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  2. skyper

Beiträge von skyper

  • Slick GS (Towerbeam) / Camco M-Type

    • skyper
    • 16. Februar 2015 um 17:43

    Dann sage ich an dieser Stelle schon mal vielen Dank für den Input!

    Wenn sich was konkretes ergibt dann werde ich gerne auf Euch zurückkommen.
    (Vielleicht hilft die Auflistung ja auch dem einen oder anderen Kollegen im Forum weiter,
    insoferne gerne ergänzen..)

  • Schwerlast-Drehbühne

    • skyper
    • 11. Februar 2015 um 12:38

    evtl. kann Dir auch Schiffini weiterhelfen

  • wo sind die teuren produkte hingekommen?

    • skyper
    • 7. Februar 2015 um 19:08

    ganz ehrlich - ich habe in den letzten zehn Jahren Jobs in der Bandbreite von ca. vier bis zu vierstelligen Tagewerken mit gemacht,
    für Butzen mit Chef plus zwei Azubis und welche mit dutzenden Festangestellten,
    und bin tatsächlich nie (außer mit meinem selbergeschreinerten PA-Geraffel) mit "noname"
    in maßgeblichem Umfang konfrontiert worden. Selbst die organisatorisch unprofessionellsten Firmen
    in meiner als Bermudadreieck verschrienen Heimat haben durchgängig ordentliches Equipment.
    (von ein paar Plugboxen und Stromverteilern vom großen T oder Showtec/Elation und
    inzwischen desöfteren LED-Wurfware und ähnlichen Ausrutschern mal abgesehen).
    Und wenn das Material bisweilen auch recht abgerockt ist, dann aber weil eben schon 20 Jahre alt.
    (D&B F1/F2, analoge MA-Dimmer, indu-Verteiler aus dem letzten Jahrtausend, oder echte Thomas-Parkannen z.B. -
    das kennt heute schon keiner mehr, da sind Major oder Ultralite schon die obere Meßlatte... )

    Insofern kann ich die Diskussionen hier bzgl. vermeindlichem Verschwinden von "Markenequipment"
    im "nicht Garagenverleiher"-Segment echt nicht nachvollziehen.

    Sorry!

  • wo sind die teuren produkte hingekommen?

    • skyper
    • 7. Februar 2015 um 08:51
    Zitat von "Kracky"

    Nehmen wir doch mal diesen Beitrag:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=89768&start=0

    Den Einwand von Guma wegen der Bedienbarkeit ist nicht von der Hand zu weisen und bei einem Live Job ganz klar angesagt, dann kommt aber die Diskussion über den Mischer im Einsatz bei einer Konferenz und man tendiert wegen der Funktion des Dugan Automixers zum CL1. Ich aus meiner Sicht kann das kaum nachvollziehen, ein Unterschied von 8000.- Euro zu 14000.- Euro Straße. Die Konferenz könnte wie angedeutet auch mit einem 01V96 gemacht werden, zur Not wenn es so wichtig wäre gibt es dafür auch ne Dugan Karte wobei man das früher auch ohne oder mit einem einfachen Gate regeln konnte.
    Es liegt wohl daran das ich keine solchen hochwertigen Konferenzjobs kenne, aber jetzt mal ehrlich gefragt, interessiert es in der Industrie wirklich irgend jemanden ob da ein Mischer für 8000.- oder 14000.- Euro steht, ist es nicht einfach so das es einfach nur gut funktionieren muss und alles andere ist Nebensache bzw. nur die Vorliebe des Technikers?

    Kracky - tröste Dich - es gibt noch ganz andere Jobs von denen hier der großteil keine Ahnung hat...

    Sieh die Sache mal so:
    Du fährst sinnigerweise auch lieber mit einer S-Klasse als einem Smart von München nach Hamburg,
    vor allem wenn es ein wichtiger Termin ist. Da steht der Smart nichtmal zur Diskussion, da benötigst Du nämlich
    erst mal einen Chiropraktiker der Dich wieder komplett funktionstüchtig macht.
    So ist es im professionellen Veranstaltungsbereich auch -
    da geht es nicht nur um die reine Funktion (durch das Verbrennen gepresster Dinosaurier von München bis Hamburg kommen),
    sondern auch wie schnell, wie komfortabel und hat das Ding ggf. eine ordentliche Freisprecheinrichtung,
    damit man auf der Fahrt auch noch stressfrei Geschäfte am Telefon tätigen kann...

