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Beiträge von skyper

  • Amprack-Patchpanel: wie reichhaltig ist sinnvoll?

    • skyper
    • 8. Dezember 2012 um 00:16
    Zitat von "wora"


    ja, diese kabel habe ich auch für sensible geräte wie meine controller. funktioniert wirklich prächtig!
    aber ich hatte ehrlich gesagt noch nie probleme mit herausgerutschten stromsteckern. ich achte schon immer darauf das kein zug auf die kabel kommt (dazu muss man sie nichtmal zugentlasten, sie müssen nur lang genug und geschickt verlegt sein) und dass die kabel von sich aus schon fest in der buchse sitzen. da gibt es manchmal doch kabel, die ganz leicht wieder herauszuziehen sind. die tausche ich dann gegen bessere.
    und seit es die monacor-strippen gibt, hat sich das thema "könnte rausrutschen" komplett erledigt.


    ein KGK kann man auch mit ein paar Wickungen Isotape quasi "unrausrutschbar" machen,
    und dabei noch kennzeichnen.

  • Belastung von Motoren D8 und D8+

    • skyper
    • 6. Dezember 2012 um 14:39
    Zitat von "Dominik Herderich"

    Hab bisher nur zweimal CM-Motoren in der Hand gehabt bzw. bedient. Ich empfand sie lauter als Chaimaster/Movecat-Motoren...
    Außerdem gibts bei CM-Motoren unterschiedliche Steurungssysteme(16A CEE(4pol oder 5pol??)+CEE gelb 3pol oder auch Harting, über den Steuerung und Power geschickt wird).


    Es gibt verschiedene Produktlinien bzw. Generationen.
    Die älteren Varianten mit externem Steuersignal sind tatsächlich mit einem 5-pol CEE rot + einem 3-pol CEE gelb ausgestattet.
    Dabei liegt über den roten CEE konstant Drehstrom am Motor an,
    der auch die interne Elektronik/Elektrik versorgt.
    Über den gelben CEE wird dann die Arbeitsweise festgelegt (Stop, auf, ab) -
    einfacher Kurzschluß der zuständigen Kontakte per Taster/Relais.
    (Es gibt Eigenbau-Handbömmel in einem gelben Stecker mit einem Taster mit 3 Stellungen,
    damit kann man direkt am Motor ohne Mann am Controller arbeiten, z.B. beim Tothängen)

    Die moderneren Varianten (nennt sich dann Direct Control) funktionieren wie alle anderen handelsüblichen Motoren
    mit einem 4-pol CEE, dabei legt das Drehfeld auch die Fahrtrichtung fest. Strom an - Moped läuft...
    Ist also vom System her 100% kompatibel zu den üblichen anderen Motoren
    vorbehaltlich gleicher Fahrtgeschwindigkeit, je nach Modellreihe gibt es wohl Kettenzüge mit 2/4/8 m/min.

    Die Harting-Geschichten dürften dann bei den C1-Zügen zum tragen kommen, da bin ich aber auch raus.

    Schaltpläne/Schemata z.B. hier: http://www.cm-et.com/Public/28915/N…ce%20Manual.pdf
    (ggf. "%20" durch Leerzeichen ersetzen)


    Ansonsten gibt es z.B. noch Prolyte ("Prolyft"), ASM, Verlinde und C-Force, die im Bereich Elektrokettenzüge Produkte am Markt haben.

  • Verlinde/Litachain L104 -günstiger Einstieg?

    • skyper
    • 26. November 2012 um 20:06

    Die Ketteneinführung ist leider murks - daher kann es schon mal vorkommen,
    dass sich der Motor bei verdreht einlaufender Kette verklemmt,
    oder gar mit der Kettennuß in die Kette "beißt".
    Dann ist diese im ungünstigsten Fall spätestens bei der nächsten Prüfung fällig,
    da beschädigt.
    Ist bei moderneren Kettenzügen intelligenter gelöst,
    bei Movecat z.B. durch eine kreuzförmig eingefräste Kunststoffplatte am Ketteneinlauf.

