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  2. skyper

Beiträge von skyper

  • 800mGlasfaser für Videosignal

    • skyper
    • 22. September 2012 um 20:29

    Könntest auch mal bei CT in Nürtingen anfragen, wäre zumindest einen Versuch wert.

    http://www.ctgermany.com

  • Global Truss Homepage...?

    • skyper
    • 20. September 2012 um 02:43

    zumindest der Online-Katalog ist noch existent: http://globaltruss.katalogdatenbank.de/
    - evtl. findest Du dort zumindest die gewünschten informationen.
    Sonst bei B&K direkt anrufen und meckern... http://www.b-und-k.de

  • LS in Ecke vom F34 Dach fliegen

    • skyper
    • 10. September 2012 um 20:28

    an dieser Stelle auch von meiner Seite ein herzliches Dankeschön!

  • Linearray am "Traversenstummel" seitlich der Bühne

    • skyper
    • 3. September 2012 um 02:24

    PMN-Concepts
    Um zumindest ein Bauchgefühl zu bekommen in welchen Dimensionen sich zulässige Kragarmlasten bewegen
    wäre z.B. der aktuelle Traversenkatalog von Prolyte eine Anlaufadresse.
    https://www.dropbox.com/s/bmlnjcnjrxif…ures%202012.pdf
    (ggf. das %20 durch eine Leerzeichen ersetzen, Achtung an die Modemfraktion :D, sind rund 90 MB)

    Auf Seite 135 und 141 sind einige Belastbarkeitsangaben für Auskragungen an Sleeveblocks aufgeführt.

    Die Tabellen ab Seite 95 beziehen sich dagegen auf Überstände an durchgängigen Traversenkonstruktionen -
    es macht also durchaus einen Unterschied ob ein fester Corner als Auflager verbaut wird,
    oder ein Sleeveblock.


    Zitat von "andi.bt"

    Hatte das mit weitaus weniger Belastung auch schon des öfteren mal. (auch im Kleinkunstbereich...)


    Sorry, aber diese Aussage hat bestenfalls den Kaloriengehalt einer Coke Zero.

    Zitat von "andi.bt"

    schwächster Punkt ist da defintiv der/das Sleeveblock / Cornerblock / T-Stück bzw. deren Verbindung zur Truss und die Gewichtsverteilung.


    Kann das tatsächlich pauschal so angenommen werden?

  • Ypoc 250 wirft Sicherung/FI

    • skyper
    • 1. September 2012 um 20:52

    Würde mal beim Heli in Mainz nachfragen - http://www.helishow.de
    Der hatte mal hunderte von den Dingern in der Vermietung,
    vielleicht erinnert sich jemand aus der Werkstattcrew noch an dieses Fehlerbild ...

    Aus dem Bauch heraus würde ich einen defekten Kondensator
    im Netzteil/Kompensation vermuten.

  • Freelancer: welche technische Ausrüstung wird vorausgesetzt?

    • skyper
    • 10. August 2012 um 13:32
    Zitat von "niggles"


    Nenn mich jetzt Weichei, aber ich dachte die Zeiten sind selbst im finstersten Osten inzwischen vorbei...? :wink:


    Sagen wir es mal so...
    Der Großteil meiner Auftraggeber zahlt Spesen aus,
    da gehe ich dann auch gerne mal zum Supermarkt statt
    mir wochenlang den Wanst mit Currywurst
    oder fragwürdigem Kantinenfraß vollzuschlagen.
    Ein Becher Joghurt oder ein Wurstsalat vom Metzger
    isst sich eben mit dem Ledermann recht schlecht,
    und Butter hat an Multifunktionswerkzeugen imho ebenfalls nix verloren...
    Leider ist Tokio ja nicht überall, wo die Stäbchen direkt in der Bento-Box liegen...

  • Freelancer: welche technische Ausrüstung wird vorausgesetzt?