    Mach Dich los von der 8.000 zu 14.000 EUR-Denkweise - "in Echt" geht es nämlich eher um 8.000 zu 40.000,
    und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das teurere Equipment bei diversen Firmen auf Dauer immernoch das wirtschaftlichere.
    (Selbst oder gerade beim Veranstaltungsgebiet "Konferenz" - spätestens ab dem zehnten Ausspielweg
    wird es dann irgendwann interessant, wie sicher und unkompliziert man seine Signale verwaltet bekommt.
    Wehe bei einer HV hört man auf dem WC nix mehr, der Dolmetscher bekommt keinen Ton,
    die Liveschalte per Satellit wird verkackt oder das Q&A wird auf der Bühne nicht wiedergegeben -
    da geht es schnell um sechs und siebenstellige Beträge wenn so eine Veranstaltung angefochten wird und wiederholt werden muss.
    Da ist es scheißegal ob das Pult nun mit zweihundert Euro mehr oder weniger in der Kalkulation auftaucht,
    Hauptsache es hat genug Fader damit man keine Layer umschalten muss und wirklich sieht was passiert.
    Und wenn der Tisch dann auch noch super klingt und erlaubt die Kanäle sauber zu halten dient das ja der Entspannung des Technikers,
    und das ist schließlich Grundvoraussetzung für das bestmögliche Ergebnis...)

    Es interessiert in 99,95% keine alte Sau was da für ein Tisch steht, Lampe hängt oder Videoprojektor verbastelt wird.
    Es interessiert aber den Vermieter sehr wohl, ob das Material mit minimalem Aufwand für ein maximales Ergebnis eingesetzt werden kann,
    wieviel man in wie kurzer Zeit wo zugemietet bekommt und wie gut es sich nach welcher Zeit wieder verkaufen lässt.

    Selbst bei dem gar nicht so billigen Zeug wie Coda, Cadenbach, Barth, Seeburg etc. hätte ich keine Ahnung
    wo ich auf die Schnelle mal zwanzig gleiche Boxen auftreiben könnte, oder wo ich einen Dealer finde
    der mir zwei Dutzend Stairville, Eurolite, DTS oder sonstwas Wackelberger zuliefern könnte.
    Ein Trailer voll L-Acoustics, Varilite oder Barco dagegen ist mit einem einzigen Anruf erledigt.

    Man sehe sich nur mal die großen Dry-Hire-Buden an - AED, Rentall, Niclen, Motion, LangAV, Livingston und wie sie alle in den verschiedenen Branchen heißen - da hat keiner billigen Chinakrempel rumstehen,
    das ist alles auf Dauer viel zu teuer im Unterhalt, und viel zu instabil im Werterhalt.
    Und offenbar wird es auch nicht verlangt - sonst hätten die das garantiert auch in der Vermietung...

    Finde eine zehn Jahre alte D12, Transflex oder einen Lightcommander zum kaufen - da geht nix unter 40-50% vom EK.
    NACH VERDAMMTEN ZEHN JAHREN!!! Versuch mal zu dem Tarif ein gebrauchtes Auto zu verhökern...

    Nur weil ein Großteil der Mitforenten scheinbar keine Ahnung hat was es da so "in echt" in der Veranstaltungstechnik
    alles an Zeug und Jobs gibt, heißt das nicht, dass diese nicht existieren...

  • wo sind die teuren produkte hingekommen?

    • skyper
    • 7. Februar 2015 um 08:50

    sorry - irgendwie mehrfach gepostet...

  • 19" fliegen

    • skyper
    • 30. Januar 2015 um 00:37

    am Ende wäre jetzt noch die im Ursprungspost genannte Anforderung "hübsch" im Sinne des Designers zu diskutieren,
    aus technischer/mechanischer Sicht erfüllt es diese Anforderung in jedem Fall,
    hat der Norbert eine schöne Kiste zusammengetackert ;)

    Vermute mal das Ding soll dann mittels zweier Schellen und Studs
    senkrecht hängend an der Pipe geflogen werden?