    Die L104 laufen ferner gerne mal aus, d.h. tropfen alles was drunter steht mit Öl voll.
    Das mag beim Schlammcatchen noch verschmerzbar sein,
    über weißem Hochglanzfußboden, dem Rednerpult oder einem Cabriolet eher nicht mehr.
    Da muss man dann notfalls aus Müllsäcken und Molton Windeln basteln, eher uncool.

    Ferner neigt das Abdeckgitter des Lüfterrades beim L104 zum scheppernde Geräusche machen -
    im wesentlichen nur durch dagegentreten oder ignorieren zu lösen.
    Eine größere PA-Bude soll Gerüchten zufolge damals bei allen Motoren die Lüfterwelle bündig am Gehäuse
    abgeflext haben, um das Problem zu umgehen...

  • Rabatt bei langer Vermietzeit (1 Monat)

    • skyper
    • 25. November 2012 um 13:53

    Realistisch gerechnet würde ich versuchen etwa 15%-20% vom Anschaffungspreis rauszuholen.

    meine Argumente dafür wären ähnlich der Argumentationskette von Skyworker die folgenden:

    - der Preis ist so niedrig, dass sich ein Selbstkauf für den Kunden noch nicht lohnt.
    Selbst wenn er das Zeug selber kauft muss er 5-7x die gleiche Show machen,
    um das Material "zu Null" amortisert zu haben,
    Handling, Lagerung, Einarbeitung etc. noch außen vorgelassen.

    - das Gerät nutzt sich in der Zeit nicht ab - wenn da 30x ein fester Timecode durchrasselt
    staubt die Kiste höchstens ein, aber kaputt geht davon nix,
    Montage im Salzwassernebel mal ausgenommen.

    - Nicht unerhebliche Kosten entstehen ja durchs Handling.
    Beim Kontrollieren im Lager, Zählen von Zubehörteilen,
    Funktionstest und Reinigung für den nächsten Kunden
    geht die kostspielige Zeit drauf,
    ebenso beim Suchen, Ein- und Ausladen und wieder Verräumen im Regal,
    bei kleinen Klitschen vielleicht sogar durch zusätzliche Anfahrt zum Lager etc..
    Defekte enstehen ja im wesentlichen durchs Handling, also lieblos in den Laster knallen,
    Bier durchlaufen lassen, am Kabel vom Tisch zerren,
    Schütteltest über tausend Kilometer russische Landstrasse etc.
    Defekte Elektronik ist rein statistisch eine Frage der Gerätelaufzeit (und ggf. elektrischer/thermischer Belastung),
    weniger von der Dauer der einzelnen Veranstaltungen abhängig.

    Wenn ich diese Faktoren aus der Miete für einen einzigen Einsatztag rausrechne
    bleiben mir realistisch vielleicht noch zwei echte Prozente vom Anschaffungspreis,
    die am Material als Reinverdienst gemacht sind.
    Und ob ich in einem Monat tatsächlich 7-10 Einzelvermietungen hinbekomme
    um die oben genannte Rendite am Material zu machen -
    da halte ich stark dagegen...

  • Weiterbildungsthreat: Farbmischsysteme in MH's

    • skyper
    • 25. November 2012 um 13:49

    gibt auch noch andere substraktive Farbmischsysteme...

    - Fächerscheiben, die im Strahlengang gedreht werden, z.B. VL5, VL500 (sieht aus wie eine Flugzeugturbine)
    - farbige Zylinder, die über das Leuchtmittel geschoben werden (z.B. SC Ireos)


    Qualitative Unterschiede - jepp.
    Versuch mal aus einem MAC 600 ohne festes Farbrad irgendwas dunkelrotähnliches rauszubekommen,
    das geht mit einem MAC III oder einem VL3000 zumindest halbwegs.

