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Beiträge von skyper

  • Transparente Mikrofonleitung?

    • skyper
    • 9. Oktober 2016 um 11:07

    Will Hippeli natürlich nicht das Geschäft vermiesen,
    aber für ein paar Meter könnte zur Not auch geschirmte Steuerlitze aus der Industrie funktionieren.
    Ist sicher nicht so flexibel, aber dafür billig und in beliebigen Mengen zu bekommen.

    Z.B. sowas:
    http://www.helukabel.com/de/produkte/y-…-STD_16200.html
    http://www.helukabel.com/de/produkte/y-…-STD_16121.html

  • Wann erreicht uns die "grüne Welle" oder hat sie das schon?

    • skyper
    • 29. September 2016 um 15:59

    da schließe ich mich mal in weiten Bereichen meinen Vorrednern an.

    Gab es da nicht mal das Live Earth Festival - da hat man dann auch alle Geschütze aufgefahren um für den Umweltschutz zu demonstrieren,
    interessanter Ansatz... Soweit ich mich erinnere war das in Hamburg, die Lampen kamen aber wiederum aus Köln :)


    Etwas über den Tellerrand der Meterbridge und der Backtruss hinaus betrachtet
    sind wir glaube ich mit dem Thema "grün" in Verbindung mit Veranstaltungstechnik eher am Arsc*...


    Es werden immer mehr Events, und die immer größer und überzüchteter,
    jede Fernsehshow hat heute LED-Wände und Fußböden, Blinkeblinke bis der Arzt kommt etc.

    Der reine Stromverbrauch für Licht und Ton ist bei Events ja auf der Öko-Seite eher Nebensache,
    Logistik könnte man vermutlich durch Zumietungen und lokale Vergabe deutlich optimieren,
    hat dafür aber immer mehr Aufwand und Planungsunsicherheit. (Abgesehen von ein paar Firmen mit Filialen,
    aber auch da gibt es wöchentlichen Werkverkehr der am Ende ökologisch genauso schei*e ist.)

    Allerdings hat sich die Problematik mit der Ökologie meiner Meinung nach in den letzten Jahren zusätzlich in die Zukunft verlagert -
    wo früher eine Holzkiste, ein Aludruckgusschassis und ein bisschen Lochblech genügt haben ist das heute eine gespritze Plastikbox
    mit teils fest integrierten Metallteilen. Die gute alte Glühbirmne aus ein bisschen Glas, Keramik und Wolfram ist heute
    durch hochkomplxen Sondermüll ersetzt, der dann in Indien zur Gewinnung von ein bisschen Gold und Silber
    "fachgerecht" auf offener Straße verbrannt wird.

    Wo man sich früher beim lokalen Musikalienhändler zum Kauf der ersten Viererbar mit Stativ durchgerungen hat
    stellen sich heute "T" und Konsorten komplette Logistikzentren auf die Wiese, und schicken jeden Tag abertausende Pakete
    mit Millionen von Reisekilometern auf die Straße. Kann man auch über die Ökobilanz und Nachhaltigkeit streiten.

    Bis irgendwo mal drei Trailer Technik auf der Bühne stehen hat man vorher schon zwanzig Trailer Stahl und Beton hingestellt,
    dafür das Heerscharen an partywütigem Volk ihr 19,99 Euro-Wurfzelt + Campingstuhl-Set
    danach komplett zerfleddert auf der Wiese zurücklasen oder in den benachbarten Teich schmeißen.
    Gibt ja inzwischen mehr Festivals als Sonnentage bei uns - gut, dieses Jahr nicht so schwer...

    Wenn ich in Tokio hunderte Lampen aus der Luftfracht für einen Messestand hole ist das genauso traurig wie
    die komplette Verpflegung tausender Helfer einer Olympiade aus Einweggeschirr - über Wochen und Monate hinweg.
    (Abgesehen davon alle zwei Jahre eine Olympiastätte ins nirgendwo zu betonieren, die danach im Regelfall zur Ruine wird.
    Will man garnicht nachdenken wie viel alleine das Brennen des Zements an Energie verschlungen hat,
    ohne dass da ein einziger Sack auf die Baustelle geliefert und mit Trinkwasser zu Beton verquirlt wurde.)

    Wenn man über dreihundert Generatoren für ein Sportevent aus einem ganzen Kontinent ankarrt um dann teils nur eine Registrierkasse
    und eine Neonröhre an der Einlasschleuse anzuschließen braucht man sich auch nicht fragen ob man nun mit 800W Par64 "Powersafe"
    statt den üblichen 1kW-Brennern dem Planeten was gutes tut.