    • skyper
    • 9. August 2012 um 19:09

    Habe mir auch immer eingebildet als Techniker "alles" dabeihaben zu müssen - Blödsinn.
    Logo ist man der König wenn man das 13. Intercom-Beltpack nebst Headset aus der Toolbox zaubert,
    mit dem Bolzenschneider oder dem entscheidenden Adapter von Gardena auf Pressluft die Produktion retten kann.
    Aber - ist das echt mein Job wenn ich als handelsüblich gebuchter Lämpi an den Start soll?

    Inzwischen nehme ich so gut wie immer nur noch mein "Wohlfühlwerkzeug" mit.
    Das ist eine vielleicht 30x30cm kleine Tasche in der mal ein Videobeamer steckte.
    Da sind standardmäßig drin:
    - Hammer, Layherratsche, Zangenschlüssel (Knipex 180mm - reicht zumindest für die CO2-Buddel an einer MDG)
    - neulich erst dazugekommen: Ratschen-Ringschlüssel mit 10/13/17/19 in einem - sehr praktisch
    - Seitenschneider, Splintentreiber
    - ein Satz Steckschlüssel Schlitz/Kreuz/Imbus/Torx (Wiha Wechselklingensystem - sackteuer aber sehr praktisch und kompakt)
    - Satz Uhrmacherschraubendreher
    - Duspol (auch wenn er von Beha ist - der Unitest Gamma hat einen Durchgangsprüfer mit Ohmschätzung -
    um kurz ein Laka rauszuklingeln oder ein Leuchtmittel als defekt zu dedektieren ausreichend,
    eine Endstufe DC-abgleichen mache ich eher nicht auf Job)
    - Satz Handschuhe zum einleuchten
    - ganz kleines 1.Hilfe-Set mit zusätzlich paar Aspirin, Immodium, Halstabletten etc
    - Handy-Ladegerät - lieber mal eines mehr dabei...
    - bei großer Motivation ein DMX-Tester, zumindest aber so ein primitiver LED-Teststecker und ein Adapter 3/5-pol
    - kleines Büroset - Kulis, wasserfeste Faserschreiber, Eddings, Textmarker, Lineal, Schere
    - Maßstablineal
    - kleines Rollbandmaß, Disto
    - Stirnlampe
    - Bundeswehr Essbesteck - dann kann man notfalls auch mal was anderes essen als nur Kekse und Räucherwurst

    Solange ich keine Ansage bekomme was auf der Baustelle passiert ist das alles was kostenfrei an Werkzeug mitkommt.
    (und auch das Maximum was ich mir gewichtstechnisch an Freigepäck im Flieger nehmen lasse -
    das ist eh schon sehr entgegenkommend...)

    Kletterzeug nur nach Ansage, und oft per Post.

    Wenn es eine faire Regelung bezüglich Transport gibt und es aufgrund der Länge des Jobs Sinn macht
    dann geht auch gerne die größere Toolbox mit, da ist dann eben auch ein Ratschenkasten, gröberes und feineres Werkzeug,
    Lötzeug, Stromzange, Multimeter, kleiner Akkuschrauber etc. mit drin.
    Aber irgendwelchen "Wahnsinn auf Verdacht" wie Stichsäge, Bohrhammer oder Schlagschrauber,
    Bolzenschneider, Schraubstock und einen Koffer voller Adapterkabel und Stecker -
    Sorry, das ist leider nicht im Budget mit inbegriffen.
    Entweder kommt es von der Produktion, oder der Runner kauft es auf ebenderen Kosten.

    Inzwische telefoniere ich auch gerne mal im Vorfeld den Kollegenkreis ab,
    und man einigt sich drauf, wer den Ratschenkasten, wer einen DMX-Tester, wer das Spezialwerkzeug XY
    und wer die Arbeitsseile beisteuert - man muss nicht alles doppelt und dreifach mitnehmen.
    Rückfrage beim Projektleiter hilft auch oft - dann kann es wie schon von Skyworker geschrieben
    durchaus die Nerven schonen wenn man beispielsweise das Werkzeug zum Cornerblocks umschrauben
    "selbst" und "in funktionierend" dabei hat.