  • 2fach Booster Bar

    • skyper
    • 27. Januar 2015 um 21:34
    Zitat von "mvianden"

    Die Idee von skyper finde ich gerade auch ganz cool. Allerdings nutze ich Kombikabel zur Verkabelung der ganzen Sachen und davon haben wir auch eine Menge. Sollte aber trotzdem möglich sein. Das Problem ist dann nur die Verkabelung der Bars intern. Wobei ich da dann auch einfach einen Y-Splitt machen könnte. Sollte bei nur zwei Geräten ja eigentlich auch machbar sein. Ich denk da mal drüber nach!

    Mit Booster und Ein- / Ausgängen ist das Ganze dann allerdings auch flexibler und ich kann das so dann auch mal gut in Bühnen hängen. Dann muss man auch nicht für 16 Heads tausende Kabel ziehen...

    Kracky: Danke für den Tip. Die Geräte kenne ich. Kommen aber für mich nicht in Frage. Die Heads und Lampen haben wir im Lager und die wollen ja auch auf die Straße ;)


    Ganz ehrlich - wenn es nur um 16 Lampen geht - dann schleif immer vier Bars untereinander durch,
    verkabel die Lampen an den Bars mit kurzen Stichleitungen direkt und gut isses.
    Bei so kurzen Kabelwegen und Abzweigen würde ich es erstmal drauf ankommen lassen,
    DMX ist verdammt robust.

    Dann reicht Dir je eine geboostete Line für links und rechts, und Du kannst Deine Kombikabel weiterverwenden.
    (also dann an den Bars jeweils eine zusätzliche Schuko- und DMX-Dose zum durchschleifen vorsehen).
    Einzelne Stative dann eben mit einer separaten Line direkt vom Splitter aus anfahren,
    da ist es vermutlich müßig von Stativ zu Stativ durchzuschleifen.

  • wo sind die teuren produkte hingekommen?

    • skyper
    • 27. Januar 2015 um 21:26

    Meine persönliche Meinung - das teure Zeug ist immernoch da, es ist nur immer mehr vergleichsweise billiger Tand dazugekommen,
    weil eben auch die Branche zumindest am Low-End volumenmäßig unglaublich gewachsen ist.
    Das läuft aber alles nur bis zu einer gewissen Größe -
    ich nenne das mal "Garagenverleiher plus".
    Darüber gibt es "Standards", an denen "in echt" kein Weg vorbeiführt -
    unabhängig von der ggf. verzerrten Darstellung hier im Forum.

    Auf jedem Festival hängen Bananen mit dem Anschaffungspreis einer Doppelhaushälfte,
    ein fettes Movinglight kostet immernoch ähnlich viel wie ein billiger Kleinwagen,
    und chinesische Kettenzüge findet man nach wie vor nicht auf Produktion -
    da geht unter vierstellig pro Motor auch nach Jahrzehnten der Hebezeugentwicklung nix.
    Gestern Alphaspot, heute Sharpie, morgen Pointe - gekauft wird in unendlichen Mengen und nur der modernste Scheiß.
    Die letzte Generation LED-Lampen ist noch nicht abgeschrieben, da ist der nächste Großauftrag schon raus.
    Braune Boxen? Die verrotten nicht, und trotzdem kann man im Sommer kaum noch welche mieten,
    obwohl alle nachkaufen wie die Geisteskranken.
    Das sind aber alles Investments, die der Hobbybeschaller, Freizeitbeleuchter
    und Hosentaschenvideotechniker nicht stemmen kann, weil er den Job der Mode wegen
    und nicht zum ernshaften Broterwerb ausübt.
    In den Jobs ab vielleicht fünfzig Manntagen an einer Baustelle aufwärts ist das dann
    plötzlich keine Diskussion, da ist die kleine Bude im Hinterhof aber auch raus.

    Ordentliche Flug-Kisten werden immernoch in Hamburg zusammengetackert,
    oder zu ähnlichen Preisen an einigen anderen Stellen der Republik - weil es eben was taugen soll.
    Die Preßpappe-China-Scheiße fällt einem eben irgendwann in Einzelteilen vor die Füße,
    die Kiste aus Hamburg nicht. Billig sind ordentliche Cases gewiss nicht,
    und trotzdem betragen die Wartezeiten Wochen...

