnellhefter mit der Stückliste mit den typischen Aufbauvarianten
    am einfachsten...

    Ähnlich wie bei den Stumpfl Rahmen :)

  • Neutrik NL4 FX Stecker mit 4x4mm² konfektionieren

    • skyper
    • 30. November 2016 um 07:20

    Vorausgesetzt Du möchtest keine NYM-Leitung verlegen, stimmt die Berechnung nicht ganz :)

    Bei Litze hast Du mechanisch bedingt auch noch diverse Zwischenräume,
    der inzwischen verstorbene Herr Sengpiel spricht hier http://www.sengpielaudio.com/Rechner-querschnitt.htm
    von rund 14% zusätzlichem Durchmesser bedingt durch die "Trennungsluft" bei Litzen gegenüber einem Massivleiter.

    AFAIK beschreibt ein angegebener Leiterquerschnitt auch nur den äquivalenten Widerstand eines massiven 4mm² Reinkupferleiters,
    der tatsächliche mechanische Leiterquerschnitt könnte also in der tatsächlichen Ausführung abhängig vom Leitermaterial auch abweichen.

  • Neutrik NL4 FX Stecker mit 4x4mm² konfektionieren

    • skyper
    • 27. November 2016 um 16:18

    Ich konfektioniere die Dinger regelmäßig mit 4x4mm2, das geht schon.
    Musst aber die Klemmplättchen rauswerfen,
    und lange, blanke Aderendhülsen verwenden.
    Verpressen dann mit Sechskant-Zange, sonst ist das sehr knapp

  • Funny stuff

    • skyper
    • 20. November 2016 um 15:39

    mir persönich gefällt der Tourbericht der 2014/2015 Queen-Tour ziemlich gut :)

    https://www.youtube.com/watch?v=rc2AuAXl5lI

  • Handkettenzug kopfüber

    • skyper
    • 20. Oktober 2016 um 22:44

    Schau Dir mal "Stirnradflaschenzug Modell YALELIFT 360" von Yale an,
    und versuch bei denen was zur vorgeschriebenen Einbaulage rauszubekommen.
    Alles andere ist Quälerei, da die Kette dann ja oben rauskommen würde,
    ds verhakt sich dann bei jedem ratsch...

  • Transparente Mikrofonleitung?

    • skyper
    • 10. Oktober 2016 um 08:07
    Zitat von "HippeliPA"


    Keine Angst, ich habe auch Helu im Programm :)
    Allerdings ist das wohl bei der geringen, benötigten Menge utopisch solch Exotische Kabel zu ordern.


    Frage ob das ein Fertigungsartikel ist, dann muss man ja erfahrungsgemäß 5km plus X abnehmen,
    so weit steht das Rednerpult dann vermutlich nicht weg :)
    Beim großen C gäbe es das adäquate Kabel von Lapp lagernd, da heißt es Steuerleitung CY
    Ist aber vermutlich tatsächlich viel zu steif für mobile Anwendung,
    insofern nur als Fußnote fürs Archiv.

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    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
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