    Nachteile von CMY -
    mehr Mechanik und Glas welches kaputt gehen kann.
    Bei einem VL3000 dürfte eine Farbscheibe ungefähr so viel kosten wie das billigste Movinglight beim Thomann komplett,
    und leider sind gebrochene Glasscheiben nix völlig ungewöhnliches...
    Ist je nach Lampe viel Aufwand sowas zu reparieren.

    Vermutlich dürfte für Dich aber relevanter sein,
    ob zugunsten der CMY-Unit auf etwas anderes verzichtet wurde,
    ggf. fehlt z.B. ein zweites Goborad aus Platzgründen.

  • Amprack-Patchpanel: wie reichhaltig ist sinnvoll?

    • skyper
    • 21. November 2012 um 20:22
    Zitat von "madmax"

    In diese Fehlkonstruktion kriegt man nichmal 4-Quadrat wirklich rein.

    Falls ich'se nich alle vor Wut mit'm Hammer zerkloppt hab...


    Das Zauberwort in diesem Fall heißt nich Hammer, sondern Stiftkabelschuh :)

  • Ideen für Vortrag - Sicherheit (Schwerpunkt Schüler)

    • skyper
    • 18. November 2012 um 13:08

    mach für Schüler vielleicht noch bisschen was zum Thema "Gesunder Menschenverstand"
    - Verkehrssicherungspflichten (z.B. Stativbeine Kennzeichnen, Konturen von Gefahrenbereichen und Absturzkanten kennzeichnen,
    Absperrungen, Bühnengeländer, eingewisene Personen, oder alternativlösungen
    wie z.B. Blumenkübel und Tische sinnvoll um Stativausleger positionieren,
    Stolperfallen und Schienbeinkiller vermeiden etc.)
    - Lärmemission - zumindest dafür sensibilisieren dass man auch mit Ohrstöpseln in die Disco kann,
    bzw nicht immer alle roten Lampen am Pult und den Amps an sein müssen,
    Gehörschutz beim Traversendengeln und ggf. auch verladen von Bühnenteilen,
    sinnlosem rumschmeißen von Bühnenfüßen etc.
    - Hirn einschalten beim beladen/dimensionieren von Licht- und Boxenstativen,
    Basteln von Unterkonstruktionen für PA-Stacks, Erweiterung von "Bühnen",
    hinhängen von Lampen an irgendwas und so weiter. Dass es auch sowas wie Spanngurte gibt,
    Griffe keine Flugpunkte sind und an Lichtbänder keine Discoeffekte gehängt werden sollten...

    Nochmal ins Hirn prügeln dass es vielleicht mal einen Hunderter mehr kostet
    irgendein Selbstbaugerät oder eine Sparlösung durch eine gemietete professionelle Lösung zu ersetzen,
    eine lebenslängliche Krankenbehandlung aber ein vieltausendfach größeres Loch in die Kasse reißt.
    Und dass jeder am Ende vom Tag vor sich selbst für sein Handeln verantwortlich ist -
    egal wer nun auf dem Papier für den geleisteten Blödsinn haftet.
    Wenn die Kiddies nicht nur Grütze im Kopf haben begreifen sie vielleicht,
    dass einem Schuldgefühle das ganze Leben hinterherschleichen können
    wenn man jemand anderem Schaden zugefügt hat, das ist nix was man einfach so wegwischt.

  • Erdungssystem cPot

    • skyper
    • 13. November 2012 um 16:35
    Zitat von "Kracky"

    Da lach ich doch, guck dir mal den Stecker an wie der verriegelt, selbst wenn du diese Clips gesteckt hast bringt man diese Verbindung doch mit etwas Kraftaufwand gelöst. Nen 13er Gabelschlüssel bzw. zwei hat nicht jeder gleich in der Tasche. Für mich macht das System keinen Sinn, das braucht niemand.