    Gerade auf den großen (Auto)messen laufen die Systeme teils einen Monat und länger nonstop durch,
    System heißt dabei bei den großen Ständen auch gerne mal ab einem Megawatt(!) Lampenleistung aufwärts je Stand.
    Dazu sollte man auch im Hinterkopf haben dass dann nochmal mindestens die gleiche Menge Klima draufkommt,
    vermutlich eher das doppelte - sonst erträgt man das garnicht.

    Der Caterer auf jeglichen Events kommt dann auch nochmal mit einem Laster voll Konvektomaten,
    der Spülmaschine und hundert Warmhalteplatten an,
    um für die paar hundert Gäste gefühlt tausend Mahlzeiten zuzubereiten, und hinterher unter viel Arbeitsaufwand
    unberührt in den Refood-Coptainer zu schütten.

    Nachder Show erscheint dann das örtliche Recyclingunternehmen, und nimmt die traurigen Reste wieder mit.
    Entweder als Mischmüll der unsortiert verbrannt oder verklappt wird, oder zumindest nach Holz, Eisen und Sondermüll (Rigips) getrennt.
    Stichwort "Nachhaltiger Messebau"...

    Ganz ehrlich - wenn in dem Business irgendwas ansatzweise "grün" ist dann immernoch die Veranstaltungstechnik,
    wir nehmen im Regelfall außer ein paar Kartons defekter Brenner und Batterien sowie einem Müllsack voll Tape und Kabelbindern
    eigentlich nix zurück was nicht wieder verwendet wird - da sind viele anderen Gewerke weit davon entfernt.
    Soll trotzdem keine Rechtfertigung für eine Branche sein, die eigentlich nix macht außer Energie in Lärm und Licht zu verwandeln.
    Nüchtern betrachtet sind wir weitgehend ein reines Luxusproblem.

    Was wir intern noch optimieren können ?
    Dem Kunden das Verkaufen was im Lager steht, nicht was von irgendwoher zugemietet oder dem Trend entsprechend neu gekauft werden muss,
    nachhaltig investieren ("Indusrtiestandards", auch das Zeug das lokal erhältlich ist um Wege bei der Zumiete einzusparen,
    in Logistiklösungen investieren wie z.B. sinnvolle Dollies und Cases zur besseren Nutzung des Ladevolumens )
    Übernachtungen und Fahrten durch lokales Personal einsparen, unnötige Fahrten und Nachlieferungen durch Planung einsparen -
    ich denke da kann man schon bisschen selber was tun. Und beim Einkauf an die Nachhaltigkeit denken,
    und nicht nur "billig billig aber öfters" sondern ordentliche Qualität die sich über Jahre hält.
    Tut halt am Anfang weh und rechnet sich erst später.

  • Spezifikation AS50

    • skyper
    • 22. September 2016 um 16:45

    So die Herren,

    hab das Thema Coax gerade auch mal im pragmatischen Selbstversuch angetestet -
    mit 2 Stck. 75 Ohm-Trommeln jeweils 50 Meter lang ebenfalls 44MBit/s aus der Wanddose,
    also vermutlich ist aktuell die Telekom der begrenzende Faktor :-).

    Wichtig: es darf beim adaptern keine Verbindung zum Schirm hergestellt werden
    (ist oft bei den üblichen XLR/BNC-Festaddaptern der Fall).

  • Spezifikation AS50

    • skyper
    • 21. September 2016 um 12:53

    Hi,

    mit 1,5m vs. 5x10m normaler Mikrofonstrippe keine nennenswerte Veränderung (so um die 38 MBit/s),
    vermutlich ist einfach gerade in den Büros mehr los.

    Tauschen langes/kurzes Kabel untereinander ändert ebenfalls nix.

    Bin fast erstaunt wie gut sich so eine Mikrofonstrippe schlägt.

    Bei 70m DMX-Schnur wird es übrigens signifikant langsamer,
    da rutscht die Datenrate unterhalb 10MBit/s.

    Für zeitkritische Anwendungen würde ich das in jedem Fall nicht haben wollen,
    für den Notfall und das Gimmick zwischendrin zumindest was für den Hinterkopf.