  • RCD für CEE32

    • skyper
    • 1. August 2012 um 20:35
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    nun ja, irgendwo sitzt immer der 'Single Point of Failure'. Tomy

    Yepp, aber das darf bei mir gerne der 400A NH-Trenner in der NSHV sein :)

    Zitat von "TomyN"


    Fehlersuche bei FI Auslösung hab ich schon des öfteren gemacht, bis zum Ausklemmen aller N's in einer Verteilung (Disko).
    Die Antwort bezog sich eigentlich auf das Posting, das besagt dass die Fehlersuche bei FI Auslösung bei hintereinander geschalteten FIs deutlich schwieriger wird. Und das kann ich nicht so sehen.

    Tomy


    Sorry, woillte da nix in den falschen Hals rutschen lassen, aber hatte eben selber schon das Problem
    dass auf einem vergleichsweise kleinen Fest der Dönerbudenmann mit seinem defekten Wasserkocher die komplette Festivität plattgemacht hat.
    Da bei hat er leider nicht immer nur den RCD in meiner Verteilung ausgelöst, sodern eben auch mal den vorgeschalteten RCD
    etwa 80 Meter weiter im Baustromkasten - und dann bekommt man schon mal Pickel bis man herausgefunden hat
    wer da wann wo ein defektes Gerät am Start hat... mit nur (m)einem RCD an sinnvoller Stelle
    hätte man den Fehler deutlich schneller gefunden.
    (daher gibt es jetzt an dieser Stelle auch keinen Baustromkasten mehr,
    sondern direkt eine große rote Dose ohne RCD an der Wand :) - netter Elektriker...)

  • RCD für CEE32

    • skyper
    • 1. August 2012 um 14:02
    Zitat von "TomyN"

    Wo liegt bei der Fehlersuche das Problem?

    Tomy

    Dass Dir im Zweifelsfall schon eine fehlerbedingte N-PE-Brücke den RCD auslösen kann,
    selbst wenn alle Sicherungen hinter dem RCD ausgeschaltet sind.
    Dann bleibt nur die Variante: Solange Steckverbindungen physikalisch trennen,
    bis der Fehler eingegrenzt ist.
    Das mag bei einer Stangenanlage und vier LED-Blinklichtern noch ganz unterhaltsam sein,
    wenn da mal ein komplettes Stadtfest, Festival oder ein Messestand ruht sieht die Situation mitunter ganz anders aus.
    Vor allem wenn es irgendwo gefühlte hundert Meter weiter nochmal einem RCD gibt der mitspringt - oder auch nicht.

    Reicht ja schon das simple Szenario wenn der Fehler am FOH sitzt und die VT an der Bühne steht.
    Bis Du vor Ort das gefuckte Hallgerät als Fehlerquelle ausgemacht hast
    ist Dir schon drei mal fast der A*sch geplatzt
    und die USV fürs Intercom schon halb auf dem Versandweg...

    Je nach Anwendung und Location sehe ich da schon diverse "Probleme" bei der Fehlersuche -
    große Lauftstrecken, Publikum, verschlossene Türen,
    abgegrenzte Veranstaltungsbereiche,
    der Hausmeister in der Mittagspause
    oder das Vorhängeschloß am Baustromkasten etc.
    Und dazu der Auftraggeber, der Dich berechtigterweise fragt:
    WARUM ZUR HÖLLE DAUERT ES SO LANGE EINEN VERDAMMTEN FI REINZUDRÜCKEN???