    Wir überlegen gerade das System in größerem umfang anzuschaffen -
    eben weil es ohne zwei 13er Gabelschlüssel funktioniert.
    Solange der Potentialausgleich immer stiefmütterlich behandelt wird,
    und eine unliebsame, weil nur mit Werkzeug herzustellende Verbindung ist
    kümmert sich auch niemand drum.
    Wenn das mit einem Klick erledigt ist dann wird es vielleicht auch gemacht -
    und zwar dann wenn es Sinn macht, nämlich BEVOR das erste
    elektrisch betriebene Gerät an die Truss kommt und ggf. auch Saft bekommt.

    Vandalismus ist jetzt weniger die Problematik,
    eher der eifrige Rigger, der mal schnell ein paar hundert Quadratmeter Rig unter Strom setzt,
    weil er sein Motorkabel durch die Kettennuss zieht und keinen FI im Controller hatte...

    Sei aber jedem seine eigene Meinung gegönnt :)

  • Massenpanik wegen Feuerwerkskörper bei Halloween-Party

    • skyper
    • 2. November 2012 um 09:45
    Zitat von "Kracky"

    Die zuständigen Instanzen setzen voraus das du ihnen uneingeschränkt das Vertrauen schenkst,
    das du dich blind auf jemanden anderes verlässt aber genau da stößt man auf eine Grenze
    die so oft maßlos unterschätzt wird.


    Leider ist das auch immer wieder ein Vertrauen, welches ich dem Betreiber einer Veranstaltungsstätte entgegensetzen muss.
    Wenn man mal kritisch hinter die Kulissen so mancher Location schaut
    ist es vielleicht auch besser da wieder rauszuwollen wo man reingekommen ist.
    Da sind dann wenigstens keine Stühle, Limettenkartons oder Surfbretter vor der Tür gestapelt...

  • Bühnendach min. 12m x 10m ende April 2013

    • skyper
    • 1. November 2012 um 12:20

    Frag mal bei http://www.barowski-ag.de an, der hat definitiv eine PROLYTE ARC-Stage in komplett transparent.

    Was die Themen Statik, Ballastierung, Abmessungen, vorhandene Planensätze etc. betrifft
    kann Dir der Chef sicher gerne weiterhelfen, hat sich ziemlich intensiv mit der Thematik befasst.
    Kannst ihm ja schöne Grüße von seinem elektrischen Untermieter bestellen...

  • Suche Datenblatt Chevin A2500

    • skyper
    • 29. Oktober 2012 um 08:53

    yeah yeah yeah - das ist ja mal echt cool...

    Danke für die Bilder!

    Vielleicht kommt ja auch irgendwann der Schritt in die andere Richtung,
    und Du kannst einen lustigen Quad-Pack basteln ;)

  • Traversenkauf Beratung -->3Punkt

    • skyper
    • 25. Oktober 2012 um 02:18

    > X30D und H30D sind mechanisch kompatibel. H30 hat einen Millimeter mehr Wandstärke,
    und dementsprechend mehr Belastbarkeit.

    Einem Kollegen sind vor wenigen Monten einige zehntausend Euro Elektro- und Aluminiumschrott vor die Füße gefallen -
    das Material ist optisch und mechanisch zu 100% kompatibel. NUr eben die Traglast nicht...

    > Dass kein Händler H/X30D anbietet halte ich für ein Gerücht.
    musicstore und Thomann sind nicht unbedingt die Wiege der Veranstaltungstechnik.
    Ggf. den Hersteller direkt antickern wer in Deinem PLZ-gebiet den Vertrieb übernimmt.
    Garantiert bekommst Du das Zeug bei cast in Hagen, oder Fischer in Bremen.

    > die Plastik-Eier haben sich aus irgendeinem Grund auf dem Markt nicht durchgesetzt,
    oder wurden dort nie in relevanter Stückzahl platziert.
    Wie alt Dein Prospekt ist kann ich nicht sagen, gesehen habe ich die Teile "in echt"
    allerdings noch nie auf irgendeiner Produktion. (abgesehen von einem Testexemplar im Büro,
    das staubt aber auch schon seit einem halben Jahrzehnt dezent vor sich hin...)