  • Spezifikation AS50

    • skyper
    • 21. September 2016 um 09:32

    Moin,

    hab da gerade mal ein bisschen quick&dirty-Tests auf dem Schreibtisch gemacht,
    und meine Internetschnur auf übliche "Event"-Kabel adaptiert.
    Nachdem Ihr diesen Beitrag lesen könnt hat das auch funktioniert :)

    Hab auf die Schnelle einfach mal mittels Speedcheck.de geguckt was das Internet so hergibt,
    allerdings hab ich keine Ahnung wie präzise das wirklich ist, was wir im Büro überhaupt für einen Anschluß haben
    und wer in den Nachbarbüros gerade noch alles im Netz ist.

    Hier die quantitativen Ergebnisse:
    direkt aus der Wanddose: bis zu 44 MBit/s Downloadrate erzielt
    vollbelegte DMX-Schnur 50m: bis zu 44 MBit/s Downloadrate erzielt
    zwei parallele NF-Mikrofonkabel mit je 50m Streckenlänge, jeweils aus 10m Strecken hintereinandergesteckt:
    tadaa - ebenfalls bis zu 44 MBit/s Downloadrate bei 50m

    (bei 50m Mikrofon + 20m DMX kackt die Strecke übrigens ab, wundert mich aber auch nur bedingt...)

    Es scheint also das Nadelöhr außerhalb der Cat - XLR - Cat Adapterei zu liegen.

    Soo schlecht ist das ja auf den ersten Anlauf nicht, zumindest zum remoten von Amps etc,
    oder um das Crew-Internet per Kupfer an den FOH zu schubsen
    könnte das gelegentlich ganz praktisch sein.
    Oder eben in einer Bestandsinstallation ohne große Schlitzarbeiten vielleicht doch irgendwie
    eine Netzwerkstrippe zu "generieren".

    Wenn mal einer mit richtigem Messplatz (oder einem Pult) das Thema durchexerzieren will kann er mich gerne kontaktieren.

  • Spezifikation AS50

    • skyper
    • 20. September 2016 um 10:31

    Danke für den Input!

    Ein Kunde hat mich gefragt, inwiefern bzw. über welche Strecken es möglich sein könnte,
    meine Adapterboxen sozusagen "rückwärts" zu betreiben,
    um AS50 über eigentlich "analoge" Leitungen (RGBHV bzw. XLR) zu knüppeln.

    Ich vermute mal dass die entsprechenden Kabelwege recht kurz sein werden,
    aber probieren kann man es ja mal :)

  • Spezifikation AS50

    • skyper
    • 17. September 2016 um 15:52

    Besten Dank!
    Damit komm ich erstmal klar, evtl. brache ich bei Gelegenheit mal ein "Opfer"
    welches mir ein paar Praxisexperimente durchführen kann.

    Schönes Wochenende!

  • Spezifikation AS50

    • skyper
    • 16. September 2016 um 20:19

    Geschätzte Kollegen,

    weiss irgendwer zufällig mit welcher Datenrate das AS50-Protokoll so über die Netzwerkleitung jubelt?

    Würde gerne mal was ausprobieren, habe aber leider keinen Zugriff auf die entsprechende (Behringer)-Hardware,
    evtl. kann man das ja auch anders "simulieren".
    Bisher bin ich nur auf die Info "Cat5e" und "Schirmung erforderlich" gestoßen,
    sowie dass wohl alle acht Leitungen in der Netzwerkstrippe genutzt werden.

    Wäre super falls jemand detailliertere Infos hat.

    Merci & schönes Wochenende!

  • AV Technik im Stadtteilbüro

    • skyper
    • 7. September 2016 um 17:40
    Zitat von "philippobambino"

    Ich möchte im Rack ein 19" Patchfeld installieren welches die Möglichkeit bietet Audio und Video Signale der mitgebrachten Laptops komfortabel anzuschließen. Dieses Patchfeld sollte also einen VGA Eingang besitzen und außerdem 2 Chinch Buchsen sowie eine 3,5mm Klinkenbuchse. Vom Patchfeld aus sollen die Signale dann weiter geleitet werden, das Audio Signal an den Mixer, das Video Signal auf einen VGA Switcher an dem auch das Signal vom DVD Player auflaufen soll und nach Bedarf hin und her geschaltet werden kann.

    Ich bin jetzt also auf der suche nach einer Rackblende, die verschiedene Module aufnehmen kann und am besten alles von einem Hersteller und nicht zu teuer.