    Es tourt keine größere Company mit Behringer nukes in den Ampracks,
    da verichten immernoch Crowns und Konsorten ihren Dienst.
    Und es liegen keine Wedges für 300 EUR auf der Bühne, sondern je Stück
    zum Setpreis eines Einsteiger-DJ-Sets incl. Lichtanlage

    Traversen? 30er/40er Drei- und Vierpunkt - alles klar, Preise kurz vorm Schrottwert.
    Alles darüber? - holla die Waldfee...

    Ich kenne keine ernstzunehmende und oft angetroffene Stufenlinse, auf der nicht Arri, DeSisti oder ADB steht -
    und das aus gutem Grund und in scheinbar unendlichen Stückzahlen, eben weil und obwohl Qualität ihren Preis hat.
    Gleiches gilt für Profiler - da kostet ein ETC Source four doppelt so viel wie das China-Exemplar,
    hat aber den Brennpunkt da wo er hinsoll, und nicht da wo er durch das lausige 600W Leuchtmittel ohne Seitenführung
    irgendwo liegt.
    Und wenn bei einem China CDMT-Parnel 30% der Lichtleistung im Splitterschutzgitter hängenbleibt, aber die Lampe 2 kg schwerer ist
    als das Original weiss man wieder wo der Preis herkommt, und warum das Original jeden Penny wert ist .

    Ein funktioneller Follow hat entweder Strong oder RobertJuliat auf dem Typenschild stehen,
    bzw. ClayPaky wenn es das kleine Besteck sein darf. Was anderes sieht man so gut wie nicht
    (mehr, früher war Niethammer und ggf. Pani auch noch öfters gesehen.) Da spielt kein Chinese mit,
    das kostet alles immernoch eine Schweinekohle, und es gibt eben keine Hobbybude die
    für sowas einen Einsatzzweck hat - zum Glück.

    Strom? Da gibt es keine "billigen" 125A und 400A-Verteiler. Da steh entdweder INDU, Connex oder sonstwas drauf,
    aber kein Eurolite, Showtec oder Elation. Und trotzdem sind davon hunderte und tausende im täglichen Einsatz.

    Video? Ja, LED-Wände werden immer billiger. Das ist aber eher der schieren Masse denn einem wirklichen Qualitätsverlust geschuldet,
    das ist eben die Entwicklung. Ein Iphone ist vermutlich heute relativ betrachtet auch nicht billiger als ein Handy vor 20 Jahren,
    Die Technik hat sich eben entwickelt, da jammert auch keiner.
    Aber eine ordentliche Videoprojektöse? Das ist nach wie vor eine Entscheidung im Budget eines Mittelklassewagens.
    Und auch davon gibt es viele im Einsatz, jedoch nix zum "Consumerpreis".

    Pulte - ja, aber... Bezogen auf den Quadratmeterpreis Platine sind die Dinger vermutlich nicht wirklich viel billiger geworden,
    es hat sich eben technologisch bedingt die Packungsdichte und verfügbare Rechnenleistung geändert.
    Und zwanzig Motorfader und zwei Touchdisplays sind eben billiger
    als zweitausend Drehpoties zzgl. Montagezeit der Gegenmutter und Drehknöpfe.


    Ganz ehrlich - eine professionelle Company ist wie ein professioneller Handwerksbetrieb -
    die liefern hervorragende Arbeit ab, und haben kein lumpiges Werkzeug dabei.
    (und würden trotzdem mit lumpigem Werkzeug immernoch bessere Arbeit abliefern,
    als der Hobbypfuscher mit dem Profi-Equipment)

  • Slick GS (Towerbeam) / Camco M-Type

    • skyper
    • 26. Januar 2015 um 20:26

    Tacho,

    schon mal Danke für die Rückmeldungen - geht nur um Miete.
    Freue mich natürlich über weitere Hinweise.

  • Slick GS (Towerbeam) / Camco M-Type

    • skyper
    • 26. Januar 2015 um 14:40

    Geschätzte Kollegen,

    bin zur Aufstockung des eigenen Materialpools immer wieder mal auf der Suche nach Zulieferern
    für Slick GS("Towerbeam") / Camco M-Type / baugleiche Traversen anderer Hersteller.