    (ganz abgesehen davon dass es Geräte gibt die so eine
    "ich drück da der Reihe nach mal wieder alles rein und wir schauen wann es knallt" - Vorgehensweise
    nicht sonderlich lustig finden. Dann lieber nur einen kleinen Bereich beanspruchen
    statt das komplette System zu strapazieren)

    Bisweilen muss man ja auch nichtmal richtig Fehler suchen - wenn es einen Tageslichtbrenner zerlegt
    fällt eben oft der RCD mit - das ist jetzt keine bahnbrechend neue Erkenntnis.
    Dann drücke ich im Optimalfall eben den FI für die entsprechende Vorschalte wieder rein,
    und zünde die verbliebenen fünf Lampen wieder nach.
    Dauert eine Minute, schafft ein dressierter Affe und geht notfalls auch mit drei Bier im Gesicht.
    Wenn aber dank Sammel-FI der halbe Messestand im dunkeln steht ist das durchaus bescheiden.

    Nachdem ja das Wort "professionell" in unserer Branche so wichtig ist
    sollte zumindest das Publikum nicht im Dunkeln stehen falls mal der Ton ausfällt,
    wenn das Licht ausgeht muss man zumindest noch eine Durchsage machen können.
    Und wenn der Caterer seine defekte Kaffeemaschine aufsteckt
    sollte das sämtlichen Kollegen der Ton-Licht-Video-Fraktion
    meilenweit am Allerwertesten vorbeigehen :)

    Für mich gehört zu einem stabilen Systemaufbau grundsätzlich die Vermeidung von wie auch immer hintereinander geschalteten RCDs,
    dafür aber so viele einzelne RCDs wie möglich und nur dort wo es Sinn macht.
    (Wenn ich z.B. einen Dimmer mit eingebautem RCD habe will ich Zuleitung keinen haben.)


    Beim Ton würde ja auch niemand auf die Idee kommen eine 32-Kanal Endstufe mit einem gemeinsamen Netzteil
    zu nehmen um damit gleichzeitig PA, Monitor, Abhören und Delay zu befeuern,
    und vielleicht noch den Strom fürs Pult mit abzuzweigen...

  • Audiophile Outdoorspeaker für Fixinstallation

    • skyper
    • 29. Juli 2012 um 13:45

    Auch wenn man wie schon von Andi angemerkt den Begriff "Fullrangetauglich" relativieren muss
    hier noch drei Hinweise auf outdoortaugliche Lautsprecher:

    bisschen größer als gewünscht: EV ZX1 http://electrovoice.com/family.php?id=59

    bisschen kleiner als gewünscht: EV S40 http://electrovoice.com/family.php?id=193

    Sonst die professionelle Control-Serie von JBL http://www.audiopro.de/live/jbl_33337_DEU_AP.html

  • Crest Audio 10004 - jemand Erfahrung?

    • skyper
    • 28. Juli 2012 um 17:47

    hatte nur mit 8001ern zu tun, das sollte aber an folgendem Hinweis nix ändern:

    Dieses Modell Eisenschwein nimmt sich im Einschaltmoment gerne mal mehr Strom aus dem Netz,
    als es eine C16-Sicherung lustig findet. Wenn man selber vor dem Rack sitzt kann man den
    Automaten solange wieder reindrücken, bis die Elkos halbwegs voll sind.
    (dafür kann man den Amp wenn er mal läuft auch ein paar Sekunden vom Netz nehmen bis er ausgeht :) )

    In einer Festinstallation drängt sich aber die Vermutung auf, dass es eher irgendwo einen Schlüsselschalter geben wird
    der ein Schütz freischaltet - dann kann es aber passieren dass der Amp einfach schweigsam bleibt
    und das Telefon bei Dir klingelt warum die Anlage nicht spielt.

    Gängigster Weg dürfte je Amphälfte ein CEE blau mit 32A sein, der an einer C32 (evtl. reicht auch C25) Sicherung hängt.
    Anders wirst Du nicht glücklich werden, es sei denn der Amp soll bis zur Stillegung der Spielstätte einfach durchlaufen.