    Moin, wenn es ganz günstig sein soll dann nimm einfach eine vorgestanzte Blende für D-Serie-Einbaukomponenten und bestück Dir alles so wie Du es brauchst, Rest mit Blindfeldern zur späteren Erweiterung abdecken.(nimm die etwas besseren mit dem aufgesetzten Ring zur Montage von Hinten, sieht besser aus, z.B. Sommer/Hicon))
    Inzwischen gibt es auch HDMI, USB, Firewire und diverses anderes als D-Serie Durchgangsbuchsen, einfach hinten ein vorgefertigtes Kabel draufstecken und gut isses.
    Da vermutlich keine extremen Kabelwege zustandekommen sollte das jeweils mit der zusätzlichen Steckstelle kein Problem geben.
    Du hast (bis auf die Cinchbuchsen) nix zu löten oder konfektionieren, macht die Sache also sehr einfach.

    Es gibt auch Adapterplatten von D-Serie-Ausschnitt auf Keystone-Module,
    da gibt es ebenfalls Unmengen an Durchgangsbuchsen. (Auch exoten wie Cinch-Durchgangsbuchse, Antenne, LS-Klemmen und sonstiges.)

    Buchsen sind teils von Neutrik selber, Contrik hat einiges im Programm und teilweise der Hersteller DeLock.
    Außerdem ist Sommercable bei Keystones sehr breit aufgestellt.

    Kleiner Tip zur Montage:
    nimm die Neutrik MFD Montageplatten,
    die paar Cent Mehrpreis sind die Arbeitserleichterung ein vielfaches wert!

  • Suche Lieferant für Phase3 Connectors

    • skyper
    • 1. September 2016 um 17:40

    Versuchs mal bei camtec / kleinhölter, der verbaut afaik soca in größeren Mengen. Ob das phase3 ist entzieht sich allerdings meiner Kenntnis

  • wetterfestes Weisslicht

    • skyper
    • 28. August 2016 um 11:12

    Schau mal nach Sylvania feh Serie, gibt es mindestens mit 500, 1000, 2000 watt

  • Cat5-e Kabel als XLR Audio Subcore verwendbar?

    • skyper
    • 24. August 2016 um 20:57
    Zitat von "uifei"

    Warum werden die Spliss Kabel eigentlich nicht mit convertCON NC3FM-C -B von Neutrik ausgestattet???

    Nennt sich SP-3C, gibt es schon länger bei mir ;)
    [nervt aber komplett beim bestücken - finde den Stecker extrem unsympathisch...]


    Produkte nach dem gleichen Funktionsprinzip gibt es noch mehr:

    TMB sneak snake, http://www.tmb.com/products/82-sneak-snake
    (die sind aber aufgrund einer komischen Kanalbelegung eigentlich noch weniger zu irgendwas kompatibel
    als irgendwer anderes untereinander...)

    von Whirlwind als CatDusa http://whirlwindusa.com/catalog/snakes…/snakes/catdusa

    und von Radial die Catapult-Serie: http://www.radialeng.com/catapult.php


    Gibt außerdem noch für Studioprojekte quadtwistedpair.com - das macht im Prinzip das gleiche
    wie meine SMD-Y, also AES/EBU von Yammi belegten SubD25pol auf 2x RJ45 auflösen.

  • PA für Band-Beschallung als variables System (200 PAX)

    • skyper
    • 14. August 2016 um 10:53

    Um dem Traum vom kleinen Großverleiher nicht allzu destruktiv entgegenzustehen:
    Vielleicht findest Du ja auch eine PA-Company, die sich für ein halbes oder ganzes Jahr auf eine Dauermiete
    zu vertretbaren Preisen einlässt - dann hast Du kein Gerenne zwischendrin, ein überschaubares finanzielles Risiko
    und gleichzeitig immer das gleiche Material zur Hand.
    Wenn es läuft dann kannst Du vielleicht das ganze als Mietkauf übernehmen,
    oder eben zurückgeben und Platz für den Rasenmäher schaffen.

  • PA für Band-Beschallung als variables System (200 PAX)

    • skyper
    • 12. August 2016 um 12:48

    Ich werf da mal noch zwei andere Faktoren in die rechnerische Waagschale -
    Zeit, Platz und deren realistische Wertschätzung.

    Frage ist wie viel Dir Deine Zeit wert ist.
    Wenn Du für jeden Mietvorgang zwei Stunden beim Vermieter Deines Vertrauens platt machst
    bis das Zeug bestellt, abgeholt, gegengecheckt und wieder zurückgebracht hast muss das in die Kalkulation.