    Satis und Sound&Light haben sich von ihren Beständen getrennt,
    PRG (ehemaliges Showtec-Material) und Media-Spectrum sind mir bekannt,
    Ambion habe ich zumindest im Verdacht noch was zu haben.

    Wer hat denn noch was, insbesondere Ecken und Sonderteile?

    Standort ist erst mal nicht so wichtig, der Job ist ja eh immer da wo man es nicht braucht ;)

    Danke für Infos!

  • 2fach Booster Bar

    • skyper
    • 26. Januar 2015 um 14:28

    Verstehe ich das richtig - Du willst immer zwei LED-Funzeln auf Alubar als Stichleitung mit DMX versorgen?
    Würde mir einen größeren Splitter irgendwo auf die Bühne stellen (1 in 6 oder 1 in 8), und ab da sternförmig meine Bars versorgen.
    Wenn das immer ähnliche Aufbauten sind dann ggf. sogar eine gestaffelte DMX-Peitsche bauen, also z.B. 10m Zuleitung,
    und ab da jedes Kabel 5m länger als das vorherige, dann hast Du rund um die Bühne immer wieder eine DMX-buchse liegen.
    Wenn Du ein totaler Fuchs bist dann zu jedem DMX gleich noch ein Schuko mit drangetaped - fertig ist die Grundversorgung der LED-Lichtanlage.
    zwecks Flexibilität dann jedes freie Ende 3m aus dem Baum schauen lassen, und mit einem kleinen Kabelklett separat bündeln.

    Is am Ende ja wurscht welches DMX Du an welche Bar anstöpselst, kommt dank Splitter ja immer das gleiche Signal raus.
    Von der Bar dann einfach 5m DMX und Schuko fallen lassen und auf die nächste DMX-/SchukoBuchse aufstöpseln - fertig.
    Bei den kurzen Strecken tut es dann auch einfache Mikrofonstrippe, ist also finanziell kein wirkliches Desaster.
    Vielleicht bekommst Du ja den kompletten Kabelbaum hinten in Dein DMX-Splitter-Rack incl. Stromversorgung verstaut,
    dann ist das eine kompakte Funktionseinheit und kann bei sinnvoller Zugentlastung ggf. sogar spielfertig angesteckt bleiben.


    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Die technische Grundlage für gekauftes oder gebasteltes DMX-gesplitte ist ja relativ simpel,
    siehe z.B. hier:

    http://datenbahn.dd-dns.de/dmx/

    Die Bauteile sind preislich eher vernachlässigbar,
    als einziges wären die Netzteile/DC-DC-Wandler zwecks galvanischer Trennung der einzelnen Ausgänge finanziell relevant.
    (jeder 75176 sollte idealerweise eine eigene Spannungsversorgung haben)
    Um das Signal wirklich nur zu splitten wäre mir das mit der galvanischen trennung der Ausgänge untereinander egal,
    allerdings habe ich die Befürchtung, dass das Ursprungssignal durch mehrere parallele Optokoppler im Eingang
    irgendwann schlichtweg in die Knie geht, es sollte also dann irgendwann ein geboostetes Signal weitergereicht werden.

    DMX4all.de hat einen 4-fach Booster als Platine, aber das kostet mit Gehäuse und Buchsen etc.
    am Ende mehr als ein günstiger Splitter aus China. Arbeitszeit noch nicht mitgerechnet...

    Sonst die billigen 2-Kanal Botex-Splitter nehmen. (Thomann hat das auch nachgebaut, da sind aber die Buchsen schei*e -
    die Verriegelung der female-Buchsen löst sich da gerne mal, und dann fummelst DU Dir den Wolf bis das kabel wieder frei ist.)
    Der Botex hat tatsächlich auch galvanisch getrennte Ausgänge.

    Am Ende ist das in meinen Augen eher wurscht welchen Booster Du nimmst, da steckt letztlich überall das gleiche Hühnerfutter auf der Platine.
    Interessant ist eher wer die Ausgänge wirklich galvanisch entkoppelt -
    da kannst Du mit einer 100 EUR Noname-Gurke besser dran sein als mit einem MA-Splitter...
    Einzige Ausnahmen wären die LLT SMS28, die rechnen das Signal wirklich nach, aber das ist eine andere Liga.