    >Hammer - braucht man gelegentlich um Bodenplatten oder Cornerblocks
    auf den Rest des Traversensystems anzuschmiegen...
    Passgenauigkeit hat eben ab und zu auch ihre Toleranzbereiche.

    > "Pilzverbinder" - Müller Trussing hat eine Traverse im Programm, bei der die Verbindung
    über zwei miteinander verschraubte Metall-Halbschalen an den Traversenenden erfolgt.
    Saustark weil es keinen Lärm macht, sauschei*e, wenn der Akkuschrauber
    erst mit dem zweiten Truck kommt, oder der Akku platt ist.

  • Traversenkauf Beratung -->3Punkt

    • skyper
    • 24. Oktober 2012 um 14:09

    wenn es ordentliches Alu sein soll dann nimm lieber Prolyte H30D -
    die hat einen Millimeter mehr Wandstärke als die X-Serie
    bei kompletter mechanischer Kompatibilität.
    Ist zwar teurer in der Anschaffung, bekommst Du aber auch
    besser wieder vermietet bzw. verkauft.

    (Oder Du nimmst Global mit dem Zusatz "P" - die ist in der Theorie
    mechanisch zu Prolyte kompatibel, in der Praxis wird Dir natürlich kein Hersteller
    eine Belastbarkeit für gemischte Systeme nennen - das hat
    mit der Haftung im Schadensfall zu tun..)

    Sonst gibt es beispielsweise auch noch Litec und Slick,
    mag ich aber beide nicht so wirklich als Dreipunkt.

    Nachteil bei konischen Verbindern ist imho im wesentlichen der Lärm -
    mal früh um drei in einer Hotellobby abbauen ist eher uncool...
    Dass die Außenmaße immer zzgl. Eiern zu rechnen sind ist eher akademischer Natur,
    Du wirst wohl keine 2,4m Stücke kaufen um dann zu sagen:
    die passen nicht quer in den Truck wenn die Eier drinbleiben sollen

    Vorteil ist sicher die Montagegeschwindigkeit und die verbesserte Tragfähigkeit
    im Gegensatz zu Einschubverbindern.

    Edit meint: Rechtschreibfehler sind für alle da...

  • I don't need that, 2.0

    • skyper
    • 7. Oktober 2012 um 10:45

    Klaus:

    magst nicht vielleicht Deine Pole-Position noch irgendwie näher ausführen?

    Das ist für mich gerade der verbale Baseballschläger ins Gesicht -
    das lasse ich nur ungern auf mir und diversen anderen Kollegen unkommentiert sitzen.
    Dafür habe ich einfach zu viele Baustellen erlebt, auf denen man auch in verzwickten Situationen
    sehr konstruktive Lösungen gefunden hat, um die Bedürfnisse beider Gewerke entsprechend zu respektieren,
    und dem Kunden ein astreines Ergebnis präsentieren konnte, ohne dass er irgendwas mitbekommen hat.

    Fällt mir schwer Dir völlige soziale Inkompetenz zu unterstellen,
    dafür bist Du einfach zu lange und zu professionell im Geschäft.
    Wäre für mich aber gerade die einzige Erklärung
    mit den Kollegen der Beleuchtung pauschal auf Kriegsfuß zu stehen.

    Also - wo drückt der Schuh konkret?

  • PSA Anwendung in Australien / Neuseeland

    • skyper
    • 3. Oktober 2012 um 17:01
    Zitat von "lisa f."

    kein Verbot, den einen neben dem anderen Haken in der Truss einzuhaken.