    Bei selbstausbeuterischen 25 Euro die Stunde x 2 Stunden x 20 Vermietvorgängen sind das 1000 Euro im Jahr
    die Du alleine mit dem Abholen/zurückbringen platt machst.


    Frage auf der Gegenseite ist was Dich der Lagerplatz und das Handling des eigenen Materials kosten.
    Bei einem Quadratmeterpreis von 2 Euro / m² Lagerfläche, grob 10m² Platzbedarf für ein bisschen Gerümpel
    incl. Verkehrflächen etc. sind das 40 Euro im Monat x 12 = 480 Euro nur für den Platz,
    ohne die Arbeit das Zeug ein- und auszuladen, reinigen, warten,
    Erstinbetriebnahme von Neugeräten (Auspacken, Labels anbringen, in Cases bauen),
    VDE-Prüfungen blahfaseldingenskirchens...
    Dazu kommt ggf. die Frage, warum die Frau dort keinen Kinderwagen und Rasenmäher und Schuhschrank hinstellen kann,
    nur weil da Dein Elektroschrott gelagert wird - das ist u.U. nochmal eine ganz andere Gewichtung.
    Und die Miete kostet es solange das Zeug da ist, auch wenn sich die Band schon lange aufgelöst hat.

    In der Summe ist zusätzlich die Frage wie das ganze Vorhaben überhaupt finanziert werden soll.
    Mit der 1% Marge die weiter oben genannt wurde machst Du bei 20 Jobs im Jahr damit genau keinen Stich,
    das müssen schon eher 3-4 Prozent sein, und zwar auf alles. Auch den Hänger, die Kabel, die Cases, anteilig Ersatzteile etc.

    Persönliches Fazit: Entweder richtig, dann aber nicht nur 20 Jobs im Jahr sondern Vollzeit,
    oder nicht mit eigenem Zeug, dann musst Du Dir aber auch das Handling des Fremdmaterials vergüten lassen.
    Alles andere ist betriebswirtschaftlicher Knieschuß.

  • XLR über Cat als Multicore? - CatCore.eu stellt sich vor!

    • skyper
    • 30. Juli 2016 um 13:07

    Hi Finelight,

    kannst Du :)

    An den ein- und zweireihigen Stageboxen sind jeweils stirnseitig Ethercons verbaut,
    kann man also entweder "unterwegs" Signale einspeisen oder abgreifen,
    oder durch hintereinanderstecken mehrerer Boxen passive Splitter oder Adapter generieren.

  • Aufhängesystem für Kabelwand

    • skyper
    • 24. Juli 2016 um 23:09
    Zitat von "MRspeaker"

    Es gibt doch Gitterbox vorne mit klappbarem Gitter, da muss man doch nichts flexen?

    Da war ich schon wieder in Gedanken einen Schritt zu weit...

    Bei mir hat sich herausgestellt, dass ich teils mit vorne komplett offenen Gibos besser klarkomme.
    Variante eins mit senkrechten Trennwänden, bevorzugt fürdicke Schnüre als "stehender Bund".
    Rentiert sich natürlich nur wenn man nicht eine komplette Gibo mit einer Länge vollbekommt,
    aber gerade bei diesen Schnüren macht es weder in der ersten noch zweiten Lage Spaß
    eine komplette Gibo nach dem gesuchten Kabel zu durchgraben.

    Die zweite Variante sind ein oder zwei senkrechte Trennbretter bis ca. 70cm Höhe,
    und darauf nochmal ein liegendes Brett mit ca. 40cm Tiefe.
    Unten sind Kabel drin, oben dann drei 60x40 Auerboxen mit Kleinkram, z.B. Spookies,
    16A auf 3x Schuko, CEE-Adapter etc.

    Dritte "geflexte" Bauform ist eine vorne offene Gibo mit einem waagerechten horizontalen Trennbrett,
    sozusagen ein palettiertes Regal.
    Ideal z.B. für Plugboxen oder Gummiverteiler.
    (Ist natürlich auch über die zwei Klappen einer herkömmlichen Gibo möglich,
    dann muss man aber für das untere Fach immer beide Klappen hochhalten,
    außerdem sind die Verschlüsse oft echte Fingerbrecher.)