  • Beamer (-Hersteller) für Festinstallation

    • skyper
    • 23. Januar 2015 um 13:45

    Gibt auch noch Barco, Christie (und bis zu einer gewissen Größe auch Sony und Epson) welche den Installationssektor beackern,
    wobei es teils unter den Firmen wohl auch Produktüberschneidungen gibt/gab.

    Der Eiki XT 1/2/5/irgendwas beispielsweise wurde auch mit dem Firmenschriftzug von Sanyo (und ich meine auch Christie) verkauft,
    am Ende ist also fraglich von welchem Band die Geräte wirklich fallen...

    Würde die Frage eher so umstricken:
    mit welchem Service habt ihr besonders gute/schlechte Erfahrungen gemacht,
    das wäre mir am Ende fast wichtiger als der Name auf dem Gehäuse...

  • 19" fliegen

    • skyper
    • 20. Januar 2015 um 15:49
    Zitat von "Scanco1"

    Dafür hat das Teil eine Zulassung, dein Gebastel wohl weniger.

    Du kannst die Geräte auch im Brotkorb fliegen :lol:

    ist noch einfacher. :evil:


    Hunde die bellen konstruieren nicht. So oder so ähnlich ging der Spruch doch...

    Man kann auch ein simpleres Laser/Biegeteil so auslegen,
    dass es den geforderten Ansprüchen gerecht wird,
    und ggf. einem Statikbüro zur Kontrollrechnung vorlegen.
    (was bei den meisten meiner Konstruktionsteile übrigens tatsächlich passiert...)
    Oder man dimensioniert es über den gesunden Menschenverstand hinaus "über" -
    was dennoch eine einfachere Konstruktion als die gezeigte denkbar macht.

    Finde das gezeigte Cradle eben sehr aufwändig gestaltet -
    das geht sicherlich auch einfacher bei ähnlicher Funktionalität.
    Mir wären das als Hersteller zu viele Zuschnitte,
    Schweißnähte und Bearbeitungsaufwand.


    Meine Brotkörbe mal so als Denkanstoß frei hingepinselt,
    auch wenn man hier den Bügel abschrauben müsste um das Case auszufädeln.
    Das kantet und brät der Schlosser ums Eck für einen Obulus in die Kaffeekasse zusammen...
    (die Griffe werden über die senkrechten Holme gefädelt - damit kann das Case nicht abrutschen.
    über einen zusätzlichen Klemmbügel kann man sicher diskutieren, damit das Case nicht im Cradle hoppeln könnte.
    bei Edbeben und so.)

  • 19" fliegen

    • skyper
    • 19. Januar 2015 um 12:19

    aaalter Vadder,
    da wiegt das Cradle ja mehr als der Inhalt...

    Wenn schon ein komplettes Case geflogen werden soll,
    dann würde ich mir einen Flachstahl kanten lassen der unterm Case durchläuft,
    und durch die Griffe gefädelt wird.
    ggf. unten nochmal einen Flachstahl drangebraten der das Case vorne und hinten noch abstützt
    bzw. gegen kippen sichert, oder wie in dem gezeigten Ding links und rechts einen Winkel.
    Oben dann ein Querbügel mit Schelle dran - fertig...
    (oder den unterteil des Cradle direkt als Laserteil aus einem Stück Blech machen lassen)

    Man kann Dinge schon auch overengineeren...

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • skyper
    • 17. Januar 2015 um 14:29
    Zitat von "ERICH"

    Genau das meine ich - analog hält man mal eben
    einen Signalgenerator ran und merkt, ob es ab da
    Funktioniert.
    Auf den IT Baustellen ist das immer so eine
    Versuch- Irrtum Kiste, die dann aufgemacht wird.
    Ich sehe hier viel Nachholbedarf.