    War neulich mal zum rein privaten Höhenvergnügen in einem Klettergarten unterwegs,
    in dem man sich über zwei Karabiner jeweils an einem Lanyard an diversen Stahlseilen etc. sichert.
    Dort gab man uns die dringliche Anweisung, die Haken immer gegengleich einzuhängen,
    damit man nicht mit einem Handgriff beide Karabiner gleichzeitig öffnet und evtl. aushängt.
    Vielleicht keine Vorschrift, aber wie ich finde eine effektive Methode bewusster seine Sicherungen zu setzen
    und Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden, insbesondere was die Benutzung von Lifelines betrifft.

  • Riggingschellen in München

    • skyper
    • 1. Oktober 2012 um 18:37

    die Neumüllers haben definitv Slimline-Coupler,
    bestimmt auch Scheriös in der geforderten Anzahl
    und sind direkt vor Ort auf der Messe.
    Evtl. spart es zumindest dden Umweg über Taufkirchen
    wenn Du rechtzeitig bescheidklingelst.

    http://www.neumannmueller.com/standorte/messe-muenchen/

  • NF Signal über Last Harting

    • skyper
    • 1. Oktober 2012 um 18:21

    Es gibt ja diverseste nicht belegungsmäßig genormte Steckverbinder von Harting/Ilme/sonstwem.
    Der HAN 16A/B (E) taucht eben in DIN-Normen (15565-8, 15568) explizit auf,
    und sollte daher nicht für irgendwelchen "Insellösungen" verwendet werden
    um Verwchslungen und damit Gefährdungen auszuschließen.

    Bei den höherpoligen Steckverbindern der D/DD-Serien beispielsweise liegen die
    Kontaktbelastbarkeiten meist nur bei 10A - müsstest Du entsprechend vorsichern.
    Ggf. kann jemand herausfinden ob es einen expliziten Grund gibt,
    der verbietet Signal und Strom auf Pins gleicher Dimensionierung zu führen.

    Alternativ gibt es auch Sondereinsätze mit unterschiedlichen Kontakten - nennt sich dann HAN K.
    https://b2b.harting.com/ebusiness/app/displayApp/%28xcm=r3_trex_prd&layout=7.0-12_131_125_139_129&uiarea=1&carea=0000100419&cpgnum=1%29/.do

    Diese Einsätze gibt es auch bei Sommer, oder beim Steckerexpress.
    Kontaktträger und Kontakte kaufst Du getrennt,
    damit kaufst Du dann nur die Pins, die Du wirklich brauchst.
    Evtl. benötigst Du allerdings ein geeignetes Crimpwerkzeug,
    kann man imho bei Steckerexpress für schmales Geld ausleihen.

    Evtl. wäre auch ein HAN E 24pol (gibt es oft für sehr wenig Geld in der Bucht),
    oder eine Ausführung mit Doppelgehäusen eine Möglichkeit.
    (Dabei liegen dann zwei normale Kontaktträger nebeneinander in einem Gehäuse -
    Verwechslungsgefahr näherungsweise Null) Wird halt ziemlich klobig.

    EDIT: Formulierung geändert

  • LED-Cube

    • skyper
    • 27. September 2012 um 01:47
    Zitat von "alexanders"

    Gibts im Hauptbahnhof in Zürich (Schweiz) in gross... :wink: vielleicht mal die Motorensteuerung mitnehmen, wenn man in der Nähe ist..? :lol:


    wobei zugegeben das Ding am ZHB nicht so dynamisch (und Soundbezogen) bespielt wird.
    In dem verlinkten Video hat schon jemand ordentlich Zeit in den Content investiert,
    das ist imho nicht mal "einfach so" entstanden :)

  • 800mGlasfaser für Videosignal

    • skyper
    • 25. September 2012 um 13:46

    Die optischen SDI-Strippen funktioneren in der Anwendung wie normales Kupfer,
    allerdings ist das Übertragungsmedium Glas.
    Hat also beidseitig einen Stecker mit Metallkontakten,
    den Du direkt in die Endgeräte stecken kannst.
    Daher wird direkt im Stecker elektrisch/optisch gewandelt - braucht leider externen Strom.