    Wir haben ziemlich viel im Lager mit dem Thema experimentiert,
    und sind bisher mit diesen drei Varianten zusätzlich zu normalen Gibos recht gut gefahren.
    (Gibt dazu noch komplett offene Gibos, da passen ganz gut Auerboxen und sonstiger Krempel rein -
    hintergrund ist der Wunsch das Lager notfalls alleine mit dem Hubwagen
    umziehen oder umgestalten, sowie notfalls am Stück auf Job nehmen zu können.)
    Nächster Schritt war dann ein knapper Trailer voll Custom-made Gitterboxen,
    die sind aber noch nicht in allen Details spruchreif
    von den Vorserien zur Serienreife entwickelt,
    bzw. ist das offenbar etwas komplizierter einheitliche Gibos zusammenbraten zu lassen...

  • Aufhängesystem für Kabelwand

    • skyper
    • 22. Juli 2016 um 08:55

    Moin,

    das gesuchte Stichwort dürfte Kragarmregal lauten.

    Siehe z.B. hier: http://schulte-lagertechnik.de/produkte/kraga…elastungen.html


    Halb OT:
    Aufgeflexte Gibos hab ich selbst, daher zwei Hinweise:
    - Turmbau zu Babel sollte man vermeiden, das Zeug wird irgendwann instabil.
    Also richtig schweren Krempel nach unten wenn man mehr als zweilagig machen möchte
    und die Türme gelegentlich durchs Lager schiebt.
    - aufgeflexte Gibos bekommt man nur schwer verkauft,
    eine normale Gibo bekommt man leicht wieder weiterverschachert.

  • Neutrik NC10FXX - Ersatz für RJ45?

    • skyper
    • 16. Juli 2016 um 16:46

    Auf meine Rückfrage bei Neutrik hin ist inzwischen auch eine Montageanleitung
    sowie "offizielle" Pinbelegung auf der Homepage als Download verfügbar.

    Wie vermutet sind die Pins 1-8 parallel zu den Pins 1-8 am RJ45 vorgesehen,
    die Stromversorgung auf den Pins 9 (+) und 10 (-)
    http://www.neutrik.de/de-de/daten/xl…er/nc10frx-14-b


    Was allerdings komplett unter den Tisch fällt ist die Schirmung der Netzwerkleitung,
    das könnte noch ein Thema werden.
    (siehe z.B. der Faden hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=29&t=91201)

    Es scheint zwar ein Massefähnchen aufs Gehäuse zu geben,
    da ist aber die schwarze Beschichtung vermutlich nicht sehr dienlich.
    So vollständig überzeugt bin ich noch nicht...
    Entweder lässt man die Schirmung komplett weg, oder legt sie auf DC-,
    was eine ggf. erwünschte galvanische Trennung von Signalmasse und Spannungsversorgung aushebelt.

  • Neutrik NC10FXX - Ersatz für RJ45?

    • skyper
    • 12. Juli 2016 um 11:23

    laut Tech-Specs sind die zwei zusätzlichen Pins für 16A und 50V DC vorgesehen.
    (also der Ersatz für die klassische PoE-Versorgung)


    Die Chassisbuchsen sind mit Lötkelchen ausgeführt,
    außerdem ist das Teil nur für Cat5e spezifiziert,
    d.h. meiner Auffassung nach ist alles was über 1Gigabit-Ethernet hinausgeht
    erstmal "nur so irgendwie vielleicht" möglich , aber nicht herstellerseitig vorgesehen.

  • XLR über Cat als Multicore? - CatCore.eu stellt sich vor!

    • skyper
    • 26. Juni 2016 um 14:51
    Zitat von "secluded"

    Find' ich sehr praktisch :)

    ... wäre fast was für unseren Saal - da liegt mehr Cat, als XLR :D
    ...kleine Idee für die Stageboxen: ich hab' gesehen, daß da "nur" kleine Befestigungslöcher (schätze 'mal für M5) dran sind. Idee wäre, wenn auf der Rückseite 'ne Gewindemutter (Bsp.: http://www.connex.de/typo3temp/GB/c…_311cb5bde1.jpg ) eingelassen wäre mit M10, dann könnte man z.b. 'nen Halfcoupler (Bsp.: https://globaltruss.de/ANSCHLAGMITTEL…1-30-100kg.html ) nehmen, hinten reinschrauben und das Ding (z.b. DMX) an die Truss hängen :)

    sec

    Hi Sec,
    Danke für die Anregung, aber Du wirst lachen - das M10 Gewinde ist bei uns schon seit der ersten produzierten Box serienmäßig mit drin...
    (ausnahme Peitschen, die spaxt man eh ins Case)

    Bild Stagebox mit Superclamp an Truss siehe hier, wenn auch nicht besonders gut zu erkennen.

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    23. September 2026 um 10:30
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    phattomatic
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