    Sehr schön gesagt - und würde in diesem Fall DMX auch noch als "analog" mit dazurechnen.
    Da hält man einen teststecker mit zwei LEDs dran und weiss zumindest schonmal ob
    a) überhaupt was ankommt
    b) ob auf beiden Signalpins was passiert oder die Schnur einbeinig ist
    und für alles weitere kommt dann
    c) der DMX-Tester dran, der zumindest eine relativ eindeutige interpretation der gesendeten Daten zulässt,
    bzw. mal einen Datensatz in die Welt schickt um zu gucken ob das angeschlossene zeug zumindest darauf reagiert

    Sobald aber Ton wie Licht irgendwas mit irgendwelchen getunnelten V-Lans und sonstigem Dingensgedönskirchens
    in Verbindung mit schangeligen Netzwerkkabeln unbekannter Funktionalität und im Gegenwert eines Trusspins
    verwendet werden ist es eher verwunderlich wie gut das alles noch so läuft.
    Irgendwie ist "analoges" Kupfer eben immernoch das zuverlässigere Digital/Glas.

    billbo:
    sehr nette Geschichte, da würde es mir als Haustech ja brutal schwer fallen im Laufe des Abends
    nicht notorisch bei jedem kleinsten Anlass auf die "defekten" Netzwerkkabel der Hausinstallation hinzuweisen :D
    Wie ich bereits sagte - sehr oft sitzt der Fehler ja aufgrund der zunehmenden komplexität zwischen Pult und Stuhl...

    Habe es zur Rettung der Lampenzunft aber auch schon umgekehrt erlebt -
    während das Licht seine 120m Oldschool-Multi durch die Halle gelegt
    und schon fröhlich fertiggeleuchtet hatte, wurde beim Ton eine Nachtschicht anberaumt, weil nach unvorhersehbaren Intervallen
    die Konsole nicht mehr mit der Stagebox sprechen wollte. Am Ende war wohl das Netzwerkkabel zu lang,
    da hat sich dann irgendeine Komponente gelegentlich verschluckt.
    Und vor wenigen Jahren hat es mal das digitale Monitorpult bei einem der Headliner bei RIP komplett zermöhrt -
    da ging dann erst mal nix mehr bis man alles auf den analogen Hausplatz umgestrickt hatte...
    Hat eben jedes Gewerk so seine Koffer zu tragen :)

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • skyper
    • 16. Januar 2015 um 15:27

    Wenn man das so liest darf man ja gratulieren,
    das es dem Ton nicht anders geht als der beleuchtenden Zunft...

    Die Lampe macht nix, irgendwas gemäß der Spezifikation für DMX kommt aus dem Kabel raus,
    aber man kann nur vermuten dass der Fehler mit höchster Wahrscheinlichkeit zwischen Pult und Stuhl sitzt :)
    (oder sich das Netzwerk mal wieder dank Versionsinkompatibilität
    komplett in sich zerschossen hat, oder das hundertmillionste Update
    durch das Beheben zweier Bugs drei neue geschaffen hat...)

    Wie war das früher bei Light- und Scancommander einfach -
    die haben im Regelfall funktioniert,
    wenn was defekt war dann der Speicherakku, eine kalte Lötstelle auf dem Faderboard oder
    man konnte das Netzteil durchden Einsatz einer falsch verdrahteten Schwanenhalsleuchte
    ins Nirvana jagen ;)


    Verteufeln und sich der Sache völlig veschließen darf man natürlich nicht,
    aber wenn man so zurückdenkt waren das schon relativ verlässliche Angelegenheiten,
    bevor irgendwann die Mode mit "der User kann/muss selber Updates durchführen" aufkam.
    Das eine oder andere O2R oder O3D dürfte ja auch noch nach Jahrzehnten ohne Softwareupdates
    anstandslos seinen Dienst verrichten - akustische Performance und Benutzerkomfort mal von der Wertung ausgeklammert.

  • 19" fliegen

    • skyper
    • 14. Januar 2015 um 21:11

    mein pragmatischer Ansatz wäre ein Flexrack zu nehmen,
    und zwei Gewindestangen zwischen Seitenwand und Gerät durchzubohren.
    unten gut sichtbar mit großer Scheibe gekontert, und oben je eine Halbschelle drauf.

    Hängt dann eben quer zur Pipe.

    Safety durch die Griffe kannst Du ja noch zusätzlich werfen.

    In der Nutzung "danach" bleiben eben vier löcher in einem sonst unveränderten Innenrack,
    aber es ist nix wesentliches an Kapital oder Equipment kaputtgemacht...

    (oder im Baumarkt das Rohmaterial für einen entsprechend dimensionierten Kasten besorgt,
    statt Rackschienen vorne Holzleisten rein, und das Ding schwarz angepinselt.
    Montage mittels durchgehender Gewindestangen und Schellen siehe oben.
    Dann ist es wirklich nur so groß wie benötigt.)