  • PSA Anwendung in Australien / Neuseeland

    • skyper
    • 24. September 2012 um 20:59

    meine bescheidenen Meinungen zu den angesprochenen Themen:

    1.) Choken reduziert nach den bei uns üblichen Tabellenwerken die Traglast auf etwa 80%
    der Tragfähiglkeit einer einfachen Schlinge, doppelt legen verdoppelt die Traglast.

    Kurz gerechnet: gechoked = 0,8*X / 2*X = 40 % (der Belastbarkeit einer doppelt gelegten Schlinge)

    GGf. rechnet der Australier ja mit einem anderen Faktor (0,6) für das Choken,
    dann würde die Rechnung stimmen.


    2.) kann ich nix zu sagen, bis auf die Tatsache dass ich es gut finde eine spezielle Schlinge
    für den ggf. ungenutzen MGO zu haben. Sieht man ja leider immer wieder mal dass jemand das Ding
    direkt in den Gurt einklickt, und damit den Falldämpfer überbrückt...
    (War sogar letztes Jahr auf der PLS am Stand der VBG mit der Action "Click it"
    an der ausgestellten Puppe so zu sehen)
    Einfacher wäre es allerdings zwei I-Verbinder zu haben, dann ergibt sich die Problematik nicht,
    und man hat nochmal ca. 30cm mehr mögliche "Spannweite" zwischen den Haken.

    3.) Horizontallasten - imho Kritik berechtigt, sollte man durchaus berücksichtigen.
    Bei den LKW-Ratschgurten kann man drüber streiten,
    es gibt auch Firmen die tatsächlich extra lange Ratschgurte als Lifeline einetzen.
    (gut, man muss das nicht unbedingt in knallgelb machen wie die Franzosen, aber jeder wie er mag)
    Bis ein (ordentliche Montage und Erhaltungszustand vorausgesetzt) 5-to LKW-Gurt den Geist aufgibt
    muss aber schon ordentlich was schiefgehen.


    4.) Dazu steht in der BGR 198 ein bisschen was.
    imho wichtigster Passus:

    5.3.2 Auffanggurte
    Auffanggurte sind mit hinterer und/oder vorderer Fangöse ausgestattet.
    Auffanggurte mit hinterer Fangöse sind für Arbeiten geeignet, bei denen sich der
    Anschlagpunkt oberhalb oder hinter der zu sichernden Person befindet.
    Auffanggurte mit vorderer Fangöse sind für Arbeiten geeignet, bei denen sich
    der Anschlagpunkt oberhalb oder vor der zu sichernden Person befindet. Sie sind
    besonders geeignet, wenn die Gefahr des Anprallens besteht.

    Meiner Meinung nach reicht ein 80cm Verbindungsmittel mit Falldämpfer in der Praxis aus,
    dabei schaffen zwei einzelne nochmal rund 30cm mehr "Spannweite" als ein "Y".
    Wer sich irgendwo abhängen muss nimmt eh einen Grillon oder ähnliches,
    an ein 2m langes Lanyard hängt sich bestimmt keiner unter die Truss...

    Interessant wäre es in der Tat aber mal herauszufinden, bei welcher "Absturzhöhe" bzw. Länge des Verbindungsmittels
    incl. Falldämpfer welche Kräfte auftreten. Gesetzt den Fall ein 100kg Techniker hakt sich auf der Truss sitzend vor sich ein,
    fällt dann 2m frei in die Tiefe bis der Bandfalldämpfer greift -
    bin mir nicht so sicher ob da wirklich der Fangstoß auf 6kN begrenzt bleibt,
    oder evtl. der Bandfalldämpfer komplett "durchschlägt".
    Persönliche Ansicht: immer so kurz wie möglich einsichern,
    2m halte ich in unserer Branche im Regelfall für unsinnig.


    EDIT sagt: bisschen was ergänzen schadet nie...

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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