  • Wegbeleuchtung für 800m Strecke

    • skyper
    • 23. Juli 2012 um 00:08

    Wenn es die Veranstaltung nicht stört sind evtl. Leuchtballone eine logistisch relativ unkomplizierte Lösung,
    z.B. zu finden und mieten bei http://www.airstar.org

    Bei konventionellen Lampen würde ich eher auf outdoortaugliche Lichtwannen mit Neonrören zurückgreifen.
    Einige Firmen haben sowas im Bestand - idealerweise gleich mit durchgeschliffenem Schukoabgang.
    Diese kann man an handelsübliche Absperrstangen montieren -
    ist im Gegensatz zu der Idee mit den Floorspots deutlich enrgiesparender,
    wasserfest, weniger Klau- und Verletzungsanfällig und viel unkomplizierter zu verkabeln.

    Mehr als 10-15 Meter Abstand zwischen den Lampen würde ich nicht riskieren.

  • XLRs für AES multicore

    • skyper
    • 18. Juli 2012 um 10:06
    Zitat von "wora"


    diese ganze zeit habe ich IMMER OHNE eine verbindung von pin1 zum XLR-steckergehäuse gearbeitet, weder auf der male noch auf der female-seite.
    und eines verspreche ich: diese vorgehensweise werde ich auch nicht mehr ändern


    Some men just want to see the whole world burn... :twisted:


    Die ganze Diskussion hier erinnert mich so ein bisschen an die Geschichte mit dem "Space Pen",
    einem Kugelschreiber der auch in der Schwerelosigkeit funktioniert.
    Die Amis haben zu den Anfängen der Raumfahrt angeblich eine Million Dollar in die Entwicklung gesteckt,
    während die Russen ihren Kosmonauten einfach einen Pack Bleistifte mitgegeben haben...

    Wie man hier lesen kann http://de.wikipedia.org/wiki/Space_Pen stammt die Anekdote zwar komplett aus dem Reich der Sagen,
    aber für mich ist es immer wieder ein augenzwinkernder Hinweis darauf, Dinge nicht unnötig kompliziert zu machen.
    Wenn ich mir die vielleicht acht Millimeter Draht in jedem Stecker sparen kann, spare ich mir die natürlich...

  • Trolle & Spam

    • skyper
    • 13. Juli 2012 um 16:00

    naturgemäß bin ich weniger in den lauten Brettern unterwegs,
    sehe aber die von Klaus & Skyworker angemerkte Problematik im Licht, Strom und Rigging genauso -
    mit ähnlicher Auswirkung auf meine aktive Teilnahme zu einigen Themen,
    obwohl ich nach wie vor sehr regelmäßig mitlese.

    Es ist mir einfach zu viel profilierungssüchtiges (Nachwuchs)personal mit dem Übernachrichtenblick unterwegs.
    Leider ist nicht pauschal alles falsch und Schrott was geschrieben wird,
    sondern eher persönliche Erfahrungen und Meinungen die als "genau so ist es" hingestellt werden.
    Da ist es mir dann auch zu müßig die Weltbilder der Mitschreiber öffentlich in Frage zu stellen -
    hat eben jeder einen anderen Erfahrungshorizont aus dem heraus er seine Wahrheiten ableitet.

    Es sind bei mir zwar einzelne Leute die mir irgendwie subtil auf den Zeiger gehen,
    einen konkreten Anlass für eine Auszeit-Empfehlung sehe ich aber leider nicht.

  • Brauchbare DMX-Splitter

    • skyper
    • 12. Juli 2012 um 18:06
    Zitat von "jaan2204"

    Wo liegt eigentlich der qualitative Unterschied zwischen optischer und galvanischer Trennung....