    Wirklich flugfähige Cases gab es mal von Amptown unter der Bezeichnung "rigRaxx",
    das war aber eher gedacht um komplette Amp Cities unter die Decke zu hängen...


    Edit fund noch Rechtschriebfähler...

  • Kettenzüge als Aufbauhilfe

    • skyper
    • 18. November 2014 um 23:12

    Stirnradzüge sind wie von Falco schon genannt nach der D8 ganz normale Hebezeuge,
    kannst Du also getrost als Auf- und Abbauhilfe verwenden, jedoch nicht unter Last hängenlassen.
    Sind dann aber nur mit dem Sicherheitsbeiwert für Industrie gerechnet, nicht mit Faktor
    siebenunddrölfzig für Veranstaltungstechnik.

    Viel wichtiger als den ganzen genannten Papierkrieg würde ich die Belastbarkeit
    der verwendeten Ringschrauben betrachten!
    Die sind nämlich in den einfachen Ausführungen oft wesentlich geringer belastbar,
    als man zunächst annehmen möchte.
    insbesondere außerhalb der senkrechten Belastungsrichtung
    sinkt die zulässige Belastbarkeit rapide bis gänzlich!

    Dafür gibt es aber passendes hochfestes Zeug, z.B. RUD Starpoint,
    da kann man in alle Richtungen ganz ordentlich dran zerren.

    Wenn man den gesunden Menschenverstand diesbezüglich ausreichend konsultiert hat
    ist es aber sicherlich kein Fehler, auch die Normen zu kennen.

    Da hätte man an dieser Stelle wiederum direkt sagen müssen:
    Die BGI810-3 gilbt es nichtmehr, sondern das wird inzwischen als komplettes Wischiwaschi ohne Nummer geführt.
    Heißt zukünftig dann DGUV-Trallala-irgendwas, welche es noch nichtmal gibt.

    Ich zitiere da mal dieses Dokument:
    http://www.vbg.de/SharedDocs/Med…publicationFile

    "Diese Schrift der VBG (ehemals BGI 810) wird ab dieser Ausgabe ohne BGI-Nummer veröffentlicht, da das
    Vorschriften- und Regelwerk der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) derzeit geändert wird."

    Kann man sich aktuell also getrost den Hintern mit seiner Zettelwirtschaft abwischen.
    Oder Papierflieger für die Kinder basteln, dann hat wenigstens noch irgendwer Spaß an der Sache.

  • kunststoff stromverteiler

    • skyper
    • 6. November 2014 um 21:31

    Der Außendiestler eines größeren Herstellers für Stromverteiler erwähnte zumindest irgendeine zu erwartende
    Gesetzesänderung, die wohl auch hier auf eine nur mit Werkzeug zu lösende Verbindung abzielt.
    (Womit sich dann z.B. auch das C-Pot-System als noch nachhaltiger vermarkten lässt...)

    Persönlich halte ich immernoch eine sinnvoll durchgeführte Erdung besser
    als keine, egal ob da nun eine Klemme nach Norm XY eingesetzt wird
    oder eine andere Lösung, die zum gleichen Ergebnis führt.
    Da sind wir aber wieder im Bereich des gesunden Menschenverstandes,
    und darüber lässt sich bekanntermaßen beliebig diskutieren...

  • kunststoff stromverteiler

    • skyper
    • 5. November 2014 um 22:39

    einzige realistische Variante: PE nachrüsten.
    Entweder mit einer ordentlichen Erdungsschraube (baut z.B. der Verein hier: http://www.druseidt.de ),
    einen geeigneten Steckverbinder (z.B. C-Pot http://www.connex.de/strom/cpot-erdungssystem.html )
    oder eine normale Schraube als Erdungschraube anbringen.
    Bei beiden Varianten musst Du intern auf den Sternpunkt der Erdung aufklemmen,
    und das mit dem Querschnitt der Zuleitung.

    Es gibt auch die Variante CEE-STecker mit nur PE angeklemmt/rausgeführt -
    das ist sicher besser als nix, aber rein regulatorisch unzulässig,
    da eine ohne Werkzeug trennbare Verbindung.

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