    Das sind zwei artverwandte Begriffe, wobei der eine die Methode exakter spezifiziert,
    stehen zueinander vielleicht wie die Beziehungen "Dieselmotor" und "Motor".

    galvanische Trennung: es bestehen zwischen Ein- und Ausgang einer Schaltung keinerlei elektrische Verbindung

    optische Trennung: die galvanische Trennung erfolgt über die Wandlung elektrische Energie -> Lichtenergie -> elektrische Energie

    In der tatsächlichen Schaltung kommen im Regelfall zwei Methoden zu Anwendung:

    - galvanische Trennung der Stromversorgungen, im Regelfall durch Trafos (oder DC-DC-Wandler).
    Die Trennung erfolgt dabei durch die Wandlung elektrische Energie -> magnetische Energie -> elektische Energie

    - galvanische Trennung der Signale, im Regelfall durch Optokoppler - "optische Trennung".
    hier findet die Wandlung von Strom in Licht und zurück statt,
    und isoliert damit ebenfalls Ein- und Ausgang elektrisch voneinander.
    Zur Leistungsübertragung eher ungeeignet, aber für Daten durchaus funktionell.


    Zum generellen Thema:
    Variante a)
    Du nimmst Du einen handelsüblichen Splitter / Booster, der das Signal nicht aktiv auswertet
    sondern nur die Signalflanken wieder geradebiegt.
    Das kann der einfache 1 in 4-Split vom großen T für 59 EUR sein, oder für das zehnfache ein Rackgerät von MA,
    die Trussbombe von AVO oder ein Gummiklotz von LLT oder sonstwas.
    Machen tun sie alle das gleiche - das Signal durch einen IC schieben (im Regelfall einen 75176), der einfach die Flanken wieder
    gradebiegt und den Pegel wieder auf Nennspannung anhebt.
    Über "wie tief man in die Tasche langen sollte" und wie gut/schlecht/anders das Zeug effektiv ist kann man streiten.

    Aus der Praxis muss ich leider zugeben:
    die billigen Splitter sind im Regelfall wesentlich funktioneller ausgestattet, und haben bei mir auch in großer Stückzahl in
    Systemen mit mehreren hundert Wackellampen und wochenlangem Dauerbetrieb bisher tadellos ihren Dienst verrichtet.
    Getrennte Netzteile für jeden Kanal, LED-Anzeigen für jeden Ausgang und beide Signalpins,
    jeweils 3- und 5-pol an den Ein- und Ausgängen sind da ebenso wie ein Terminatorschalter durch die Bank Standard,
    egal ob da GLP, BOTEX, Eurolite oder Thomann draufsteht.
    (beim T-"DMX Splitter 4" für unglaubliche 59 EUR brutto sind allerdings die XLR-Garnituren schrott,
    sonst funktioniert der aber ebenfalls tadellos trotz des lächerlichen Preises)

    Bei den "Markengeräten" ist eine einzelne DMX-LED scheinbar schon Luxus genug,
    wie man das Stageline-Teil im eingebauten Zustand verwenden soll ist mir vom Konzept her rätselhaft
    (Bedienteile vorne und hinten, kein Display sondern nur 7-Segmentanzeige für diverse Spezial-Modi,
    wer soll das Ding "mal schnell" konfigurieren können ohne Manual oder Internetzugang?),
    der eigentlich superschnieke LLT SMS28 hat keine durchverdrahtete DMX-Schleifbuchsen (also Strom weg - ALLES ohne Signal),
    der AVO-Trussbooster stellt an sechs Ausgängen nur drei getrennte Signale zur Verfügung -
    alles nicht so ganz optimal...

    Variante b)
    Du nimmst ein Gerät welches aktiv das DMX-Signal ausliest, ggf. modifiziert und dann neu zusammensetzt.
    Ob das nun die Kiste von Stageline ist, ein SMS28 von LLT,
    eine blaue Zauberschachtel von ELC oder sonstwas fällt dann eher in den Bereich Geschmacksache.
    (und birgt das minimale Risiko, dass evtl. Lampen das Signal nicht mehr verarbeiten können,
    falls die neu generierte Taktung nicht mehr exakt mit der Taktung des Pultes übereinstimmt,
    welche bisher mit den Lampen ohne Booster gespielt hat.)
    Der entstehende Zeitverlust durch die Neuberechnung des Signals ist vermutlich in 99,9% der Anwendungen
    eher akademischer Natur, aber eben auch vorhanden.

    Auf einen Booster mit RDM, Netzwerkfähigkeit oder ähnlichem würde ich ehrlich gesagt erst dann gehen,
    wenn auch Euer Pult und Lampen so weit sind - sonst ist das für mich ein bisschen wie ein Kindersitz im Auto,
    wenn man noch nichtmal weiss ob man überhaupt Kinder haben möchte.

  • UV Schutzkgas für 575 YPOC

    • skyper
    • 9. Juli 2012 um 12:38

    Aus dem Bauch heraus:

    Hochtemperatur-Silikon -> Würth
    Schutzglas: GLP-Vertrieb (B&K Braun) http://www.b-und-k.de/

  • Amprack-Patchpanel: wie reichhaltig ist sinnvoll?

    • skyper
    • 6. Juli 2012 um 00:31
    Zitat von "Jan"

    Von wo gibt es die "tollen" Blenden?


    denke Jan meinte die Kollegen hier:
    http://www.linkitaly.com/prodotti.asp

    Im untersten Katalog ist diverses Zeug zu finden,
    teils auch recht clevere lösungsansätze wie ich finde...

  • I don't need that, 2.0

    • skyper
    • 1. Juli 2012 um 17:03
    Zitat von "Mechwerkandi"

    In Nürnberg ist im (nach eigener Auskunft...) erstem Haus am Platz

    Man lernt nie aus - wusste garnicht dass es sowas in meiner Heimatstadt gibt...

  • Beschriftungsband

    • skyper
    • 30. Juni 2012 um 17:15

    Wer Angst um den rosa Schreiber hat kann sich die Kappe ja ans Lanyard tapen
    (heißt der Batchholder inzwischen so? ;) )
    und lässt ihn nicht ohne Kappe rumliegen.
    Dann erreicht das Gerät auch eine halbwegs akzeptable Halbwertszeit...

    Alternative: Zollstocktasche in der Arbeitshose. Funzt aber nur bei Stiften mit Clips.

  • Wie 6 Kanal Dimmer/Leitung mit Dauerstom Kanälen erweitern?

    • skyper
    • 30. Juni 2012 um 17:14
    Zitat von "niggles"

    Ich habe die Frage von 2 Seiten aus betrachtet. Einerseits die Vorschriftenlage - das haben wir jetzt ja durch, die sagt ganz klar dass nach 6 Kanälen Schluss ist.
    Zum andereren ist da die Praxis. Da zirkulieren hinter dem immer gleichen HAN16-Stecksystem auch bei grossen Firmen und Produktionen diverse Varianten (abweichende Dimmer/Feststrombelegung, Motoren, Tageslichter...). Also muss zumindest ausgeschlossen werden dass ein so alltäglicher Fehler wie "Laka Nr. x.y steckt falsch" zur Gefährdung von Personen führt.


    Wenn am anderen Ende ein Motor steckt habe ich auf zwei offene Schuko-Pins Feuer (zumindest über die Niederohmige Wicklung des Motors),
    wenn eine belegte AS12-Plugbox dransteckt gibt es imho sogar sechs direkte Brücken im Laka,
    also auch wieder randomized Stromschlag auf der Schukopeitsche...

    Und wenn ich ein voll belegtes Motor-Laka auf eine Feststromverteilung oder Dimmer
    mit Phasenlage 1/2/3 stecke laufen zwei Mopeds ohne weitere Vorwarnung los,
    das muss nicht weniger gefährlich sein.

    Da halte ich das Auftreten einer falsch belegten Plugbox innerhalb des eigenen Betriebes
    ehrlich gesagt für unwahrscheinlicher um sich selbst umzubringen...

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